CGN Preform GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Kunststoffen in Primärformen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIEPE GmbHKerpenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die berichtende Gesellschaft ist im Bereich der Metall- und Kunststoffverarbeitung tätig, insbesondere in der Herstellung von Verpackungen aus Metall und Kunststoff. Deutschland zählt zu den bedeutendsten Kunststoffmärkten weltweit. Die kunststoffverarbeitende Industrie stellt einen der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland dar. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft sowie eine vielfältige Produktpalette aus. Kunststoffe werden unter anderem zu Verpackungen, Bauelementen, technischen Teilen, Halbzeugen, Konsumgütern und vielen weiteren Produkten verarbeitet. Das Produktportfolio der berichtenden Gesellschaft umfasst Verpackungslösungen aus Kunststoff und Metall, insbesondere Fässer, Kanister, Kannen, Flaschen, Tuben, Dosen und Tiegel. Einsatz finden die Verpackungslösungen für Füllgüter in den unterschiedlichsten Industriebranchen. Hierzu zählen hauptsächlich die Kosmetik-, Mineralöl-, Farben-, Lack-, Nahrungsmittel-, Konsumgüter-, Pharma- sowie die Chemieindustrie. Die Produkte werden maßgeschneidert und abgestimmt auf den Kunden und die Industrie entwickelt. Hierbei wird besonders Wert auf eine ständige Weiterentwicklung und Optimierung des bereits bewährten Produktsortiments sowie Sicherung des hohen Qualitätsstandards gelegt, welches wesentliche Grundlagen für den Markterfolg und die Marktposition der SIEPE GmbH sind. Die Produktion und der Vertrieb der Produkte der SIEPE-Gruppe erfolgt von drei Standorten in Deutschland. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Nach Angaben der Deutschen Bundesbank im Geschäftsbericht 2023 war das Jahr 2023 ein schwieriges Jahr für die deutsche Wirtschaft. Neben den Nachwirkungen der stark gestiegenen Energiekosten belastete die schwache Auslandsnachfrage die industrielle Erzeugung. Darüber hinaus drückte die hohe Inflation den privaten Verbrauch. Die hohen Lohnsteigerungen führten daher noch nicht zu einer spürbaren Belebung der Konsumausgaben. Auch die straffere Geldpolitik des Eurosystems bremste die Konjunktur. Die gestiegenen Finanzierungskosten dämpften die Investitionen, vor allem im Wohnungsbau. Schließlich ging der Staatskonsum kräftig zurück, da pandemiebedingte Ausgaben, etwa für Impfungen und Tests, entfielen. Stützend wirkten hingegen die Normalisierung der Lieferketten, die hohen Auftragsbestände in Industrie und Bau sowie der nach wie vor stabile Arbeitsmarkt. Insgesamt ging die deutsche Wirtschaftsleistung, gemessen am preis- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP), im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,1 ?% gegenüber dem Vorjahresstand leicht zurück. Der Preisdruck in Deutschland schwächte sich 2023 ab. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) betrug die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 5,9 ?%, nachdem die Verbraucherpreise im Jahr 2022 um 8,7 ?% gestiegen waren. Rückläufige Energiepreise trugen entscheidend zu diesem geringeren Preisauftrieb bei. Im Jahr 2024 setzte sich diese Entwicklung fort. Die Inflation schwächte sich 2024 weiter deutlich ab. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) ist die Teuerungsrate von 6 % im Durchschnitt des Jahres 2023 auf 2,5 % im Jahr 2024 gesunken. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren in Deutschland durchschnittlich rund 2,608 Millionen Personen arbeitslos gemeldet, was eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Arbeitslosenquote im Jahr 2023 betrug durchschnittlich rund 6,2 % (Vorjahr 5,8 %). Entwicklung der Branche Die kunststofferzeugende Industrie in Deutschland verzeichnete laut PlasticsEurope Deutschland e. ?V. im Jahr 2023 bereits zum zweiten Mal in Folge einen deutlichen Produktionsrückgang. Der Umsatz brach um 21,9 ?% ein, die Nachfrage nach Kunststoffen sank um 16 ?%. Auch die Kunststoffverpackungsindustrie war 2023 von rückläufiger Nachfrage, gestiegenen Energiekosten und anhaltend hohen regulatorischen Anforderungen geprägt. Laut der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. ?V. (IK) sank die Produktion im Vergleich zum Vorjahr sowohl mengen- als auch wertmäßig. Mengenmäßig wurde ein Rückgang von etwa 10 ?% und beim Umsatz ein Rückgang von rund 8 ?% festgestellt. Die Nachfrage war insbesondere im Konsumgüterbereich rückläufig, während Industriekunden stabiler nachfragten. Die Zahl der Beschäftigten blieb nach einem leichten Anstieg im Frühjahr 2023 bis zur Jahresmitte relativ stabil. Im Herbst 2023 war jedoch ein Rückgang zu verzeichnen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren im Sektor "Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen" 41.440 Personen und im Sektor "Herstellung von Platten, Folien usw. aus Kunststoffen" 76.220 Personen beschäftigt. Ab dem zweiten Quartal 2024 ist ein leichter Beschäftigungsanstieg zu verzeichnen; im April 2024 liegt die Beschäftigung in beiden Sektoren jedoch noch unter dem Vorjahresniveau. Einschätzung der Unternehmensleitung Im Geschäftsjahr 2023 war die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft insbesondere von einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage, einer signifikanten Stärkung der Liquiditätsposition sowie einer insgesamt soliden Vermögens- und Kapitalstruktur geprägt. Dabei war das Geschäftsjahr zugleich durch eine anhaltend schwache Nachfrage und deutlich gestiegene Energiekosten belastet. Positiv wirkte sich hingegen die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Verfügbarkeit von Rohstoffen aus, was zu einer effizienteren Produktion und Kostendämpfung beitrug. Im Vergleich zur Prognose aus dem Geschäftsjahr 2022, die einen leichten Umsatzrückgang und einen Rückgang der Material- und Betriebskosten bei steigendem Betriebsergebnis erwartete, zeigt sich für das Jahr 2023 eine weitgehende Übereinstimmung. Die Belastungen durch die schwache Nachfrage und gestiegene Energiekosten konnten durch eine bessere Rohstoffverfügbarkeit und Kosteneffizienz überwiegend ausgeglichen werden. Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 als zufriedenstellend. Die Investitionstätigkeit im Jahr 2023 konzentrierte sich auf die Erweiterung und Erneuerung von Produktionsanlagen. Zusätzlich wurden Anzahlungen auf Photovoltaikanlagen geleistet, die im Jahr 2024 in Betrieb genommen wurden. Der Personalbestand wies im abgelaufenen Geschäftsjahr einen durchschnittlichen Personalbestand von 120 Mitarbeitenden auf. Die Belegschaftsstärke befindet sich damit auf dem Vorjahresniveau (120 Mitarbeiter). B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der SIEPE GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt: 1. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 54.014,1 (Vorjahr: TEUR 65.833,6), was einem Rückgang um TEUR 11.819,5 bzw. 18,0 ?% entspricht. Die rückläufige Umsatzentwicklung ist im Wesentlichen auf eine gesunkene Nachfrage in mehreren Abnehmerbranchen zurückzuführen. Zusätzlich wirkten sich Preis- und Mengeneffekte infolge der allgemeinen konjunkturellen Eintrübung negativ auf die Geschäftsentwicklung aus. Die Bestandsveränderungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 265,6 (Vorjahr: TEUR -137,4) und führten zusammen mit den Umsatzerlösen zu einer Gesamtleistung von TEUR 54.279,8 (Vorjahr: TEUR 65.696,2). Dies entspricht einem Rückgang um TEUR 11.416,5 bzw. 17,4 ?%. Die sonstigen betrieblichen Erträge verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um TEUR 99,9 auf TEUR 1.430,4. Die Finanzerträge erhöhten sich um TEUR 305,4 auf TEUR 989,9. Der Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus höheren Zinserträgen aus Forderungen gegenüber Gesellschaften der SIEPE-Gruppe infolge der gestiegenen Marktzinsen. Die Gesamtaufwendungen verringerten sich deutlich um TEUR 13.847,8 bzw. 20,6 ?% auf TEUR 53.276,8 (Vorjahr: TEUR 67.124,6). Wesentlich hierzu beigetragen hat der signifikant gesunkene Materialaufwand, der um TEUR 13.389,9 bzw. 26,7 ?% auf TEUR 36.688,0 zurückging. Die Reduktion ist vor allem auf rückläufige Rohstoffpreise sowie geringere Produktionsvolumina zurückzuführen. Der Personalaufwand verringerte sich um TEUR 731,8 bzw. 12,3% auf TEUR 5.202,1 was im Wesentlichen auf eine zurückhaltende Personalpolitik und geringere Aufwendungen für Altersversorgung im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich insbesondere aufgrund des Rückgangs der Kosten der Warenabgabe um 5,9 ?% auf TEUR 7.859,6. Der Finanzaufwand stieg um TEUR 554,2 auf TEUR 1.160,3, was auf die Zinsentwicklung im Marktumfeld sowie erhöhte Abschreibungen auf Finanzanlagen zurückzuführen ist. Die Ertragsteuern erhöhten sich um TEUR 320,7 auf TEUR 1.707,5 als Folge des gestiegenen steuerlichen Ergebnisses. Das Jahresergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 3.414,5 (Vorjahr: TEUR 584,3) und konnte damit trotz rückläufiger Umsätze gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden. Diese Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf die erheblich gesunkenen Materialkosten zurückzuführen. 2. Finanzlage Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich wie folgt dar:
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr geordnet. Die Fähigkeit der Gesellschaft zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Die Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit erfolgt im Wesentlichen über das Eigenkapital. Die Nutzung von Eigenkapital als Hauptrefinanzierungsinstrument unterstreicht die langfristige Ausrichtung unserer Gesellschafter und stellt eine solide Grundlage für zukünftige Investitionen und Wachstum dar. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der SIEPE GmbH stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme der SIEPE GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 68.815.456,79 EUR . Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (67.909.546,09 EUR) um 1,33 % erhöht. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Bestand an liquiden Mitteln sowie dem Ausbau des Vorratsvermögens. Das langfristig gebundene Vermögen stieg leicht um 1,1 % auf TEUR 13.014,1 (Vorjahr: TEUR 12.877). Die Zunahme ist insbesondere auf Investitionen in technische Anlagen und geleistete Anzahlungen zurückzuführen. Dem gegenüber steht ein leichter abschreibungsbedingter Rückgang bei den Grundstücken und Bauten. Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 769,9 auf TEUR 55.797,6. Treiber dieser Entwicklung waren insbesondere höhere Bestände an Vorräten (+14,4 %) sowie ein signifikanter Anstieg der liquiden Mittel um 33,9 % auf TEUR 16.955,6. Rückläufig entwickelten sich dagegen insbesondere die sonstigen Vermögensgegenstände sowie Forderungen gegenüber Gesellschaftern, welche vollständig abgebaut wurden. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital infolge des deutlich gestiegenen Jahresüberschusses (TEUR 3.414,5; Vorjahr: TEUR 584,4) um 6,8 % auf TEUR 53.931,9 (Vorjahr: TEUR 50.517). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich damit leicht auf 78,4 % (Vorjahr: 74,4 %) und unterstreicht die solide Kapitalausstattung des Unternehmens. Das mittel- und langfristig verfügbare Kapital stieg um 4,6 % auf TEUR 65.319,3 und deckt das langfristig gebundene Vermögen weiterhin vollständig ab. Die langfristigen Rückstellungen, insbesondere für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, reduzierten sich leicht um 3,9 %. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen nahmen insgesamt deutlich um 36,0 % auf TEUR 3.496,3 ab. Maßgeblich hierfür war der Rückgang der Steuerrückstellungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätssituation des Unternehmens ist unverändert stabil. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war insgesamt gut. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Im Jahr 2024 verharrte die deutsche Wirtschaft in einer ausgeprägten Schwächephase. Insgesamt ist die Wirtschaftsaktivität in Deutschland seit zweieinhalb Jahren nicht gestiegen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 preis- und kalenderbereinigt um 0,2 %. Die wirtschaftliche Aktivität in der Industrie und in der Baubranche ging stark zurück. Dies war teilweise auf die schwache Nachfrage nach Bauleistungen und Investitionsgütern aufgrund stark gestiegener Finanzierungskosten zurückzuführen. Darüber hinaus wurden die deutschen Industrieerzeugnisse weniger im Ausland nachgefragt, auch wegen der geringeren Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Nicht zuletzt nahmen die privaten Konsumausgaben ungeachtet stark steigender Löhne nur leicht zu. Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent. Dies geht aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht 2025 hervor. In dem Bericht heißt es, die deutsche Wirtschaft befinde sich seit inzwischen zwei Jahren in einer Stagnation, was konjunkturelle, vor allem aber strukturelle Ursachen habe. Konjunkturell erhole sich die deutsche Wirtschaft zögerlicher als erwartet von den wirtschaftlichen Folgen der Schocks der jüngeren Vergangenheit. "Gleichzeitig befindet sich Deutschland in einer strukturellen Wachstumsschwäche", stellt die Regierung fest. Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose für Deutschland aufgrund der neuen Zollpolitik nach unten korrigiert und erwartet für 2025 nur noch ein minimales Wachstum von 0,2 ?%. Einige Analysten befürchten sogar ein drittes Jahr in Folge mit wirtschaftlicher Schrumpfung. Laut Angaben von Plastics Europe Deutschland stieg im Jahr 2024 die Kunststoffproduktion in Deutschland zwar um drei Prozent, das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2021 wurde allerdings weiterhin klar untertroffen. Aufgrund rückläufiger Erzeugerpreise sank der Branchenumsatz von 27,5 Milliarden auf 26,7 Milliarden Euro um 3 Prozent. Die Exporte gingen um 0,8 Prozent zurück, während die Importe um 4,9 Prozent sanken. Insbesondere die Auftragseingänge in Deutschland fielen schwach aus, während die Bestellungen aus dem Ausland leicht zunahmen. Für das Jahr 2025 wird für die kunststoffverarbeitende Industrie mit einer weiterhin angespannten Marktsituation gerechnet. Zwar zeigen einzelne Segmente, insbesondere im Verpackungsbereich, eine stabile Grundnachfrage, doch belasten strukturelle Herausforderungen wie hohe Energie- und Rohstoffkosten, zunehmende regulatorische Anforderungen und ein intensiver Wettbewerbsdruck die Branche spürbar. Der Verband Plastics Europe Deutschland geht davon aus, dass sich die Erholungstendenzen der Jahre 2023 und 2024 nur verlangsamt fortsetzen. Insbesondere energieintensive Unternehmen sehen sich weiterhin mit eingeschränkter Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich konfrontiert. Nach den vorläufigen Berechnungen bewegten sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Materialaufwand stieg leicht an. Auch die Personalaufwendungen lagen leicht über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten hingegen leicht reduziert werden. Insgesamt lag der Jahresüberschuss nach derzeitigem Stand leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsführung einen Umsatz auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024, allerdings verbunden mit einem leichten Anstieg sowohl der Material- und Betriebskosten als auch der Personalaufwendungen. Aufgrund dieser Entwicklungen prognostiziert die Geschäftsführung einen leichten Rückgang des Betriebsergebnisses für das Geschäftsjahr 2025. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • Sinkende Rohstoffpreise: Eine Reduzierung der Kosten für Rohstoffe, die zur Herstellung von Kunststoffprodukten benötigt werden, kann die Produktionskosten signifikant senken. Dies verbessert die Gewinnmargen und ermöglicht es dem Unternehmen, die Preise wettbewerbsfähiger zu gestalten und entsprechend höhere Gewinne zu realisieren. • Innovation und Nachhaltigkeit: Die Entwicklung von umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Kunststoffen kann neue Märkte erschließen und dem Bedarf nach nachhaltigen Verpackungslösungen gerecht werden. • Belebende Konjunktur: Eine starke Wirtschaftslage fördert den Konsum und die Investitionen von Unternehmen, was die Nachfrage nach Verpackungen in verschiedenen Sektoren wie Einzelhandel, Lebensmittel und Getränke sowie E-Commerce steigert. Eine belebende Konjunktur kann auch die Expansion in neue Märkte erleichtern und das Wachstum durch erhöhte Auftragsvolumina vorantreiben. • Regierungspolitik und Subventionen: Förderprogramme oder Steuererleichterungen für umweltfreundliche Verpackungslösungen können die Entwicklung und Implementierung neuer Technologien unterstützen. Risiken für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • Umweltvorschriften und Verbraucherbewusstsein: Strenge Umweltgesetze und ein steigendes Bewusstsein der Verbraucher für Umweltfragen können die Nachfrage nach herkömmlichen Kunststoffprodukten verringern und Unternehmen zwingen, in teurere alternative Materialien zu investieren. • Technologischer Wandel und Wettbewerb: Neue Technologien können die existierenden Herstellungsprozesse obsolet machen. Zudem kann der Markteintritt von Wettbewerbern mit innovativeren oder kostengünstigeren Lösungen die Marktanteile bedrohen. • Globale Lieferkettenrisiken: Ereignisse wie Pandemien, politische Unruhen oder Naturkatastrophen können zu Unterbrechungen in den globalen Lieferketten führen, was die Beschaffung von Rohstoffen erschwert und die Kosten erhöht. • Rohstoffverfügbarkeit: Abgesehen von den Preisschwankungen kann auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen, insbesondere von Erdöl, von dem viele Kunststoffe abgeleitet werden, ein Risiko darstellen. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen beibehalten. Die Investitionstätigkeit in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 wird sich im Schwerpunkt auf Neuinvestitionen in Produktions- und Photovoltaikanlagen sowie auf Ersatzbeschaffungen bestehender Produktionsanlagen richten. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Im Rahmen des Risikomanagements (Risikoerkennung, -analyse und -kommunikation) sind interne Kontrollen installiert, die ein frühzeitiges Erkennen von Risiken ermöglichen. Hierbei wird entsprechend der risikopolitischen Grundsätze weitgehend risikoneutral und nur geringfügig risikofreudig vorgegangen. Risiken werden kontrolliert und nur dann eingegangen, wenn dadurch ein entsprechender Mehrwert erwartet werden kann. Das Risikofrüherkennungssystem wird kontinuierlich weiterentwickelt. Teil des Risikofrühwarnsystems ist zum einen das seit mehreren Jahren bestehende Qualitätsmanagementsystem, welches nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert ist. Zum anderen sind hier die ständig weiterentwickelten Verfahren zur Überprüfung der Fertigung und der Qualitätskontrollen zu nennen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Im Produktionsbereich haben wir die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch Implementierung von diversen Qualitätssicherungsmaßnahmen reduziert. Die Liquiditätsrisiken sind als gering einzuschätzen. Die SIEPE GmbH weist nur geringe Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Darüber hinaus bestehen weiterhin in größerem Umfang Forderungen gegenüber Dritten, deren Werthaltigkeit aufgrund geringer Ausfallquote in der Vergangenheit heraus als solide bezeichnet werden kann. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die SIEPE GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Insgesamt hat sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs potenziell erhöht. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bestehen in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln. Diesem Risiko begegnen wir durch kontinuierliche Weiterentwicklung von bestehenden Produkten sowie Entwicklung von neuen Produkten unter Beachtung von Kundenbedürfnissen. Personalrisiken Die SIEPE GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. E. Forschung und Entwicklung Aufgrund unter anderem neuer bzw. verschärfter Gesetzesauflagen, werden immer höhere Anforderungen an die Produkte gestellt. Die Geschäftsführung und die Entwicklungsabteilung verfolgen daher kontinuierlich die Verbesserung der Produkteigenschaften des bereits bestehenden Produktsortiments und der damit verbundenen Verfahrenstechniken. Gleichzeitig wird auch die Entwicklung neuer Produkte, unter Beachtung der Kundenbedürfnisse, weiter vorangetrieben. F. Bestehende Zweigniederlassungen Die SIEPE GmbH verfügt zwar über keine Zweigniederlassungen, betreibt jedoch neben ihrem Hauptsitz in Kerpen-Sindorf zusätzliches Produktionsstandort in Staßfurt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I.1 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert I.2 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungsmethoden und Währungsumrechnung II.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wurde entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten sind auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung einbezogen worden, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Zeitpunkt des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips und unter Anwendung der Lifo-Methode. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen gedeckt. Für die latenten Risiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die dem Umlaufvermögen zugeordneten Wertpapiere wurden zu den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Kurswerten angesetzt. Die entsprechend IDW RS HFA 22 als strukturierte Finanzinstrumente bezeichneten Vermögensgegenstände wurden als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Bewertung erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Der bei der Abzinsung angewandte Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurde eine Rentendynamik von 2,5 % (Vorjahr 2,0 %), ein Anwartschaftstrend von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) und eine Fluktuation von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Eine Abzinsung der Rückstellungen wurde nicht vorgenommen, da keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorhanden sind. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II.2 Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz III.1 Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
III.2 Anteilsbesitz Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, da aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. III.3 Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach dem Lifo-Verfahren bewertet. Von den fertigen Erzeugnissen entfallen 503 TEUR (Vorjahr 698 TEUR) auf bezogene Waren. III.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten auf Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 3.300 TEUR) und betrafen zwei Darlehen aus dem Jahr 2021. Beide Darlehen wurden im Berichtsjahr getilgt. Die Darlehen wurden mit 0,5 % pro Jahr verzinst. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.034 TEUR (Vorjahr: 3.058 TEUR). III.5 Derivative Finanzinstrumente In den sonstigen Wertpapieren sind strukturierte Finanzinstrumente in Form von aktien-/indexbezogenen Geschäften enthalten. Es handelt sich um Discountzertifikate (Stückzahl 161.400). Die Zertifikate ermöglichen eine partielle Partizipation an der Kursentwicklung der jeweiligen Basiswerte bis zu einer festgelegten Obergrenze (Cap). Der Buchwert zum Bilanzstichtag beträgt 479 TEUR, der beizulegende Wert beträgt 497 TEUR. Der beizulegende Wert entspricht dem Marktwert (Börsenkurs). Bei keinem Wertpapier ist der Buchwert höher als der beizulegende Wert. III.6 Eigenkapital Das Jahresergebnis des Vorjahres wurde gemäß Verwendungsvorschlag des Vorjahres auf neue Rechnung vorgetragen. III.7 Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 135 TEUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. III.8 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen Rückstellungen entfallen 187 TEUR (Vorjahr: 187 TEUR) auf geschäftsführende Gesellschafter. III.9 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 84 TEUR durch Grundpfandrechte besichert. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). III.10 Verbindlichkeitenspiegel
III.11 Latente Steuern Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt wurde. Passive Steuerlatenzen lagen nicht vor. Die wesentlichen aktiven Steuerlatenzen resultieren aus temporären Differenzen bei den Beteiligungen, sonstigen Wertpapieren und Pensionsrückstellungen. Bei der Ermittlung wurde ein kombinierter Ertragsteuersatz von rd. 33 % zugrunde gelegt. Verlustvorträge waren nicht zu berücksichtigen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung IV.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse
IV.2 Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung enthalten. Diese resultieren aus den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 228,2 EUR, die im Posten "Sonstige betriebliche Erträge" berücksichtigt wurden. IV.3 Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind keine periodenfremde Aufwendungen von nicht untergeordneter Bedeutung enthalten. V. Sonstige Angaben V.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
V.2 Geschäftsführung Zu alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. V.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Grundstücke in Sindorf und Staßfurt in Höhe von jährlich 1.105 TEUR gegenüber der Grundstücksgesellschaft der Familie Siepe. Die Laufzeit verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern keiner der Beteiligten kündigt. V.4 Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 45,0 TEUR und betraf ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. V.5 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Bericht des AufsichtsratsN/A sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Kerpen, den 23. Mai 2025 Dipl.-Ing. Franz Josef Siepe Dipl.-Kfm., Dipl.-Ing. Josef Siepe Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SIEPE GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIEPE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIEPE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nordhorn, 23. Mai 2025 NorCon
Revision GmbH
Anja Gaubitz, Wirtschaftsprüferin Sebastian Derr, Wirtschaftsprüfer |
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