TKLS GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Seidler seit 6.2.2025 | Geschäftsführer |
Siegfried Backs seit 7.8.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Crown Meat GmbHNordhornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Crown Meat GmbH, NordhornGeschäfts- und Rahmenbedingungen Die Crown Meat GmbH mit Sitz in Nordhorn ist seit ihrer Gründung 2010 schwerpunktmäßig in dem Bereich der Herstellung und des Handels von Industriefleischprodukten sowie des Betreibens eines Zerlegebetriebs und Tiefkühlhauses tätig. Insgesamt sind 80 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 75 gewerbliche Mitarbeiter und 5 Angestellte. Die wichtigsten Kennzahlen, die zur Steuerung herangezogen werden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Wirtschaftsbericht Branchen / Geschäftsentwicklung Fleischproduktion Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2023 erneut deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtunternehmen 2023 nach vorläufigen Ergebnissen 6,8Millionen Tonnen Fleisch. Das waren 4,0% oder 280.200Tonnen weniger als im Vorjahr. Damit sank die inländische Fleischproduktion seit ihrem Höchststand im Jahr 2016 (8,25Millionen Tonnen) im siebten Jahr in Folge. Nach vergleichsweise leichten Rückgängen ab 2017 war die Fleischproduktion im Jahr 2022 um 8,1% gegenüber dem Vorjahr gesunken, nun ging die Fleischproduktion im Jahr 2023 nochmals deutlich zurück. Insgesamt wurden 2023 in den Schlachtbetrieben 47,9Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 702,2Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet. Schweinefleisch Mit 43,8Millionen geschlachteten Tieren im Jahr 2023 ging die Zahl der geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um 7,0% oder 3,3Millionen zurück. Dabei verringerte sich die Zahl der geschlachteten Schweine inländischer Herkunft um 7,7% auf knapp 42,3Millionen Tiere. Die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben geschlachtet wurden, stieg dagegen um 19,5% auf 1,5Millionen Tiere. Insgesamt produzierten die Schlachtunternehmen 2023 rund 4,2Millionen Tonnen Schweinefleisch. Das waren 6,8% oder 306.500Tonnen weniger als 2022.Im Vergleich zum Rekordjahr 2016 wurden 2023 etwa 1,4Millionen Tonnen weniger Schweinefleisch erzeugt, was einem Rückgang von gut einem Viertel (-25,1%) entspricht. Ein Grund für die sinkende Schweinefleischproduktion sind die bis Mai 2023 ebenfalls rückläufigenSchweinebeständein Deutschland. Zum Stichtag 3. November 2023 wurden in Deutschland gemäß der endgültigen Ergebnisse rund 21,2 Millionen Schweine gehalten. Das waren 0,7 % oder 142.600 Tiere weniger als zum 3. November 2022. Mastschweine machten hierbei 45,1 % oder 9,6 Millionen Tiere aus. Im Vergleich zum November 2022 ist der Bestand an Mastschweinen um 150.000 Tiere (1,5 %) gesunken. Zudem wurden am 3. November 2023 6,4 Millionen Ferkel und rund 3,8 Millionen Jungschweine gehalten. Im Vergleich zum 3. November 2021 ging die Zahl der Schweine um 10,7 % beziehungsweise 2,5 Millionen Tiere zurück. Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe belief sich zum 3. November 2023 auf 16 200 und ist damit seit November 2022 um 4,5 % oder 800 Betriebe gesunken. Im November 2021 lag die Zahl noch bei 18 800 Betrieben und ist somit in den vergangenen zwei Jahren um 14,2 % beziehungsweise 2 700 Betriebe zurückgegangen. Im Zehnjahresvergleich zeigen sich die abnehmenden Tendenzen bei Betrieben und gehaltenen Schweinen noch deutlicher: Die Zahl der Schweine sank seit 2013 um 24,6 Prozent, während die Zahl der Betriebe sogar um 42,1 Prozent abnahm. Die Entwicklung hin zu größeren schweinehaltenden Betrieben hält damit an: Während im Jahr 2013 ein Betrieb durchschnittlich 1000 Schweine hielt, waren es zehn Jahre später 1300 Tiere pro Betrieb. Gefügelfleisch Die Menge an erzeugtem Geflügelfleisch stieg im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 1,4 % auf 1,6 Millionen Tonnen. Grund für den Anstieg ist insbesondere die um 1,1 % auf 1,1 Millionen Tonnen gestiegene Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch. Die Produktion von Putenfleisch (Truthahnfleisch) stieg um 2,7 % auf 417 000 Tonnen. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Gesamtleistung hat sich im Berichtsjahr um 30,9 % erhöht. Dies entspricht einem Anstieg der Gesamtleistung um TEUR7.865. Das Rohergebnis ist um TEUR1.367 auf TEUR9.357 (17,1%) gestiegen. Das Jahresergebnis ist um TEUR338 ebenfalls gegenüber dem Vorjahr gestiegen und beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 838. Die für dieses Geschäftsjahr prognostizierten Umsatz- und Ergebnisgrößen konnten aufgrund einer verbesserten Auftragslage erreicht werden. Da Crown Meat u.a. Nebenprodukte wie zum Beispiel Schweine- Ohren, -Rippen, -Pfoten und Schänze vermarktet, sind diese durch den Branchenrückgang der Schweinebestände und Betriebszahlen in Deutschland nicht so stark beeinträchtigt. Auch wurde die Produktion auf Geflügelprodukte erweitert um diesen negativen Entwicklungen entgegenzutreten und eine Abhängigkeit zu vermeiden. Zudem werden die Produkte weltweit vermarktet. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung und dem Ergebnis 2023 - auch angesichts des teilweise schwierigen Branchenumfeldes - zufrieden. Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr belaufen sich auf insgesamt TEUR 564. Diese entfallen unter anderem mit TEUR 6 auf Investitionen in eine Software mit TEUR 41 auf Investitionen in eine Erweiterungsfläche sowie mit TEUR444 auf Anschaffungen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die im Vorjahr geplanten Investitionen wurden im Jahr 2023 planmäßig umgesetzt. Für das folgende Jahr sind weitere Investitionen für die Implementierung einer neuen ERP-Software geplant. Umweltschutz Es wurden die gesetzlichen Vorschriften zum Umweltschutz eingehalten. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Gesamtvermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR12.133. Darin enthalten ist das Eigenkapital in Höhe von TEUR7.406 (Vorjahr TEUR6.568). Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt damit zum Abschlussstichtag 61,0%. Der Rohertrag beträgt TEUR9.023 (Vorjahr TEUR7.845) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR1.188 (VorjahrTEUR734). Die aus laufendem Geschäftsbetrieb vorhandene Kapitalausstattung führte zu 100% Ausnutzung aller Skontofristen. Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.323 (Vorjahr TEUR3.782). Im Geschäftsjahr wurden alle fälligen Verbindlichkeiten planmäßig getilgt. Prognosebericht Das US-Agrarministerium (USDA) prognostiziert in seiner vierteljährlichen Vorschau auf das Jahr 2024 einen weltweit geringen Rückgang an Schweinefleisch, aber einen Zuwachs beim Hähnchenfleisch. Die weltweite Schweinefleischerzeugung habe sich nach dem ASP-Einbruch in China wieder erholt. Die chinesische Produktion 2024 mit knapp 50 % der Welterzeugung werde jedoch aufgrund rückläufiger Sauenzahlen wieder etwas sinken. Daher werden beim Import wieder leicht steigende Zahlen von 2,3 Mio. t erwartet. Deutliche Rückgänge seien in der EU festzustellen. Dazu trage die ASP sowie die zukünftig verschärften Rahmenbedingungen der Tierhaltung weiterhin bei. Dennoch bleibe die EU dank Spanien noch vor den USA weltgrößter Exporteur von Schweinefleisch mit einem Handelsanteil von etwas über 30 %. Die Hähnchenfleischerzeugung bleibe 2024 weiterhin auf dem Vormarsch, auch wenn die früher üblichen 2 und mehr %-Jahressteigerungen heute nicht mehr erreicht würden. Chinas Hähnchenmast bleibe weiterhin mit etwas reduzierter Menge von 13,8 Mio. t sehr zurückhaltend und sei fast ausschließlich für den Eigenbedarf gedacht. Die Befürchtungen um die menschengefährliche Geflügelvirusvariante H7N9 halte die Erzeugung schon seit Jahren zurück. In der EU würden weiterhin kleinere Produktionszuwächse etwas oberhalb der 11 Mio. t erwartet. Das "weiße" Fleisch sei sehr preiswert und stehe in einem günstigen Gesundheitsimage der Verbraucher. Der EU-Export gehe jedoch weiter zurück. Chancen- und Risikobericht Ein Risiko wird in der konstanten Beschaffung der entsprechenden Rohstoffe zu gerechten Preisen gesehen, insbesondere aufgrund des weiteren Anstiegs der Futterkosten, der Energiekosten und der höheren Umweltauflagen. Außerdem wird dies durch die stetige Konzentration der potentiellen Lieferanten bedingt. Zudem ist eine Preissicherung über ein sogenanntes Contracting mit Lieferanten und Kunden grundsätzlich nicht üblich. Bereits im Jahr 2022 haben wir unsere Tätigkeiten auf den Bereich Geflügel ausgeweitet, um unabhängiger von den Marktentwicklungen des Schweinmarktes zu werden. Etwaige Forderungsausfälle werden im Rahmen der Kreditversicherung minimiert. Nicht versicherbare Kunden werden ausschließlich per Vorkasse bedient. Außergewöhnliche Abhängigkeiten von einzelnen Kunden oder Lieferanten sind nicht gegeben. Die Produktionsanlagen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und werden turnusmäßig gewartet. Dementsprechend sind die Voraussetzungen für einen effizienten und reibungslosen Produktionsablauf auch für die Zukunft gegeben. Aus Gründen der Produktionserweiterung und Kostenoptimierung wurden in der Vergangenheit stetig neue Investitionen getätigt. Im Vorjahr erfolgte eine große Investition in ein neues Kühl- und Gefrierlager. In 2023 wurden mehrere Produktionsanlagen erweitert, erneuert bzw. angeschafft. Weiterhin ist die Gesellschaft bestrebt den Status ihrer Qualitätssicherung weiter zu verbessern, indem über die bereits bestehenden Qualitätssiegel hinaus, weitere Qualitätsnormen erfüllt werden sollen. Von den operativen Risiken ist die Entwicklung der Nachfrage aufgrund externer Einflüsse wie Seuchen oder auch politischer Einflüsse am bedeutensten einzustufen. Zwar hat sich die Lage rund um die ASP in China im Allgemeinen wieder etwas erholt, jedoch bleibt das Risiko eines erneuten Anstiegs der Infektionszahlen. Insbesondere die immer noch aktuelle Ausbreitung der ASP in Europa erschweren weiterhin einen Ausblick auf die Geschäftsentwicklung für das kommende Jahr. Auch in Deutschland treten weiterhin neue Fälle der ASP insbesondere bei Wildschweinen auf. Bisher konnte eine großflächige Ausbreitung in Deutschland verhindert werden. Ebenfalls ungewiss sind weiterhin die Auswirkungen des aktuell bestehenden Risikos des Ukrainekrieges und der angespannten Marktlage, unter anderem aufgrund politischen Ausrichtungen in absatzstarken Regionen wie China. Die Entwicklung des Außenhandels und des Absatzes von Schweinefleisch in Ländern wie China ist schwer einzuschätzen. Bisher verzeichnen wir aber weiterhin keine gravierenden Nachfragerückgänge. Es bleibt abzuwarten, ob sich zukünftig potentielle Liefer- und Absatzschwierigkeiten ergeben können. Grundsätzlich gehen wir aufgrund unserer internationalen Ausrichtung davon aus, dass wir Absatzschwankungen minimieren können. Dieses Problem betrifft jedoch den gesamten Markt auf globaler Ebene. Inwiefern dieses Risiko tatsächlich zu Beeinträchtigungen führt, ist derzeit nicht abzusehen und einzuschätzen. Insgesamt entsprechen die Risiken denen der Branche. Die Crown Meat GmbH wird seine Position im Markt weiter stärken. Insgesamt gehen wir für 2024 von einer weiterhin zufriedenstellenden Umsatz- und Ertragslage aus.
Nordhorn, den 1. März 2024 gez. Luis Botica, Geschäftsführung gez. Siegfried Backs, Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang 2023Crown Meat GmbH, NordhornA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31.Dezember 2023 nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB und § 42 GmbHG aufgestellt. Die Crown Meat GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach den Größenkriterien des §267 Abs. 2 HGB. Der Sitz der Gesellschaft ist in Nordhorn. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Osnabrück unter Abt.B203968. B. Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände, das Sachanlagevermögen und das Finanzanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit den handelsrechtlichen Anschaffungskosten angesetzt oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Die fertigen Erzeugnisse werden grundsätzlich zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben Einzelkosten auch Gemeinkosten in angemessenem Umfang einbezogen. Dabei wurde vom Wahlrecht des § 255 Abs. 2 S. 3 HGB Gebrauch gemacht und ein allgemeiner Verwaltungskostenzuschlag in die Berechnung einbezogen. Die verlustfreie Bewertung wurde durch Gegenüberstellung der zu erzielenden Veräußerungserlöse sichergestellt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den Liefer- und Leistungsforderungen ist den Risiken durch die Bildung von Wertberichtigungen im Einzelfall oder pauschal Rechnung getragen worden. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR34 Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 75 sowie Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen in Höhe von TEUR 31 enthalten. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Aufstellung:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Leistungsverpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. §275II HGB aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Weiterbelastung an Konzerngesellschaften (TEUR 275), auf Erträge aus Sachbezügen (TEUR32) sowie auf sonstige betriebliche Erträge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf Verwaltungskosten (TEUR809), Betriebsaufwendungen (TEUR2.533) sowie Vertriebskosten (TEUR899). Es sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR7 enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen in Höhe von TEUR 19 auf Zinserträge gegen verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen in voller Höhe auf Zinsaufwendungen gegen Kreditinstitute. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuern. C. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen belaufen sich zum Stichtag auf insgesamt TEUR 75 für das folgende Geschäftsjahr. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Luis Botica, Nortrup Siegfried Backs, Twist-Bült. Während des Geschäftsjahres waren (ohne Geschäftsführung) durchschnittlich 74 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 75) und 7 Angestellte (Vorjahr 5) beschäftigt. Bezüglich der Gesamtbezüge an die Geschäftsführung verweisen wir auf die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Der Jahresabschluss der Crown Meat GmbH, Nordhorn wird in den Konzernabschluss der Sakroon B.V., Musselkanaal (Niederlande) mit einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der Kamer van Koophandel Groningen (Niederlande) zur Offenlegung hinterlegt. Der Konzernabschluss stellt sowohl den größten als auch den kleinsten Konsolidierungskreis dar. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss von EUR837.642,23 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nordhorn, den 1. März 2024 gez. Luis Botica Geschäftsführung gez. Siegfried Backs, Geschäftsführung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Crown Meat GmbH, Nordhorn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Crown Meat GmbH, Nordhorn - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Crown Meat GmbH, Nordhorn für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lingen, den 20. März 2024 VVK
GmbH
gez. Schütte, Wirtschaftsprüfer gez. Klitscher, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 15.11.2024. |
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