Herstellung von Öfen und Brennern sowie von ortsfesten Heizgeräten für den Haushalt a. n. g.
Hersfelder Kleiderwerke GmbH
Wilhelm-Wever-Straße 2, 36251 Bad Hersfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Egon Schnetgöke seit 26.7.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hersfelder Kleiderwerke GmbHBad HersfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für OffenlegungszweckeA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft a) Berichterstattung über die Branchensituation Die Unsicherheiten der weltpolitischen Lage aufgrund des Ukraine Krieges, die Terrorgruppe Hamas sowie die daraus resultierende Verknappung der Brennstoffe bremsen die Weltwirtschaft langsam aus. Trotz dieser weltwirtschaftlichen Vorzeichen konnte sich die Wirtschaft um EU-Raum behaupten. Sie kommt langsam aus der Rezession und zeigt somit leichte positive Tendenzen. Leider konnte Deutschland nicht von diesen positiven Tendenzen partizipieren. Die Wirtschaft verharrt weiterhin in einer Stagnation mit wenigen negativen bzw. positiven Ausschlägen. Die Anhebung der Leitzinsen dämmte die Inflation zwar etwas ein, so dass der private Konsum sich erholte, trug aber durch die geldpolitische Straffung in der deutschen Wirtschaft zu Bereinigung des Marktes bei. b) Einzelangaben zur betrieblichen Situation Das Geschäftsjahr verlief für die Hersfelder Kleiderwerke GmbH entsprechend den Erwartungen. Das Umsatzvolumen konnten gegenüber dem Vorjahr wieder gesteigert werden und es wurde ein positives Jahresergebnis erzielt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung der Hersfelder Kleiderwerke GmbH erhöhte sich in 2022/2023 um rund 17 % auf T€ 17.048. Der Wareneinsatz lag bei 82,4 % (Vorjahr: 85,7 %). Die Hauptabnehmer sind Großkunden und Filialisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 3. Produktion Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag während des Geschäftsjahres 2022/2023 in der Herstellung und Vertrieb von Herrenoberbekleidung. Die Produktionsabwicklung, Nachhaltigkeit, Social Compliance und das Qualitätsmanagement verantworten unsere geschulten Mitarbeiter. Zur Sicherung der Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen, haben wir die Herstellung, der in Deutschland entwickelten Produkte, weitestgehend auf ausländische Lohnnäher verlagert, dessen Einhaltung der vorgegeben ökonomischen, ökologischen und sozialen Standards permanent kontrolliert werden. Die Einhaltung der auf Nachhaltigkeit zertifizierten Produkte wird zur Schonung der natürlichen Ressourcen streng überwacht. Das Qualitätsmanagement ist neben der Sicherung einer hohen Produktqualität mit intensiven Kontrollen der Materialien beschäftigt. Dieses wird durch das Einsetzen neuester Technologien und das permanente Training der Mitarbeiter laufend optimiert. Unsere Bio Cotton Produkte werden separat gelagert und unter Einhaltung der Vorgaben bearbeitet und transportiert. 4. Beschaffung Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt Engpässe auf. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs- und Lagerkosten in der geforderten Qualität zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Unsere Strategie, sich beschaffungsseitig breit aufzustellen und flexibel auf den Markt zu reagieren, hat sich als richtig erwiesen. Das Einkalkulieren zusätzlicher Zeitpuffer trug erheblich zum Unternehmenserfolg bei. 5. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 51 getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge in Höhe von T€ 83 gegenüber. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte ohne Aufnahme von Krediten. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Ziel unserer Kreditpolitik war es, gegenüber unseren Kreditgebern ein hohes Maß an Unabhängigkeit zu erreichen. Größere Finanzierungsmaßnahmen sind derzeit nicht geplant. Die bestehenden Kontokorrent- und Akkreditivlinien haben auch in den saisonalen Spitzen ausgereicht, um die Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherzustellen. 7. Personal und Sozialpolitik Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht um T€ 21 erhöht. Die Erhöhung des Gesamtvermögens basiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Vorratsbestands. Das Vorratsvermögen betrug zum Abschlussstichtag T€ 5.341. Gegenläufig reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vorjahresvergleich. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 2,1 % (Vj. 2,3 %) und der Vorräte von 53,6 % (Vj. 45,2 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 43,7 % (Vj. 51,8 %). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 63,1 % (Vj. 62,6 %) gekennzeichnet. Auf das mittel- und kurzfristige Fremdkapital entfallen 36,9 % (Vj. 37,4 %) der Bilanzsumme. Eigenkapital und Pensionsrückstellungen haben zusammen einen Anteil von 66,2 % (Vj. 66,1 %) an der Bilanzsumme. 2. Finanzlage Die Gesellschaft ist liquide und konnte ihre finanziellen Verpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Mit der geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Ertragslage Trotz der hohen Inflation sowie des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, erwirtschafteten wir einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 63,4. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDas Risikomanagement der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch das persönliche Engagement und die langjährige Branchenerfahrung sowie die Geschäftskontakte der Gesellschafter in der Geschäftsführung. Permanente Schulungen und das hohe persönliche Engagement unserer Mitarbeiter unterstützen die Geschäftsleitung im Risikomanagement. Absatzseitig werden vor allem mehrere Großkunden und Filialisten mit Lieferungs- und Dienstleistungspaketen bedient. Ausfallrisiken werden durch betriebsinterne Kontrollsysteme bei der Auftragsannahme, der Limit Überwachung, der Kreditversicherung bzw. Delkrederevereinbarungen begegnet. Wir überprüfen die Auswirkungen der Konsi- und NOS-Artikel hinsichtlich der Lagerintensität durch permanente Überwachung und Analyse des Warenbestandes und bezüglich der Kapitalbindung mit einer kontinuierlichen Liquiditätsplanung. Dadurch konnten frühzeitig die Auswirkungen der Insolvenzen einiger Kunden kompensiert werden. Der entstandene leicht erhöhte Vorratsbestand wurde zeitnah wieder abgebaut. Beschaffungsseitig wird stets darauf geachtet mehrere leistungsfähige Lieferanten zu haben. Risiken aus Lager und Transport sind versicherungstechnisch, soweit möglich, abgedeckt. Durch eigens entwickelte Programme bzw. Abläufe stehen jederzeit alle relevanten Informationen zur zeitnahen, professionellen Steuerung der Produktion und Logistik zur Verfügung. Devisentermingeschäfte werden zur Absicherung der Kalkulation zeitnah mit dem geplanten Dollarbedarf abgeschlossen. In 2022/2023 wurden weiterhin Instrumente der technischen Analyse und eine datengestützte Bedarfsoptimierung für die Währungssicherung eingesetzt. Redundante Telekommunikation- und Computersysteme erhöhen die Ausfallsicherheit unserer internen und externen Systeme. Der Einsatz von innovativen BHKW ́s unterstützen uns bei der Sicherstellung der Energieversorgung und der Reduzierung unserer Energiekosten. Dadurch werden die natürlichen Ressourcen optimal genutzt. Die Auswirkungen Weltwirtschaft, der Geldpolitik sowie der hohen Inflation und den gestiegenen Energiekosten sind als bestandsgefährdendes wirtschaftliches und rechtliches Risiko mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schwierig einzuschätzen.? D. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB1. Prognosebericht Auch im 2. Halbjahr 2023 sind die Auswirkungen der Energiekosten und der gestiegenen Preise deutlich zu spüren. Das Auftragsvolumen für die Herrenoberbekleidung entspricht nahezu dem Vorjahresniveau. Die Gesellschaft erwartet aufgrund der guten Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden und Lieferanten eine leichte positive Entwicklung. Risiken sieht die Gesellschaft in der schwierig einschätzbaren Entwicklung des US-Dollars und des Einzelhandels mit erhöhtem Ausfallrisiko. Das Dollarrisiko wird jedoch durch die Beschaffung von Devisentermingeschäften begegnet. Das Ausfallrisiko einzelner Kunden erfordert weitere Kontrollen und Absicherungen. Zur weiteren Entwicklung der Gesellschaft und zur Sicherung der Marktposition, sowie ihrer Profitabilität werden die in der Vergangenheit begonnenen Projekte weitergeführt. Dazu zählen unter anderem:
Zur Vermeidung von Informationsverlusten werden alle Abläufe analysiert und durch Bündelung verschiedener Prozesse optimiert. Daraus resultierende notwendige Neustrukturierungen werden zügig umgesetzt und Verantwortlichkeiten neu festzulegen. Gleichzeitig führt diese Konzentration auf das Wesentliche zu einer Senkung der Gemeinkosten. Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr eine moderate Steigerung des Umsatzvolumens. Dadurch können wir mit einem zufriedenstellenden positiven Ergebnis rechnen. 2. Nachtragsbericht Seit dem Abschlussstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen entwickelt. Zur Minimierung eventueller Risiken wurden die rückgedeckten Pensionszusagen per 01.09.2023 an einen Pensionsfonds ausgelagert. Nach heutiger Erkenntnis gibt es vom Abschlussstichtag bis zum heutigen Tag keine sonstigen anderen Vorgänge, die für das Unternehmen selbst oder die wirtschaftliche Lage des Unternehmens von besonderer Bedeutung wären.
Bad Hersfeld, den 8. November 2023 Egon Schnetgöke, Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeA. Allgemeine AngabenDie Hersfelder Kleiderwerke GmbH hat ihren Sitz in Bad Hersfeld und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Hersfeld unter der Registernummer: HRB 271. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den geltenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Wir haben gegenüber dem Vorjahr eine unveränderte Gliederung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Vermögensgegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den durchschnittlichen Einstandspreisen oder niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Fertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method) und unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren verwendet. Dieser Zinssatz beträgt 1,80 %. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 13.441,42 (Vj. TEuro 13). Es handelt sich dabei um Gesellschafterdarlehen. Pensionsrückstellungen Im Zuge des "Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkredite und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung von für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Die Neufassung ist gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 anzuwenden. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 71.955,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilung der Versicherer. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Beträge für ausstehenden Urlaub, Gewährleistungen und Kundenboni. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 6.493,16 (Vj. TEuro 6). Es handelt sich um Lohnverbindlichkeiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 380.719,20 (Vj. TEuro 339) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
D. Sonstige PflichtangabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Egon Schnetgöke geführt. Der Geschäftsführer war im Geschäftsjahr hauptberuflich als kaufmännischer Leiter für die Gesellschaft tätig. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung gem. §285 Nr. 9 HGB unterbleibt gem. §286 Abs. 4 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von Euro 63.359,13 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Die Gesellschaft hat zur Minimierung eventueller Risiken die rückgedeckten Pensionszusagen per 01.09.2023 an einen Pensionsfonds ausgelagert.
Bad Hersfeld, den 10. November 2023 Egon Schnetgöke Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 326 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Hersfelder Kleiderwerke GmbH, Bad Hersfeld PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Hersfelder Kleiderwerke GmbH, Bad Hersfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hersfelder Kleiderwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 10. November 2023 Strecker
Berger + Partner mbB
Torben Teichmann, Wirtschaftsprüfer Marco Schumacher, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung für OffenlegungszweckeDie Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Datum der Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 der Hersfelder Kleiderwercke GmbH, Bad Hersfeld, wurde am 01. Dezember 2023 festgestellt. |
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