Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Hersfeld HRB 271
Vorher
Hersfelder Kleiderwerke Gesellschaft mbH
Eingetragen
6.6.1984
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Arbeits- und BerufsbekleidungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Fertigung und der Vertrieb von Bekleidungsgegenständen. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gesellschaftszweck übernehmen, sich an ihnen beteiligen, sie vertreten, sowie alle Geschäfte tätigen, die im weitesten Sinne geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck zu fördern. Die Gesellschaft darf Betriebsstätten und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Egon Schnetgöke
seit 26.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Sebastian Schnelgöke
Bad Hersfeld
24.960 €
48.00%
Eva Schnelgöke
Bad Hersfeld
13.520 €
26.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hersfelder Kleiderwerke GmbH

Bad Hersfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

a) Berichterstattung über die Branchensituation

Nach Jahren weltweiter Rezession zeigt sich die Weltwirtschaft zunehmend robuster und entwickelt trotz vermehrten Kriegsängste bedingt durch die Ukraine, Israel und der Hamas leichte positive Tendenzen

Die Wirtschaft um EU-Raum folgt diesem Trend und erholt sich langsam

Deutschland partizipiert leider nur gering von diesem Trend und verharrt weiterhin in einer Stagnation mit leichten positiven Impulsen. Der demographische Wandel hemmt den Wirtschaftsstandort Deutschland durch hohe Lohnkosten und Personalmangel. Die von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen wie Senkung der Energiekosten zeigten kaum Erfolg und stoppen nicht die Abwanderung energieträchtiger Unternehmen mit Folgen für alle Industriezweige.

b) Einzelangaben zur betrieblichen Situation

Das Geschäftsjahr verlief für die Hersfelder Kleiderwerke GmbH zufriedenstellend. Das Umsatzvolumen lag zwar entgegen den Erwartungen leicht unter dem des Vorjahres, insgesamt wurde jedoch ein deutlich positives Jahresergebnis erzielt.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Als Folge, der durch die Coronapandemie bedingten Überläger und den Schwierigkeiten auf den Transportwegen, fand eine Marktbereinigung statt, die zu vorsichtigeren Einkaufsverhalten unserer Kunden führte. Auf Grund dessen sank die Gesamtleistung der Hersfelder Kleiderwerke GmbH in 2023/2024 um rund 13 % auf T€ 14.852. Der Wareneinsatz lag bei 82,8 % (Vorjahr: 82,4 %). Die Hauptabnehmer sind Großkunden und Filialisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

3. Produktion

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag während des Geschäftsjahres 2023/2024 in der Herstellung von Herrenoberbekleidung. Die Produktionsabwicklung, Nachhaltigkeit, Social Compliance und das Qualitätsmanagement verantworten unsere geschulten Mitarbeiter. Zur Sicherung der Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen, haben wir die Herstellung, der in Deutschland entwickelten Produkte, weitestgehend auf ausländische Lohnnäher verlagert, dessen Einhaltung der vorgegeben ökonomischen, ökologischen und sozialen Standards permanent kontrolliert werden. Das Qualitätsmanagement ist neben der Sicherung einer hohen Produktqualität mit intensiven Kontrollen der Materialien beschäftigt. Dieses wird durch das Einsetzen neuester Technologien und das permanente Training der Mitarbeiter laufend optimiert

Zur Schonung der natürlichen Ressourcen werden auf die auf Nachhaltigkeit zertifizierten Produkte streng überwacht. Unsere Bio Cotton Produkte werden separat gelagert und nach vorgeschriebenen Vorgaben bearbeitet und transportiert.

4. Beschaffung

Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt Engpässe auf. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs- und Lagerkosten in der geforderten Qualität zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Unsere Strategie, sich beschaffungsseitig breit aufzustellen und flexibel auf den Markt zu reagieren, hat sich als richtig erwiesen. Das Einkalkulieren zusätzlicher Zeitpuffer trug erheblich zum Unternehmenserfolg bei.

5. Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 64 getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge in Höhe von T€ 81 gegenüber. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Cash Flow.

6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. - vorhaben

Ziel unserer Kreditpolitik war es, gegenüber unseren Kreditgebern ein hohes Maß an Unabhängigkeit zu erreichen. Größere Finanzierungsmaßnahmen sind derzeit nicht geplant.

Die bestehenden Kontokorrent- und Akkreditivlinien haben auch in den saisonalen Spitzen ausgereicht, um die Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherzustellen.

7. Personal und Sozialpolitik

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich zum Geschäftsjahresende leicht reduziert. Es wurde eine Auszubildene ausgebildet.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Unsere Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.271 reduziert. Die Reduzierung des Gesamtvermögens basiert im Wesentlichen aus der Verringerung des Bestands an Forderungen und sonstigen Vermögengegenständen um T€ 2.420 sowie der Vorräte um T€ 478 im Vorjahresvergleich. Das Vorratsvermögen betrug zum Abschlussstichtag T€ 4.863. Gegenläufig hat die höhere Liquidität einen positiven Effekt auf das Vermögen im Vorjahresvergleich.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 2,5 % (Vj. 2,1 %) und der Vorräte von 63,2 % (Vj. 53,6 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 25,1 % (Vj. 43,7 %).

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 86,5 % (Vj. 63,1 %) gekennzeichnet. Auf das mittel- und kurzfristige Fremdkapital entfallen 13,5 % (Vj. 36,9 %) der Bilanzsumme. Diese Entwicklung basiert im Wesentlichen aus der Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

2. Finanzlage

Die Gesellschaft ist liquide und konnte ihre finanziellen Verpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Mit der geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Ertragslage

Trotz der deutlich gestiegenen Preise und des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, erwirtschafteten wir einen deutlich positiven Jahresüberschuss in Höhe von T€ 363. In diesem Jahresüberschuss ist ein Sondereffekt aus der Auslagerung der rückgedeckten Pensionsrückstellung auf einen Pensionsfond in Höhe von T€ 273 enthalten. Der um diesen Sondereffekt bereinigte Jahresüberschuss beträgt T€ 90,5.

C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Risikomanagement der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch das persönliche Engagement und die langjährige Branchenerfahrung sowie die Geschäftskontakte der Gesellschafter in der Geschäftsführung. Permanente Schulungen und das hohe persönliche Engagement unserer Mitarbeiter unterstützen die Geschäftsleitung im Risikomanagement.

Absatzseitig werden vor allem mehrere Großkunden und Filialisten mit Lieferungs- und Dienstleistungspaketen bedient. Ausfallrisiken werden durch betriebsinterne Kontrollsysteme bei der Auftragsannahme, der Limit Überwachung, der Kreditversicherung bzw. Delkrederevereinbarungen begegnet. Wir überprüfen die Auswirkungen der Konsi- und NOS-Artikel hinsichtlich der Lagerintensität durch permanente Überwachung und Analyse des Warenbestandes und bezüglich der Kapitalbindung mit einer kontinuierlichen Liquiditätsplanung.

Beschaffungsseitig wird stets darauf geachtet mehrere leistungsfähige Lieferanten zu haben. Risiken aus Lager und Transport sind versicherungstechnisch, soweit möglich, abgedeckt. Durch eigens entwickelte Programme bzw. Abläufe stehen jederzeit alle relevanten Informationen zur zeitnahen, professionellen Steuerung der Produktion und Logistik zur Verfügung. Devisentermingeschäfte werden zur Absicherung der Kalkulation zeitnah mit dem geplanten Dollarbedarf abgeschlossen. In 2023/2024 wurden weiterhin Instrumente der technischen Analyse und eine datengestützte Bedarfsoptimierung für die Währungssicherung eingesetzt.

Redundante Telekommunikation- und Computersysteme erhöhen die Ausfallsicherheit unserer internen und externen Systeme.

Der Einsatz von innovativen BHKW ́s unterstützen uns bei der Sicherstellung der Energieversorgung und der Reduzierung unserer Energiekosten. Dadurch werden die natürlichen Ressourcen optimal genutzt in Energie, Wärme, Dampf. Dies wirkt sich positiv auf unsere Co2 Bilanz aus.

In wie weit wirtschaftspolitische und fiskalische Maßnahmen Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, ist schwierig einzuschätzen.

D. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB

1. Prognosebericht

Die gestiegenen Kosten und der Personalmangel beeinflussen auch im 2. Halbjahr 2024 die wirtschaftliche Entwicklung. Das Auftragsvolumen für die Herrenoberbekleidung entspricht nahezu dem Vorjahresniveau. Die Gesellschaft erwartet aufgrund der guten Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden und Lieferanten eine leichte positive Entwicklung. Risiken sieht die Gesellschaft in der schwierig einschätzbaren Entwicklung des US-Dollars und des Einzelhandels mit erhöhtem Ausfallrisiko. Das Dollarrisiko wird jedoch durch die Beschaffung von Devisentermingeschäften begegnet. Das Ausfallrisiko einzelner Kunden erfordert weitere Kontrollen und Absicherungen.

Zur weiteren Entwicklung der Gesellschaft und zur Sicherung der Marktposition, sowie ihrer Profitabilität werden die in der Vergangenheit begonnenen Projekte weitergeführt. Dazu zählen unter anderem:

Ausweitung der in den vergangenen Jahren aufgenommenen Linie der sogenannten NOS-Artikel

Stärkung der Produktpaletten Hosen, Mäntel, Sakkos und Herrenanzüge

Aufbereitung von Fertigteilen

Einlagerung

Weiterer Ausbau der Dienstleistungen im Bereich Auftragsabwicklung.

Permanente Weiterentwicklung unserer nachhaltigen Produkte

Zur Vermeidung von Informationsverlusten werden alle Abläufe analysiert und durch Bündelung verschiedener Prozesse optimiert. Daraus resultierende notwendige Neustrukturierungen werden zügig umgesetzt und Verantwortlichkeiten neu festzulegen. Gleichzeitig führt diese Konzentration auf das Wesentliche zu einer Senkung der Gemeinkosten.

Die Umsetzung der E-Rechnungspflicht zum 01.01.2025 ist teilweise abgeschlossen bzw. in der Testphase.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr eine Beibehaltung des Umsatzvolumens. Dadurch können wir mit einem zufriedenstellenden positiven Ergebnis rechnen.

Wir werden auch weiterhin stets in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen stets nachzukommen.

 

Bad Hersfeld, den 28. August 2024

Egon Schnetgöke, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.938,00 3.352,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 38.428,00 41.367,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 149.241,51 162.809,51
Summe Sachanlagen 187.669,51 204.176,51
Summe Anlagevermögen 190.607,51 207.528,51
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.862.625,75 5.340.844,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.927.462,89 4.347.489,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 670.749,91 31.831,24
Summe Umlaufvermögen 7.460.838,55 9.720.165,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.831,46 32.630,58
Bilanzsumme Aktiva 7.689.277,52 9.960.324,20

PASSIVA

30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 52.000,00 (Vj: 52.000,00)
II. Kapitalrücklage 1.400.000,00 1.400.000,00
III. Gewinnrücklagen 7.240,00 7.240,00
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 4.829.881,71 4.766.522,58
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 366.521,71 63.359,13
Summe Eigenkapital 6.655.643,42 6.289.121,71
B. Rückstellungen 459.751,14 700.917,35
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 431.675,68 (Vj: 2.828.785,36)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 142.207,28 (Vj: 141.499,78)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 2.028.227,98
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,00 (Vj: 2.028.227,98)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.918,49 6.493,16
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 5.918,49 (Vj: 6.493,16)
Summe Verbindlichkeiten 573.882,96 2.970.285,14
Bilanzsumme Passiva 7.689.277,52 9.960.324,20

Gewinn- und Verlustrechnung

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Rohergebnis 3.409.431,55 3.636.680,61
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -1.351.360,58 -1.452.482,85
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -292.238,25 -379.777,60
- davon für Altersversorgung: 44.456,07 (Vj: 102.173,29)
Summe Personalaufwand -1.643.598,83 -1.832.260,45
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -80.962,26 -66.860,05
Summe Abschreibungen -80.962,26 -66.860,05
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.185.273,77 -1.558.638,02
- davon aus der Währungsumrechnung: 98.007,17 (Vj: 359.559,08)
5. Ordentliches Betriebsergebnis 499.596,69 178.922,09
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 745,05 42.873,66
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 400,00 (Vj: 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -92.400,93 -144.838,59
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 0,00 (Vj: 43.261,00)
8. Finanzergebnis -91.655,88 -101.964,93
9. Ergebnis vor Steuern 407.940,81 76.957,16
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -39.241,99 -10.349,32
11. Ergebnis nach Steuern 368.698,82 66.607,84
12. Sonstige Steuern -2.177,11 -3.248,71
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 366.521,71 63.359,13

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Hersfelder Kleiderwerke GmbH hat ihren Sitz in Bad Hersfeld und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Hersfeld unter der Registernummer: HRB 271.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den geltenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Wir haben gegenüber dem Vorjahr eine unveränderte Gliederung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Vermögensgegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den durchschnittlichen Einstandspreisen oder niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Fertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 13.508,63 (Vj. TEuro 13). Es handelt sich dabei um Gesellschafterdarlehen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Beträge für ausstehenden Urlaub, Gewährleistungen und Kundenboni.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 5.918,49 (Vj. TEuro 6). Es handelt sich um Lohnverbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 380.719,20 (Vj. TEuro 381) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Zollbürgschaften in Höhe von TEuro 180

Mietverpflichtungen mit jährlich insgesamt TEuro 156

Leasingverpflichtungen TEuro 45

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung durch Auslagerung der rückgedeckten Pensionsrückstellung auf einen Pensionsfond in Höhe von TEuro 274 enthalten.

D. Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2023/2024 2022/2023
Angestellte 12 11
gewerbliche Mitarbeiter 18 22
Aushilfen 8 7
Summe 38 40

Angaben zur Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Egon Schnetgöke geführt.

Der Geschäftsführer war im Geschäftsjahr hauptberuflich als kaufmännischer Leiter für die Gesellschaft tätig.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung gem. §285 Nr. 9 HGB unterbleibt gem. §286 Abs. 4 HGB.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von Euro 366.521,71 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Bad Hersfeld, den 20. September 2024

Egon Schnetgöke

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand 30.06.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 192.682,82 907,73 193.590,55
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.228.626,79 14.310,91 1.242.937,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.294.905,52 48.822,62 1.343.728,14
Summe Sachanlagen 2.523.532,31 63.133,53 2.586.665,84
Summe Anlagevermögen 2.716.215,13 64.041,26 2.780.256,39

Abschreibungen

Stand 01.07.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Stand 30.06.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 189.330,82 1.321,73 190.652,55
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.187.259,79 17.249,91 1.204.509,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.132.096,01 62.390,62 1.194.486,63
Summe Sachanlagen 2.319.355,80 79.640,53 2.398.996,33
Summe Anlagevermögen 2.508.686,62 80.962,26 2.589.648,88

Buchwerte

Buchwert 30.06.2024
EUR
Buchwert 30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.938,00 3.352,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 38.428,00 41.367,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 149.241,51 162.809,51
Summe Sachanlagen 187.669,51 204.176,51
Summe Anlagevermögen 190.607,51 207.528,51

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 326 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Hersfelder Kleiderwerke GmbH, Bad Hersfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hersfelder Kleiderwerke GmbH, Bad Hersfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hersfelder Kleiderwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 20. September 2024

Strecker Berger + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Torben Teichmann, Wirtschaftsprüfer

Marco Schumacher, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023/2024 in Höhe von EUR 366.521,71 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 der Hersfelder Kleiderwercke GmbH, Bad Hersfeld, wurde am 11. Dezember 2024 festgestellt.

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