Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 601082
Eingetragen
27.2.1985
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Gegenstand
(1) Der Betrieb einer Flaschnerei nebst Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation. (2) Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen und alle Maßnahmen zu ergreifen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen und ihm unmittelbar oder mittelbar förderlich erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Zimmermann
seit 26.7.2019
Geschäftsführer
Hansjörg Zimmermann
seit 28.11.2006
Geschäftsführer
Karin Zimmermann
seit 28.11.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Hansjörg Zimmermann
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hansjörg Zimmermann
100000
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zimmermann GmbH

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 269.871,16 326.377,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.833,00 20.493,00
II. Sachanlagen 202.148,00 250.994,00
III. Finanzanlagen 54.890,16 54.890,16
B. Umlaufvermögen 5.597.426,76 5.572.860,31
I. Vorräte 1.445.612,07 1.288.245,75
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.096.387,93 1.756.754,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.946.990,63 3.276.321,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 276.862,67 93.261,45
III. Wertpapiere 132.540,00 146.730,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.072.284,06 861.563,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.288,00 37.265,24
Aktiva 5.896.585,92 5.936.502,71

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.031.576,71 2.957.401,47
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 2.700.000,00 2.700.000,00
III. Bilanzgewinn 280.447,52 206.272,28
davon Gewinnvortrag 206.272,28 122.518,25
B. Rückstellungen 2.357.949,34 2.317.957,00
C. Verbindlichkeiten 507.059,87 661.144,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 410.689,87 530.934,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 96.370,00 130.210,00
Passiva 5.896.585,92 5.936.502,71

Anhang


A.  Allgemeine Angaben zum Unternehmen

1. Die Zimmermann GmbH hat ihren Sitz in Villingen-Schwenningen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 601082 eingetragen.

B.  Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Angaben zu den anzuwendenden Rechtsvorschriften und den Größenmerkmalen der Gesellschaft

2. Der Jahresabschluss der Zimmermann GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

3. Die Gesellschaft überschritt im Berichtsjahr keines der in § 267 Abs. 1 HGB genannten Größenmerkmale und zählt daher zu den kleinen Kapitalgesellschaften. Für die offengelegte Bilanz und den Anhang werden insoweit die größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung der §§ 266 Abs. 1 Satz 3, § 276 HGB und 288 HGB sowie für Zwecke der Offenlegung § 326 HGB vollumfänglich in Anspruch genommen.

Angaben zur Form der Darstellung in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (Darstellungsstetigkeit) sowie Angaben zu Vorjahreszahlen (§ 265 HGB)

4. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze aufgestellt (§ 265 Abs. 1 S. 2 HGB).

C.  Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 Anlagevermögen

5. Die Vermögensgegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Im Geschäftsjahr 2022 kam die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.
Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf Basis der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Die Abschreibung auf die Zugänge zum immateriellen und zum Sachanlagevermögen erfolgt zeitanteilig.

Die Behandlung der Anschaffung abnutzbarer, beweglicher Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten 1.000,00 € nicht übersteigen, folgt den steuerrechtlichen Bewertungsvorschriften des § 6 Abs. 2 und 2a EStG. Die steuerbilanziellen Vorschriften können, da der Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, hier nach herrschender Meinung für die Handelsbilanz übernommen werden.

6. Die unter den Finanzanlagen erfassten Beteiligungen und Genossenschaftsanteile sind mit den Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten bewertet. Es kommt grundsätzlich das gemilderte Niederstwertprinzip zum Zuge, so dass die Vermögensgegenstände nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet werden.
Im Berichtsjahr und den Vorjahren wurden keine Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Börsen- oder Marktpreis vorgenommen.

7. Sofern Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit ihren Herstellungskosten bzw. ihren fortgeführten Herstellungskosten bewertet wurden, erfolgte dabei keine Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital (§ 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB).

Umlaufvermögen

8. Die im Vorratsvermögen erfassten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden nach § 255 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten und ggf. gemindert um Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Sofern sich aus einem Börsen- oder Marktwert ein niedrigerer Tageswert ergeben hat, wurde entsprechend des für das Umlaufvermögen geltenden strengen Niederstwertprinzips dieser zum Ansatz gebracht.

9. Die unter Buchstabe B. Ziffer I. " Vorräte" ausgewiesenen unfertigen Erzeugnisse (Bauvorhaben) wurden zu den Herstellungskosten entsprechend § 255 Abs. 2 HGB angesetzt. Die Herstellungskosten wurden dabei entsprechend dem Arbeitsfortschritt retrograd auf Basis der voraussichtlichen Rechnungsendpreise/Auftragswerte ermittelt. Von diesem Wertansatz wurde für den im Rechnungsendpreis/Auftragswert enthaltenen Reingewinn, die Vertriebskosten und Teilen der allgemeinen Verwaltungskosten ein Abschlag vorgenommen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

10. Entsprechend des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB werden erhaltene Anzahlungen in Höhe von 2.096.387,93 € (Vorjahr: 1.756.754,25 €) auf der Aktivseite der Bilanz offen vom Posten "Vorräte" abgesetzt.

11. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden fertige, noch nicht zur Abrechnung gelangte Arbeiten erfasst. Diese wurden mit den entsprechenden bzw. voraussichtlichen Rechnungsendpreisen bewertet.

12. Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die Liquiden Mittel wurden im Wesentlichen mit dem Nennbetrag angesetzt.
Risiken im Forderungsbestand werden, sofern solche vorhanden sind, durch die Bildung angemessener Pauschal- und Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

13. Entsprechend des Wahlrechts nach § 5 Abs. 5 S. 2 EStG werden aktive und auch passive Rechnungsabgrenzungsposten nur noch dann gebildet, wenn die einzelne Ausgabe oder Einnahme den Betrag des § 6 Abs. 2 S. 1 EStG übersteigt.
Nach Auffassung des FAB des Institutes der Wirtschaftsprüfer (271. FAB Sitzung, 15. Februar 2023) darf die Betragsgrenze des § 6 Abs. 2 S. 1 EStG aus Vereinfachungsgründen regelmäßig auch handelsrechtlich für die Beurteilung der Unwesentlich- bzw. Geringfügigkeit herangezogen werden.

Rückstellungen

14. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Teilwertverfahren (IDW RS HFA 30 Rd. 60b) durchgeführt. Dabei wurden folgende Annahmen dfür die Berechnung berücksichtigt:

 - pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren;
 - durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87), der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde;
 - Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,44 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 74.341,00 €. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

15.  Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach Maßgabe des § 249 HGB zum Ansatz gebracht. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgte dabei nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Sofern die Rückstellung eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufwiesen wurden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgrundsätzen wurden Rückstellungen mit einem notwendigen Erfüllungsbetrag von unter 5.000,00 € und einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr keiner Abzinsung unterworfen.

Verbindlichkeiten

16. Die passivierten Verbindlichkeiten wurden vollumfänglich mit ihrem Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) zum Ansatz gebracht.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

17. Der Ansatz und  die Bewertung der Posten der Bilanz erfolgte im Vergleich zum Vorjahr stetig (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

D.  Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

18. Die Darstellung eines Anlagespiegels wird nach § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB unterlassen.

 Restlaufzeitvermerke zu Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB)

19. Die Restlaufzeit bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt jeweils bis zu einem Jahr.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

20. In der Bilanz sind Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nicht gesondert ausgewiesen (§42 Abs. 3 GmbHG), insoweit werden die entsprechenden Angaben an dieser Stelle im Anhang angebracht:

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 bestehen Ausleihungen und Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 748.375,00 € (Vorjahr: 720.650,61 €). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 28.376,59 € (Vorjahr: 101.779,64 €). Die Beträge weisen Laufzeiten von unter einem Jahr auf.

Restlaufzeitvermerke zu Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

21. Unter den Verbindlichkeiten sind Positionen in Höhe von 410.689,87 € mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr ausgewiesen (Vorjahr: 530.934,24 €). Beträge mit einer Laufzeit von über fünf Jahren sind mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 19.750,00 €) enthalten.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind 338.559,05 € (Vorjahr: 424.437,57 €) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Sicherheiten:

 - Grundschuld
 - Eigentumsvorbehalte  -  Globalabtretung Kundenforderungen und Sicherungsübereignung Warenlager

 Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

22. Im Geschäftsjahr 2022 bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen über die Betriebsimmobilien in Höhe von 298.685,00 €. Darüber hinaus bestanden Verpflichtungen aus Leasingverträgen (Mobilien-Leasing) in Höhe  von rund 35.169,00 € und Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag mit dem Besitzunternehmen in Höhe von 33.626,00 €.
Für das kommende Jahr ist mit finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von rund 299.000,00 € und aus Leasing-Verträgen mit rund 47.200,00 € zu rechnen zu rechnen.

D.  Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

23. Nach § 326 Satz 2 HGB braucht der offenzulegende Anhang einer kleinen Kapitalgesellschaft die die Gewinn- und Verlustrechnung betreffenden Angaben nicht zu enthalten. Insoweit wird auf diese Angaben vollumfänglich verzichtet.

E.  Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

24. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 31.

25. Nach §  285 Nr. 34 HGB i. V. m. § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB werden keine Angaben zur Ergebnisverwendung gemacht bzw. der Ergebnisverwendungsvorschlag nicht offengelegt, da sich anhand der Angaben die Gewinnanteile von natürlichen Personen feststellen lassen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

78056 Villingen-Schwenningen, den 26. April 2024


Zimmermann GmbH

gez. Herr Hansjörg Zimmermann

gez. Herr Marc Zimmermann


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt.

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