Pushadapu Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregor König seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
René Horvath seit 4.5.2022 | Prokura |
Till Walther Otto Eberle seit 4.5.2022 | Geschäftsführer |
Annette Kelm seit 30.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Boards and More Beteiligungsgesellschaft GmbH | 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SQlab GmbHTaufkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft betreibt einen Groß- und Einzelhandel mit Sportartikeln insbesondere für Fahrräder und Zubehör. Die vertriebenen Produkte werden zum Großteil selbst entwickelt und hergestellt. Der Schwerpunkt liegt auf Ergonomie im Radsport. II. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Fahrradfahren ist Mobilität, Sport und Gesundheit. Fahrräder sind populäre Fortbewegungsmittel, ohne Schadstoff- und CO 2 Ausstoß auf kleinem Verkehrsraum und damit ein wichtiger Baustein der kommenden Verkehrswende insbesondere in den Städten. Radfahren ist eine langanhaltende, schonende Ausdauerbelastung für alle Altersklassen und Fitnessstufen. Radfahren ist Trendsportart mit vielen Segmentierungen und nahezu grenzenlosen Möglichkeiten. Der Fahrradmarkt erhielt ab dem zweiten Quartal 2020 einen unglaublichen Boom, der ungebrochen auch 2021 anhielt. Der Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen hieraus - hoher Anstieg der Energiekosten, auch im privaten Bereich sowie allgemein hohe Inflation - machten sich allerdings auch am europäischen Markt, insbesondere im 2. Halbjahr 2022, bemerkbar und führten zu einem vorsichtigeren Kaufverhalten der Kunden. Auch im Jahr 2023 hat das negative Konsumklima, sowie das anhaltend schlechte Wetter im Frühling und Herbst, die Branche deutlich belastet. Hohe Lagerbestände, inflationsbedingte Kaufzurückhaltung, Zukunftssorgen und hohe Energiepreise forderten den Handel. ZIV Marktdaten DE 2023 (2022) Der Absatz (in Stück) an Fahrrädern und E-Bikes lag 2023 mit 4,0 Mio Stück 13% unter dem Vorjahr mit 4,6 Mio. • Der anteilige E-Bike Absatz von 2,1 Mio Stück (2,2 Mio.) am Gesamtabsatz betrug 53% (48%) und konnte somit seinen Marktanteil weiter ausbauen und lag erstmalig über 50%. • Der Umsatz mit Fahrrädern und E-Bikes ist trotz leichtem Rückgang (-4% zu 2022) mit 7,06 Mrd. EURO dennoch stabil und auf sehr hohem Niveau. • Die ZIV Statistik weist für 2023 einen weiterhin hohen Fachhandelsanteil von 77% (VJ 76%) aus. Davon entfallen 74% auf den stationären Fachhandel und 3% auf Online-Angebote des Fachhandels. Reine Internetversender haben einen Marktanteil von 22%. SB-Warenhäuser, Baumärkte und Discounter verlieren weiter: -1% (von 2% in 2022 auf 1% in 2023). Die Fahrradbranche trotzt dem negativen Konsumklima und weist weiterhin stabile Umsätze aus. Es zeichnet sich ab, dass der Fahrradmarkt auch nach dem Fahrradboom während der Pandemie solide Umsatzzuwächse, im Vergleich zu 2019, verzeichnet. Daraus lässt sich schließen, dass nach dieser Welle kein signifikanter Abschwung für den Fahrradmarkt zu erwarten ist. Der von der Politik beschlossene Ausbau der Radwege mit einer deutlichen Erhöhung des Radwege- Etats wird langfristig für stabiles Wachstum sorgen. Der deutliche Trend zum Zweit- oder Drittrad, sowie die kontinuierliche Einführung neuer Produkte gelten als wichtige Treiber für das Wachstum der Branche. Der Fahrradmarkt ist ganz klar einer der wenigen Gewinner der Pandemie, aber auch der Energiewende. Die Liefersituation und damit die Warenverfügbarkeit kehrte sich im Vergleich zu den Jahren 2021-2022, im Jahr 2023 vollständig um. Dies führte zu Überbeständen bei Groß- und Einzelhandel, was wiederum große Anforderungen an die Liquiditätslage und Lagerkapazitäten stellte. B. Wirtschaftsbericht I. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 fanden erneut zahlreiche Messen, Events und Händlerschulungen statt. Die selbst entwickelte eLearning App wurde weiter ausgebaut und ermöglicht es dem Fachhandel, sich auch außerhalb der Händlerschulungen umfassend zu den Produkten zu informieren und zu schulen. Trotz der inflationsbedingten Kaufzurückhaltung konnte der Umsatz im B2C-Bereich im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, bei B2B hingegen konnten die Vorjahreswerte aufgrund der noch hohen Lagerbestände nicht erreicht werden. Die zurückliegende Lieferkettenproblematik hat sich in 2023 vollständig normalisiert, was zu einer konstant guten Verfügbarkeit der Artikel führte. Die hohen Lagerbestände im Fachhandel haben jedoch den Absatz etwas verzögert, was wiederum zu einem anhaltend hohen Vorratsbestand geführt hat. II. Umsatzentwicklung Trotz Rückgang des Gesamtumsatzes im Vergleich zum Vorjahr um 14,96% liegt der Gesamtumsatz immer noch 70% über dem Gesamtumsatz im Jahr 2019, der vor dem Fahrradboom erwirtschaftet wurde. Der Umsatzrückgang ist hauptsächlich auf die hohen Lagerbestände des Fachhandels zurückzuführen. Diese Situation führte dazu, dass die Absatzmengen gedämpft waren und somit auch der Umsatz beeinträchtigt wurde. Mit der Implementierung innovativer Vertriebsstrategien, der selbstentwickelten Profiler App, die gezielt den Fachhandel als Verkaufstool unterstützt, wird an einer langfristigen Strategie gearbeitet, diese Herausforderungen zu bewältigen und eine nachhaltige Umsatzsteigerung zu erreichen. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Wie bereits weiter oben erläutert, kämpfte der Handel im Geschäftsjahr 2023 mit hohen Lagerbeständen, sodass die Nachbestellungen nicht im erwarteten bzw. geplanten Umfang eingetreten sind. Als Reaktion wurden die Bestellungen bei den Lieferanten - soweit möglich - ebenfalls zurückgefahren. Dies spiegelt sich in der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wider: a). Vermögenslage Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des positiven Ergebnisses auf 56,26% (Vorjahr: 45,44%) gestiegen. Eine Ausschüttung fand im Geschäftsjahr 2023 nicht statt. Das Gesamtvermögen blieb im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil.
Die Investitionen in das Anlagevermögen lagen im Jahr 2023 unter den Vorjahren. Dies ist größtenteils auf die strategische Entscheidung, Investitionen in das Sachanlagevermögen über die B&M GmbH in Molln abzuwickeln, zurückzuführen und wurde im Verlauf der zweiten Jahreshälfte getroffen. Diese Anpassung der Investitionsstrategie erfolgte vor dem Hintergrund sich ändernder Geschäftsstrukturen innerhalb des Konzerns. Dadurch wurde ein Teil der Investitionen, die zuvor direkt vom Unternehmen getätigt wurden, nun über die B&M GmbH abgewickelt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Effizienz zu steigern, Ressourcen zu bündeln und Synergien innerhalb des Konzerns zu nutzen.
Das Working Capital hat sich zum Stichtag mit 43,26% (VJ 30,64%) zum Vorjahr deutlich verbessert. Das ist im Wesentlichen auf den Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten, insbesondere jener aus Lieferungen und Leistungen, zurückzuführen. b). Finanzlage Die deutliche Reduktion der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung im Vergleich zum Vorjahr, hatte zusätzlich zum geringen Jahresüberschuss einen spürbaren Einfluss auf die finanzielle Situation der Gesellschaft in 2023. Gleichzeitig führte die erhöhte Nutzung der Betriebsmittellinie zu einem Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Insgesamt zeigt sich hier eine dynamische Entwicklung in der Finanzstruktur des Unternehmens. Allerdings sollten die zusätzlichen Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der verstärkten Nutzung der Betriebsmittellinie genau im Auge behalten werden, da sie die Rentabilität und finanzielle Flexibilität des Unternehmens beeinflussen können.
c). Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Umsatzrückgang von 14,96% verzeichnet, diese Entwicklung spiegelte sich auch im Rohergebnis wider, das auf 11.175.859,71 EURO fiel. Trotz des Rückgangs des Rohergebnisses verbesserte sich die Rohergebnismarge auf 66,44% (Vorjahr 61,65%). Dies kann im Wesentlichen auf die gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge zurückgeführt werden. Obwohl die Erträge aus Fremdwährungskursdifferenzen im Vergleich zum Vorjahr um 119.374,84 EURO zurückgegangen sind, führten die realisierten Erträge aus Forschungszulage in Höhe von 436.680,25 EURO in Summe zu höheren sonstigen betrieblichen Erträgen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden auch erstmals Lizenzerlöse im Konzern lukriert, die Erträge in Höhe von 417.000 EURO werden in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Das Betriebsergebnis hingegen hat sich nicht nur absolut sondern auch in Relation zum Umsatz im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Das ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der Personalaufwand, die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr auf nahezu gleichem Niveau gehalten werden konnten (9.046.827,75 EURO im Vergleich zu 8.922.253,60 EURO im Vorjahr).
Der Umsatzrückgang führt schließlich auch zu einer Reduktion des EBITDAs und der Kennzahl "Return on Sales" (Verhältnis EBITDA zu Umsatzerlösen). Insoweit wurden die in der Vorjahresprognose angegebenen Werte nicht erreicht. Trotz der durchgängigen Reduktion bzw. Minderung der Ertragskennzahlen im Vergleich zum Vorjahr ist hervorzuheben, dass die Gesellschaft auch in 2023, trotz schwieriger Umstände, eine Jahresüberschuss erzielen konnte.
Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend. Trotz schwierigem Marktumfeld und Umsatzrückgang konnte die Gesellschaft ein positives Ergebnis erwirtschaften. Die Liquiditätssituation wird laufend überwacht und sollte sich im kommenden Jahr aufgrund weiterem Lagerabbau verbessern. Durch die Einbindung in die konzernweite Finanzierung ist die Liquidität zusätzlich sichergestellt. C. Prognosebericht Für den Fahrradmarkt sind auch nach dem pandemiebedingten Fahrradboom in den Jahren 2020-2022 und den schwierigen wirtschaftlichen Gegebenheiten weiterhin langanhaltende stabile Wachstumsraten zu erwarten. Auch wenn die Steigerungen nicht im selben Maß wie in den Boomjahren weitergehen werden, wird sich der Fahrradmarkt im Vergleich zu 2019 weiterhin positiv entwickeln. Die Zunahme von Verkehrsproblemen in städtischen Gebieten, darunter Staus und Parkplatzmangel, trägt maßgeblich zum gestiegenen Interesse am Fahrradfahren bei. Immer mehr Menschen erkennen die Fahrradfahrt als eine attraktive Alternative, um diesen Herausforderungen zu entgehen. Fahrräder bieten eine schnelle, effiziente und kostengünstige Fortbewegungsmöglichkeit, die nicht nur dazu beiträgt, Verkehrsstaus zu umgehen, sondern auch Parkplatzprobleme zu lösen. Zusätzlich ändert sich das Bewusstsein vieler Menschen, was zu einem wachsenden Trend zum Fahrradfahren führt. Dieser Trend geht oft mit bewussten Entscheidungen einher, die den Klimawandel betreffen, da Fahrräder als umweltfreundliche und nachhaltige Transportmittel angesehen werden. Im Freizeitsegment wächst ebenfalls das Interesse am Fahrradfahren, insbesondere an der Anschaffung von Zweit- oder Dritträdern. Fahrradfahren wird nicht mehr nur als praktisches Fortbewegungsmittel betrachtet, sondern auch als Freizeitaktivität, die Gesundheit und Wohlbefinden fördert. Das Fahrradfahren bietet eine Möglichkeit, die Natur zu genießen, Stress abzubauen und soziale Aktivitäten zu unternehmen. Diese Vielseitigkeit und die positiven Auswirkungen auf die körperliche und mentale Gesundheit tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen Fahrräder nicht nur als Transportmittel, sondern auch als Teil ihres Lebensstils betrachten. Seit seiner Gründung hat sich SQlab als führender Anbieter im Bereich der Fahrradergonomie etabliert. Immer mehr Menschen erkennen die Bedeutung von ergonomischen Lösungen für mehr Komfort und Leistung auf dem Fahrrad. Das umfassende Sortiment an Produkten deckt alle Kontaktstellen zwischen Fahrer und Fahrrad ab und ermöglicht eine individuelle Anpassung für jeden Fahrer durch eigens entwickelte Vermessungskonzepte. Diese ganzheitliche Herangehensweise an die Fahrradergonomie hat dazu beigetragen, dass das SQlab sich als führende Marke in diesem Bereich etabliert hat und durch kontinuierliche Verbesserung seiner Leistungen die Marktstandards übertrifft. Motivierte und gut geschulte Händler und Verkäufer sind die Basis für eine stabile Zukunft. Die SQlab Ergonomie-Seminare sind seit 2005 fester Bestandteil und ein Teil des SQlab Vertriebskonzepts. Auch in diesem Jahr waren die Seminare wieder ein voller Erfolg und fanden mit ca. 850 Teilnehmer in der ersten Jahreshälfte 2023 statt. Gut geschulte Händler sind von großer Bedeutung, um Kunden kompetent zu beraten und langfristige Kundenbindung aufzubauen, was wiederum zur Stärkung der Marke und des Unternehmens beiträgt. Die Produktentwicklung wurde weiterhin stetig verstärkt und ausgebaut, Neuheiten und Innovationen daraus wurden und werden im Laufe 2023 und 2024 vorgestellt und eingeführt. Durch die Mitzugehörigkeit zur Boards & More-Gruppe seit 2021 ist SQlab nun in der Lage das bestehende internationale Vertriebssystem und die Logistik des Konzerns zu nutzen. Bereits in 2023 wurden erste Schritte gesetzt, um Synergien in der Gruppe zu nutzen, in den kommenden Jahren werden weitere folgen. Ziel ist es die Materialwirtschaft - vom Einkauf bei den Lieferanten bis hin zur Auslieferung an die Kunden - über Schwestergesellschaften im Konzern abzuwickeln. Durch das internationale Vertriebsnetz des Konzerns können dadurch SQlab-Artikel in Ländern abgesetzt werden, die vor der Einbindung in die Gruppe nicht möglich waren. Das Know-How, die gesamte Forschung und Entwicklung sowie das Marketing für die Marke SQlab - somit das Herzstück der SQlab - verbleibt weiterhin bei der Gesellschaft, wie auch der Vertrieb für Deutschland. Dies ist der Grundstein für die weiterhin positive Entwicklung der Marke. Durch diese Maßnahmen kommt es zu einer Verschiebung der Umsatzerlöse innerhalb der Gruppe. So wird zwar für das Jahr 2024 davon ausgegangen, dass sich der Umsatzerlös der Gesellschaft im Vergleich zu 2023 auf rd. EUR 14,9 Mio. reduzieren wird, der Umsatz mit SQlab-Artikel in der Gruppe soll jedoch auf rd. EUR 18,3, im Vergleich zu rd. EUR 17,9 in 2023, wachsen. Die Gruppe leistet an die Gesellschaft Lizenzzahlungen, Kommissionen und sonstige Verrechnungen nach international anerkannten Verrechnungspreismodellen; diese sind in den hier genannten Planumsätzen nicht enthalten. Insgesamt werden Umsatzerlöse von EUR 15,6 Mio. erwartet. Das EBITDA der Einzelgesellschaft soll dadurch auf rd. EUR 3,2 Mio. wachsen. D. Risiko- und Chancenbericht 1. Beurteilung der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung: Im November 2021 hat SQlab begonnen nach mehrjähriger Entwicklungszeit Sättel aus deutscher Produktion auszuliefern. Die Abhängigkeit aus Asien, vom Dollarkurs und langen Containerlaufzeiten wird dadurch Schritt für Schritt verringert. Innovationen können dadurch auch schneller umgesetzt werden und der CO 2 Ausstoß wird zusätzlich reduziert. Auch in 2023 bieten die selbstentwickelten Apps einen signifikanten Nutzen, sie unterstützen den Fachhandel dabei, die Ergonomie-Beratung zu verbessern und die digitalen Verkaufsmöglichkeiten effektiv zu nutzen. Die eLearning-App ermöglicht es dem Fachhandel, wichtige Fachkenntnisse zu erlangen, um Probleme der Kunden zu identifizieren, die während des Radfahrens entstehen und passende Lösungen anzubieten. Die Profiler-App hilft bei der Vermessung von Sitzknochen, Griffweite und Fußtyp und berechnet daraus die optimalen Produkte entsprechend der individuellen Fahrgewohnheiten der Kunden. Diese Apps werden kontinuierlich weiterentwickelt, um den Fachhandel auch in Zukunft bestmöglich zu unterstützen. Ein hohes Risiko ergibt sich in erster Linie auf Lieferantenseite mit Schwerpunkt Taiwan und starker Abhängigkeit von teilweise nur einem Produzenten. Alternative Lieferanten und Lieferländer werden und wurden bereits im Rahmen der Möglichkeiten aufgebaut. Die Optimierung und Intensivierung der Synergieeffekte innerhalb des Konzerns stehen im Mittelpunkt der aktuellen Unternehmensstrategie. Durch die verstärkte Zusammenarbeit und Integration verschiedener Unternehmensbereiche sollen Effizienzsteigerungen erzielt, Ressourcen optimal genutzt und Innovationen vorangetrieben werden. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass die Synergieeffekte nicht nur kurzfristig wirken, sondern langfristig zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens beitragen. Mit gezielten Maßnahmen und einem ganzheitlichen Ansatz strebt das Unternehmen eine weitere Steigerung der Synergieeffekte an, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und langfristige Wachstumsziele zu erreichen. Ein hohes Risiko für innovative Firmen generell ist die laxe Patenterteilungsstrategie des europäischen Patentamts. Dadurch drohen Patentstreitigkeiten aus erteilten Patenten, die nie hätten erteilt werden dürfen. Bis zum Zeitpunkt dieses Lageberichts waren keine Patentstreitigkeiten anhängig. Dementsprechend ist dieses Risiko als mittleres Risiko einzustufen. Ein leichter Rückgang des Fahrradmarkts nach zwei Boomjahren ist zu erwarten und ist zum Teil bereits in 2023 eingetreten. Nachdem der Absatz von Sätteln und Zubehörteilen dem eigentlichen Radverkauf nachgelagert ist, verteilt sich dieses Risiko und wird damit als gering angesehen. Der Ukraine Krieg hat keine Auswirkungen auf die Produktion, es kommen keine Produkte und Vorprodukte aus Russland oder der Ukraine. Die steigenden Energiepreise führen zu moderaten Preiserhöhungen der Produkte aus europäischer Produktion. Forderungsausfälle in der Zukunft werden als eher unwahrscheinlich angesehen, da die Forderungsverluste in der Vergangenheit vernachlässigbar waren. Die Boards & More - Gruppe ist gemäß Kreditvertrag verpflichtet quartalsweise gewisse Kennzahlen (Covenants) einzuhalten. Diese werden zum 31.12.2023, zum 31.3.2024 und gemäß der aktuellen Planrechnung für 2024 eingehalten. Durch negative Entwicklungen der Gesamtwirtschaft, vor allem im Branchen- und Marktumfeld, besteht jedoch das Risiko, dass die vereinbarten Finanzkennzahlen in den folgenden Quartalen nicht eingehalten werden können. Im Falle der Abweichung haben sich die Eigentümer der Gruppe gegenüber den finanzierenden Banken bis 2025 befristet verpflichtet, der Gruppenmuttergesellschaft bis zu EUR 20 Mio an zusätzlichem Kapital zur Verfügung zu stellen, um Covenantsverfehlungen zu sanieren. Die Liquidität der Gesellschaft - und der Gruppe - ist jedoch zu keiner Zeit gefährdet. Am Fortbestand des Unternehmens wird nicht gezweifelt. 2. Bericht über das Risikomanagement: Dem Risikomanagement wird im Absatzbereich durch eine gezielte Auswertung und Analyse der Umsatzerlöse (z. Bsp. Artikelstatistik usw.) Rechnung getragen. Die meisten internationale Kunden zahlen bereits in US-Dollar oder werden auf US-Dollarzahlungen umgestellt. Da der Einkauf in US Dollar erfolgt, ist das Wechselkursrisiko gering. Die Auswertungen der betriebswirtschaftlichen Daten, verbunden mit aktuellen Waren- und Materialbeständen, erlauben eine gezielte Steuerung des Unternehmens. Die geschäftsinternen Abläufe werden ständig den notwendigen Erfordernissen angepasst. Durch die Geschäftsleitung werden hier turnusmäßige zusätzliche Analysen als Controlling-Maßnahmen durchgeführt. Es bestehen keinerlei langfristige Verbindlichkeiten und werden in absehbarer Zeit voraussichtlich auch nicht benötigt werden.
Taufkirchen, 22.Mai 2024 gez. Tobias Hild, Geschäftsführer gez. Till Eberle, Geschäftsführer 1 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewandt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (1 bis 23 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden, soweit erforderlich, durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden auf Basis von Insolvenzanträgen oder anwaltlichen Schreiben durchgeführt, daneben wird eine auf den Erfahrungen der Vergangenheit beruhende Pauschalwertberichtigung auf Forderungen vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet und zum Nennwert angesetzt. Aktive latente Steuern wurden entsprechend dem Wahlrecht nicht in Ansatz gebracht. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Ab. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag bewertet. Bei den Forderungen wurde dabei das Niederstwert-Prinzip beachtet, bei den Verbindlichkeiten das Höchstwert-Prinzip. Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz werden nicht erwartet, da die Konzernumsatzgrenze von 750 Mio. EUR nicht überschritten wird. Die Boards & More - Gruppe ist gemäß Kreditvertrag verpflichtet quartalsweise gewisse Kennzahlen (Covenants) einzuhalten. Diese werden zum 31.12.2023, zum 31.3.2024 und gemäß der aktuellen Planrechnung für 2024 eingehalten. Durch negative Entwicklungen der Gesamtwirtschaft, vor allem im Branchen- und Marktumfeld, besteht jedoch das Risiko, dass die vereinbarten Finanzkennzahlen in den folgenden Quartalen nicht eingehalten werden können. Im Falle der Abweichung haben sich die Eigentümer der Gruppe gegenüber den finanzierenden Banken bis 2025 befristet verpflichtet, der Gruppenmuttergesellschaft bis zu EUR 20 Mio. an zusätzlichem Kapital zur Verfügung zu stellen, um Covenantsverfehlungen zu sanieren. Die Liquidität der Gesellschaft - und der Gruppe - ist jedoch zu keiner Zeit gefährdet. Am Fortbestand des Unternehmens wird nicht gezweifelt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag 426.603,75 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Diese stammen zur Gänze aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Gesellschaftern bestehen zum Stichtag, wie auch im Vorjahr, nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betragen insgesamt 1.653.691,71 EUR (Vorjahr: 1.144 TEUR), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.653.691,71 EUR (Vorjahr: 1.144 TEUR). Angaben und Erläuterungen zum Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt - wie im Vorjahr - 25.000,00 EUR und ist voll eingezahlt. Ausschüttungen erfolgten im Geschäftsjahr 2023 nicht. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind unter anderem gebildet für Urlaubslohn 196.700,00 EUR (Vorjahr: 148.100,00 EUR), Garantieverpflichtungen 16.000,00 EUR (Vorjahr: 9.500,00 EUR), ausstehende Rechnungen 100.000,00 EUR (Vorjahr: 132.200,00 EUR), Archivierungsverpflichtungen 30.500,00 EUR (Vorjahr: 46.700,00 EUR) und Kosten der Jahresabschlusserstellung, die Erstellung von Steuererklärungen und Kosten der Jahresabschlussprüfung 53.000,00 EUR (Vorjahr: 56.000,00 EUR). Bei den Rückstellungen für Archivierungsverpflichtungen handelt es sich um eine revolvierende langfristige Rückstellung mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Rückstellung zum Stichtag wurde mit ihrem Barwert angesetzt. Im Geschäftsjahr ergab sich hieraus kein Zinsertrag (Vorjahr: 400,00 EUR). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern Zum Stichtag bestehen weder kurzfristige noch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: 34.359,44 EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Stichtag, wie auch im Vorjahr, nicht. Haftungsverhältnisse Aufgliederung der Haftungsverhältnisse:
Beitritt als Kreditnehmer und Garantiegeber für den Kredit in Höhe von 96.000.000 EUR (davon aushaftend per 31. Dezember 2023 92.146.000 EUR) der Konzerngesellschaften • Elements Holding GmbH, Oberhaching (Deutschland), • Aquatics Holding GmbH, Oberhaching (Deutschland), • Boards & More Holding GmbH, Oberhaching (Deutschland), • Boards & More GmbH, Molln (Österreich), • Beachfront Retail GmbH, Taufkirchen (Deutschland), • Boards & More GmbH, Oberhaching (Deutschland) und • Boards & More Beteiligungs GmbH, Molln (Österreich). Der zur Verfügung stehende Betrag setzt sich aus langfristigen Darlehen in Summe in Höhe von 86.000.000 EUR sowie einer Betriebsmittellinie in Summe in Höhe von 10.000.000 EUR zusammen. Vom gesamten Betrag wurden 4.365.470,43 EUR direkt der Gesellschaft zugezählt - die übrigen 91.634.259,57 EUR wurden den oben genannten Konzerngesellschaften zugezählt. Für die Garantieübernahme sind folgende Sicherheiten bestellt: • Verpfändung der Guthaben bei Kreditinstituten in Deutschland, welche zum Stichtag 31. Dezember 2023 mit 67.738,24 EUR (Vorjahr: 92.549,53 EUR) in der Bilanz ausgewiesen sind, zu Gunsten von Berenberg Bank • Globalzession sämtlicher Forderungen innerhalb und außerhalb des Verbundbereichs Die Geschäftsführung geht davon aus, dass mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 425.078,82 EUR (Vorjahr: 463.627,12 EUR) und resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen zum Stichtag, wie auch im Vorjahr, nicht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neben den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 31.435,95 EUR (Vorjahr: 6.440,61 EUR), periodenfremde Erträge aus Forschungszulage in Höhe von 362.927,25 EUR (Vorjahr: 0,00), sowie weitere periodenfremde Erträge in Höhe von 8.952,42 EUR (Vorjahr: 18.287,73 EUR) enthalten, In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 47.524,85 EUR (Vorjahr: 64.158,56 EUR) enthalten. Erläuterungen über die Zusammensetzung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den verschiedenen betrieblichen Kosten wurde den Aufwendungen für Weiterbelastungen an die Boards & More-Gruppe für Marketing- und Produktentwicklungstätigkeiten in Höhe von 167.572,91 EUR die Erträge aus diesen Weiterbelastungen in Höhe von 167.572,91 EUR gegengerechnet. Der ergebniswirksame Effekt aus dem Cost-plus-Verfahren wird in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Neben dem Cost-plus-Verfahren gibt es auch andere Verrechnungspreismodelle, zum Beispiel für Lizenzen. In Summe belaufen sich die Erträge aus diesen Konzernverrechnungen auf 417.000,00 EUR für das Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr: 0,00 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB Gebrauch. Name und Sitz des Mutterunternehmens Sämtliche Anteile an der Gesellschaft werden von der Boards & More GmbH mit dem Sitz in Oberhaching gehalten. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die EMERAM B&M Continuation Fund GmbH & Co. KG Vermögensverwaltung mit Sitz in München auf. Der Konzernabschluss wird in München veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Rückwirkung auf den aufgestellten Jahresabschluss. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.334.946,00 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 7.195.410,00 EUR, der zu verwenden ist. Dieser Bilanzgewinn soll zur Gänze auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Taufkirchen, 22. Mai 2024 gez. Tobias Hild, Geschäftsführer gez. Till Eberle, Geschäftsführer Anlage 1 zum Anhang Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SQlab GmbH, Taufkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SQlab GmbH, Taufkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SQlab GmbH, Taufkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und Lagebericht der SQLab GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 28. April 2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise,die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. Mai 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Ronald Hager, Wirtschaftsprüfer gez. Ulrich Stauber, Wirtschaftsprüfer |
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