D.O.M. GmbH
Selbe AdresseVermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Xaver Oettl seit 2.7.2024 | Vorstandsmitglied |
Tina Maria Oettl seit 14.6.2021 | Prokura |
Martin Neth seit 22.1.2021 | Vorstandsmitglied |
Gerlinde Oettl seit 5.10.2020 | Prokura |
Wolfgang Eichenseer seit 28.11.2019 | Prokura |
Stefan Scheuerer seit 27.2.2019 | Prokura |
Michael Ott seit 8.2.2018 | Prokura |
Anton Ludwig Loibl seit 8.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Renate Falk seit 2.10.2017 | Prokura |
Franz Xaver Michael Oettl seit 2.10.2017 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
D.O.B. Landtechnik AGLauterhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma D.O.B. Landtechnik AG ist als John-Deere Vertragshändler im Vertriebsgebiet in weiten Teilen der Oberpfalz und Niederbayerns sowie in Randgebieten zum angrenzenden Franken mit sieben zum Betrieb zählenden Standorten als Fachbetrieb u.a. für den Handel und die Reparatur von Landmaschinen tätig. Neben dem Premium-Partner John Deere zählen eine Vielzahl von weiteren namhaften Herstellern von Landmaschinen zu den Vertriebspartnern der D.O.B. Landtechnik AG. Die Produktpalette wird zudem mit Bau- und Kommunalmaschinen sowie Spezialmaschinen aus der Rasen-und Grundstücksbewirtschaftung abgerundet. Im Vertrieb arbeitet das Unternehmen mit weiteren neun Partnerhändlern im Vertriebsgebiet zusammen. Bezogen auf die Umsatztätigkeit zählt die Firma D.O.B. Landtechnik AG somit zu den größten Vertriebspartnern innerhalb des John-Deere-Konzernes für Landtechnik innerhalb Deutschlands. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen - Entwicklung der Konjunktur in Deutschland Die deutsche Wirtschaft ist nach den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zum Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2022 um 1,9 % höher als im Jahr 2021. Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2022 stark geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. - Aussagen zum Wirtschaftswachstum 2022 mit Prognosen für 2023 Die hohen Inflationsraten belasten derzeit die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Gleichzeitig erholt sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und kräftigen Rückgängen bei den Energiepreisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren und im kommenden Jahr um 1,7 % zulegen. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2 % nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr. Erst im kommenden Jahr dürfte die Rate auf 2,2 % zurückgehen. - Entwicklung Branche Die Entwicklung in der Landtechnikbranche im Jahre 2022 war wieder erfreulich, lt. dem LandBauTechnik-Bundesverband e.V. sah die Branchenkonjunktur 2022 ggü. 2021 erneut positiv aus. Die Umsätze entwickelten sich gegenüber dem Vorjahr weiter erfreulich positiv, aber auch bei den Kosten sind Steigerungen, sowohl beim Personal als auch bei den Betriebskosten zu beobachten, die in etwa im Bereich der Umsatzzuwächse liegen. Welche Auswirkungen die Inflation, steigende Löhne und Zinsen, sowie weiterhin der Krieg in der Ukraine auf die Landtechnikbranche hat, ist aktuell nicht abzusehen. Für die D.O.B. Landtechnik AG ist die aktuelle Auftragslage gut. Die zukünftige Entwicklung wird von der Preisentwicklung sowie der Liefersituation in Abhängigkeit der vorgenannten Punkte beeinflusst werden. II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Geschäftsverlauf Zur internen Unternehmenssteuerung werden die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis als bedeutendste Leistungsindikatoren herangezogen. Daneben werden regelmäßig Kennzahlen zu den Deckungsbeiträgen erhoben, welche auch als Steuerungsgrößen verwendet werden. Auch eine Cash-flow-Betrachtung zur Steuerung der Liquidität im Unternehmen dient als unterstützendes Kriterium für die Investitionsplanung. Abgerundet wird die Unternehmenssteuerung mit einer detaillierten Kostenstellenrechnung über alle Profit-Center des Gesamtbetriebes hinweg. Im Geschäftsjahr 2022 betrugen die Umsatzerlöse bei einem prognostizierten Umsatzvolumen von TEUR 77.000 rd. TEUR 84.922. Bezogen auf den Vorjahresumsatz von TEUR 67.837 entspricht dies einem Umsatzwachstum in Höhe von TEUR 17.085 oder 25,2 %. Die Prognose des Vorjahres von einem konstanten Umsatzvolumen konnte deutlich übertroffen werden. Der Geschäftsverlauf schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.923. Bedingt durch das erwirtschaftete Ergebnis und eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 640 wird das bilanzielle Eigenkapital von TEUR 5.865 auf TEUR 7.148 ausgeweitet. Die Prognose des Vorjahres von einem leicht steigenden Jahresüberschuss wurde ebenfalls deutlich übertroffen. Die Unternehmensführung strebt weiterhin ein quantitatives wie qualitatives Wachstum an. Ferner soll die Vermögenslage der Gesellschaft weiterhin positiv gestaltet werden. Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung den Geschäftsverlauf mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Marktverfassung, der Unsicherheiten in der Landwirtschaft als sehr positiv und damit auch im Rahmen der Erwartungen. 2. Vermögenslage - Darstellung der Veränderung der Vermögenslage Das Wirtschaftsjahr 2022 war gekennzeichnet von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Liefersituation. Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 21.957 auf TEUR 24.707 erhöht. Spiegelbildlich zur Ausweitung der Aktiva in der Bilanz haben die nach Abzug des bilanziellen Eigenkapitals verbleibenden Verbindlichkeiten kaum zugenommen. Es ist eine betriebsgerechte Finanzstruktur gegeben. - Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Das Vorratsvermögen mit rd. TEUR 17.148 (Vorjahr TEUR 15.467) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 3.984 (Vorjahr TEUR 2.685) dominieren die Aktivseite der Bilanz. Hervorzuheben ist, dass für alle erkennbaren Risiken in der Bewertung von Beständen die sich hieraus ergebenden Wertberichtigungen durchgeführt wurden, so dass eine Bewertung auf Marktniveau gewährleistet ist. Die Eigenkapitalquote konnte trotz der höheren Bilanzsumme von TEUR 21.957 auf TEUR 24.707 in 2022 gesteigert werden. Die aktuelle EK-Quote beträgt nunmehr rd. 28,9 % und entspricht damit einer soliden Basis in Anbetracht der Größe des Unternehmens. Das Forderungsmanagement ist hervorragend. Forderungsausfälle in nennenswerter Höhe mussten im Geschäftsjahr nicht verzeichnet werden. 3. Finanzlage - Darstellung der Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Zum Bilanzstichtag konnte das Unternehmen auf flüssige Mittel in Höhe von TEUR 1.020 (Vj. TEUR 979) zurückgreifen. Zur Ausfinanzierung der Aktiva stehen dem Unternehmen neben dem Eigenkapital in Höhe von TEUR 7.148 Kreditlinien in Höhe TEUR 27.750 zur Verfügung. Damit kann die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachkommen. Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Skontofristen bzw. Zahlungsfristen zu leisten. Die Gesellschaft konnte aus der operativen Geschäftstätigkeit einen Cash-Flow von TEUR 1.185 erzielen. Liquiditätsengpässe waren während des Geschäftsjahres nicht vorhanden. Die Gesellschaft ist jederzeit fähig, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft hauptsächlich über Kreditlinien der Hausbank und von Nebenbanken. Die Liquiditätslage ist positiv zu beurteilen. 4. Ertragslage Bei gestiegenen Umsatzerlösen (25,2 %) aufgrund der Ausweitung des Vertriebsgebietes sind die Materialaufwendungen nahezu identisch und führen zu einer leicht erhöhten Rohertragsquote von 15,6 % (Vj. 15,2 %). Die Mitarbeiterzahl ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Bezogen auf die Gesamtleistung sind die Personalkosten in Höhe von 9,1 % in 2021 auf einen relativen Anteil von 8,5 % im Geschäftsjahr 2022 gefallen. Gesamt gesehen wurde das Jahr 2022 mit einem im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.179 deutlich höheren Ergebnis vor Ertragsteuern abgeschlossen. Die Ertragssteuerbelastung erhöht sich von TEUR 451 auf nunmehr TEUR 792. Insgesamt ergab sich ein im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 839 höheres Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.923 (Vj. TEUR 1.085) 5. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf des Jahres 2022 war für unser Unternehmen, unter Berücksichtigung des Ukraine-Krieges, sehr zufriedenstellend und über den Erwartungen bzw. Planungen. C. Prognose auf das Geschäftsjahr 2023 Die Landwirtschaft mit ihren vor- und nachgelagerten Branchen hat nach wie vor gute Perspektiven. Ursache dafür ist unter anderem die Bevölkerungsexplosion in den Schwellenländern und der dadurch immens steigende Bedarf an Lebensmitteln. Ein weiter positiver Beitrag kommt nach wie vor aus dem Sektor der nachwachsenden Rohstoffe und der damit zusammenhängenden Energiegewinnung. Die Erzeugerpreise waren in der Vergangenheit immer erheblichen Schwankungen unterlegen. Gegen Ende 2022 haben die Erzeugerpreise für Getreide, Ölsaaten sowie Milch an Schwung verloren, diese Entwicklung hat sich im ersten Quartal 2023 fortgesetzt. Wie bereits erläutert, ist der Ausblick für dieses Geschäftsjahr, mit Blick auf den andauernden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, und den Auswirkungen auf die Liefer- und Preissituation, sowie der Inflation und steigenden Zinsen sehr schwer zu prognostizieren. Der Vorverkauf für das Geschäftsjahr 2023 verläuft im Rahmen unserer Erwartungen. Mittel- bis langfristig gehen wir von einer hohen Investitionsbereitschaft unserer Kunden aus, vor allem bei neuen Technologien wie AMS (Agrar-Management-Systeme). Zusätzlich konnte das Baumaschinengeschäft in Regensburg sehr gut etabliert und mit einem weiteren Lieferanten für Großmaschinen im Baubereich erweitert werden, was zu einer Festigung der Ertragskraft des Unternehmens seinen Beitrag leistet. Die Einführung der Abteilung Erntemaschinen im Jahr 2021 hat sich als richtige Strategie erwiesen. Der Strukturwandel bei unserer Zielgruppe ist weiterhin voll im Gange. Der Weg geht nach wie vor von kleinbäuerlichen Betrieben hin zu professionellen und profitablen Vollerwerbsbetrieben und Lohnunternehmen mit einem anspruchsvollen Anforderungsprofil an die Landmaschinenhändler und deren Werkstätten. Das Unternehmen hat seit einigen Jahren dieser Entwicklung Rechnung getragen und mit einer Ausweitung der Vertriebs- und Servicekräfte, sowie einer konsequenten Aus- und Weiterbildung den Grundstein für eine qualitativ hohe Fachkompetenz geschaffen. Das zusätzliche Standbein in unserer Niederlassung Regensburg im Bereich von Baumaschinen, die Gewerbe- und Kommunaltechniksparte, wie auch das Rasen- und Grundstücksgeschäft (Turf), hat sich etabliert. Auch hier erwartet die Geschäftsleitung zusätzliche Umsatz- und Ertragssteigerungen. Dieses erfolgreiche Segment möchten wir weiterhin ausbauen. Vor allem die Aus- und Weiterbildung junger Mitarbeiter mit Zukunftspotential hat absolute Priorität. Eine dritte Führungsebene in Form von Abteilungs- und Bereichsleitern wurde 2022 installiert. Von der Umsetzung dieses Prozesses erwartet die Geschäftsleitung positive Aspekte für das Unternehmen in Bezug auf Umsatz, Erträge und Kosten. Die einzelnen Abteilungen werden als Profitcenter geführt. Eine aussagekräftige Kostenstellenrechnung im Bereich Controlling ist vorhanden und dient als Leitungs- und Führungsinstrument. Mehr als je zuvor wird von unseren Kunden eine professionelle und kompetente Beratung, gut ausgestattete Servicewerkstätten mit Spezialisten vor Ort, ein gutes Produktportfolio sowie eine hohe Teileverfügbarkeit des Ersatzteillagers bei Maschinenausfällen gefordert. Das Unternehmen wird weiterhin ein quantitatives sowie auch qualitatives Wachstum anstreben und in die Zukunftsbranche "Landwirtschaft" investieren. Jedoch dies alles mit "Maß und Ziel". Die Zukunftssicherung der Gesellschaft hat hier absolute Priorität. Für das Geschäftsjahr 2023 ist eine weitere Steigerung der Vertriebsaktivität geplant, so dass der Umsatz etwas über dem Niveau des Vorjahres geplant wurde. Die Ergebnisse aus den ersten Monaten des Jahres 2023 bestätigen diese Prognose. Bei gestiegenen Einkaufspreisen gehen wir von einem leicht verbesserten Jahresergebnis ähnlich auf dem Vorjahresniveau aus. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Wichtige Bestandteile unseres Risikomanagementsystems stellen unser implementierter Planungsprozess, sowie ein funktionierendes Controlling dar. Dies versetzt uns in die Lage, Risiken frühzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls notwendige Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Mit besserem Service, hochwertigen Produkten und kompetenten, engagierten Mitarbeitern reagieren wir auf Wettbewerbsrisiken. Beschaffungsrisiken werden durch unsere Premium Partnerschaft mit John Deere begegnet. Ebenso mit einer Vielzahl weiterer namhafter Zulieferer mit einer entsprechenden Marktbedeutung. Schließlich stellen interne Qualitätskontrollen die geforderte Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen sicher. Zum jetzigen Zeitpunkt sind für die Gesellschaft keine weiteren Risiken erkennbar, über die zu berichten wäre. Insgesamt schätzt die Geschäftsleitung die Risiken der Gesellschaft als gering ein. II. Chancenbericht Zusammenfassend hat sich die Gesellschaft im Zeitraum nach der Übernahme der DGL GmbH & Co. KG gut entwickelt und sich im Markt etabliert und die Marktanteile ausgebaut. Die Gesellschaft hat im Jahre 2017 einen Formwechsel von einer GmbH in eine kleine AG durchgeführt. Dies, um künftige Expansionen zu gewährleisten, das Management auf eine breitere Basis zu stellen sowie rechtzeitig eine Nachfolgeregelung einzuleiten. Auch wird die künftige Handlungsfähigkeit der Gesellschaft dadurch sichergestellt. Zudem steht dem Vorstand ein kompetentes Aufsichtsratsgremium zur Seite. Dem seit langem anhaltenden starken Wettbewerb wird mit noch besseren Serviceangeboten, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnet. Die in den vergangenen Jahren hohen Kosten für Aus- und Weiterbildung wirken sich zunehmend positiv auf die Arbeitsqualität und den Leistungsstand des gesamten Teams aus. Eine weitere Rekrutierung von adäquaten neuen Mitarbeitern sowie die Aus- und Weiterbildung der vorhandenen Mitarbeiter(innen) zu Spezialisten wird weiterhin die Herausforderung der nahen Zukunft sein. Dies betrifft den Vertriebs- sowie auch den Servicebereich gleichermaßen. Letztlich wurde die dritte Führungsebene implementiert und die handelnden Personen mit den notwendigen Führungsaufgaben betraut. Zudem werden die Führungskräfte durch die Daten aus dem betrieblichen Controlling in deren Tätigkeit und damit auch bei erforderlichen Entscheidungen unterstützt. Diese Maßnahme trug maßgeblich zum Betriebserfolg bei und konnte die Geschäftsleitung deutlich vom Tagesgeschäft entlasten. Neun solvente, zuverlässige und eigenständige Partnerhändler mit eigenem Vertriebsgebiet tragen eigenverantwortlich mit zu einer Marktbearbeitung und Marktabdeckung bei. Die Gesellschaft hat als Hauptlieferanten den größten Landmaschinenhersteller der Welt, - John Deere. Das Unternehmen hat hier einen A - Händlerstatus. Durch die ehrgeizigen und in der jüngsten Vergangenheit auch getätigten Investitionen in Innovation und Produkte von John Deere partizipiert das Unternehmen zusätzlich. Dies vor allem im Hinblick auf die Qualität und damit auch die Chance zur Gewinnung von zusätzlichen Marktanteilen. Im Bereich der Baumaschinen hat die Gesellschaft in 2022 als zusätzlichen Lieferanten die Fa. Develon (vormals Doosan) in das Produktportfolio aufnehmen können. Hierbei handelt es sich um einen Global-Top-Player im Bereich der Baumaschinen. Weiterhin vertreibt das Unternehmen nur Produkte von erstklassigen Herstellern, welche überwiegend die Marktführer der Branche sind. III. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine äußerst konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden bereits unterjährig entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung des Ausfallsrisikos verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Die Gesellschaft verfügt über einen guten, großen und langjährigen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme! Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Zinsrisiken werden durch feste Zinsvereinbarungen vermieden, soweit es zu signifikanten Änderungen in der kurzfristigen Refinanzierung kommen sollte. Preisänderungsrisiken werden permanent überwacht und nötigenfalls erfolgt eine Weitergabe der Preissteigerungen an den Markt. Liquiditätsrisiken werden durch eine Liquiditätsvorschau regelmäßig überwacht. IV. Gesamtaussage Aus heutiger Sicht überwiegen die Chancen der künftigen Entwicklung die damit verbundenen Risiken.
Lauterhofen, den 3. April 2023 gez. Franz Oettl, Vorstand gez. Martin Neth, Vorstand gez. Anton Loibl, Vorstandsvorsitzender HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft ist als eine große Aktiengesellschaft i. S. des § 267 Abs. 3 HGB einzustufen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft firmiert unter D.O.B. Landtechnik AG mit Sitz in Lauterhofen und ist unter HRB 34437 im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg eingetragen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich stetig angewendet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Anlagevermögen Entgeltlicherworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Ist ihr Wert voraussichtlich dauerhaft im Wert gemindert, so werden sie mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für alle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die im Wirtschaftsjahr angeschafft wurden, wurden lineare Abschreibungen in Anspruch genommen. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegendem Wert angesetzt. Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit ein niedrigerer Wert am Bilanzstichtag beizulegen war, wurde mit dem Marktpreis bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie die Banksalden werden mit dem Nennbetrag angesetzt Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Eigenkapital Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages und des Aktiengesetzes. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken auf Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag, d.h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen und ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist je Posten der Bilanz nachfolgendem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Der im Rahmen eines Asset Deals erworbene Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die sonstigen Ausleihungen betreffen langfristige Darlehen an einen Gesellschafter. Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden (wie im Vorjahr) nicht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000 und ist in 100.000 Stückaktien im Nennbetrag von je EUR 1,00 eingeteilt. Der Bilanzgewinn gem. § 158 Abs. 1 AktG stellt sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt dar:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen (TEUR 387), Rückstellungen für Tantieme (TEUR 172) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 914). Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten - Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.768 (Vj. TEUR 1.735) - Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 6) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignungen von Maschinen und Forderungsabtretungen gesichert. Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB Miet-/Leasingverpflichtungen TEUR 2.103 IV. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Nach geographischen Bereichen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Nach Tätigkeitsbereichen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 5). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinsen aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von TEUR 1. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften für Schulden in Höhe von TEUR 991. Diese betreffen in voller Höhe verbundene Unternehmen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation als gering eingeschätzt. Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen
Vorstand und Aufsichtsrat Mitglieder des Vorstands Die Geschäfte der Aktiengesellschaft wurden im Berichtsjahr geführt von Herrn Franz Oettl, Vorstand Vertrieb Bau, Kommunal- und Gebrauchttechnik Herrn Martin Neth, Vorstand Service Herr Anton Loibl (Vorsitzender), Vorstand Vertrieb Landtechnik Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Mitglieder des Aufsichtsrates Mitglieder des Aufsichtsrates sind derzeit Frau Gabriele Harrer-Nägelein, Steuerberaterin und vereidigte Buchprüferin, 91567 Herrieden (Vorsitzende), tätig bei Harrer Dr. Schwarz & Partner mbB, 92318 Neumarkt Herr Norbert Bleisteiner, Leiter der Landmaschinenschule Triesdorf, 92280 Kastl (stellvertretender Vorsitzender), tätig bei landwirtschaftfliche Lehranstalten Triesdorf, 91746 Weidenbach Herr Stefan Scheuerer, Verkaufsleiter, 92355 Velburg, tätig bei D.O.B. Landtechnik AG, 92280 Lauterhofen Herr Michael Oettl, 92280 Kastl, Abteilungsleiter Unternehmensentwicklung, Controlling und Marketing, tätig bei D.O.B. Landtechnik AG, 92280 Lauterhofen Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind in keinem anderen Kontrollgremium vertreten. Die Bezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2022 belaufen sich auf TEUR 13 Honorar des Abschlussprüfers Für das abgelaufende Geschäftsjahr wurden von unserem Abschlussprüfer die folgenden Honorare in Rechnung gestellt: Abschlussprüfung: TEUR 10 Mitteilungspflichtige Beteiligungen Zum 31. Dezember 2022 halten folgende Unternehmen mehr als 25 % der Aktien der Gesellschaft: FG Holding GmbH, Kastl, hält 55 % der Aktien der Gesellschaft JMT Holding GmbH, Kastl, hält 45 % der Aktien der Gesellschaft Ergebnisverwendung Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.923.146,31 auf neue Rechnung vorzutragen. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im Jahr 2022 in vier Sitzungen (01.06., 28.06., 27.10., 21.11.) vom Vorstand ausführlich und umfassend mittels schriftlicher und mündlicher Berichte über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, über den Geschäftsverlauf sowie über die Unternehmensplanung berichten lassen. Der in der Hauptversammlung vom 01.06.2022 bestimmte Abschlussprüfer, die Dr. Schwarz Harrer vom Ende GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Fürth, hat den Jahresabschluss der D.O.B. Landtechnik AG zum 31. Dezember 2022 sowie den Lagebericht 2022 geprüft. Die Prüfung ergab, dass die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und ein zutreffendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln, sowie dass die Bestimmungen der Satzung beachtet wurden. Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben, sodass für 2022 ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Der Aufsichtsrat erklärt sich mit dem aufgestellten Jahresabschluss und dem Lagebericht einverstanden und billigt den Jahresabschluss der D.O.B. Landtechnik AG zum 31. Dezember 2022, der damit festgestellt ist. Dem von uns geprüften Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an. Den Mitgliedern des Vorstandes sowie den Mitarbeitern sprechen wir für ihre Leistungen und ihren tatkräftigen Einsatz unseren herzlichen Dank aus.
Lauterhofen, 9. Juni 2023 Gabriele Harrer-Nägelein, Vorsitzende des Aufsichtsrats sonstige Berichtsbestandteile
Lauterhofen, den 10. März 2023 gez. Franz Oettl, Vorstand gez. Martin Neth, Vorstand gez. Anton Loibl, Vorstandsvorsitzender Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.05.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die D.O.B. Landtechnik AG, Lauterhofen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der D.O.B. Landtechnik AG, Lauterhofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der D.O.B. Landtechnik AG, Lauterhofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Neumarkt, den 6. April 2023 Dr.
Schwarz Harrer vom Ende GmbH
gez. Stefan Pröll, Wirtschaftsprüfer |
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