Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 581096
Eingetragen
17.8.1995
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenEinzelhandel mit Fisch, Meeresfrüchten und FischerzeugnissenGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Der Einzel- und Großhandel mit und der Vertrieb, die Aufzucht Verarbeitung und Veredelung von Fischen Meeresfrüchten aller Art sowie verwandten Erzeugnissen, Produktion, Vertrieb und Handel von Fischereigeräten aller Art und Einzel- und Großhandel mit Gastronomiebedarf aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erich Geiger
seit 22.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Waldweg 17, 88690 Uhldingen-Mühlhofen
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

E. Geiger GmbH

Meersburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die E. Geiger GmbH gehört seit vielen Jahren zu den bedeutenden Produktions- und Vertriebsgesellschaften im Bereich des Fischgeschäfts in Deutschland.
Wir decken die komplette Wertschöpfungskette ab, von der Schlachtung, Verarbeitung, Verpackung, Lagerung und Belieferung.
Zu unseren Hauptgeschäftsfeldern zählen Convenience-, Frisch- und TK-Produkte, in verschiedensten Verpackungsformen wie MAP Beutel etc., unterschiedlichster Fisch- und Garnelenarten.
Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz dauerhafte Wettbewerbsvorteile.
Der Vertrieb erfolgt mit Eigenfahrzeugen sowie zuverlässigen Speditionen.
Einige LEH Kunden werden über die Firma Fischhaus am See GmbH beliefert. Die Produktion und Belieferung erfolgten über die E. Geiger GmbH.
2. Forschung und Entwicklung
Hierbei handelt es sich um die Produktentwicklung neuer Produkte. Diese Entwicklungen stammen aus unseren Produktionsprozessen.

II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Unser Unternehmen beliefert den Fisch-Großhandel, den Bio Markt, den Lebensmittel-Großhandel sowie den LEH-Bereich. Unser Umsatz konnte gesteigert werden.
Bei den deutschen Lebensmittelherstellern sank der Umsatz preisbereinigt gegen über dem Vorjahr um ca. 0,9 %. Die Branche stagniert. Sie zeigt sich allen Problemen zum Trotz krisenresistent. Dennoch zehren die Herausforderungen durch Krisen und einer übermotivierten Politik an der Substanz.

2. Geschäftsverlauf und Lage 
2023 war geprägt durch stark gestiegene Zinsen und Gehälter. Energiepreise haben sich im Laufe des Jahres entspannt. Durch neue Lieferanten konnten die Kosten für Verpackung gesenkt werden. Die Rohstoffpreise konnten durch intelligente Einkauf-Strategien gehalten bzw. leicht gesenkt werden.
Die Großhandelspreise bei Nahrung und Genussmittel sind zum Vorjahresvergleich nur noch in wenigen Bereichen gestiegen.
a.) Ertragslage
Das Rohergebnis stieg um ca. 2,53 %.
Das Ergebnis stieg um 124 Tsd. Euro. (74,2 % des Vorjahres)

b.) Finanzlage Das Eigenkapital hat sich erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 29% (Vorjahr: 20%). Darin ist ein Sondereffekt enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 800 Tsd. Euro gesunken.
Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind um 551 Tsd. Euro gesunken.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind um 449 Tsd. Euro gesunken.
c.) Vermögenslage
Das Anlagevermögen wird fast ausschließlich von der Erich Geiger e. K. (Besitzgesellschaft) gehalten und an die E. Geiger GmbH verpachtet.
Trotzdem wurden in der E. Geiger GmbH neue Investitionen in Höhe 170 Tsd. Euro getätigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 210 Tsd. Euro gesunken. Die Bankschulden abzüglich des Bankguthabens haben sich um 248 Tsd. Euro verringert.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf intelligentem Einkauf. Dafür wird mehr Kapital benötigt.
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen aus jedem einzelnen Produkt. Dabei wird die Ertragsfähigkeit des Produktes unter Berücksichtigung aller Parameter wie Einkaufpreis, Produktionskosten inkl. Personal, Verpackung und Transport berücksichtigt.
4. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.
Den Kostensteigerungen in diversen Bereichen, zum Beispiel Personal, konnten wir höhere Umsätze und geringere Kosten in anderen Bereichen entgegensetzen.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Forderungen sind durch Factoring soweit möglich abgesichert.

III. Zweigniederlassungsbericht
Unser Betrieb verfügt über keine inländische oder ausländische Niederlassung.

IV. Prognosebericht
Der Fischverbrauch in der Bevölkerung hält sich konstant. Es gibt immer wieder Wechsel von Frischfisch zu TK-Produkten. (oder andersherum) Allerdings sehen wir eine Tendenz zu billigeren Produkten.
Die Risiken sehen wir in Engpässen in der Versorgung, der Logistik und bei Fachkräften, Energiekosten und bürokratische Lasten.
Wir erwarten im Jahr 2024 einen vergleichbaren Umsatz wie im Jahr 2023, sowie ein positives Ergebnis. Wir werden versuchen das Ergebnis aus dem Jahr 2023 wieder zu erreichen. Dies erlangen wir durch eine Kostenreduzierung im Bereich Energie und Einkauf. Somit gleichen wir die steigenden Gehaltskosten aus.

V. Chancen- und Risikobericht
Durch unsere Produktionspalette und dem optimalen Standort mitten in Europa sind wir gut aufgestellt.
Unsere übersichtliche Organisationsform mit 80 bis 100 Mitarbeitern macht eine flexible Produktion möglich. So können wir auf unsere Kundenwünsche schnell eingehen.
Durch die Nähe zu unseren Kunden garantieren wir optimale Frische.
Durch unsere breite Produktpalette, sowohl für den LEH als auch für die Gastronomie, und die Erfahrung im Verpackungsbereich sind wir gut gerüstet, sowohl im Tiefkühl- als auch im Frischebereich.
Die Rohwarenbeschaffung wird auch im Jahr 2024 ein Thema sein. Der Rohwarenmarkt ist hart umkämpft und es ist mit Verteilungskämpfen zu rechnen.
Weiter Preissteigerungen im Absatzmarkt können wir voraussichtlich nicht durchsetzen. Bei teuren Produkten rechnen wir mit geringeren Verkaufsmengen. Teure Produkte werden im Markt zum Teil durch günstigere Produkte ersetzt. Wir rechnen im Einkauf mit einer sinkenden Teuerungsrate auf immer noch hohem Niveau.
Wir gehen davon aus, dass der Zinssteigerungsprozess 2024 zum Erliegen kommt und mit einer leichten Entspannung zu rechnen ist.
Der Personalaufwand wird in 2024 weiter steigen. Personal ist immer schwieriger zu bekommen. Ebenso werden sich die weiteren Steigerungen beim Mindestlohn bemerkbar machen. Dadurch steigen auch alle anderen Personalkosten.
Umfangreiche Bonitätsbeurteilung sowie Factoring im Neukundengeschäft schützen uns vor Forderungsausfällen.
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im Bereich Fachkräfte sowie Umsatzrückgänge wegen höherer Preise und der Tendenz zu billigeren Produkten.
Hinzu kommen nicht zu unterschätzenden geopolitischen Risiken, bspw. der Ukraine Konflikt, sowie internationale Risiken durch Reibungen zwischen China- USA - Europa und anderer Staaten.
Ein dauerhaft hohes Kosten-Niveau, neue zusätzliche politische Regularien und eine geringe wirtschaftspolitische Planungssicherheit fordern die Branche in Zukunft im Besonderen heraus.
Vor diesem Hintergrund sehen wir zwar die Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen könnten. Aufgrund unserer Flexibilität können wir aber schnell reagieren und sehen daher keine Gefahr für unseren Betrieb.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit Forderungsausfällen ist nicht zu rechnen.
Wir sehen auch 2024 positiv entgegen.

Meersburg, den 11.06.2024
Erich Geiger

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 251.249,59 170.935,31
I. Sachanlagen 231.264,00 151.107,00
1. technische Anlagen und Maschinen 143.195,00 81.061,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.069,00 70.046,00
II. Finanzanlagen 19.985,59 19.828,31
B. Umlaufvermögen 4.371.979,70 5.457.992,61
I. Vorräte 2.888.724,76 3.150.761,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 997.265,70 1.269.661,88
1. Forderungen gegen Gesellschafter 225.115,24 307.668,74
2. sonstige Vermögensgegenstände 772.150,46 961.993,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 44.563,70 39.563,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 485.989,24 1.037.569,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.760,50 30.951,04
Aktiva 4.670.989,79 5.659.878,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.359.440,12 1.119.888,55
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 1.333.875,53 1.094.323,96
davon Gewinnvortrag 1.094.323,96 964.750,13
B. Rückstellungen 139.935,13 95.866,01
C. Verbindlichkeiten 3.162.614,54 4.444.124,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.050.000,00 2.850.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 800.000,00 1.500.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.250.000,00 1.350.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.112.614,54 1.594.124,40
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.111.562,06 1.593.791,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.052,48 333,18
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.000,00 0,00
Passiva 4.670.989,79 5.659.878,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.654.377,09 7.475.279,23
2. Personalaufwand 3.698.811,95 3.220.096,86
a) Löhne und Gehälter 3.024.273,41 2.652.173,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 674.538,54 567.923,36
davon für Altersversorgung 1.855,92  
3. Abschreibungen 90.192,58 86.244,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.192,58 86.244,25
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.442.184,04 3.892.886,17
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 21.636,96 49.168,74
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 157,28 143,97
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.854,85 15.013,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 125.667,85 107.069,35
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 51.407,45 37.451,64
9. Ergebnis nach Steuern 258.125,35 146.687,97
10. sonstige Steuern 18.573,78 17.114,14
11. Jahresüberschuss 239.551,57 129.573,83
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.094.323,96 964.750,13
13. Bilanzgewinn 1.333.875,53 1.094.323,96

Anhang

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: E. Geiger GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Meersburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: 581096
II.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.
                                
III.  Angaben zur Bilanzierung und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätzen erstellt. Der Ausweis der Mehrwertsteuer Schweiz wurde gegen Erlöse gebucht.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zinsen wurden nicht in die Bewertung der Herstellkosten einbezogen.

Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode.
Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800.- Euro wurden als Sammelposten sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sowie angemessenen Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, sowie Guthaben bei Kreditinstituten, sind in der Regel mit dem Nennwert bewertet. Eventuelle Risiken sind in die Bewertung mit eingeflossen und/oder durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigung berücksichtigt.
Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht aufgrund Forderungsverkauf (Factoring) bei den meisten Forderungen kaum.

Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungskosten erfolgt zu Anschaffungskosten bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitnaher Auflösung.

Das Stammkapital beträgt DM 50 Tsd. bzw. 25,6 Tsd. Euro.

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten decken alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten ab. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie decken in diesem Rahmen alle Risiken aus zu erwartender Inanspruchnahme ab. Sie enthalten in den wesentlichen Personalkosten und Steuern.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnungen werden zu Stichtagskursen vorgenommen.

Der Aktienfonds wird zu Anschaffungskosten angesetzt.

Bewertungseinheiten

Unsere Gesellschaft sichert Zinsen nicht ab. Währungsrisiken werden zum Teil abgesichert.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel

Der Anlagespiegel ist dem Anhang beigefügt.

Verbindlichkeitsspiegel

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:




Gesamtbetrag
kleiner 1 Jahr
größer 1 Jahr

EUR
EUR
EUR
gegenüber Kreditinstituten
2.050.000
800.000
1.250.000
aus Lieferungen und Leistungen
888.257
 888.257
0,00
sonstige Verbindlichkeiten
224.356
223.304
1.052
Summe
3.162.613
1.911.561
1.251.052


Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch private Bürgschaften gesichert.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 1.250.000 Euro (Vorjahr 1.350.000 Euro) und ist durch die KFW abgesichert.

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 225 Tsd. Euro (Vorjahr: 308 Tsd. Euro) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 0 Tsd. Euro (Vorjahr: 0,0 Tsd. Euro) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen aus Urlaubsverpflichtungen in Höhe von 83,3 Tsd. Euro und eine Rückstellung für die Erstellung der USt-VA CH der BDO über 0,7 Tsd. enthalten. Es wurde ebenfalls eine Rückstellung für Zinsen der Commerzbank über 0,3Tsd. Euro, eine Rückstellung für Abschlusskosten über 19,0 Tsd. Euro, sowie eine Rückstellung für die Aufbewahrungspflicht über 9,7 Tsd. gebildet.

Erläuterung einzelner Erträge und Aufwendungen

In dem Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen für das laufende Jahr über 85,1 Tsd. Euro enthalten. Für die Vorjahre sind -33,6 Tsd. Euro enthalten.

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Jahr 2023 betragen 510 Tsd. Euro. Diese resultieren aus Mietverträgen.

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine Zollbürgschaft in Höhe von 25 Tsd. Euro.

Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit als gering ein, dass die im Anhang angegeben Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Anspruch genommen werden. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer liegt bei 95,75 Mitarbeitern (Vorjahr 97,75), davon sind 24,75 Verwaltung und 71 Produktion.

Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Erich Geiger Fischmeister und Dipl. Wirtschaftsingenieur.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Folgewirkungen des Ukraine Krieges werden auch den finanziellen Erfolg unseres Unternehmens beeinträchtigen. Wir verweisen ergänzend auf die Ausführungen im Lagebericht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn vom 31.12.2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Meersburg, den 12.06.2024

Unterschrift des gesetzlichen Vertreters
E. Geiger

Anlagenspiegel zum 31.12.2023


Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Kummulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen, Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 EUR
Buchwert 31.12.2023

EUR
Buchwert 31.12.2022

EUR
A. Anlagevermögen






I. Sachanlagen






1. technische Anlagen und Maschinen
152.247,61
96.601,31 -3.009,00
102.644,92
34.467,31
143.195,00
81.061,00
2. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung
160.752,69
73.748,27 -2.138,66
144.293,30
55.725,27
88.069,00
70.046,00
Summe Sachanlagen
313.000,30
170.349,58 -5.147,66
246.938,22
90.192,58
231.264,00
151.107,00
II. Finanzanlagen






1. Wertpapiere des Anlagevermögens
19.828,31
157,28
0,00

19.985,59
19.828,31
Summe Finanzanlagen
19.828,31
157,28
0,00

19.985,59
19.828,31
Summe Anlagevermögen
332.828,61
170.506,86 -5.147,66
246.938,22
90.192,58
251.249,59
170.935,31

Bestätigungsvermerk


An die E. Geiger GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der E. Geiger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E. Geiger GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.
In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu er möglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach- weise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft setzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 08.07.2024

RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer
Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer

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