MATEC Sicherheitssysteme GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Olinero Investors Ltd. | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InstrumentLease GmbHSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Wirtschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2013Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen RahmenbedingungenBedingt durch das schwierige, insbesondere europäische, Umfeld ist das Wachstum der deutschen Wirtschaft, nach einem bereits schwachen Jahr 2012, in 2013 weiter gebremst worden. Für das Jahr 2014 geht die Bundesregierung von einem guten Wachstum, verglichen mit den beiden Vorjahren aus. Für das Jahr 2015 wird mit einem weiteren Ansteigen des Wirtschaftswachstums gerechnet. Zurück zu führen ist dies auf die gesunkene Unsicherheit über die weitere Bewältigung der Krise im euro-Raum. So dürfte auch die Erholung der Weltkonjunktur mit einem Anstieg von 3,3 % in 2014 und einem Ausblick auf eine Steigerung von 3,8 % in 2015 zu einer Stützung der Investitionsbereitschaft und er Entwicklung der Industrieproduktion führen. Die Leasingbranche konnte Ihre positive Entwicklung derweil nicht fortsetzen. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung bewegen sich die Leasing-Investitionen in Deutschland eher seitwärts. Allerdings mit 0,5% nicht mehr so stark wie in 2011 (4%) aus. Die Investitionen verringerten sich leicht auf 50,22 MRD Euro und liegen damit immer noch unter dem Niveau der Jahre 2006 bis 2008, haben sich aber nach dem starken Einbruch 2009 wieder erholt. Die Leasingquote an den gesamtwirtschaftlichen Investitionen ist in etwa gleich geblieben. Mittlerweile wird gut die Hälfte der außenfinanzierten Investitionen über Leasing realisiert. Im laufenden Jahr und für die kommenden Jahre wird mit einer Steigerung der Ausrüstungsinvestitionen von sechs bis elf Prozent gerechnet. Dies sollte sich auch auf die Leasinginvestitionen auswirken. Die Bundesregierung geht in Ihrer Prognose vom September 2014 von einem Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts für 2014 in Höhe von 1,2% und für 2015 in Höhe von 1,3 % aus. Auch die Leasingbranche rechnet ab 2014, mit steigendem Geschäft, so dass sich die Erholung des Leasingmarktes seit dem zweiten Halbjahr 2010 weiter fortsetzen wird. Geschäftsverlauf der GesellschaftDie InstrumentLease GmbH kann von der Erholung im Leasinggeschäft noch nicht profitieren. Insbesondere der Wegfall von Refinanzierungsmöglichkeiten hat immer noch entscheidenden Einfluss auf das Neugeschäft im Berichtszeitraum gehabt. Die Gesellschaft bietet Abrechnungsdienstleistern, Hausverwaltungen und Eigentümern den Abschluss von Leasingverträgen über Messtechnik zur Erfassung von Nebenkosten an. Insofern war die Gesellschaft auf der Vertriebsseite nicht von den Rückgängen der Investitionen betroffen. Das Neugeschäftsvolumen im Geschäftsjahr 2013 beläuft sich auf TEUR 13. Durch den Abschluss eines Vergleichs mit dem ehemaligen Refinanzierer wurden alle Refinanzierungsverträge beendet. Der Vertragsbestand betrug auf Basis der Anschaffungskosten des Leasingvermögens zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 516. Bis Ende Oktober des laufenden Geschäftsjahres 2014 konnte bereits Neugeschäftsvolumen in Höhe von TEUR 60 abgeschlossen werden. Durch den Abschluss des Vergleichs mit dem bisherigen Refinanzierer sind die ersten Voraussetzungen geschaffen worden, dass die Gesellschaft das Neugeschäft wieder erheblich steigern kann. Weitere Maßnahmen waren der im zweiten Quartal 2014 abgeschlossene Portfolioverkauf und die ebenfalls im zweiten Quartal 2014 durchgeführte Kapitalmaßnahme im Wege der Begebung von Genussrechten. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2013 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 540 aus. Der Fehlbetrag kommt im Wesentlichen durch die Sofortabschreibung des Leasingvermögens und den Abschluss des Vergleichs mit dem ehemaligen Refinanzierer am 17. Dezember 2013 zu Stande. Um die eingeschränkte Aussagefähigkeit der Bilanz von Leasinggesellschaften zu verbessern, wurde eine branchenübliche Substanzwertrechnung nach Muster des BDL erstellt. Aus der ergibt sich ein negativer Substanzwert in Höhe von TEUR -127. Mit dem ehemaligen Refinanzierer wurde zur Ablösung der Verbindlichkeiten aus dem Vergleich ein detaillierter Zahlungsplan vereinbart, der letztmalig im Oktober 2014 angepasst wurde. Für einen Teilbetrag von TEUR 180 wurden eine Fälligkeit bis 31. Dezember 2017 und ein Rangrücktritt vereinbart. Zusätzlich wurden im zweiten Quartal 2014 der Verkauf des Leasingportfolios zum Barwert und eine Kapitalmaßnahme durch Einbringung von Wertpapieren durchgeführt. Beide Maßnahmen haben die Gesellschaft wieder in den Bereich eines positiven wirtschaftlichen Eigenkapitals gebracht. Die Gesellschaft hat einen detaillierten Businessplan erstellt, der den Aufbau des Geschäfts ab Anfang des Jahres 2015 aufzeigt. Darstellung der Lage der GesellschaftVermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 820. Auf der Aktivseite haben sich insbesondere die Forderungen an Kunden (-TEUR 65) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände (- TEUR 27) verringert. Auf der Passivseite weisen die sonstigen Verbindlichkeiten einen Rückgang von TEUR 131 auf TEUR 497 auf. Über die Verbindlichkeiten gegenüber dem ehemaligen Refinanzierer in Höhe von TEUR 180 wurden eine Fälligkeit bis 31. Dezember 2017 und ein Rangrücktritt vereinbart. Es wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 540 (Vorjahr TEUR 410) ausgewiesen. Die Gesellschaft investiert fast ausschließlich in Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von unter EUR 150,00. Das Leasingvermögen wurde analog der steuerlichen Sofortabschreibungspflicht für Wirtschaftsgüter, deren Nettoanschaffungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen (§ 6 Abs. 2 S. 1 EStG), im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. In 2012 wurde die Bilanzierungsmethode dahingehend geändert, dass die Leasingobjekte mit Ihren Anschaffungskosten bilanziert werden und auf Ihre jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Das Neugeschäftsvolumen beträgt im Geschäftsjahr 2013 TEUR 13. Ertragslage Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr geringere Leasingerträge erzielt. Gleichzeitig sind die Leasingaufwendungen nur geringfügig gesunken, so dass sich ein Leasingergebnis von TEUR 65 nach TEUR 98 im Vorjahr ergibt. Durch den Abschluss des Vergleichs konnten zum einen Erträge von TEUR 319 erzielt werden. Zum anderen ergaben sich Kosten aus der daraus resultierenden Forderung in Höhe von TEUR 530. Personal Die InstrumentLease GmbH beschäftigte im Berichtsjahr keine Mitarbeiter. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind außer den unter der Vermögens- und Finanzlage beschriebenen Sachverhalten (Portfolio-Verkauf und Kapitalmaßnahme) keine Vorgänge von Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. Prognose-; Chancen- und RisikoberichtPrognosebericht In den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres 2014 wurden der Verkauf des Leasingportfolios zum Barwert sowie eine Kapitalmaßnahme durch Einbringung von Wertpapieren durchgeführt. Insgesamt erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr wieder verstärkt Neugeschäfte abzuschließen. Bis Ende Oktober des Geschäftsjahr 2014 konnten bereits Neuverträge mit einem Volumen von ca. TEUR 60 abgeschlossen werden. Die Gesellschaft erwartet für den Beginn des Jahres 2015, wieder in größerem Maße Neugeschäft abzuschließen und die Folgen der allgemeinen Finanzkrise überwunden zu haben. Hierzu wurden Vereinbarungen mit Refinanzierungsinstituten zur Finanzierung des Neugeschäfts geschlossen. Die Geschäftsführung befindet sich in Gesprächen über die Vertriebs-Kooperation mit einer Vertriebsgesellschaft für Messgeräte. Durch die Kooperation sollen die Vertriebsaktivitäten der InstrumentLease ausgeweitet werden. Durch den nahezu vollständig abgeschriebenen Leasingobjektbestand stehen den Einnahmen aus Leasingraten nur geringe Kosten aus Abschreibung gegenüber. Dieser positive Ergebniseffekt wird in den nächsten Jahren zu einem Abbau der bilanziellen Überschuldung führen. Die Gesellschaft erwartet insgesamt für das Geschäftsjahr 2014 aus dem Ergebnisbeitrags aus dem im zweiten Quartal 2014 abgeschlossenen Portfolioverkauf ein hohes positives Ergebnis. In den Jahren 2015 und 2016 wird die Gesellschaft verstärkt in den Aufbau des Vertriebs investieren. Aus diesem Grund wird es zu negativen Jahresergebnissen kommen. Diese werden gemäß der Planung über dem erwarteten Substanzwertzuwachs aber innerhalb des Eigenkapitals liegen. In den Folgejahren plant die Gesellschaft mit erheblichen Zuwächsen im Bereich des Substanzwertes, so dass eine Steigerung des wirtschaftlichen Eigenkapitals zu erwarten ist. Risikobericht Risikomanagement, Ziele und Risikomanagementmethoden Die Geschäftsführung ist bestrebt, die Risiken des operativen Geschäfts zu minimieren. Durch den ausschließlichen Abschluss von Leasingverträgen mit Andienungsrecht, die den Kunden zur Vollamortisation verpflichten, werden die Restwertrisiken nahezu ausgeschlossen. Durch die Refinanzierung über Leasing- oder Mietkauf verbleibt die Primärhaftung für das Kundengeschäft bei der Gesellschaft. Durch das sehr kleinteilige Geschäft und die breite Streuung des Risikos auf die Mieter, Eigentümer und Eigentümergesellschaften ist dafür Sorge getragen, dass diese Risiken minimiert sind. Bei Verträgen mit Messdiensten werden regelmäßig die Forderungen aus den Untermietverträgen mit den Hausverwaltungen bzw. Eigentümern abgetreten, so dass durch die Art der Vertragsgestaltung die Risiken ebenfalls minimiert werden. Durch den verstärkten Einsatz von Direkterwerben wird das Rechtsbestandsrisiko weiter zunehmend ausgeschlossen. In den Fällen des Sekundärerwerbs verfügt die Gesellschaft in der Regel über Zahlungsnachweise. Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Jahressteuergesetzes 2009 erfolgte eine Anpassung des Kreditwesengesetzes, wodurch Leasinggesellschaften, die Finanzierungsleasingverträge abschließen oder Objektgesellschaften verwalten, als Finanzdienstleistungsinstitute klassifiziert wurden und somit in wesentlichen Bereichen einer Aufsicht durch BaFin und Deutsche Bundesbank unterliegen. Teil der aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen ist, dass nunmehr auch die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) für Leasinggesellschaften zu erfüllen sind. Die Gesellschaft wurde als erlaubnispflichtiges Finanzdienstleistungsunternehmen des Kreditwesengesetzes zugelassen. Vor dem Hintergrund der sich daraus ergebenden zusätzlichen Anforderungen, insbesondere die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk), wurden die im Jahr 2009 begonnenen Anpassungen der organisatorischen und technischen Voraussetzungen zur Umsetzung der MaRisk in wesentlichen Bereichen umgesetzt. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die künftige Entwicklung der Gesellschaft ist fast ausschließlich durch das Refinanzierungspotential geprägt. Das Geschäft der Gesellschaft ist nicht durch konjunkturelle Vorgaben beeinflusst, da durch die Nebenkostenverordnung eine Pflicht zum Einsatz von Messgeräten zur Erfassung von Verbräuchen besteht. Die Anfragesituation der Gesellschaft überstieg das Refinanzierungspotential, so dass mit erweiterten Refinanzierungsmöglichkeiten das Neugeschäft gesteigert werden kann. Die Gesellschaft hat eine Planungsrechnung erstellt, die den Aufbau der Gesellschaft hin zu eigen finanziertem Leasinggeschäft in den kommenden Jahren vorsieht. Nach der Unterzeichnung der Kapitalisierungsvereinbarung und dem gerichtlich abgeschlossenen Vergleich mit dem ehemaligen Refinanzierer hat die Gesellschaft die ersten grundlegenden Verhandlungen in diese Richtung geführt. Die Gesellschaft wird das Geschäft mit Hilfe von selbstständigen Vertriebspartnern aufbauen. Auf die wesentlichen Risiken wird nachfolgend eingegangen: Adressenausfallrisiko Die Gesellschaft trägt in erster Linie das Adressenausfallrisiko bei Abrechnungsdienstleistern. Hausverwaltungen als Treuhänder der Eigentümergemeinschaften sowie Eigentümer direkt unterliegen eher einem geringen Ausfallrisiko, da die Kosten des Leasings auf den Mieter bzw. Eigentümer umgelegt werden. Hier besteht eine große Zahl an Mietern/Eigentümern, die für kleine Beträge haften müssen, da die einzelnen Anschaffungskosten der Leasingobjekte pro Wohneinheit in der Regel unter EUR 200,00 liegen. Bei Abrechnungsdienstleistern liegt das Risiko der Gesellschaft primär bei der Adresse und sekundär im Ausfall der Hausverwaltung bzw. des Mieters/Eigentümers. Aus diesem Grund nutzt die Gesellschaft zur Beurteilung der Bonität ihrer Leasingnehmer verschiedene Auskünfte. Diese werden zur eigenen internen Bonitätsbeurteilung genutzt. Marktrisiken Durch die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Messgeräte-Finanzierungen und den durch wenige Anbieter geprägten Markt sehen wir keine nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Parametern. Da die Gesellschaft derzeit ausschließlich in Deutschland agiert, bestehen keine Währungsrisiken. Durch die im Bereich der elektronischen Heizkostenverteiler nicht fristenkongruente Zinsbindung besteht ein Zinsänderungsrisiko. Dieses hat die Gesellschaft in die Vertragskalkulation eingepreist. Der für die Kalkulation zu Grunde gelegte Refinanzierungszins orientiert sich an den Zinsen vor Ausbruch der Bankenkrise. Die Restwertrisiken sind, wie bereits beschrieben, durch den ausschließlichen Abschluss von Andienungsverträgen nahezu ausgeschlossen. Die Objektrisiken sind durch die Pflicht der Hauseigentümer zur Versicherung der Immobilien weitestgehend abgedeckt. Zusätzlich ist die Instandhaltungspflicht dem Leasingnehmer übertragen. Operationelle Risiken Durch konsequente Prüfung der Legitimation der handelnden Personen und eine vorsichtige Beurteilung der Bonität begegnet die Gesellschaft dem Betrugsrisiko. Im Rahmen der SALB-Geschäfte (Sale & Lease Back) hat die Gesellschaft die Anforderungen durch das Einreichen von Eigentumsnachweisen weiter erhöht, um Betrugsfälle auch weiterhin auszuschließen. Zur Abwicklung der Geschäfte wird eine Leasing-Standardsoftware verwandt, die im Rahmen eines Wartungsvertrags dem aktuellen Stand entspricht. Die wesentlichen Risiken sind versichert und werden jährlich angepasst. Der Datenbestand wird durch verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen geschützt. Die Arbeitsabläufe wurden im Rahmen eines Organisationshandbuches optimiert und seit dem Jahr 2009 nach und nach umgesetzt. Liquiditätsrisiken/Bestandsgefährdung Die Gesellschaft steuert die Liquiditätsrisiken durch eine permanente Liquiditätsplanung. Diese ist aktuell durch den im Rahmen der durchgeführten Kapitalmaßnahme erwarteten Liquiditätszufluss und durch das Neugeschäft beeinflusst. Aus dem Vergleich mit dem ehemaligen Refinanzierer bestehen Verbindlichkeiten, die die Gesellschaft ohne den Zufluss liquider Mittel nicht bedienen kann. Im Rahmen der durchgeführten Kapitalmaßnahme ist ein Austausch der eingebrachten Wertpapiere in liquide Mittel vorgesehen. Im Rahmen der Neustrukturierung der Gesellschaft hat die Geschäftsführung eine Planungsrechnung erstellt. Die Planungsrechnung beruht auf einem Beginn des Abschlusses von Leasinggeschäften im ersten Quartal des Jahres 2015. Da die Gesellschaft nicht auf vorhandenes, regelmäßiges Geschäft aufbauen kann, muss das geplante Volumen neu akquiriert werden. Nach einer Anlaufphase plant die Gesellschaft mit einem jährlichen Neugeschäft in Höhe von TEUR 1.000. In den drei Aufbaujahren 2015, 2016 und 2017 hat die Gesellschaft konservativ mit deutlichen Abschlägen geplant. Aus diesem Grund geht die Gesellschaft von einer Zielerreichung der Planungsvorgaben aus. Als Ertrag aus dem geplanten Leasingvolumen kalkuliert die Gesellschaft mit einem %-Satz der Netto-Anschaffungskosten. Alle Kosten sind auf Basis der vorhandenen Verträge bzw. Erfahrungswerten angesetzt. Auf Basis der Planung sowie des derzeit ansteigenden Geschäftsvolumens geht die Geschäftsführung von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Sollten wider Erwarten der Liquiditätszufluss aus dem Austausch der Wertpapiere oder aber entscheidende Parameter der Planungsrechnung nicht erreicht werden, insbesondere das zu vermittelnde Geschäftsvolumen bzw. die geplanten Vermittlungserträge, dann ist der Bestand der Gesellschaft nicht sichergestellt. Die Geschäftsführung ist über den Wirtschaftsprüfer/Berater des Investors in regelmäßigen Informationsaustausch mit dem Investor und hat diesbezüglich auch schriftliche Informationen und Bestätigungen vom Wirtschaftsprüfer/Berater eingeholt; sie erwartet den Zufluss der Liquidität in naher Zukunft. Unter Berücksichtigung des Liquiditätszuflusses sowie aufgrund der bereits abgeschlossenen Leasingverträge und den weiteren bereits geplanten Maßnahmen geht die Geschäftsführung fest von einer Fortführung der Gesellschaft aus. Chancenbericht Aufgrund des Vergleichs mit dem ehemaligen Refinanzierer sowie unter Berücksichtigung des erwarteten Liquiditätszuflusses aus dem Austausch der Wertpapiere sind die Altlasten der Gesellschaft beseitigt und bereinigt. Die Geschäftsführung ist nunmehr in der Lage, sich entsprechend der Planung vollständig auf den Ausbau des operativen Geschäfts zu konzentrieren und geht für die Zukunft von deutlich steigendem Geschäftsvolumen und daraus folgend auch Ergebnisbeiträgen aus.
Saarbrücken, den 31. Oktober 2014 InstrumentLease GmbH Geschäftsführer gez. Oliver Schwarz Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 der InstrumentLease GmbH, Saarbrücken, ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) und unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Der Jahresabschluss besteht aus Jahresbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Darüber hinaus wurde nach § 289 HGB ein Lagebericht aufgestellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung. Trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung zum Bilanzstichtag geht der Vorstand von der Fortführung des Unternehmens aus, diesbezüglich wird auf die Erläuterungen im Lagebericht verwiesen. Die Barreserve ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Forderungen an Kreditinstitute, die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag bewertet. Erkennbaren Risiken ist durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Von der Möglichkeit zur Bildung stiller Reserven für allgemeine Bankrisiken i.S.d. § 340f HGB wurde bis dato kein Gebrauch gemacht. Das Leasingvermögen sowie die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Bei den zugrunde liegenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen orientieren wir uns an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Tabellen. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den steuerlichen Vereinfachungsregelungen bilanziert. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden jährlich vorschüssige Leasingraten abgegrenzt und linear über die Restlaufzeit aufgelöst. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die ungewissen Verpflichtungen und Risiken abzudecken. Von dem Wahlrecht zur Bildung eines "Fonds für allgemeine Bankrisiken" nach § 340g HGB wurde bis dato kein Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Formblatt 3 der RechKredV wurde in Übereinstimmung mit dem Rundschreiben des Bundesverbands Deutscher Leasingunternehmen e.V. vom 22. Dezember 2009, Az. 2/038, gem. § 265 Abs. 5 HGB um die Posten "Leasingerträge" und "Leasingaufwendungen" erweitert. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1. Restlaufzeitengliederung der Forderungen Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 67) haben eine Restlaufzeit bis zu 3 Monaten. 3.2. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2013 sind auf dem nachfolgenden Blatt 3 dieses Anhangs dargestellt. Anlagenspiegel
3.3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr TEUR 167) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen nahestehende Personen (TEUR 118; Vorjahr TEUR 166). 3.4. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 497 (Vorjahr TEUR 627) enthalten im Wesentlichen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber einem ehemaligen Refinanzier (TEUR 314), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 31; Vorjahr TEUR 31) sowie Verbindlichkeiten aus Mietkauf (TEUR 13; Vorjahr TEUR 446) und Umsatzsteuer (TEUR 67; Vorjahr TEUR 43). Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 180 gegenüber einem ehemaligen Refinanzierer sind mit einem Rangrücktritt versehen und haben eine Laufzeit zwischen 1 bis 5 Jahren. 3.5. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen enthalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen für die Prüfung des Jahresabschlusses. 3.6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr unverändert TEUR 25. Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von EUR 435.000,05 enthalten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren überwiegend aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Abschluss einer Rechtsstreitigkeit mit dem ehemaligen Refinanzierer (gerichtlicher Vergleichs vom 17. Dezember 2013) 4.2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen aus dem Vergleich stammende Kosten in Höhe von TEUR 530. 4.3. Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung Für Dritte wurden Dienstleistungen für die Vermittlung von Leasing- und Mietkaufverträgen erbracht. 5. Sonstige Angaben5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte zum Zwecke der (Re-)Finanzierung (Leasing) getätigt. Vorteile diesbezüglich bestehen in dem Wegfall der Vorfinanzierung von Vermögensgegenständen. Risiken bestehen in den in diesen Verträgen vereinbarten Leasingzahlungen und dem daraus resultierenden Abfluss von liquiden Mitteln. Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgender Höhe:
5.2. Geschäftsführung und Bezüge Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2013 Herr Oliver Schwarz. Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. 5.3. Honorar des Abschlussprüfers Das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne des § 319 Abs. 1 Satz 1, 2 HGB beträgt TEUR 14.
Saarbrücken, den 31. Oktober 2014 InstrumentLease GmbH Der Geschäftsführer gez. Oliver Schwarz N. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung275. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 (Anlage 4) der InstrumentLease GmbH, Saarbrücken, unter dem Datum vom 31. Oktober 2014 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der InstrumentLease GmbH, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezo-genen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht hin. Dort ist im Risikobericht unter dem Abschnitt "Liquiditätsrisiken/Bestandsgefährdung" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft ohne Liquiditätszufluss von außen sowie im Falle eines unzureichenden Neugeschäfts gefährdet ist." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450) sowie der Verordnung über die Prüfung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute sowie die darüber zu erstellenden Berichte (Prüfungsberichtsverordnung PrüfBV). Unsere grundsätzlichen Feststellungen einschließlich einer Zusammenfassung der Prüfungsergebnisse enthält Abschnitt B. 278. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Saarbrücken, den 31. Oktober 2014 PKF
Gottschalk, Becker & Partner
Kramer, Wirtschaftsprüfer Mock, Wirtschaftsprüfer |
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