MF Gastro UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Aylin Lill seit 3.8.2020 | Prokura |
Marco Fennel seit 16.1.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MF Baumaschinen GmbHBad OeynhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Das Unternehmen und Märkte Die MF Baumaschinen GmbH hat sich auf den Verkauf und die Vermietung von Baumaschinen konzentriert. Darüber hinaus werden Dienstleistungen für die Kunden angeboten. Die wesentlichen Kundengruppen sind Handwerksbetriebe, Handelsbetriebe und Mietparks. Lt. Fachverband der führenden Händler und Vermieter mobiler Arbeitsmaschinen (bbi) verzeichnet die Branche des Baumaschinenhandels und der Vermietung nach zwei Jahren kräftigem Umsatzwachstum im Jahr 2023 einen Gesamtumsatzrückgang von 5 %. Der Handel mit Neumaschinen verzeichnete einen Umsatzrückgang von 8 %. Für die Sparten des Gebrauchtmaschinenhandels und der Vermietung konnten noch leichte Umsatzsteigerungen von 1 % bzw. 2 % erzielt werden. Wir haben uns in unseren Unternehmensbereichen entsprechend zur Branche entwickelt. Die Branche des Großhandels mit Baumaschinen ist geprägt von kleineren, mittelständischen Unternehmen. 50 % aller Betriebe der Branche beschäftigen weniger als 20 Mitarbeiter und sind in einem kleinen Gebiet tätig. Unsere Gesellschaft ist ebenfalls mittelständisch geprägt, beschäftigt durchschnittlich 30 Mitarbeiter und ist überregional tätig. In den letzten 5 Jahren ging die Anzahl der Branchenunternehmen durch Konsolidierungen und Ausscheiden aus dem Markt zurück. Wir haben uns in diesem Markt behauptet und eine sehr gute Marktposition erreicht. 2. Geschäftsverlauf, Ergebnis und Lage des Unternehmens 2.1 Organisation In der Organisation haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Die Serviceleistungen wurden ausgebaut und optimiert. 2.2 Rohergebnis Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um 109 T€ gesteigert werden. Die Umsatzentwicklung verringerte sich branchenbedingt. 2.3 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Das Jahresergebnis nach Steuern ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 79 T€ auf 513 T€ zurückgegangen. Die Rohertragsquote stieg gegenüber dem Jahr 2022 auf 26,4 % (Vorjahr 23,9 %). Die Personalkostenquote stieg von 9,1 % auf 10,9 %. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Personalkosten auf 1.699 T€ (Vj 1.521T€) Der Zinsaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 138 T€ auf 303 T€ gestiegen. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich auf 5,3 Mio. € (Vj. 5,0 Mio. €). Dadurch erhöhten sich die Abschreibungen um 163 T€ auf 880 T€. Die Vorräte stiegen gegenüber dem Vorjahr um 102 T€ auf 4,8 Mio. €. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen auf 1.154 T€ (Vj. 681 T€). Das Eigenkapital stieg um 514 T€ auf 3.500 T€ und entsprach einer Quote von 29,6 % (Vorjahr 27,2 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten erhöhten sich auf 6.303 T€ (Vj. 5.377 T€), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbezogen um 253 T€ auf 1.494 T€. Die Finanzierung der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt. Die Finanzierung erfolgte über Darlehen der Hausbanken und der Finanzierungsbanken. Die Kontokorrentrahmen sind dem Geschäftszweck angepasst und ausreichend. Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen von 5,3 Mio. € im Vorjahr auf 6,3 Mio. € in 2023. Der Cashflow betrug im Wirtschaftsjahr 2023 1.393 T€, Vorjahr 1.310 T€. 2.4 Investitionsentwicklung Im Kalenderjahr 2023 erfolgten Investitionen in das Sachanlagevermögen i.H.v. 2,7 Mio. €. Die wesentlichen Zugänge erfolgten im Maschinenpark, der vermietet wird. 2.5 Gesamtaussage Trotz des Umsatzrückgangs und gestiegener Kosten konnte wiederum ein gutes Geschäftsergebnis erzielt werden. 3. Entwicklung und Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Lt. Umfrage der bbi gehen die Unternehmen der Branche von einem geringeren Umsatzwachstum im Jahr 2024 aus. Die Veränderungen der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund anhaltender Krisen haben die Entwicklung eintrüben lassen. Der bbi geht von einem Gesamtumsatzrückgang, ähnlich des Jahres 2023, von 5 % aus, wobei im Bereich des Handels mit Neumaschinen ein Umsatzrückgang von 6,5 % erwartet wird. Im Bereich Vermietungen von Baumaschinen wird von einem Umsatzwachstum von 3 % und im Bereich des Gebrauchtmaschinenhandels von ca. 2,5 % für das Jahr 2024 ausgegangen. Die Händler von Baumaschinen und Baugeräten können aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung im Bausektor und weiterer Krisen die Entwicklung 2024 nur schwer einschätzen. Mittelfristig blickt der Verband jedoch auf eine positive Entwicklung, insbesondere durch Impulse aus dem Infrastrukturausbau. Für das Kalenderjahr 2024 rechnen wir mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang, der im Rahmen der Branchenerwartung liegt. Investitionen werden wir insbesondere im Bereich des Maschinenparks (Vermietungsmaschinen) und der Digitalisierung vornehmen. Wir rechnen für 2024 mit einer Entwicklung innerhalb der Marktentwicklung. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Beschaffungsrisiken Die durch mehrere Krisen eingeschränkten globalen Lieferketten führen weiterhin zu Risiken im Bereich der Beschaffung. Aufgrund des vorhandenen Warenbestandes erwarten wir für unsere Firma jedoch, die Kundenbedürfnisse erfüllen zu können. 4.2 Inflation und Stimmungslage Aufgrund der Inflation und der verhaltenen Investitionsbereitschaft in der Wirtschaft wird sich im Baugewerbe eine Konsolidierung ergeben, die auch Einfluss auf unseren Betrieb haben kann. 4.3 Personalrisiken Unser Leistungsangebot und unser Kundenservice erfordern entsprechende qualifizierte Mitarbeiter. Durch eine leistungsgerechte Bezahlung und der Gewährung von Weiterbildungsmaßnahmen sorgen wir für eine langfristige Beschäftigung in unserem Unternehmen. 4.4 Weitere Risiken Es erfolgt eine laufende Überprüfung unserer Versicherungskonditionen. Sie werden an das Unternehmenswachstum angepasst und abgestimmt. 4.5 Finanzierung und Zinsrisiken Unser Einkauf von Maschinen wird über Darlehen von Banken und Händlereinkaufsfinanzierungen finanziert. Die Rahmenverträge mit den Finanzierungsbanken sind in den Monaten unterschiedlich ausgelastet. Nach den Verträgen und auch den Gesprächen der Finanzierungsbanken ist aus unserer Sicht die Finanzierung auch in der Zukunft gesichert. 4.6 Ukraine-Krieg Durch den Ukraine-Krieg kann es zu einer Eintrübung der Geschäftstätigkeiten kommen. 4.7 Chancen Das nachlassende Wirtschaftswachstum im Inland, gestiegene Zinsen und Personalkosten sowie Unsicherheiten in der wirtschaftlichen Entwicklung werden zu einem Rückgang in der Bauwirtschaft führen. Die MF Baumaschinen GmbH kann aber dank des großen Maschinenparks auch kurzfristig Lösungen für seine Kunden anbieten. Die regionale Aufstellung mit breit gefächerter Stammkundschaft und hoher Reichweite erlaubt es der Gesellschaft, auch in krisenbedingten Zeiten stärker als der Branchendurchschnitt aufzutreten. Trotz des Rückgangs in der Bauwirtschaft kann weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Baumaschinen für Infrastrukturprojekte und weitere öffentliche Bauvorhaben ausgegangen werden. Ein Ausbau in der Digitalisierung eröffnet uns Chancen in dem Ausbau und der Sicherung des Unternehmens. 5. Sonstige Angaben Im Unternehmen wird keine Forschung und Entwicklung betrieben. Zweigniederlassungen bestehen nicht.
Bad Oeynhausen, den 30. August 2024 gez. Marco Fennel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HBG auf. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der MF Baumaschinen GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dies waren einerseits die für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und darüber hinaus die ergänzenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 268 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Anlagegegenstände (geringwertige Wirtschaftsgüter) bis zu einem Wert in Höhe von EUR 250,00 wurden in analoger Anwendung der steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2 EStG) in voller Höhe als Aufwand abgesetzt, da diese Handhabung einer zutreffenden Darstellung des Anlagevermögens in der Handelsbilanz nicht entgegensteht. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Anlagegegenstände (geringwertige Wirtschaftsgüter) mit einem Wert über EUR 250,00 jedoch nicht über EUR 800,00 werden jeweils im Geschäftsjahr der Anschaffung in analoger Anwendung der steuerlichen Vorschriften voll abgeschrieben. Diese Handhabung steht einer zutreffenden Bewertung des Anlagevermögens nicht entgegen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Weiterhin wurden pauschale Abschläge für Abwertung wegen Abnutzung durch Verleih vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung dieses Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt EUR 4.186,90 (Vorjahr: EUR 1.830,79) enthalten. Davon betreffen EUR 2.629,90 (Vorjahr: EUR 316,54) solche aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und EUR 1.557,00 (Vorjahr: EUR 1.514,25) solche aus sonstigen Forderungen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von EUR 95.301,00, Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 39.015,00 sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 25.000,00. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 4.184.762,93 (Vorjahr: EUR 4.721.638,78). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 3.890.988,62 (Vorjahr: EUR 2.871.534,88), davon größer 5 Jahre in Höhe von EUR 197.404,33 (Vorjahr: EUR 29.255,51). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betreffen in vollem Umfang solche gegenüber Kreditinstituten. Angabe zu Sicherheiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 425.072,01 durch eine Globalabtretung von Forderungen sowie EUR 6.055.077,25 durch Eigentumsvorbehalte bzw. Sicherungsübereignungen im branchenüblichen Umfang besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt EUR 87.955,60 sowie aus Mietverträgen in Höhe von EUR 178.266,00 (Jahresbetrag ohne Laufzeitbegrenzung). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Nachtragsbericht nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung
Bad Oeynhausen, 30. August 2024 gez. Marco Fennel Anlage zum Anhang Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde am 23. September 2024 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MF Baumaschinen GmbH, Bad Oeynhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MF Baumaschinen GmbH, Bad Oeynhausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MF Baumaschinen GmbH, Bad Oeynhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
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