Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Flint CPS Inks Germany GmbH
Sieglestraße 25, 70469 Stuttgart, GermanyStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Schwögler seit 1.12.2025 | Geschäftsführer |
Heinz-Friedrich Ensen seit 27.9.2025 | Geschäftsführer |
Renate Hatzenbühler seit 6.9.2024 | Prokura |
Hans Günter Rösch seit 6.12.2023 | Prokura |
Angelos Doulgeris seit 4.10.2022 | Prokura |
Daniel Rasser seit 18.5.2022 | Geschäftsführer |
Volker Röhr seit 18.5.2022 | Geschäftsführer |
Sabine Petra Edith Gerner seit 4.5.2021 | Prokura |
David Dr. Sonius seit 14.5.2020 | Geschäftsführer |
Martin Walter Sauer seit 19.2.2018 | Geschäftsführer |
Georg Heinrich Johannes Strierath seit 19.2.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Flint HoldCo | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flint CPS Inks Germany GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. GrundlagenDie CPS Inks Germany GmbH ist Teil des weltweit tätigen Konzerns Flint Group Midco Limited, Jersey / UK, der zu den größten Zulieferern der Druckindustrie und Druckfarbenherstellern weltweit gehört. Zur Flint Group CPS Inks Germany GmbH gehören die Produktionsstandorte Stuttgart und Frankfurt am Main. In Stuttgart werden im Wesentlichen Bogenoffsetfarben hergestellt, in Frankfurt am Main werden Druckfarben für den Rollenoffset produziert. Die Beteiligung der Flint Group Germany GmbH an der Flint CPS Inks Germany GmbH wurde mit Ablauf des 31. Januar 2022 an die Flint Group GmbH veräußert sowie der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Flint Group Germany GmbH und der Gesellschaft aufgehoben. Mit Wirkung zum 01. Februar 2022 wurde mit der neuen Gesellschafterin ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Für den aufgestellten Jahresabschluss vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 hat daher ein direkter Vergleich von Kennzahlen mit dem Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Februar 2022 bis 31. Dezember 2022 nur eine eingeschränkte Aussagekraft. II. Entwicklung der Branche und GesamtwirtschaftDie globale wirtschaftliche Entwicklung hat sich in 2023 nach einem starken dritten Quartal zum Jahresende hin wieder abgeschwächt. Der Rückgang des weltweiten Warenhandels hat sich zum Ende des Jahres stabilisiert. Zusätzlich zu den bisherigen Auswirkungen durch die geopolitischen Spannungen hat der Abbau von hohen Lagerbeständen maßgeblich zu diesem negativen Trend beigetragen. Hohe Energiepreise und Lieferengpässe haben noch in der ersten Jahreshälfte zu einer erheblichen Inflation der Verbraucherpreise geführt. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 2,7 % gewachsen. Für 2024 soll das globale Wachstum bei 2,0 % liegen. Die Risiken der Weltwirtschaft bleiben weiterhin hoch, nicht zuletzt aufgrund einer weiteren Eskalation des anhaltenden Ukrainekrieges und dem Konflikt in Nahost. Die deutsche Wirtschaft bewegte sich in 2023 auf der Stelle vor allem aufgrund fehlender Impulse im Exportbereich. Der vom ifo Institut ermittelte deutsche Geschäftsklimaindex landete im Dezember 2023 bei 86,3 Punkten. Ausgehend vom Dezember 2022 mit 88,9 Punkten bedeutet dies einen Einbruch von 2,9 %. Im verarbeitenden Gewerbe ist der Index wie bereits im Vorjahr wiederholt stark eingebrochen. Zum Jahresbeginn 2024 hat sich für die deutsche Wirtschaft der Geschäftsklimaindex auf 85,2 Punkte reduziert. "Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest", erklärte Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts. Die Chemieindustrie in Deutschland hat nach 2022 wiederholt auch für 2023 mit einem drastischen Produktions- und Umsatzrückgang zu kämpfen. Bedingt durch die enorm gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten aufgrund des Ukrainekrieges hat die Chemieproduktion einen weiteren Rückgang von 11 % zu verzeichnen. Durch die reduzierten Kapazitätsauslastungen und die höheren Produktionskosten sind massive Rückgänge in der Marge zu verzeichnen. Eine Besserung der Lage für 2024 ist nicht in Sicht. Zum Jahresende herrscht in der Branche weiterhin Rezessionsstimmung. Der Verband der chemischen Industrie rechnet für das Jahr 2024 nicht mit einem Anstieg der Produktion. Auch der Umsatz soll sich aller Voraussicht nach negativ entwickeln, die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Die deutsche Druckindustrie verzeichnet zum Jahrsende 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang. Der anhaltend hohe Kostendruck insbesondere durch die gestiegenen Energiekosten hat die Geschäftslage der Unternehmen negativ beeinflusst. Auch die konjunkturbedingt schwierige Auftragslage und die ausbleibende gesamtwirtschaftliche Erholung haben zu diesem Trend geführt. Der Geschäftsklimaindex der deutschen Druckindustrie reduzierte sich auf 86,5 Punkte und notiert damit rund 1,7 % unter seinem Vorjahresniveau. Aufgrund der angespannten geopolitischen Lage und des Kostendrucks sinkt die Nachfrage im Publikationsbereich, was infolge die Auflagen von Druckmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Prospekten reduziert. Allgemein wird die Auftragslage als zu gering bezeichnet. Das angespannte Marktumfeld setzt die Branche einem enormen Wettbewerbsdruck aus. Die zukünftige Geschäftslage wird aufgrund von Unwägbarkeiten bzgl. der weiteren Entwicklung der Konjunktur und der Beschaffungsmärkte für das erste Halbjahr 2024 stagnieren und geht nicht von einer signifikanten Verbesserung der wirtschaftlichen Lage aus. Die Druckfarbenindustrie leitet weiterhin unter den schwierigen Marktbedingungen sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft und hat den negativen Trend der Zeitungs- und Zeitschriftendruckfarben der Vorjahre weiter fortgesetzt. Der Absatz im Inland hat sich in 2023 um 13 % reduziert und betrifft sowohl die Publikations- als auch die Verpackungsdruckfarben wesentlich. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) sieht für das neue Geschäftsjahr insgesamt keine wesentlichen Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage. Für 2024 wird aufgrund der anhaltend schwachen Konjunktur mit weiteren Einbußen gerechnet. Für Absatz und Umsatz wird ein Rückgang um weitere rund 3,5 % prognostiziert. Der Publikationsbereich, insbesondere der Zeitungsbereich, wird aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung weiter schrumpfen. Ein anderer nicht unwesentlicher Punkt ist die Bürokratie für die Unternehmen. Die Belastungen durch Vorschriften und Berichtspflichten haben einen Umfang erreicht, dass Aufwand und Kosten das wirtschaftliche Fortkommen und Innovationen behindern, so der VdL. III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind wie folgt definiert:
Die weiteren Ausführungen zu diesen Größen finden sich im Folgenden. 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen. IV. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Berichtsjahr erzielte die Flint CPS Inks Germany GmbH einen Umsatz von insgesamt 124,0 Mio. EUR und liegt damit um 16,2 Mio. EUR unter dem Level des gleichen Zeitraums des Vorjahres. Gegenüber dem prognostizierten Umsatzziel, bei dem von einem leichten Rückgang ausgegangen wurde, resultiert die Veränderung von -11,6 % im Wesentlichen aus der konjunkturellen Entwicklung. 2. Produktion und Beschaffung Das Geschäftsjahr 2023 war, wie die Vorjahre auch, weitestgehend mit Aktivitäten auf Einsparungen durch Produktoptimierung ausgerichtet. Die für den Vertrieb von Zeitungsdruckfarben notwendige Produktion, die bisher bei unserer schwedischen Konzerngesellschaft erfolgte, wurde in der zweiten Jahreshälfte an den Standort nach Frankfurt am Main transferiert. Daneben lag der Fokus weiterhin auf einer kontinuierlichen Verbesserung im Bereich Sicherheit, Qualität, Nachhaltigkeit sowie Effizienz. Die Rohstoffpreise haben sich nach den Verteuerungen der letzten Jahre weitestgehend stabilisiert, was sich auf die Margenentwicklung positiv ausgewirkt hat. Im Bereich Beschaffung wurde wie bereits in den Vorjahren im Wesentlichen die Qualifikation alternativer Rohstoffe zur Absicherung der Belieferung vorangetrieben. 3. Ergebnisentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 1,9 Mio. EUR erzielt. Der Jahresgewinn wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft, der Flint Group GmbH, Stuttgart, abgeführt. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 2,4 Mio. EUR. Dieses positive Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus den in den vergangenen Jahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen und der Reduzierung langfristiger Rückstellungen. Gegenüber dem prognostizierten leicht steigenden Betriebsergebnis bedeutet diese Veränderung eine sehr positive Entwicklung. 4. Vermögenslage und Kapitalstruktur Das langfristig gebundene Vermögen der Gesellschaft beläuft sich auf 15,7 Mio. EUR (Vorjahr: 14,9 Mio. EUR) und beinhaltet im Wesentlichen Sachanlagen in Höhe von 13,2 Mio. EUR (Vorjahr: 13,9 Mio. EUR). Dem gegenüber steht ein langfristiges Kapital in Höhe von 35,8 Mio. EUR (Vorjahr: 37,5 Mio. EUR). Die Veränderung des langfristigen Kapitals ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der versicherungsmathematisch bewerteten Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 66,9 Mio. EUR (Vorjahr: 64,7 Mio. EUR). Das Net Working Capital (Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ./. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) beläuft sich auf 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 6,7 Mio. EUR). Dabei betragen Vorräte 10,5 Mio. EUR (Vorjahr: 14,0 Mio. EUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 6,4 Mio. EUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13,1 Mio. EUR (Vorjahr: 13,8 Mio. EUR). Die positive Entwicklung des Net Working Capitals resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorratsbestände. Bei einem Jahresergebnis von 1,9 Mio. EUR beträgt die Eigenkapitalrentabilität zum Bilanzstichtag 12,5 %. Mit einem Eigenkapital von unverändert 14,9 Mio. EUR weist die Gesellschaft gemessen an der Bilanzsumme von 66,9 Mio. EUR (Vorjahr: 64,7 Mio. EUR) nach wie vor eine moderate Eigenkapitalquote von 22,3 % (Vorjahr: 23,1 %) aus. Der Verschuldungsgrad beläuft sich auf 322,6 % (Vorjahr: 302,4 %) und ist im Wesentlichen durch Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen begründet. 5. Investition und Finanzierung Am Abschlussstichtag wurden immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von insgesamt 15,7 Mio. EUR ausgewiesen, die größtenteils für technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung bestimmt waren. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 3,7 Mio. EUR getätigt. Die Finanzanlagen belaufen sich auf 28 TEUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR) zum Bilanzstichtag. Die Veränderung resultiert aus der Beteiligung an der Flint CPS Inks LLC, Moskau/Russland. Im Rahmen des europäischen Cash-Poolings bestehen gegenüber dem Cash-Pool-Leader, der Flint Group GmbH, Stuttgart, Forderungen in Höhe von 31,1 Mio. EUR zum Jahresende (Vorjahr: 18,7 Mio. EUR). 6. Personal und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 141 auf 129 Beschäftigte zum Jahresende 2023 reduziert. 7. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsaktivitäten im Bereich CPS waren entsprechend den Vorjahren in erster Linie bestimmt durch Produktsortimentsrationalisierung und kontinuierliche Formulierungs- / Rezeptoptimierungsarbeiten. Wie in der Vergangenheit wurde weiterhin daran gearbeitet, die Farben hinsichtlich der Anwendbarkeit bei höheren Druckgeschwindigkeiten sowie bei schlechteren Papierqualitäten zu verbessern. Es wurde zudem weiterhin daran gearbeitet, bei gleichbleibender Produktqualität durch den Einsatz alternativer Rohstoffe die Materialkosten zu reduzieren. 8. Umwelt Im Rahmen der Umwelt- und Energiemanagementsysteme ist sichergestellt, dass die umweltrechtlichen Vorschriften eingehalten bzw. Änderungen diesbezüglich zeitnah umgesetzt werden. Der Standort in Stuttgart ist nach den Vorschriften des Umweltmanagementsystems DIN ISO 14001 zertifiziert. Darüber hinaus sind die Standorte in Frankfurt und Stuttgart nach den Vorschriften des Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 zertifiziert. Regelmäßige Audits stellen die Einhaltung der Vorschriften sicher und garantieren die Optimierung von Energieeinsparungen. V. Wesentliche Chancen und Risiken und voraussichtliche EntwicklungIm Geschäftsjahr 2024 wird sich die wirtschaftliche Situation aufgrund des weiterhin bestehenden aggressiven Wettbewerbsumfelds und der generellen Konjunkturentwicklung nicht einfach gestalten. Zwar ist die hohe Inflation weiter auf dem Rückzug, durch die kräftigen Tariferhöhungen ist jedoch mit Einbußen im Ergebnis zu rechnen. Die Weitergabe dieser Erhöhungen in die Märkte durch Verkaufspreiserhöhungen bleibt unsere Verantwortung. Hinsichtlich des Verkaufs- und Produktionsvolumens wird aufgrund des schrumpfenden CPS Marktes eine weiter rückläufige Mengenentwicklung erwartet. Auch die geopolitische Lage mit unvorhersehbaren Unwägbarkeiten kann zu weiteren negativen Abweichungen von Prognosen führen. Insgesamt wird das Risiko bzgl. Absatz und Umsatz als nicht unwesentlich eingeschätzt. Eventuelle Liquiditätsrisiken sind aufgrund des vorhandenen Cash-Pooling mit der Flint Group GmbH, Stuttgart, als Pool-Führer nicht zu erwarten. Mit Wirkung zum 1. Februar 2022 wurde mit der Organträgerin, der Flint Group GmbH, ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die erzielten Gewinne werden an diese Gesellschaft abgeführt, gleichzeitig werden eventuelle Verluste von der Organträgerin übernommen und an die Gesellschaft bezahlt. Ein Ergebnisrisiko ist somit nicht gegeben. Mit einem optimierten Forderungsmanagement wird dem Risiko eventueller Insolvenzfälle auf der Kundenseite entgegengewirkt; hierzu wird eine Spezialsoftware zur Evaluierung der Kreditwürdigkeit unserer Kunden genutzt, um das Risiko weitestgehend zu minimieren. Darüber hinausgehende, die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigende sowie bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt. Als wesentliche Chance für die weitere Entwicklung des Unternehmens ist weiterhin die Fortführung des Ausbaus der Geschäftstätigkeit in den regionalen Märkten mit derzeit noch geringen Marktanteilen, insbesondere in Osteuropa zu nennen, was sich jedoch aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht einfach gestaltet. Bei der Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2024 ist grundsätzlich von den Erwartungen der deutschen Druckfarbenindustrie auszugehen, die zu Jahresbeginn die Geschäftsentwicklung als schwierig einstuft und eine Reduzierung von Absatz und Umsatz von rund 3,5 % prognostiziert. Eine Prognose ist für 2024 aufgrund der anhaltenden weltpolitischen Lage insbesondere in Osteuropa und Nahost weiterhin unsicher. Das Unternehmen geht von einem leicht rückläufigen Jahresumsatz aus. Auch das Betriebsergebnis wird aufgrund der angespannten Marktbedingungen tendenziell etwas schwächer ausfallen. Um auch weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen, werden auch kontinuierlich mögliche Rationalisierungsmaßnahmen geprüft. VI. RisikomanagementEin umfassendes monatliches Reporting an die Konzernführung gewährleistet eine Offenlegung der stets aktuellen wirtschaftlichen Situation und beugt einem über das normale wirtschaftliche Maß hinausgehenden Risiko vor. Die gruppenweit eingesetzte Interne Revision prüft rollierend das interne Kontrollsystem und macht gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge. Damit lassen sich weitere Risiken frühzeitig erkennen. In mehreren unterjährigen Management-Team-Meetings berichten die einzelnen Geschäftsführer sowie die Standortverantwortlichen und die Zentralbereiche über die aktuelle und zu erwartende wirtschaftliche Situation der Gesellschaft. Dies ermöglicht rechtzeitige Gegenmaßnahmen bei Fehlentwicklungen.
Stuttgart, den 24. Juni 2024 Flint CPS Inks Germany GmbH, Stuttgart Die Geschäftsführung HRB Reg. Nr. 762806 Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine ErläuterungenDie Flint CPS Inks Germany GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB Reg. Nr. 762806). Zum 31. Januar 2022 wurde im Rahmen des Verkaufs des XSYS-Geschäftsbereichs der Flint Group die Beteiligung an der Flint CPS Inks Germany GmbH von der Flint Group Germany GmbH an die Flint Group GmbH veräußert sowie der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Flint Group Germany GmbH und der Gesellschaft mit Ablauf des 31. Januar 2022 aufgehoben. In diesem Zusammenhang wurde der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Januar 2022 erstellt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Mai 2022 wurde das Geschäftsjahresende auf den 31. Dezember 2022 geändert und der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Februar 2022 bis 31. Dezember 2022 erstellt. Die Flint CPS Inks Germany GmbH, nachfolgend "Flint CPS" oder "Gesellschaft" genannt, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Um den Aussagewert des Jahresabschlusses zu verbessern, erstreckt sich der Kreis der verbundenen Unternehmen der Flint CPS Inks Germany GmbH im Sinne des § 271 HGB auf das oberste Mutterunternehmen, die Flint Group Midco Limited, Jersey / UK (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer stellen wir auf betriebliche Erfahrungen ab und berücksichtigen vorrangig die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf das unbewegliche Anlagevermögen werden linear gerechnet. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 250 € werden sofort erfolgswirksam erfasst. Solche mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 1.000 € werden in Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert bewertet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zu Anschaffungskosten oder im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert oder bei unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Darlehen zum Barwert angesetzt. Für uneinbringliche Ausleihungen werden entsprechende Wertabschläge vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Material-, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen für Überbestände durch Abschreibungen nach dem Reichweitenverfahren bzw. alternativ nach dem Ageing-Verfahren bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Kurzfristige Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Bewertungsabschläge berücksichtigt. Den Regelungen der Flint Group folgend werden mehr als 180 Tage überfällige Forderungen zu 50 % und mehr als 360 Tage überfällige Forderungen zu 100 % wertberichtigt. Zusätzlich erfolgt, basierend auf Erfahrungswerten, eine Abwertung der Forderungen für erwartete Skontoabzüge. Flüssige Mittel und Wertpapiere werden mit ihrem Nominalwert bewertet. Bankguthaben in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Für die Berechnung der Rückstellung wurde der Zinssatz vom 31. Dezember 2023 in Höhe von 1,83 % berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,25 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % zugrunde gelegt, sowie verschiedene Fluktuationsquoten nach Geschlecht und Altersgruppe unterstellt. Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 20.317. Dieser Bewertungsansatz liegt um T€ 240 unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Die Jubiläumsrückstellung wurde unter Zugrundelegung eines Abzinsungsfußes von 1,45 % berechnet. Die Rückstellungen wurden auf Basis der "Projected Unit Credit"-Methode mit einem Gehaltstrend von 3,25 % unter Berücksichtigung der anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik als Barwert der zukünftigen Jubiläumszuwendungen am Schluss des Geschäftsjahres abzüglich des sich auf denselben Zeitpunkt ergebenden Barwerts betragsmäßig gleichbleibender Jahresbeträge ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang und bemessen sich nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Rückstellungen für Gewährleistungen werden separat nach Einzelfall gebildet. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer als einem Jahr sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag bilanziert. Im Zuge der Einbringung gingen sämtliche Versorgungsverpflichtungen der übergehenden Mitarbeiter gemäß § 613a Abs. 1 BGB kraft Gesetzes auf die Flint CPS über. Dieser Übergang der Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des § 613a BGB führt bei der übernehmenden Gesellschaft, der Flint CPS, nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB zur Passivierungspflicht von Altzusagen nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, aus der BASF Pensionskasse. Für die Bewertung der Versorgungsverpflichtungen zum 1. August 2018 wurden versicherungsmathematische Pensionsgutachten nach IFRS zum 31. Dezember 2017 zugrunde gelegt und planerisch unter Berücksichtigung von Dienstzeitaufwand und Aufzinsung fortgeschrieben. Insgesamt gingen zum Einbringungsstichtag 1. August 2018 Pensionsrückstellungen i.H.v. € 14,5 Mio. auf die Flint CPS über. Dennoch übersteigen die übernommenen Pensionsverpflichtungen den handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB. Nach IDW RS HFA 30 n. F., Tz. 104a, darf ausdrücklich weder im Zugangszeitpunkt noch an den Folgeabschlussstichtagen ein Erwerbsgewinn erfasst werden. Der den Erfüllungsbetrag übersteigende Teil der Pensionsverpflichtungen i.H.v. € 8,1 Mio. wird in einem passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt und über eine mittlere Duration der Verpflichtungen von 10 Jahren aufgelöst. Die Auflösung im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf T€ 813. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Gesellschaft ist als Organgesellschaft in den Organkreis der Flint Group GmbH, Stuttgart, einbezogen. Insofern sind tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin Flint Group GmbH ausgewiesen. Erläuterungen zur BilanzAKTIVA Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen erworbene Software und Lizenzen sowie Kundenlisten aus dem Business Transfer von unserer Schwestergesellschaft, die Flint CPS Inks Sweden. Die Abschreibungen erfolgen über maximal 5 Jahren. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich. Die Abschreibungen werden im Wesentlichen über folgende Nutzungsdauern vorgenommen:
Aufstellung des Anteilsbesitzes Die nachfolgende Tabelle weist die direkt von der Gesellschaft gehaltenen Anteile aus. Die Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis der jeweiligen Gesellschaft erfolgt in Tausend der jeweiligen Landeswährung.
1. Angaben gemäß Group-Reporting 1 EUR entspricht zum 31.12.2023 gleich 98,2903 Rubel. Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023Flint CPS Inks Germany GmbH, Stuttgart
Vorräte Die Vorräte belaufen sich auf T€ 10.454 (Vorjahr: T€ 14.043), wovon T€ 2.803 (Vorjahr: T€ 4.078) auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und T€ 7.651 (Vorjahr: T€ 9.965) auf unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Handelswaren entfallen. Die für Überbestände notwendige Wertberichtigung nach dem Reichweite-Verfahren bzw. alternativ nach dem Ageing-Verfahren beläuft sich auf T€ 516 (Vorjahr: T€ 606). Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 4.620 zum Bilanzstichtag bilanziert. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf T€ 35.527 (Vorjahr: T€ 28.933) und enthalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin, der Flint Group GmbH, Stuttgart, von T€ 31.090 die ausschließlich aus dem Cash Pooling resultieren (Vorjahr: T€ 18.742). Insofern sind für diese Forderungen eine Mitzugehörigkeit zur Position "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" gegeben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren, betragen T€ 4.437 (Vorjahr: T€ 2.194). Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 519 (Vorjahr: T€ 339) und beinhalten keine Anzahlungen an Lieferanten (Vorjahr: T€ 2). Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 17 (Vorjahr: T€ 14) resultiert in erster Linie aus Versicherungsprämien für 2024. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 2.000 ist vollständig einbezahlt. Die Geschäftsanteile werden mit 100 % von der Flint Group GmbH, Stuttgart, gehalten. Mit der Flint Group GmbH, Stuttgart, besteht seit 01. Februar 2022 ein Ergebnisabführungsvertrag. Der im Geschäftsjahr resultierende Gewinn in Höhe von T€ 1.865 (Vorjahr: Fehlbetrag i.H.v. T€ 7.997) wurde an die Gesellschafterin vollständig abgeführt. Pensionsrückstellungen Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen erfolgte durch die versicherungsmathematischen Gutachten von der Aon Solutions Germany GmbH, München, vom 24. Januar 2024. Für die Pensionsrückstellungen wird die Bewertung der leistungsbezogenen Pensionszusagen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Für die Berechnung der Rückstellung wurde der Zinssatz vom 31. Dezember 2023 in Höhe von 1,83 % berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,25 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation von verschiedenen Fluktuationsquoten nach Geschlecht und Altersgruppe unterstellt. Aus der Neufassung des § 253 HGB ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 20.317. Dieser Bewertungsansatz liegt um T€ 240 unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Ergebniseffekt aus der Zinssatzänderung wurde in Höhe von T€149 im Zinsaufwand ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 10.557 (Vorjahr: T€ 4.890) beinhalten solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 1.866 (Vorjahr: T€ 2) und resultieren fast ausschließlich aus der Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten, die aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren, betragen T€ 8.691 (Vorjahr: T€ 4.890). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten von T€ 362 (Vorjahr: T€ 280) sowie erhaltene Anzahlungen von T€ 99 (Vorjahr: T€ 333) enthalten. Es bestehen keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Für den aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 hat ein direkter Vergleich von Kennzahlen mit dem Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Februar 2022 bis 31. Dezember 2022 nur eine eingeschränkte Aussagekraft. Die Umsatzerlöse sind auf die folgenden Segmente aufgegliedert:
Die Umsatzerlöse aus Warenlieferungen gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 4.489 (Vorjahr: T€ 1.938). Sie enthalten solche periodenfremder Natur in Höhe von T€ 4.067 (Vorjahr: T€ 806), welche aus der Auflösung von Rückstellungen und Konzernverrechnungen resultieren. Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen T€ 124 (Vorjahr: T€ 192). Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€ 4.446). Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält im Wesentlichen Ausgangsfrachten T€ 5.730 (Vorjahr: T€ 7.315), Restrukturierungskosten T€ 344 (Vorjahr: T€ 67), Konzernumlagen und Dienstleistungen von anderen Schwestergesellschaften T€ 5.336 (Vorjahr: T€ 4.410), Raumkosten T€ 2.227 (Vorjahr: T€ 2.219), Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung T€ 1.123 (Vorjahr: T€ 1.326), Beratung und sonstige Dienstleistungen T€ 258 (Vorjahr: T€ 282), sonstiges Verbrauchsmaterial T€ 818 (Vorjahr: T€ 891), sowie Versicherungen T€ 471 (Vorjahr: T€ 300). Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf T€ 288 die ausschließlich aus Konzernverrechnungen resultieren (Vorjahr: T€ 156). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen T€ 148 (Vorjahr: T€ 84). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 574 (Vorjahr: T€ 92). Abschreibung auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen T€ 999 (Vorjahr: T€ 0) und resultieren aus der Abwertung der Anteile an der Flint CPS Inks LLC, Moskau/Russland. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten keine mit verbundenen Unternehmen (Vorjahr: T€ 118). Die Zinsaufwendungen im Rahmen der Abzinsung von Forderungen bzw. Aufzinsung von Rückstellungen sind in Höhe von T€ 100 (Vorjahr: T€ 361) im Finanzergebnis enthalten. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist weder Sicherungsgeber noch haftet sie für andere Konzerngesellschaften. Im Rahmen der Cash-Pool-Vereinbarung mit der Flint Group GmbH, Stuttgart, haftet die Gesellschaft für einen Forderungssaldo der Deutschen Bank AG, woraus ein Haftungsverhältnis aus Gewährleistungsvertrag resultiert. Der Forderungssaldo der Deutschen Bank AG beträgt zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr € 0. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Liquidität der gesamten Gruppe als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag gliedern sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen wie folgt:
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen die Verwaltungs- und Produktionsgebäude in Stuttgart und Frankfurt, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung zum Erwerb und im Wegfall der Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Verpflichtungen aus den sonstigen Verträgen beinhalten im Wesentlichen Lagerhaltungs- und Kommissionierungskosten. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich insgesamt 133 Mitarbeiter beschäftigt:
Angaben zur Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren bei der Flint CPS Inks Germany GmbH während dem Geschäftsjahr 2023 die nachfolgenden Personen bestellt. Die Gesellschaft bzw. das Ressort, für die bzw. das der jeweilige Geschäftsführer zuständig ist, wurde in Klammern gesetzt.
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde für das Geschäftsjahr 2023 Gebrauch gemacht und die Angaben zur Vergütung unterlassen, da nur zwei Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhalten. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 55 (Vorjahr: T€ 42). Dabei handelt es sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen. Konzernabschluss Oberstes Mutterunternehmen der Flint CPS Inks Germany GmbH, Stuttgart, ist die Flint Group Midco Limited, Jersey / UK (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, während die Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die Flint Group GmbH, Stuttgart, hält sämtliche Anteile an der Gesellschaft. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), sowie der obersten Muttergesellschaft Flint Group Midco Limited, Jersey / UK (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des obersten Mutterunternehmens erhältlich und wird im elektronischen Register "Financial Services Commission Registry" in Jersey unter der Nr. 149491 veröffentlicht. Der Konzernabschluss der Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Unterschiede zwischen den internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens, der Pensionsrückstellungen sowie der latenten Ertragssteuern. Die Flint Group GmbH, Stuttgart, ist als Mutterunternehmen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nicht verpflichtet, da die Flint HoldCo S.à r.l., Luxemburg (vorher: ColourOz TopCo SCA, Luxemburg), einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft aufstellt. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung für die Einschätzung der Lage im Hinblick auf Chancen und Risiken gewesen sind oder zu einer veränderten Beurteilung führen könnten. Eventuelle Auswirkungen im Rahmen der aktuellen weltpolitischen Lage insbesondere in Osteuropa sind im Lagebericht näher erläutert.
Stuttgart, den 24. Juni 2024 Die Geschäftsführung Geschäftsführer Jürgen Krampert Georg Strierath Volker Röhr Daniel Rasser BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Flint CPS Inks Germany GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Flint CPS Inks Germany GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flint CPS Inks Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 24. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer Olaf Preller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.08.2024 festgestellt. |
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