H. Joachim Müller Bosch-Dienst
Selbe AdresseGlasergewerbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maren Fischer seit 10.4.2007 | Geschäftsführer |
Jens-Uwe Martsekis seit 20.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 25.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BerichtigungAufgrund eines technischen Versehens ist die Veröffentlichung vom 05.09.2018 fehlerhaft.CP-Pharma-Handelsgesellschaft mbHBurgdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH, Burgdorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 31. Juli 2018 Morzynski
& Partner GmbH
Anke Sinnecker, Wirtschaftsprüferin Kristina Braun, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2017AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2017der Firma CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH, BurgdorfAmtsgericht HildesheimHRB 22135A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der CP-Pharma-Handelsgesellschaft mbH, Burgdorf, zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Vorschriften des BilRUG sind für das Geschäftsjahr 2016 erstmalig angewandt worden. B. Angaben und Erläuterungen zu den Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Abweichungen zu Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden bestehen nicht. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es handelt sich im Wesentlichen um entgeltlich von Dritten erworbene Software und Rezepte. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von notwendigen Gemeinkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dabei sind notwendige Gemeinkosten einbezogen worden. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Bewertung einbezogen worden. Forderungen sind zum Nennbetrag unter Berücksichtigung ausreichender Wertberichtigungen angesetzt worden. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert angesetzt worden. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag bewertet worden. Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken gebildet worden. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten und Forderungen in fremder Währung sind zu Stichtagskursen bewertet worden. II. Angaben zu Positionen der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist integrativer Bestandteil des Anhanges. Die im Anlagenspiegel ausgewiesenen Nachaktivierungen im Anlagevermögen mit einem Gesamtbuchwert von T€ 944 betreffen Nachaktivierungen im Rahmen der Feststellungen der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2012 bis 2015. Sie betreffen insbesondere den entgeltlichen Erwerb von Rezepten von Dritten mit einem Buchwert von T€ 902. Aus Gründen der Klarheit wurden die Vorträge der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen im Anlagenspiegel zum 01.01.2017 auf Software und Rezepte aufgeteilt. Anteile an verbundenen Unternehmen Im Vorjahr ist die 100%-ige Beteiligung an der Mosaik Grundstücksgesellschaft mbH, Burgdorf, erworben worden. Der Jahresfehlbetrag 2017 beträgt T€ -37, das Eigenkapital zum 31.12.2017T€ 28. Beteiligungen Die Gesellschaft ist an der Chemisch-Pharmazeutisches Labor, Rolf Sachse GmbH, Berlin, mit 25% der Anteile beteiligt. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.702 und ein Eigenkapital von T€ 4.926 aus. Weiterhin besteht eine Beteiligung in Höhe von 27,93 % an der Produlab Pharma Beheer B.V., Raamsdonksveer, Niederlande. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.987 und ein Eigenkapital in Höhe von T€ 24.174 aus. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betrifft ein langfristiges Darlehen mit T€ 670, das mit 0,5 % verzinst wird. Die Laufzeit des Darlehns beträgt 5 Jahre. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % des Netto-Forderungsbestandes und eine Einzelwertberichtigung in Höhe von T€ 32 (Vorjahr T€ 53) berücksichtigt worden. Die Forderungen an verbundene Unternehmen enthalten eine Forderung an den Gesellschafter in Höhe von T€ 27 (Vorjahr T€ 27) aus der Umsatzsteuerorganschaft. Die Forderung ist kurzfristig und wird nicht verzinst. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehensforderungen in Höhe von T€ 117 (Vorjahr T€ 1.135) enthalten, die durch Grundschulden und Bürgschaften abgesichert worden sind. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit über einem Jahr bestehen in einer Darlehnsforderung in Höhe von T€ 72 (Vorjahr T€ 89). Alle anderen Forderungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, bestehen in Höhe von T€ 376 aus Steuern. Die Wertpapiere betreffen mehrere Depots und Beteiligungen an Investmentfonds. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Zuschreibung von T€ 0,3 (Vorjahr Zuschreibung T€ 3). Der Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Aufwendungen, die das folgende Geschäftsjahr betreffen. Aktive latente Steuern sind in einem gesonderten Posten unter Aktiva D. erfasst. Die aktiven latenten Steuern wurden aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung in Handels- und Steuerbilanz gebildet. Dabei ist ein Steuersatz von 32% angewandt worden. In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 100.930,00. Der Betrag des nicht saldierungsfähigen Vermögens von T€ 31 (Vorjahr T€ 37) wird unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Vermögensverrechnung resultiert mit T€ 151 aus einer bewerteten Pensionsrückstellung, der ein Zeitwert des saldierungsfähigen Aktivvermögens mit T€ 182 gegenübersteht. Insoweit ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 31.289,00. Insgesamt besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 HGB in Höhe von € 132.219 betreffend aktiven latenten Steuern und aktivem Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung. Weiterhin besteht gem. § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 222.729 aus Pensionsrückstellung. Das gezeichnete Kapital wird in Höhe von € 78.000,00 zum Nennwert ausgewiesen. Hinsichtlich der Entwicklung des Bilanzgewinnes wird auf die Darstellung in der entsprechend § 158 AktG ergänzten Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen. Die Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 1.223 (Vorjahr T€ 1.204) wurde aufgrund der versicherungsmathematischen Gutachten der AachenMünchener Lebensversicherungs AG und der SLPM Schweizer Leben Pensions-Management GmbH mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005" von Klaus Heubeck errechnet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzins von 3,68% zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen waren nicht zu berücksichtigen. In Höhe des Zeitwertes von T€ 326 sind Rückdeckungsversicherungen verrechnet worden. Insgesamt ergab sich ein Aufwand von T€ 141, der in Höhe von T€ 63 als Zinsaufwand und in Höhe von T€ 78 als Aufwand aus Altersvorsorge ausgewiesen ist. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S.1 HGB zwischen dem Wert der Pensionsrückstellung bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre (3,68%) einerseits und dem Wert der Pensionsrückstellung bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Jahre (2,8%) andererseits beträgt zum Abschlussstichtag € 222.729 und stellt eine Ausschüttungssperre dar. Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses (T€ 30, Vorjahr T€ 15), Personalrückstellungen (T€ 218, Vorjahr T€ 220), Aufbewahrungsverpflichtungen (T€ 22, Vorjahr T€ 22) sowie Schadenersatzverpflichtungen (T€ 0, Vorjahr T€ 500). Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen T€ 543 (Vorjahr T€ 421), die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen T€ 2 (Vorjahr T€ 1) . Sicherheiten für die Verbindlichkeiten wurden nicht gegeben. Die Verbindlichkeiten haben sämtlichst eine Laufzeit von unter einem Jahr. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden und analog zu § 158 AktG ergänzt worden. Erstmals wurde die Vereinfachung nach § 276 S. 1 HGB angewandt und ein Rohergebnis ausgewiesen; die Vorjahreszahlen sind hier entsprechend angepasst worden. Im Rohergebnis werden Erträge in Höhe von T€ 994 aus Nachaktivierungen im Anlagevermögen aufgrund einer Betriebsprüfung ausgewiesen. Die Erträge aus Nachaktivierungen stellen gleichzeitig Erträge von außergewöhnlicher Größe dar. Der Aufwand für Altersvorsorge beträgt T€ 145 (Vorjahr T€ 110). Im Zinsertrag sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 1 enthalten. Erträge aus Kursdifferenzen sind in diesem Posten mit T€ 3 erfasst. Im Zinsaufwand sind Zinsen für Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 63 erfasst. Der latente Steuerertrag ist unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 22 (Vorjahr T€ 7) erfasst. Daneben sind im Steueraufwand die Nachzahlungen für Vorjahre aufgrund Betriebsprüfung in Höhe von T€ 326 (Vorjahr T€ 2) berücksichtigt. Die sonstigen Steuern enthalten T€ 22 Nachzahlungen aus Steuernachzahlungen aufgrund Betriebsprüfung. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 134 (Vorjahr T€ 313) mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 1-2 Jahren. Daneben besteht ein Mietvertrag bezüglich des Betriebsgebäudes mit einem jährlichen Mietzins von T€ 105. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2027. Insgesamt liegen damit sonstige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.183 vor. 2. Geschäftsführung Während des Berichtszeitraumes wurde die Geschäftsführung von Frau Bankkauffrau Maren Fischer, Herrn Kaufmann Bernd Gessert und Herrn Dipl.-Wirt. Ing. Jens-Uwe Martsekis, alle Burgdorf, durchgeführt. Alle · Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Vergütung für die Geschäftsführer betrug unter Einbeziehung der Tantiemen T€ 609 (Vorjahr T€ 638). Die Pensionsrückstellungen für die Geschäftsführung betragen T€ 1.223 (Auszahlung in 2017 T€ 122, Zuführung T€ 146). 3. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 60 (Vorjahr 55) Arbeitnehmer, davon 3 (Vorjahr 3) Geschäftsführer. Zusätzlich werden durchschnittlich 5 Geringverdiener beschäftigt. 4. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Gesellschaft hat keine Geschäfte mit nahestehenden Personen außer im Rahmen der Geschäftsführeranstellungsverhältnisse, im Rahmen von Darlehnsvergaben zwischen verbundenen Unternehmen und im Rahmen des Mietvertrages mit der Muttergesellschaft durchgeführt. Alle Geschäfte sind zu fremdüblichen Bedingungen durchgeführt worden. 5. Muttergesellschaft Muttergesellschaft ist die Gessert GmbH & Co. KG, Burgdorf, eingetragen beim Amtsgericht Hildesheim unter HRA 21264 mit einer Beteiligung von 100 %. Ein Konzernabschluss wird aufgrund der Befreiung nach § 293 HGB nicht aufgestellt. 6. Gewinnverwendung Vom Jahresergebnis sollen € 3.000.000,00 ausgeschüttet werden. Der Restbetrag von € 4.909.935,23 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 7. Nachtragsbericht Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.
Burgdorf, im Mai 2018 Bernd Gessert Maren Fischer Jens-Uwe Martsekis Anlagespiegelder CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH
LageberichtEntwicklung der Branche und ihr wirtschaftliches Umfeld Die Firma CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH ist ein veterinärpharmazeutisches Unternehmen. Den Kundenstamm von CP-Pharma bilden ausschließlich niedergelassene Tierärzte, tierärztliche Kliniken sowie die 5 Universitäten, an denen Tiermedizin gelehrt wird (Hannover, Berlin, München, Gießen und Leipzig). Hinzu kommen Apotheken, sofern sie ein Rezept eines Tierarztes vorweisen können. Im Ausland werden CP-Pharma-Produkte über Handelspartner vertrieben. Ein Teil der Produkte wird, indirekt, über auf den Veterinärbereich spezialisierte Großhändler an die Tierärzte vertrieben. CP-Pharma vertreibt sowohl eigene Produkte als auch Produkte im Mitvertrieb (Produkte in eigener Aufmachung; Zulassungsinhaber ist aber eine andere Firma). Bei den eigenen Produkten ist CP-Pharma Zulassungsinhaber. Die Herstellung wird durch sogenannte Lohnhersteller vorgenommen. Es handelt sich dabei um Firmen, die darauf spezialisiert sind, für andere Firmen Arzneimittel herzustellen. Alle diese Hersteller müssen die Kriterien von § 13 Arzneimittelgesetz (AMG) (innerhalb Deutschlands) erfüllen bzw. sich von ihrer zuständigen Behörde zertifizieren lassen, dass sie gemäß dem EG GMP-Leitfaden arbeiten, wenn der Betrieb innerhalb der EU liegt. Befindet sich der Herstellungsbetrieb außerhalb der EU, so muss der Nachweis erbracht werden, dass der Herstellungsbetrieb von einer EU-Behörde erfolgreich auditiert wurde. Die Arzneimittel, mit denen wir handeln, unterliegen der Zulassungspflicht gemäß § 21 AMG Der Tierarzneimittelmarkt Das Marktwachstum 2017 in Deutschland gegenüber 2016 wird mit +3,0% beziffert. Außer dem Markt für Vitamine und Mineralstoffe konnte in allen Indikationsgruppen positive Zuwächse, wenn auch zum Teil nur sehr gering, verzeichnet werden. Folgende Ergebnisse stehen zu Buche:
Schaut man sich das 1. Quartal 2018 an, so ergibt sich folgendes:
Nutz- und Hobbytiermärkte sind mit einem Verhältnis von 53% Hobbytier zu 47% Nutztier in etwa wie im Vorjahr repräsentiert. Wesentliche Treiber für das Wachstum im Gesamtjahr sind damit wiederholt Innovationen vor allem im Kleintierbereich sowie das Impfstoffsegment. Geschäftsergebnis sowie Vermögens- und Finanzlage Der Umsatzzuwachs von CP-Pharma beträgt im Jahr 2017 +5,00%. In Deutschland konnten wir unseren Umsatz um 5,59% steigern. Wir liegen damit oberhalb des Marktes (+3,0%). Hauptgrund dafür dürfte die hohe Anzahl an neuen Arzneimittelzulassungen sein, die wir regelmäßig in den Markt einführen. Die Gesellschafft nimmt erstmalig die Erleichterung nach §276 S. 1 HGB in Anspruch und weist ein Rohergebnis aus. Bei einem Rohergebnis von T€ 26.264 (Vj. T€ 22.911) ist ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 7.910 (Vj. TEUR 5.114) erzielt worden. Das bereinigte EBIT beträgt 2017 T€ 8.857 (Vorjahr T€ 6.504) und erhöht sich damit um T€ 2.353 oder 36,1% gegenüber dem Vorjahr. Ursache dafür ist neben der Umsatzausweitung die Reduzierung der Materialquote von 43,5% auf 41,5% sowie die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 850 aufgrund reduzierter Zulassungskosten. Das neutrale Ergebnis in Höhe von T€ 1.266 resultiert im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aufgrund von Nachaktivierungen im Rahmen der Betriebsprüfung für Vorjahre in Höhe von T€ 994 sowie der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 250. Diese Positionen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Rohergebnis ausgewiesen. Gegenläufig hat sich durch das Ergebnis der Steueraufwand um T€ 1.274 erhöht. Im Steueraufwand sind Ertragssteuern für Vorjahre in Höhe von T€ 326 enthalten. Der größte Teil unserer Investitionen in Form von Beratungs- und Untersuchungskosten im mehrstelligen Millionenbereich erfolgt um neue Zulassungen für Arzneimittel zu entwickeln und um bereits bestehende Zulassungen zu pflegen. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im eigentlichen Sinne tätigen wir nicht. Investitionen im Sachanlagevermögen sind in Höhe von T€ 123 für Betriebsausstattung und in Höhe von T€ 396 für Gebäude im Bau erfolgt. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 6.172 erhöht. Auf der Aktivseite resultiert dies durch Investitionen und Nachaktivierungen in die immaterielle Vermögensgegenstände (T€1.482) und die Erhöhung der liquiden Mittel und Wertpapiere (T€ 4.860). Auf der Passivseite ist dies bedingt durch die Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 4.910 und der Rückstellungen um T€ 408 (Steuerrückstellungen +T€ 895, sonstige Rückstellungen -T€ 487) sowie der stichtagsbedingten Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 679. Die Eigenkapitalquote beträgt 89,9% (Vorjahr 91,5%), Der operative Cash-flow beträgt in 2017 T€ 6.290 (Vorjahr 4.338). Aus diesem Cash-flow sind sämtliche Investitionen, der Erwerb neuer Wertpapiere und die Ausschüttung an die Gesellschafterin (T€ 3.000) finanziert worden, darüber hinaus haben sich die liquiden Mittel um T€ 827 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Gesellschaft nimmt keine Kreditlinien in Anspruch, darüber hinaus stehen Wertpapiere in Höhe von T€ 16.792 zum Bilanzstichtag zur kurz- und mittelfristigen Liquiditätszufuhr zur Verfügung. Die Geschäftsleitung schätzt das Geschäftsjahr 2017 hervorragend ein. Das im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2017 prognostizierte Umsatzwachstum und Jahresergebnis wurden deutlich überschritten. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Chancen und Risiken In der Vergangenheit hatten wir eine sehr enge Kooperation mit den Firmen AST und Le vet aus den Niederlanden. Wir haben sowohl Entwicklungsprojekte gemeinsam durchgeführt als auch diverse Produkte von Le Vet als exklusiver Vertriebspartner in Deutschland vermarktet. Beide Firmen wurden Mitte Februar 2018, für uns völlig überraschend, an die britische Aktiengesellschaft Dechra Pharmaceuticals PLC verkauft. Da Dechra eine eigene Niederlassung in Deutschland hat, gehen wir davon aus, spätestens zum 01.01.2019 einen Großteil dieser Mitvertriebsprodukte zu verlieren. Das bedeutet, dass uns vorerst ein Umsatz in Höhe von ca. 4 Mio. Euro und ein Deckungsbetrag von ca. 2 Mio. Euroverloren gehen wird. Wir haben aber bereits intensiv damit begonnen, uns um Ersatz für diese Produkte zu kümmern. Bis die Projekte abgeschlossen sind, wird es allerdings einige Zeit dauern. Einen Teil dieser erwarteten Verluste werden wir aber auch durch bereits kurz vor Zulassung in unserer Pipeline befindliche Produkte kompensieren können. Die Fusionen in unserer Branche gehen unverändert weiter. Die Firma Elanco, die Tierarzneimittelsparte der Firma Ely Lilly, steht sehr wahrscheinlich ebenfalls vor großen Veränderungen. Es wird diskutiert, ob Elanco verkauft werden soll, selber eine weitere Firma hinzukauft, ob es einen Management buy out geben wird etc. Summa Summarum entstehen immer größere Unternehmen. Deren Fokus liegt hauptsächlich auf Produkten mit mehreren Millionen Euro Umsatz. Auch mit Produkten, die deutlich weniger Umsatz machen, lässt sich aber Geld verdienen. Wir finden immer wieder solche "Nischenprodukte", die für die multinationalen Konzerne nicht interessant sind, die aber dankbare Abnehmer finden, weil sich sonst niemand darum kümmert. Allerdings bedürfen auch solche Produkte mehr oder minder der gleichen Pflege wie große Produkte. Sie verursachen durch die Notwendigkeit von Pharmakovigilanz etc. Kosten, auch wenn nichts davon verkauft wird. Es ist also notwendig, hier immer den Überblick zu behalten. Die Kontrolle erfolgt über die monatliche Auswertung der Umsatzentwicklung und Deckungsbeiträgen durch die Geschäftsführung und entsprechend nachlaufenden Einzelmaßnahmen in Bezug auf Einkauf und Vertrieb. Aufgrund der vielen Produkteinführungen in 2017 und unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2018 nochmal stärker als der Markt wachsen werden. Sollten wir die Le vet Produkte aber vor Jahresende verlieren, so werden wir das Jahr maximal mit einem Geschäftsergebnis wie 2017 abschließen können. Darüber hinaus haben wir begonnen, andere Bezugswege aufzubauen. Bei unserer Planung gehen wir von einem einstelligen Umsatzwachstum im oberen Bereich bei einer leicht fallenden Personaleinsatzquote aufgrund gleichbleibender Personalkosten und einer leicht steigenden Materialquote aufgrund erhöhter Material- und Lohnfertigungskosten aus. Die Beteiligungserträge werden in ähnlicher Höhe wie 2017 geplant. Erträge aus Wertpapieren planen wir nur in geringem Umfang ein, da diese von der Kursentwicklung an den Börsen abhängig sind. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war stets gegeben. Sämtliche Investitionen sind aus dem laufenden Cash-flow bezahlt worden. Die Kreditlinien sind nicht in Anspruch genommen worden, liquide Mittel sind in ausreichendem Maß vorhanden. Zum Bilanzstichtag wird eine Eigenkapitalquote von 89,9% ausgewiesen, die auch zukünftig in ähnlicher Höhe in Abhängigkeit von der Bilanzsumme erwartet wird. Die Liquiditätsplanung sieht keine Inanspruchnahme von Kreditlinien vor. Die Finanzplanung sieht aufgrund der freien liquiden Mittel inklusive kurzfristig veräußerbarer Wertpapiere zum Abschlussstichtag 31.12.2017 in Höhe von 28 Mio. € trotz der geplanten Investitionen in den Verwaltungsneubau und in Ersatzinvestitionen eine ausschließliche Finanzierung aus Eigenmitteln vor. In dieser Planung sind jährliche Ausschüttungen an die Gesellschafterin in ähnlicher Höhe wie bisher enthalten. Wir gehen insgesamt davon aus, dass sich unser Geschäft in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln wird. Unser heutiger Firmensitz bietet uns keine Möglichkeit mehr, zu wachsen. Wir haben daher Mitte 2016 über eine Tochtergesellschaft ein Grundstück in direkter Nachbarschaft erworben. Mittlerweile sind die Planungen für ein zweites Büro und Logistikzentrum in vollem Gange. Die Baugenehmigung ist eingereicht. Planmäßig soll die Fertigstellung im Jahr 2019 erfolgen. Die geplante Investitionssumme beläuft sich auf ca. 7 Mio. € und soll aus dem laufenden Cash-flow finanziert werden. Das Risikomanagement wird durch ein ERP-System unterstützt. Monatliche Auswertungen werden von der Geschäftsführung analysiert und geben die Möglichkeit, auf Veränderungen schnell zu reagieren. Ebenso trägt die flache Hierarchie im Unternehmen dazu bei. Die Geschäftsleitung geht nach Würdigung aller Chancen und Risiken von einer überwiegend positiven Entwicklung des Unternehmens durch die Nutzung der beschriebenen Chancen aus. Die oben beschriebene Risikolage schätzen wir als gering ein.
Burgdorf, im Mai 2018 Jens-Uwe Martsekis Maren Fischer Bernd Gessert |
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