Tankpool24 International GmbH

Wettinerallee 39, 32429 Minden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 10908
Eingetragen
3.8.2007
Branche
Großhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenErbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und ErdgasGroßhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Akquisition von Tankstellennetzen sowie der Bau und der Betrieb von Tankstellen mit dem Ziel, diese Tankstellennetze bzw. Tankstellen in die bestehende Pooltankstellen GbR einzubringen sowie der Vertrieb von Mineralölprodukten, Betriebsstoffen und den dazugehörigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Grün
seit 24.9.2024
Geschäftsführer
Klaus Kiunke
seit 21.5.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Germany
50.000 €
7.14%
Walter Domesle Mineralölgroßhandel GmbH
Germany
50.000 €
7.14%
NEWCo Neue Energie- und WärmeKonzepte GmbH
Germany
50.000 €
7.14%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

tankpool24 international GmbH

Minden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

TANKPOOL24 INTERNATIONAL GMBH, MINDEN

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Von den USA gingen seit dem Frühjahr 2023 zwar positive außenwirtschaftliche Impulse aus. Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wuchs im 2. Quartal 2023 aber zum zweiten Mal in Folge nur geringfügig. Auch die chinesische Volkswirtschaft wuchs im Jahr 2023 bislang deutlich langsamer als in der Vergangenheit und weniger als nach Beendigung der Null-Covid-Politik erwartet. Im Jahr 2024 dürfte sich die Weltkonjunktur wieder etwas aufhellen. China dürfte für seine Verhältnisse jedoch weiterhin nur schwach wachsen. Für die Jahre 2023 und 2024 ist damit zu rechnen, dass das globale BIP um 2,7 % bzw. 2,2 % wachsen wird, weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre.

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren.

Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin.

Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %.

(Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 23/24, ifo Institut - Dezember 2023 / Seite 1ff.)

b. Branchenentwicklung

Nach Erhebungen des BAFA sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im aktuellen Zeitraum von Januar bis September 2023 gegenüber der Vorjahresperiode um 5,9 % von 75,4 auf 71 Millionen Tonnen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist

der Export von Mineralölprodukten um 8,1 % von 20,1 auf 18,5 Millionen Tonnen gesunken;

der Import von Mineralölprodukten um 0,9 % von 26,6 auf 26,4 Millionen Tonnen angestiegen;

die Einfuhr von Rohöl um 12,3 % von 65,5 auf 57,4 Millionen Tonnen gesunken;

der Grenzübergangspreis von Rohöl um 18,3 % von 704,45 Euro auf 575,60 Euro pro Tonne gesunken.

(Quelle: https://www.bafa.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Energie/Mineraloel/2023_09_mineraloelinfo.html)

c. Geschäftsentwicklung

Im eigenen Unternehmen konnte trotz anfänglicher Unsicherheiten aufgrund der Ukrainekrise und hoher Preissteigerungen ein positiver Trend verzeichnet werden. Die Geschäftsentwicklung wurde durch eine leichte Steigerung des Absatzvolumens und erfolgreiche Kooperationspartnerschaften begünstigt.

d. Umsatz- / Absatz- und Auftragsentwicklung des eigenen Unternehmens

Die tankpool24 international GmbH, im Bereich des klassischen Mineralölhandels tätig, konnte den Absatz von Dieselkraftstoff über dem Vorjahresniveau halten. Die Prognose für das kommende Jahr sieht eine leichte Steigerung des Absatzvolumens vor, wobei die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Unsicherheiten birgt.

e. Beschaffung

Die Beschaffung wurde durch die volatile Mineralölpreisentwicklung beeinflusst. Dennoch konnte die Versorgungslage durch implementierte Beschaffungsprogramme sicher und stabil gehalten werden, auch in einem von Knappheit geprägten Markt.

f. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden vor allem im Bereich der Tankstellenetzerweiterung und internen Vertragswesen Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen getätigt.

g. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung des Unternehmens bleibt durch Eigenkapital gesichert. Investitionen wurden aus dem Cash-Flow finanziert.

h. Personal- und Sozialbereich

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 13 festangestellte Vollzeitkräfte beschäftigt.

II. Darstellung der Lage

a. Vermögenslage

Das Gesellschaftsvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 14,5 Mio. EUR (Vorjahr: 12,6 Mio. EUR). Die Veränderung zeigt sich im Wesentlichen in einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr (+0,7 Mio. EUR) und der liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr (+1,0 Mio. EUR). Es wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von insgesamt 0,1 Mio. EUR getätigt. Hierbei handelte es sich um die Kapitalausstattung bzw. Gründungskosten der Beteiligung "tankpool24 Service GmbH".

Die Eigenkapitalquote liegt bei 36,6 %. Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2023 5.942 TEUR. Dies entspricht 41,0 % der Bilanzsumme.

b. Finanzlage

Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Die Finanzierung der Gesellschaft basiert ausschließlich auf Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2023 36,6 % (Vorjahr: 27,7 %). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Jahresergebnis.

Die Liquidität 1. Grades (liquide Mittel / kurzfristiges Fremdkapital) betrug zum Geschäftsjahresschluss 2023 0,7 (Vorjahr: 0,5).

Die Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen / kurzfristiges Fremdkapital) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,5 (Vorjahr: 1,4). Aus der operativen Geschäftstätigkeit resultierte im Geschäftsjahr 2023 ein Cash-Flow von rund 1.190 TEUR (Jahresergebnis + Abschreibungen + Veränderungen der Rückstellungen + Veränderungen des Working Capitals + Zinsaufwand).

c. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 1.803 TEUR (Vorjahr: 1.208 TEUR). Das EBIT lag mit 2.642 TEUR rd. 860 TEUR über dem Vorjahresniveau. Die Materialkosten sanken gegenüber dem Vorjahr um 0,7 %.

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war gegenüber dem Vorjahr gekennzeichnet durch steigende Absätze bei gleichzeitig fallenden Kraftstoffpreisen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Beschaffung

Durch langfristige Lieferverträge wird die Belieferung gesichert, jedoch bleibt das Beschaffungsrisiko aufgrund der unsicheren europäischen Gesamt- und Energiewirtschaft bestehen.

Absatz

Dem Risiko, aufgrund von Lieferengpässen bzw. -verzögerungen in Anspruch genommen zu werden, begegnen wir durch entsprechende Haftungsausschlüsse in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein strenges Debitorenmanagement minimiert. Ausgemahnte Überfälligkeiten werden zeitnah durch Kooperation mit einem Inkassobüro zum gerichtlichen Mahnverfahren gebracht. Darüber hinaus sichert eine Warenkreditversicherung Ausfälle zu 90 % ab. Das Absatzrisiko wird als gering eingestuft.

Wettbewerb/Innovationen

Die Beurteilung von Dieselkraftstoff im Vergleich zu anderen Kraftstoffarten verdeutlicht, dass keine einzelne Lösung alle Anforderungen der modernen Mobilität abdeckt. Die Zukunft könnte in einer ausgewogenen Mischung verschiedener Kraftstoffarten und Antriebstechnologien liegen. Dies erfordert kontinuierliche Innovationen, insbesondere im Hinblick auf die nachhaltige Herstellung von Kraftstoffen und die Weiterentwicklung von umweltfreundlichen Antriebssystemen.

Fremdwährungsrisiko

Teile der Umsätze der Gesellschaft werden in anderen Währungen als Euro eingenommen, die nur teilweise durch Ausgaben in den entsprechenden Währungen ausgeglichen werden. Die nicht in Euro eingenommenen Umsätze werden beobachtet; sollte das Währungsrisiko steigen, werden entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung vorgenommen. Das Fremdwährungsrisiko wird als gering eingestuft.

b. Prognosebericht

Das vergangene Jahr war von unvorhersehbaren Ereignissen geprägt, die die Märkte in kürzester Zeit beeinflussten. Die europäische Sicherheitslage und Energieversorgungsprobleme waren dabei zentrale Themen. Trotz dieser Herausforderungen konnte unser Unternehmen seine Ertragsaussichten erfüllen. Dies unterstreicht die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit unserer Geschäftsstrategie.

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 prognostizieren wir eine Umsatzsteigerung von 2 - 5 %. Dabei werden die gestiegenen Kosten berücksichtigt, die auf die unsichere Sicherheitslage und die Energieversorgungsprobleme zurückzuführen sind. Die Planung basiert auf der Annahme einer moderaten Geschäftsentwicklung, wobei externe Einflüsse wie politische Entwicklungen und Energiepreisschwankungen in Betracht gezogen werden.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 bleibt mit Unsicherheiten behaftet, aber die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zeigen, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Unser Unternehmen wird die Entwicklungen aufmerksam verfolgen, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Durch eine strategische Ausrichtung auf Innovation und Effizienz streben wir an, die gesteckten Umsatzziele zu erreichen und gleichzeitig robust gegenüber externen Einflüssen zu agieren.

 

Minden, den 16. Januar 2024

gez. Klaus Kiunke

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

TANKPOOL24 INTERNATIONAL GMBH, MINDEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 294.041,31 141.852,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.893,00 23.791,00
II. Sachanlagen 119.148,31 116.061,31
III. Finanzanlagen 102.000,00 2.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 14.166.823,59 12.432.150,52
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.224.738,18 7.490.772,61
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.842.320,61 7.176.293,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 126.022,79 25.664,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 256.394,78 288.814,62
II. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 5.942.085,41 4.941.377,91
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 45.887,20 33.919,58
14.506.752,10 12.607.922,41

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 5.302.851,01 3.500.173,99
I. Gezeichnetes Kapital 950.000,00 950.000,00
II. Kapitalrücklage 850.000,00 850.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 1.700.173,99 491.743,41
IV. Jahresüberschuss 1.802.677,02 1.208.430,58
B. RÜCKSTELLUNGEN 955.619,78 751.219,97
C. VERBINDLICHKEITEN 8.248.281,31 8.356.528,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 232,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.798.899,96 7.992.960,15
3. Sonstige Verbindlichkeiten 449.381,35 363.335,98
- davon aus Steuern: EUR 171.340,69 (Vorjahr: EUR 48.007,75)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 911,87)
14.506.752,10 12.607.922,41

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.575.355,43 4.623.500,33
2. Personalaufwand -1.058.984,07 -950.636,17
a) Löhne und Gehälter -930.407,59 -825.725,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -128.576,48 -124.910,83
- davon für Altersversorgung: EUR 1.460,00 (Vorjahr: EUR 385,00)
3. Abschreibungen -28.138,52 -25.500,51
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -28.138,52 -25.500,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.846.770,63 -1.865.329,71
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.550,00 -16.605,16
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -828.577,00 -555.226,90
8. Ergebnis nach Steuern 1.804.335,21 1.210.202,57
9. Sonstige Steuern -1.658,19 -1.771,99
10. Jahresüberschuss 1.802.677,02 1.208.430,58

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

TANKPOOL24 INTERNATIONAL GMBH, MINDEN

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Minden. Zuständiges Registergericht ist das Amtsgericht Bad Oeynhausen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 10908 in das Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Bestimmungen der §§ 266 ff., §§ 275 ff. HGB und § 42 GmbHG gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die abnutzbaren Anlagengegenstände werden planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 410 TEUR (VJ: 528 TEUR) enthalten. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 6.468 TEUR (VJ: 6.493 TEUR) enthalten. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 20 TEUR (VJ: 20 TEUR) enthalten.

Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 26 TEUR (VJ: 28 TEUR) enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag wurden Bürgschaften in Höhe von 565.000,00 EUR an Gläubiger ausgegeben.

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 13 (VJ: 11).

3. Geschäftsführer

Zum hauptberuflichen Geschäftsführer war Herr Betriebswirt Klaus Kiunke, Minden, bestellt. Eine Angabe zu den Bezügen erfolgt gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht.

4. Beteiligungen

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Tankpool24 Romania S.r.l. mit Sitz in Cralova, Calea Unirii nr. 103C, Kreis Dolj, Rumänien. Eingetragen ist die Tankpool24 Romania S.r.l. im Handelsregister unter der Nr. J16/123/2021.

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der tankpool24 Service GmbH mit Sitz in Minden, NRW, Deutschland. Eingetragen ist die tankpool24 Service GmbH im Handelsregister unter der Nr. HRB 19089 in Bad Oeynhausen.

5. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Minden, 16. Januar 2024

gez. Klaus Kiunke, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.926,72 62.392,25 0,00 252.318,97
189.926,72 62.392,25 0,00 252.318,97
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 86.013,31 4.060,00 0,00 90.073,31
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.514,32 13.875,27 0,00 228.389,59
300.527,63 17.935,27 0,00 318.462,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.000,00 100.000,00 0,00 102.000,00
2.000,00 100.000,00 0,00 102.000,00
492.454,35 180.327,52 0,00 672.781,87
492.454,35 180.327,52 0,00 672.781,87
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 166.135,72 13.290,25 0,00 179.425,97
166.135,72 13.290,25 0,00 179.425,97
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.466,32 14.848,27 0,00 199.314,59
184.466,32 14.848,27 0,00 199.314,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
350.602,04 28.138,52 0,00 378.740,56
350.602,04 28.138,52 0,00 378.740,56
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.893,00 23.791,00
72.893,00 23.791,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.073,31 86.013,31
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.075,00 30.048,00
119.148,31 116.061,31
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 102.000,00 2.000,00
102.000,00 2.000,00
294.041,31 141.852,31
294.041,31 141.852,31

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die tankpool24 international GmbH, Minden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der tankpool24 international GmbH, Minden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der tankpool24 international GmbH, Minden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Bad Oeynhausen, 16. Januar 2024

AUDITAS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Bw. Burkhard Osterwisch, Wirtschaftsprüfer

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 09. Februar 2023 festgestellt.

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