E. Geiger
GmbH
Meersburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die E. Geiger GmbH gehört seit vielen Jahren zu
den bedeutenden Produktions- und Vertriebsgesellschaften im
Bereich des Fischgeschäfts in Deutschland.
Wir decken die komplette Wertschöpfungskette ab,
von der Schlachtung, Verarbeitung, Verpackung, Lagerung und
Belieferung.
Zu unseren Hauptgeschäftsfeldern zählen
Convenience-, Frisch- und TK-Produkte, in verschiedensten
Verpackungsformen wie MAP Beutel etc., unterschiedlichster
Fisch- und Garnelenarten.
Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert
unseren Kunden in Deutschland, Österreich und der
Schweiz dauerhafte Wettbewerbsvorteile.
Der Vertrieb erfolgt mit Eigenfahrzeugen sowie
zuverlässigen Speditionen.
Einige LEH Kunden werden über die Firma Fischhaus
am See GmbH beliefert. Die Produktion und Belieferung
erfolgten über die E. Geiger GmbH.
2. Forschung und Entwicklung
Hierbei handelt es sich um die Produktentwicklung neuer
Produkte. Diese Entwicklungen stammen aus unseren
Produktionsprozessen.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Unser Unternehmen beliefert den Fisch-Großhandel,
den Bio Markt, den Lebensmittel-Großhandel sowie den
LEH-Bereich. Unser Umsatz konnte gesteigert werden.
Bei den deutschen Lebensmittelherstellern sank der
Umsatz preisbereinigt gegen über dem Vorjahr um ca. 0,9
%. Die Branche stagniert. Sie zeigt sich allen Problemen zum
Trotz krisenresistent. Dennoch zehren die Herausforderungen
durch Krisen und einer übermotivierten Politik an der
Substanz.
2. Geschäftsverlauf und Lage
2023 war geprägt durch stark gestiegene Zinsen und
Gehälter. Energiepreise haben sich im Laufe des Jahres
entspannt. Durch neue Lieferanten konnten die Kosten für
Verpackung gesenkt werden. Die Rohstoffpreise konnten durch
intelligente Einkauf-Strategien gehalten bzw. leicht gesenkt
werden.
Die Großhandelspreise bei Nahrung und
Genussmittel sind zum Vorjahresvergleich nur noch in wenigen
Bereichen gestiegen.
a.) Ertragslage
Das Rohergebnis stieg um ca. 2,53 %.
Das Ergebnis stieg um 124 Tsd. Euro. (74,2 % des
Vorjahres)
b.) Finanzlage Das Eigenkapital hat sich
erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 29% (Vorjahr:
20%). Darin ist ein Sondereffekt enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind um 800 Tsd. Euro gesunken.
Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten
sind um 551 Tsd. Euro gesunken.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind
um 449 Tsd. Euro gesunken.
c.) Vermögenslage
Das Anlagevermögen wird fast ausschließlich
von der Erich Geiger e. K. (Besitzgesellschaft) gehalten und
an die E. Geiger GmbH verpachtet.
Trotzdem wurden in der E. Geiger GmbH neue
Investitionen in Höhe 170 Tsd. Euro getätigt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um
210 Tsd. Euro gesunken. Die Bankschulden abzüglich des
Bankguthabens haben sich um 248 Tsd. Euro verringert.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf intelligentem Einkauf. Dafür wird mehr Kapital
benötigt.
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen aus jedem einzelnen
Produkt. Dabei wird die Ertragsfähigkeit des Produktes
unter Berücksichtigung aller Parameter wie Einkaufpreis,
Produktionskosten inkl. Personal, Verpackung und Transport
berücksichtigt.
4. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein.
Den Kostensteigerungen in diversen Bereichen, zum
Beispiel Personal, konnten wir höhere Umsätze und
geringere Kosten in anderen Bereichen entgegensetzen.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen beglichen. Forderungen sind durch Factoring
soweit möglich abgesichert.
III. Zweigniederlassungsbericht
Unser Betrieb verfügt über keine
inländische oder ausländische Niederlassung.
IV. Prognosebericht
Der Fischverbrauch in der Bevölkerung hält
sich konstant. Es gibt immer wieder Wechsel von Frischfisch
zu TK-Produkten. (oder andersherum) Allerdings sehen wir eine
Tendenz zu billigeren Produkten.
Die Risiken sehen wir in Engpässen in der
Versorgung, der Logistik und bei Fachkräften,
Energiekosten und bürokratische Lasten.
Wir erwarten im Jahr 2024 einen vergleichbaren Umsatz
wie im Jahr 2023, sowie ein positives Ergebnis. Wir werden
versuchen das Ergebnis aus dem Jahr 2023 wieder zu erreichen.
Dies erlangen wir durch eine Kostenreduzierung im Bereich
Energie und Einkauf. Somit gleichen wir die steigenden
Gehaltskosten aus.
V. Chancen- und Risikobericht
Durch unsere Produktionspalette und dem optimalen
Standort mitten in Europa sind wir gut aufgestellt.
Unsere übersichtliche Organisationsform mit 80 bis
100 Mitarbeitern macht eine flexible Produktion möglich.
So können wir auf unsere Kundenwünsche schnell
eingehen.
Durch die Nähe zu unseren Kunden garantieren wir
optimale Frische.
Durch unsere breite Produktpalette, sowohl für den
LEH als auch für die Gastronomie, und die Erfahrung im
Verpackungsbereich sind wir gut gerüstet, sowohl im
Tiefkühl- als auch im Frischebereich.
Die Rohwarenbeschaffung wird auch im Jahr 2024 ein
Thema sein. Der Rohwarenmarkt ist hart umkämpft und es
ist mit Verteilungskämpfen zu rechnen.
Weiter Preissteigerungen im Absatzmarkt können wir
voraussichtlich nicht durchsetzen. Bei teuren Produkten
rechnen wir mit geringeren Verkaufsmengen. Teure Produkte
werden im Markt zum Teil durch günstigere Produkte
ersetzt. Wir rechnen im Einkauf mit einer sinkenden
Teuerungsrate auf immer noch hohem Niveau.
Wir gehen davon aus, dass der Zinssteigerungsprozess
2024 zum Erliegen kommt und mit einer leichten Entspannung zu
rechnen ist.
Der Personalaufwand wird in 2024 weiter steigen.
Personal ist immer schwieriger zu bekommen. Ebenso werden
sich die weiteren Steigerungen beim Mindestlohn bemerkbar
machen. Dadurch steigen auch alle anderen Personalkosten.
Umfangreiche Bonitätsbeurteilung sowie Factoring
im Neukundengeschäft schützen uns vor
Forderungsausfällen.
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im
Bereich Fachkräfte sowie Umsatzrückgänge wegen
höherer Preise und der Tendenz zu billigeren Produkten.
Hinzu kommen nicht zu unterschätzenden
geopolitischen Risiken, bspw. der Ukraine Konflikt, sowie
internationale Risiken durch Reibungen zwischen China- USA -
Europa und anderer Staaten.
Ein dauerhaft hohes Kosten-Niveau, neue
zusätzliche politische Regularien und eine geringe
wirtschaftspolitische Planungssicherheit fordern die Branche
in Zukunft im Besonderen heraus.
Vor diesem Hintergrund sehen wir zwar die Risiken, die
unsere Entwicklung beeinträchtigen könnten.
Aufgrund unserer Flexibilität können wir aber
schnell reagieren und sehen daher keine Gefahr für
unseren Betrieb.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen
Kundenstamm. Mit Forderungsausfällen ist nicht zu
rechnen.
Wir sehen auch 2024 positiv entgegen.
Meersburg, den 11.06.2024
Erich Geiger
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
251.249,59 |
170.935,31 |
| I.
Sachanlagen |
231.264,00 |
151.107,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
143.195,00 |
81.061,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
88.069,00 |
70.046,00 |
| II.
Finanzanlagen |
19.985,59 |
19.828,31 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.371.979,70 |
5.457.992,61 |
| I.
Vorräte |
2.888.724,76 |
3.150.761,72 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
997.265,70 |
1.269.661,88 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
225.115,24 |
307.668,74 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
772.150,46 |
961.993,14 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
44.563,70 |
39.563,70 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
485.989,24 |
1.037.569,01 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
47.760,50 |
30.951,04 |
| Aktiva |
4.670.989,79 |
5.659.878,96 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.359.440,12 |
1.119.888,55 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Bilanzgewinn |
1.333.875,53 |
1.094.323,96 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.094.323,96 |
964.750,13 |
| B.
Rückstellungen |
139.935,13 |
95.866,01 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.162.614,54 |
4.444.124,40 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
2.050.000,00 |
2.850.000,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
800.000,00 |
1.500.000,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.250.000,00 |
1.350.000,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.112.614,54 |
1.594.124,40 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.111.562,06 |
1.593.791,22 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.052,48 |
333,18 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.000,00 |
0,00 |
| Passiva |
4.670.989,79 |
5.659.878,96 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.654.377,09 |
7.475.279,23 |
| 2.
Personalaufwand |
3.698.811,95 |
3.220.096,86 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.024.273,41 |
2.652.173,50 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
674.538,54 |
567.923,36 |
| davon
für Altersversorgung |
1.855,92 |
|
| 3.
Abschreibungen |
90.192,58 |
86.244,25 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
90.192,58 |
86.244,25 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.442.184,04 |
3.892.886,17 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
21.636,96 |
49.168,74 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
157,28 |
143,97 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
11.854,85 |
15.013,04 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
125.667,85 |
107.069,35 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
51.407,45 |
37.451,64 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
258.125,35 |
146.687,97 |
| 10.
sonstige Steuern |
18.573,78 |
17.114,14 |
| 11.
Jahresüberschuss |
239.551,57 |
129.573,83 |
| 12.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
1.094.323,96 |
964.750,13 |
| 13.
Bilanzgewinn |
1.333.875,53 |
1.094.323,96 |
Anhang
I. Angaben
zur Identifikation
der Gesellschaft laut Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
E. Geiger GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Meersburg |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Freiburg |
| Register-Nr.: |
581096 |
II.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Größenabhängige Erleichterungen bei der
Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses
wurden in Anspruch genommen.
III.
Angaben zur
Bilanzierung und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich
unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss
angewandten Gliederungsgrundsätzen erstellt. Der Ausweis
der Mehrwertsteuer Schweiz wurde gegen Erlöse gebucht.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zinsen
wurden nicht in die Bewertung der Herstellkosten einbezogen.
Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach
der linearen Methode.
Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800.- Euro
wurden als Sammelposten sofort abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten sowie angemessenen Material- und
Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände, sowie Guthaben bei
Kreditinstituten, sind in der Regel mit dem Nennwert
bewertet. Eventuelle Risiken sind in die Bewertung mit
eingeflossen und/oder durch Bildung angemessener
Einzelwertberichtigung berücksichtigt.
Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen besteht aufgrund Forderungsverkauf
(Factoring) bei den meisten Forderungen kaum.
Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungskosten erfolgt zu
Anschaffungskosten bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag
unter Berücksichtigung zeitnaher Auflösung.
Das Stammkapital beträgt DM 50 Tsd. bzw. 25,6 Tsd.
Euro.
Die Steuerrückstellungen sind in Höhe ihres
voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten decken alle weiteren
ungewissen Verbindlichkeiten ab. Dabei wurden alle
erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie decken in diesem
Rahmen alle Risiken aus zu erwartender Inanspruchnahme ab.
Sie enthalten in den wesentlichen Personalkosten und Steuern.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Währungsumrechnungen werden zu Stichtagskursen
vorgenommen.
Der Aktienfonds wird zu Anschaffungskosten angesetzt.
Bewertungseinheiten
Unsere Gesellschaft sichert Zinsen nicht ab.
Währungsrisiken werden zum Teil abgesichert.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel
Der Anlagespiegel ist dem Anhang beigefügt.
Verbindlichkeitsspiegel
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten teilen sich
wie folgt auf:
|
Gesamtbetrag
|
kleiner 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
2.050.000
|
800.000
|
1.250.000
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
888.257
|
888.257
|
0,00
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
224.356
|
223.304
|
1.052
|
Summe
|
3.162.613
|
1.911.561
|
1.251.052
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind teilweise durch private Bürgschaften gesichert.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
von mehr als fünf Jahren beträgt 1.250.000 Euro
(Vorjahr 1.350.000 Euro) und ist durch die KFW abgesichert.
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)
In den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen sind Forderungen
gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 225 Tsd.
Euro (Vorjahr: 308 Tsd. Euro) enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in
Höhe von 0 Tsd. Euro (Vorjahr: 0,0 Tsd. Euro) enthalten.
Sonstige Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind
insbesondere Rückstellungen aus Urlaubsverpflichtungen
in Höhe von 83,3 Tsd. Euro und eine Rückstellung
für die Erstellung der USt-VA CH der BDO über 0,7
Tsd. enthalten. Es wurde ebenfalls eine Rückstellung
für Zinsen der Commerzbank über 0,3Tsd. Euro, eine
Rückstellung für Abschlusskosten über 19,0
Tsd. Euro, sowie eine Rückstellung für die
Aufbewahrungspflicht über 9,7 Tsd. gebildet.
Erläuterung einzelner Erträge und
Aufwendungen
In dem Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag sind
Aufwendungen für das laufende Jahr über 85,1 Tsd.
Euro enthalten. Für die Vorjahre sind -33,6 Tsd. Euro
enthalten.
Sonstige Finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Jahr 2023
betragen 510 Tsd. Euro. Diese resultieren aus
Mietverträgen.
Haftungsverhältnisse
Es besteht eine Zollbürgschaft in Höhe von 25
Tsd. Euro.
Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit als gering
ein, dass die im Anhang angegeben Verbindlichkeiten aus
Bürgschaften in Anspruch genommen werden. Erkennbare
Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich
machen würden, liegen uns nicht vor.
Sonstige Angaben
Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr
beschäftigten Arbeitnehmer liegt bei 95,75 Mitarbeitern
(Vorjahr 97,75), davon sind 24,75 Verwaltung und 71
Produktion.
Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Erich
Geiger Fischmeister und Dipl. Wirtschaftsingenieur.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Die Folgewirkungen des Ukraine Krieges werden auch den
finanziellen Erfolg unseres Unternehmens
beeinträchtigen. Wir verweisen ergänzend auf die
Ausführungen im Lagebericht.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Bilanzgewinn vom 31.12.2023 wird auf neue Rechnung
vorgetragen.
Meersburg, den 12.06.2024
Unterschrift des gesetzlichen Vertreters
E. Geiger
Anlagenspiegel zum 31.12.2023
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
|
Zugänge Abgänge
EUR
|
Kummulierte
Abschreibungen 31.12.2023
EUR
|
Abschreibungen,
Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 EUR
|
Buchwert 31.12.2023
EUR
|
Buchwert 31.12.2022
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
I. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
152.247,61
|
96.601,31 -3.009,00
|
102.644,92
|
34.467,31
|
143.195,00
|
81.061,00
|
2. andere Anlage,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
160.752,69
|
73.748,27 -2.138,66
|
144.293,30
|
55.725,27
|
88.069,00
|
70.046,00
|
Summe Sachanlagen
|
313.000,30
|
170.349,58
-5.147,66
|
246.938,22
|
90.192,58
|
231.264,00
|
151.107,00
|
II. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
19.828,31
|
157,28
|
0,00
|
|
19.985,59
|
19.828,31
|
Summe Finanzanlagen
|
19.828,31
|
157,28
|
0,00
|
|
19.985,59
|
19.828,31
|
Summe Anlagevermögen
|
332.828,61
|
170.506,86
-5.147,66
|
246.938,22
|
90.192,58
|
251.249,59
|
170.935,31
|
Bestätigungsvermerk
An die E. Geiger GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der E. Geiger GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der E. Geiger GmbH für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in
allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt
ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.
In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlagen für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu er möglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern
ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen
wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den
bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu
erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss
und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnach- weise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraft setzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 08.07.2024
RTS
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Andreas
Welte, Wirtschaftsprüfer
Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer
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