TeMa III Bestandsgesellschaft mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| 100.00% | |
Tessner Vermögensverwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tessner Holding KGGoslarKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24A. Allgemeines Die Tessner Holding KG - zu 100 % im Besitz der Familie Tessner - ist die Basis aller strategisch bedeutenden Entscheidungen der Tessner-Gruppe. In ihr werden alle Aktivitäten des traditionsreichen Familienunternehmens gebündelt und die entscheidenden Weichen für die zukünftige Entwicklung der Unternehmensgruppe gestellt. Sie stellt gemäß § 290 HGB als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss zum 31. März 2024 auf. B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftlich muss auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurückgeblickt werden. Im zweiten und dritten Quartal des Jahres 2023 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (-0,1 %, +0,1 %), um im vierten Quartal 2023 sogar zu sinken (-0,5 %). Auch das erste Quartal 2024 zeigte nur einen geringen Anstieg (+0,2 %) zum Vorquartal. Das weiterhin hohe Preisniveau und die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg, der Konflikt zwischen Israel und der Hamas sowie die wachsenden handelspolitischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und der VR China belasteten die exportabhängige deutsche Wirtschaft, die auf weltpolitische Stabilität und den freien Zugang zu möglichst vielen Märkten angewiesen ist. Das machte sich auch bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar, die im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen. Der Möbel- und Küchenhandel in Deutschland konnte nicht an die guten Umsatzzahlen der vorangegangenen Jahre anknüpfen. 2023 beliefen sich die Umsätze mit Wohnmöbeln auf rund 22,6 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 3,6 % gegenüber 2022 entspricht. Dies ergibt sich aus der Pressemitteilung vom 19. April 2024 des Bundesverband Möbel und Küchen (BVDM). Das kommende Jahr dürfte ebenfalls kein einfaches für den Möbel- und Küchenhandel werden. Das IFH Köln rechnet mit einer negativen Wachstumsdynamik in allen Warengruppen. Einzig für den Küchenbereich prognostiziert das IFH Köln ein marginales Wachstum von 1,0 %. Damit der Möbel- und Küchenhandel endlich wieder wachsen kann, ist es wichtig, dass der Wohnungsneubau wieder anzieht und sich die Inflation auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert. C. Darstellung der Lage Im Geschäftsjahr wurde die strategische Zusammenarbeit der Familie Tessner mit der von der Familie Seifert gegründeten XXXLutz-Gruppe im Bereich des stationären Möbeleinzelhandels weiter fortgesetzt und intensiviert. Seit dem 30. September 2021 wurden hier die Marken „ROLLER - clever einrichten“, „Schulenburg - wohn dich glücklich“ und „tejo's SB Lagerkauf“ sowie das damit verbundene Immobilieneigentum in mehreren Gemeinschaftsunternehmen als 50/50-Beteiligungen betrieben. Mit Anteilskaufvertrag vom 26. September 2023 wurde die verbliebene 50%ige Beteiligung an der tejo-Unternehmensgruppe an ein zur XXXLutz-Gruppe gehörendes Unternehmen verkauft. Im Rahmen dieser Transaktion wurden 11 „tejo's SB Lagerkauf“-Filialen an „ROLLER“ angegliedert. 6 Einrichtungshäuser „Schulenburg“ und der „tejo's SB Lagerkauf“ in Schleswig wurden der Organisation der XXXLutz-Gruppe zugeführt. Des Weiteren wurde ein Portfolio von insgesamt 9 Immobilien an zwei zur XXXLutz-Gruppe gehörende Unternehmen verkauft. Die Marke „ROLLER“ sowie das damit verbundene Immobilieneigentum werden weiterhin in mehreren Gemeinschaftsunternehmen als 50/50-Beteiligungen betrieben. Mit der 100%igen Beteiligung an der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, verfolgt der Konzern weiterhin die Strategie, einen deutschlandweit führenden Anbieter im Wachstumsmarkt Küchen zu etablieren und sich gegenüber anderen Anbietern in diesem Segment durch hohe Beratungs- und Produktqualität abzugrenzen. Neben der Tätigkeit im Möbeleinzelhandel hält der Konzern seit 2004 eine Kapitalbeteiligung an der SDAX-notierten KWS SAAT SE & Co. KGaA, Einbeck. Die Beteiligungsquote beträgt 15,4 %. Aufgrund der außerordentlich positiven Geschäfts- und Kursentwicklung bei KWS seit Übernahme des Aktienpaketes verfügt der Konzern aus diesem Engagement nach wie vor über bedeutende stille Reserven. Das von der Gesellschaft gehaltene Wertpapierportfolio entwickelte sich im Geschäftsjahr analog zur allgemeinen Marktentwicklung sehr gut. Auch hier bestehen aufgrund der Bewertung der Anteile zu Anschaffungskosten inzwischen stille Reserven in nicht unerheblichem Umfang. D. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr Mio. EUR 107,9 (Vorjahr: Mio. EUR 124,7). Der Rückgang der Umsatzerlöse um Mio. EUR 16,8 ist in Höhe von Mio. EUR 7,0 auf das konsolidierungsbedingte Ausscheiden der zwei Logistikgesellschaften im Vorjahr zurückzuführen. Des Weiteren gingen die Umsätze aus dem gewerblichen Grundstückshandel um Mio. EUR 3,4 und die Umsätze im Küchenmöbelhandel um Mio. EUR 6,4 zurück. Die Umsatzerlöse entfallen mit Mio. EUR 97,6 (Vorjahr: Mio. EUR 111,4) überwiegend auf den Handel mit Möbeln und Einrichtungsbedarf. Durch die Vermietung von Immobilien an konzernfremde Dritte wurden Umsatzerlöse von Mio. EUR 10,0 (Vorjahr: Mio. EUR 9,5) erzielt. Die verbleibenden Umsatzerlöse entfallen mit Mio. EUR 0,3 (Vorjahr: Mio. EUR 3,8) auf den gewerblichen Grundstückshandel. 2. Investitionen Die Investitionen haben sich gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 33,0) auf Mio. EUR 30,5 reduziert. Auf Investitionen im Zusammenhang mit der Eröffnung oder Modernisierung von Möbel- und Einrichtungsmärkten sowie damit im Zusammenhang stehende Investitionen entfallen insgesamt Mio. EUR 3,5 (Vorjahr: Mio. EUR 5,0). Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf die MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen. Im Bereich der Immobilien wurde von der Tessner Real-Estate GmbH & Co. KG, Goslar, ein Bürohaus in Essen für Mio. EUR 2,6 erworben. Diesen Investitionen stehen insgesamt Abschreibungen von Mio. EUR 4,8 (Vorjahr: Mio. EUR 5,0) gegenüber. Im Finanzanlagevermögen wurden Mio. EUR 7,2 in gewerbliche Beteiligungen investiert. Dieser Investition standen Rückflüsse aus Beteiligungen in Höhe von Mio. EUR 1,0 gegenüber. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens erfolgte eine Umschichtung. Den Zugängen von Mio. EUR 8,5 stehen Abgänge von Mio. EUR 9,0 gegenüber. Die Zugänge zu den Anteilen an assoziierten Unternehmen setzen sich aus Eigenkapitalzuführungen in Höhe von Mio. EUR 5,8 und Gewinnanteilen in Höhe von Mio. EUR 1,7 zusammen. Als Abgänge wurden bei den Anteilen an assoziierten Unternehmen Verlustanteile von Mio. EUR 7,4 und Verkäufe in Höhe von Mio. EUR 8,5 erfasst. 3. Beschaffung Über die seit dem 1. Oktober 2021 bestehende Mitgliedschaft im Einkaufsverband der GIGA International GmbH & Co. KG wird die Beschaffung sichergestellt. 4. Finanzierung Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 21,8 (Vorjahr: Mio. EUR 26,5), der Cashflow aus Investitionstätigkeit von Mio. EUR 9,8 (Vorjahr: Mio. EUR 2,0) sowie der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von Mio. EUR -10,6 (Vorjahr: Mio. EUR -34,8) haben den Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 21,0 erhöht. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen die Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen in Höhe von Mio. EUR 29,4 bei einem gegenläufigen Effekt aus der Veränderung der Gesellschafterkonten in Höhe von Mio. EUR -10,3. Dem Konzern stehen ausreichend liquide Mittel, freie Kreditlinien sowie mittelfristige Gesellschaftermittel zur Verfügung, so dass keine Liquiditätsengpässe erkennbar sind. 5. Ergebnisentwicklung Der Konzernjahresüberschuss von Mio. EUR 24,7 liegt deutlich über dem Vorjahresergebnis (Mio. EUR 0,3). Der Anstieg ist hauptsächlich auf den unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Veräußerungsgewinnen aus dem Verkauf von Finanzanlagen in Höhe von Mio. EUR 14,9 zurückzuführen. Auch die Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 7,7 (Vorjahr: Mio. EUR -9,4) haben sich deutlich erhöht. Im Vorjahr wurde insbesondere die Geschäftsentwicklung der Roller GmbH & Co. KG, Gelsenkirchen, (Roller KG) vom Rückgang der privaten Konsumausgaben und einer damit einhergehenden Verschiebung im Warenkorb der Haushalte negativ beeinflusst. Im aktuellen Geschäftsjahr weist die Roller KG zwar wieder ein negatives Jahresergebnis aus. Die im Vorjahr getroffenen Maßnahmen zeigen aber Wirkung, sodass die Verluste begrenzt werden konnten und die Restrukturierung von ROLLER weiter fortgesetzt wurde. 6. Eigenkapital Das Eigenkapital ist um Mio. EUR 6,0 auf Mio. EUR 455,0 angestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 88,0 % (Vorjahr: 88,7 %) verringert, liegt aber auf dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich hierfür ist hauptsächlich der überproportionale Anstieg der Bilanzsumme um Mio. EUR 11,2, während die Erhöhung des Eigenkapitals durch den Konzernbilanzgewinn Mio. EUR 6,0 betrug. Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen in Höhe von Mio. EUR 34,4 (Vorjahr: Mio. EUR 28,9) wird der größte Teil des Konzernvermögens, nämlich 94,6 % (Vorjahr: 94,4 %), wirtschaftlich durch Eigenkapital finanziert. E. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Sanktionen gegen die Russische Föderation haben weiter starke Auswirkungen auf die europäischen Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft insgesamt. Unser Unternehmen ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland direkt engagiert. Unsere indirekten Lieferbeziehungen sowie die zukünftigen Energiepreise könnten jedoch durch den Ukraine-Konflikt in Herstellerländern durch Lieferengpässe und Kostensteigerungen beeinflusst werden. Die Auswirkungen auf die allgemeine Wirtschaftslage können eine Überarbeitung bestimmter Annahmen und Schätzungen erforderlich machen. Dies kann wesentliche negative Effekte auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge haben. Kurzfristig wird die Geschäftsentwicklung des Konzerns somit im Wesentlichen davon abhängen, wie schnell die derzeitige Wirtschaftskrise überwunden werden kann. Der expansive Kurs des Konzerns über die Vertriebslinie „MEDA - Gute Küchen“ soll fortgesetzt werden. Im Kücheneinzelhandel werden auch verstärkt kundenorientierte Beratungsleistungen nachgefragt, die nicht ausschließlich online erbracht werden können, sondern vielmehr ein starkes, aber schlankes Filialnetz erfordern. Die jährlich erstellten Kurz- und Mittelfristpläne bilden zusammen mit der Erläuterung der Planabweichungen die Grundlage für ein zielgerichtetes Controlling. Die ständige Beobachtung maßgeblicher Wettbewerbsunternehmen im Möbeleinzelhandel und detaillierte Informationen über die Branchenentwicklung führen zur Entwicklung von Benchmarks, die wichtige Hinweise für die Steuerung des Konzerns geben. Die betriebsüblichen Risiken werden durch ein umfangreiches Versicherungspaket abgedeckt. Die Versicherungen werden hinsichtlich Volumina und Inhalt regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Forderungen unterliegen einem strengen Debitorenmanagement. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird im Konzernabschluss durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus sind wesentliche weitere Risiken für die Zukunft nicht absehbar. F. Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns Die Geschäftsführung rechnet aufgrund der Planungen der vollkonsolidierten und assoziierten Unternehmen für das kommende Geschäftsjahr mit Umsätzen deutlich unter dem Niveau und einem Ergebnis vor Steuern deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24. Ursächlich hierfür sind die im abgelaufenen Geschäftsjahr enthaltenen einmaligen Veräußerungsgewinne, die mit zukünftigen Anlaufverlusten verbundene Expansion im Küchenmöbeleinzelhandel und größere Instandhaltungsaufwendungen im Bereich der Immobilien, deren Umsetzung für das Geschäftsjahr 2024/25 geplant ist. Die Wertentwicklung des Wertpapierportfolios hängt aufgrund seiner breiten Streuung von der Entwicklung der weltweiten Kapitalmärkte ab. Diese konnten im Kalenderjahr 2024 bisher eine positive Entwicklung aufweisen, sodass die Geschäftsführung nicht damit rechnet, dass Abschreibungen auf die Anschaffungskosten notwendig werden.
Goslar, den 15. Oktober 2024 Tessner Holding KG, Goslar Die Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Amtsgericht Braunschweig HRA 110989Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024A. Allgemeine Angaben Die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2024 gemäß § 290 HGB i.V.m. § 11 PublG erfolgt mit befreiender Wirkung gemäß § 291 HGB für alle Teilkonzernabschlüsse und Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen. Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des Publizitätsgesetzes zu beachten. Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. März 2022 wurde der Gesellschaftsvertrag insoweit geändert, dass das Geschäftsjahr am 1. April eines Kalenderjahres beginnt und am 31. März des nachfolgenden Kalenderjahres endet. B. Angaben zum Konsolidierungskreis Die folgenden Konzerngesellschaften wurden im Geschäftsjahr in den Konsolidierungskreis einbezogen (sog. Vollkonsolidierung). Der Anteil des Mutterunternehmens am Kapital des Tochterunternehmens zum Stichtag wird in Klammern angegeben: Tessner Holding KG, Goslar Tessner Beteiligungs GmbH, Goslar (99,48 %), mit ihren Beteiligungen
TesCom Verwaltungs-GmbH, Goslar (100 %) Tessner Real-Estate GmbH & Co. KG, Goslar (100 %) Tessner Real-Estate Goslar Verwaltungs GmbH, Goslar (100 %) Tessner Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, Goslar (100 %) Tessner Grundstücksverwaltungs GmbH, Goslar (100 %) Auf die Einbeziehung der EichenProject Grundstücksentwicklungs GmbH, Zossen, (51 %) und der Tessma Invest S.L., Palma de Mallorca/Spanien, (100 %) wird aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Der 100%ige Anteil an der JAT Beteiligungs GmbH, Goslar, wurde im Geschäftsjahr veräußert. Mit Kaufvertrag vom 25. September 2023 wurde eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Architecture Passionately Managed 2023, S.L., Mallorca/Spanien, erworben. Die Gesellschaft wurde ab diesem Zeitpunkt in den Konsolidierungskreis einbezogen (vollkonsolidiert). C. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Ermittlung der Nutzungsdauer erfolgt grundsätzlich in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die sich auf Erwerbsvorgänge vor dem 1. Oktober 2010 beziehen, werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Diese Schätzung beruht auf der durchschnittlichen Dauer der Fortführung der übernommenen Verkaufsflächen, abgeleitet aus den Laufzeiten der für diese Flächen abgeschlossenen Mietverträge. Geschäfts- oder Firmenwerte für Erwerbsvorgänge nach dem 30. September 2010 werden planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, da sich aus den Erwerben mittelfristige regionale Vorteile sowie Synergien ergeben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Ermittlung der Nutzungsdauer erfolgt in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zugänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden ab dem 1. Oktober 2011 in voller Höhe abgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2018 werden Zugänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens sowie Sonstige Ausleihungen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Vorräte Vorräte werden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Zu diesem Zwecke werden insbesondere pauschale Abschläge in Abhängigkeit vom Warenbestandsalter vorgenommen. Kundenanzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch Abschreibungen, das allgemeine Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Soweit Verpflichtungen aus Altersversorgung oder ähnliche langfristige Verpflichtungen durch insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen gedeckt und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens mit den dazugehörigen Verpflichtungen verrechnet. Liquide Mittel Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt mit dem Nominalbetrag. Rechnungsabgrenzungsposten Hierunter werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern in den Jahresabschlüssen der Tochterunternehmen werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und miteinander verrechnet. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich abbauende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB oder § 306 HGB zulässig ist. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eigenkapital Das Kommandit- sowie das Komplementärkapital des Mutterunternehmens werden mit dem Nennwert angesetzt. In der Kapitalrücklage wird im Wesentlichen die originäre Kapitalrücklage des Mutterunternehmens ausgewiesen. Weiterhin wurden wie in Vorjahren die das Nominalkapital der Beteiligungen übersteigenden Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, sowie der MEDA Küchenfachmarkt Verwaltungs-GmbH, Oberhausen, in die Kapitalrücklage eingestellt. In den Gewinnrücklagen werden im Wesentlichen thesaurierte Gewinne sowie ehemals passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter ausgewiesen. Rückstellungen Erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften sowie ungewissen Verpflichtungen wird durch Bildung von Rückstellungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erwarteten Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wird auf die Abzinsung verzichtet. Darüber hinaus wurde für zukünftige Kostensteigerungen eine Preissteigerungsrate in Höhe von 2 % p.a. berücksichtigt. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes oder der Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Entstehens bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren oder höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. D. Angaben zu den Konsolidierungsgrundsätzen Die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten und den handelsrechtlichen Konzernrechnungslegungsvorschriften (§ 308 Abs. 1, 2 HGB). Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse der inländischen Tochtergesellschaften ist der 31. März 2024. Die der Bilanzstichtag der Architecture Passionately Managed 2023, S.L., Mallorca/Spanien, ist der 31. Dezember 2023. Zur Konsolidierung wurde ein Zwischenabschluss auf den 31. März 2024 erstellt. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurde für Erwerbsvorgänge, die vor dem 1. Oktober 2010 erfolgt sind, gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung der Betrag angesetzt, der dem Buchwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht (Buchwertmethode). Die Kapitalkonsolidierung für Erstkonsolidierungen, die nach dem 30. September 2010 erfolgen, erfolgt gemäß den Vorschriften des HGB nach der allein zulässigen Neubewertungsmethode. Nach beiden Methoden werden die Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Dabei werden bei der Neubewertungsmethode auch die auf die Minderheitsgesellschafter entfallenden Anteile an den stillen Reserven und stillen Lasten des Tochterunternehmens vollständig aufgedeckt und in die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter eingestellt. Als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wird der Zeitpunkt gewählt, an dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei der Kapitalkonsolidierung verbleibende positive (aktivische) Unterschiedsbeträge werden in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Verbleibende negative (passivische) Unterschiedsbeträge für Kapitalkonsolidierungen, die ab dem 1. Oktober 2010 erfolgen, werden in einem separaten Bilanzposten zwischen Eigen- und Fremdkapital erfasst, sofern dem Unterschiedsbetrag kein Eigenkapitalcharakter zugewiesen wird. Verbleibende passivische Unterschiedsbeträge wurden für Kapitalkonsolidierungen bis zum 30. September 2010 den Gewinnrücklagen zugerechnet, wenn ihre Herkunft aus Gewinnthesaurierungen aus der Zeit der Konzernzugehörigkeit vor erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss stammte. Die Kapitalkonsolidierung und der Ausweis eines Unterschiedsbetrags erfolgen bei quotaler Einbeziehung in den Konzern entsprechend. Für die MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, sowie die MEDA Küchenfachmarkt Verwaltungs-GmbH, Oberhausen, erfolgte die Konsolidierung auf den Erwerbszeitpunkt. Die Erstkonsolidierung der Tessner Real Estate Verwaltungs-GmbH, Goslar, erfolgte mit Wirkung zum 24. September 2012. Die Erstkonsolidierung der Architecture Passionately Managed 2023, S.L., Mallorca/Spanien, erfolgte mit Wirkung zum 25. September 2023. Für alle übrigen Gesellschaften erfolgte die Erstkonsolidierung auf den 1. Oktober 2006. Im Geschäftsjahr 2017/18 wurden zum 1. Dezember 2017 die verbleibenden 20%igen Geschäftsanteile der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, und der MEDA Küchenfachmarkt Verwaltungs-GmbH, Oberhausen, erworben. Der aus dem Erwerb der MEDA Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG, Oberhausen, resultierende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.597 wurde vollständig dem Auftragsbestand (immaterieller Vermögensgegenstand des Anlagevermögens) zugeordnet und bis zum 30. September 2018 in voller Höhe ergebniswirksam abgeschrieben. Mit dinglicher Wirkung zum 30. September 2021 hat die Tessner Holding KG bzw. deren Tochtergesellschaft, die Tessner Beteiligungs GmbH, 50 % der Anteile an folgenden bisher vollkonsolidierten Gesellschaften an mehrere konzernfremde Unternehmen (XXXLutz-Gruppe) verkauft:
Mit Eigentumsübergang übt die Tessner Holding KG keinen beherrschenden Einfluss mehr auf die vorgenannten Gesellschaften aus. Daher war eine Vollkonsolidierung auf den 30. September 2021 nicht mehr vorzunehmen. Da die betroffenen Beteiligungen als Gemeinschaftsunternehmen mit einer 50/50- Beteiligung der Gesellschafter geführt werden, wurden die verbliebenen Beteiligungen als Anteile an assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode im Konzernabschluss der Tessner Holding bewertet. Aus der Fiktion der wirtschaftlichen Einheit des Konzerns folgt, dass der Übergang von der Vollkonsolidierung auf die Equity-Methode als Abgang der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden der Beteiligungen abzubilden ist. Entsprechend DRS 23.187 werden die Anschaffungskosten der verbleibenden Beteiligung in Höhe des anteiligen Reinvermögens zu Konzernbilanzbuchwerten angesetzt. Der Übergang auf die Equity-Methode erfolgte somit für die verbleibenden Anteile erfolgsneutral. Als anteiliges Reinvermögen wurde bei der Roller KG, der tejo KG und der TesCom KG das Eigenkapital laut (Teil-)Konzernabschluss zum Übergangszeitpunkt (30. September 2021) angesetzt. Das anteilige Reinvermögen der TRE GmbH ermittelt sich aus dem Einzelabschluss zum 30. September 2021. In der Folgebewertung der Anteile an assoziierten Unternehmen zum 31. März 2022 wurden ergebniswirksame Veränderungen des Eigenkapitals der jeweiligen Konzernabschlüsse bestandserhöhend bzw. bestandsmindernd als Erträge bzw. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen erfasst. Mit Wirkung zum 2. Januar 2024 wurden die 50 %ige Beteiligung an der tejo KG veräußert. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den Gesellschaften des Konsolidierungskreises werden eliminiert. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt. Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden nach der Equity-Methode mit dem anteiligen Reinvermögen folgender Beteiligungen bewertet:
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und die Forderungen gegen Gesellschafter haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 10.415 (Vorjahr: TEUR 19.953) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Anspruch auf Corona-Finanzhilfen (Überbrückungshilfe III) in Höhe von TEUR 990 (Vorjahr: TEUR 990) enthalten. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Eine Verpfändung von Garantiekonten erfolgte im Berichtsjahr nicht. Eigenkapital Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter in Höhe von TEUR 974 (Vorjahr: TEUR 999) beinhalten die Geschäfts- und Ergebnisanteile der anderen Gesellschafter der Tochterunternehmen. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mögliche künftige Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Kunden. Des Weiteren bestehen Rückstellungen für Rückbau- und Instandhaltungsverpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen sowie Rückstellungen für Mietnebenkosten und Gewährleistungen. Für ausstehende Kreditoren-Rechnungen wurden Rückstellungen gebildet, die den Erkenntnissen bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung angemessen Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Für die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gelten folgende Restlaufzeiten:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 753 (Vorjahr: TEUR 1.467) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2). Latente Steuern Zum 31. März 2024 übersteigen die im Wesentlichen auf den Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 6b EStG beruhenden passiven Latenzen die sich insbesondere aus der Bewertung des Anlagevermögens, der Rückstellungen für Altersteilzeit sowie der sonstigen Rückstellungen ergebenden aktiven Latenzen. Die Bewertung der Latenzen sowie der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren Verlustvorträge erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Ertragssteuersatz, der sich auf Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie auf den Solidaritätszuschlag bezieht. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte mit einem Ertragsteuersatz zwischen 14,7 % (Vorjahr: 14,7 %) und 16,9 % (Vorjahr: 31,2 %). Zum Bilanzstichtag wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 1.420) mit passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.122 (Vorjahr: TEUR 1.571) saldiert. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen zu Mio. EUR 97,5 (Vorjahr: Mio. EUR 111,4) auf den Handel mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aller Art, zu Mio. EUR 10,0 (Vorjahr: Mio. EUR 9,5) auf die Vermietung von Immobilien und zu Mio. EUR 0,4 (Vorjahr: Mio. EUR 3,8) auf den gewerblichen Grundstückshandel. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16.236 (Vorjahr: TEUR 634). Diese ergeben sich im Wesentlichen aus Gewinnen von Gegenständen des Anlagevermögens, der Auflösung von Rückstellungen und aus Erstattungen aus Miet- und Nebenkostenabrechnungen. Personalaufwand Der Posten „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung“ betrifft in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 51) Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 402) enthalten, die anderen Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Sie betreffen unter anderem Aufwendungen für Objektkosten, Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie Aufwendungen für Lieferungs- und sonstigen Leistungsverkehr. Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 11) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen mit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 2) auf die Aufzinsung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6) sowie Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 2.242), die im Wesentlichen Gewerbesteuer betreffen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 1.558) und Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr: TEUR 504) enthalten. F. Weitere Angaben Offenlegungsbefreiungen Folgende Tochterunternehmen haben von den Erleichterungen der Offenlegungsverpflichtung gemäß § 264 b HGB Gebrauch gemacht:
Der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Bestätigungsvermerk werden in deutscher Sprache dem Unternehmensregister übermittelt (§ 325 HGB). Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 44.050 (Vorjahr: TEUR 45.690) - bezogen auf die jeweilige Restlaufzeit für Verpflichtungen aus Mietverträgen über Verkaufs-, Büro- und Lagerflächen. Die Restlaufzeit dieser Verträge beläuft sich auf 1 bis 184 Monate. Darüber hinaus bestehen weitere Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.270 (Vorjahr: TEUR 1.063) für Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr 2023/2024 erfasste Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer beträgt TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 72). Dieses entfällt mit TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 67) auf Abschlussprüfungsleistungen, mit TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 5) auf Steuerberatungsleistungen sowie mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5) auf sonstige Leistungen. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Daneben wurden durchschnittlich 17 (Vorjahr: 33) Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer der Muttergesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023/2024 Herr Holger Holste, Goslar, Frau Anke Tessner, Goslar, und Frau Tessa Tessner, Essen. Persönlich haftender Gesellschafter Das Komplementärkapital hält der persönlich haftende Gesellschafter Hans-Joachim Tessner, Goslar. Daneben ist die Tessner Verwaltungs GmbH mit einem Kapitalanteil von TEUR 0 persönlich haftender Gesellschafter. Nachtragsbericht Ereignisse von wesentlicher Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
Goslar, den 15. Oktober 2024 Tessner Holding KG, Goslar Die Geschäftsführung Konzernanlagenspiegel zum 31. März 2024
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. März 2024
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. März 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tessner Holding KG, Goslar Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Tessner Holding KG, Goslar, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024, sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Tessner Holding KG, Goslar, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 15. Oktober 2024 Deloitte GmbH Prof. Dr. Frank Beine, Wirtschaftsprüfer Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer |
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