Karcher Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Corinna Gluding seit 2.3.2022 | Prokura |
Jochen Segtrop seit 2.3.2022 | Prokura |
Isabel Karcher seit 7.1.2014 | Geschäftsführer |
Jan Karcher seit 7.1.2014 | Geschäftsführer |
Ulrich Herrmann seit 2.7.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karcher GmbHBad RappenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Karcher GmbH wurde 1991 gegründet und hat ihren Sitz in der Kurstadt Bad Rappenau. Die Geschäftsführung teilen sich Jan Karcher und Isabel Karcher. Das familiengeführte Unternehmen entwickelt und vertreibt hochwertige Designtürgriffe und Zubehörartikel, wie Fenstergriffe, Stoßgriffe sowie Glastürschlösser. Hauptmärkte des Unternehmens sind Deutschland, das europäische Ausland und die USA. 2. Forschung und Entwicklung Die Hauptprodukte der Firma Karcher sind Türgriffe. Auch in 2023 wurden wieder neue moderne Türgriffdesigns entwickelt und mittlerweile erfolgreich in den Markt eingeführt. Zu erwähnen wäre hier die Studio Serie - hier kann sich der Kunde selbst seinen Türgriff konfigurieren sowie die Erweiterung des EPRO Objektsortiments. Weiterhin wurden einige Produktverbesserungen und Produktdifferenzierungen in den Markt gebracht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 hatte die Baubeschlagbranche weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld, primär in Deutschland, zu kämpfen. Sie verspürte einen durch hohe Baumaterialpreise und Zinsen hervorgerufenen, drastischen Volumenrückgang sowohl im Neubau, als auch in der Renovation. Der deutliche Rückgang im Wohnungsbau, im wichtigsten Markt Deutschland, wirkte sich überproportional auf das Lagergeschäft aus, da die Handelskunden aufgrund der geringeren Nachfrage und der hohen Zinsen weiter ihre Lager abbauten, um ihre Kapitalbindung zu reduzieren. Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich massiv verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur im kommenden Jahr deutlich ein. Der seit Mitte 2022 stetig anhaltende Rückgang der Baugenehmigungen (Destatis) lässt für den Wohnungsbau in den kommenden Jahren nicht viel Positives erwarten. 2. Geschäftsverlauf Das erste Quartal 2023 entwickelte sich für die Karcher GmbH noch gut, wenngleich ein leichtes Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war. Ab dem zweiten Quartal verschlechterte sich die Auftragslage extrem und man musste höhere Umsatzeinbußen im Vergleich zu 2022 hinnehmen. Durch ein einigermaßen positives letztes Quartal konnten die prozentualen Umsatzverluste im Vergleich zum Vorjahr wieder reduziert werden. In 2023 entwickelten sich fast alle aktiv bearbeiteten Märkte negativ. Einzige kleinere Lichtblicke gab es in den Exportmärkten Frankreich, Italien und Osteuropa. Das vorgegebene Rohertragsziel und das Ergebnisziel für 2023 wurden nicht erreicht. Das Geschäftsjahresergebnis beläuft sich in 2023 auf TEUR 2.729 (Vorjahr: TEUR 3.592). 3. Lage: Darstellung, Analyse und Beurteilung 3.1 Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 24.258 (Vorjahr: TEUR 22.812). Dies entspricht einem Anstieg von 6,3 %. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch einen höheren Bestand an flüssigen Mitteln zum Stichtag verursacht (+ TEUR 2.423). Dementsprechend ist auch das Eigenkapital angestiegen. Die sehr gute Vermögens- und Finanzlage der Karcher GmbH spiegelt sich in den liquiden Mitteln wider. Diese belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt TEUR 8.615 (Vorjahr: TEUR 6.192). Der Anteil der flüssigen Mittel am Gesamtvermögen beläuft sich nach Ablauf des Geschäftsjahres auf 35,5 % (Vorjahr: 27,1 %). Darüber hinaus entfallen von dem Gesamtvermögen TEUR 5.225 auf das Anlagevermögen, was einer Anlagenintensität von 21,5 % entspricht. Das Anlagevermögen ist wie in den Vorjahren vollständig durch langfristiges Kapital gedeckt. Das Eigenkapital beträgt zum Jahresende TEUR 23.658 (Vorjahr: TEUR 22.129). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rund 97,5 % (Vorjahr: 97,0 %). 3.2 Ertragslage Das betriebliche Rohergebnis in 2023 der Karcher GmbH verringerte sich auf TEUR 11.875 (Vorjahr: TEUR 13.612). Der Personalaufwand sowie die sonstigen betrieblichen Kosten blieben im Berichtsjahr im Vorjahresvergleich annähernd konstant. Durch den geringeren Umsatz und dem dadurch gesunkenen Rohertrag bei nahezu gleichbleibenden Kosten, reduzierte sich das Jahresergebnis entsprechend. Trotz allem erfreut sich die Karcher GmbH wiederum über ein positives Jahresergebnis. 3.3 Finanzlage Die Finanzlage entwickelte sich wie folgt:
Aufgrund der sehr guten Liquiditätslage war die Gesellschaft jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3.4 Gesamtaussage Die Geschäftsleitung ist mit dem Geschäftsjahr 2023, unter den bestehenden schwierigen Verhältnissen, zufrieden. Jedoch muss man der negativen Entwicklung Sorge tragen und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Umsatz- und Ertragssituation sowie Kosteneinsparungen bei dem weiterhin zu erwartenden schwierigen Markt in den nächsten Jahren einleiten. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 hat darüber hinaus die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens weiter gefestigt und einige wichtige Kennzahlen konnten auf sehr hohem Niveau gehalten werden. III. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 wird für die Baubeschlagbranche voraussichtlich herausfordernd bleiben, da kurzfristig keine Erholung der Marktgegebenheiten in Sicht ist. Der starke Rückgang der Baugenehmigungen dürfte abermalige Volumenrückgänge zur Folge haben. Die Karcher GmbH hat daher bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um potenzielle Rückgänge, mehrheitlich im Lagergeschäft, zu kompensieren. So soll die Nachfrage nach Karcher Produkten bei den Verarbeitern forciert werden. Auch der Ausbau des Objektgeschäfts und die Bearbeitung der neueren Exportmärkte soll konsequent vorangetrieben werden. Sowohl im Inland als auch in den einzelnen Exportmärkten gehen wir von einer Stagnation bzw. einer leichten Abschwächung beim Absatz und somit auch beim Umsatz aus. Lediglich in den Märkten, die wir erst seit kurzem aktiv bearbeiten, wie in Osteuropa oder Italien, sehen wir ein gutes Wachstumspotential. Über allem stehen natürlich auch die weiteren weltpolitischen Entwicklungen mit ihren direkten und indirekten wirtschaftlichen Folgen. Mit allen unseren derzeitigen Lieferanten unterhalten wir mittlerweile eine mehrjährige Geschäftsbeziehung. Die gelieferten Produkte dieser Lieferanten entsprechen unseren Qualitätsvorstellungen. Produktneuentwicklungen werden durch unsere Technikabteilung gemeinsam mit den Lieferanten durchgeführt. Entsprechend unserer Budget- und Investitionsplanungen rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Jahresergebnis. Durch die zu erwartenden stagnierenden Umsätze bei weiterhin leicht steigenden Kosten wird dieses voraussichtlich etwas schwächer ausfallen als in den Vorjahren. Die schwierigen Marktverhältnisse sehen wir aber auch als Chance um durch weiteres Verbessern unserer internen Prozesse einen besseren Kundenservice und dadurch eine bessere Kundenbindung zu erreichen. IV. Chancen- und Risikobericht Die Chancen in den verschiedenen Märkten sehen wir weiterhin darin, neue Kunden zu gewinnen und damit neue Umsätze hinzuzugewinnen. Durch eine noch bessere Bearbeitung der Märkte und der Beibehaltung unserer hohen Qualität dürfte dies sicherlich möglich sein. Die Entwicklung der Rohstoffpreise und des Wechselkurses des Euros sind momentan und wohl auch zukünftig die größten Risiken. Diese beiden Parameter beeinflussen grundlegend die Wareneinsatzkosten und somit den Rohertrag der Karcher GmbH. Dem Risiko der Wechselkursschwankungen wird jedoch durch Abschluss von Devisentermingeschäften ausreichend Rechnung getragen. Weitere Risiken sehen wir im Einkauf bzw. in der rechtzeitigen Beschaffung unserer Waren. Auch das Jahr 2023 hat gezeigt, dass bestehende Lieferketten und Lieferzeiten sehr vielen komplexen Abhängigkeiten unterliegen, die sich schnell negativ auf Geschäftsentwicklungen auswirken können. Um dieses Risiko zu adressieren wurde bereits in den vergangenen Jahren der Lagerbestand stetig erhöht um somit die Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Des Weiteren setzt die Karcher GmbH zunehmend auf vielfältige Transportmöglichkeiten für ihre Waren. Auch die Konjunkturentwicklung der einzelnen Exportmärkte stellt ein gewisses Risiko dar. Dort könnte es durch Faktoren, die wir nicht beeinflussen können, zu Umsatzrückgängen kommen. Diese Risiken versuchen wir, durch die Präsenz in einer Vielzahl verschiedener Märkte zu minimieren. Das Risiko von Forderungsausfällen wird in den kommenden Jahren wieder erhöht sein. Trotzdem sehen wir, aufgrund der Zusammensetzung unseres Kundenstammes, die Gefahr von größeren Forderungsausfälle als gering an. Durch ein konsequentes Forderungsmanagement sollen auch zukünftig Forderungsausfälle vermieden bzw. in Grenzen gehalten werden. Unsere weitere Entwicklung hängt auch davon ab, ob wir unseren Personalbedarf zukünftig qualitativ und quantitativ decken können. Wir sehen hier keine besonderen Risiken und erwarten auch zukünftig, unsere Nachfrage nach qualifiziertem Personal decken zu können. Weiterhin ist es unsere Intention junge Menschen zu Fachkräften auszubilden. Wir sind wie jedes moderne Unternehmen von der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit unserer EDV-Systeme und der eingesetzten Software abhängig. Durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen haben wir bereits in der Vergangenheit für die notwendige Sicherheit und Zuverlässigkeit gesorgt. Durch entsprechende Sicherheitssysteme haben wir auch das Risiko eines Cyberangriffes minimiert. Wir gehen davon aus, für die wesentlichen Risiken unserer Geschäftstätigkeit ausreichend Vorsorge getroffen zu haben. Insgesamt blicken wir optimistisch in die Zukunft und erwarten eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft.
Bad Rappenau, den 30. Juli 2024 gez. Isabel Karcher, Geschäftsführerin Jan Karcher, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Karcher GmbH hat ihren Sitz in Bad Rappenau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 104402 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Karcher GmbH, Bad Rappenau, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und der Offenlegung des Jahresabschlusses beim elektronischen Bundesanzeiger wurden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB). Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Änderungen in den Bewertungsmethoden einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten mit Auswirkungen auf die durch den Jahresabschluss vermittelte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergaben sich nicht. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegegenstände bis zu einem Nettowert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurde dem Ausfallrisiko durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind ausreichend bemessen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten in fremder Währung werden, sofern deren Restlaufzeit über ein Jahr beträgt, zum jeweils niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Stichtags- oder Entstehungskurs angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten in Fremdwährungen mit kürzeren Laufzeiten als einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in fremder Währung, die im Zusammenhang mit den nach § 254 HGB gebildeten Bewertungseinheiten stehen, werden am Bilanzstichtag entsprechend der Einfrierungsmethode zum ursprünglichen Terminkurs bewertet. D. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anschaffungskosten und der Abschreibungen ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Karcher GmbH hält sämtliche Anteile an der Karcher Design NA, LCC mit Sitz in Tukwila, Washington (USA). Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 beträgt TUSD -378 und das Jahresergebnis 2022 TUSD -104. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 3.351 (Vorjahr: TEUR 3.526) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 107) Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 42) aus sozialer Sicherheit. 4. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 148 (Vorjahr: TEUR 223) enthalten. 2. Personalaufwand In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 150) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. 4. Abschreibungen auf Finanzanlagen In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind im Berichtsjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung enthalten (Vorjahr: TEUR 325). F. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtanzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 72. 2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Isabel Karcher, Geschäftsführerin Einkauf, Forschung und Entwicklung, Finanzen und Personal Jan Karcher, Geschäftsführer Vertrieb 3. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 4. Angaben nach § 285 Nr. 23 HGB Mit dem Sicherungsgeschäft (Devisenderivate) wurde das sich im Grundgeschäft (Fremdwährungsverbindlichkeiten) enthaltene Währungsrisiko in Höhe von TEUR 4.696 abgesichert. Der Zeitraum des in die Bewertungseinheit einbezogenen Betrags (TEUR 6.792) läuft bis 2024. Für die zu Grunde liegende Bewertungseinheit (Makro Hedge) kommt die Einfrierungsmethode zur Anwendung. Der Grund für den künftigen Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft liegt in der Währungsidentität für den in die Bewertungseinheit einbezogenen Betrag. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.729 einen Betrag von TEUR 910 in die Gewinnrücklagen einzustellen und den verbleibenden Betrag von TEUR 1.819 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Rappenau, den 30. Juli 2024 gez. Isabel Karcher, Geschäftsführerin Jan Karcher, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. BescheinigungstextIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Karcher GmbH, Bad Rappenau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Karcher GmbH, Bad Rappenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karcher GmbH, Bad Rappenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 30. Juli 2024 Lehleiter
+ Partner GmbH
gez. Michael Humm, Wirtschaftsprüfer Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Lehleiter + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Leistungen" in der Fassung vom 1. Januar 2019 sowie der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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