Honer Solar UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Tobias Zimmermann seit 6.10.2025 | Geschäftsführer |
Daniel Lucas seit 23.6.2025 | Prokura |
Udo Schmalz seit 9.1.2025 | Prokura |
Hendrik Kampmann seit 30.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nova Apparate GmbHDonaueschingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Hinweis nach § 328 Abs. 1 Satz 3 HGBWir weisen darauf hin, dass der beiliegende Jahresabschluss aufgrund der Inanspruchnahme von zulässigen Erleichterungen nur teilweise offengelegt wird, während sich der ebenfalls beiliegende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Bilanz zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die NOVA Apparate GmbH hat ihren Sitz in Donaueschingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 611123 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. III. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung AnlagevermögenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software grundsätzlich drei Jahre zugrunde gelegt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge im Geschäftsjahr wurden zeitanteilig abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Etwaige Herstellungskosten sind zum steuerlichen Mindestansatz unter Einbeziehung aller aktivierungspflichtigen Beträge ermittelt worden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht eingerechnet. Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen. UmlaufvermögenDie Vorräte wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich auf der Basis von gewogenen Durchschnittspreisen. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen wurden im Bewertungsansatz die Einzelkosten und die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbaren Risiken wurde durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus ist das allgemeine Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf Forderungen berücksichtigt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. RechnungsabgrenzungspostenZur periodengerechten Gewinnabgrenzung wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite ausgewiesen. Latente SteuernLatente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. EigenkapitalDer Ansatz des Eigenkapitals erfolgt mit dem Nennbetrag. RückstellungenFür ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden in zulässiger Höhe Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgte auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen mit dem Erfüllungsbetrag nach der Projected Unit Credit Method unter Beachtung der dafür geltenden Bestimmungen, insbesondere der Anwendung der Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Die Abzinsung erfolgte pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %) p.a. ergibt. Bei den Lohn-, Gehalts- und Rententrends wurden wie im Vorjahr beim Lohn-/ Gehaltstrend 0 % bzw. 2 % p.a., bei der Rentendynamik 0 % bzw. 1 % angesetzt. Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) werden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Gewinn- und VerlustrechnungIn der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte die Gliederung wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagespiegel Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 16.028,08 (im Vorjahr: € 0,00) enthalten. 3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die in Kapitallebensversicherungen angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Erfüllungsbeträge der Pensionsrückstellungen in Höhe von € 700.136,53 (im Vorjahr: € 681.462,06) mit den beizulegenden Zeitwerten des Deckungsvermögens in Höhe von € 416.616,00 (im Vorjahr: € 408.619,00) saldiert unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Damit in Zusammenhang stehend sind unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 25.345,74 (im Vorjahr: € 22.579,00), verrechnet mit Zinserträgen aus verrechenbarem Deckungsvermögen in Höhe von € 2.377,24 (im Vorjahr: € 2.242,30), saldiert ausgewiesen. 4. Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittzinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittzinssatz für Pensionsverpflichtungen beträgt zum Abschlussstichtag € 17.618,00 (im Vorjahr: € 79.746,00) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. 5. Wahlrecht gemäß § 67 Abs. 1 EGHGB Von dem Wahlrecht, die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen anzusammeln, wird Gebrauch gemacht (Art. 67 Abs. 1 EGHGB). Die Höhe der daraus resultierenden nicht ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen beträgt € 3.500,74 (im Vorjahr: € 7.001,48). 6. Angabe gemäß § 285 Nr. 12 HGB Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Provisionen für Gewährleistungen in Höhe von € 166.000,00 (im Vorjahr: € 177.000,00), Rückstellungen für Urlaubs- und Gleitzeitverpflichtungen in Höhe von € 184.849,00 (im Vorjahr: € 234.053,00) sowie Rückstellungen für Bonusverpflichtungen an Debitoren in Höhe von € 105.810,00 (im Vorjahr: € 115.860,00) enthalten. 7. Verbindlichkeiten Die Stuktur, Restlaufzeiten sowie die gegebenen Sicherheiten der Verbindlichkeiten lassen sich aus dem als Anlage beigefügten Verbindlichkeitenspiegel entnehmen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 1.434.229,02 (im Vorjahr: € 1.752.909,03) und unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 260.149,99 (im Vorjahr: € 405.071,67) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 47.779,02 (im Vorjahr € 239.554,03) enthalten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von € 419.361,82 (im Vorjahr: € 315.463,04) enthalten. 8. Latente Steuern Aktive latente Steuern wurden mit den passiven latenten Steuern saldiert. Vor Saldierung betragen die aktiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag 160,2 T€. Sie betreffen Differenzen zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Bilanzansatz bezüglich der Pensionsrückstellungen und wurden mit einem Steuersatz von 27,375 % gebildet. Die passiven latenten Steuern betragen per 31. Dezember 2023 293,1 T€ und betreffen Unterschiedsbeträge in der Handels- und Steuerbilanz im Anlagevermögen und beim Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Hierbei wurde ein Steuersatz von 27,375 % zugrunde gelegt. Die Entwicklung der latenten Steuersalden stellt sich wie folgt dar:
9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Entgelte für Verträge über Pacht und Nutzungsüberlassungen mit unbestimmten Laufzeiten betrugen inklusive Umsatzsteuer T€ 741 (im Vorjahr: T€ 462). Die Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen mit vereinbarten Restlaufzeiten belaufen sich inklusive Umsatzsteuer auf T€ 5.205 (im Vorjahr: T€ 5.787). Von den Verpflichtungen mit unbestimmten Laufzeiten bestehen Verpflichtungen inklusive Umsatzsteuer gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 720 (im Vorjahr: T€ 442). V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Die Berechnung erfolgte methodisch gem. § 267 Abs. 5 HGB mit einem Viertel der Summe aus den Zahlen der jeweils an den Quartalsenden des Kalenderjahres in der Gesellschaft Beschäftigten. 2. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren: · Herr Patrick Honer, Geschäftsführer · Herr Hendrik Kampmann, Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird Gebraucht gemacht. 3. Bestehende Verpflichtungen für frühere Organe Die gebildeten Pensionsrückstellungen bzw. bestehenden Verpflichtungen für ausgeschiedene Organmitglieder belaufen sich auf € 526.724,73 (im Vorjahr: € 552.234,46). 4. Mutterunternehmen Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen im Sinne des § 290 HGB zum Kampmann Konzern, dessen Mutterunternehmen die Kampmann Group GmbH mit Sitz in Lingen ist. Die NOVA Apparate GmbH wird in den Konzernabschluss der Kampmann Group GmbH einbezogen. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 386.911,38 auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Donaueschingen, den 28. März 2024 Patrick Honer Hendrik Kampmann Geschäftsführer Geschäftsführer Anlagenspiegel 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die Gesellschaft fertigt und vertreibt kundenspezifische Klima- und Lüftungsgeräte, sogenannte RLT-Geräte. Das Produktspektrum umfasst unter anderem Klima- und Lüftungsgeräte für Dachzentralen, Schwimmhallen, Einkaufzentren, Bürohochhäuser sowie Hygiene- und Reinräume. Diese RLT-Geräte werden ausschließlich in Nichtwohngebäuden eingesetzt. Standort Der Standort der Gesellschaft befindet sich in Donaueschingen. Zweigniederlassungen existieren nicht. Forschung und Entwicklung Zur stetigen Weiterentwicklung unserer Produkte werden in Arbeitsgruppen kontinuierlich Verbesserungen, unter verschiedenen Aspekten wie bspw. Konstruktion oder Energieeffizienz, zu unseren Produkten entwickelt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/2024 im Zuge der Nachwirkungen der globalen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Nach dem Coronajahr 2020 ist es der zweite Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung in diesem Jahrzehnt. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen. Die hohe Inflation dämpfte die Kaufkraft der privaten Haushalte, die ihre Konsumausgaben dennoch leicht um 0,2 % steigerten. Die Europäische Zentralbank (EZB) bekämpfte die starke Teuerung mit dem höchsten Zinsniveau der Euro-Geschichte. Die ungünstigen Finanzierungsbedingungen belasteten insbesondere die Baubranche. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Sollte die deutsche Wirtschaft auch im laufenden ersten Quartal in 2024 zum zweiten Mal in Folge schrumpfen, würde Deutschland in eine Rezession abrutschen. Nach einer aktuellen Prognose des Münchener ifo-Instituts wird das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März um 0,2 % zum vorangegangenen Vierteljahr sinken. Zwar deutet der bisher prognostizierte Rückgang auf eine vergleichsweise milde Rezession hin. Ökonomen sehen allerdings auch für den weiteren Jahresverlauf noch keine Trendwende. Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose für 2024 auf 0,2 % gekürzt, von 0,7 % noch im Januar und 0,9 % im Dezember. Noch stärker revidiert das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine Prognose nach unten: von 0,9 auf 0,1 %. Das Zinsniveau im Euro-Raum bleibt auf einem hohen Niveau. Die EZB hat die Leitzinsen im Januar 2024 wie erwartet zum dritten Mal in Folge unverändert belassen. Der Leitzins liegt somit weiter bei 4,5 %. Dahingegen erreichte die Inflation nach Angaben des statistischen Bundesamtes im Februar 2024 mit 2,5 % den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Für 2025 erwarten die führenden Forschungsinstitute eine Erholung: Das BIP soll um 1,4 % wachsen. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe in 2023 real um 5 % zurückgegangen, womit sich die negative Entwicklung der Baukonjunktur weiter fortsetzt. Für 2024 geht der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) von einem weiteren Minus von 3 % aus. Verantwortlich hierfür bleibt der Wohnungsbau, der in 2023 real um 11 % zurückgegangen ist. Für 2024 prognostiziert der ZDB ein Umsatzrückgang von 13 %. Im Wirtschaftshochbau schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Auch hier bremsen die Zinsentwicklung und die Energiepreisentwicklung die Investitionsneigung für Bauten ein. Im Wirtschaftshochbau rechnet der ZDB mit einem Umsatz für 2023 auf Vorjahresniveau. Für das aktuelle Jahr prognostiziert der Verband einen realen Rückgang um 1 %. Eine geringere Nachfrage sowie die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten wirken sich auch auf die Beschäftigten aus: Für 2024 rechnet der Verband mit einem deutlichen Rückgang der Beschäftigten um 30.000 auf 900.000 Beschäftigte. Das Bauhauptgewerbe bewegt sich zwischen Fachkräftemangel einerseits und drohender Kurzarbeit und Kündigungen andererseits. Das deutsche Sanitär- und Heizungsbauerhandwerk konnte 2023 seinen Umsatz erneut steigern. Trotz nachlassender Konjunktur und zurückgehender Neubautätigkeit haben die 48.100 Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von 4,2 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet. Nach vorläufigen Schätzungen des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) liegt der Jahresumsatz 2023 des SHK-Handwerks bei 61,7 Mrd. Euro. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie ist die Zahl der abgesetzten Wärmeerzeuger in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 34 % auf 1,3 Mio. gestiegen. In der ersten Jahreshälfte profitierten die Betriebe von der verstärkten Nachfrage nach Wärmepumpen, wohingegen in der zweiten Jahreshälfte die politisch ausgelöste Verunsicherung im Rahmen der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes die Nachfrage nach Öl- und Gasheizungen steigerte. In 2023 konnte insgesamt ein Beschäftigungsaufbau registriert werden. Die Zahl der Beschäftigten im SHK-Handwerk liegt jetzt bei 396.700 (gegenüber 394.700 im Vorjahr). Mit Vorsicht behandelt der ZVSHK Konjunkturprognosen für das laufende Jahr. Die politisch verursachte Verunsicherung der Nachfrage in Bezug auf die Heizungsmodernisierung bremst auch Anfang 2024 noch die Investitionsbereitschaft, auch wenn die politischen Rahmenbedingungen durch das GEG und die Fördermöglichkeiten feststehen. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Gesellschaft dienen als finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr um 15,8 % auf T€ 31.790 und lagen damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (T€ 27.452). Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene Inlandsumsätze zurückzuführen. Die Exporterlöse sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Vorjahresprognose, die von steigenden Umsatzerlösen ausging, ist entsprechend eingetreten. Die im Jahre 2011 stattgefundene Beteiligung durch die Firma Kampmann Group GmbH in Lingen (Ems) zeigt weiterhin Erfolge. Das Ergebnis vor Steuern hat sich um T€ 1.619 auf T€ 458 verbessert. Dies entspricht der Prognose des Vorjahres-Lageberichtes. Der Jahresüberschuss beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 387 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Ursächlich hierfür sind ein deutlich gestiegener Umsatz und ein eher moderat gestiegener Kostenblock. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 71 auf T€ 15.800 gestiegen. Aufgrund der im Vergleich zum Materialaufwand überproportional gestiegenen Umsatzerlöse ist die Materialaufwandsquote deutlich gesunken. Die Abschreibungen lagen mit T€ 541 leicht über Vorjahresniveau. Der Personalaufwand ist in 2023 deutlich um T€ 1.184 auf T€ 11.086 gestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren in 2023 192 Mitarbeiter (Vorjahr: 162) und 10,75 Auszubildende (Vorjahr: 14,25) beschäftigt. Finanzlage Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr um T€ 65 auf T€ 549 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die teilweise Reduzierung eines Geldmarktkredites gesunken. Weiterhin wurden laufende Tilgungen eines KFW-Darlehens zur teilweisen Finanzierung eines hochmodernen und energieeffizienten Blechbearbeitungszentrums in Höhe von T€ 238 geleistet, so dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Summe um T€ 538 gesunken sind. Investitionen wurden im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 329 getätigt und konnten vollumfänglich aus der laufende Geschäftstätigkeit finanziert werden. Im Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, Ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Vermögenslage Im Berichtszeitraum haben folgende wesentliche Veränderungen des Vermögens stattgefunden: Das Anlagevermögen ist um T€ 212 auf T€ 3.228 gesunken. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen des Blechbearbeitungszentrums. Des Weiteren sind die liquiden Mittel um T€ 65 auf T€ 549 gestiegen. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses um T€ 387 auf T€ 3.936 gestiegen. Die Eigenkapitalquote der NOVA Apparate GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 39,30 %. Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr 2023 verlief insgesamt positiv. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Die bisherige Umsatzentwicklung in 2024 beläuft sich auf dem Vorjahresniveau. In der Planungsrechnung für 2024 geht die NOVA Apparate GmbH aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Erwartungen von einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem leicht rückläufigen Ergebnis vor Steuern aus. Weiterhin wird das Unternehmen eine starke Digitalisierung der Prozesse unter anderem in Form eines Production-Managers weiter umsetzen. Chancen- und Risikobericht Die Weltwirtschaft steht weiterhin vor großen Herausforderungen, die sich auf die wirtschaftliche Stabilität auswirken. Anhaltende Spannungen zwischen Russland und der Ukraine haben bis heute Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft und den Energiemarkt. Die Industrie hat weiterhin mit zwar sinkenden, aber im Vergleich zum Vorkrisenniveau immer noch hohen Energiepreisen, sowie schwindenden Aufträgen infolge der Zinswende zu kämpfen. Hinzu kommen weitere geopolitische Unsicherheiten durch die Kriege in Nahost, die zusätzlich die Lieferketten bedrohen. Erhöhte technische Risiken sind in 2024 nicht zu erwarten. Das Produktprogramm ist etabliert und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Technische Risiken werden auch durch ein weiter verbessertes Qualitätsmanagement minimiert. Gewährleistungsbürgschaften wurden 2023 in keinem Fall in Anspruch genommen. Aktuell gibt es keine Hinweise zu drohenden Inanspruchnahmen von Gewährleistungsbürgschaften. Eine signifikante Veränderung unserer Wettbewerbsposition im Markt ist nicht erkennbar. Rechtliche Auseinandersetzungen größeren Ausmaßes liegen ebenfalls nicht vor. Möglichen Ausfallrisiken im Forderungsbereich wird weiterhin durch eine restriktive Bonitätsprüfung und striktes Forderungsmanagement sowie die Absicherung durch eine Warenkreditversicherung entgegengewirkt. Ein ständiges Risiko stellt die Preisdurchsetzungsfähigkeit dar. Steigende Kosten wesentlicher Produktionsfaktoren konnten zuletzt nicht immer durch Preissteigerungen auf der Vertriebsseite kompensiert werden. Mit verschiedenen bedarfsgerechten Maßnahmen wird auf diese Entwicklung reagiert. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit konkret nicht erkennbar. Die Chancen des Unternehmens liegen in den innovativen Produkten, die ständig weiterentwickelt und an die speziellen Kundenbedürfnisse angepasst werden. Nachtragsbericht Im Hinblick auf wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres wird auf die Angaben im Anhang verwiesen.
Donaueschingen, den 28. März 2024 Patrick Honer Hendrik Kampmann Geschäftsführer Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nova Apparate GmbH, Donaueschingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nova Apparate GmbH, Donaueschingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nova Apparate GmbH, Donaueschingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lingen (Ems), 7. Mai 2024 G EHRING & K OLLEGEN G MB H Wirtschaftsprüfungsgesellschaft T. Merswolken ppa. J. Köbbe Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses 2023Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. Juli 2024 festgestellt. |
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