Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 201314
Eingetragen
12.6.2008
Branche
Verlegen von ZeitschriftenVerlegen von ZeitungenErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Betrieb von Verlagsgeschäften aller Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf den Gebieten der Werbung und Information, insbesondere das Erfassen und das Erteilen von Planungs- und Projektinformationen jeder Art für die gesamte Bauwirtschaft

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Phil Monaghan
seit 15.8.2025
Prokura
Andreas Göppel
seit 27.6.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinze GmbH

Celle

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 der Heinze GmbH

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Geschäftsfelder

Die Heinze GmbH ist als Unternehmen der Infopro Digital Group ein Dienstleister für zielgruppengerechte Marketing- und Informationsdienstleistungen im Baubereich. Architekten, Planern, Bauherren und dem Baustoffhandel bietet die Heinze GmbH mit drei Onlineplattformen umfassende Ideen und Lösungen für ihre Bauaufgaben sowie technische Informationen über Bauprodukte. Diesen Portalen liegen von Heinze-Redakteuren erarbeitete Produktdatenbanken mit Such- und Vergleichsfunktionalitäten zu Grunde. Ergänzt werden diese Datenbankangebote durch Print-Objekte und Event-Reihen (u.a. Heinze ArchitekTOUR, Architect's Darling und Heinze Architekten Award) für die oben genannten Zielgruppen. Weiterhin gibt die Heinze GmbH für die Zielgruppe der Innenarchitekten ein viermal jährlich erscheinendes Magazin heraus, dieses wird ergänzt durch eine Onlineplattform und hochkarätig besetzte, mehrtägige Workshops.

Des Weiteren bietet das Unternehmen den Herstellern von Bauprodukten die Übernahme ihrer Direktmarketingaktivitäten an. Diese beginnen beim Adressmanagement, gehen über Lettershop-Angebote und Response-Bearbeitung bis hin zur umfassenden Abwicklung der gesamten Zielgruppenkommunikation.

Zusätzlich bietet Heinze über den Bereich Marktforschung neben exklusiven Produkt- und Kundenanalysen fundierte Marktdaten aus dem Baubereich sowie aktuell aufbereitete Daten und Prognosen zur Wirtschafts- und Baukonjunkturentwicklung. Damit können die Hersteller von Bauprodukten ihre eigene Marktstellung überprüfen und Planungsdaten verifizieren. Des Weiteren unterhält die Heinze GmbH Panels zur Analyse von Marktpotentialen im Sanitär- und Sonnenschutz-Bereich.

1.2 Wirtschaftliche Einflussfaktoren

Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist 2022 kalenderbereinigt um 9,6 % gegenüber 2021 gesunken. Mit einem Volumen von 99,1 Mrd. Euro lag der Auftragseingang nominal 4,8 % über dem Vorjahresniveau. Die realen Auftragseingänge im Hochbau gingen um 15,1 % zurück, was im Wesentlichen durch den rückläufigen Wohnungsbau getrieben wurde.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank gegenüber dem Vorjahr real um 5,8%. Nominal stieg er aber um 9,8% auf ein neues Allzeithoch von 108,9 Milliarden Euro.

Die Heinze GmbH profitiert weiterhin vom langjährigen Trend weg von papierbasierten Medien hin zu digitalen Informationsdiensten.

1.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen wird im Wesentlichen anhand der Kennziffern Umsatz und Ergebnis vor Ergebnisabführung gesteuert.

2. Ertragslage

2.1 Umsatzerlöse

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse um 5,2 % auf Mio. EUR 23,4 (Vorjahr: Mio. EUR 22,3). Ausschlaggebend war der Erfolg verschiedener Events sowie der Plattform heinze.de.

Umsatztreiber sind unverändert die Herstellererlöse Online Database in Höhe von Mio. EUR 11,1 (Vorjahr: Mio. EUR 10,5).

2.2 Entwicklung des Ergebnisses

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um Mio. EUR 0,2 resultiert insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen.

Der Materialaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr auf Mio. EUR 5,0 (Vorjahr: Mio. EUR 3,8), im Wesentlichen aufgrund gestiegener Preise für Materialien und Dienstleistungen für Events. Der Anstieg der Personalaufwendungen auf Mio. EUR 12,4 (Vorjahr: Mio. EUR 10,9) ergibt sich aus Gehaltsanpassungen und höheren variablen erfolgsabhängigen Vergütungen.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um Mio. EUR 0,8 auf Mio. EUR 4,7 Mio resultiert insbesondere aus höheren Aufwendungen für Beratung sowie IT.

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens von insgesamt Mio. EUR 1,5 (Vorjahr: Mio. EUR 1,5) stehen im Zusammenhang mit an die Gesellschafterin febis Service GmbH weitergereichte Intercompany-Darlehen. Den Zinserträgen von Mio. EUR 0,4 Mio stehen Zinsaufwendungen von Mio. EUR 3,1 (Vorjahr: Mio. EUR 1,8) gegenüber, die allerdings in wesentlichem Umfang Effekte aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten (Mio. EUR 1,9; Vorjahr: Mio. EUR 1,1). Positiv wirkten sich die Erträge aus Beteiligungen von Mio. EUR 1,2, die erstmalig im Geschäftsjahr angefallen sind.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt Mio. EUR 1,6 (Vorjahr: Mio. EUR 3,7) und wurde an die Organträgerin febis Service GmbH, Hattersheim am Main, abgeführt.

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr so entwickelt wie im Lagebericht des Vorjahres prognostiziert. Das Ergebnis hat sich dagegen schlechter entwickelt als prognostiziert, weil die Aufwendungen im Event-Bereich höher waren als angenommen.

3. Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich durch langfristige Darlehen aus der Gruppe und Eigenkapital.

Mit Wirkung zum 26. November 2020 wurde von der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande eine Refinanzierung der Gruppe vorgenommen. Das gewährte Darlehen der IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande in Höhe von Mio. EUR 11,7 ist am 1. Dezember 2025 endfällig zu tilgen und wird mit 5,68% p.a. verzinst.

Im Zuge des Erwerbs der Gutwinski Management GmbH wurde das Darlehen im Wirtschaftsjahr 2021 um Mio. EUR 9,0 erhöht. Das Darlehen ist am 1. Dezember 2025 endfällig zu tilgen und wird mit 5,68 % p.a. verzinst.

Die Gesellschaft nimmt am Konzern-Cash-Pooling teil, der von der Docu Group Deutsche Holding GmbH (DDH) geführt wird. Die Cash-pool Forderung hat am Bilanzstichtag Mio. EUR 10,3 (Vorjahr: Mio. EUR 9,9) betragen. Gleichzeitig bestanden am Bilanzstichtag Mio. EUR 0,2 Mio. Guthaben bei Kreditinstituten (Vorjahr: Mio. EUR 0,4). Die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 und bis zur Erstellung des Abschlusses und des Lageberichts in 2024 war aufgrund des positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und vor dem Hintergrund der Einbindung in das Konzern-Cash-Pooling jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt erfüllen konnte. Es gibt keine Hinweise, dass die Zahlungsfähigkeit der Cashpoolführerin DDH nicht weiterhin gegeben sein wird.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt Mio. EUR 49,1 (Vorjahr: Mio. EUR 49,4). Die wesentlichen Aktiva sind die Beteiligung an der Gutwinski Management GmbH sowie BDB Baudatenbank GmbH (Mio. EUR 11,2; Vorjahr Mio. EUR 11,0) sowie Ausleihungen an die Gesellschafterin (Mio. EUR 24,2; unverändert zum Vorjahr).

Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag Mio. EUR 36.4 (per 31. Dezember 2021 Mio. EUR 36,9). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 74,3% (per 31. Dezember 2021 74,6%). Die Investitionen im Geschäftsjahr betrugen Mio. EUR 0,2.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich stichtagsbedingt um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 1,6 zum Bilanzstichtag.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 0,4 auf Mio. EUR 10,3 zum 31. Dezember 2022 aufgrund des Anstiegs des Cashpool-Guthabens.

Das Eigenkapital beträgt unverändert Mio. EUR 0,7. Die Eigenkapitalquote beträgt unverändert 1,5 %.

Von den Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 20,3 (Vorjahr: Mio. EUR 18,2) entfallen Mio. EUR 19,1 (Vorjahr: Mio. EUR 16,6) auf Pensionen. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen ist im Wesentlichen auf eine höhere Bewertung der Verpflichtungen in Zusammenhang mit dem rückläufigen Abzinsungssatz zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich per 31. Dezember 2022 insgesamt auf Mio. EUR 43,4, insbesondere aufgrund geringerer Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter aus Gewinnabführung.

5. Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2022 waren 140 (Vorjahr: 136) Mitarbeiter beschäftigt.

6. Forschung und Entwicklung

Eine eigene Betriebsabteilung mit 10 (Vorjahr: 10) Mitarbeitern ist für die Weiterentwicklung der Onlineplattformen verantwortlich. Insgesamt sind dafür im Geschäftsjahr interne und externe Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 1,1 (Vorjahr: Mio. EUR 1,2) angefallen, was 4,7% (Vorjahr: 5,4%) der Umsatzerlöse entspricht.

7. Risikobericht

6.1 Risikomanagement

Um die finanziellen Risiken konzernweit zu kontrollieren und dabei Risiken abzusichern oder weitgehend zu begrenzen, sind formalisierte Prozesse eingerichtet. Die Zielsetzungen für den Vermögensschutz, die Beseitigung von Sicherheitslücken und die Effizienzsteigerung bei Erkennung und Analyse von Risiken sowie die entsprechenden Organisationsformen, Zuständigkeiten und Kompetenzen sind klar definiert. Dabei wird den Prinzipien der Funktionstrennung, Nachvollziehbarkeit, unverzüglichen Dokumentation und Systemsicherheit gefolgt.

Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden allgemeine Markt- und Erlösrisiken im Zuge der Überwachung der Entwicklung von Erlösen und Kosten in der Budgetplanung und im Berichtswesen erfasst und gesteuert.

Durch das installierte Controlling wird neben wöchentlichen Kennzahlen der monatliche Unternehmensabschluss mit Abweichungsanalysen zum Budget von der Geschäftsführung analysiert. So werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen entwickelt.

6.2 Risiken für die künftige Entwicklung

Unter dem Ausfallrisiko versteht man das Risiko eines Verlustes für die Gesellschaft, wenn eine Vertragspartei ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Geschäftspolitik sieht vor, dass Geschäftsverbindungen lediglich mit kreditwürdigen Vertragsparteien und, falls angemessen, unter Einholung von Sicherheiten eingegangen werden, um die Risiken eines Verlustes aus der Nichterfüllung von Verpflichtungen zu mindern.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen könnten wertgemindert sein, wenn die Schuldner die Tilgung nicht fristgerecht vornehmen können. Die ibau GmbH beurteilt am Jahresende die Werthaltigkeit dieser Forderungen und bucht erforderliche Einzelwertberichtigungen in den Fällen, in denen Wertminderungen festgestellt worden sind.

Aufgrund der hohen Kundenanzahl hat der Ausfall eines einzelnen Kunden üblicherweise keine signifikante wirtschaftliche Auswirkung auf die Gesellschaft. Dem Risiko des Forderungsausfalls wird mit vorhergehender Bonitätsprüfung und konsequentem Forderungsmanagement entgegengewirkt.

Für das an die febis gewährte Gesellschafterdarlehen in Höhe von Mio. EUR 24,2 (Vorjahr: Mio. EUR 24,2) sind hinsichtlich Laufzeit, Tilgung und Verzinsung keine relevanten Zinsänderungsrisiken vorhanden. Das Ausfallrisiko halten wir für gering.

Das hohe Inflationsniveau im Jahr 2022 hatte keinen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung und hat sich auch im Jahr 2023 wieder etwas verringert. Die unsichere geopolitische Lage und die daraus möglicherweise entstehende Lieferschwierigkeiten, die hohen Energiepreise sowie der Arbeitskräftemangel beeinträchtigen die Konjunktur in Deutschland negativ. Aus dieser allgemeinen negativen Entwicklung der Konjunktur könnten sich auch negative Folgen für unsere Geschäftstätigkeit ergeben.

Die Gesamtrisikoposition ist nahezu unverändert zum Vorjahr. Das allgemeine Konjunkturrisiko wird als das größte Risiko aktuell angesehen.

8. Chancen für die künftige Entwicklung

Globale Lieferketten stehen auch aufgrund der globalen Krisen weiter unter Druck. Trotz starkem Rückgang der Bautätigkeit in Deutschland besteht jedoch unverändert Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. Aufgrund der Skaleneffekte bei der Nutzung unserer Plattformen kann eine Umsatzsteigerung zu einer überproportionalen Ergebnissteigerung führen.

Aus der stetigen Verbesserung unserer Technologien, für die wir fortlaufend erhebliche Mittel aufwenden, erwarten wir höheren Nutzen für unsere Kunden und Effizienzsteigerungen für unsere Leistungserbringung, die jeweils zu einer Verbesserung unserer Profitabilität beitragen können.

9. Prognosebericht

Als Marketingdienstleister für Architekten, Planer, Bauherren und den Baustoffhandel ist die Heinze GmbH von der Entwicklung der Baubranche abhängig. Eine hohe Inflation, die Störung der Lieferketten in der Bauindustrie oder Unsicherheiten bei Bauvorschriften könnten negative Auswirkungen auf die ursprüngliche Umsatzplanung der Heinze GmbH haben. Bisher haben solche Entwicklungen aber nur indirekt und abgeschwächt Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von Heinze GmbH gehabt.

Im Jahr 2023 hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft eingetrübt. Davon sind nahezu alle Wirtschaftsbereiche betroffen. Die Bauindustrie, insbesondere der Wohnungsbau, hat einen deutlichen Rückgang der Aufträge zu verzeichnen, insbesondere wegen Stornierung bestehender Aufträge sowie Rückgang neuer Aufträge. Insgesamt ist das BIP in 2023 in Deutschland zurückgegangen. In 2024 wird nur mit einem kleinen Wachstum gerechnet.

Gemäß vorläufiger Zahlen liegen die Umsätze für das Geschäftsjahr 2023 bei Mio. EUR 23,8 sowie einem Ergebnis vor Ergebnisabführung von Mio. EUR -0,2. Die Umsatz- und Ergebniserwartung in der Planung für das Geschäftsjahr 2024 liegt leicht über der des Vorjahres. Die Planung ist allerdings mit ungewöhnlich großen Unsicherheiten behaftet.

 

Celle, den 8. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Sven Hohmann

Andreas Göppel

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte 666.667,00 1.168.303,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 112.694,00 132.321,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.232,00 49.136,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.978,18 301.810,18
III. Finanzanlagen 371.904,18 483.267,18
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.214.894,75 11.025.740,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 24.192.383,00 24.192.383,00
35.407.277,75 35.218.123,00
36.445.848,93 36.869.693,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 32.191,44 22.289,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.642.809,67 1.760.463,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.340.560,29 9.907.656,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 171.321,06 154.202,86
12.154.691,02 11.822.322,84
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 196.917,31 372.188,04
12.383.799,77 12.216.800,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 235.321,34 307.113,88
49.064.970,04 49.393.607,91

Passiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 700.000,00 700.000,00
B. Rückstellungen 725.000,00 725.000,00
1. Rückstellungen für Pensionen 19.068.236,00 16.613.425,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.208.559,59 1.560.473,82
20.276.795,59 18.173.898,82
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 429.565,10 532.020,47
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.838.298,55 21.045.602,22
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.578.400,61 3.684.746,67
4. Sonstige Verbindlichkeiten 308.989,78 286.981,47
- davon aus Steuern: EUR 299.011,83 (Vorjahr: EUR 263.861,20)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0 (Vorjahr: EUR 15.759,11)
23.155.254,04 25.549.350,83
43.432.049,63 43.723.249,65
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.907.920,41 4.945.358,26
49.064.970,04 49.393.607,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.436.945,89 22.274.711,47
2. Sonstige betriebliche Erträge 908.990,44 670.212,24
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -163.518,69 -92.917,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.806.535,09 -3.721.187,42
-4.970.053,78 -3.814.105,06
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.630.539,64 -8.917.379,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.768.955,38 -2.029.042,28
davon für Altersversorgung: EUR -1.067.364,71 (Vorjahr: EUR -440.776,86) -12.399.495,02 -10.946.421,42
5. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -631.561,77 -516.552,35
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.695.240,74 -3.855.101,29
7. Erträge aus Beteiligungen 1.200.000,00 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.200.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.451.542,98 1.451.542,98
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.451.542,98 (Vorjahr: EUR 1.451.542,98)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 393.847,14 445.456,68
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 393.522,04 (Vorjahr: EUR 445.453,63)
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen -1.937,81 -209.241,46
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR -1.937,81 (Vorjahr Ertrag: EUR -209.241,46)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.114.636,72 -1.815.755,12
davon an verbundene Unternehmen: EUR -1.177.929,70 (Vorjahr: EUR -759.029,47)
1.578.400,61 3.684.746,67
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.578.400,61 -3.684.746,67
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Heinze GmbH, Celle; Amtsgericht Lüneburg HRB 201314

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Heinze GmbH zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Zwischen der Heinze GmbH als Organträgerin und der BDB-Bau-Datenbank GmbH (kurz: BDB), Celle, ist ein Gewinnabführungsverträge geschlossen. Die Heinze GmbH hat ihrerseits einen Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin febis Service GmbH (kurz: febis), Hattersheim am Main, als Organträgerin geschlossen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über ihre voraussichtliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Diese beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen, betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Diese beträgt überwiegend für Einbauten in fremden Gebäuden 8 bis 25 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre, für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre. Geringwertige Anlagegüter werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 251 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten geführt und über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Wertaufholung.

Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Der beizulegende Wert wird auf Basis zukünftiger Ertragsplanungen im Rahmen einer vereinfachten Unternehmensbewertung ermittelt. Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen Rechnung getragen.

Vom Wahlrecht, außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung zu erfassen, wird kein Gebrauch gemacht.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Einzelrisiken werden durch Abschreibungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei der Bewertung des allgemeinen Kreditrisikos wurde das Ausfallrisiko im Jahr 2021 auf 1,5 % auf alle inländischen zweifelsfreien Forderungen angepasst.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und bewertet.

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und der Saldo im Zinsergebnis ausgewiesen. In der Bilanz werden diese Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Verpflichtungen aus Pensionszusagen) ausgewiesen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Stammkapital in Höhe von unveränderten TEUR 25 ist voll eingezahlt.

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Project-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Pensionsverpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren, also 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) p.a. abgezinst.

Der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt 1,44% (Vorjahr 1,35%). Bei Anwendung des 7-Jahres Durchschnittszinssatzes hätte sich zum 31. Dezember 2022 eine um TEUR 1.219 höhere Rückstellung ergeben. Der Differenzbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der Berechnung liegt die Annahme eines Gehaltstrends von 1,7 % p.a. (Vorjahr: 1,5 % p.a.) sowie ein Rententrend zwischen 1,00 % bis 2,20 % p.a. (Vorjahr: 1,00 % und 1,75 %) - in Abhängigkeit von der Pensionszusage - zugrunde. Der Berechnung der Pensionsverpflichtungen liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.

Aufgrund des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB werden die Beträge aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes über einen Zeitraum von 15 Jahren zu den Pensionsrückstellungen zugeführt. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Betrag von TEUR 142 (1/15 des zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrags) zugeführt.

Sonstige Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Der Erfüllungsbetrag der Jubiläumsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Project-Unit-Credit-Methode) und eines Marktzinssatzes von 1,35% p.a. ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufgrund einer steuerlichen Organschaft werden bei der Heinze GmbH keine latenten Steuern angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 einschließlich der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang verwiesen.

Anteile an verbundenen Unternehmen (Angabe gem. § 285 Nr. 11 HGB)

Name und Sitz der Gesellschaft Eigenkapital 31.12.2022 Ergebnis 2022 Kapitalanteil
TEUR TEUR %
BDB-Bau-Datenbank GmbH, Celle 26 2 99%
Gutwinski Management GmbH, Perchtoldsdorf/ Österreich 36 455 100%

Ausleihungen an Gesellschafter

Zwischen Heinze und ihrer Gesellschafterin febis besteht zum Bilanzstichtag eine Forderung aus der Gewährung eines Darlehens i. H. v. Mio. EUR 24,2. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023 und ist in einem Betrag am Laufzeitende zurückzuzahlen. Das Darlehen wird banküblich jährlich veränderlich verzinst. Das Darlehen wurde in 2024 bis zum 30. Juni 2028 verlängert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen beträgt im Jahr 2022 wie im Jahr 2021 weniger als ein Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Cash-Pool-Forderungen gegen die Docu Group Deutsche Holding GmbH.

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 154) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen

Im Rahmen des Bilanzausweises werden Pensionsrückstellungen mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, verrechnet.

31.12.2022 31.12.2021
TEUR TEUR
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen 19.640 17.327
Unterdotierung 566 708
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 6 6
Bilanzausweis Rückstellungen für Pensionen 19.068 16.613

Das Deckungsvermögen umfasst ausschließlich eine Rückdeckungsversicherung. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde anhand des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals der Verträge zuzüglich eines ggf. vorhandenen Guthabens aus Überschussbeteiligung ermittelt. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6).

Die Unterdotierung, die sich aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtung zum 1. Januar 2010 ergeben hat, beträgt TEUR 2.124. Hiervon werden in den Geschäftsjahren 2010 bis 2024 jährlich ein Fünfzehntel (TEUR 142) den Pensionsrückstellungen zugeführt. Der Aufwand wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Betrag der in der Bilanz in Anwendung der Übergangsvorschriften gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB nicht ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen beträgt am Bilanzstichtag TEUR 566 (Vorjahr: TEUR 708).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 647) den Personalbereich, mit TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 385) Jubiläumsverpflichtungen und mit TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 356) ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Mit Wirkung zum 26. November 2020 wurde von der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande, eine Refinanzierung der Gruppe vorgenommen. Das gewährte Darlehen der IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande, in Höhe von Mio. EUR 11,7 ist am 1. Dezember 2025 endfällig zu tilgen und wird mit 5,68% p.a. verzinst. Im Zuge des Erwerbs der Gutwinski Management GmbH wurde das Darlehen im Wirtschaftsjahr 2021 um Mio. EUR 9,0 erhöht. Das Darlehen ist am 1. Dezember 2025 endfällig zu tilgen und wird mit 5,68 % p.a. verzinst.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 20.838 (Vorjahr: TEUR 21.045) sind somit wie im Vorjahr Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 20.738 (Vorjahr: TEUR 20.738) enthalten.

Sämtliche übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 1.578 (Vorjahr: TEUR 3.685).

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 4.908 (Vorjahr: TEUR 4.945) betreffen erhaltene Entgelte für Jahresbeteiligungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es liegen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag vor.

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2022 Vorjahr
TEUR TEUR
Herstellererlöse Online Database 11.143 10.460
Herstellererlöse Online Marketing 1.819 1.737
Herstellererlöse Offline Marketing 815 1.079
Herstellererlöse Services 2.617 2.603
Herstellererlöse Events 3.655 2.801
Nutzererlöse 1.881 1.789
Leistungsverrechnungen 1.498 1.793
Sonstiges 9 13
23.437 22.275

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 457 (Vorjahr: TEUR 291) und Erträge aus Sachbezug in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr TEUR 247).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden als größte Posten Raumkosten in Höhe von TEUR 727 (Vorjahr: TEUR 597), Werbe- und Vertriebskosten in Höhe von TEUR 514 (Vorjahr: TEUR 483), Porto/Transportkosten in Höhe von TEUR 182 (Vorjahr: TEUR 206), Kfz-Miete in Höhe von TEUR 232 (Vorjahr: TEUR 237), Beratungs- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 505 ( Vorjahr: TEUR 204) sowie Kosten der Datenverarbeitung in Höhe von TEUR 917 (Vorjahr: TEUR 697) ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen gemäß Art 67 Abs. 1 und 2 EHGB (Amortisation des Unterschiedsbetrags aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 1.1.2010) in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 142).

Erträge aus Beteiligungen

Die Gutwinski Management GmbH hat TEUR 1.200 (Vorjahr: TEUR 0) an die Gesellschaft ausgeschüttet.

Zinsaufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.899 (Vorjahr: TEUR 1.055) enthalten. Mit den Zinsaufwendungen wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) verrechnet.

Des Weiteren Zinsen für das von der IPD3 BV gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 1.178 (Vorjahr: TEUR 759).

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

2022 Vorjahr
Verkauf 42 42
Redaktion 62 58
Übrige 71 70
175 170

Geschäftsführung

 

Herr Ulf Thiele, Münster, Geschäftsführer, von 13. Oktober 2021 bis 5. Juli 2022

 

Herr Sven Hohmann, Bensheim, Geschäftsführer, seit 5. Juli 2022 bis 24. April 2024

 

Herr Andreas Göppel, Hamburg, Geschäftsführer, seit 6. Juni 2023

Es wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, wonach die Verpflichtung zur Veröffentlichung der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführungsorgane entfallen kann, wenn durch diese Angabe direkt auf die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs geschlossen werden kann.

Einbeziehung in Konzernabschluss

Die Heinze GmbH wird in den Konzernabschluss der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Infopro Digital Group BV wird im the Dutch Chamber of Commerce ("Kamer van Koophandel") unter der Registernummer 65633024 veröffentlicht.

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Am 28. Juni 2023 hat die Heinze GmbH sämtliche Anteile an der greenprofi GmbH, Nürtingen, erworben.

 

Celle, den 8. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Andreas Göppel

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte 2.916.097,31 0,00 0,00 2.916.097,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 550.346,51 0,00 0,00 550.346,51
3.466.443,82 0,00 0,00 3.466.443,82
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 438.096,16 0,00 -11.668,25 426.427,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.039.984,83 0,00 0,00 1.039.984,83
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.624.988,82 22.161,77 0,00 2.647.150,59
4.103.069,81 22.161,77 -11.668,25 4.113.563,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.025.740,00 189.154,75 0,00 11.214.894,75
2. Ausleihungen an Gesellschafter 24.192.383,00 0,00 0,00 24.192.383,00
35.218.123,00 189.154,75 0,00 35.407.277,75
42.787.636,63 211.316,52 -11.668,25 42.987.284,90
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte 1.747.794,31 501.636,00 0,00 2.249.430,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 550.346,51 0,00 0,00 550.346,51
2.298.140,82 501.636,00 0,00 2.799.776,82
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 305.775,16 16.028,00 -8.069,25 313.733,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 990.848,83 13.904,00 0,00 1.004.752,83
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.323.178,64 99.993,77 0,00 2.423.172,41
3.619.802,63 129.925,77 -8.069,25 3.741.659,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.917.943,45 631.561,77 -8.069,25 6.541.435,97
Restbuchwerte
Stand 31.12.2022 Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte 666.667,00 1.168.303,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
666.667,00 1.168.303,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 112.694,00 132.321,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.232,00 49.136,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.978,18 301.810,18
371.904,18 483.267,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.214.894,75 11.025.740,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 24.192.383,00 24.192.383,00
35.407.277,75 35.218.123,00
36.445.848,93 36.869.693,18

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Heinze GmbH, Celle

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heinze GmbH, Celle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinze GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 8. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Boesenberg, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 09.05.2024 festgestellt.

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