Tessner Holding KG

Goslar

Stammdaten

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Amtsgericht Braunschweig HRA 110989
Eingetragen
29.10.2003

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Tessner Holding KG

Goslar

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

A. Allgemeines

Die Tessner Holding KG - zu 100 % im Besitz der Familie Tessner - ist die Basis aller strategisch bedeutenden Entscheidungen der Tessner-Gruppe. In ihr werden alle Aktivitäten des traditionsreichen Familienunternehmens gebündelt und die entscheidenden Weichen für die zukünftige Entwicklung der Unternehmensgruppe gestellt. Sie stellt gemäß § 290 HGB als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss zum 31. März 2024 auf.

B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftlich muss auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurückgeblickt werden. Im zweiten und dritten Quartal des Jahres 2023 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (-0,1 %, +0,1 %), um im vierten Quartal 2023 sogar zu sinken (-0,5 %). Auch das erste Quartal 2024 zeigte nur einen geringen Anstieg (+0,2 %) zum Vorquartal.

Das weiterhin hohe Preisniveau und die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg, der Konflikt zwischen Israel und der Hamas sowie die wachsenden handelspolitischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und der VR China belasteten die exportabhängige deutsche Wirtschaft, die auf weltpolitische Stabilität und den freien Zugang zu möglichst vielen Märkten angewiesen ist. Das machte sich auch bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar, die im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen.

Der Möbel- und Küchenhandel in Deutschland konnte nicht an die guten Umsatzzahlen der vorangegangenen Jahre anknüpfen. 2023 beliefen sich die Umsätze mit Wohnmöbeln auf rund 22,6 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 3,6 % gegenüber 2022 entspricht. Dies ergibt sich aus der Pressemitteilung vom 19. April 2024 des Bundesverband Möbel und Küchen (BVDM). Das kommende Jahr dürfte ebenfalls kein einfaches für den Möbel- und Küchenhandel werden. Das IFH Köln rechnet mit einer negativen Wachstumsdynamik in allen Warengruppen. Einzig für den Küchenbereich prognostiziert das IFH Köln ein marginales Wachstum von 1,0 %.

Damit der Möbel- und Küchenhandel endlich wieder wachsen kann, ist es wichtig, dass der Wohnungsneubau wieder anzieht und sich die Inflation auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert.

C. Darstellung der Lage

Im Geschäftsjahr wurde die strategische Zusammenarbeit der Familie Tessner mit der von der Familie Seifert gegründeten XXXLutz-Gruppe im Bereich des stationären Möbeleinzelhandels weiter fortgesetzt und intensiviert. Seit dem 30. September 2021 wurden hier die Marken „ROLLER - clever einrichten“, „Schulenburg - wohn dich glücklich“ und „tejo's SB Lagerkauf“ sowie das damit verbundene Immobilieneigentum in mehreren Gemeinschaftsunternehmen als 50/50-Beteiligungen betrieben.

Mit Anteilskaufvertrag vom 26. September 2023 wurde die verbliebene 50%ige Beteiligung an der tejo-Unternehmensgruppe an ein zur XXXLutz-Gruppe gehörendes Unternehmen verkauft. Im Rahmen dieser Transaktion wurden 11 „tejo's SB Lagerkauf“-Filialen an „ROLLER“ angegliedert. 6 Einrichtungshäuser „Schulenburg“ und der „tejo's SB Lagerkauf“ in Schleswig wurden der Organisation der XXXLutz-Gruppe zugeführt. Des Weiteren wurde ein Portfolio von insgesamt 9 Immobilien an zwei zur XXXLutz-Gruppe gehörende Unternehmen verkauft. Die Marke „ROLLER“ sowie das damit verbundene Immobilieneigentum werden weiterhin in mehreren Gemeinschaftsunternehmen als 50/50-Beteiligungen betrieben.

Mit der 100%igen Beteiligung an der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, verfolgt der Konzern weiterhin die Strategie, einen deutschlandweit führenden Anbieter im Wachstumsmarkt Küchen zu etablieren und sich gegenüber anderen Anbietern in diesem Segment durch hohe Beratungs- und Produktqualität abzugrenzen.

Neben der Tätigkeit im Möbeleinzelhandel hält der Konzern seit 2004 eine Kapitalbeteiligung an der SDAX-notierten KWS SAAT SE & Co. KGaA, Einbeck. Die Beteiligungsquote beträgt 15,4 %. Aufgrund der außerordentlich positiven Geschäfts- und Kursentwicklung bei KWS seit Übernahme des Aktienpaketes verfügt der Konzern aus diesem Engagement nach wie vor über bedeutende stille Reserven.

Das von der Gesellschaft gehaltene Wertpapierportfolio entwickelte sich im Geschäftsjahr analog zur allgemeinen Marktentwicklung sehr gut. Auch hier bestehen aufgrund der Bewertung der Anteile zu Anschaffungskosten inzwischen stille Reserven in nicht unerheblichem Umfang.

D. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr Mio. EUR 107,9 (Vorjahr: Mio. EUR 124,7). Der Rückgang der Umsatzerlöse um Mio. EUR 16,8 ist in Höhe von Mio. EUR 7,0 auf das konsolidierungsbedingte Ausscheiden der zwei Logistikgesellschaften im Vorjahr zurückzuführen. Des Weiteren gingen die Umsätze aus dem gewerblichen Grundstückshandel um Mio. EUR 3,4 und die Umsätze im Küchenmöbelhandel um Mio. EUR 6,4 zurück.

Die Umsatzerlöse entfallen mit Mio. EUR 97,6 (Vorjahr: Mio. EUR 111,4) überwiegend auf den Handel mit Möbeln und Einrichtungsbedarf. Durch die Vermietung von Immobilien an konzernfremde Dritte wurden Umsatzerlöse von Mio. EUR 10,0 (Vorjahr: Mio. EUR 9,5) erzielt. Die verbleibenden Umsatzerlöse entfallen mit Mio. EUR 0,3 (Vorjahr: Mio. EUR 3,8) auf den gewerblichen Grundstückshandel.

2. Investitionen

Die Investitionen haben sich gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 33,0) auf Mio. EUR 30,5 reduziert.

Auf Investitionen im Zusammenhang mit der Eröffnung oder Modernisierung von Möbel- und Einrichtungsmärkten sowie damit im Zusammenhang stehende Investitionen entfallen insgesamt Mio. EUR 3,5 (Vorjahr: Mio. EUR 5,0). Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf die MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen. Im Bereich der Immobilien wurde von der Tessner Real-Estate GmbH & Co. KG, Goslar, ein Bürohaus in Essen für Mio. EUR 2,6 erworben.

Diesen Investitionen stehen insgesamt Abschreibungen von Mio. EUR 4,8 (Vorjahr: Mio. EUR 5,0) gegenüber.

Im Finanzanlagevermögen wurden Mio. EUR 7,2 in gewerbliche Beteiligungen investiert. Dieser Investition standen Rückflüsse aus Beteiligungen in Höhe von Mio. EUR 1,0 gegenüber. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens erfolgte eine Umschichtung. Den Zugängen von Mio. EUR 8,5 stehen Abgänge von Mio. EUR 9,0 gegenüber.

Die Zugänge zu den Anteilen an assoziierten Unternehmen setzen sich aus Eigenkapitalzuführungen in Höhe von Mio. EUR 5,8 und Gewinnanteilen in Höhe von Mio. EUR 1,7 zusammen. Als Abgänge wurden bei den Anteilen an assoziierten Unternehmen Verlustanteile von Mio. EUR 7,4 und Verkäufe in Höhe von Mio. EUR 8,5 erfasst.

3. Beschaffung

Über die seit dem 1. Oktober 2021 bestehende Mitgliedschaft im Einkaufsverband der GIGA International GmbH & Co. KG wird die Beschaffung sichergestellt.

4. Finanzierung

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 21,8 (Vorjahr: Mio. EUR 26,5), der Cashflow aus Investitionstätigkeit von Mio. EUR 9,8 (Vorjahr: Mio. EUR 2,0) sowie der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von Mio. EUR -10,6 (Vorjahr: Mio. EUR -34,8) haben den Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 21,0 erhöht.

Ursächlich dafür waren im Wesentlichen die Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen in Höhe von Mio. EUR 29,4 bei einem gegenläufigen Effekt aus der Veränderung der Gesellschafterkonten in Höhe von Mio. EUR -10,3.

Dem Konzern stehen ausreichend liquide Mittel, freie Kreditlinien sowie mittelfristige Gesellschaftermittel zur Verfügung, so dass keine Liquiditätsengpässe erkennbar sind.

5. Ergebnisentwicklung

Der Konzernjahresüberschuss von Mio. EUR 24,7 liegt deutlich über dem Vorjahresergebnis (Mio. EUR 0,3). Der Anstieg ist hauptsächlich auf den unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Veräußerungsgewinnen aus dem Verkauf von Finanzanlagen in Höhe von Mio. EUR 14,9 zurückzuführen. Auch die Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 7,7 (Vorjahr: Mio. EUR -9,4) haben sich deutlich erhöht.

Im Vorjahr wurde insbesondere die Geschäftsentwicklung der Roller GmbH & Co. KG, Gelsenkirchen, (Roller KG) vom Rückgang der privaten Konsumausgaben und einer damit einhergehenden Verschiebung im Warenkorb der Haushalte negativ beeinflusst. Im aktuellen Geschäftsjahr weist die Roller KG zwar wieder ein negatives Jahresergebnis aus. Die im Vorjahr getroffenen Maßnahmen zeigen aber Wirkung, sodass die Verluste begrenzt werden konnten und die Restrukturierung von ROLLER weiter fortgesetzt wurde.

6. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist um Mio. EUR 6,0 auf Mio. EUR 455,0 angestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 88,0 % (Vorjahr: 88,7 %) verringert, liegt aber auf dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich hierfür ist hauptsächlich der überproportionale Anstieg der Bilanzsumme um Mio. EUR 11,2, während die Erhöhung des Eigenkapitals durch den Konzernbilanzgewinn Mio. EUR 6,0 betrug.

Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen in Höhe von Mio. EUR 34,4 (Vorjahr: Mio. EUR 28,9) wird der größte Teil des Konzernvermögens, nämlich 94,6 % (Vorjahr: 94,4 %), wirtschaftlich durch Eigenkapital finanziert.

E. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Sanktionen gegen die Russische Föderation haben weiter starke Auswirkungen auf die europäischen Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft insgesamt. Unser Unternehmen ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland direkt engagiert. Unsere indirekten Lieferbeziehungen sowie die zukünftigen Energiepreise könnten jedoch durch den Ukraine-Konflikt in Herstellerländern durch Lieferengpässe und Kostensteigerungen beeinflusst werden.

Die Auswirkungen auf die allgemeine Wirtschaftslage können eine Überarbeitung bestimmter Annahmen und Schätzungen erforderlich machen. Dies kann wesentliche negative Effekte auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge haben. Kurzfristig wird die Geschäftsentwicklung des Konzerns somit im Wesentlichen davon abhängen, wie schnell die derzeitige Wirtschaftskrise überwunden werden kann.

Der expansive Kurs des Konzerns über die Vertriebslinie „MEDA - Gute Küchen“ soll fortgesetzt werden. Im Kücheneinzelhandel werden auch verstärkt kundenorientierte Beratungsleistungen nachgefragt, die nicht ausschließlich online erbracht werden können, sondern vielmehr ein starkes, aber schlankes Filialnetz erfordern.

Die jährlich erstellten Kurz- und Mittelfristpläne bilden zusammen mit der Erläuterung der Planabweichungen die Grundlage für ein zielgerichtetes Controlling. Die ständige Beobachtung maßgeblicher Wettbewerbsunternehmen im Möbeleinzelhandel und detaillierte Informationen über die Branchenentwicklung führen zur Entwicklung von Benchmarks, die wichtige Hinweise für die Steuerung des Konzerns geben.

Die betriebsüblichen Risiken werden durch ein umfangreiches Versicherungspaket abgedeckt. Die Versicherungen werden hinsichtlich Volumina und Inhalt regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft.

Forderungen unterliegen einem strengen Debitorenmanagement. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird im Konzernabschluss durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Darüber hinaus sind wesentliche weitere Risiken für die Zukunft nicht absehbar.

F. Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns

Die Geschäftsführung rechnet aufgrund der Planungen der vollkonsolidierten und assoziierten Unternehmen für das kommende Geschäftsjahr mit Umsätzen deutlich unter dem Niveau und einem Ergebnis vor Steuern deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24.

Ursächlich hierfür sind die im abgelaufenen Geschäftsjahr enthaltenen einmaligen Veräußerungsgewinne, die mit zukünftigen Anlaufverlusten verbundene Expansion im Küchenmöbeleinzelhandel und größere Instandhaltungsaufwendungen im Bereich der Immobilien, deren Umsetzung für das Geschäftsjahr 2024/25 geplant ist.

Die Wertentwicklung des Wertpapierportfolios hängt aufgrund seiner breiten Streuung von der Entwicklung der weltweiten Kapitalmärkte ab. Diese konnten im Kalenderjahr 2024 bisher eine positive Entwicklung aufweisen, sodass die Geschäftsführung nicht damit rechnet, dass Abschreibungen auf die Anschaffungskosten notwendig werden.

 

Goslar, den 15. Oktober 2024

Tessner Holding KG, Goslar

Die Geschäftsführung

Konzernbilanz zum 31. März 2024

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 505.999,02 517
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 52.195.737,52 52.203
2. Einbauten 8.301.284,49 7.319
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.050.642,72 2.625
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.371.560,23 1.257
65.919.224,96 63.404
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 548.777,23 549
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 76.995.216,02 85.390
3. Beteiligungen 27.257.220,37 21.081
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 180.944.460,20 181.407
285.745.673,82 288.427
352.170.897,80 352.348
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 14.806.367,18 16.776
2. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke 10.027.192,33 4.752
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -14.806.367,18 -16.776
4. Geleistete Anzahlungen 650.000,00 0
10.677.192,33 4.752
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 753.876,82 1.657
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 95.498.750,95 101.195
3. Forderungen gegen Gesellschafter 4.747.984,63 7.377
4. Sonstige Vermögensgegenstände 20.361.414,23 27.046
121.362.026,63 137.275
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 32.408.099,98 11.396
164.447.318,94 153.423
C. Rechnungsabgrenzungsposten 557.344,29 220
517.175.561,03 505.991

Passiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Komplementärkapital 7.804.680,00 7.805
II. Kommanditkapital 7.795.320,00 7.795
III. Kapitalrücklage 113.078.910,29 113.079
IV. Gewinnrücklagen 319.348.564,13 319.202
V. Konzernbilanzgewinn 6.002.360,46 146
VI. Nicht beherrschende Gesellschafter 974.159,27 999
455.003.994,15 449.026
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.257.134,48 2.475
2. Sonstige Rückstellungen 6.754.023,64 5.740
8.011.158,12 8.215
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.082,99 5
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.386.767,45 2.649
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und und Leistungen 7.769.710,97 9.548
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 34.420.981,43 28.872
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.150.778,31 7.379
53.744.321,15 48.453
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.056,19 146
E. Latente Steuern 405.031,42 151
517.175.561,03 505.991

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 107.938.490,10 124.669
2. Sonstige betriebliche Erträge 18.748.480,40 3.392
126.686.970,50 128.061
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 45.935.859,33 51.982
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.240.433,36 12.563
55.176.292,69 64.545
4. Rohertrag 71.510.677,81 63.516
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 21.017.801,57 24.823
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.933.190,13 4.725
24.950.991,70 29.548
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 4.765.353,88 4.493
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 32.653.761,81 27.779
62.370.107,39 61.820
9.140.570,42 1.696
8. Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen 7.661.950,21 -9.426
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.876.978,76 4.610
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.846.523,36 2.988
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 507
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.574.946,48 1.306
16.810.505,85 -3.641
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 888.491,92 -2.589
14. Ergebnis nach Steuern 25.062.584,35 644
15. Sonstige Steuern 316.059,01 308
16. Konzernjahresüberschuss 24.746.525,34 336
17. Gutschrift Gesellschafterverrechnungskonten -18.768.583,52 0
18. Nicht beherrschende Anteile 24.418,64 -190
19. Konzernbilanzgewinn 6.002.360,46 146

Amtsgericht Braunschweig HRA 110989

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

A. Allgemeine Angaben

Die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2024 gemäß § 290 HGB i.V.m. § 11 PublG erfolgt mit befreiender Wirkung gemäß § 291 HGB für alle Teilkonzernabschlüsse und Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen.

Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des Publizitätsgesetzes zu beachten.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. März 2022 wurde der Gesellschaftsvertrag insoweit geändert, dass das Geschäftsjahr am 1. April eines Kalenderjahres beginnt und am 31. März des nachfolgenden Kalenderjahres endet.

B. Angaben zum Konsolidierungskreis

Die folgenden Konzerngesellschaften wurden im Geschäftsjahr in den Konsolidierungskreis einbezogen (sog. Vollkonsolidierung). Der Anteil des Mutterunternehmens am Kapital des Tochterunternehmens zum Stichtag wird in Klammern angegeben:

Tessner Holding KG, Goslar

Tessner Beteiligungs GmbH, Goslar (99,48 %), mit ihren Beteiligungen

HTB Grundstücksentwicklung GmbH, Goslar (70 %)

MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen (100 %)

MEDA Küchenfachmarkt Verwaltungs-GmbH, Oberhausen (100 %)

Architecture Passionately Managed 2023, S.L., Mallorca/Spanien (100 %)

TesCom Verwaltungs-GmbH, Goslar (100 %)

Tessner Real-Estate GmbH & Co. KG, Goslar (100 %)

Tessner Real-Estate Goslar Verwaltungs GmbH, Goslar (100 %)

Tessner Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, Goslar (100 %)

Tessner Grundstücksverwaltungs GmbH, Goslar (100 %)

Auf die Einbeziehung der EichenProject Grundstücksentwicklungs GmbH, Zossen, (51 %) und der Tessma Invest S.L., Palma de Mallorca/Spanien, (100 %) wird aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Der 100%ige Anteil an der JAT Beteiligungs GmbH, Goslar, wurde im Geschäftsjahr veräußert.

Mit Kaufvertrag vom 25. September 2023 wurde eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Architecture Passionately Managed 2023, S.L., Mallorca/Spanien, erworben. Die Gesellschaft wurde ab diesem Zeitpunkt in den Konsolidierungskreis einbezogen (vollkonsolidiert).

C. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Ermittlung der Nutzungsdauer erfolgt grundsätzlich in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die sich auf Erwerbsvorgänge vor dem 1. Oktober 2010 beziehen, werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Diese Schätzung beruht auf der durchschnittlichen Dauer der Fortführung der übernommenen Verkaufsflächen, abgeleitet aus den Laufzeiten der für diese Flächen abgeschlossenen Mietverträge. Geschäfts- oder Firmenwerte für Erwerbsvorgänge nach dem 30. September 2010 werden planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, da sich aus den Erwerben mittelfristige regionale Vorteile sowie Synergien ergeben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Ermittlung der Nutzungsdauer erfolgt in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Zugänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden ab dem 1. Oktober 2011 in voller Höhe abgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2018 werden Zugänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens sowie Sonstige Ausleihungen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

Vorräte

Vorräte werden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Zu diesem Zwecke werden insbesondere pauschale Abschläge in Abhängigkeit vom Warenbestandsalter vorgenommen. Kundenanzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch Abschreibungen, das allgemeine Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Soweit Verpflichtungen aus Altersversorgung oder ähnliche langfristige Verpflichtungen durch insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen gedeckt und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens mit den dazugehörigen Verpflichtungen verrechnet.

Liquide Mittel

Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt mit dem Nominalbetrag.

Rechnungsabgrenzungsposten

Hierunter werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern in den Jahresabschlüssen der Tochterunternehmen werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und miteinander verrechnet.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich abbauende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB oder § 306 HGB zulässig ist. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt.

Eigenkapital

Das Kommandit- sowie das Komplementärkapital des Mutterunternehmens werden mit dem Nennwert angesetzt.

In der Kapitalrücklage wird im Wesentlichen die originäre Kapitalrücklage des Mutterunternehmens ausgewiesen.

Weiterhin wurden wie in Vorjahren die das Nominalkapital der Beteiligungen übersteigenden Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, sowie der MEDA Küchenfachmarkt Verwaltungs-GmbH, Oberhausen, in die Kapitalrücklage eingestellt.

In den Gewinnrücklagen werden im Wesentlichen thesaurierte Gewinne sowie ehemals passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter ausgewiesen.

Rückstellungen

Erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften sowie ungewissen Verpflichtungen wird durch Bildung von Rückstellungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erwarteten Erfüllungsbetrags angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wird auf die Abzinsung verzichtet. Darüber hinaus wurde für zukünftige Kostensteigerungen eine Preissteigerungsrate in Höhe von 2 % p.a. berücksichtigt. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes oder der Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Entstehens bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren oder höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

D. Angaben zu den Konsolidierungsgrundsätzen

Die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten und den handelsrechtlichen Konzernrechnungslegungsvorschriften (§ 308 Abs. 1, 2 HGB).

Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse der inländischen Tochtergesellschaften ist der 31. März 2024. Die der Bilanzstichtag der Architecture Passionately Managed 2023, S.L., Mallorca/Spanien, ist der 31. Dezember 2023. Zur Konsolidierung wurde ein Zwischenabschluss auf den 31. März 2024 erstellt.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurde für Erwerbsvorgänge, die vor dem 1. Oktober 2010 erfolgt sind, gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung der Betrag angesetzt, der dem Buchwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht (Buchwertmethode).

Die Kapitalkonsolidierung für Erstkonsolidierungen, die nach dem 30. September 2010 erfolgen, erfolgt gemäß den Vorschriften des HGB nach der allein zulässigen Neubewertungsmethode.

Nach beiden Methoden werden die Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Dabei werden bei der Neubewertungsmethode auch die auf die Minderheitsgesellschafter entfallenden Anteile an den stillen Reserven und stillen Lasten des Tochterunternehmens vollständig aufgedeckt und in die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter eingestellt.

Als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wird der Zeitpunkt gewählt, an dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Bei der Kapitalkonsolidierung verbleibende positive (aktivische) Unterschiedsbeträge werden in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Verbleibende negative (passivische) Unterschiedsbeträge für Kapitalkonsolidierungen, die ab dem 1. Oktober 2010 erfolgen, werden in einem separaten Bilanzposten zwischen Eigen- und Fremdkapital erfasst, sofern dem Unterschiedsbetrag kein Eigenkapitalcharakter zugewiesen wird. Verbleibende passivische Unterschiedsbeträge wurden für Kapitalkonsolidierungen bis zum 30. September 2010 den Gewinnrücklagen zugerechnet, wenn ihre Herkunft aus Gewinnthesaurierungen aus der Zeit der Konzernzugehörigkeit vor erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss stammte.

Die Kapitalkonsolidierung und der Ausweis eines Unterschiedsbetrags erfolgen bei quotaler Einbeziehung in den Konzern entsprechend.

Für die MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, sowie die MEDA Küchenfachmarkt Verwaltungs-GmbH, Oberhausen, erfolgte die Konsolidierung auf den Erwerbszeitpunkt. Die Erstkonsolidierung der Tessner Real Estate Verwaltungs-GmbH, Goslar, erfolgte mit Wirkung zum 24. September 2012. Die Erstkonsolidierung der Architecture Passionately Managed 2023, S.L., Mallorca/Spanien, erfolgte mit Wirkung zum 25. September 2023. Für alle übrigen Gesellschaften erfolgte die Erstkonsolidierung auf den 1. Oktober 2006.

Im Geschäftsjahr 2017/18 wurden zum 1. Dezember 2017 die verbleibenden 20%igen Geschäftsanteile der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, und der MEDA Küchenfachmarkt Verwaltungs-GmbH, Oberhausen, erworben. Der aus dem Erwerb der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, resultierende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.597 wurde vollständig dem Auftragsbestand (immaterieller Vermögensgegenstand des Anlagevermögens) zugeordnet und bis zum 30. September 2018 in voller Höhe ergebniswirksam abgeschrieben.

Mit dinglicher Wirkung zum 30. September 2021 hat die Tessner Holding KG bzw. deren Tochtergesellschaft, die Tessner Beteiligungs GmbH, 50 % der Anteile an folgenden bisher vollkonsolidierten Gesellschaften an mehrere konzernfremde Unternehmen (XXXLutz-Gruppe) verkauft:

ROLLER GmbH & Co. KG, Gelsenkirchen

tejo Möbel Management Holding GmbH & Co. KG, Goslar

TesCom GmbH & Co. KG, Goslar

Tessner Real-Estate Verwaltungs GmbH, Goslar

Mit Eigentumsübergang übt die Tessner Holding KG keinen beherrschenden Einfluss mehr auf die vorgenannten Gesellschaften aus. Daher war eine Vollkonsolidierung auf den 30. September 2021 nicht mehr vorzunehmen. Da die betroffenen Beteiligungen als Gemeinschaftsunternehmen mit einer 50/50- Beteiligung der Gesellschafter geführt werden, wurden die verbliebenen Beteiligungen als Anteile an assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode im Konzernabschluss der Tessner Holding bewertet.

Aus der Fiktion der wirtschaftlichen Einheit des Konzerns folgt, dass der Übergang von der Vollkonsolidierung auf die Equity-Methode als Abgang der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden der Beteiligungen abzubilden ist. Entsprechend DRS 23.187 werden die Anschaffungskosten der verbleibenden Beteiligung in Höhe des anteiligen Reinvermögens zu Konzernbilanzbuchwerten angesetzt. Der Übergang auf die Equity-Methode erfolgte somit für die verbleibenden Anteile erfolgsneutral.

Als anteiliges Reinvermögen wurde bei der Roller KG, der tejo KG und der TesCom KG das Eigenkapital laut (Teil-)Konzernabschluss zum Übergangszeitpunkt (30. September 2021) angesetzt. Das anteilige Reinvermögen der TRE GmbH ermittelt sich aus dem Einzelabschluss zum 30. September 2021. In der Folgebewertung der Anteile an assoziierten Unternehmen zum 31. März 2022 wurden ergebniswirksame Veränderungen des Eigenkapitals der jeweiligen Konzernabschlüsse bestandserhöhend bzw. bestandsmindernd als Erträge bzw. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen erfasst.

Mit Wirkung zum 2. Januar 2024 wurden die 50 %ige Beteiligung an der tejo KG veräußert.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den Gesellschaften des Konsolidierungskreises werden eliminiert.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.

Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden nach der Equity-Methode mit dem anteiligen Reinvermögen folgender Beteiligungen bewertet:

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
ROLLER GmbH & Co. KG 39.150 38.501
tejo Möbel Management Holding GmbH & Co. KG 0 10.766
TesCom GmbH & Co. KG 37.823 36.088
Tessner Real-Estate Verwaltungs GmbH 14 13
AnTe Verwaltungs 1 GmbH 8 9
AnTe Verwaltungs Zwei GmbH 0 13
76.995 85.390

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und die Forderungen gegen Gesellschafter haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 10.415 (Vorjahr: TEUR 19.953) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Anspruch auf Corona-Finanzhilfen (Überbrückungshilfe III) in Höhe von TEUR 990 (Vorjahr: TEUR 990) enthalten.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Eine Verpfändung von Garantiekonten erfolgte im Berichtsjahr nicht.

Eigenkapital

Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter in Höhe von TEUR 974 (Vorjahr: TEUR 999) beinhalten die Geschäfts- und Ergebnisanteile der anderen Gesellschafter der Tochterunternehmen.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mögliche künftige Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Kunden. Des Weiteren bestehen Rückstellungen für Rückbau- und Instandhaltungsverpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen sowie Rückstellungen für Mietnebenkosten und Gewährleistungen. Für ausstehende Kreditoren-Rechnungen wurden Rückstellungen gebildet, die den Erkenntnissen bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung angemessen Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten

Für die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gelten folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag zum 31.03.2024 Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 31.03.2024 Restlaufzeit mehr als 1 Jahr 31.03.2024
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16 16 0
(VJ: 5) (VJ: 5) (VJ: 0)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.387 3.387 0
(VJ: 2.649) (VJ: 2.649) (VJ: 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.770 7.770 0
(VJ: 9.548) (VJ: 9.548) (VJ: 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 34.421 8 34.413
(VJ: 28.872) (VJ: 0) (VJ: 28.872 )
Sonstige Verbindlichkeiten 8.151 919 7.232
(VJ: 7.379) (VJ: 1.711) (VJ: 5.668 )
53.745 12.100 41.645
(VJ: 48.453 ) (VJ: 13.913 ) (VJ: 34.540 )

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 753 (Vorjahr: TEUR 1.467) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2).

Latente Steuern

Zum 31. März 2024 übersteigen die im Wesentlichen auf den Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 6b EStG beruhenden passiven Latenzen die sich insbesondere aus der Bewertung des Anlagevermögens, der Rückstellungen für Altersteilzeit sowie der sonstigen Rückstellungen ergebenden aktiven Latenzen.

Die Bewertung der Latenzen sowie der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren Verlustvorträge erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Ertragssteuersatz, der sich auf Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie auf den Solidaritätszuschlag bezieht. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte mit einem Ertragsteuersatz zwischen 14,7 % (Vorjahr: 14,7 %) und 16,9 %

(Vorjahr: 31,2 %). Zum Bilanzstichtag wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 1.420) mit passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.122 (Vorjahr: TEUR 1.571) saldiert.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen zu Mio. EUR 97,5 (Vorjahr: Mio. EUR 111,4) auf den Handel mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aller Art, zu Mio. EUR 10,0 (Vorjahr: Mio. EUR 9,5) auf die Vermietung von Immobilien und zu Mio. EUR 0,4 (Vorjahr: Mio. EUR 3,8) auf den gewerblichen Grundstückshandel.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16.236 (Vorjahr: TEUR 634). Diese ergeben sich im Wesentlichen aus Gewinnen von Gegenständen des Anlagevermögens, der Auflösung von Rückstellungen und aus Erstattungen aus Miet- und Nebenkostenabrechnungen.

Personalaufwand

Der Posten „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung“ betrifft in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 51) Aufwendungen für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 402) enthalten, die anderen Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Sie betreffen unter anderem Aufwendungen für Objektkosten, Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie Aufwendungen für Lieferungs- und sonstigen Leistungsverkehr.

Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 11) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen mit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 2) auf die Aufzinsung von Rückstellungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6) sowie Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 2.242), die im Wesentlichen Gewerbesteuer betreffen.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 1.558) und Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr: TEUR 504) enthalten.

F. Weitere Angaben

Offenlegungsbefreiungen

Folgende Tochterunternehmen haben von den Erleichterungen der Offenlegungsverpflichtung gemäß § 264 b HGB Gebrauch gemacht:

Tessner Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Goslar

Tessner Real-Estate GmbH & Co. KG, Goslar

MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen

Der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Bestätigungsvermerk werden in deutscher Sprache dem Unternehmensregister übermittelt (§ 325 HGB).

Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind

Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 44.050 (Vorjahr: TEUR 45.690) - bezogen auf die jeweilige Restlaufzeit für Verpflichtungen aus Mietverträgen über Verkaufs-, Büro- und Lagerflächen. Die Restlaufzeit dieser Verträge beläuft sich auf 1 bis 184 Monate.

Darüber hinaus bestehen weitere Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.270 (Vorjahr: TEUR 1.063) für Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2023/2024 erfasste Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer beträgt TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 72).

Dieses entfällt mit TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 67) auf Abschlussprüfungsleistungen, mit TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 5) auf Steuerberatungsleistungen sowie mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5) auf sonstige Leistungen.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
2023/24 Vorjahr 2023/24 Vorjahr
Angestellte 327 530 102 98
Gesamt
2023/24 Vorjahr
Angestellte 429 628

Daneben wurden durchschnittlich 17 (Vorjahr: 33) Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Muttergesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023/2024 Herr Holger Holste, Goslar, Frau Anke Tessner, Goslar, und Frau Tessa Tessner, Essen.

Persönlich haftender Gesellschafter

Das Komplementärkapital hält der persönlich haftende Gesellschafter Hans-Joachim Tessner, Goslar. Daneben ist die Tessner Verwaltungs GmbH mit einem Kapitalanteil von TEUR 0 persönlich haftender Gesellschafter.

Nachtragsbericht

Ereignisse von wesentlicher Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.

 

Goslar, den 15. Oktober 2024

Tessner Holding KG, Goslar

Die Geschäftsführung

Konzernanlagenspiegel zum 31. März 2024

Bruttobuchwerte
Stand 01.04.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.716.908,34 168.644,32 73.444,93 2.812.107,73
2.716.908,34 168.644,32 73.444,93 2.812.107,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 105.496.289,84 2.597.420,59 0,00 108.093.710,43
2. Einbauten 13.788.620,02 2.270.012,64 351.577,39 15.707.055,27
3. Technische Anlagen 111,00 0,00 0,00 111,00
4. Betriebs- und Geschäftsaustattungen 6.762.095,44 1.249.501,42 212.265,83 7.799.331,03
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.256.992,90 1.114.567,33 0,00 2.371.560,23
127.304.109,20 7.231.501,98 563.843,22 133.971.767,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 548.777,23 0,00 0,00 548.777,23
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 85.390.324,51 7.485.887,34 15.880.995,84 76.995.216,02
3. Beteiligungen 21.081.200,29 7.155.837,69 979.817,61 27.257.220,37
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 181.932.565,93 8.495.643,30 9.483.749,03 180.944.460,20
288.952.867,96 23.137.368,33 26.344.562,48 285.745.673,82
418.973.885,50 30.537.514,63 26.981.850,63 422.529.549,51
Abschreibungen
Stand 01.04.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.200.221,16 179.332,48 73.444,93 2.306.108,71
2.200.221,16 179.332,48 73.444,93 2.306.108,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 53.293.235,85 2.604.737,06 0,00 55.897.972,91
2. Einbauten 6.469.688,01 1.222.615,16 286.532,39 7.405.770,78
3. Technische Anlagen 111,00 0,00 0,00 111,00
4. Betriebs- und Geschäftsaustattungen 4.136.834,96 758.669,18 146.815,83 4.748.688,31
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
63.899.869,82 4.586.021,40 433.348,22 68.052.543,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 525.984,17 0,00 525.984,17 0,00
525.984,17 0,00 525.984,17 0,00
66.626.075,15 4.765.353,88 1.032.777,32 70.358.651,71
Nettobuchwerte
Buchwert 31.03.2024 Buchwert Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 505.999,02 517
505.999,02 517
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 52.195.737,52 52.203
2. Einbauten 8.301.284,49 7.319
3. Technische Anlagen 0,00 0
4. Betriebs- und Geschäftsaustattungen 3.050.642,72 2.625
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.371.560,23 1.257
65.919.224,96 63.404
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 548.777,23 549
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 76.995.216,02 85.390
3. Beteiligungen 27.257.220,37 21.081
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 180.944.460,20 181.407
285.745.673,82 288.427
352.170.897,80 352.348

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR
Konzernjahresergebnis 24.747 336
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.765 5.000
Zunahme/Abnahme (-) der Rückstellungen 1.014 147
Saldo aus Verlusten und Gewinnen (-) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -14.126 1.805
Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 25.425 31.838
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -404 -12.371
Gewinn (-)/ Verlust aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -7.662 9.426
Sonstige Erträge aus Wertpapieren (-) -4.877 -4.610
Zinsertrag (-)/Zinsaufwand -4.272 -1.682
Ertragsteuerertrag (-)/Ertragsteueraufwand 888 -2.590
Ertragsteuerzahlungen (-)/Ertragsteuererstattungen -3.732 848
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 21.766 26.451
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 29 27
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.232 -4.973
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -169 -185
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagevermögen 29.449 13.634
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -21.400 -13.572
Erhaltene Zinsen 4.313 2.428
Erhaltene Dividende 4.877 4.610
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 9.867 1.969
Veränderung von Gesellschafterverrechnungskonten (ohne Ergebnisanteil) -10.254 -34.123
Gezahlte Zinsen (-) -378 -245
Auszahlungen an Nicht beherrschende Gesellschafter (-) 0 -480
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -10.632 -34.848
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 21.001 -6.428
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.391 17.819
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 32.392 11.391
31.3.2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Liquide Mittel 32.408 11.396
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten (-) gegenüber Kreditinstituten -16 -5
32.392 11.391

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. März 2024

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile
Komplementäreinlage Kommanditeinlage Kapitalrücklage
EUR EUR EUR
Stand 1.4.2023 7.804.680,00 7.795.320,00 113.078.910,29
Verwendung Konzernbilanzgewinn Vorjahr 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Ergebnisverwendung
- Gutschrift auf Gesellschafterverrechnungskonten 0,00 0,00 0,00
Stand 31.3.2024 7.804.680,00 7.795.320,00 113.078.910,29
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Summe
EUR EUR EUR
Stand 1.4.2023 319.202.507,92 146.056,21 448.027.474,42
Verwendung Konzernbilanzgewinn Vorjahr 146.056,21 -146.056,21 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 24.770.943,98 24.770.943,98
Ergebnisverwendung
- Gutschrift auf Gesellschafterverrechnungskonten 0,00 -18.768.583,52 -18.768.583,52
Stand 31.3.2024 319.348.564,13 6.002.360,46 454.029.834,88
Nicht beherschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
EUR EUR
Stand 1.4.2023 998.577,91 449.026.052,33
Verwendung Konzernbilanzgewinn Vorjahr 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss -24.418,64 24.746.525,34
Ergebnisverwendung
- Gutschrift auf Gesellschafterverrechnungskonten 0,00 -18.768.583,52
Stand 31.3.2024 974.159,27 455.003.994,15

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. März 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile
Komplementäreinlage Kommanditeinlage Kapitalrücklage
EUR EUR EUR
Stand 1.4.2022 7.804.680,00 7.795.320,00 88.078.910,29
Verwendung Konzernbilanzgewinn Vorjahr 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung an Nicht beherrschende Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
Umwandlung Gesellschafterdarlehen in Kapitalrücklage 0,00 0,00 25.000.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Ergebnisverwendung
- Gutschrift auf Gesellschafterverrechnungskonten 0,00 0,00 0,00
Stand 31.3.2023 7.804.680,00 7.795.320,00 113.078.910,29
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Summe
EUR EUR EUR
Stand 1.4.2022 313.374.335,63 5.828.172,29 422.881.418,21
Verwendung Konzernbilanzgewinn Vorjahr 5.828.172,29 -5.828.172,29 0,00
Ausschüttung an Nicht beherrschende Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
Umwandlung Gesellschafterdarlehen in Kapitalrücklage 0,00 0,00 25.000.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 146.056,21 146.056,21
Ergebnisverwendung
- Gutschrift auf Gesellschafterverrechnungskonten 0,00 0,00 0,00
Stand 31.3.2023 319.202.507,92 146.056,21 448.027.474,42
Nicht beherschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
EUR EUR
Stand 1.4.2022 1.288.116,33 424.169.534,54
Verwendung Konzernbilanzgewinn Vorjahr 0,00 0,00
Ausschüttung an Nicht beherrschende Gesellschafter -480.000,00 -480.000,00
Umwandlung Gesellschafterdarlehen in Kapitalrücklage 0,00 25.000.000,00
Konzernjahresüberschuss 190.461,58 336.517,79
Ergebnisverwendung
- Gutschrift auf Gesellschafterverrechnungskonten 0,00 0,00
Stand 31.3.2023 998.577,91 449.026.052,33

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tessner Holding KG, Goslar

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Tessner Holding KG, Goslar, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024, sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Tessner Holding KG, Goslar, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 15. Oktober 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Frank Beine, Wirtschaftsprüfer

Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

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