Lang & Menke Kunststofftechnologie GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Dr. Lob seit 7.2.2025 | Geschäftsführer |
Elmar Flusche seit 10.7.2023 | Geschäftsführer |
Dirk Deichmann seit 27.11.2003 | Prokura |
Markus Schültke seit 20.11.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LANG + MENKE GmbHHemerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023INHALTSVERZEICHNISI. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Rechtliche und organisatorische Struktur 2. Geschäftstätigkeit II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung 3. Produktion 4. Investitionen 5. Personal- und Sozialbereich 6. Forschung und Entwicklung III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage 2. Finanzlage 3. Ertragslage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren IV. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) 1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 2. Prognosebericht I. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Rechtliche und organisatorische Struktur Das Unternehmen wird in der Rechtsform der GmbH geführt. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Hemer. 2. Geschäftstätigkeit Das Unternehmen ist auf dem Gebiet der Herstellung und des Vertriebs von Präzisionsstanzteilen, Stanzbiegeteilen sowie Kunststoffverbundteilen tätig. Hierbei handelt es sich um Artikel mit einer Blechstärke bis zu 2,5 mm aus Stählen, Edelstählen, Buntmetallen, Aluminium und Sonderlegierungen. Die Kunden befinden sich hauptsächlich in den Branchen Automobil, Haushaltgeräte und Industrietechnik. Die Absatzmärkte befinden sich im Wesentlichen in Europa, Asien und im NAFTA Raum. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wurde durch hohe Energiepreise, zunehmende Inflation, die ökonomische Instabilität wichtiger internationaler Partner, verstärkte geopolitische Unsicherheiten infolge militärischer Konflikte und herausfordernde Finanzierungsbedingungen belastet. [1] Demzufolge sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent - kalenderbereinigt betrug der Wirtschaftsrückgang 0,1 Prozent - im Vergleich zum Vorjahr. [2] Die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ging im Jahr 2023 um 2,0 Prozent zurück. [3] Insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ausmacht, verzeichnete auch preisbereinigt einen Rückgang um 0,4 Prozent. [4] Positive Impulse gingen trotz dieser Herausforderungen vor allem von der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau aus. [5] Dagegen mussten energieintensive Branchen, wie die Chemie- und die Metallindustrie erneut Rückgänge bei Produktion und Wertschöpfung hinnehmen. [6] Im Dienstleistungssektor war hingegen ein wirtschaftlicher Aufschwung zu beobachten, der die Konjunktur im Jahr 2023 stützte. [7]
Die stagnierende Wirtschaft und eine Inflationsrate von 5,9 Prozent spiegelten sich auch in einem Rückgang des privaten Konsums um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wider. [8] [9] Auch der Staat reduzierte seine Konsumausgaben preisbereinigt erstmals seit fast zwei Jahrzehnten um 1,7 Prozent. [10] Nach ersten Schätzungen schlossen die öffentlichen Haushalte 2023 mit einem Defizit von 82,7 Mrd. Euro ab, was einem Rückgang von rund 14 Mrd. Euro gegenüber 2022 (96,9 Mrd. Euro) entspricht. [11] Dieser Rückgang ist zum Teil auf den Wegfall der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zurückzuführen, wurde jedoch teilweise durch die Ausgaben für die Gas- und Strompreisbremse ausgeglichen. [12] Arbeitsmarkt Im Jahr 2023 trugen 45,9 Millionen Erwerbstätige in Deutschland zur Wirtschaftsleistung bei, was einem Anstieg um 0,7 Prozent oder 333.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. [1] Dies ist die höchste Anzahl an Erwerbstätigen, die jemals in Deutschland verzeichnet wurde. [2] Die Rekordbeschäftigung spiegelt sich jedoch nicht in der Produktivität wider, die sich seit einiger Zeit auf einem Abwärtstrend befindet und im ersten Quartal 2023 um ein Prozent unter dem Vorjahreswert lag. [3] Hohe Teilzeitquoten - die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg mit 2,1 Prozent deutlich stärker als die der Vollzeitbeschäftigten mit 0,6 Prozent - und steigende Krankenstände mit einem Rekordwert von 7,11 Prozent sind Faktoren für den Produktivitätsrückgang. [4] Der Zuwachs der Erwerbstätigen ist auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie auf eine zunehmende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung zurückzuführen. [5] Besonders auffällig ist, dass Arbeitsplätze vor allem im Dienstleistungsbereich entstanden sind. [6]
Im Dezember 2023 waren in der gesamten EU etwa 12,9 Millionen Menschen arbeitslos, was einer Erwerbslosenquote von 5,9 Prozent entspricht. [7] Innerhalb der Eurozone lag die Quote mit 6,4 Prozent sogar noch etwas höher als im EU-Durchschnitt. Deutschland stach in diesem Kontext positiv hervor, mit einer der niedrigsten Erwerbslosenquoten von nur 3,1 Prozent. [8] Dies unterstreicht die starke Position Deutschlands auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zum Rest der EU. [9]
Neben der Erwerbslosigkeit nach dem ILO-Erwerbsstatuskonzept wird auch die Arbeitslosigkeit nach der SGB-Arbeitsmarktstatistik gemessen, die im Jahr 2023 aufgrund unterschiedlicher Beobachtungsmerkmale höher ausfällt. [10] Im Jahr 2023 stieg die Arbeitslosenquote in Deutschland um 191.000 auf 2.609.000 Personen an. [11] Dies ist hauptsächlich auf eine träge Wirtschaft zurückzuführen, die es Arbeitsuchenden erschwerte, eine Anstellung zu finden, während die Zuwanderung ukrainischer Flüchtlinge nur einen geringen Effekt auf den Anstieg hatte. [12] Die durchschnittliche Anzahl der Kurzarbeitenden, einschließlich der Empfänger von Saison- und Transferkurzarbeitergeld, sank laut Bundesagentur für Arbeit auf etwa 220.000 von 426.000 im Vorjahr. [13] Der Arbeitsmarkt konnte durch die Nutzung von Kurzarbeit weiterhin gestützt werden, nahm jedoch im Vergleich zu den von der Corona-Pandemie stark betroffenen Jahren sowie gegenüber 2022 merklich ab und erreichte ein im historischen Vergleich moderates Niveau. [14] Durch den Einsatz von Kurzarbeit, die bei einem durchschnittlichen Arbeitsausfall von etwa 31 Prozent rechnerisch für rund 69.000 Beschäftigte einen Job sicherte und ihre potenzielle Arbeitslosigkeit abwendete, zeigt sich die Bedeutung der Kurzarbeit für den deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere vor dem Hintergrund einer nachlassenden Arbeitskräftenachfrage. [15] Obwohl der Bedarf an Arbeitskräften im langjährigen Vergleich hoch blieb, nahm die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern im Jahr 2023 spürbar ab. [16] Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen fiel 2023 auf 761.000, ein Rückgang um 84.000 gegenüber 2022, während die Stellenzugänge als Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen aufgrund der schwachen Wirtschaftslage um 251.000 auf 1.633.000 sanken. [17] LANG + MENKE konnte auf das Instrument der Kurzarbeit in 2023 verzichten. So konnte während der weiterhin angespannten gesamtwirtschaftlichen Situation ein Arbeitsplatzabbau (weitgehend) verhindert und gleichzeitig die notwendige Flexibilität gewahrt werden, um auf etwaige Hochläufe reagieren zu können. Letztlich hat LANG + MENKE die Mitarbeiteranzahl infolge der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen leicht reduzieren müssen.
[10] Bundesagentur für Arbeit, (n.d.)
[11] Bundesagentur für Arbeit, 2024
[12] Bundesagentur für Arbeit, 2024
[13] Bundesagentur für Arbeit, 2024
[14] Bundesagentur für Arbeit, 2024
[15] Bundesagentur für Arbeit, 2024
[16] Bundesagentur für Arbeit, 2024
[17] Bundesagentur für Arbeit, 2024
Entwicklungen der Branche Metallverarbeitung Eine vorübergehende Erholung in der Metall- und Elektroindustrie um 2,6 Prozent im Jahresdurchschnitt 2023 wurde hauptsächlich durch Nachholeffekte im ersten Halbjahr ermöglicht, welche durch eine verbesserte Verfügbarkeit von Materialien und aufgestaute Bestellungen angetrieben wurden. [1] Im vierten Quartal 2023 verzeichnete die Produktion in der Metall- und Elektrotechnik (M+E) jedoch einen weiteren Rückgang um 1,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal. [2] Das Auftragsvolumen fiel im Jahr 2023 um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. [3] Insbesondere die Umsätze außerhalb der Eurozone gingen deutlich zurück, neben dem schwachen Inlandsgeschäft. [4] Schwerpunkt Automotive Drei Viertel der Wertschöpfung eines Automobils entstehen bei den Zulieferern, vornehmlich bei den Unternehmen der Metallbearbeitung und -verarbeitung. [6] Der Fahrzeugbau ist mit einem Umsatz von 509 Milliarden Euro (Stand 2022) der stärkste Wirtschaftszweig der M+E-Industrie und beeinflusst die Branche entsprechend stark. [7] Hierzu zählt ebenfalls LANG + MENKE als deutscher Zulieferer mit einem hohen Automotive-Anteil, weshalb die Entwicklungen der Automobilindustrie maßgeblich für das berichtende Unternehmen sind. Internationaler Automobilmarkt Der weltweite Pkw-Absatz stieg von ca. 67,3 Mio. Einheiten im Jahr 2022 auf ca. 75,3 Mio. Fahrzeuge im Jahr 2023. [1] Der Anstieg wurde durch eine im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit begünstigt. [2] Der Zuwachs ist auch auf die niedrigen Verkaufszahlen im Vorjahr zurückzuführen, die einen Basiseffekt bewirkten, der das Wachstum zunächst begünstigte, dessen positiver Einfluss auf die Wachstumsraten aber im Laufe der Zeit nachließ. [3] Als weltweit größter Automarkt trägt China maßgeblich zu diesem Aufschwung bei und erreicht mit fast 25,8 Millionen neu zugelassenen Pkw einen historischen Höchststand. [4] Im Dezember 2023 wurden fast 2,8 Millionen Pkw verkauft, was ein bisher unerreichtes Absatzniveau darstellt. [5] Bei der Entwicklung der Elektroautos weltweit ist ein Anstieg von 35 Prozent zu verzeichnen, das sind 14,2 Millionen neue batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). [6] Europäischer Automobilmarkt 2023 wurden auf dem europäischen Automobilmarkt, der die EU, die EFTA und das Vereinigte Königreich umfasst, rund 12,8 Mio. Pkw neu zugelassen, was einem Zuwachs von 14 Prozent entspricht. [7] Trotz des Wachstums gestaltet sich die Erholung weiterhin langwierig. [8] Im Vergleich zu den Neuzulassungszahlen vor der Krise im Jahr 2019 befindet sich der Markt noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau mit einem Rückgang von 19 Prozent. [9] Deutschland, als einer der fünf größten Absatzmärkte, leistet einen maßgeblichen Beitrag zu diesem Rückgang vor allem aufgrund von weniger neuzugelassenen Fahrzeugen im Elektrosegment. [10] Trotzdem stieg die Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge in der EU um 37 Prozent auf 1,54 Millionen. [11] Der Marktanteil der Elektrofahrzeuge übertrifft damit erstmals den der Dieselfahrzeuge. [12] Deutscher Automobilmarkt Laut Angaben des Kraftfahrtbundesamts stieg die Anzahl der Neufahrzeugzulassungen in Deutschland im Jahr 2023 um 7 Prozent auf insgesamt mehr als 2,8 Millionen Fahrzeuge im Vergleich zu 2022 an. [13] Dennoch bewertete die deutsche Autoindustrie ihre Geschäftslage im Dezember 2023 etwas negativer als zuvor. [14] Der Geschäftsklimaindex sank in diesem Monat zudem auf 9,5 Punkte, nachdem er im November noch bei 15,4 Punkten gelegen hatte. [15] Trotz dieser Entwicklung beendete die Autobranche das Jahr 2023 aus ihrer Sicht auf einem zufriedenstellenden Produktionsniveau, wie sich aus der offiziellen Jahresbilanz ergibt. [16]
Die politische Entscheidung, dass ab dem 17. Dezember 2023 keine neuen Anträge für die staatliche Kaufprämie für Elektroautos, den sogenannten Umweltbonus, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mehr eingereicht werden können, hat die Lage im deutschen Automobilsektor erschwert. [17] Trotzdem wurde im Jahr 2023 ein neuer Höchstwert in Deutschland, mit 523.00 neu zugelassenen E-Autos erreicht. [18] Im Jahr 2022 waren es nur knapp 471.000 neu zugelassene Elektrofahrzeuge. [19] Die Bundesregierung verfolgt weiterhin das Ziel, bis zum Jahr 2030 insgesamt 15 Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu etablieren. [20] Bei einem aktuellen Bestand (November 2023) von 1,3 Millionen Elektrofahrzeugen und unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungstrends erscheint die Erreichung dieses Ziels laut Präsidentin des VDA derzeitig als eher ambitioniert. [21] Entwicklungen der Branche Metallverarbeitung mit dem Schwerpunkt Maschinenbau Trotz der schwachen Konjunktur konnte der Maschinen- und Anlagenbau, als zweitstärkster Wirtschaftszweig in der M+E-Industrie, [1] in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres ein Plus von 0,9 Prozent verzeichnen. [2] Dieser Aufwärtstrend endete jedoch schnell und im dritten Quartal 2023 lag der Wert um 1,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. [3] Auch die Prognose für 2024 wurde auf Basis der zweiten Jahreshälfte 2023 von einem Produktionsrückgang von minus 2 Prozent auf minus 4 Prozent gesenkt. [4] Der Auftragseingang lag in den ersten zehn Monaten 2023 bei minus 13 Prozent, sodass die Auftragspolster langsam aufgebraucht sind. [5] Der VDMA-Präsident sieht eine industriefreundliche, langfristig verlässliche Standortpolitik als entscheidenden Faktor, um Investitionen wieder anzukurbeln. [6]
Entwicklungen der blechumformenden Unternehmen Die bereits erläuterten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen spiegeln sich auch in der Branche der Blechumformung wider. [1] Eine IBU-Konjunkturumfrage im Oktober 2023 zeigt, dass 43 Prozent der Unternehmen ihre Lage als schlecht oder sogar sehr schlecht bewerten. [2] Dies ist vor allem auf einen signifikanten Auftragsrückgang im letzten Quartal des Jahres 2023 zurückzuführen. [3] Besonders die Bauindustrie ist betroffen, da 70 Prozent der Lieferanten einen Mangel an Bestellungen berichten. [4] In der Automobilbranche haben 61 Prozent der Unternehmen weniger Aufträge erhalten, während im Maschinenbau ein Rückgang von 57 Prozent verzeichnet wurde. [5] Diese Entwicklung spiegelt sich in den Zukunftserwartungen für 2024 wider. [6] In den betroffenen Sektoren sind zwischen fast 50 und 63 Prozent der Befragten pessimistisch gestimmt, denn die blechumformenden Unternehmen werden neben den Auftragsrückgängen auch durch wechselnde gesetzliche Vorgaben, einschränkende politische Entscheidungen, steigende Energie- und Personalkosten sowie den Fachkräftemangel belastet. [7] Laut ifo-Konjunkturspiegel bewerteten die Unternehmen der Branche (leichte Press-, Zieh-, Stanzteile) die Geschäftslage in der zweiten Jahreshälfte mehrheitlich befriedigend bzw. saisonüblich. [8] Die Nachfragesituation wurde insbesondere im letzten Quartal 2023 als eher schlechter beurteilt. Zum Jahresende zeigen sich die Erwartungen für die kommenden drei Monate unverändert, für die kommenden sechs Monate werden hingegen ungünstige Bedingungen erwartet. [9] 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde von der LANG + MENKE GmbH eine Gesamtleistung in Höhe von rund T€ 37.129 (Vj. T€ 43.482) erbracht. Der im dritten Quartal 2022 eingesetzte Rückgang des Auftragsbestands hat sich in 2023 fortgesetzt. Die Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 war dadurch negativ. Die Umsatzentwicklung lag im ganzen Jahr um durchschnittlich -12,3 % niedriger als 2022. Auch wenn das Unternehmen bereits von einer reduzierten Gesamtleistung in 2023 ausgegangen ist, konnten die Erwartungen in keinem Monat erreicht werden. Diese Entwicklung hatte sich anhand der Auftragseingänge besonders im ersten Quartal durch Auftragsreduzierungen und -stornierungen abgezeichnet. Die Ende 2022 eingestellten staatlichen Förderprogramme für den Erwerb von Plug-in-Hybridfahrzeugen haben die Zulassungszahlen einbrechen lassen. In 2022 kam es daher zu vorgezogenen PKW-Käufen, so dass diese Entwicklung bereits absehbar war. Der Mangel an Leistungshalbleitern, der die Produktion immer wieder ins Stocken gebracht, hat dazu geführt das Applikationen vereinfacht wurden, wodurch Auftragsumfänge trotz Langzeitverträgen entfallen sind. Allgemein lässt sich festhalten, dass die Forecastzahlen bei Neuvergaben von Applikationen für die Elektrofahrzeugen nicht so verlässlich sind wie in der Vergangenheit bei Verbrennerfahrzeugen. Viele der neu angelaufenen Projekte laufen nicht oder noch nicht in den Stückzahlen wie ursprünglich prognostiziert. Die Auftragsentwicklung sowie die Auftragssituation im Geschäftsjahr 2023 lag im gesamten Jahr unterhalb der eigenen Erwartungen. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 lag bei 51,3 Mio. € und damit unterhalb des Vorjahresniveaus (59,6 Mio. €). In 2023 lag ein durchschnittliches Auftragsvolumen von 38,6 Mio. € vor, was einer Auslastung von ca. 11,4 Monaten entsprach. Das Jahr 2023 war durch einen niedrigeren Auftragseingang an Neuwerkzeugen gegenüber dem Vorjahr gekennzeichnet. Die Akquise der Neuwerkzeuge verteilte sich relativ gleichbleibend über das Geschäftsjahr, waren aber nicht ausreichend für eine kontinuierlich hohe Auslastung in der Konstruktion und im Werkzeugbau. Eine Vielzahl von Projekten, die beginnend mit der Entwicklungsphase begleitet wurden, sind in 2023 zur Serienreife gebracht worden, wodurch die Werkzeuge abgerechnet werden konnten. Dies hat auch Auswirkung auf den im Geschäftsjahr erzielten Werkzeugumsatz in Höhe von T€ 1.869,9, der damit deutlich oberhalb des Zielwerts lag. Der Umsatz im Bereich Automotive lag im Jahr 2023 bei ca. 3⁄4, der Umsatzanteil des Geschäfts mit Non-Automotive-Branchen demnach bei ca. 1⁄4 . Mit der Standardware (Kugellagerausgleichsscheiben, Klemmbrillen, Sperrscheiben) wurde ein Umsatzanteil von 1,65 Mio. € erzielt und lag damit unterhalb des Vorjahresniveaus (2,13 Mio. €). Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Exportanteil im Geschäftsjahr 2023 nahezu konstant gehalten werden. Dieser reduzierte sich von 51,3 % in 2022 auf 50,3 %. Mit Asien konnte ein Umsatz (vor Erlösschmälerungen) von 5,2 Mio. € erzielt werden, womit der Vorjahreswert unterschritten wurde, prozentual jedoch auf gleichem Niveau blieb. Die Jahrespreisverhandlungen in 2023 für das Jahr 2024 waren von hohen Forderungen unserer Kunden nach Preisnachlässen aufgrund sinkender Rohmaterial- und Energiekosten geprägt. Die Erwartungen lagen dabei deutlich über dem was tatsächlich am Markt sich an Veränderungen ergeben hat. Die hohe Bereitschaft aus 2023 Kostenveränderungen zu übernehmen war nicht mehr gegeben. Tariflohnveränderungen inkl. der Aufwendungen für die Inflationsausgleichsprämie konnten am Markt nicht mehr umgesetzt werden. Verhandlungsspielräume haben sich hier nicht ergeben. Als Vertragslaufzeiten wurden auch weiterhin nur maximal Jahresverträge mit einer zum Halbjahr vereinbarten Gleitklausel abgeschlossen, um je nach Marktentwicklung eine Anpassung aufgrund veränderter Rohstoffpreise vornehmen zu können. Dazu werden als Basis öffentliche Materialpreisindizes herangezogen. Diese Variante hat sich am Markt als praktikable Lösung etabliert. Es herrscht weiterhin eine hohe Akzeptanz seitens der Kunden, Rohmaterialpreisveränderungen zu einem sehr hohen Anteil zu übernehmen. 3. Produktion Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch die Produktionsoptimierung. Wie in den vergangenen Jahren fokussiert sich das Unternehmen auf die permanente Werkzeugverbesserung zur Standzeitverlängerung. In Summe führte dies zur nachhaltigen Verbesserung der Produktionsprozesse. Die weiterhin stetig verbesserte Prozessüberwachungen, die eine spätere Auswertung bzgl. Qualität und Quantität ermöglichen, verhelfen dem Unternehmen die zielgenaue Aufarbeitung von zusätzlichem Verbesserungspotential. Kontinuierlich verbesserte Qualitätskennzahlen untermauern diese Maßnahmen. Die Kundenanforderungen im Bereich der technischen Sauberkeit führten zur Erweiterung der Bauteilreinigung und Bauteilentfettung. Begonnen hat das Unternehmen mit der Einführung der Dampfentfettung am Streifen. 4. Investitionen Neuinvestitionen im laufenden Jahr 2023 waren geprägt durch den Kauf eines Grundstücks hinter dem bisherigen Logistikzentrum sowie die Anschaffung einer ELB Smartlinie Schleifmaschine für den Werkzeugbau. Umfangreiche Generalüberholungen von Stanzanlagen komplettieren die Verjüngung der Produktionsmaschinen. Insgesamt wurden in 2023 T€ 1.015 (Vj. T€ 1.946) investiert. Dem standen Abschreibungen i. H. v. T€ 1.445 (Vj. T€ 1.441) gegenüber. 5. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 gehörten durchschnittlich 210 fest angestellte Mitarbeiter (Vj. 216) zur Belegschaft des Unternehmens. Teilzeitkräfte sind voll berücksichtigt. Auszubildende sind nicht enthalten. Der Anteil der Leiharbeitnehmer ist nicht berücksichtigt, wobei es sich hierbei um durchschnittlich 2 Arbeitnehmer handelt. 6. Forschung und Entwicklung Durch das Voranschreiten der Automobilindustrie in Richtung alternativer Antriebskonzepte eröffnen sich für das Unternehmen neue Chancen und damit neue Produkte. Weitere Stromführende Bauteile aus Kupfer konnten im Geschäftsjahr akquiriert werden. Somit verfestigt sich der Strategieschwerpunkt bei Neuentwicklungen. Weitere Möglichkeiten ergeben sich bei diesen Artikeln in der Verbindung mit Kunststoffbauteilen. Dabei wird nicht nur mit Kunststoff umspritzt und hinterspritzt, sondern mittels Einlegetätigkeiten Baugruppen auf Rundtellerautomaten hergestellt. Hier hat sich das Unternehmen bereits in den vergangenen Jahren eine entsprechende Kompetenz aufgebaut. Darüber hinaus spielt die Prozessoptimierung eine wichtige Rolle im Unternehmen. Im Fokus stehen mittlerweile die automatisierte lagenweise Einzelverpackung auf Blisterkarten. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt ergibt sich durch die erhöhten Sauberkeitsanforderungen der Kunden. Nicht mehr das reine Stanzen, sondern die nachträgliche Reinigung der Bauteile führt zu neuen nachgeschalteten Fertigungsverfahren. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Vermögen hat sich im Vorjahresvergleich um T€ 326 (= 1,2 %) verringert. Die Bilanzsumme beläuft sich nunmehr auf T€ 27.811 (Vj. T€ 28.137). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus einem Bestandsabbau bei den Vorräten um T€ 1.422, der Forderungen um T€ 436 und dem Anlagevermögen um T€ 372 demgegenüber steht im Wesentlichen eine Erhöhung der liquiden Mittel um T€ 1.909. Aufgrund dieser Veränderungen verringert sich der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens um 1,0 Prozentpunkte auf 29,3 %, während sich der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens um 1,0 Prozentpunkte auf 70,7 % erhöht. Die spiegelbildliche Verringerung der Bilanzsumme auf der Passivseite resultiert insbesondere aus der Minderung der Steuerrückstellungen um T€ 26, sowie der sonstigen Rückstellungen um T€ 273. Die Bankverbindlichkeiten verringern sich im Zeitraum um T€ 328, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen steigen um T€ 627. Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert aus dem laufenden Jahresergebnis abzüglich ausgeschütteter Gewinne. 2. Finanzlage Das Unternehmen ist finanziell nach wie vor solide aufgestellt. Die Finanzierung erfolgt zu 76 % über Eigenkapital, welches insbesondere aus thesaurierten Gewinnen der Gesellschafter besteht, und zu 24 % über Fremdkapital. Kontokorrentlinien wurden im Geschäftsjahreszeitraum nicht in Anspruch genommen. 3. Ertragslage Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich gegenüber 2022 um T€ 6.353 auf T€ 37.129 verringert. Der Rohertrag entwickelt sich entsprechend der gesunkenen Gesamtleistung. Der Personalaufwand lag etwa T€ 527 unter dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen T€ 18 unter dem Vorjahr. Nach Abzug der betrieblichen Steuern, welche sich erheblich verringert haben, endet das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von T€ 775 was im Bereich der Prognose des Vorjahres lag. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zusammenfassend zeigen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, dass sich die LANG + MENKE GmbH zum Bilanzstichtag in einer soliden wirtschaftlichen Lage befand. Die Erwartungen für Geschäftsjahr 2023 wurden erfüllt. Das erzielte Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr wurde auch belastet. Zum einen durch den stetig steigenden Preiskampf im Automobilsektor, zum anderen durch nachgeschaltete Prüfvorgänge der gelieferten Artikel, deren Kosten nicht weitergereicht werden konnten, sowie den stark ansteigenden Preisen in nahezu allen Bereichen, insbesondere Energie. Vor dem Hintergrund des sich aus oben dargestellter Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergebenden Gesamtbildes sowie unter Berücksichtigung des weiteren Geschäftsverlaufs im I. und II. Quartal 2024 beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft über alles gesehen als allenfalls noch befriedigend. 5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden insbesondere die Kennzahlen Umsatz, Jahresüberschuss sowie Eigenkapitalquote herangezogen. IV. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) 1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) sind entscheidend für die Innovationskraft, die sich maßgeblich auf die Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und den damit verbundenen zukünftigen Wohlstand auswirkt. [1] Im Rahmen der Bestrebung einer klimaneutralen Wirtschaft und angesichts einer Vielzahl an Herausforderungen ist technischer Fortschritt grundlegend für die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit. [2] Im Jahr 2023 machten vorläufigen Berechnungen zufolge die privaten und öffentlichen Ausgaben für F&E 3,13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, mit dem Ziel der Bundesregierung, diesen Anteil bis 2025 auf 3,5 Prozent zu erhöhen. [3] Langfristig weisen die F&E-Ausgaben bereits einen positiven Trend auf, mit einem Anstieg von 2,73 Prozent des BIP im Jahr 2010 auf 3,13 Prozent im Jahr 2022 jedoch einer relativ konstanten Quote seit 2019. [4]
Für Unternehmen ist es demnach entscheidend, nicht nur ihre Innovationskraft zu fördern, sondern sich auch frühzeitig auf neue Technologien einzustellen und diese zu etablieren. Nur so können sie zukünftig wettbewerbsfähig bleiben. Neben dem Streben nach Innovation und dem damit verbundenen Wachstum stehen die Herausforderungen der Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft. An dieser Stelle entsteht häufig ein Konflikt, wie das Ziel von Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen mit der Reduzierung von Emissionen und der Verhinderung der globalen Erwärmung in Einklang gebracht werden kann. [5] An der Spitze der Investitionen steht die Automobilindustrie, deren Ausgaben für Forschung und Entwicklung von entscheidender Bedeutung für den Wandel der deutschen Automobilindustrie sind. [6] Ein Wandel hin zur Elektromobilität inklusive Batterietechnologie, zum autonomen Fahren und zur Digitalisierung. [7] Um dies zu erreichen, haben die Automobilunternehmen mit Sitz in Deutschland derzeit einen weltweiten Anteil von 30 Prozent an den F&E-Investitionen der Branche. Zukünftig werden die Hersteller und Zulieferer der deutschen Automobilindustrie von 2024 bis 2028 weltweit rund 280 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. [8] Die Investitionstätigkeit der Unternehmen wird laut VDA-Umfrage jedoch von verschiedenen Faktoren beeinträchtigt. Eine Vielzahl der Unternehmen geben an, dass die Absatzlage bzw. Absatzerwartung den größten Einfluss auf ihre Investitionsbereitschaft hat. [9] Eines der größten Risiken stellt der aktuelle Fachkräftemangel da, der sich in den nächsten Jahren vermutlich noch verschärfen wird. Das volatile Dispositionsverhalten unserer Kunde stellt das Unternehmen hinsichtlich der Planungssicherheit vor nicht unerhebliche Herausforderungen, bei der Materialbeschaffung und Finanzierung und kann deutliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Auswirkungen der weltweit zunehmenden Konflikte sorgt für höhere Kosten in den Lieferketten, z.B. bei den Seefrachten. 2. Prognosebericht Für das Jahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weltweites Wachstum von 3,1 Prozent, das von einer unerwartet stabilen Konjunktur in den USA und in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern sowie von fiskalischen Anreizen in China angetrieben wird. [1] Laut World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird für die USA ein Wachstum von 2,1 Prozent, für China von 4,6 Prozent und für Frankreich von 1,0 Prozent erwartet. [2] Für Deutschland wird dagegen nur ein geringes Wachstum von 0,5 Prozent prognostiziert, womit die Bundesrepublik das Schlusslicht bildet. [3] Von den sechs untersuchten Wirtschaftsregionen und 16 vom IWF bewerteten Ländern schneidet keines schlechter ab. [4] Die deutsche Wirtschaftslage im Jahr 2024 wird von verschiedenen Risikofaktoren beeinflusst, darunter Haushaltsdefizite, wirtschaftspolitische Unsicherheiten, die Folgen des Konflikts in der Ukraine und im Gazastreifen sowie die Entwicklung von Löhnen und Inflation. [5] In der Folge senkte auch das Ifo-Institut seine zunächst veröffentlichte Prognose von einem Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 von 1,4 Prozent auf 0,9 Prozent. [6] Dieser Rückgang ist auch auf eine schwache Entwicklung im letzten Quartal 2023 und eine schleppende Erholung zurückzuführen, die von Unsicherheit aufgrund der anhaltenden Sparneigung und geringen Investitionsbereitschaft geprägt ist. [7] Eine weitere Absenkung auf 0,7 Prozent Wachstum kündigte das ifo-Institut im Januar 2024 aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen im Bundeshaushalt mit Einsparungen in Höhe von 19 Milliarden Euro an, um die Haushaltslücke zu schließen. [8] Dies führt zu Mehrbelastungen bzw. geringerer Entlastungen von Unternehmen und Haushalten sowie zu Ausgabenkürzungen des Staates mit konjunkturellen Auswirkungen. [9] In der Tendenz sollte sich die Lage jedoch durch steigende Löhne, sinkende Energiepreise, ein niedrigeres Zinsniveau, eine rückläufige Inflationsrate und schließlich durch die Rückkehr der Kaufkraft, erholen. [10] Prognosen zur Folge werde die Inflationsrate in der zweiten Jahreshälfte auf 2 Prozent zurückgehen, bei dienstleistungsnahen Konsumgütern aber deutlich über 3 Prozent bleiben. [11] Eine weitere Verbesserung ist beim Leistungsbilanzsaldo zu verzeichnen, das von 285 Mrd. Euro im Jahr 2023 auf 316 Mrd. Euro im Jahr 2024 ansteigen soll und damit 7,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung ausmachen würde. [12] Die gesamtwirtschaftliche Prognose wird sich voraussichtlich auch im Jahr 2024 auf dem deutschen Arbeitsmarkt niederschlagen, die Zahl der Arbeitslosen wird voraussichtlich um 82.000 Personen steigen, was einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent entspricht. [13] Gleichzeitig wird eine Zunahme der Erwerbstätigen um 83.000 Personen erwartet. [14] Im Jahr 2024 stagniert das Produktionsvolumen der deutschen Automobilindustrie bei 4,11 Mio. Fahrzeugen und liegt damit noch 28 Prozent unter dem Rekordwert von 2016. [15] Die Produktion von Pkw mit Verbrennungsmotor (inkl. Plug-in-Hybride, PHEV) sinkt um 7 Prozent auf 2,92 Mio. Fahrzeuge. [16] Die Produktion von Elektrofahrzeugen (BEV) steigt dagegen um 25 Prozent auf 1,2 Millionen Fahrzeuge. [17] Der Automobilsektor spielt in der deutschen Wirtschaft eine wichtige Rolle und hat in den letzten Jahren einen wachsenden Anteil an der Industrie. Trotzdem wird für Deutschland ein Rückgang der Pkw-Produktion um ein Prozent auf 2,82 Millionen Einheiten erwartet. [18] Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat prognostiziert, dass der weltweite Automobilmarkt von 75,6 Mio. Einheiten im Jahr 2023 auf 77,4 Mio. Einheiten im darauffolgenden Jahr ansteigen wird. [19] Dennoch bleiben diese Zahlen unter den historischen Höchstständen, was die anhaltenden Herausforderungen für die Branche unterstreicht. [20] Es wird für Deutschland eine Seitwärtsbewegung (0 bis 2 Prozent) und für den Weltmarkt eine Steigerung von 2 bis 4 Prozent erwartet. Der konservativen Prognose des VDA schließt sich auch die VIA Consult an. Materialeffekte sind in dieser Prognose nicht berücksichtigt. LANG + MENKE schließt sich den Prognosen an und plant das Geschäftsjahr 2024 entsprechend den oben gezeigten Ausführungen. Die in den Jahren zuvor generierten Umsätze im Bereich der Werkzeuge lassen für die kommenden Jahre auf noch ausreichende Umsätze bei Neuprodukten schließen. Auf Grund der aktuellen Konjunktur- und Auftragsdaten erwartet das Unternehmen für das kommende Geschäftsjahr 2024 einen gleichbleibenden Umsatz auf niedrigem Niveau. Insgesamt rechnet LANG+MENKE für das Geschäftsjahr 2024 mit einem durchwachsenen Geschäftsverlauf. Bei den Umsätzen mit einer Seitwärtsbewegung und einem Jahresergebnis in dem Bereich von 800 bis 1000 T€. Trotz der widrigen Verhältnisse wird die Eigenkapitalquote auf hohem Niveau verbleiben.
Hemer, den 20. August 2024 LANG + MENKE GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Martin Radtke gez. Elmar Flusche BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die LANG + MENKE GmbH (vormals Ing. Lang & Menke GmbH) hat ihren Sitz in Hemer-Westig und ist unter der Nummer HRB 33 in das Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Die Abschreibungen werden sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode vorgenommen. Für alle Anschaffungen mit einem jeweiligen Einzelwert von netto EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 wird gemäß § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr der Anschaffung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils 20 % gewinnmindernd aufzulösen ist. Dieser Sammelposten wird im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt. Die Finanzanlagen beinhalten Anteile an verbundenen Unternehmen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen gewogene Durchschnittspreise zugrunde. In den Fällen, in denen der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, kam dieser zum Ansatz. Für die Gemeinkostenmaterialien im Werkzeugbau, Hilfsstoffe, Ersatzteile und Verpackungsmaterialien wurde ein Festwert gebildet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Direktzusagen im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 0,91 % (Vj. 0,59 %) angesetzt. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB für eine angenommene Restlaufzeit von einem Jahr. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 517,00 (Vj. EUR 988,00). Die Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind jeweils mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit kleiner als ein Jahr werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Lang & Menke Kunststofftechnologie GmbH, Hemer-Deilinghofen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Aktivierung aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die LANG + MENKE GmbH ist an der Lang & Menke Kunststofftechnologie GmbH mit Sitz in Hemer-Deilinghofen zu 70 % beteiligt. Die Lang & Menke Kunststofftechnologie GmbH wurde am 23. Juni 2005 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Iserlohn eingetragen und verfügt über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von EUR 120.000,00. Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 betrug EUR 20.244,03 (Vj. EUR 8.030,28). Das Eigenkapital belief sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 697.542,19 (Vj. EUR 1.027.298,16). Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt EUR 3.000.000 Der Bilanzgewinn beträgt EUR 6.252.395,44 (Vj. EUR 6.477.160,36). Andere Gewinnrücklagen Die Rücklagen wurden im Rahmen der Ergebnisverwendung in Vorjahren aus nicht ausgeschütteten Gewinnen gebildet. Bilanzgewinn
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und die Sicherungsübereignung von Maschinen besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.116.738,53 (Vj. EUR 1.072.644,88). Sonstige Angaben zur Bilanz Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von jährlich T€ 18 aus Leasingverträgen. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen in Höhe von T€ 277 jährlich. Mittelbare Pensionsverpflichtungen als Trägerunternehmen der Ing. Lang & Menke Unterstützungskasse:
Ausschüttungssperre im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB, der sich aus der geänderten Bewertungsvorschrift für Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt, beträgt im Berichtsjahr € 517,00 (Vj. € 988,00 ). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB dürfen Gewinne nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag nach Satz 1 entsprechen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen beträgt TEUR 32,0 (VJ TEUR 4,5 ). 5. Sonstige Angaben 5.1 Anzahl der Mitarbeiter
5.2 Organe Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtszeitraum waren: Herr Dr. Martin Radtke, Iserlohn, Herr Elmar Flusche, Altena (einzelvertretungsberechtigt) Auf die Angabe zur Vergütung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Hemer, den 19. August 2024 LANG + MENKE GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Martin Radtke gez. Elmar Flusche In der Gesellschafterversammlung vom 19. September 2024 wurde folgender Beschluss gefasst: "Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 der LANG & MENKE GmbH ist eine Bruttobardividende in Höhe von EUR 387.517,54 auf das gesamte Stammkapital von EUR 3.000.000,00 auszuschütten." AnlagespiegelAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwert
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LANG + MENKE GmbH, Hemer Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LANG + MENKE GmbH, Hemer, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LANG + MENKE GmbH, Hemer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zu 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Altena, 22. August 2024 MÄRKISCHE
REVISION GMBH
Jörg Peters, Wirtschaftsprüfer Theo Bergenthal, Wirtschaftsprüfer |
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