Speidel Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Ruppert seit 21.12.2011 | Prokura |
Rainer Speidel seit 10.8.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Speidel GmbHIllingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftstätigkeit und wirtschaftliches Umfeld Unser Unternehmen entwickelt und produziert hochwertige Transportverpackungen für eine Vielzahl von Branchen, wie Möbel- und Küchenindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Hersteller hochwertiger Analytik- und Elektronikgeräte sowie Automobil- und Zulieferindustrie. Mit einem Großteil unseren Kunden verbinden uns langjährige Geschäftsbeziehungen. Unsere Produktion erfolgt ausschließlich am inländischen Standort. Die einzelnen Komponenten unserer Artikel werden überwiegend selbst gefertigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Wie das statistische Bundesamt weiter mitteilt, kam im Jahr 2023 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft. Hinzu sind ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage gekommen. Aufgrund dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen stockte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank haben sich die einzelnen Wirtschaftsbereiche sehr unterschiedlich entwickelt. Die hohen Energiekosten und die schwache Auslandsnachfrage lasteten im Gesamtjahr 2023 auf der Industrie und den Exporten. Das Verarbeitende Gewerbe war im Jahr 2023 preisbereinigt im Minus (-0,4 %). Die deutsche Wellpappenindustrie bekam 2023 die nachlassende Konjunktur deutlich zu spüren. Mit einem Absatzminus von 8,1 % war es das stärkste Absinken in 40 Jahren, so der Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW). Ein aktuell auf EU-Ebene diskutierter Entwurf für eine neue Verpackungsverordnung droht darüber hinaus Wellpappe künftig zu benachteiligen. "Zwar erlebte unsere Branche nach dem turbulenten Auf und Ab der Vorjahre erstmals wieder stabilere Verhältnisse - bedingt durch die negative Gesamtlage bewegten sich jedoch Absatz, Auftragseingang und Produktion auf deutlich niedrigerem Niveau. Somit mussten wir gegenüber 2022 erhebliche Einbußen hinnehmen", erklärt der VDW-Vorsitzende Dr. Steffen P. Würth im Rahmen der Jahrespressekonferenz des Verbandes. Beim mengenmäßigen Absatz verzeichneten die im VDW organisierten Unternehmen 2023 mit 7.348 Millionen Quadratmetern gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um weitere 681 Millionen Quadratmeter. Dies entspricht einem Minus von 8,1 %. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Rohergebnis 2023 (T€ 9.394) sank gegenüber 2022 (T€ 10.136) um 7,3 %. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen preisbedingt um 18,8 % gesunken. Der Materialaufwand ohne Fremdleistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr jedoch um 27,3 % reduziert. Die Personalkosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 %. Dies begründet sich im Wesentlichen durch Gehalts- und Lohnsteigerungen. Die Anzahl der durchschnittlich nach HGB beschäftigten Mitarbeiter erhöhte sich leicht von 70 auf 73 Mitarbeiter. Die Abschreibungen haben sich investitionsbedingt von T€ 551 im Jahr 2022 auf T€ 546 in 2023 reduziert. Es handelt sich dabei um planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlageanlagevermögen sowie auf das Sachanlagevermögen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 2.602 und sind um 4,7 % gegenüber 2022 gestiegen (Vorjahr: T€ 2.485). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Raumkosten. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 831 nach einem Jahresüberschuss 2022 in Höhe von T€ 1.586. Das EBIT im Jahr 2023 beträgt T€ 1.189 nach einem EBIT im Jahr 2022 in Höhe von T€ 2.231. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist nach wie vor geordnet und zufriedenstellend. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 (T€ 6.523) gegenüber 2022 (T€ 6.673) reduziert. Das Anlagevermögen unserer Gesellschaft beträgt 30,8 % (Vorjahr: 31,9 %) der Bilanzsumme. Die Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf T€ 425. Die Vorräte reduzierten sich von T€ 1.470 auf T€ 1.368. Auch der Anteil an der Bilanzsumme liegt mit 21,0 % unter dem Vorjahresniveau in Höhe von 22,0 %. Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang. Die liquiden Mittel lagen mit T€ 1.980 um T€ 778 über dem Niveau des Vorjahres. Das Eigenkapital beläuft sich auf T€ 4.462 (Vorjahr: T€ 3.630). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 68,4 % (Vorjahr: 54,4 %). Das Fremdkapital (Verbindlichkeiten und Rückstellungen) hat zum Bilanzstichtag einen Anteil von 31,6 % (Vorjahr: 45,6 %) an der Bilanzsumme. Die Rückstellungen liegen mit T€ 168 unter dem Vorjahreswert. Die Verminderung der Rückstellungen beruht im Wesentlichen auf der Abnahme der Rückstellungen für Personalkosten sowie den Steuerrückstellungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden weiter abgebaut. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr vollständig zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich entsprechend der Geschäftsentwicklung von T€ 204 zum 31. Dezember 2022 auf T€ 72 zum Bilanzstichtag vermindert. Die Finanzlage ist geordnet und stabil. Finanzierungsprobleme bestehen nicht. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skontierungen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Bestand an liquiden Mitteln T€ 1.980 (Vorjahr: T€ 1.202). Der Nettomittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 1.917 (Vorjahr: T€ 2.460). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -418 (Vorjahr: T€ -160) und resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf T€ -721 (Vorjahr: T€ -1.803). Darin sind im Wesentlichen die Ein- und Auszahlungen aus der Aufnahme und Tilgung von Finanzkrediten sowie Zahlungen an Gesellschafter enthalten. Die Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2023 haben ausgereicht, den Mittelabfluss der Investitions- und Finanzierungstätigkeit auszugleichen. Die Liquidität unserer Gesellschaft ist ausreichend und gesichert. Wir gehen davon aus, unsere finanziellen Verpflichtungen auch weiterhin termingerecht erfüllen zu können. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf dem Rohergebnis und zukünftig auch auf dem Jahresüberschuss. Die im Lagebericht des Vorjahres gestellte Prognose hinsichtlich des Rohergebnisses (-6 %) hat sich nahezu bestätigt und ist mit einer Verminderung des Rohergebnisses in Höhe -7,3 % eingetreten. Im Wesentlichen ist dafür ursächlich, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Laufe des Geschäftsjahres 2023 anders entwickelt haben als erwartet. Das schwierige wirtschaftliche Umfeld prägte 2023 und führte zu einem mengenmäßig geringeren Auftragseingang sowie durch reduzierte Preise zu verminderten Umsatzerlösen. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzt die Geschäftsleitung als zufriedenstellend ein. Der Jahresüberschuss von T€ 831 ist das Ergebnis der Investitionen der vergangenen Jahre. Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als geordnet und zufriedenstellend dar. III. Prognosebericht Für das kommende Jahr prognostiziert der Internationale Währungsfonds ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 %. Die Europäische Kommission erwartet für das Jahr 2024 in Deutschland eine Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 %. Von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung sind der Verlauf des Ukraine-Kriegs und des Nahostkonflikts, die Unsicherheit über die Energieversorgungslage und die Entwicklung der Inflationsrate. Bedingt durch die vorgenannten geopolitischen Situationen bestehen sowohl für die generelle konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und Europa anhaltende Unwägbarkeiten. Entsprechend dem Verband der Wellpappen-Industrie e.V. wird die Marktentwicklung der Branche in 2024 durch eine schwache Konjunktur und steigende Kosten bei Rohstoffen, Energie, Personal und Transport belastet. Im Jahr 2023 setzte sich der Umsatz zu 95 % aus Inlandsumsatz und zu 5 % Exportumsatz zusammen. Dieses Umsatzverhältnis ist auch im Jahr 2024 zu erwarten. Durch die geopolitischen Situationen (Nahostkonflikt, Ukraine-Krieg), die Energiekostensteigerungen, die schwache Konjunktur und die bei vielen Kunden vorherrschende Unsicherheit erwarten wir für das Jahr 2024 eine deutliche Reduzierung des Rohergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Durch die Fertigung im Inland wird auch zukünftig die Lage unserer Gesellschaft stark von der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise beeinflusst werden. Für das Gesamtjahr 2024 rechnen wir mit steigenden Rohmaterial- und Energiepreisen. Nach den Ist-Zahlen bis August 2024 und nach den Planzahlen der kommenden Monate kann davon ausgegangen werden, dass die Gesellschaft im Jahr 2024 ein positives Ergebnis deutlich unter dem Vorjahresniveau erzielen wird. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Branchenspezifische Risiken Branchenrisiken sehen wir in der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise sowie in langen Lieferzeiten in allen Bereichen. Durch die Gesamtsituation in Europa können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Des Weiteren ist die Entwicklung der Wirtschaft aufgrund der Folgen des Ukraine-Kriegs nicht absehbar, denn eine dadurch entstehende Wirtschafts- und Finanzkrise könnte ein bisher unbekanntes Ausmaß haben. 2. Beschaffungsrisiken Beschaffungsrisiken bestehen, wenn die zur Herstellung benötigten Materialien nicht bzw. nicht in ausreichendem Maß, der erforderlichen Qualität und zum benötigten Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Hier sind wir jedoch gut aufgestellt. Unsere Hauptlieferanten sind ebenso wie wir "systemrelevante Betriebe" und haben größtenteils mehrere Standorte. Dadurch können mögliche Versorgungsengpässe etwas ausgeglichen werden. Fehlende Gaslieferungen können die komplette Wirtschaft zum Erliegen bringen. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Aktuell haben die Außenstände nicht zugenommen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 4. Chancen Durch die stetige Weiterentwicklung von Produktlösungen können wir individuelle Kundenwünsche erfüllen. Dem Wettbewerb am Markt und der zunehmenden Konkurrenz werden wir daher weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 5. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin aktuell im weiteren Verlauf des Krieges, der Gas- und Energieversorgung und der geopolitischen Konflikte und den dadurch verursachten teilweisen Produktionsstillständen bei unseren Kunden, in schwankenden Rohstoffpreisen und in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.
Illingen, den 24. Oktober 2024 gez. Rainer Speidel, Geschäftsführer gez. Achim Schüle, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Speidel GmbH hat ihren Sitz in Illingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Reg.Nr. HRB 510402). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB und §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Anhang wurde unter Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünfzig Jahre) angesetzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 wurden sofort als Aufwand abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. In die Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, einbezogen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Pensionsverpflichtungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem von der Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. Die Grundsätze des IDW RH FAB 1.021 finden bei der Bewertung der Rückstellung für rückgedeckte Direktzusagen unter Anwendung des Aktivprimats Anwendung. Versicherungsmathematische Gutachten liegen vor. Aufgrund der durch das Einkommensteuergesetz vorgeschriebenen Unterbewertung der Pensionsrückstellung ergibt sich grundsätzlich ein aktiver latenter Steuerrückzahlungsanspruch; aktive latente Steuern wurden nicht ausgewiesen. Der steuerliche Wert der Pensionsrückstellung ist Euro 351.672,00, der bilanzierte Wert nach Handelsgesetzbuch vor Verrechnung mit der Rückdeckungsversicherung ist Euro 537.225,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bilanziert. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. C. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
II. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 9.750,00 (Vorjahr: Euro 480,00) eine Restlaufzeit über ein Jahr. III. Eigenkapital Der Gewinnvortrag ergibt sich wie folgt:
IV. Rückstellungen Die Verpflichtungen aus Pensionen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Beachtung des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 unter Ansatz des Aktivprimats ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Method bewertet. Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG hätte sich zum 01.01.2010 eine um Euro 10.496,00 höhere Verpflichtung ergeben. Nach der Übergangsregelung des Art. 67 I 1 EGHGB wird eine Verteilung des Anpassungsbetrages auf fünfzehn Jahre vorgenommen. Der anteilige Anpassungsbetrag in Höhe von Euro 700,00 wird als sonstiger Aufwand ausgewiesen. Der Fehlbetrag der noch nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag beträgt Euro 696,00. Die Grundsätze des IDW RH FAB 1.021 fanden bei der Bewertung der Pensionsrückstellung für rückgedeckte Zusagen im Geschäftsjahr Anwendung. Die Anwendung des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 erfolgte nach dem faktorbasierten Verfahren gemäß DAV-Ergebnisbericht vom 26.04.2022 (Deckungskapitalverfahren) unter der Wahl des Aktivprimats. Dabei wurde mithilfe der von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) genannten Biometriefaktoren eine multiplikative Umschätzung der biometrischen Rechnungslegungsgrundlagen vorgenommen. Für die rückgedeckten Leistungen entspricht der Erfüllungsbetrag dem Zeitwert des Deckungskapitals unter Anwendung des IDW RH 1.021. Für die Bewertung der rückgedeckten Direktzusagen wurde eine Gesamtverzinsungserwartung von 3,25 % bzw. 3,20 % angesetzt. Dem Betrag der Pensionsrückstellung von Euro 537.225,00 steht ein zu verrechnendes Vermögen aus Rückdeckungsversicherungen mit einem Zeitwert von Euro 397.304,00 und Anschaffungskosten in gleicher Höhe gegenüber. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt Euro 15.923,00, der Ertrag aus dem Deckungsvermögen Euro 13.442,00. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 1.785,00 (Vorjahr: Euro 9.769,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Kosten der Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. V. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in der gesamten Höhe durch einen Raumsicherungsvertrag sowie durch Sicherungsübereignung bestimmter Maschinen besichert. VI. Sonstige betriebliche Aufwendungen Es sind Aufwendungen in Höhe von Euro 700,00 nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGH aus der Verteilung des Anpassungsbetrages für Pensionsrückstellungen enthalten. VII. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" wurden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 15.923,00 (Vorjahr: Euro 15.102,00) und Erträge aus dem Rückdeckungsvermögen in Höhe von Euro 13.442,00 (Vorjahr: Euro 12.471,00) verrechnet. D. Sonstige Angaben I. Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):
II. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer im Berichtsjahr waren: Herr Rainer Speidel, Mühlacker, Einzelvertretung Herr Achim Schüle, Mühlacker, gemeinsame Vertretung Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:
IV. Übrige Angaben Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Speidel Holding GmbH, Illingen, welches das oberste Mutterunternehmen ist. Ein Konzernabschluss wird aufgrund § 293 HGB nicht erstellt. Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Illingen, den 24. Oktober 2024 gez. Rainer Speidel, Geschäftsführer gez. Achim Schüle, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Speidel GmbH, Illingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Speidel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Speidel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12. 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, den 30. Oktober 2024 Wuhrer
& Ries KG
gez. Hans Ries, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Susanne Weber, Wirtschaftsprüferin |
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