HAMANN Blue GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix von Bredow seit 1.11.2016 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HAMANN AGHollenstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht Jahresabschluss 2023I. Grundlagen des UnternehmensA. Geschäftsmodell des UnternehmensDie HAMANN AG ist Hersteller von Abwasserbehandlungsanlagen für den maritimen Sektor. Standort der Gesellschaft ist Hollenstedt. Daneben betreibt die HAMANN AG einen externen Teststandort in Glüsingen. Die Gesellschaft deckt die ganze Bandbreite von der Entwicklung der Abwasserbehandlungsanlagen bis hin zur Ersatzteileversorgung und dem Service ab. Wesentliche Veränderungen im beschriebenen Geschäftsmodell haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. B. SteuerungssystemWesentliche Grundlage für die Steuerung des Unternehmens sind das eingesetzte ERP-System von proALPHA, die laufende Berichterstattung aus den verschiedenen Unternehmensbereichen und die Erkenntnisse aus den Projekten. C. Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft konzentriert sich weiterhin auf das Kerngeschäft Abwasserbehandlungsanlagen. Im Verlauf des Geschäftsjahres wurden Abwasserbehandlungsanlagen gemäß MEPC.227(64) weiterentwickelt. Für die bereits entwickelten Anlagen gemäß MEPC.277(64) 4.2 und BinSchUO wurden die Markteinführungen fortgesetzt. Im Geschäftsjahr wurden vier Mitarbeiter im Bereich F&E eingesetzt. Der Gesamtaufwand der HAMANN AG für Forschung und Entwicklung beträgt TEUR 589 (das entspricht 6,8 % des Rohergebnisses) und enthält alle im Bereich Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr angefallenen Personal- und Sachkosten. Damit ist der Anteil an Forschung und Entwicklung im Gegensatz zum Vorjahr wieder spürbar gestiegen. Auf Grund der F&E Tätigkeiten konnte die Basis für neue Anlagengenerationen entwickelt werden. Die Gesellschaft setzt somit die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der vergangenen Jahre insgesamt konsequent fort. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 110 als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. II. WirtschaftsberichtA. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenUnsere Zielmärkte im maritimen Bereich haben sich im Geschäftsjahr weiter uneinheitlich entwickelt. Wesentliche Einflussfaktoren waren die unstabile weltwirtschaftliche sowie die anhaltende Marktverzerrungen durch die uneinheitliche Erteilung von Zertifikaten nach MEPC.227(64). III. GeschäftsverlaufDie Markteinführungsphasen der Abwasserbehandlungsanlagen gemäß MEPC.227(64), MEPC.227(64) 4.2 und BinSchUO wurden fortgesetzt. Die Planzahlen für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 wurden erreicht. Bei einem zum Vorjahr leicht gestiegenen Umsatz wurde ein Rohergebnis von TEUR 8.643 (Vorjahr TEUR 8.643) und ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 559 (Vorjahr TEUR 979) erzielt. IV. LageEmbargos und weltweite Krisensituationen machen die Planbarkeit der geschäftlichen Entwicklung schwieriger, dennoch sind wir auf allen unseren Märkten weiterhin erfolgreich. Wir haben unsere Märkte stärker segmentiert und können damit granularer auf Ereignisse in einzelnen Teilmärkten reagieren, bzw. Maßnahmen frühzeitig in anderen Märkten einleiten, um mögliche Auswirkungen zu kompensieren. A. ErtragslageIm Geschäftsjahr wurde ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 8.643 (Vorjahr TEUR 8.643) erzielt. Die sonstigen Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 133 (Vorjahr TEUR 208) beinhalten die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 17 und Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 2. Der Personalaufwand ist auf TEUR 4.526 (Vorjahr TEUR 4.158) gestiegen. Im Verhältnis zum Rohergebnis bedeutet dies aber eine deutliche Steigerung auf 52,4 % (Vorjahr 48,2 %) Die auf das Anlagevermögen im Geschäftsjahr vorgenommene Abschreibung beträgt TEUR 284. Abschreibungen auf Umlaufvermögen sind in Höhe von TEUR 24 erfolgt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich auf TEUR 2.927 (Vorjahr: TEUR 2.717) erhöht. Den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 59 standen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 13 gegenüber. Die Gesellschaft hat einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 559 (Vorjahr TEUR 979) und damit von 6,46% (Vorjahr 11,33 %) des Rohergebnisses erreicht. Insgesamt hält der Vorstand die Ertragslage im Geschäftsjahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für gut. B. FinanzlageKapitalstruktur Das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 5.183 (das entspricht 50,62 % der Bilanzsumme von TEUR 10.239). Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 150, der gesetzlichen Rücklage in Höhe von TEUR 15, sowie anderen Gewinnrücklagen von TEUR 1.961 und dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 3.058 zusammen. Rückstellungen wurden in Höhe von insgesamt TEUR 1.364 gebildet. Hierin sind Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 347 und sonstige Rückstellungen enthalten, die sich aus Gewährleistungsrückstellungen TEUR 44 und verschiedenen Positionen zusammensetzen. Die Gesamtverbindlichkeiten der Gesellschaft einschließlich erhaltener Anzahlungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.548 (das entspricht 34,65 % der Bilanzsumme). Dabei belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 1.597. Neben Verbindlichkeiten für offene Kreditkartenabrechnungen in Höhe von TEUR 7 bestehen diese gegenüber der Sparkasse Harburg-Buxtehude aus einem KfW-Darlehen sowie der aktuellen Baufinanzierung in Höhe von insgesamt TEUR 1.590. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 821 (Vorjahr TEUR 791). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.073 (Vorjahr TEUR 749) sind gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 57 stabil. Investitionen Die Investitionen der Gesellschaft belaufen sich im Geschäftsjahr insgesamt auf TEUR 1.713 (Vorjahr TEUR 360). Die Gesellschaft hat die Investitionen zu TEUR 1.084 aus Fremdmitteln und den Rest aus Eigenmitteln finanziert. Dabei wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögengegenstände (TEUR 110) berücksichtigt. Liquidität Die Guthaben bei Kreditinstituten einschließlich Kassenbestand haben sich auf TEUR 133 verringert (Vorjahr TEUR 519). Die Liquiditätsausstattung der HAMANN AG ist befriedigend. C. VermögenslageDas Vermögen der Gesellschaft stellt sich unterschieden nach Anlage- und Umlaufvermögen wie folgt dar: • 47,20 % der Bilanzsumme entfallen auf das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 4.833. Hierbei ist das Grundvermögen mit Gebäuden in Höhe von TEUR 2.327 (das entspricht 22,72% der Bilanzsumme und 48,15 % des Anlagevermögens) der größte Einzelposten. • Die Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich der technischen Anlagen und Maschinen hat zum Bilanzstichtag einen Buchwert von TEUR 484. • 52,80% der Bilanzsumme entfallen auf das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 5.189. • Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus TEUR 2.713 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen (das entspricht 52,29 % des Umlaufvermögens) und aus dem Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 2.476 (das entspricht 47,71 % des Umlaufvermögens). V. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenDas Rohergebnis beträgt TEUR 8.643 und konnte auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. VI. GesamtaussageInsgesamt kann ein sich weiter stabilisierender Geschäftsverlauf beobachtet werden, da trotz der vielen weltwirtschaftlichen Krisensituationen sowie dem unfairen Marktverhältnis für Kleinanlagen verstärkt auch komplexere Anlagentypen verkauft werden. Damit konnte das Jahr erneut - mit kleineren Einbußen - erfolgreich abgeschlossen werden. Die Eigenkapitalausstattung der HAMANN AG ist weiterhin gut. Ebenso ist die Liquiditätsausstattung der HAMANN AG befriedigend. VII. PrognoseberichtDer Umgang der Marktteilnehmer mit der IMO Regularie MEPC.227(64), die zum 01.01.2016 die bestehende Regularie MEPC.159(55) abgelöst hat, hat die weitere Entwicklung erheblich beeinflusst. Eine Bereinigung des Marktes kann inzwischen erkannt werden, da sowohl Kunden als auch Werften die Qualitätsanforderungen nunmehr konkreter vorgeben. Die Umsetzung der IMO-Regularie durch die nationalen Zertifizierungsgesellschaften unterscheidet sich weiterhin stark, wird aber öffentlich diskutiert, so dass von einer mittelfristigen Bereinigung auszugehen ist. Unsere Abwasserbehandlungsanlagen sind gemäß IMO-Regularie MEPC.227(64) zertifiziert. Für die besonderen Anforderungen gemäß BinSchUO haben wir ebenfalls ein Zertifikat erhalten. Die Parameter der künftigen Marktanforderungen in diesem Bereich sind damit zunächst geklärt. Weitere neue Anforderungen, welche mit der Überarbeitung der benannten Normen einhergehen werden, zeichnen sich bereits ab. Die Weiterentwicklung unserer Abwasserbehandlungsanlagen hin zu dieser neuen Anforderung werden konsequent verfolgt, so dass neue Marktpotentiale entstehen werden. Die Wettbewerbsvorteile der Abwasserbehandlungsanlagen stellen nach Einschätzung des Vorstandes für die Gesellschaft weiterhin ein erhebliches Zukunftspotential dar. In den nächsten zwei Geschäftsjahren plant die Gesellschaft auf Basis der jetzigen Rahmenbedingungen weiter mit stabilem Umsatz und Rohertrag sowie einer Steigerung der Jahresüberschüsse. Auf Grund der zunehmenden Komplexität der Produkte und Dienstleistungen werden weitere Investitionen in die Ausstattung von Personal, Gebäuden und der Produktion nötig sein. VIII. Chancen- und RisikoberichtDie Zielmärkte im maritimen Bereich haben sich weiter uneinheitlich entwickelt. In Teilbereichen ist der Markt bei einer reinen Preisbetrachtung ohne Qualitätsvergleiche geblieben, obwohl ein Umdenken erkennbar scheint. Diesem Marktrisiko steht der hohe Qualitätsstandard unserer technischen Lösungen als Marktchance gegenüber. Dem Risiko einem Preiswettkampf bei den kleineren Anlagen zu unterliegen, steht die Chance gegenüber, sich breiter am Markt mit den größeren und komplexeren Anlagen zu positionieren. Zur Erschließung neuer Marktsegmente haben wir die vorhandenen Abwasserbehandlungsanlagen weiterentwickelt. Diese Entwicklungen und unsere technologische Führungsposition sind konsequent weiter voranzutreiben. Gleichzeitig sind die internen Prozesse und Verfahren zu hinterfragen, um langfristig weiter profitabel am Markt agieren zu können. Ein Risikomanagement- und Kontrollsystem in Anlehnung an § 91 Abs. 2 AktG ist vorhanden. Die Gesellschaft ist nach ISO 9001:2015 erfolgreich neu zertifiziert. Der Vorstand sorgt durch Bonitätsüberwachung, Absicherung von Forderungen über eine Debitorenversicherung oder Akkreditive, Vorauszahlungsvereinbarungen und strenges Mahnwesen dafür, dass Forderungsausfälle auf ein Minimum reduziert bleiben. Einstellungen zu Einzelwertberichtigungen waren nicht notwendig. Unverändert hat sich die Gesellschaft gegen die üblichen Sach-, Personen- und Produktrisiken versichert. Dem Vorstand sind abgesehen von der latenten Gefahr von Zahlungsausfällen eines Kunden keine Risiken bekannt, die mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit für sich allein genommen oder zusammen mit anderen Risiken die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen oder den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. IX. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenEs besteht eine Kreditverbindlichkeit über TEUR 563 gegenüber der Sparkasse Harburg Buxtehude, welche durch eine 90%tige Bürgschaft der KfW besichert ist. Diese Finanzmittel wurden vorsorglich zur Abwendung von ad hoc entstehenden Risiken der Corona-Pandemie aufgenommen. Es hat sich gezeigt, dass die HAMANN AG diese Mittel bislang nicht für diese Risikoabsicherung einbringen musste. Damit stehen diese Mittel 2024 weiter zur Verfügung. Weiterhin wurden für den Bau einer neuen Halle Mittel über TEUR 1.085 ebenfalls über die Sparkasse Harburg-Buxtehude aufgenommen. Dieses Darlehen valutiert zum Stichtag in Höhe von TEUR 1.027.
Hollenstedt, 22. März 2024 HAMANN AG Vorstand Felix v. Bredow BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang Jahresabschluss 2023I. Allgemeine Abgaben zum UnternehmenDie folgenden Aussagen beziehen sich auf den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2023 der HAMANN AG: Firma HAMANN AG Sitz Hollenstedt Registergericht Amtsgericht Tostedt HR B 5197 II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesNach den Verhältnissen am Bilanzstichtag gilt die HAMANN AG als mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 2 HGB sowie unter Berücksichtigung der Neudefinition der Umsatzerlöse gemäß § 277 Abs. 1 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses per 31.12.2023 erfolgte wie im Vorjahr unter Berücksichtigung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 276 HGB werden in der zur Offenlegung bestimmten Version angewandt. Die handelsrechtlichen Vorschriften gemäß Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) finden Anwendung. Im Berichtsjahr 2017 wurde erstmals von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren. Dieses wird entsprechend fortgeführt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden des Jahresabschlusses sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Posten des Jahresabschlusses, die weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr Beträge ausweisen, werden nicht dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden nach der linearen oder degressiven Methode auf der Grundlage der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 800 werden vollständig im Geschäftsjahr abgeschrieben. Die Vorräte an Roh, Hilfs und Betriebsstoffen sind mit durchschnittlichen Einkaufspreisen angesetzt. Abwertungen wegen Minderqualitäten oder mangelnder Verwertbarkeit werden mit einem Abschlag vorgenommen, der auf der Grundlage der Umschlagshäufigkeit ermittelt wurde. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten einen Zuschlag zur Berücksichtigung der Gemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen (im Jahr 2023 TEUR 0,00). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ist in der Bilanz vermerkt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag angesetzt, der einen Aufwand für einen bestimmten Zeitraum in Folgeperioden darstellt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ausgewiesen und entsprechend der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Der Anteil der Pensionsrückstellung, der eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweist, wurde ebenfalls mit dem seiner Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1,7 (Vorjahr: TEUR 9,7). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Rechnungszinssatz 1,82% Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 0,00% Zugrundegelegte Sterbetafel "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungstag bewertet. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag angesetzt, der einen Ertrag für einen bestimmten Zeitraum in Folgeperioden darstellt. IV. Erläuterungen zur BilanzDie Forschungs und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres belaufen sich auf insgesamt TEUR 589. Davon entfällt ein Betrag von TEUR 110 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 295 (Vorjahr: TEUR 274) und resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und latenter Steuern. Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs.3 HGB ist in folgendem Anlagespiegel dargestellt.
Das Grundkapital (gezeichnetes Kapital) der Gesellschaft beträgt TEUR 151 und ist, unverändert zum Vorjahr, eingeteilt in 78.950 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem Nominalwert von jeweils EUR 1,9062698. Die Gesellschaft hält 400 eigene Aktien mit einem Nominalwert von EUR 762,51. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.499 (Vorjahr: TEUR 2.148). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: (Die Reihenfolge ergibt sich aus der Höhe der Beträge und ist im Wert fallend.) 1. Ausstehende Inbetriebnahmen 2. Provisionen 3. Urlaub 4. Berufsgenossenschaft 5. Gewährleistung 6. Abschluss- und Prüfungskosten 7. Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 8. Transportversicherung 9. Schwerbehindertenabgabe Verbindlichkeitenspiegel
Es existieren durch Grundschulden auf den Geschäftsgrundstücken der Gesellschaft abgesicherte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ein durch eine Bürgschaft der KfW abgesichertes Darlehen über TEUR 1.500 wurde auf Grund von Corona über die Sparkasse Harburg-Buxtehude aufgenommen. Für den Neubau Halle 4 wurden Darlehen über eine Gesamtsumme von TEUR 2.400 abgeschlossen, zum Stichtag wurden TEUR 1.085 in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte bzw. erweiterte Eigentumsvorbehalte besichert. Erhaltene Anzahlungen sind darüber hinaus zum Teil durch von der Deutschen Bank AG und der Hessischen Landesbank hinausgelegte Anzahlungsavale abgesichert. Im Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern gebildet. Zum Bilanzstichtag betrugen sie TEUR 89. V. Erläuterung der Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Position " sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" beinhaltet die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 17 und Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 2. In den verschiedenen betrieblichen Kosten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 1) enthalten. VI. Sonstige Angaben1. Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 89 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 86 Angestellte und 3 Auszubildende. 2. Mitglieder des Vorstandes: • Herr Felix v. Bredow, Alleinvorstand Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Nr. 4 HGB. 3. Mitglieder des Aufsichtsrates: • Herr Knud Hamann, Kaufmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates • Frau Petra Hamann, Lehrerin, stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrates • Frau Kirsten v. Bredow, Rentnerin. Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt mit dem Hinweis auf § 286 Nr. 4 HGB. 4. Die Gesellschaft zahlt an ein ausgeschiedenes Mitglied des Vorstandes eine pauschale, auf die Ehefrau vererbte Altersabsicherung. Die Pensionsrückstellungen belaufen sich insgesamt auf TEUR 347. Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Nr. 4 HGB. 5. Das Verrechnungskonto eines Mitgliedes des Aufsichtsrates erreichte im Geschäftsjahr einen maximalen Saldo zum Monatsende von TEUR 15 zu Gunsten der Gesellschaft. Zum 31.12.2023 betrug der Saldo TEUR 12. Das Verrechnungskonto ist unbesichert und wird mit 3% verzinst. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag liegen nicht vor. 7. Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende von EUR 6,00 pro Aktie auszuschütten.
Hollenstedt, 22. März 2024 HAMANN AG Vorstand Felix v. Bredow Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Jahre 2023 seine lt. Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Vorstand der HAMANN AG wurde laufend überwacht und beratend unterstützt. Der Aufsichtsrat war in alle wichtigen und/oder strategischen Entscheidungsprozesse eingebunden. Im Rahmen der mündlichen und schriftlichen Berichterstattung des Vorstands wurde der Aufsichtsrat zeitnah und regelmäßig zu jeder Aufsichtsratssitzung über Strategie und Geschäftsentwicklung sowie Planung, Risiken und Lage der Gesellschaft unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat sich im Jahre 2023 in 4 Sitzungen ausführlich über alle Belange der Firma durch schriftliche und mündliche Berichterstattung des Vorstands informiert und hat sich regelmäßig darüber beraten. Über Geschäftsvorgänge, die auf Grund von gesetzlichen oder satzungsmäßigen Vorschiften der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurde beraten und Entscheidungen getroffen, die dem Vorstand kundgetan wurden. Die Wirtschaftsprüfer Dierkes Partner mbB haben den Jahresabschluss zum 31.12.2022 vorgelegt und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen. Jahresabschluss, Prüfbericht und Lagebericht haben dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegen. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss 2022, der damit festgestellt wurde und schloss sich dem Vorschlag des Vorstands an, eine Dividende von € 8,- auf der Hauptversammlung vorzuschlagen. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Prüfer Dierkes Partner mbB ist vom Aufsichtsrat beschlossen worden und der Hauptversammlung zur Bestätigung vorgeschlagen. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Vorstand und Mitarbeitern für ein wieder erfolgreiches Jahr 2023 und wünscht für 2024 Gesundheit und weiteren Erfolg.
Hollenstedt, 15.1.2024 Knud Hamann, Aufsichtratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HAMANN AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HAMANN AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HAMANN AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Lüneburg, 24. April 2024 DIERKES
Lüneburg AG
gez. Ohlwein, Wirtschaftsprüferin gez. Hertel, Wirtschaftsprüfer |
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