Pössiger GmbH Advanced Textiles
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jobst Weiss seit 10.6.2014 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Protex new advanced textiles GmbHRosendahlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Protex new advanced textiles GmbH gehört europaweit zu den größten Importeuren von technischen Garnen. Das Unternehmen importiert hochfeste Polyester-, Polyamid-, Aramid- und UHMWPE-Garne aus Asien, sowie Polyesterchips. Der Vertrieb sämtlicher Produkte erfolgt europaweit mit just in time Service. Technisches Fachwissen und kontinuierliche Entwicklungen in Kooperation mit Herstellern und Verarbeitern sichern die Zukunft. Wir verfügen über Lagerstätten in der Nähe von vielen Europäischen Häfen und können auch kurzfristigen Bedarf abdecken. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile. Hochfeste Polyestergarne bezogen wir mit sich stabilisierten Mengen aus China und Indien. 2. Forschung und Entwicklung Die Protex new advanced textiles GmbH führt die enge Kooperation mit Garnherstellern, Maschinenbauern und Verarbeitern für zukunftsorientierende Garne fort. Kontinuierlich werden die Garne verbessert und Neuentwicklungen ergänzen das Portfolio. Seit 2022 beteiligen wir uns an der Entwicklung von technischen PET-Chips. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser Unternehmen bleibt weiterhin führend auf dem europäischen Markt durch ein beträchtliches Importvolumen. Wir werden unseren Schwerpunkt auf Spezialisierung und Produkterweiterung konsequent weiterverfolgen, um uns weiterhin von der Konkurrenz abzuheben. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Seefrachtkosten haben sich weiterhin rückläufig entwickelt. Durch die veränderte Lage im Nahen Osten, halten sich unsere Kunden mit langfristigen Prognosen zurück. Seit dem Beschuss durch jemenitische Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Dezember 2023, meiden die meisten Reedereien den Suez-Kanal. Der Umweg um das Kap der guten Hoffnung, verlängert die Reisezeit um ca. 14 Tage. Mit der Folge, dass mehr Container und mehr Schiffe hierfür benötigt werden, um diese Differenz auszugleichen. Folglich kam es erneut zu signifikanten Frachterhöhungen ab Februar/März 2024. Die Lieferverzögerungen seitens der Handelsschiffe haben die Planbarkeit erheblich erschwert und kontinuierliche Anpassungen erforderlich gemacht. Durch die verlängerten Reisezeiten, die bis zu 3-4 Wochen zusätzlich in Anspruch nehmen können, ist eine höhere Kapitalbindung notwendig. Die rapide gestiegenen Frachtkosten sind für unsere Kunden schwer zu kompensieren, was dazu führt, dass Bezugsquellen angepasst oder die Produktion zeitweise ausgesetzt werden mussten. Trotz dieser Herausforderungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf und der damit verbundenen Entwicklung gut zufrieden. a) Ertragslage
Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 13% zurück. Geringere Bezugskosten und günstigere Rohstoffe waren die Hauptursache des geringeren Umsatzes. Die Aufnahme neuer Produktgruppen und Spezialisierungen zeigten dennoch im Vergleich zu 2022 ein deutlich besseres Betriebsergebnis. Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem gestiegenen Betriebsergebnis erhöht. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist von 45,3% (Vj.) auf nunmehr 58,0% gestiegen. Das Zinsergebnis verbesserte sich um T€ 63 aufgrund geringerer Schuldzinsen sowie höherer Guthabenzinsen. Es besteht eine Kreditlinie i.H.v. T€ 3.500, die zur kurzfristigen Finanzierung in Anspruch genommen werden kann. Das Unternehmen kam im Geschäftsjahr sämtlichen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nach. c) Vermögenslage
Im Geschäftsjahr sank der Kapitalbedarf durch geringere Umsatzvolumina. Durch das gute Ergebnis und die Verringerung des Vorratsbestands wurden Verbindlichkeiten deutlich reduziert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: - Umsatzentwicklung, - Betriebsergebnis und - Branchenentwicklung 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Der Umsatzrückgang basierte überwiegend auf geringere Bezugskosten. Der Fokus auf kontinuierliche Produktspezialisierung und unsere stetige Lieferfähigkeit beeinflussten das Betriebsergebnis positiv. Verbunden mit leicht steigenden Verkaufspreisen stieg das Jahresergebnis entgegen der Prognose des Vorjahres an. Diese positive Entwicklung war seinerzeit noch nicht absehbar. Das letzte Quartal des Jahres 2023 verlief erwartungsgemäß schwächer. Zum Ende des Jahres konnten wir mit einem optimierten Lagerbestand in das Jahr 2024 wechseln. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. C. Prognosebericht Das laufende Jahr 2024 hat mit einer weltweit schwächelnden Konjunktur verbunden mit gesunkener Rohstoffnachfrage zu tun. Dem zu Folge ist ein Überangebot an Rohstoffen vorhanden, die die Preise weiterhin stark unter Druck setzen. Die Seefrachtraten stagnieren auf hohem Niveau, allerdings mit Aussicht auf Reduzierung. Bei sehr preissensiblen Produkten gehen wir davon aus, dass wir bei besseren Seefrachtraten auch wieder mehr Volumen platzieren können. Im Jahr 2024 findet teils ein Umdenken unserer Garnkunden statt. Nach dem Motto "make or buy", wird die Rentabilität einiger Produkte überprüft. Wir begleiten unsere Kunden bei diesen Prozessen und führen Produktanpassungen durch. Wir gehen davon aus, dass sich unser Produktportfolio über die kommenden Jahre um einiges verändern wird und sind hierauf bestens vorbereitet. Es bestehen weiterhin Ungewissheiten wirtschaftlicher Veränderungen und Beeinträchtigungen durch den Russlandkrieg und die Konflikte im nahen Osten. Eine konkrete Umsatzprognose für 2024 abzugeben erscheint uns, aus oben aufgeführten Gründen, nicht einfach. Basierend auf gesunkener Nachfrage, gehen wir von einem leicht geringeren Umsatzvolumen, gegenüber dem Vorjahr, aus. Durch sinkende Verkaufspreise in 2024, werden sich das Betriebsergebnis und der Jahresüberschuss deutlich reduzieren im Vergleich zum Vorjahr. Unseren Mitarbeiterstamm haben wir bedarfsgerecht etwas erhöht. Wir erwarten weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. D. Chancen- und Risikobericht Die zunehmende Konzentration in technische Textilien aus Chemiefasern wird auch weiterhin für eine stabile Entwicklung beitragen. Währungsrisiken werden auch unverändert durch Devisentermingeschäfte kontinuierlich abgesichert. Unsere Kunden werden durch Warenkreditversicherungen abgesichert und durch Monitoring kontinuierlich überprüft. Das Risiko von Forderungsausfällen ist als äußerst minimal zu betrachten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. E. Sonstige Angaben Wir versichern, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und das die wesentlichen Chancen und Risiken i. S. d. § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben werden.
Rosendahl, 29.03.2024 Jobst Weiss, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Protex new advanced textiles GmbH hat ihren Sitz in Rosendahl. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HR B 15122 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zu zehn Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für Aufwendungen, die kommende Wirtschaftsjahre betreffen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2023 unverändert EUR 650.000,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr, bei denen Währungsumrechnungen notwendig waren, erfolgte gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages. Bei den Devisentermingeschäften (plain-vanilla-SWAPs) handelt es sich um Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB. Diese dienen der betragsmäßig vollständigen Absicherung des Wechselkursrisikos der auf Fremdwährungen lautenden Forderungen (EUR 921.654,67) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 2.699.620,01) einschließlich der bestellten, aber noch nicht bezogenen Positionen. Die Laufzeit dieser liegt grundsätzlich unter einem Jahr. Währungs-, Betrags- und Fristenkongruenz ist gegeben. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem separat dargestellten Anlagespiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB
Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten: Sonstige Vermögensgegenstände EUR 348.350,72 (VJ.: EUR 586.783,89). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Jahresabschluss und Prüfung (EUR 82.800,00), Aufbewahrung (EUR 19.458,00), Urlaub (EUR 2.570,00) und Beitrag zur Berufsgenossenschaft (EUR 1.488,00) zusammen. Verbindlichkeiten Angabe der Restlaufzeiten:
Sicherheiten - 50 %ige Risikounterbeteiligung der Helaba Landesbank Hessen - Thüringen für die Kontokorrentkreditlinie in Höhe von EUR 3.500.000,00 Zur Unterlegung der des Gesamtkreditengagements der Sparkasse und der HELABA sowie des Bürgen (Bürgschaftsbank NRW) wurden folgende Sicherheiten gestellt: - Bürgschaften von Jobst Weiss - Abtretung Risiko LV - Forderungszession - Raum - SÜ Waren - Abtretung der Ansprüche aus der Warenkreditversicherung - Eigenkapital-Covenant (35 % bzw. min. 3,5 Mio. EUR nominales EK) - weitere Verpflichtungserklärungen V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge aus der Währungsumrechnung (§ 277 Abs. 5 S. 2 HGB) betragen EUR 1.277,09 (Vj.: EUR 193.592,17) und sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (§ 277 Abs. 5 S. 2 HGB) betragen EUR 88.490,24 (Vj.: EUR 0,00) und sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. VI. Sonstige Pflichtangaben Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr betrug 8. Zusammensetzung:
Geschäftsführung: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Jobst Weiss, Kaufmann Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen i. H. v. TEUR 558. VII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i. H. v. EUR 2.118.648,50 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rosendahl, den 29.03.2024 Jobst Weiss, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die PROTEX new advanced textiles GmbH, Rosendahl-Darfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PROTEX new advanced textiles GmbH, Rosendahl-Darfeld - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PROTEX new advanced textiles GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung ("Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung" i.S. von Anlage D.1 zu ISA (DE) 200) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei dolosen Handlungen, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Emsdetten, den 27. September 2024 NBH
GmbH
Nottbeck, Wirtschaftsprüfer |
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