Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 26180
Eingetragen
20.6.2017
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im Personenbeförderungsverkehr, insbesondere die Fortführung des einzelkaufmännischen Unternehmens in Firma Anton Hogger Omnibusunternehmen Inh. Thomas Richter e.Kfm. in Freilassing, das Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk für PKW, LKW und Bus sowie ein Transportunternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Thomas Richter
seit 30.6.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

83404 Ainring
25.100 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hogger GmbH

Freilassing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlage der Gesellschaft

Die Hogger GmbH ist ein regionales, familiengeführtes mittelständiges Verkehrsunternehmen, das in drei Landkreisen und in Österreich eigenwirtschaftlichen Linienverkehr, Schülerverkehr, Mietbusse und Transport betreibt.

Unsere Organisation und unsere Handlungsziele orientieren sich stets am Kunden und dessen Bedürfnissen nach bedarfsgerechter und finanziell abgesicherter Verkehrsleistung mit einer hohen Bediensicherheit und Qualität.

Die Betreuung und Kooperation mit allen Aufgabenträgern in unserem Einsatzgebiet ist wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 konnten sich die Fahrgastzahlen nach den starken Rückgängen zu Beginn des Jahrzehnts in Folge der Covid-19-Pandemie weiter erholen.

Die Nachfrage 2023 ist im bundesweiten Schnitt um 7% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insbesondere durch das zum 1. Mai 2023 eingeführte Deutschlandticket wurden viele neue Kunden geworben und Stammkunden zurückgewonnen. Rund elf Millionen Menschen besitzen ein Deutschlandticket, womit die Prognosen des Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) weit überschritten wurden. Perspektivisch sieht der VDV in den nächsten Jahren sogar ein realistisches Wachstumsziel auf 15 Mio. Abonnenten des Deutschlandtickets. So stieg der Kostenindex der Branche lt. Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen für das Jahr 2023 um +3,26 Prozent. Die steigenden Kosten werden im Rahmen der Tariferhöhung umgesetzt und verteuern das System ÖPNV massiv

Die Bearbeitungszeit und die dadurch andauernde Vorfinanzierung der Fahrgeldausfälle führt zu einer überbordenden Liquiditätsbelastung der leitenden Verkehrsunternehmen im ländlichen Raum. Für das Jahr 2024 ist die Weiterführung des Deutschlandtickets geplant und wurde so umgesetzt. Die rasende Veränderung in der Branche muss dazu führen, dass die Marktakteure deutlich näher zusammenarbeiten.

Die Entwicklungen im Bereich staatlich geförderter ÖPNV Angebote wird die Zukunft maßgeblich beeinflussen.

II.2 Geschäftsverlauf

Trotz massiver Auswirkungen durch das Deutschlandticket konnten auch wegen der Staatshilfen das Jahr 2023 in einem zufriedenstellenden Rahmen abgeschlossen werden. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 953,3 TEUR gestiegen. Der Jahresüberschuss ist um ca. 526,40 TEUR gestiegen. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf insgesamt als ereignisreich aber zufriedenstellend.

II.3 Lage der Gesellschaft

II.3.a Ertragslage

Die Ertragslage verlief auch im Jahr 2023 trotz erheblicher Auswirkung auf allen Geschäftsbereich durch die das Deutschlandticket insgesamt zufriedenstellend.

So konnten im Linienverkehr nach § 42 PBefG trotz Deutschlandtickets leichte Wertzuwächse erreicht werden. Wesentlich dazu beigetragen hat die Ausgleichzahlung von Bund und Ländern für die Fahrgeldausfälle wegen des Deutschlandtickets. Die größte Selle in der Demografie scheint überwunden zu sein und Schülerzahlen bleiben stets auf einem konstanten und stabilen Level ein.

Die freigestellten Schülerverkehre wurden wieder regulär durchgeführt. Es konnten jedoch im Rahmen vertraglicher Regelungen die Energiekostensteigerungen wenigstens teilweise aufgefangen werden. Verstärkerbusse für die Schülerbeförderung wurden bereits seit Herbst 2020 bis Frühjahr 2023 punktuell zur Entlastung der Fahrzeuge eingesetzt und die Kosten hierfür von den Aufgabenträgern im Rahmen von freigestellten Schülerverkehr übernommen.

Das Rohergebnis ist mit 7.040,4 TEUR im Geschäftsjahr gegenüber 6.059,6 TEUR im Vorjahr um 953,3 TEUR deutlich höher.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gegenüber dem Vorjahr um 87,7 TEUR gestiegen, insbesondere infolge der deutlichen Preissteigerung bei Öl- und Schmierstoffen, Treibstoffen sowie Reifen und Ersatzteilen. Zudem stiegen die Kosten für bezogene Fremdleistungen.

Im Jahr 2023 hielten die Ölpreise durch den Ausbruch des Ukrainekonflikts noch deutlich an. Dies führte zu einer Belastung auf der Kostenseite und auch zu einer Belastung der Liquidität.

Durch die steigenden Gaspreise stellten viele Produzenten die AdBlue-Produktion ein. Hierdurch stiegen die Preise um etwa 300 % nach März 2022. Die Reifenpreise stiegen ebenfalls deutlich an und die Verfügbarkeit dieser war ebenso eingeschränkt. Auch der Dieselpreis explodierte mit Richtung der Kostenmarke 2,50 € pro Liter. Die Befürchtung lagen bei Preisen bis zu 3,00 €. Die Bundesregierung installierte eine Dieselpreisbremse, die nur teilweise im gewerblichen Bereich ankam, da eine Entlastung bei der Mehrwertsteuer die Unternehmen natürlich nicht entlastet. Durch enge Zusammenarbeit mit unseren Großkunden und der öffentlichen Hand konnte eine teilweise, übergangsweise Kompensation der Mehrkosten erreicht werden.

Die Personalkosten stiegen auf Grund der Personalknappheit und der überbordenden Inflation ab Herbst 2023 deutlich an. Im Jahresvergleich sind die Personalkosten um ca. 193,5 TEUR auf insgesamt 2.685,9 TEUR gestiegen. Hintergrund waren vor allem reguläre Tariferhöhungen. Überstunden- und Sondervergütungen. Die Kosteneinsparungen in den Vor-Vorjahren wegen der Lockdown-Phasen zum Teil weggefallen Sondervergütungen sind in 2023entfallen. Personalabgänge konnten in 2023 durch Neueinstellungen nicht vollständig kompensiert werden. Die Gesamteinsatzstunden waren in 2023 durch geregelteren Ablauf wieder beinahe auf Niveau von 2019.

Die Abschreibungen sind um ca. 8,5 TEUR auf insgesamt 984,6 TEUR angestiegen und lagen damit nahezu auf Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr erfolgten planmäßige Investitionen in neue Fahrzeuge und Hard- und Software. Im Vorjahr wurden Investitionen trotz der Corona-Pandemie planmäßig durchgeführt.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 62,5 TEUR auf insgesamt 2.584,7 TEUR gestiegen. Hintergrund waren vor allem Kostensteigerungen in allen Bereichen durch die Inflation, es gab keine besonderen weiteren Kostensteigerungsgründe.

Die Zinsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um -13,1 TEUR auf insgesamt 132,2 TEUR zurückgegangen. Grund hierfür war vor allem, dass Kredite mit höheren Zinsbelastungen im Rahmen der der regulären Tilgung ausgelaufen sind und Kredite für Neuinvestitionen zu deutlich günstigeren Konditionen abgeschlossen werden konnten. Die Verbindlichkeitenquote entwickelte sich durch die auslaufenden Kredite positiv von 86,62 % im Vorjahr auf 79,18 % im Geschäftsjahr.

II.3.b Ergebnis

Das Jahresergebnis beträgt 475,6 TEUR und liegt damit um 526,4 TEUR höher als über dem Vorjahr (-50,8 TEUR). Trotz der nach wie vor spürbaren massiven Auswirkungen durch die Ukraine-Krise sowie die Energiekostensteigerungen konnte im Geschäftsjahr eine positive Rentabilität erreicht werden.

II.4 Vermögenslage

II.4.a Anlagevermögen

Im Jahr 2023 konnte die maschinelle Ausstattung sowie die Fahrzeuge im Rahmen des regulären Invest planmäßig erneuert werden.

Die Investitionen in Fahrzeuge für den Personennahverkehr betrugen in 2023 insgesamt 757,1 TEUR. Der Abnutzungsgrad der Fahrzeuge für den Personenverkehr beträgt 16,67 %, wie im Vorjahr.

Die Gesamtinvestition in das Anlagevermögen betrugen in 2023 insgesamt 1.083,8 TEUR. Der Abnutzungsgrad des Gesamtanlagevermögens beträgt 14,29 %, wie im Vorjahr.

II.4.b Umlaufvermögen

Die Vorräte sind im Vorjahresvergleich um 27,5 TEU gestiegen und liegen somit bei insgesamt 153,7 TEUR. Hintergrund sind die Lieferengpässe insbesondere bei Ersatzteilen und Reifen in der gesamten Branche. Trotz Verteuerung der Rohstoffe und Problemen bei den Lieferketten ermöglichen langfristige, seit Jahren gepflegte Lieferabkommen mit den Fahrzeugherstellern und Ersatzteillieferanten eine schnelle und zeitnahe Lieferung. Die Lagerhaltung wird daher trotzdem grundsätzlich schlank gehalten.

Die regelmäßigen Forderungen ergeben sich entsprechend aus aktuellen Verträgen, welche kurzfristige Zahlungsziele beinhalten. Die Forderungen aus Lieferungen sind infolge der Verschiebung von Rechnungsläufen und Zahlungsläufen über den Jahreswechsel um -237,6 TEUR auf insgesamt 670,2 TEUR gestiegen. Alle Forderungen aus dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr sind innerhalb der Zahlungsziele eingegangen. Forderungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Die Zahlungsmoral der Kunden ist trotz der aktuellen Wirtschaftslage auf gewohnt hohem Niveau.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um -117,3 TEUR auf insgesamt 294,7 TEUR vermindert. Der Grund lag im Wesentlich in zum 31.12.2022 noch offenen Forderungen aus der Billigkeitsleistung für das 9-Euro-Ticket, die im Geschäftsjahr vereinnahmt wurden. Offen zum 31.12.2023 sind im Wesentlichen Rückerstattungsansprüche aus der Mineralölsteuer sowie Forderungen aufgrund § 45a PBefG.

Die liquide Mittel haben sich um -8,8 TEUR auf 3,3 TEUR verringert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten haben sich im Vorjahresvergleich von 36,5 TEUR um -7,8 TEUR auf 28,7 EUR vermindert.

II.5 Finanzlage

II.5.a Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalstruktur konnte planmäßig fortentwickelt und verbessert werden. Das Eigenkapital beziffert sich im Geschäftsjahr 2023 laut Bilanz auf 1.284,0 TEUR. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr beträgt 475,6 TEUR und entspricht dem Jahresergebnis 2023.

Gewinnausschüttungen oder sonstige Änderungen der Eigenkapitals fanden im Geschäftsjahr nicht statt. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 17,21 % (Vorjahr: 10,90 %).

Aufgrund des deutlich positiven Ergebnisses auch über die steuerlichen Verlustvorträge des Vorjahres hinaus mussten Steuerrückstellungen gebildet werden (123,2 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen haben sich um -27,6 TEUR auf 126,2 TEUR vermindert. Maßgeblich für den Bestand zum Geschäftsjahresende sind vor allem die Urlaubsrückstellungen für nicht genommenen Urlaub im Geschäftsjahr.

Die Gesamt-Verbindlichkeiten haben im Jahresvergleich von 6.422,3 TEUR um -515,6 TEUR auf 5.906,7 TEUR abgenommen. Wesentlicher Bestandteil sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die im Jahresvergleich von 5.452,2 TEUR um -402,8 TEUR auf 5.049,3TEUR abgenommen haben. Geplante Investitionen wurden in 2023 realisiert und zum großen Teil (aber nicht vollständig) finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten zum größten Teil Finanzierungsdarlehen zur mittel- und langfristigen Finanzierung von Gegenständen des Sachanlagevermögens (Fahrzeuge und Gebäude). Sämtliche Kredite sind Annuitätendarlehen und werden laufend getilgt. Die Laufzeit der Darlehen zur Finanzierung von Fahrzeugen entspricht der Nutzungsdauer / Abschreibungsdauer. Die Laufzeit der Darlehen zur Finanzierung von Gebäuden beträgt 20 Jahre. Die Zinsen sind für die Laufzeit fest vereinbart.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Jahresvergleich von 568,8 TEUR um -113,9 TEUR auf 454,9 TEUR gesunken. Die Position besteht aus mit noch nicht gezahlten Rechnungen vom Ende des Geschäftsjahres, die im Folgenden Geschäftsjahr vollständig vereinnahmt worden sind.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich zum Vorjahr nicht verändert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Jahresvergleich von 383,9 TEUR um 1,1TEUR auf 384,9 TEUR erhöht. Sie bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aufgrund der Dezember-Lohnabrechnung sowie aus Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuervorauszahlungen.

II.5.b Liquidität

Die verfügbare Liquidität ist im Jahresschnitt infolge des erhöhten Liquiditätsbedarf durch höhere Materialkosten, Personalkosten und auch durch erst spät zugeflossene Mittel aus dem ÖPNV-Rettungsschirm zurückgegangen. Dennoch konnten alle Verbindlichkeiten bedient werden.

Die Regionalbanken vor Ort halten ihre Finanzzusagen. Seit Ende 2023 steigen die Zinsen am Kapitalmarkt massiv. Dies wird in der Folge zu einer verringerten Investitionsfähigkeit führen.

Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen pünktlich und fristgerecht nachzukommen.

II.5.c Darstellung der VFE-Lage

Geschäftsjahr Euro Wert Vorjahr Wert
Kennzahlen zur Vermögenslage
Eigenkapital 1.284.034,58 808.445,55
Bilanzsumme 7.459.811,59 7.414.539,27
Eigenkapitalquote in % 17 11
Anlagevermögen 5.619.346,58 5.580.592,58
Bilanzsumme 7.459.811,59 7.414.539,27
Anlagenintensität in % 75 75
Bilanzsumme 7.459.811,59 7.414.539,27
- Eigenkapital 1.284.034,58 808.445,55
- Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.327,48 12.124,24
Nettoverschuldung 6.172.449,53 6.593.969,48
Eigenkapital 1.284.034,58 808.445,55
Anlagevermögen 5.619.346,58 5.580.592,58
Anlagendeckung in % 23 14
Geschäftsjahr Euro Wert Vorjahr Wert
Kennzahlen zur Erfolgslage
Jahresüberschuss 475.589,03 -50.815,26
Eigenkapital 1.284.034,58 808.445,55
Eigenkapitalrendite in % 37,04 -6,29
Cashflow 1.460.152,19 925.278,54
Eigenkapital 1.284.034,58 808.445,55
Eigenkapitalrendite bezogen auf den
Cashflow in % 113,72 114,45
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag + Zinsen und ähnliche Aufwendungen 607.795,77 94.535,29
Bilanzsumme 7.459.811,59 7.414.539,27
Gesamtkapitalrendite in % 8,15 1,27
Personalaufwand 2.685.871,75 2.492.398,81
Gesamtleistung 6.818.534,46 5.690.319,79
Personalaufwandsquote in % 39,39 43,80
Materialaufwand 1.027.438,05 825.267,91
Gesamtleistung 6.818.534,46 5.690.319,79
Materialaufwandsquote in % 15,07 14,50
Abschreibungen 984.563,16 976.093,80
Gesamtleistung 6.818.534,46 5.690.319,79
Abschreibungsquote in % 14,44 17,15
EBT (Earnings Before Taxes)
Jahresüberschuss 475.589,03 -50.815,26
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 169.257,59 -19.613,72
EBT (Earnings Before Taxes) 644.846,62 -70.428,98
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) Jahresüberschuss 475.589,03 -50.815,26
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 169.257,59 -19.613,72
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.206,74 145.350,55
+ Abschreibungen 984.563,16 976.093,80
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) 1.761.616,52 1.051.015,37
Geschäftsjahr Euro Wert Vorjahr Wert
Kennzahlen zur Liquidität
Cashflow
Jahresüberschuss 475.589,03 -50.815,26
+ Abschreibungen 984.563,16 976.093,80
Cashflow 1.460.152,19 925.278,54
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 670.232,04 907.858,19
Umsatzerlöse 6.818.534,46 5.690.319,79
Laufzeit der Forderungen aus LuL in Tagen 35 57
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 454.915,17 568.802,14
Materialaufwand 1.027.438,05 825.267,91
Laufzeit der Verbindlichkeiten aus LuL in Tagen 159 248

II.5.d Investitionen

Der Investitionsplan 2023 war geprägt von weiteren Modernisierungsmaßnahmen im Bereich der Fahrzeuge. Leider konnten keine weiteren E-Busse bezogen werden, da die Förderungen nur auf Großkonzerne ausgelegt sind und die Gesellschaft so keine Förderungmöglichkeit erhalten hat.

III. Chancen und Risiken

III.1 Personal

Der Personalmangel bestimmt auch bis im ersten Quartal 2025 die gesamte Wirtschaft. Die steigende Anforderung an Fahrplanangebote setz jedoch einen erhöhten Fahrerbedarf voraus. Deswegen ist es für private mittelständische Verkehrsunternehmen wie uns wichtiger denn je, aktiv aus- und weiterzubilden. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen unter Nutzung der Synergieeffekte durch Vermeidung von Parallelverkehr zur Hauptauslastungszeit wird entscheidend für den Erhalt der mittelständischen Struktur in Bayern sein.

Über das Jahr 2023 hinweg konnte Kurzarbeit vermieden werden. Das Stammpersonal wurde im Rahmen der Möglichkeiten ausgelastet. Zusätzliches Personal konnte jedoch am Arbeitsmarkt nicht akquiriert werden.

Die notwendigen Qualifizierungsmodule für die Stammfahrer sind für 2023 planmäßig unter Abstandsbeschränkungen abgewickelt worden.

Die zeitgebundenen wiederkehrenden Module sind in den Jahresfortbildungsplan 2023 übertragen.

Der Personalstamm blieb im Vergleich zum Jahr 2022 konstant.

Die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb konnte nur erschwert durchgeführt werden, wegen starken Einschränkungen im Schul- und Fahrschulbetrieb, sowie fehlenden Prüfungsangeboten. Auch blieben Bewehrungen in diesem Bereich aus. So setzten wir in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen auf Integration ausländischer Bewerber/-innen, sowie auf Umschulung und Weiterbildung von Umsteiger/-innen.

III.2 Technik

Der Einsatz unseres Fuhrparks war stets gewährleistet.

In den Fahrzeugen wird durch die Digitalisierung und neue Antriebstechnologien immer mehr Technik verbaut. Die positiven Umweltauswirkungen sich nachweisbar gewährleistet, es sinken mit den neuen Antriebsarten CO 2 - und NoX-Werte. Die technischen Anforderungen an unsere Mitarbeiter/-innen steigen jedoch und die Beherrschbarkeit ist nur durch regelmäßige Schulung zu bewerkstelligen. Trotz dieser Schulungen kann jedoch nicht mehr jeder Schaden in der Technik der Hogger GmbH behoben werden, was zu einer Steigerung der Kosten führt, da diese Reparaturleistungen durch die Fahrzeughersteller durchgeführt werden müssen.

III.3 Politik

Die allgemeine öffentliche Haushaltsplanung war auch 2023 nicht in der Lage die gesamte notwenigen Ausgleichmittel im gesetzlichen Rahmen für den ÖPNV zur Verfügung zu stellen. Die zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel fließen bedauerlicherweise weiterhin in die Großstädte. Auch den Aufgabenträgern wird eine steigende Bedeutung mit entsprechender Mittelausstattung zugewiesen. Die Branche hofft auf eine realistische Verwendung der Mittel und eine langfristige Betrachtung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Die geplante Überarbeitung der Zuschussstruktur im ÖPNV-Bereich dauert ohne jegliche Anpassung der Sollkostensätze seit 2015 an.

Im Jahr 2023 wurde ab dem zweiten Quartal das Deutschlandticket mit Finanzierungsabsicherung über drei Ebenen eingeführt. Eine Absicherung des Finanzbedarfs erfolgt bisher nur für das Jahr 2023. Die Jahre 2024 und 2025 sind noch nicht gesichert. Das Deutschlandticket wird zu einer Kehrtwende des ÖPNV-Systems, weg von der Nutzenfinanzierung, führen und bedarf einer deutlichen gesetzlichen Anpassung der Rahmenbedingungen im PBefG.

Auf Grund der Kurzfristigkeit der politischen Entscheidung war und ist eine enge Zusammenarbeit mit engmaschiger Abstimmung der Arbeitsebene notwendig, welche nur durch erhebliche Anstrengungen zu stemmen war. Der Freistaat versucht, die privaten Verkehrsunternehmen und damit die Diversität des Marktes zu schützen und erweist sich als fairer und konstruktiver Partner in diesem Thema.

IV. Prognose

IV.1 Geschäftsführung

Die Kontinuität in der Unternehmensführung ist abgesichert. Die Verwaltungsebene konnte ihre Strukturen absichern und Potentiale besser ausschöpfen und stellt sich zukunftsorientiert den Herausforderungen bei den vorherrschenden Themen Digitalisierung und Datenschutzgrundverordnung.

IV.2 Politische Rahmenbedingungen

Die Wirtschafts- und Finanzmarktentwicklung für 2023 wird weiterhin durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine erschüttert. Die Dieselpreise explodieren von brutto 1,68 € auf bis zu 2,50 € pro Liter. Im Jahr 2023 gibt es trotz Wegfall der Dieselpreisbremse eine deutliche Entspannung auf dem Markt. So pendelt sich im April 2023 der Preis bei 1,80 € pro Liter ein. Die Lieferfähigkeiten von Fahrzeugen im regulären Invest darf weiterhin bezweifelt werden, da einige unersetzliche Fahrzeugkomponenten in der Lieferkette immer noch nicht verfügbar sind. Im Mietbusbereich werden Rückgänge im Vergleich zu Vor-Corona erwartet, auch durch das 49 €-Ticket, welches zur Reisebranche in Deutschland direkt in Konkurrenz steht.

Leider können die Regierungen die enge Zusammenarbeit auf Grund steigender zeitlicher Anforderungen und sinkenden Mitteln kaum mehr stemmen. Dies merken wir, da kurzfristige Liquiditätssicherungsmaßnahmen kaum mehr erreicht werden können. Durch den Bruch der Ampelkoalition zu einem gewissen Stillstand geführt. Die ersten Gesetzesinitiativen der neuen Koalition haben noch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Branche. Möglicherweise können die Maßnahmen zur Abschreibung positive Effekte für den zukünftigen Invest haben, wobei die Förderung von E-Mobiltität nur dann zielgerichtet ist, wenn entsprechende Investitionsobjekte am Markt auch verfügbar sind.

IV.3 Forschung und Entwicklung

Unter der Überschrift "Clean-Vehicle-Directive" werden die Umrüstung der Antriebstechnologie vorangetrieben und Vorgaben zu Neuverträgen im Verkehrsmarkt ab 2025 festgelegt.

Um die 50 % erneuerbare Antriebsformen im ÖPNV bis dahin zu erreichen, muss die Industrie noch viel Forschungsarbeit in Zusammenarbeit mit Verkehrsunternehmen im Praxiseinsatz leisten. Dies ist zum heutigen Zeitpunkt nach unseren Erfahrungen nicht gewährleistet. Um dem Kunden unnötige Mehrkosten im ÖPNV zu ersparen, sind mittelstandsfreundliche Förderungen zu gewährleisten.

Eine Lösung im Bereich der Energiesteuerbefreiung auch für kleine und mittelständische Verkehrsunternehmen konnte in einem kleinen Unterbereich der Versorgung von E-Bussen im ÖPNV erreicht werden.

IV.3.a Fahrgastinformation

Das Projekt "RBL-Echtzeitauskunft" wurde umgesetzt und zum 15.03.2023 wurde die Echtzeitauskunft in Betrieb genommen. Es wurden weitere Fördermittel beantragt, deren Bewilligung aber noch nicht abgeschlossen ist, und die Kooperationen mit anderen Verkehrsunternehmen auch Regierungsbezirk übergreifend vorangetrieben. Der weitere Ausbau des Systems pausiert auf Grund der Unsicherheit im Deutschlandticket.

IV.3.b Deutschlandticket: Vertrieb und Kontrolle

Das Projekt Deutschlandticket als rein digitales Ticket führt dazu, dass über Drittanbieter Vertriebssysteme zugekauft werden müssen. In der Richtlinie 2023 ist leider keine Übernahme von Verkaufsprovisionen vorgesehen, wird aber lt. Ministerium vom Freistaat Bayern für das Jahr 2024 forciert.

Die Kontrollsoftware für das Deutschlandticket wird im Rahmen der Richtlinie mir 319 € je Kontrollgerät gefördert. Die technische Anforderung, welche heute noch nicht endgültig absehbar ist, führt zu einer verzögerten Beschaffung der Systeme, um Mehrkosten und Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Im Praxistest muss nun geprüft werden, ob ein rein digitales Ticket in einem solch schlecht ausgebauten Mobilfunknetz wie in unserer Region überhaupt möglich ist.

IV.4 Wirtschaftliche Entwicklung

Vor dem Hintergrund des Deutschlandtickets erfordert langfristige Planung, Kreativität und aktive Mitarbeit bei der Gestaltung des rechtlichen Rahmens in der Personenbeförderung. Die mittelfristige Finanzierung ist jedoch gesichert und politische Zusagen und aktuell langfristig genehmigte Verkehre.

Für das Jahr 2023 wird eine Erlössituation, wenn auch immer mehr verschoben in öffentliche Zuschüsse und damit 0 %-ige Umsätze durch die Einführung des Deutschlandtickets, auf konstantem Niveau erwartet. Das Jahresergebnis wird leicht über dem Vorjahr erwartet.

Der Personalmangel am deutschen Arbeitsmarkt ist in wirklich allen Bereichen eklatant und verhindert das Wachstum des ÖPNV's und damit auch die geschäftliche Entwicklung in unserem Haus. Von einer deutlichen Personalkostensteigerung in den Folgejahren ist auszugehen.

 

Freilassing, den 30.05.2025

gez. Thomas Richter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.619.346,58 5.580.592,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 512,29 512,29
II. Sachanlagen 5.477.834,29 5.439.080,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 907.207,29 950.325,29
2. technische Anlagen und Maschinen 16.679,00 16.579,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.553.948,00 4.472.176,00
III. Finanzanlagen 141.000,00 141.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 141.000,00 141.000,00
B. Umlaufvermögen 1.811.743,00 1.797.446,97
I. Vorräte 153.707,00 126.202,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.654.708,52 1.659.120,73
1. Forderungen gegen Gesellschafter 197.975,37 179.874,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 354.636,98 22.380,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 225.626,64 225.476,64
4. sonstige Vermögensgegenstände 876.469,53 1.231.389,25
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000,00 1.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.327,48 12.124,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.722,01 36.499,72
Summe Aktiva 7.459.811,59 7.414.539,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.284.034,58 808.445,55
I. eingefordertes Kapital 12.600,00 12.600,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.100,00 25.100,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Kapitalrücklage 886.888,58 886.888,58
III. Bilanzgewinn 384.546,00 -91.043,03
B. Rückstellungen 249.414,88 153.833,73
C. Verbindlichkeiten 5.906.671,69 6.422.320,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.049.321,04 5.452.152,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 87.974,44 269.811,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.510.015,64 1.615.143,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.500,00 17.500,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 17.500,00 17.500,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 839.850,65 952.668,72
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 839.850,65 952.668,72
D. Rechnungsabgrenzungsposten 269,04
E. Passive latente Steuern 19.421,40 29.939,10
Summe Passiva 7.459.811,59 7.414.539,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.040.444,86 6.059.584,96
2. Personalaufwand 2.685.871,75 2.492.398,81
a) Löhne und Gehälter 2.194.103,27 2.057.461,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 491.768,48 434.937,59
davon für Altersversorgung 570,00 37,50
3. Abschreibungen 984.563,16 976.093,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 984.563,16 966.564,74
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 9.529,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.584.680,86 2.522.199,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.041,09 18.435,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.206,74 145.350,55
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 169.257,59 -19.613,72
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 10.517,70 20.493,88
8. Ergebnis nach Steuern 497.905,85 -38.409,19
9. sonstige Steuern 22.316,82 12.406,07
10. Jahresüberschuss 475.589,03 -50.815,26
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 91.043,03 40.227,77
12. Bilanzgewinn 384.546,00 -91.043,03

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hogger GmbH
Firmensitz laut Registergericht: 83395
Freilassing
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Traunstein
Register-Nr.: HRB 26180

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt unter Berücksichtigung § 250 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Geschäftsjahr fand kein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr statt.

Mitzugehörigkeitsvermerk

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 323 T€ enthalten.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu Einzelanschaffungskosten von 800 € netto jeweils werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Der Abgang wird im Folgejahr unterstellt.

Die Sofortabschreibungen im Wirtschaftsjahr belaufen sich auf: 11.197,14 EUR (VJ: 3.722,66 EUR).

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Verlustvortrag von 91.043,03 EUR (Vorjahr: Verlustvortrag 40.227,77 EUR) einbezogen.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
gegenüber Kreditinstituten 5.049.321,04 87.974,44 1.510.015,64 3.451.330,96
Vorjahr 5.452.152,17 269.811,68 1.615.143,59 3.567.196,90
aus Lieferungen und Leistungen 454.915,17 454.915,17 0,00 0,00
Vorjahr 568.802,14 568.802,14 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
Vorjahr 17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
sonstige Verbindlichkeiten 384.935,48 384.935,48 0,00 0,00
Vorjahr 383.866,58 383.866,58 0,00 0,00
Summe 5.906.671,7 927.825,1 1.510.015,64 3.468.830,968
Summe Vorjahr 6.422.320,9 1.222.480,4 1.615.143,59 3.584.696,9091

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 5.049.321,04 EUR (Vorjahr: 5.452.152,17 EUR) bestehen Sicherungsübereignungen und Grundschulden für die finanzierten Immobilien und Fahrzeuge.

Latente Steuern

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 19.421,40 EUR (Vorjahr: 29.939,10 EUR).

Der Grund hierfür sind die vorübergehenden Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen des Anlagevermögens. Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 27,03 % zugrunde gelegt. Es gab keine zu berücksichtigenden steuerlichen Verlustvorträge.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Leasingverträge für Fahrzeuge mit einem jährlich zu zahlenden Betrag in Höhe von insgesamt TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 218).

Diese finanziellen Verpflichtungen belaufen sich für die nächsten 1-5 Jahre auf insgesamt TEUR 378; für die darauffolgenden Jahre auf TEUR 15.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das steuerliche Jahresergebnis des Geschäftsjahres ist positiv, deswegen weist die Gewinn- und Verlustrechnung einen Ertragsteueraufwand aus.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Ertragszuschüssen von Bund und Ländern.

Außerordentliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen im Rohergebnis sind 49 T€ außerordentliche und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 2023 91 (Vorjahr 94).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Thomas Richter ausgeübter Beruf: Kraftfahrzeugtechnikermeister

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Angabe der Forderungen, Ausleihungen und Verbindlichkeiten an Gesellschafter

Zu den zu Gunsten des Gesellschafter-Geschäftsführers vergebenen Krediten wird berichtet:

Die Kredite wurden ohne gewährte Besicherung, mit einem Zinssatz in Höhe von 6,00% p.a. ausgereicht.

Kreditentwicklung

Kreditentwicklung Betrag 2023
EUR
Betrag 2022
EUR
Stand bisheriger Kredite 179.874,84 163.154,48
Rückzahlungen im Berichtsjahr 517,79 10.309,32
Neuvergaben im Berichtsjahr 18.618,32 27.029,68
= neuer Kreditbestand 197.975,37 179.874,84

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe 2023 Jahresergebnis 2023
EUR
Eigenkapital 2023
EUR
Hogger mobil GmbH / Salzburg 100,00% 384.546,00 1.284.034,58

Aufgrund der positiven Ertragsaussichten der Hogger mobil GmbH ist der Beteiligungsbuchwert nicht zu berichtigen.

Nachtragsbericht

Auf die Erläuterungen im Lagebericht wird verwiesen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 475.589,03 EUR. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 91.043,03 EUR wird somit ein Bilanzgewinn in Höhe von 384.546,00 EUR ausgewiesen, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Unterschrift der Geschäftsführung gem. §245 HGB

 

Ainring, 30.05.2024

gez. Thomas Richter

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.398,57 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.398,57 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.585.994,76 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 85.861,43 3.322,67 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.382.584,90 1.080.497,49 105.490,71
Summe Sachanlagen 10.054.441,09 1.083.820,16 105.490,71
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 141.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 141.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 10.196.839,66 1.083.820,16 105.490,71
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.398,57
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.398,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.585.994,76
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 89.184,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 9.357.591,68
Summe Sachanlagen 0,00 11.032.770,54
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 141.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 141.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 11.175.169,11
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 886,28 0,00 0,00 0,00 886,28
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 886,28 0,00 0,00 0,00 886,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 635.669,47 43.118,00 0,00 0,00 678.787,47
2. technische Anlagen und Maschinen 69.282,43 3.222,67 0,00 0,00 72.505,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.910.408,90 938.222,49 44.987,71 0,00 4.803.643,68
Summe Sachanlagen 4.615.360,80 984.563,16 44.987,71 0,00 5.554.936,25
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.616.247,08 984.563,16 44.987,71 0,00 5.555.822,53
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 512,29 512,29
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 512,29 512,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 907.207,29 950.325,29
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 16.679,00 16.579,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.553.948,00 4.472.176,00
Summe Sachanlagen 0,00 5.477.834,29 5.439.080,29
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 141.000,00 141.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 141.000,00 141.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.619.346,58 5.580.592,58

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hogger GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hogger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hogger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. [Beschreibung des Prüfungsurteils zum Lagebericht]

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v3-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Traunstein, 30.05.2025

conwp GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Dreßler, Wirtschaftsprüfer

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