Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 100426
Eingetragen
8.2.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von Kraftfahrzeugen und Landmaschinen, sowie der Betrieb von Reparaturwerkstätten. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern Sie kann ihr Unternehmen auf gleichartige oder ähnliche Geschäfte ausdehnen, Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, oder sich daran beteiligen. Die Gesellschaft kann auch Zweigniederlassungen errichten. Der Unternehmensgegenstand kann sich auf andersartige Tätigkeiten, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, erstrecken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Kindermann
seit 26.7.2016
Geschäftsführer
Katja Nobbe
seit 3.3.2014
Prokura
Dennis Nobbe
seit 22.7.2011
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ferdinand Nobbe GmbH

Warmsen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeiner Überblick

Die Ferdinand Nobbe GmbH war im Geschäftsjahr 2023 in ihren Kernbereichen Kraftfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge tätig.

Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2022 mit einem besonders starken Q4 2022 verhielt sich der Jahresstart in diesem Jahr ruhiger als in den vorherigen Jahren. Durch umfangreiche Marketingkampagnen konnte der Absatz ab Mitte des ersten Quartals wieder angekurbelt und im Jahresverlauf vollkommen stabilisiert und ausgebaut werden.

Die Lieferproblematik des vergangenen Jahres konnte in 2023 ausgeglichen werden und spielte im Tagesgeschäft keine Rolle mehr. Bei allen Kernmodellen gab es ausreichend verfügbare Ware.

Die Ferdinand Nobbe GmbH konnte in den fünf Betrieben Warmsen, Sulingen, Nienburg Porta Westfalica und Lübbecke in 2023 erstmals in der Firmengeschichte über 1.000 (insgesamt 1.034) TOYOTA-Neu- und Vorführfahrzeuge absetzen (Vorjahre: 2022=942; 2021=717; 2020=758; 2019= 737; 2018=739;).

Im Bereich Aftersales (PKW) ist 2023 nochmals eine Umsatzsteigerung von knapp 4 % auf 6.500.000 € zu verzeichnen.

Die Gebrauchtwagenabteilung verzeichnete im Stückzahlbereich einen Rückgang von 15 %.

Nach den außerordentlich hohen Gebrauchtwagenerträgen im Jahr 2022 stabilisierten sie sich im Jahresverlauf wieder und pendelten sich bei den üblichen Werten aus den Vorjahren Jahren ein.

Die Geschäftskundenabteilung hat im vergangenen Jahr, insbesondere im LCV Bereich, sehr gute Ergebnisse verzeichnen können. In Zusammenarbeit mit der Toyota Leasinggesellschaft "Kinto" konnte das Full-Service-Leasing weiter ausgebaut werden. Die kontinuierliche Anwendung dieser Verträge sichert den After-Sales-Umsatz der kommenden Jahre.

Die Ferdinand Nobbe GmbH zählt weiterhin zu den 10 stärksten LCV Händlern der Bundesrepublik.

Insgesamt sind wir mit dem abgelaufenen Jahr ausgesprochen zufrieden. Die Ferdinand Nobbe GmbH zeigt sich als krisenfestes und robustes Unternehmen.

Ertragslage

Das gesamte Jahr kann als sehr zufriedenstellend angesehen werden.

Die Stückzahlen und der Rohertrag entwickelten sich sehr gut.

Personal

Am Jahresende waren 99 Mitarbeiter, davon 14 Auszubildende bei der Ferdinand Nobbe GmbH beschäftigt.

Die Zufriedenheit und individuelle Entwicklung der Mitarbeiter ist der wesentliche Erfolgsfaktor unseres Unternehmens. Durch gezieltes Mitarbeitermarketing und einer guten Kommunikationsstrategie tragen wir dieser Herausforderung Rechnung. Das, in Verbindung mit einer guten Ausbildungsquote, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen.

Auch im abgelaufenen Jahr war eine äußerst geringe Fluktuation im Personalbereich zu verzeichnen. Einige Mitarbeiter sind bereits seit mehreren Jahrzehnten im Hause Nobbe beschäftigt.

Das Mitarbeiterprogramm zur Weiterentwicklung der zweiten Führungsebene läuft weiter, trägt ebenso zum Erfolg des Unternehmens bei.

Investitionen

Auch im vergangenen Jahr wurden einige richtungsweisende Investitionen in die Zukunft vorgenommen.

Neben dem Ausbau von Elektroladesäulen/ Wallboxen wird an den jeweiligen Standorten nun das neue Toyota Retail Konzept umgesetzt, um den Anforderungen an einen modernen, digitalen Schauraum zu entsprechen.

Des Weiteren wurde am Standort Porta Westfalica eine Photovoltaikanlage installiert und die Planungen für die energetische Sanierung der Filiale Sulingen abgeschlossen. Diese werden in 2024 umgesetzt.

2023 wurden Investitionen in die Vorführfahrzeuge vorgenommen. Den Investitionen im PKW-Bereich in Höhe von 3.537 T€ stehen Buchwertabgänge von 2.245 T€ gegenüber.

Regelmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in die technischen Anlagen und Maschinen sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung gewährleisten einen aktuellen Stand der technischen Werkstattausstattung sowie des Verwaltungsbereichs.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung/ Prognose für das Jahr 2024

Die wirtschaftlichen Prognosen lassen ein herausforderndes Jahr 2024 erwarten.

Zwar sind die Lieferschwierigkeiten inzwischen vollständig ausgeräumt, so dass wir unser Verkaufsziel von 899 TOYOTA Neu- und Vorführwagen (225 Fahrzeuge in Warmsen, 153 Fahrzeuge in Sulingen, 252 in Porta Westfalica, 90 in Lübbecke und 180 in Nienburg) erreichen könnten, die angespannte Haushaltslage vieler Kunden lassen aber eine Kaufzurückhaltung erwarten.

Die Nachfrage im Bereich After-Sales verhält sich stabil.

In 2024 erwarten wir neben dem Relaunch des neuen Toyota C-HR auch die Erweiterung des LCV Bereichs mit dem größeren Transporter Toyota Proace Max. Durch unser BZ Kompetenzzentrum sind wir im Bereich Elektro- und Plug-In Fahrzeuge hervorragend aufgestellt und können in den kommenden Jahren mit weiteren Elektrofahrzeugen unsere Kunden bedienen.

Wir erwarten einen Umsatz sowie einen Jahresüberschuss 2024, die jeweils geringfügig unter den Werten des Geschäftsjahres 2023 liegen.

In den Maßnahmen zur Vermeidung von Risiken sehen wir auch die Chancen für eine weiterhin positive Entwicklung der Betriebe der Ferdinand Nobbe GmbH.

 

Warmsen, im April 2024

gez. Dennis Nobbe

gez. Sebastian Kindermann

- Geschäftsführung -

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.995.009,00 3.001.081,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 58.324,00 70.161,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 57.481,00 67.486,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 843,00 2.675,00
II. Sachanlagen 3.936.285,00 2.930.520,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.105,00 49.278,00
2. technische Anlagen und Maschinen 265.591,00 212.198,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.626.589,00 2.669.044,00
III. Finanzanlagen 400,00 400,00
B. Umlaufvermögen 10.976.112,78 7.315.275,84
I. Vorräte 7.193.971,52 4.451.513,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.117.932,55 2.069.274,86
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.280.136,18 1.082.129,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.837.796,37 987.145,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 664.208,71 794.487,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.338,55 21.053,65
Aktiva 14.998.460,33 10.337.410,49

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.377.338,57 3.094.814,54
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 75.000,00 75.000,00
III. Bilanzgewinn 3.002.338,57 2.719.814,54
davon Gewinnvortrag 2.719.814,54 2.182.084,53
B. Rückstellungen 877.224,75 1.246.419,96
C. Verbindlichkeiten 10.743.897,01 5.996.175,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.837.468,57 5.487.661,51
2. sonstige Verbindlichkeiten 906.428,44 508.514,48
Passiva 14.998.460,33 10.337.410,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.755.848,37 7.466.992,72
2. Personalaufwand 3.881.634,92 3.832.511,04
a) Löhne und Gehälter 3.217.328,56 3.242.653,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 664.306,36 589.858,02
davon für Altersversorgung 37.528,45 42.237,14
3. Abschreibungen 709.243,89 527.639,22
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 709.243,89 527.639,22
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.377.871,70 2.238.678,10
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16,00 12,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.616,92 17.606,22
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 362.491,02 88.614,67
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 132.837,90 230.108,28
9. Ergebnis nach Steuern 313.401,86 567.059,63
10. sonstige Steuern 30.877,83 29.329,62
11. Jahresüberschuss 282.524,03 537.730,01
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.719.814,54 2.182.084,53
13. Bilanzgewinn 3.002.338,57 2.719.814,54

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Ferdinand Nobbe GmbH hat ihren Sitz in Warmsen und ist eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRB 100 426.

Der Jahresabschluss entspricht in Gliederung und Bewertung den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt worden.

Die Ferdinand Nobbe GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz ist nach der teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses erstellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 2.719.814,54 enthalten.

Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt.

Die in den Vorjahren zugegangenen beweglichen Anlagegüter werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Zugänge des Berichtsjahres werden ebenfalls linear und zeitanteilig abgeschrieben.

Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 ist das Wahlrecht der Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung ausgeübt worden.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Das Vorratsvermögen ist mit den Anschaffungs-/ Herstellungskosten bewertet. Ist der beizulegende Wert niedriger, wird er angesetzt.

Auf den Ersatzteilbestand wird zum Bilanzstichtag ein Abschlag von 10 % auf die Anschaffungs-/ Herstellungskosten für Boni/ Skonti/ Alter vorgenommen.

Im Pkw-Bereich werden verlustträchtige Gebrauchtfahrzeuge mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Abwertungsquote bezogen auf die Anschaffungskosten des Gebrauchtwagenbestandes beträgt am Abschlussstichtag 2,87 %.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Einzelrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen erfasst. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode ermittelt. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß von 1,83 %, der dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Erwartete Gehaltssteigerungen sind nicht zu berücksichtigen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Absatz 6 HGB beträgt EUR 2.036,00.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Ihre Bildung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Gemäß § 253 Abs. 1 HGB sind die Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungs- und Angabepflichten zu den Abschlussposten

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 3 Blatt 4).

Die sonstigen Rückstellungen bestehen zu 35,33 % aus Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und Überstunden, für Altersteilzeit, Prämien, Boni und variable Vergütungen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen (Vorjahresbeträge in TEUR in Klammern):

Gesamtbetrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr
EUR
davon mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.837.468,57 8.809.512,09 1.027.956,48 462.639,69
(5.488) (5.471) (17) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 148.561,10 148.561,10 0,00 0,00
(2) (2) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 490.030,80 490.030,80 0,00 0,00
(178) (178) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten
- aus Steuern 31.018,00 31.018,00 0,00 0,00
(28) (28) (0) (0)
- aus sozialer Sicherheit 2.170,74 2.170,74 0,00 0,00
(1) (1) (0) (0)
- übrige 234.647,80 234.647,80 0,00 0,00
(299) (299) (0) (0)
10.743.897,01 9.715.940,53 1.027.956,48 462.639,69
(5.996) (5.979) (17) (0)

Die Ferdinand Nobbe GmbH haftet für Verbindlichkeiten durch die Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, durch Raumsicherungsübertragung (Kfz) sowie mit einzelnen Kfz-Briefen.

Die Zinserträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 21.593,91.

4. Sonstige Pflichtangaben

Die Ferdinand Nobbe GmbH ist ohne Kapitaleinlage unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Ulrich Nobbe Beteiligungs GmbH & Co. KG, Warmsen.

Geschäftsführer der Ferdinand Nobbe GmbH waren im abgelaufenen Geschäftsjahr der Kaufmann Dennis Nobbe, Warmsen sowie der Kaufmann Sebastian Kindermann, Raddestorf. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer (§ 285 Nr. 9a HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beschäftigte Arbeitnehmer i. S. v. § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende):

Angestellte: 41

Arbeiter: 26

Aus bestehenden Mietverhältnissen und Leasing ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von z. Zt. ca. TEUR 345 netto jährlich. Sie bestehen in Höhe von TEUR 253 gegenüber der Ulrich Nobbe Beteiligungs GmbH & Co. KG.

Vorbehaltlich des Beschlusses der Gesellschafterversammlung soll der Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorgetragen werden (Gewinnverwendungsvorschlag).

Anlagenspiegel

Entwicklung des

Anlagevermögens

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 5.512,84 0,00 0,00
2. Firmenwert 180.132,66 0,00 0,00
Summen 185.645,50 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 115.083,12 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 510.438,83 87.286,68 43.954,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.721.715,20 3.897.794,21 2.701.821,41
Summen 4.347.237,15 3.985.080,89 2.745.775,91
III. Finanzanlagen 400,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 4.533.282,65 3.985.080,89 2.745.775,91
Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Kumulierte Abschreibungen bis zum 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 5.512,84 4.669,84
2. Firmenwert 180.132,66 122.651,66
Summen 185.645,50 127.321,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 115.083,12 70.978,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 553.771,01 288.180,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.917.688,00 1.291.099,00
Summen 5.586.542,13 1.650.257,13
III. Finanzanlagen 400,00 0,00
Gesamtsumme 5.772.587,63 1.777.578.63
Abschreibungen
Buchwerte 31.12.2023
EUR
Buchwerte 31.12.2022
EUR
des Geschäftsjahres
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 843,00 2.675,00 1.832,00
2. Firmenwert 57.481,00 67.486,00 10.005,00
Summen 58.324,00 70.161,00 11.837,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 44.105,00 49.278,00 5.173,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 265.591,00 212.198,00 33.579,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.626.589,00 2.669.044,00 658.654,21
Summen 3.936.285,00 2.930.520,00 697.406,89
III. Finanzanlagen 400,00 400,00 0,00
Gesamtsumme 3.995.009,00 3.001.081,00 709.243,89

sonstige Berichtsbestandteile

Unterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB

 

Warmsen, 11. März 2024

Ferdinand Nobbe GmbH

gez. Dennis Nobbe, Geschäftsführer

gez. Sebastian Kindermann, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der Ferdinand Nobbe GmbH:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ferdinand Nobbe GmbH, Warmsen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ferdinand Nobbe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ferdinand Nobbe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nienburg, 19. April 2024

Rubel• Beck• Borcherding audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Bw.(FH) Simone Borcherding, Wirtschaftsprüferin

gez. Dipl.-Kfm. Jörn Rubel, Wirtschaftsprüfer

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