SEHO Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Reichert seit 7.7.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Dr. Reinhardt seit 7.7.2025 | Geschäftsführer |
Lena Walter seit 7.7.2025 | Geschäftsführer |
Markus Dipl.-Ing. Walter seit 1.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SEHO Systems GmbHKreuzwertheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SEHO SYSTEMS GMBH, KREUZWERTHEIMGrundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Seho produziert innovative Anlagen in den Lötsegmenten Welle, Reflow und Selektiv und ergänzt diese auch mit Automatisierungstechnik sowie automatisch optischer Inspektion (AOI). Kunden mit speziellen Lösungswünschen versorgen wir mit kundenspezifischen Sondermaschinen. Abgerundet ist das Produktprogramm mit einer zuverlässigen Ersatzteilversorgung, mit kompetenten Servicedienstleistungen und einem umfassenden Schulungsprogramm. Seho bietet damit ganzheitliche Lösungen für elektronikverarbeitende Unternehmen. In unseren Produkten stecken viele richtungsweisende Ideen, welche bei der Herstellung unter einem hohen Qualitätsanspruch in unsere Erzeugnisse eingebracht werden. Durch eine grundsätzlich weltweite Vertriebsausrichtung befinden sich unsere Absatzmärkte neben Deutschland und den europäischen Ländern auch in den NAFTA-Regionen sowie in Asien. Seho verfügt in den verschiedensten Branchen über eine gewachsene, breite und diversifizierte Kundenstruktur. Neue Absatzmärkte und Kundensegmente werden durch eine ständige Marktbeobachtung identifiziert und mit einer aktiven Geschäftspolitik erschlossen. Forschung und Entwicklung Unsere erfolgreichen Teilnahmen an verschiedenen Forschungsprojekten, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie oder dem BMBF setzen wir auch zukünftig fort. Dabei arbeiten wir, zusammen mit einigen bedeutenden Unternehmen, an richtungsweisenden Zukunftsprojekten für die industrielle Elektronikfertigung. Neue Forschungsprojekte greifen dabei auch Zukunftsthemen wie z.B. die Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen auf. Die daraus entstehenden Forschungsergebnisse werden zukünftige Kundenbedürfnisse an die Fertigungsanlagen- und Prozesstechnik abdecken. Für Seho können daraus später Weiter- bzw. Neuentwicklungen für innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen. Im Geschäftsjahr 2023 waren 6 Mitarbeiter im Bereich Forschung- und Entwicklung tätig. Im Zuge der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten gab es im Geschäftsjahr eine Patentanmeldung für das Produkt Werkstückträger (3D gedruckt/ beschichtet). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Weltkonjunktur trotz des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik als robuster als erwartet gezeigt. Entsprechend konnte laut dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) die Weltwirtschaft insgesamt um 3,1% expandieren, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Prognosewert in Höhe von 2,5% darstellt. Im Vergleich dazu kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 deutlich ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen sorgten in Kombination mit den ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland für eine deutliche Dämpfung der Konjunktur. Entsprechend fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedriger aus als im Vorjahr. Auch gemäß dem Branchenverband VDMA fehlt es in den großen Absatzmärkten Europa, USA und China an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung. Die weltweit schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten sorgen für ein schwieriges Umfeld. Dies hat im Jahr 2023 dazu geführt, dass der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 12% gesunken ist. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Ausgehend vom erreichten Umsatz des Vorjahres planten wir für das Jahr 2023 mit einem leicht höheren Umsatz als im Vorjahr. Abweichend von unserem ursprünglichen Plan hat sich der Gesamtumsatz im Berichtsjahr deutlich besser entwickelt als angenommen (+11,2%). Die Ist-Umsätze bei den Maschinen wurden um 5,0% im Vergleich zum ursprünglichen Plan überschritten. Bei den Ersatzteilverkäufen war eine positive Abweichung von 24,3% gegenüber der ursprünglichen Planung zu verzeichnen. Von den beiden Halbjahren ist das zweite Halbjahr, mit einem Anteil von 50,6% am Gesamtumsatz, leicht besser ausgefallen. Mit 26,2% Umsatzanteil war das erste Quartal das umsatzstärkste Quartal des Jahres 2023. Für das Jahr 2023 hatten wir ursprünglich ein deutlich schwächeres Ergebnis als im Vorjahr eingeplant. Die tatsächliche Ergebnisentwicklung verlief jedoch erfreulicher als erwartet. Im Vergleich zum ursprünglichen Plan konnte das Jahresergebnis um 1,7 Mio. € übertroffen werden. Im aktuellen Jahr liegt eine deutliche Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen vor, während im Vorjahr eine Erhöhung zu verzeichnen war. Die Materialaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, stieg von 47,5% auf 48,2%. Die Verbesserung der Auftragslage hat im Geschäftsjahr 2023 zu einem Anstieg der Materialeinkäufe geführt. Entsprechend liegt der Materialaufwand um 6,7% über unserem Planwert. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Materialaufwendungen um 9,9% erhöht. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,6% leicht angestiegen. Die leicht steigenden Personalaufwendungen sind vor allem auf die Inflationsausgleichsprämie, die am Jahresende gezahlt wurde, sowie allgemeine Lohn- und Gehaltserhöhungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr 2023 deutlich über unserem Planwert (+4,1%) und auch deutlich über dem Vorjahreswert (+29,8%). Die Aufwendungen für die Erhöhung von Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 454 erhöht. Dies liegt vor allem in der höheren Rückstellung für Garantie und Gewährleistung sowie der erstmalig gebildeten Drohverlustrückstellung begründet. Ebenso haben sich die Verkaufsprovisionen Inland durch die verbesserte Auftragslage um 191% erhöht. Gegenläufig dazu hat sich die Auftragslage in China deutlich verschlechtert, weswegen auch die Verkaufsprovisionen für SEHO China um 50% rückläufig war. Im Geschäftsjahr wurde zudem ein Dienstleistungsvertrag für Leitungs- und verwaltungstechnische Arbeiten zwischen der SEHO Systems GmbH sowie der SEHO Holding GmbH geschlossen, wodurch erstmalig Aufwendungen angefallen sind. b) Finanzlage Für die kurzfristige Liquiditätssicherung stehen uns ausreichend zugesagte Kreditlinien in Höhe von TEUR 3.000 zur Verfügung. Diese dienen uns im operativen Geschäft auch zur Ausstellung von Bürgschaften für Anzahlungen und Gewährleistungen. Seho steuert seine Finanzaufwendungen und Finanzerträge jederzeit situationsbezogen und optimiert. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Anlagevermögen um TEUR 111 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Anlagenzugängen i.H.v. TEUR 273 standen planmäßige Abschreibungen i.H.v. TEUR 162 gegenüber. c) Vermögenslage Der Gesamtbestand der Vorräte hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. € reduziert. Dabei haben sich die unfertigen Erzeugnisse um 1,1 Mio. € reduziert. Gegenläufig erhöhten sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 0,4 Mio. € sowie die fertigen Erzeugnisse um 0,4 Mio. €. Zudem haben sich die offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der verbesserten Auftragslage um 0,4 Mio. € erhöht. Gegenüber dem Vorjahr ist der gesamte Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um 0,2 Mio. € (2,2%) angestiegen. Der Anstieg ist vor allem auf die gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (0,3 Mio. €) und insbesondere auf die Forderungen gegen die SEHO North America Inc. (+0,2 Mio. €) zurückzuführen. Die gesamten Verbindlichkeiten weisen zum Ende des Berichtsjahres einen um 2,0 Mio. € (-29,0%) niedrigeren Stand aus als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch planmäßige Tilgungen um 0,8 Mio. € reduziert. Ebenso haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-1,0 Mio. €) aufgrund der Tilgung eines Intercompany-Darlehens (-0,9 Mio. €) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (-0,4 Mio. €) im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert. Im Gegenzug haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. € erhöht. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund der geringeren Rückstellung für Urlaub- und Mehrarbeit sowie der geringeren Rückstellung für Handelsvertreter. Im Gegenzug erhöhte sich die Rückstellung für Garantien und Gewährleistungen. Zudem wurde erstmalig eine Drohverlustrückstellung gebildet. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Jahresüberschuss. Der Gesamtumsatz ist gegenüber dem Vorjahr (40,0 Mio. €) um 17,3% auf 47,0 Mio. € angestiegen. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 219 T€ p.a. und hat sich, durch den Umsatzanstieg, um 16,2% gegenüber dem Vorjahr (189 T€ p.a.) verbessert. Mit einem operativen Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 4,2 Mio. € (Vorjahr: 4,7 Mio. €) ergab sich eine EBITDA-Umsatzrendite von 8,9% (Vorjahr: 11,9%). Im Berichtsjahr erreichten wir mit einem Jahresüberschuss von 2,9 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) eine Umsatzrentabilität von 6,1% (Vorjahr: 8,4%). 4. Gesamtaussage Trotz der stockenden gesamtwirtschaftlichen Situation konnte im Geschäftsjahr 2023 eine verbesserte Umsatzentwicklung erreicht werden. Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr um 17,3% gesteigert werden und liegen gegenüber unserer Planung deutlich überplanmäßig. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich vermindert, bedingt durch gestiegene Materialaufwendungen und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen. Diese erhöhten Kosten konnten nicht durch die gestiegenen Umsatzerlöse ausgeglichen werden. Im Vergleich zu unserer Planung liegen wir allerdings noch deutlich überplanmäßig. Entsprechend ist unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung weiterhin erfreulich. Die Vermögens- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unseren Zahlungsverpflichtungen kamen wir jederzeit und innerhalb gewährter Fristen nach. Unsere Forderungen vereinnahmen wir i.d.R. innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Die Finanzlage der Gesellschaft sehen wir als positiv an. III. Prognosebericht Aufgrund der uns vorliegenden Informationen aus den Abnehmerbranchen erwarten wir für das laufende Jahr einen ähnlich hohen Umsatz und einen mindestens gleichbleibenden Jahresüberschuss wie im Berichtsjahr. Unsere normale Jahresplanung haben wir auf diese Erwartungen hin erstellt. Es zeigt sich allerdings zunehmend eine abkühlende Wirtschaft. Die Auftragseingänge sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig und liegen in den ersten sieben Monaten bei durchschnittlich 3,28 Mio. €. In Bezug auf das gesamte Jahr liegen die Auftragseingänge unter den Umsatzwerten, entsprechend ist unser Auftragsbestand rückläufig. Zum 31.07.2024 erreicht der Auftragsbestand einen Wert in Höhe von 16,1 Mio. €, was einem Rückgang von 21,2% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Weiterhin problematisch ist das Problem des Fachkräftemangels in der Fertigung. Trotz dieser Probleme liegen wir im ersten Halbjahr deutlich über unseren Planumsätzen. Bei den angefragten Maschinen und Transportlösungen erwarten wir, wie bereits in der Vergangenheit, dass diese viele kundenindividuelle Einflüsse haben werden. Da die Herstellung von Individuallösungen für uns Normalität ist, sehen wir uns auch für die künftigen Kundenprojekte bestens ausgerichtet. Sowohl im Maschinen- wie auch im Bereich der Automatisierungstechnik haben wir uns für die zunehmende Komplexität bei technisch anspruchsvollen Kundenprojekten weiter optimiert. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Als weltweit agierendes Unternehmen unterliegen wir den konjunkturellen Einflüssen der Weltwirtschaft. Daneben existieren durch veränderte regulative Rahmenbedingungen oder wirtschaftliche Krisen nicht vorhersehbare oder schwer kalkulierbare Ereignisse, wie bspw. der Ukraine-Konflikt. In diesem komplexen, dynamischen Umfeld entstehen neben großen Chancen auch zunehmende Risiken und Unsicherheiten. Deshalb haben wir für die typischen Geschäftsrisiken, deren Eintritt einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft nehmen könnte, entsprechende Vorsorge getroffen. Zentrale Aufgabe ist es, die entstehenden Risiken und Vorleistungen zu begrenzen, um die nachhaltige Ertragskraft des Unternehmens zu sichern. Interne Regelungen sorgen für Sicherheit gegen produktionsbedingte Risiken, wie Lieferanten- und Mitarbeiterausfall. Gegen das Ausfallrisiko im Bereich der Materialbeschaffung sind mehrere Lieferanten je Beschaffungsartikel vorgesehen. Im Bereich der Materialbeschaffung zeigen sich vereinzelt noch Probleme innerhalb der Lieferketten. Um diesen Problemen zu begegnen, setzen wir sogenannte Voreinsteuerungspakete ein. Dadurch werden Artikel mit sehr langen Wiederbeschaffungszeiten bereits vorzeitig eingesteuert. Als das größte Risiko für die Zukunft sehen wir den Fachkräftemangel. Diesem Problem versuchen wir durch die Einführung einer 4-Tage-Woche in der Fertigung und im Lager entgegenzuwirken. Zudem greifen wir vermehrt auf Leiharbeiter zurück. Langfristig sehen wir die Lösung dieses Problems vor allem in der Zuwanderung von ausländischen Fachkräften beziehungsweise der Verlagerung der Produktionskapazitäten ins Ausland. Zur Reduzierung von Risiken im Finanzbereich tragen unsere konservativ ausgerichtete Finanzpolitik sowie die fallweise darauf abgestimmten Finanzinstrumente bei. Geschäfte im Kreditbereich werden mit zweckmäßigen Vereinbarungen abgesichert. Unsere Forderungsbestände stehen unter einer konsequenten und intensiven Überwachung. Wertberichtigungen werden nach Kenntnisnahme umgehend durchgeführt. Bei großen Kundenprojekten könnte ein Risiko aus dem zeitlichen Anfall von Zahlungen entstehen. Die bestehenden Kreditlinien können solche Zahlungsverschiebungen jedoch ausreichend abdecken. Durch unsere internationalen Aktivitäten bestehen Währungsrisiken bei Geschäften in den USA, China und Korea. Diese Risiken begrenzen wir fallweise mit dem Abschluss geeigneter Sicherungsgeschäfte. Zum Bilanzstichtag haben wir keine Sicherungsgeschäfte zur Risikominimierung eingesetzt. Am Bilanzstichtag bestanden keine bedeutsamen Risiken aus den Finanzbereichen. Durch regelmäßige Betrachtungen des Markt- und Konkurrenzumfeldes werden Informationen gewonnen, um frühzeitig Maßnahmen gegen negative Entwicklungen treffen zu können. 2. Chancenbericht Ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensführung ist es, rechtzeitig Chancen zu erkennen und zu nutzen, dabei aber auch die damit verbundenen Risiken zu berücksichtigen. Aufgrund unserer hohen Kompetenz in industriellen Lötprozessen besitzen wir eine hervorragende Marktpositionierung zum weiteren Ausbau unserer Marktstellung. Absatzschwankungen in Produktteilsegmenten gleichen wir durch unsere Ausrichtung auf fünf Geschäftsbereiche gut aus. Durch die Herstellung sehr kundenindividueller Sondermaschinen sowie mit an Maschinen angrenzender Automatisierungstechnik in Verbindung mit automatischer optischer Inspektion (AOI) haben wir unsere Absatzbereiche in den letzten Jahren weiter sehr erfolgreich ausgebaut. Hier sehen wir mit unseren innovativen und bedarfsgerechten Gesamtlösungen auch weiterhin ausgezeichnete Chancen die bestehenden Marktanteile zu erweitern. Zur Ausweitung unserer Marktposition richten wir unsere Vertriebsaktivitäten sowohl auf die bisherigen Absatzgebiete als auch auf Länder mit künftigen Wachstumschancen. Um neue Absatzmöglichkeiten zu erkennen, behalten wir die uns betreffenden technischen Entwicklungen intensiv im Fokus. Hier vor allem die Bereiche der Telekommunikation, Medizintechnik und der regenerativen Energien. Die Veränderungen in der Automotiv-Branche hin zur Digitalisierung und E-Mobilität, welche vor allem durch die Nachfrage aufgrund des zunehmenden Klimabewusstseins beschleunigt wurden, behalten wir ganz besonders im Blick.
Kreuzwertheim, den 12. September 2024 SEHO Systems GmbH Markus Walter, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SEHO SYSTEMS GMBH, KREUZWERTHEIMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SEHO SYSTEMS GMBH, KREUZWERTHEIMI. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft Die SEHO Systems GmbH hat ihren Sitz in Kreuzwertheim. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Registergerichts Würzburg unter der Reg.Nr. HRB 914 eingetragen. II. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft entsprechendes Bild. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Das abnutzbare Anlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Beim beweglichen Anlagevermögen wird die lineare Abschreibung angewandt. Die Abschreibungsverläufe entsprechen den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Dabei werden auch angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt und somit mit der Herstellungskostenobergrenze bewertet. In Teilbereichen wird als Verbrauchsfolgeverfahren die Durchschnittsmethode angewandt. Das strenge Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird mit dem Nennwert aktiviert. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert passiviert. Die Kapitalrücklage ist mit dem Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen werden jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die voraussichtlichen künftigen Verpflichtungen abzudecken. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Kosten- und Preissteigerungen wurden berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB werden die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, unter Berücksichtigung der von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen Abzinsungssätze, grundsätzlich abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Fremdwährungsumrechnung wird grundsätzlich die Vorschrift des § 256a HGB beachtet. IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Die Vorräte sind gekürzt um die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 3.202 (Vj: TEUR 2.861). Für die erhaltenen Anzahlungen wurden Anzahlungs-Bürgschaften in Höhe von TEUR 1.713 herausgegeben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 2.115, Vj: TEUR 1.847) betreffen in Höhe von TEUR 2.069 (Vj: TEUR 1.826) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 46 (Vj: TEUR 21) sonstige Forderungen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen im Berichtsjahr, wie auch im Vorjahr, nicht. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen allgemeinen Sachverhalten sind Rückstellungen für Handelsvertreter in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 150) enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Im Bereich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 696 (Vj: TEUR 626) sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.714 (Vj: TEUR 1.964) sonstige Verbindlichkeiten sowie in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 850) ein Darlehen. Für die Berechnung latenter Steuern wird grundsätzlich ein Steuersatz von 26 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Ein sich ergebender Überhang an aktiven latenten Steuern i.S.d. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird grundsätzlich nicht angesetzt. Die Differenzen resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Rückstellungen. b) Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 19.058 Inlandsumsätze, in Höhe von TEUR 13.968 Umsätze mit Ländern des europäischen Auslandes sowie in Höhe von TEUR 13.931 Umsätze mit Ländern außerhalb Europas. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen verrechnete sonstige Sachbezüge PKW in Höhe von TEUR 323 (Vj: TEUR 325) sowie Erträge aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 3 (Vj: TEUR 67). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Miete und Pacht in Höhe von TEUR 723 (Vj: TEUR 721), Aufwendungen für Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 581 (Vj: TEUR 607), Aufwendungen für Provisionen in Höhe von TEUR 1.817 (Vj: TEUR 1.696), Aufwendungen für Ausgangsfrachten in Höhe von TEUR 422 (Vj: TEUR 495), Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen in Höhe von TEUR 303 (Vj: TEUR 188) sowie sonstige Aufwendungen aus dem Dienstleistungsvertrag mit der SEHO Holding GmbH in Höhe von TEUR 367 (Vj: TEUR 0). V. Sonstige Angaben Bei einem bei der SEHO Holding GmbH bilanzierten Darlehen in Höhe von TEUR 243 (Vj. TEUR 308) ist die Gesellschaft aufgrund des Sicherheiten-Poolvertrags als Mitdarlehensnehmer einbezogen, bei einem weiteren Darlehen in gleicher Höhe (Vorjahr ebenso) bürgt die Gesellschaft. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der soliden Strukturierung der SEHO Holding GmbH als gering ein. Zwischen der SEHO Systems GmbH (Organgesellschaft) und der DIOTEC Verwaltungs- und Vertriebs GmbH (Organträger) bestand bis zum 30.06.2023 eine umsatzsteuerliche Organschaft. Seit dem 01.07.2023 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft zwischen der SEHO Holding GmbH (Organträger), der Diotec Verwaltungs- und Vertriebs GmbH (Organgesellschaft), der SEHO Systems GmbH (Organgesellschaft), SEHO Verfahrenstechnik GmbH (Organgesellschaft), der SEHO Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG (Organgesellschaft) sowie der SEHO Verwaltungs GmbH (Organgesellschaft). Der Gesellschaft wurden für die Jahre 2013 bis 2023 Forschungszuschüsse über insgesamt TEUR 2.440 ausgereicht; diese Forschungszuschüsse könnten bei Verletzung der Vertragsbestimmungen zurückgefordert werden. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen i. H. v. TEUR 409 p.a., aus Miet- und Pachtverträgen i. H. v. TEUR 746 p.a. sowie aus Dienstleistungsverträgen i. H. v. TEUR 367 p.a. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge vermindern das betriebsnotwendige Kapital im Vergleich zu Eigeninvestitionen. Risiken verbleiben beim Vermieter oder Leasinggeber. Die Verwaltung wird ausgelagert und liquide Mittel werden freigesetzt. Die Leasingverträge für Kraftfahrzeuge haben eine Laufzeit von 3 Jahren und laufen danach in der Regel automatisch aus. Der Pachtvertrag unterliegt einer jährlichen Überprüfung und läuft weiter, sofern keine Kündigung erfolgt. Der Dienstleistungsvertrag besteht seit dem 01.07.2023 zwischen der SEHO Holding GmbH sowie der SEHO Systems GmbH, da die Gesellschaft seit diesem Zeitpunkt über eigenes Personal verfügt. Im Zuge dessen erbringt die SEHO Holding GmbH leitungs- und verwaltungstechnische Arbeiten für die anderen Gesellschaften des SEHO-Konzerns. Der Vertrag unterliegt einer jährlichen Überprüfung und läuft weiter, sofern keine Kündigung erfolgt. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen TEUR 546 p.a. gegenüber verbundenen Unternehmen. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen bestehen TEUR 367 p.a. gegenüber verbundenen Unternehmen. Die SEHO Holding GmbH stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Im Berichtsjahr waren 214 (Vj: 212) Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt. Hiervon waren 142 (Vj: 131) als Angestellte und 72 (Vj: 81) als gewerbliche Mitarbeiter tätig. Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Dipl.-Ing. Markus Walter. Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.880 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kreuzwertheim, den 12. September 2024 SEHO Systems GmbH Markus Walter, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die SEHO Systems GmbH, Kreuzwertheim: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SEHO Systems GmbH, Kreuzwertheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SEHO Systems GmbH, Kreuzwertheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 12. September 2024 Rödl
& Partner GmbH
Morgenroth, Wirtschaftsprüfer Wagner, Wirtschaftsprüfer In der Gesellschafterversammlung vom 17. Oktober 2024 wurde der Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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