Schopstraße 20 eGbR
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Henning Vages seit 17.3.2026 | Geschäftsführer |
Juan Michael Molina Burdekat seit 3.9.2025 | Geschäftsführer |
Nicolai Hillgruber seit 2.7.2025 | Prokura |
André Oldenburg seit 2.7.2025 | Prokura |
Gunnar Jäger seit 2.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Datagroup IT Services Holding AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LAGERBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023DATAGROUP BIT Düsseldorf, Düsseldorf1. Rahmenbedingungen Konjunktur weiter gehemmt Auch im Jahr 2023 konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht maßgeblich erholen. Die Konjunkturprognosen des ifo Instituts rechnen mit einem preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von -0,4% für das Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Auch für die kommenden Jahre sind die Aussichten gedämpft. Das ifo Institut erwartet ein Wachstum von 1,4% 2024 und von 1,2% für 2025. Die deutsche Wirtschaft wurde von der weiter hohen Inflationsrate gebremst, die die Kaufkraft der Verbraucher*innen erheblich beeinträchtigt hat. Auch der Anstieg der Leitzinsen durch die Zentralbanken weltweit wirkte sich negativ auf den Konsum sowie auf die Konjunktur aus, da die realen Haushaltseinkommen sanken und die Finanzierungskosten stiegen. Auch die deutsche Industrie spürte durch die Abkühlung der Weltkonjunktur eine reduzierte Nachfrage. Der ifo Geschäftsklimaindex spiegelt die pessimistische Stimmung in den Unternehmen in Deutschland wider: Im August 2023 fiel der Index auf 85,7 Punkte, was bereits der vierte Rückgang in Folge ist. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage erreichte den niedrigsten Stand seit August 2020 und die Unternehmen sind auch pessimistischer in Bezug auf die kommenden Monate als noch zuvor. Digitalbranche auf höherem Niveau als Gesamtwirtschaft Auch das Geschäftsklima in der Digitalbranche verzeichnete im Mai 2023 einen Abstieg auf 17,7 Punkte und die Unternehmen der Branche bewerteten die Geschäftserwartungen schwächer als zuvor. Jedoch bleibt die ITK-Branche im Vergleich zur Gesamtwirtschaft auf einem deutlich höheren Niveau. Der Branchenverband Bitkom rechnet für 2023 erstmalig mit Umsätzen über 200 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sollen sie um 2,1 % auf voraussichtlich 213,2 Milliarden EUR wachsen. Das größte Wachstum soll das Segment Software mit 9,6 % auf 41,5 Milliarden EUR verzeichnen. Besonders deutliches Wachstum zeigen dabei Plattformen für Künstliche Intelligenz (41,8 % auf 1,1 Milliarden EUR), Collaborative Applications (15,6 % auf 1,6 Milliarden EUR) und Sicherheits-Software (11,4 % auf 3,3 Milliarden EUR). Auch die Ausgaben für IT-Services sollen steigen: um 5,3 % auf 49,4 Milliarden EUR. Digitalisierung entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit In einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom gaben 60 % der Unternehmen an, dass Konkurrenten, die auf Digitalisierung setzen, ihnen voraus sind. Gleichzeitig sehen sich 64 % der Unternehmen als Nachzügler in der Digitalisierung. 53 % der Unternehmen möchten 2023 mehr in ihre Digitalisierung investieren. Die größten Hemmnisse für die Digitalisierung sind dabei Datenschutz, Fachkräftemangel, Anforderungen an IT-Sicherheit, begrenzte Zeit und finanzielle Mittel. Beispielsweise denken 72 % der Unternehmen, dass Künstliche Intelligenz für die Zukunft der deutschen Wirtschaft entscheidend ist, aber nur 15 % setzen KI tatsächlich ein.
2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Die DATAGROUP BIT Düsseldorf (BIT D) ist fokussiert auf das Marktsegment Finanzdienstleister. Dieses Marktsegment befindet sich nach wie vor in einem großen Transformationsprozess. Cashless Payment Services dominieren den Finanzsektor, Bargeld ist auf dem Rückzug. Internetbanking und SB Filialen ersetzen den traditionellen Filialbetrieb. Cyberkriminalität ist das Pendant zum klassischen Banküberfall geworden. Dies reflektiert sich auch in den steigenden regulatorischen Anforderungen, exemplarisch sei hier DORA (Digital Operational Resilience Act) genannt, die von der EU veröffentichte Verordnung zur Stärkung der digitalen Betriebsstabilität. Cyberkriminalität weckt einen ständig wachsenden Bedarf nach Security Services um die eingesetzten Technologien vor externen Bedrohungen zu schützen. Die Cloudifizierung wird ebenfalls immer mehr Thema auch im Bankenumfeld. Viele Finanzdienstleister haben eine Cloudifizierungsstrategie die in den nächsten Jahren immer stärker greifen wird. Steigende Zinsen führen zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung bei den Finanzdienstleistern. Dies könnte zu einer Entspannung bei den zuletzt arg gebeutelten IT Budgets führen. Insgesamt geht die BIT D von einem Rückgang der traditionellen Serviceumsätze bei ihren Bestandskunden aus. Diese müssen durch neue Service-Umsätze bei den Bestandskunden, Neukundengewinnung aber auch durch die Zusammenarbeit mit anderen DATAGROUP Schwestergesellschaften realisiert werden. Die Zusammenführung der BIT Düsseldorf und der BIT Hamburg war ein wesentlicher Schwerpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Prozess- und Verfahrenslandschaft beider Gesellschaften ist abgeschlossen und beide Gesellschaften arbeiten jetzt synchron. Zielsetzung ist hier eine stabilere Betriebsumgebung, schnellere Umsetzung von Betriebs- und Projektthemen und damit einhergehend eine deutlich verbesserte Ergebnissituation in der BIT Düsseldorf. Vorteile für die BIT HH sind unter anderem die Vollauslastung der bestehenden Betriebsressourcen. Der Umsatz im GJ 22/23 beträgt 34,824 Mio. € gegenüber 33,522 Mio. € im GJ 21/22. Der Anstieg ist hauptsächlich begründet durch Nachverrechnungen, additive Bestandsumsätze und geringere Pönalezahlungen. Die DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH (BIT D) schließt das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Verlust in Höhe von Mio. EUR 2,96 ab. Dies bedeutet eine deutliche Reduzierung der Verluste gegenüber Vorjahr (Mio. EUR -10,13). Ausschlaggebend hierfür waren im wesentlichen die Synchronisation der Verfahren und Prozesse der BIT D und der BIT HH und der daraus resultierenden höheren Betriebsstabilitätten sowie die hergestellte Transparenz bei den abrechenbaren Leistungen. Hinzu kommt die planmäßige Inanspruchnahme von Risikovorsorgen. Das Geschäftsjahr 22/23 bezeichnen wir als erfolgreiches Geschäftsjahr. Neben der zunehmenden Vernetzung mit anderen Konzerngesellschaften wurden auch die wirtschaftlichen Kennzahlen nicht nur erreicht sondern deutlich übertroffen. Ertragslage Umsatzerlöse Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 34.824 erzielt. Im Geschäftsjahr 2021/2022 betrugen die Umsatzerlöse 33.522 TEUR. Dies ist eine Steigerung von TEUR 1.302. Die Umsätze des abgelaufenen Geschäftsjahres betreffen ausschließlich Umsätze, die innerhalb Deutschlands realisiert wurden. Die Gesamtanzahl der Kunden war im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil. Die Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften wurde im Geschäftsjahr deutlich zurückgefahren. Insgesamt wurde ein Umsatz mit Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 654 erzielt. Die Vorjahresprognose von leicht sinkenden Umsatzerlösen konnte übertroffen, weil mehr Umsatzerlöse als geplant mit externen Kunden erzielt werden konnten. Materialaufwand Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 29.970. Der Materialaufwand im Vorjahr betrug TEUR 29.677. Die Materialeinsatzquote für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 lag bei 86,0% (im Vorjahr 88,5 %). Personalaufwand Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug TEUR 5.592 (im Vorjahr TEUR 6.260), was einer Minderung von TEUR 668 entspricht. Ausschlaggebend für die gesunkenen Personalkosten sind die Übernahme von Mitarbeitern innerhalb des DATAGROUP-Konzerns. Im Wesentlichen sank aufgrund dessen die Personalkostenquote im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 16,05% (im Vorjahr 18,67%). EBITDA Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.842 und beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR -127. EBIT Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbessert sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.552 und beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR -4.068. Grund für das deutlich bessere Ergebnis sind Erfolge in der Synchronisation der Prozess- und Verfahrenslandschaft der beiden BIT Organisationen. Hinzu kommt ein stringentes Kosten- und Qualitätsmanagement sowie die geplante Inanspruchnahme von Risikovorsorgen. Gewinn/Verlust Das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 wurde mit einem Fehlbetrag in Höhe von TEUR -2.960 (i. Vj. TEUR -10.129) abgeschlossen. Begründet ist dies mitunter durch die Inanspruchnahme von Risikovorsorgen. Das Zinsergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR -1.303 (im Vorjahr TEUR -2.474). Der Zinsaufwand für die Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 448. Die Zinserträge erhöhten sich im gleichen Zeitraum um TEUR 408. Finanz- und Vermögenslage Anlagevermögen Das immaterielle- und Sachanlagevermögen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von Mio. EUR 5,22 (im Geschäftsjahr 2021/2022: Mio. EUR 8,98) besteht überwiegend aus erworbener Hard- und Software und Arbeitsplatzsystemen. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen Mio. EUR 5,27 und sind um Mio. EUR 6,14 niedriger als im vorangegangen Geschäftsjahr (Geschäftsjahr 2021/2022: Mio. EUR 11,42). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen Mio. EUR 2,68 (im Geschäftsjahr 2021/2022: Mio. EUR 2,59). Eigenkapital Das Eigenkapital ist aufgrund der weiter unten abgebildeten Ketteneinbringung der DATAGROUP BIT Hamburg GmbH positiv und beträgt nun Mio. EUR 39,824 (im Geschäftsjahr 2021/22: Mio. EUR -26,956). Die aufgestellten Planrechnungen zeigen, dass die Finanzierung der Gesellschaft für das aktuelle Geschäftsjahr 2022/2023 und die darauffolgenden Geschäftsjahre (bis 30.09.2026) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gesichert ist und somit bei der Bewertung für Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern Prämisse) ausgegangen wird. Mit Verträgen vom 28.09.2023 wurde die DATAGROUP BIT Hamburg GmbH in die DATAGROUP Invest 5 GmbH und von dieser in die Tochtergesellschaft DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH eingebracht. Hierzu wurde das Stammkapital durch Bareinlage um 100 € erhöht und gleichzeitig ein Sachagios in Form der eingebrachten Geschäftsanteile an der BIT Hamburg GmbH aktiviert. Der Wert der jeweils eingebrachten Gesellschaft, nämlich der DATAGROUP BIT Hamburg GmbH, wird mit EUR 69.740.000,00 angesetzt. Dies führt zur Bildung einer zusätzlichen Kapitalrücklage in Höhe von EUR 69.740.000,00. Damit ist die im Vorjahr festgestellte Überschuldung der Gesellschaft behoben. Die durchgeführte Ketteneinbringung soll unter anderem die organisatorische und operative Zusammenführung im BIT-Cluster unterstützen. Liquidität Die DATAGROUP BIT D verfügt zum Stichtag 30.09.2023 über einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von Mio. EUR 2,07 (im Geschäftsjahr 2021/2022: Mio. EUR 1,36). Über die Konzernmutter DATAGROUP SE wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr der laufende Liquiditätsbedarf abgedeckt. Mitarbeiter Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 wurden, inklusive Geschäftsleitung und Auszubildenden, durchschnittlich 38,5 Mitarbeiter beschäftigt (im Geschäftsjahr 2021/2022: 55,67 Mitarbeiter). Zum Bilanzstichtag am 30.09.2023 belief sich die Anzahl der Mitarbeiter auf 37. Einen hohen Stellenwert hat die individuelle Fort- und Weiterbildung, die sich insbesondere an den gegenwärtigen und künftigen Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Führungskompetenzen. 3. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagementsystem Die DATAGROUP-Gruppe ("DATAGROUP") unterhält ein konzernweites Risikomanagementsystem zur frühzeitigen Erkennung von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken, welches auch die BIT D abdeckt. Aufgabe des Risikomanagements ist die systematische Risikobewertung anhand eines einheitlichen Risikokataloges, die regelmäßige Risikokommunikation durch Risikoberichte und schließlich die zentrale Risikosteuerung und -kontrolle. Das Risikomanagement umfasst Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen, um zeitnah Maßnahmen zur Risikoprävention und -handhabung einleiten zu können. Ausgehend von standardisierten Frühwarnsystemen erstellen die operativ tätigen Konzerngesellschaften regelmäßig nach einheitlichen Risikokatalogen standardisierte Risikoberichte. Risiken werden anhand des Risikokatalogs identifiziert und nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die Konsolidierung der Risikoberichte, die Bewertung der Risiken und die Entwicklung von Maßnahmen erfolgt zentral in der Konzernmuttergesellschaft. Die Frühwarnsysteme umfassen die Vertriebsplanung, die Liquiditätsplanung, die kurzfristige Erfolgsrechnung und ein qualitatives Management Summary. Für die Umsetzung der im Rahmen der Bewertung dokumentierten Maßnahmen ist auf Ebene der operativ tätigen Konzerngesellschaften die Geschäftsführung verantwortlich, auf Ebene der Konzernmuttergesellschaft der Vorstand. Neben den im Abschnitt »Risiken« genannten Risikofaktoren könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen. Chancenmanagement Chancen aus dem Marktumfeld DATAGROUP und die BIT D sind auf dem Markt für IT-Serviceleistungen aktiv. Das Unternehmen unterliegt damit wie die Wettbewerber den konjunkturellen Entwicklungen der Branche sowie des Gesamtmarktes. Bei einer allgemein positiven Wirtschaftsentwicklung ergeben sich Chancen für erfolgreiches Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Aber auch von einer stagnierenden oder negativen Konjunkturentwicklung kann die BIT D profitieren. Die digitale Transformation treibt die Nachfrage nach IT im Allgemeinen, aber auch nach IT-Servicedienstleistungen im Besonderen an. Die vom Unternehmen adressierten Märkte bieten nach wie vor ein großes Wachstumspotenzial. Chancen aus der technologischen Entwicklung Angesichts einer globalisierten Wirtschaft, die nach immer höherer Profitabilität und Prozesseffizienz verlangt, nimmt die allgemeine Bedeutung der Informationstechnologie weiter zu. IT ist essentieller Bestandteil der betrieblichen Wertschöpfung und in aller Regel auch ein bestimmender Erfolgsfaktor unternehmerischer Tätigkeit. Der IT-Markt ist dabei geprägt durch eine hohe Innovationsgeschwindigkeit und relativ kurze Produktzyklen. Die Komplexität der Produkte und der hohe Aufwand, der nötig ist, um die IT-Infrastruktur auf dem neusten Stand der Entwicklung zu halten, führt dazu, dass viele Unternehmen den Betrieb ihrer IT-Systeme ganz oder teilweise an kompetente Partner auslagern. Auch die Aufrechterhaltung des sicheren IT-Betriebs stellt insbesondere vor dem Hintergrund einer gestiegenen Cyber Security-Bedrohungslage den von DATAGROUP und der BIT D adressierten Mittelstand vor Herausforderungen. Außerdem wird auch der in den kommenden Jahren zunehmende Fachkräftemangel in der IT den Trend und die Notwendigkeit zum Outsourcing verstärken und sich somit positiv auf das Geschäft der BIT D auswirken. Mit dem modularen Serviceportfolio der CORBOX deckt DATAGROUP die gesamte Bandbreite der Unternehmens-IT ab. Dazu zählt neben hochwertigen Dienstleistungen wie Managed oder Cloud Services auch der Bereich IT-Sicherheit. Die Anzahl der Cyberangriffe auf Unternehmen und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung wächst seit Jahren und die Angriffe werden immer professioneller ausgeführt. Daher wurde das CORBOX Security-Serviceportfolio um vielfältige Informationssicherheitsdienstleistungen erweitert. Damit bieten die DATAGROUP IT Security Services zuverlässigen Schutz vor Bedrohungen durch moderne und wirksame Sicherheitskonzepte, die Angreifern immer einen Schritt voraus sind. Chancen aus der zunehmenden Digitalisierung Chancen für die BIT D entstehen vor allem aus dem anhaltenden Trend zur Digitalisierung. Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen zum dezentralen Arbeiten gezwungen und mit Hilfe von Cloud-basierten Kollaborationslösungen die Arbeitswelt nachhaltig verändert - in der Privatwirtschaft genauso wie in der öffentlichen Verwaltung. Auch der anhaltende Fachkräftemangel verstärkt weiter den Bedarf an Digitalisierung und IT-gestützten Automatisierungslösungen. Für Unternehmen ist die Digitalisierung nicht zuletzt ein Schlüssel, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Für die BIT D bietet diese Entwicklung die Chance, bestehende Kunden mit zusätzlichen Services bedienen zu können oder neue Kunden für das umfassende CORBOX-Serviceportfolio zu gewinnen. Die BIT D reagiert auf neue Technologien mit entsprechenden Angeboten für ihre Kunden, beispielsweise im Bereich Security z.B. SOAR Services, Unterstützung bei der Implementierung von DORA und ergänzt das Dienstleistungsangebot permanent um weitere Services wie z.B. Imutable BackUp. Chancen aus der Kundenstruktur DATAGROUP und die BIT D verfügen über einen breitgefächerten Stamm von Kunden. Die konjunkturelle Entwicklung einzelner Branchen oder Regionen sowie Änderungen der investiven Rahmenbedingungen haben unter Umständen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von DATAGROUP und der BIT D. Die hohe Diversifikation des Kundenstamms bietet dem Unternehmen jedoch die Chance, die schwächere Entwicklung einzelner Branchen oder Regionen durch die stärkere Entwicklung anderer mindestens auszugleichen, sodass der Erfolg von DATAGROUP und der BIT D insgesamt nicht gefährdet ist. Chancen durch Nachhaltigkeit Die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Sie reichen von Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes, der IT-Sicherheit und der Resilienz von Lieferketten bis hin zu Fragen der Corporate Governance. Als verantwortungsvoll agierendes Unternehmen nehmen wir diese Herausforderungen ernst und möchten mit unseren Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Einen Überblick über die Aktivitäten von DATAGROUP bietet der jährlicher Nachhaltigkeitsbericht. DATAGROUP strebt als Unternehmen langfristigen und nachhaltigen Erfolg an. Technologien und Dienstleistungen anzubieten, die die digitale und ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen, bietet DATAGROUP die Chance, sich langfristig als innovatives IT-Unternehmen zu positionieren. Das entspricht den Erwartungen unserer Kunden und ist auch für die Gewinnung und Bindung gerade von neuen Mitarbeiter*innen ein wichtiges Kriterium. Geschäftsbezogene Risiken Wirtschaftliches Handeln ist mit Risiken und Chancen verbunden. Die im Folgenden beschriebenen Risiken sind Gegenstand des Risikofrüherkennungssystems und werden regelmäßig überwacht und gesteuert. Markt- und Wettbewerbsrisiken Auf dem Markt für Informationstechnologie herrscht seit Jahren intensiver Wettbewerb, der sich möglicherweise in den nächsten Jahren weiter verschärfen könnte. Neben einer Vielzahl von regionalen oder deutschlandweit tätigen Unternehmen bieten auch internationale Großunternehmen Leistungen im Bereich IT-Services an. Eine Verschärfung des Wettbewerbsdrucks im IT-Markt kann zur Verdrängung der BIT D durch Konkurrenten und damit zu Umsatzeinbußen führen. Die Stärkung der Kundenbindung und -zufriedenheit, erfolgreiche Vertriebsanstrengungen und hohe Qualitätsanforderungen an das eigene Leistungsportfolio sollen die Position der BIT D im Markt sicherstellen. Insgesamt wird das Risiko aus der Wettbewerbssituation am IT-Markt weiterhin als gering eingestuft. Technische Verfügbarkeit des Leistungsangebotes Die Geschäftstätigkeit der BIT D wird durch den Einsatz moderner Informationstechnologien unterstützt. Insofern hat die Verfügbarkeit der IT-Systeme und des Leistungsangebotes für DATAGROUP und der BIT D als Anbieter von IT-Betriebsdienstleistungen eine besondere Bedeutung. Die Anfälligkeit oder der Ausfall von Infrastrukturkomponenten können die Arbeitsabläufe bei DATAGROUP inklusive der BIT D oder bei den Kunden im Extremfall zum Erliegen bringen. Sollte die BIT D in Zukunft ihren Lieferungs- oder Leistungsverpflichtungen nicht oder nur unzureichend nachkommen können, kann das Risiko von Schadensersatzverpflichtungen aus Gewährleistung und Haftung entstehen oder Strafzahlungen aus Vertragsverletzungen einsetzen. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsqualität und der ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung erfolgt durch eine laufende interne Produktionsüberwachung und -steuerung. Durch die stringente Organisation der IT-Serviceproduktion und die Nutzung geeigneter Architekturen wird ein Höchstmaß an Verfügbarkeit sichergestellt. DATAGROUP betreibt ein ganzheitliches IT-Service-Management, das im Kern ein zeitgemäßes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) einschließt. Das DATAGROUP ISMS wird für ausgewählte DATAGROUP Gesellschaften und Services gemäß ISO/IEC 27001 zertifiziert und um die ISO/IEC 27018 mit Fokus auf den Schutz personenbezogener Daten in Cloud-Umgebungen erweitert. Das IT Operations Management der DATAGROUP Operations GmbH ist zusätzlich gemäß ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz (BSI) zertifiziert. Sämtliche zentralen IT-Plattformen werden in einem sogenannten Colocation-Modell in gespiegelten Rechenzentren in Frankfurt und Düsseldorf betrieben. Die Data Center in Frankfurt und Düsseldorf sowie alle DATAGROUP-Standorte im Scope werden jährlich nach dem international anerkannten Standard ISO 27001 auditiert. Das Management-System für den übergreifenden Geschäftsprozess »DATAGROUP IT Service Management« wird jährlich in internen und externen Audits gemäß dem internationalen Standard ISO 20000 überprüft. Beinhaltet sind alle Services im Service-Katalog mit sämtlichen Prozessen und Funktionen. Zuletzt wurde im September 2021 erfolgreich die Rezertifizierung mit der TÜV Süd Management Services GmbH durchgeführt. Zur weiteren Absicherung der Geschäftsrisiken besteht ein ausreichender Versicherungsschutz für Betriebsunterbrechungen im eigenen Unternehmen sowie bei Kunden, der turnusmäßig durch das Management auf seine Angemessenheit überprüft wird. IT-Sicherheit / Cyber Security Aufgrund der erheblich gestiegenen Zahl an Cyberangriffen verstärken DATAGROUP und die BIT D kontinuierlich ihre Anstrengungen zum Schutz ihrer Ressourcen, Systeme und Daten sowohl in Bezug auf die konzerneigene IT als auch auf die betriebenen Kundensysteme. Neben der regelmäßigen Durchführung von Penetration-Tests wurden die technischen Maßnahmen für Schutz und Angriffserkennung sowie die IT-Service-Management-Struktur und die darin verankerten Sicherheitsmechanismen in den vergangenen Jahren erweitert. Eine betrügerisch motivierte oder arglistige IT-Sicherheitsgefährdung oder ein Cyber-Angriff auf die Systeme von DATAGROUP, der BIT D oder der von DATAGROUP betreuten Kundensysteme kann dennoch nicht ausgeschlossen werden und könnte erhebliche negative Auswirkungen auf die BIT D und ihre Kunden- und Leistungsbeziehungen sowie ihre Reputation haben und große rechtliche und finanzielle Risiken nach sich ziehen. Risiko aus dem technologischen Wandel Das technologische Umfeld, in dem die BIT D aktiv ist, unterliegt permanenter Veränderung, insbesondere durch die Entwicklung neuer Technologien, wie beispielsweise der Bereitstellung von Infrastrukturdienstleistungen oder von Software mit Hilfe von Cloud-Technologien sowie KI. Das Portfolio der durch Kunden eingesetzten Anwendungen und Lösungen vergrößert sich ständig. DATAGROUP und die BIT D arbeiten permanent daran, das Leistungsportfolio um neue Technologien zu erweitern, an die veränderten Bedürfnisse der Kunden zu adaptieren und die Qualifikationen der Mitarbeiter*innen entsprechend anzupassen. Das Risiko, dass es zu einer disruptiven Veränderung des technologischen Umfelds kommt, auf den DATAGROUP und die BIT D nicht rechtzeitig mit dem eigenen Leistungsportfolio reagieren können, wird derzeit als gering eingeschätzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditäts-, Forderungsausfall- sowie Zinsänderungsrisiken. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität der BIT D ist durch eine Refinanzierung durch die Konzernmuttergesellschaft DATAGROUP SE jederzeit sichergestellt. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität sichert DATAGROUP durch Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln und Kreditlinien. Eine regelmäßige Liquiditätsplanung stellt die ausreichende Ausstattung mit finanziellen Mitteln sicher. Alle Tochtergesellschaften und damit auch die BIT D sind Bestandteil einer zentralen Liquiditätsplanung, durch die die Zahlungsfähigkeit des Konzerns sichergestellt wird. Die Liquiditätsrisiken werden als gering eingeschätzt. Die Forderungsausfallrisiken des Konzerns sowie der BIT D werden stetig eng überwacht, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen. Diese Risiken werden derzeit als überschaubar eingeschätzt, insbesondere weil ein Großteil der Umsätze mit Auftraggebern abgewickelt wird, die vom Vorstand und Geschäftsführung als solide und solvent angesehen werden. Das Ausfallrisiko wird zudem durch Bonitätsprüfungsprogramme abgesichert. Die Kunden durchlaufen das Bonitätsprüfungsprogramm - als Ergebnis dieser Bemühungen bewegt sich die Forderungsausfallsumme auf einem niedrigen Niveau. Risiken aus der Kundenstruktur Die BIT D konnte in der Vergangenheit erfolgreich Großaufträge mit Großkunden abschließen. Ein Risiko besteht in der Abhängigkeit von wichtigen Großkunden und deren Geschäftsentwicklung. Die Risikosteuerung erfolgt durch eine spezialisierte Großkundenbetreuung, durch die negative Entwicklungen in der Kundenbeziehung frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Einzelaufträge, die ein bestimmtes Volumen übersteigen, müssen dem Vorstand der DATAGROUP SE vorgelegt und von diesem genehmigt werden. DATAGROUP-Konzernweit wird ferner durch eine zielgerichtete Marketingstrategie sowie durch die Markteinführung innovativer neuer Produkte und Dienstleistungen eine gezielte Verbreiterung der Kundenbasis verfolgt. Zusätzlich wird im DATAGROUP-Konzern eine sehr heterogene Kundenstruktur über alle Branchen hinweg fokussiert. Lieferantenrisiken Als IT-Dienstleister und Anbieter von IT-Produkten arbeitet die BIT D mit Lieferanten für technische Komponenten und anderen Dienstleistungsunternehmen zusammen. Lieferengpässe lassen sich vor dem Hintergrund der stellenweise weiterhin global beeinträchtigten Lieferketten nicht ausschließen. Derartige Lieferengpässe können die Lieferbarkeit von Hardwarekomponenten insgesamt negativ beeinträchtigen und zu längeren Lieferzeiten, Preiserhöhungen, Änderungen in der Produktstrategie oder anderen negativen Auswirkungen auf die BIT D führen. Diesen begegnet die BIT D vor allem durch erhöhte Kapazitätsreserven der eingesetzten Hardware-Ressourcen. Im Zuge der Beeinträchtigung der Lieferketten haben auch die Risiken aus mangelnder Qualität der eingesetzten Hard- und Software-Komponenten zugenommen. Insbesondere in neuen Softwareversionen - die aus Gründen der IT-Sicherheit aktuell gehalten werden müssen - enthaltene Fehler können zur Beeinträchtigung der Betriebsstabilität der IT-Services führen. DATAGROUP mitigiert dieses Risiko durch die Erweiterung der Testmöglichkeiten im Vorfeld sowie der Change Vorgehensweise bei der Ausbringung neuer Softwareversionen. Lieferrisiken in Ihrer Gesamtheit werden durch ein professionelles Beschaffungsmanagement und durch die vertragliche Absicherung der Lieferungs- und Leistungskette abgesichert, so dass das Risiko - insbesondere auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Dienstleistungsanteils im DATAGROUP-Konzern - als gering eingeschätzt werden kann. Personalwirtschaftliche Risiken Risiken können aus der potenziellen Fluktuation von Mitarbeiter*innen und Führungskräften in Schlüsselpositionen entstehen. Das unerwünschte Ausscheiden von Führungskräften und Mitarbeiter*innen kann sich nachteilig auf DATAGROUP und auf die BIT D oder auf Kundenbeziehungen auswirken, sofern es nicht gelingt, in angemessener Zeit und zu marktgerechten Konditionen qualifizierte und geeignete Kandidat*innen zu gewinnen. Mitarbeitermotivation, -bindung und -entwicklung ist daher ein wichtiges Ziel der Mitarbeiterführung und der Personalpolitik der BIT D. Das Risiko einer wesentlichen nachteiligen Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung durch den Verlust von Leistungsträger*innen wird aufgrund der hohen Mitarbeiterbindung in den vergangenen Jahren derzeit als gering eingeschätzt. Weitere personalwirtschaftliche Risiken können sich aus dem Mangel an qualifiziertem Personal in der IT-Industrie und dadurch bedingt steigende Lohnkosten ergeben. Nach wie vor treibt die Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft und Verwaltung die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Nicht zuletzt besteht das Risiko, dass die zunehmend spürbaren Preissteigerungen und Inflationstendenzen zu einer allgemeinen Lohninflation führen. Mit Blick auf diese Entwicklungen unternehmen DATAGROUP und die BIT D unverändert umfassende Anstrengungen zur langfristigen Bindung ihrer Mitarbeiter*innen. Hierfür wurde 2022 die sogenannte DATAGROUP Career Box entwickelt. Sie fasst die Einstiegs- sowie Entwicklungs- und Karrierewege bei DATAGROUP zusammen und zeigt Weiterentwicklungsperspektiven für alle Mitarbeitenden auf. Dies ist ein elementarer Baustein für die Erhaltung und laufende Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit von DATAGROUP und der BIT D. Rechtliche Risiken Die Gesellschaften des DATAGROUP-Konzerns müssen sich im Zuge ihres Geschäftsbetriebs mit gerichtlichen und außergerichtlichen Ansprüchen Dritter auseinandersetzen. Zurzeit sind keine laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren bekannt, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der BIT D haben könnten. Insgesamt werden die rechtlichen Risiken als gering eingestuft. Risiken aus einer globalen Pandemie Eine erneute Verschlechterung der Corona-Pandemie, das Auftreten neuer Varianten oder anderer Erreger birgt auch für die BIT D latent Risiken. DATAGROUP und die BIT D haben im Verlauf der Corona-Pandemie zahlreiche nachhaltige Maßnahmen zum Schutz der Kund*innen, Mitarbeiter*innen und zur Aufrechterhaltung eines ungestörten Geschäftsbetriebs getroffen und diese regelmäßig dem jeweiligen Infektionsgeschehen adäquat angepasst. Durch den hohen Grad der Digitalisierung im Unternehmen konnte und kann der Geschäftsbetrieb auch in Phasen von Lockdowns ohne Einschränkungen fortgeführt werden. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter*innen der BIT D verfügt über die Möglichkeit, mobil zu arbeiten und die Aufgaben unverändert auszuführen. Die ökonomischen Auswirkungen einer Pandemiewellen fallen demnach gering aus. 4. Prognosebericht Das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 liegt bereinigt um Sondereffekte über dem Ergebnis des vorangegangenen Geschäftsjahr 2021/2022. Die Synchronisation der Betriebsprozesse mit der BIT HH zeigen erste Erfolge. Hieran muss weiter gearbeitet werden. Zudem muss versucht werden das Umsatzvolumen bei den Bestandskunden durch additive Services auszubauen. Alle bisher bekannten finanziellen Risiken sind zum heutigen Zeitpunkt durch die Bildung einer Risikovorsorgeposition aus dem Geschäftsjahr 2019/2020 abgedeckt. Für die Umsetzung der Maßnahmen besteht ein umfangreicher Maßnahmenkatalog, welcher durch die Geschäftsleitung der BIT D in Abstimmung mit dem Vorstand der DATAGROUP SE mit Wirkung für die kommenden Geschäftsjahre verabschiedet wurde. Darauf basierend erwartet die Geschäftsführung absinkende Umsatzerlöse bei den externen Kunden aber eine deutliche Zunahme des Intercompany Umsatzes. Insgesamt wird von einem Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau ausgegangen. Für das laufende Geschäftsjahr wird von einer deutlichen Verbesserung des negativen EBITs ausgegangen, da die Geschäftsführung an die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen glaubt. Insgesamt ist die Entwicklung der DATAGROUP BIT D davon abhängig, dass die Planungsziele bezüglich Umsatz, Ertrag sowie Liquidität erreicht werden sowie die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs erfolgreich sein wird.
Düsseldorf, den 18. Dezember DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH gez. Holger Blank, Geschäftsführung gez. Gunnar Jäger, Geschäftsführung BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023DATAGROUP BIT Düsseldorf, DüsseldorfA. Allgemeine Angaben Die DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist in das Handelregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 49333 eingetragen. Die DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Größenabhängige Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss der DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechtes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet in Ausübung des Wahlrechtes in § 275 Abs. 1 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind in den Anhang übernommen. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Aktivierung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit deren Anschaffungskosten, die ausschließlich lineare Abschreibung wird auf 3 bis 6 Jahre bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge vorgenommen. Forschungsaufwendungen sind nicht angefallen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 15 Jahre. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Der Ansatz der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Bewertung der Waren erfolgt mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag. Das so genannte Deckungsvermögen, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsansprüchen oder vergleichbar langfristig fälligen Verpflichtungen dient, wird saldiert mit den entsprechenden Rückstellungen ausgewiesen. Die verrechenbaren Vermögensgegenstände sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen für erkennbare Risiken ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen werden mit dem sich für eine Restlaufzeit von 15 Jahren ergebenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Dieser von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene Zinssatz belief sich zum 30.09.2023 auf 1,81%. Der versicherungsmathematischen Kalkulation der Pensionsrückstellung liegt die projizierte Einmalbeitragsmethode unter Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G unter Annahme einer Gehaltssteigerung von 2,50% und einer Rentenentwicklung von 2,25% zugrunde. Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen werden saldiert mit entsprechendem Deckungsvermögen ausgewiesen. Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den Unterschiedsbetrag, der sich im Rahmen der Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes BilMoG - erstmals anzuwenden auf das nach dem 31.12.2015 endende Geschäftsjahr - hinsichtlich der Neubewertung der Pensionsrückstellung ergab, ratierlich über 15 Jahre anzusammeln. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verpflichtungen aus dem Wertkontenplan werden mit den eingebrachten Nominalwerten unter Berücksichtigung einer Garantieverzinsung passiviert. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die latenten Steuern wurden unter Heranziehung des für die Gesellschaft durchschnittlich anzuwendenden Steuersatzes ermittelt. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde verzichtet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
1) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag 2) Beteiligung als Komplementär Die DATAGROUP BIT Oldenburg GmbH (vormals dna Gesellschaft für IT-Services mbH) wurde mit Vertrag vom 23.12.2020 mit Wirksamkeit zum 06.05.2021 erworben. Zwischen der DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH und der DATAGROUP BIT Oldenburg GmbH ist ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden, der eine Abführung des Gewinns der Tochtergesellschaft ab dem Stichtag 01.01.2021 bewirkt. Die DATAGROUP Pensions FIS GmbH & Co. KG wurde mit der Intention gegründet, einen Teil der bestehenden Pensionsverpflichtungen auszugliedern. Die Ausgliederung wurde bislang nicht durchgeführt. Mit Verträgen vom 28.09.2023 wurde die DATAGROUP BIT Hamburg GmbH in die DATAGROUP Invest 5 GmbH und von dieser in die Tochtergesellschaft DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH eingebracht. Hierzu wurde das Stammkapital durch Bareinlage um 100 € erhöht und gleichzeitig ein Sachagios in Form der eingebrachten Geschäftsanteile an der BIT Hamburg GmbH aktiviert. Der Wert der jeweils eingebrachten Gesellschaft, nämlich der DATAGROUP BIT Hamburg GmbH, wird mit EUR 69.740.000,00 angesetzt. Dies führt zur Bildung einer Kapitalrücklage in Höhe von EUR 69.740.000,00. Damit ist die im Vorjahr festgestellte Überschuldung der Gesellschaft behoben. Die durchgeführte Ketteneinbringung soll die organisatorische und operative Zusammenführung im BIT-Cluster unterstützen. Die Bewertung der Einbringung der DATAGROUP BIT Hamburg GmbH erfolgte handelsrechtlich zu Verkehrswerten und steuerrechtlich zu Buchwerten. 2. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 wird im Anlagenspiegel dargestellt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 252.308,19 (Vorjahr: EUR 620.223,62). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind EUR 2.019.222,85 (Vorjahr: EUR 10.032.898,84) aus Vorleistungen für mehrere kundenbezogene Projekte enthalten. Im Geschäftsjahr wurden Materialaufwendungen in Höhe von EUR 3.685.476,86 sowie Personalaufwendungen in Höhe von EUR 1.062.614,86 erfolgswirksam diesem Posten entnommen. Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.069.234,88 vereinnahmt. Die Forderungen aus Vorleistungen für kundenbezogene Projekte verfügen mit EUR 2.019.222,85 (Vorjahr: EUR 4.697.898,84) über eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Eigenkapital Durch den Einbrinungsvorgang der BIT Hamburg ist das Eigenkapital zum 30.09.2023 auf EUR 39.823.821,65 (Vorjahr: EUR - 26.956.602,21) angestiegen. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen im Rahmen der Einführung des BilMoG ergab, belief sich auf EUR 1.542.072,00. Im Berichtsjahr wurde der Rückstellung wie im Vorjahr ein Fünfzehntel des Unterschiedsbetrages, das sind EUR 102.806,00, zugeführt. Der Zuführungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der verbleibende Fehlbetrag beläuft sich zum 30.09.2023 auf EUR 102.788. Die Rückstellung wird mit dem sich für eine Restlaufzeit von 15 Jahren ergebenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Der Verpflichtungswert beträgt "brutto" vor Abzug des BilMoG-Unterschiedsbetrages EUR 11.245.846,00. Bei Verwendung eines Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre würde der Verpflichtungswert EUR 11.554.453,00 betragen. Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf EUR 308.607,00. Mit den Rückstellungen für Altersvorsorgungsverpflichtungen oder vergleichbar langfristig fälligen Verpflichtungen wurden nach § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB das zu diesem Zweck hinterlegte Treuhandvermögen verrechnet. Hieraus ergibt sich ein Erfüllungsbetrag der mit dem Deckungsvermögen saldierten Schulden in Höhe von EUR 5.910.638. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte entsprechen den beizulegenden Zeitwerten zum 30.09.2023 und betragen EUR 5.232.420,47. 6. Sonstige Rückstellungen In den sonstige Rückstellungen ist eine Rückstellung für drohende Verluste über EUR 4.692.000 (im Vorjahr EUR 10.151.000,00) enthalten, die auf Grundlage von Kalkulationen zu Großkunden-Projekten gebildet worden ist. Im Geschäftsjahr wurde diese Rückstellung um EUR 5.459.000,00 verbraucht. Der Verbrauch reduzierte den Aufwand in den Materialaufwendungen um EUR 3.738.509,48,den Personalaufwendungen um EUR 417.932,92 und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 1.302.557,60. Darüber hinaus wurden sonstige Rückstellungen insbesondere für ausstehende Rechnungen sowie für Personalkosten (im Wesentlichen für Provisionen, für Restrukturierung, für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche sowie aus Jubiläumsverpflichtungen) gebildet. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten verfügen über eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 42.511.984,61 (Vorjahr: EUR 39.750.928,95). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren in Höhe von EUR 40.111,22 (Vorjahr: EUR 2.308.677,12) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.747.848,69 (Vorjahr: EUR 2.701.057,43). 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf EUR 721.300,74 (Vorjahr: EUR 288.376,94) und betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen sowie die Neubewertung von Forderungen. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von EUR 395.064,46 (Vorjahr: EUR 65.442,33) resultieren im Wesentlichen aus der Ausbuchung einer Forderung. Da entsprechend eine Rückstellung aufgelöst wurde ist dieser Geschäftsvorfall ergebnisneutral. An Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sowie Aufwendungen aus der Anpassung des der Kalkulation der Pensionrückstellungen zugrunde liegenden Rechnungszinses fielen im Geschäftsjahr EUR 122.236,00 (im Vorjahr: EUR 568.180,00) an. Es entstanden ferner Erträge aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 406.303,00 (im Vorjahr: EUR 1.239.753,00). Der Ausweis der Aufwendungen und Erträge erfolgt saldiert unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen. Der Posten "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" enthält außerdem Aufwendungen aus der Aufzinsung der Jubiläumsrückstellung sowie aus Zinsänderungseffekten im Ansatz der Jubiläumsrückstellung in Höhe von EUR 845,00 (Vorjahr: EUR 2.434,00) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen aus Langzeitarbeitskonten und für Überbrückungs- und Sterbegelder über EUR 474,00 (Vorjahr: EUR 1.659,00). Weitere Pflichtangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung waren für das Berichtsjahr und das Vorjahr nicht vorzunehmen. F. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 01.10.2022 bis 30.09.2023 waren im Durchschnitt 38 (im Vorjahr 01.10.2021 bis 30.09.2022 52) Arbeitnehmer beschäftigt. Zum 30.09.2023 lag die Zahl der Mitarbeiter bei 37. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der Geschäftsführung und der Auszubildenden betrug die Mitarbeiterzahl zum 30.09.2023 39. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dr. Jan Saat, Düsseldorf, Manager, bis 30.11.2023 Frau Alexandra Mülders, Köln, Kauffrau, bis 30.09.2023 Herr Gunnar Jäger, Buchholz, Bankbetriebswirt Herr Holger Blank, Paderborn, Dipl.-Kaufmann 3. Konzernunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DATAGROUP SE, Pliezhausen, zum 30.09.2023 einbezogen werden (kleinster Konzernkreis). Diese ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 758721 eingetragen. Der Konzernabschluss soll zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HHS Verwaltungs GmbH, Pliezhausen, zum 30.09.2023 einbezogen werden (größter Konzernkreis). Diese ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 768480 eingetragen. Der Konzernabschluss soll zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden. 4. Ausschüttungssperre aus dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum Wertansatz der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen Der Betrag, der nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt, ermittelt sich wie folgt:
G. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 18. Dezember 2023 DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH gez. Gunnar Jäger gez. Holger Blank Die Geschäftsführung
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DATAGROUP BIT Düsseldorf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 18. Dezember 2023 BANSBACH
GmbH
Tiemann, Wirtschaftsprüfer Hus, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.12.2023 festgestellt worden. |
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