Haustechnik im Hag GmbH
Selbe AdresseGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Matthias Motsch seit 12.5.2022 | Geschäftsführer |
Nicole Constanze Walter seit 10.3.2015 | Geschäftsführer |
Christian Magnus Ganter seit 13.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.30% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Walter-Lutema GmbHSchallstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Walter Lutema GmbH hat Ihren Hauptsitz in Schallstadt Ortsteil Mengen. Wir sind ein Handwerksbetrieb. Geschäftszweck ist die Lieferung, Montage, Planung und Wartung von Lüftungs-' Klima-, heizungstechnischen Anlagen und Sanitären Installationen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich 2023 trotz Nachwirkungen aus der Corona Pandemie und des Ukraine-Krieges positiv. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im abgelaufenen Jahr preisbereinigt um 3,6 % nachdem es im Vorjahr noch eine Steigerung von 1,8 % verzeichnet hatte. (Quelle: www.destatis.de). Auch im Jahr 2023 hat das Sanitär-, Heizungs- und Lüftungshandwerk mit voll ausgelasteten Kapazitäten trotz Materialmangel und den Teuerungen gearbeitet und profitierte dabei von den Umsatzzuwächsen im Bauhauptgewerbe von rund 4,2 %. Durch massive Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft aus dem Vorjahr wie z.B. "Förderprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" wurde das Heizungshandwerk massiv 2022 mit Aufträgen regelrecht überhäuft, welche zum größten Teil noch 2023 abgearbeitet wurden. Getrübt wird die gute Stimmung im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk lediglich durch den spürbaren Fachkräftemangel sowie die Materialbeschaffungssituation 2. Geschäftsverlauf Die Planungen für das Geschäftsjahr 2023 wurden in der Betriebsleistung übertroffen, nämlich mit einer Erhöhung um 14,6 %. Der Materialeinsatz reduzierte sich um 2,2 %, das Rohergebnis hat sich um 33, 8 % erhöht. Dieses Ergebnis hängt zu einem großen Teil damit zusammen, dass Großprojekte teilweise noch aus 2021 endlich abgeschlossen und abgerechnet werden konnten. 3. Lage des Unternehmens a) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin ausgezeichnet. Die Bilanzsumme erhöhte sich leicht um 3,4 %, was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der liquiden Mittel zurückzuführen ist. Gleichzeitig reduzierten sich die halbfertigen Leistungen aufgrund der Fertigstellung von großen Bauprojekten deutlich. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vorjahresvergleich von rund 45 % auf 39 % vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen und eine Gewinnausschüttung im Jahr 2023 in Höhe von 5 Millionen Euro zurückzuführen. b) Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel von rund 10 Millionen Euro. Der Wert ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 1 Million Euro angestiegen. Die Zahlung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt ca. 2 Wochen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten immer innerhalb von Skontofristen bzw. zum vereinbarten Zahlungsziel zu begleichen und Forderungen innerhalb der vorgegebenen Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist weiter sehr stabil. Zur Steuerung des Unternehmens nutzt das Management regelmäßig die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahressüberschuss. c) Ertragslage Bedingt durch den deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse um rund 111 % ergibt sich eine Nettoumsatzrendite von ca. 14 % (Vorjahr ca 13 %). Dies ist für einen Handwerksbetrieb sehr gut. Der Rückgang der Vorräte für in Arbeit befindliche Projekte wurde durch den Anstieg der Umsatzerlöse überkompensiert, so dass die Betriebsleistung um rd. 15 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist. Die Personalkosten erhöhten sich um 13,6 %, was auf den Fachkräftemangel zurückzuführen ist, da hier zum Teil hohe Abwehrlöhne bezahlt werden müssen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich - bedingt durch die Einstellung höherer Gewährleistungsrückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen - um TEUR 268 angestiegen. Das Jahresergebnis beträgt TEUR 3.516 (Vorjahr TEUR 1.688). III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Lage der Gesellschaft für das Berichtsjahr haben, sind uns nicht bekannt. IV. Prognosebericht Das politische Hin und Her unserer Regierung sowie die Erhöhung der Zinsen beeinflussen derzeit die Auftragssituation der Baubranche, insbesondere im Privatkundenbereich. Im Ein-Familien-Wohnhaus-Neubau ist der Markt komplett zusammengebrochen. Da Walter-Lutema vorwiegend im Mittel- und Großkundenbereich tätig ist, ist die Gesellschaft von dieser Entwicklung bisher noch nicht betroffen. Die Auftragslage ist für unsere Firma bisher weiterhin gut. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass sich die negativen Entwicklungen in der Baubranche auch perspektivisch auf die Auftragslage der Walter-Lutema auswirken werden. Die Inflation hat sich wieder normalisiert, jedoch sind die Baupreise überdurchschnittlich gestiegen und eine Senkung der Preise ist nicht in Sicht. Wie sich die Wirtschafts-/Umweltpolitik unserer Regierung auf unsere Branche auswirken wird, ist im Moment sehr undurchsichtig. Vieles hängt von eventuellen Förderungen bzw. nicht geförderten Projekten ab. Der Fachkräftemangel sowie die schwächelnde Konjunktur lassen leider keine gravierenden Umsatzsteigerungen erwarten, so dass im Geschäftsjahr 2024 geplant ist, die Betriebsleistung konstant zu halten. Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, werden wir Mitte des Jahres 2024 einen zweiten Schweißautomaten kaufen, welcher die komplexen Schweißarbeiten übernehmen kann. Aufgrund der nachhaltigen Geschäftspolitik, die auch für das Jahr 2024 keine wesentlichen Veränderungen vorsieht, werden wir stets in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. V. Chancen- und Risikobericht des Unternehmens 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Für alle erkennbaren Risiken wurden angemessene Rückstellungen gebildet. Durch die teilweise technisch sehr anspruchsvollen Bauvorhaben ist das Gewährleistungsrisiko etwas höher als im Durchschnitt der Branche. Größere Schäden sind bisher nicht aufgetreten. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dies auch weiterhin so bleibt. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die potentiellen Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft betreffen, sind von untergeordneter Bedeutung. c) Ertragsorientierte Risiken Der Arbeitsmarkt ist von einem grundlegenden Fachkräftemangel geprägt und nach wie vor sehr angespannt. Im Jahre 2023 hat sich dieser Fachkräftemangel nur durch Lohnerhöhungen auffangen lassen, was sich jedoch nicht nachteilig für die Umsatzrendite ausgewirkt hat. Darüber können mit dem Einsatz von freien Mitarbeitern oder Leiharbeitskräften Auftragsspitzen abgefangen werden. Eventuelle Preissteigerungen werden in der Regel an den Kunden weitergegeben. Dennoch besteht das Risiko, dass Preiserhöhungen zu Lasten des Ergebnisses der Gesellschaft gehen, sofern diese nicht an den Kunden weitergeben werden können. Unter anderem aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus besteht grundsätzlich das Risiko, dass Bauprojekte nicht oder verspätet gestartet werden, was sich gegebenenfalls negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnte. Insgesamt schätzen wir die Einzelrisiken aus heutiger Sicht als gering ein. Wesentliche, insbesondere bestandsgefährdende Risiken sieht die Geschäftsleitung für die Gesellschaft gegenwärtig nicht. 2. Chancenbericht a) Position im Markt Walter-Lutema bietet ihren Kunden eine gesamtheitliche Leistung in der Baubranche an. Durch Ausführung der Gewerke Lüftung-, Klima- Heizung- und Sanitärinstallationen gibt es keine gewerkübergreifenden Schnittstellen bzw. werden diese durch die Walter-Lutema kompensiert. Des Weiteren sind wir aufgrund der Mitarbeiteranzahl leistungsfähig, das heißt eng kalkulierte Zeitpläne können von uns jederzeit eingehalten werden. Durch eine hohe Bereitschaft, spezielle Anforderungen der Kunden zu berücksichtigen, gehen wir davon aus, unsere Position im Markt weiter ausbauen zu können. Im industriellen Bereich versuchen wir, die gute Marktposition für Speziallösungen weiter zu festigen. b) Arbeitsmarktsituation Walter-Lutema begegnet dem Fachkräftemangel im SHK Handwerk seit Jahren durch ein umfangreiches Ausbildungsprogramm und durch vielfältige Initiativen zur Mitarbeiterbindung. Im Ausbildungsbereich bieten wir 3 verschiedene Ausbildungsrichtungen an. Mitarbeiter, die sich berufsbegleitend z.B. durch die Fortbildung zum Techniker oder durch Zusatzausbildungen qualifizieren wollen, werden von uns aktiv unterstützt. Umfangreiche Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, flexible Wochenarbeitszeit, Homeoffice, Unterstützung bei Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen werden gemeinsam vereinbart. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als sehr gut ein, die Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist ebenfalls gut. Die erheblichen Kostensteigerungen bei Material und Löhnen können wegen der guten Auftragslage über die Preise überwälzt werden. Wir gehen davon aus, dass sich dies nur unwesentlich verschlechtern wird. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, der zum größten Teil nicht ausfallgefährdet ist. Den Großteil der Kunden stellen Partner dar, zu denen langjährige und intensive Kundenbeziehungen gepflegt werden. Die unserer Gesellschaft entstehenden Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Die kurzfristige Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln, bestehende Kreditlinien werden aus Kostengründen abgebaut. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist der Erhalt der Organisation bei gleichzeitiger Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Liquiditätslage ist sehr gut und es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Gesellschaft arbeitet mit vier regionalen Geschäftsbanken zusammen, mit denen eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Das Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.
Mengen, den 28. Juni 2024 gezeichnet Nicole Walter, Geschäftsführerin Christian Ganter, Geschäftsführer Michael Motsch, Geschäftsführer BilanzNach vollständigem Gliederungsschema gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellte Bilanz zum 31. Dezember 2023 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres) Aktiva
Nach vollständigem Gliederungsschema gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Walter-Lutema GmbH, Schallstadt - MengenI. Allgemeine Angaben Die Walter-Lutema GmbH mit Sitz in Schallstadt - Mengen ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 410255. Der Jahresabschluss der Walter-Lutema GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB i.V.m. § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Angabenerleichterungen in Anspruch. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu einzelnen Positionen des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden pro rata temporis verrechnet. Der Firmenwert "Walter" wird über 15 Jahre abgeschrieben. Dem Firmenwert wird aufgrund des Rufs der Firma, seines jahrzehntelangen Bekanntheitsgrades sowie dem über viele Jahre aufgebauten engen Kontakt zu Kunden, Lieferanten und Interessenten, der sich insbesondere auch im Neugeschäft der Gesellschaft auswirkt, eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs-/Herstellungskosten unter EUR 800,00 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an der Kandel Bergwelt GmbH, Glottertal, mit einer Beteiligungsquote von 10,304 %. Die Anschaffungskosten betrugen TEUR 203. Der Beteiligungsbuchwert wurde im Geschäftsjahr 2023 aufgrund nachhaltiger negativer Geschäftsentwicklung der Gesellschaft um TEUR 63 auf TEUR 140 wertberichtigt. Die Beteiligung verfügt über ein Stammkapital von TEUR 1.966 (voraussichtlicher Jahresfehlbetrag 2023: TEUR 34). Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gem. § 255 HGB unter Beachtung des Niederstwertprinzips bzw. des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. In die Herstellungskosten werden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Wie im Vorjahr haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bankguthaben und flüssige Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Guthabenkonten, die in ausländischer Währung geführt wurden, sind zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag zu bewerten. Passiva Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel:
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr wurden die Restriktionen des § 252 Abs. 1 Nr. 4 und § 253 Abs. 1 S. 1 HGB nicht angewendet. Gewinn- und Verlustrechnung: In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 260,71 (Vorjahr: EUR 1.863,94) enthalten. Die Erträge aus der Auflösung der Investitionszulagen betragen im Jahr 2023 EUR 2.500,00 (Vorjahr: EUR 2.320,83). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. Die Ertragsteuern belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse: Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, resultieren zum einen aus Leasingverpflichtungen mit einem Jahreswert von TEUR 262 und Laufzeiten bis längstens 2026. Zum anderen bestehen Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverhältnissen von jährlich TEUR 156. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB: - Es bestehen potentielle Gewährleistungsverpflichtungen nach VOB in Höhe von 5 % der Umsätze auf größere Baustellen der letzten fünf Jahre. Für die Jahre 2024 bis 2028 belaufen sich die potentiellen Verpflichtungen hieraus auf TEUR 3.109 (Vorjahr TEUR 3.056). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus der Gewährleistungsverpflichtung wird als gering eingeschätzt, da bisher keine Schadensfälle aufgetreten sind und eine Absicherung durch Bürgschaften der R+V Versicherung, Wiesbaden, besteht. - Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 50 zugunsten der Kandel Bergwelt GmbH für Verbindlichkeiten der Gesellschaft übernommen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird als gering eingeschätzt, da die Gesellschaft bisher ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane: Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr: Christian Ganter, Gas-Wasser Installateur und Meister Nicole Walter, Heizungsbaumeister Michael Motsch, Techniker und Meister Sanitär, Heizung, Klima Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angabe der Arbeitnehmerzahl: Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 93 (Vorjahr: 87) Arbeitnehmer inclusive Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Auszubildenden und Aushilfen wurden gemäß § 285 Nr. 7 HGB nicht berücksichtigt. Von den durchschnittlich beschäftigten Mitarbeitern des Jahres 2023 sind 12 weiblich (Vorjahr: 12) und 81 (Vorjahr: 75) männlich. Sonstige Angaben Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Personen getätigt. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung eingetreten. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinn in Höhe von EUR 3.516.432,50 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schallstadt - Mengen, den 30. Juni 2024 Walter-Lutema GmbH Geschäftsführung Anlagevermögen
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Walter-Lutema GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Walter-Lutema GmbH, Schallstadt - Mengen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walter-Lutema GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes, der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 16. September 2024 Schäfer
& Partner GmbH
Prof. Dr. Marcus Scholz, Wirtschaftsprüfer Nicole Ehrhardt, Wirtschaftsprüferin Feststellungsdatum 24.07.2024 |
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