INKO Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhard Bauer seit 17.2.2026 | Prokura |
Stefan Heppert seit 20.10.2025 | Prokura |
Regina Hausner seit 24.6.2025 | Prokura |
Martin Meinersmann seit 24.6.2025 | Prokura |
Joachim Massow seit 12.11.2024 | Prokura |
Michele Mongella seit 4.7.2023 | Prokura |
Gregor Schober seit 4.7.2023 | Prokura |
Steffen Grellmann seit 14.2.2022 | Prokura |
Thorsten Nieszery seit 6.3.2019 | Prokura |
Wilhelm Dipl.Ing. (FH) Wipfler seit 3.6.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
| Name | Anteil |
|---|---|
WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH a.d. Ilm | 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbHPfaffenhofen a. d. IlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH Erbringung von Architekten- u.Ingenieurleistungen, PfaffenhofenAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH Erbringung von Architekten- u.Ingenieurleistungen, Pfaffenhofen
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs 2 HGB aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze, die im Zeitpunkt des Abbaus der Differenz bestehen. Dieser beträgt 29,48 %. Sich ergebende aktive und passive latente Steuern werden nicht saldiert. Die sich ergebende Steuerentlastung wurde in der Bilanz als aktive latente Steuer und die sich ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer angesetzt. Bei der Gewinnrealisierung wird eine Teilgewinnrealisierung im Zusammenhang mit den Abschlagszahlungen i.S.d. HOAI vorgenommen. Die hierfür erforderlichen Voraussetzungen, die für eine Durchbrechung des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB vorliegen müssen, sind erfüllt. Es erfolgt daher die entsprechende Ausübung des Bewertungswahlrechts hinsichtlich der Teilgewinnrealisierung durch die Gesellschaft. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Allgemein Mit Wirkung zum 01.01.2023 hat die alleinige Tochtergesellschaft WipflerPLAN Köpf Planungsgesellschaft mbH ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten unter Auflösung ohne Abwicklung auf die WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH als übernehmender Rechtsträger ohne Gewährung von Gesellschaftsrechten gem. § 2 Nr. 1, §§ 46 ff. UmwG (Verschmelzung durch Aufnahme) übertragen. Die übernehmende Gesellschaft hat die in der Schlussbilanz der übertragenden Gesellschaft angesetzten Werte der durch die Verschmelzung übergehenden Aktiva und Passiva in ihrer handelsrechtlichen Rechnungslegung fortgeführt. Entsprechend wurden die steuerlichen Buchwerte fortgeführt (Verschmelzungsvertrag vom 02.06.2023). Die Verschmelzung wurde mit Datum vom 04.07.2023 in das Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt eingetragen. Anlagenspiegel Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen betragen € 1.228.363,46 (Vj.: € 1.047.801,79). Aus der Pensionsrückstellung gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführern ergab sich nach BilMOG eine Erhöhung zum 01.01.2010 im Vergleich zum 31.12.2009. Diese Zuführung des Unterschiedsbetrages in Höhe von € 138.835,00 wird gem. dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S.1 EGHGB über den 15-jährigen Übergangszeitraum verteilt. Ein offener Anpassungsbetrag nach Art. 67 Abs. 1 S.1 EGHGB besteht zum 31.12.2023 in Höhe von € 9.255,67 (Vj.: € 18.511,33). Aufgrund des § 246 Abs.2 S.2 HGB sind wertpapiergebundene Pensionsverpfichtungen mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen zu saldieren. Dadurch ist die Rückstellung für Pensionen gegenüber aktiven und ausgeschiedenen Gesellschafter-Geschäftsführern in Höhe von € 2.381.141,00 (Vj.: € 2.312.277,00) mit den bestehenden Rückdeckungsversicherungen in Höhe von insgesamt € 1.333.660,55 (Vj.: € 1.437.119,21) zu saldieren. Für die Pensionsrückstellung gegenüber Arbeitnehmern in Höhe von € 180.883,00 (Vj.: € 172.644,00) ist die Saldierung, durch die fehlende Verpfändung der Rückdeckungsversicherung, ausgeschlossen. Der Ausweis dieser Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen beträgt zum 31.12.2023 € 125.369,94 (Vj.: € 116.968,77) und erfolgt unter den Finanzanlagen. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck mit einem Rechnungszinsfuss von 1,82 % p.a. Ein Gehalts- und Rententrend wurde aufgrund der Festbetragszusagen nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Erfüllungsbeträge der Pensionsverpflichtungen zum 31.12.2023 und des Zeitwerts des Deckungsvermögens zum 31.12.2023 wurde die Anwendung des IDW RH FAB 1.021 berücksichtigt. Dabei wurde das Deckungskapitalverfahren mit Aktivprimat angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB (Differenz zur Berechnung mit Rechnungszins von 1,74 % nach dem 7-Jahresdurchschnitt) beträgt € 19.326,00. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Gewährleistungsrückstellungen (€ 411.000,00, Vi .: € 905.000,00): In den Gewährleistungsrückstellungen sind € 15.000,00 für eine mögliche Inanspruchnahme aus einem Projekt enthalten. Die übrige Rückstellung wurde in Höhe von 1% des Umsatzes der letzten beiden Jahre gebildet. Des Weiteren sind Rückstellungen für Überstunden und Resturlaub von Mitarbeitern in Höhe von € 628.761,05 (Vj.: € 443.364,53) enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vj.: € 102.744,60). Das Vorjahr betraf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 1.030.702,04 (Vj.: € 1.332.226,52). Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf die Immobilien in Pfaffenhofen an der Ilm, Hohenwarter Str. 124-126 und Kirchgasse 1, sowie durch Sicherungsübereignungen besichert. Passive latente Steuern Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz wurden im Jahr 2023 passive latente Steuern gebildet. Passive latente Steuern verminderten sich im Jahr 2023 um € 70.825,01 und bestehen zum 31.12.2023 in Höhe von € 81.550,69 (Vj.: € 152.375,70). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 72.391,17 (Vj.: € 19.058,70). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 1.363.194,73 (Vj.: € 940.017,11). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 1.030.702,04 (Vj.: € 1.332.226,52). Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 1.282 bis Ende des Jahres 2026. Darüber hinaus liegen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Grundstücksmietverträgen mit einer unbestimmten Dauer in Höhe von T€ 742 p.a. vor. Haftungsverhältnisse bestanden in Form einer selbstschuldnerischen Bürgschaft gegen die Wipfler Plan Erschließungsträger GmbH & Co. KG in Höhe von € 2,5 Mio. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der finanziellen Lage der WipflerPlan Erschließungsträger GmbH & Co. KG derzeit nicht zu rechnen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Verschmelzung in Höhe von € 269.120,11 (Vj.: € 0,00) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 627.000,00 (Vj.: € 34.335,00). Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung In der Erfolgsrechnung sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen für Aufbewahrung in Höhe von € 1.547,00 (Vj .: - € 345,00) enthalten. In der Erfolgsrechnung sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 35.071,00 (Vj.: € 43.117,10) enthalten. Sonstige Angaben Ausschüttungsgesperrte Beträge Aus den Unterschiedsbeträgen gemäß § 253 Abs. 6 HGB und der Aktivierung latenter Steuern resultiert zum 31.12.2023 eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 415.072,13 (Vj.: € 512.087,74). Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 212. Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an: Herr Wilhelm Wipfler, Dipl. Ing. und Master of engineering Frau Ursula Burkart, Dipl. Ing. Architektur Herr Reinhold Hampl, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (bis 05.09.2023) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor den Jahresüberschuss in Höhe von 793.147,73 € auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Pfaffenhofen an der Ilm, 04.11.2024 Herr Wilhelm Wipfler Frau Ursula Burkart Anlagenspiegel Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Unternehmensprofil WipflerPLAN hat sich seit der Gründung 1962 der Umweltgestaltung und der Infrastrukturentwicklung verschrieben. Als Architektur- und Ingenieurbüro mit 234 Beschäftigten entwickeln wir mit Kreativität, Wissen und Weitblick innovative, ganzheitliche Planungen für die gebaute Umwelt und übernehmen Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung der lebenswichtigen baulichen Infrastruktur in der Region, in der wir selbst leben. Als Generalplaner mit Fachplaner-Kompetenz sind wir unseren Auftraggebern, der öffentlichen Hand und der Industrie ein verlässlicher Partner in allen Projektphasen. Auch nach nun mehr als 60 Jahren agiert die WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH als inhabergeprägtes, mittelständisches Familienunternehmen, mit den beiden Kindern des Firmengründers, Ursula Burkart und Wilhelm Wipfler als geschäftsführende Gesellschafter. Mit dem Verschmelzungsvertrag vom 02.06.2023 und der Eintragung im Handelsregister HRB Nr. 190595 wurde im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung die WipflerPlan Köpf Planungsgesellschaft mbH auf die WipflerPlan Planungsgesellschaft mbH verschmolzen. Unsere DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung sowie andere Auszeichnungen, wie zum Beispiel als TOP Arbeitgeber Donauries, belegen die hohe unternehmerische, aber auch projektspezifische Qualität, die mit einer verlässlichen und auf Langfristigkeit angesetzten Geschäftspartnerschaft einhergeht. Des Weiteren wurde uns 2020 der Preis Bayern Best 50, für die nachhaltige Unternehmensentwicklung der letzten 5 Jahre verliehen. 1.2 Ziele und Strategie 1.2.1 Unternehmensphilosophie Unsere Vision ist das Streben nach hoher Qualität in allen Leistungsbereichen, die vollumfängliche Planungsleistung zur nachhaltigen Umweltgestaltung und die vorausschauende Planung im Einklang mit dem Menschen und der Natur. In unserem internen Netzwerk aus Ingenieuren und Architekten verfolgen wir unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten den Ansatz des vorbildlichen, gesamtheitlichen Beratens. Mittels unserer Fachbereichsstruktur beobachten und fördern wir aktiv Trends und Innovationen und sorgen für einen fachspezifischen Austausch in einem dynamischen Marktumfeld. Als leistungsfähiger, zuverlässiger und regionaler Partner für alle Projekte der Bauplanung sehen wir uns als innovativer und verantwortungsbewusster Umweltgestalter. Als Spezialist unter den Generalisten wollen wir der führende kompetente Berater für unsere Kunden, die viel Wert auf Nähe und persönliche Gespräche legen, sein. Wir wollen als attraktiver regionaler Arbeitgeber wahrgenommen werden, der auf der Basis einer werteorientierten Unternehmenskultur stabile Arbeitsbedingungen und gute Entwicklungsmöglichkeiten in familiärer Atmosphäre bietet. Wir investieren kontinuierlich und nachhaltig in das Arbeitsumfeld und die fachliche sowie persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. 1.2.2 Zukunftsorientierte Ausrichtung Im Rahmen eines kontinuierlich wachsenden Unternehmens übernimmt die WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH aktuell Verantwortung für 234 Beschäftigte. Zur erfolgreichen Zukunftsabsicherung des Unternehmens analysieren und bewerten wir stetig unser Marktumfeld. Im Fokus unserer Analysen stehen neben den allgemeinen globalen Trends, die Markt- und Innovationstrends in unserem wirtschaftlichen Umfeld. Auf Basis der davon abgeleiteten Chancen und Risiken initiieren wir unsere strategischen und operativen Ziele vor allem in den stark beeinflussenden Themenkomplexen der digitalen Transformation sowie dem Fachkräftemangel und damit verbundenen Themen, des demografischen Wandels und New Work. Speziell dem Bereich Digitalisierung wird bei WipflerPLAN große Aufmerksamkeit entgegengebracht. Deshalb investieren wir auch hier intensiv in unsere Zukunftsfähigkeit, da wir die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung erkennen. Aber auch Megatrendeinflüsse, wie die Auswirkungen des Klimawandels, die Nachhaltigkeit sowie marktspezifisch wirkende Themen, wie die Urbanisierung und der Wohnraummangel, werden Anforderungsänderungen an unsere Planungs- und Beratungsleitungen nach sich ziehen und bieten deshalb auch große Chancen für die Zukunft. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Neben den Nachwirkungen der Corona-Pandemie mit den damit einhergehenden Störungen der weltweiten Lieferketten und wirtschaftlichen Verwerfungen war der am meisten beeinflussende Faktor im Jahr 2023 sicherlich der andauernde Krieg in der Ukraine, der weltweit in den diversesten Facetten die gesamte Weltwirtschaft aber auch die politische Landschaft seither massiv negativ beeinflusst. Infolgedessen war das Berichtsjahr wie auch bereits das vorangegangene Jahr von einer massiven Energie- und Lebensmittelpreiserhöhung, mit der Konsequenz eines extremen Anstiegs der Gesamtinflationsrate und der Zinslandschaft geprägt. Nach den Erwartungen der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sank das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Deutschland im 4. Quartal 2023 um 0,2% zum Vorjahresquartal. Somit betrug der Rückgang der deutschen Wirtschaft 0,3% (kalenderbereinigt -0,1%) zum Vorjahr. Private Konsumausgaben erholten sich im Laufe des Jahres 2023 etwas. Die Investitionen bremsten nach wie vor die Wirtschaftsleistung dabei deutlich aus, da weiterhin starke Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise die Wirtschaft zum Jahresende 2023 Deutschland belasten. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N066 vom 23. Februar 2024) Die andauernd hohe Inflationsrate führte weiterhin zu einer erheblichen Verteuerung des Faktors Arbeit, was sich auch perspektivisch noch ins Jahr 2024 entwickeln wird. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 066 vom 23. Februar 2024) 2.2 Entwicklung der Architektur- und Ingenieurbranche Die stagnierende Situation in der Bauwirtschaft spiegelt sich nur teilweise in der Architektur- und Ingenieurbranche wider. Im Jahr 2023 konnten laut VBI- Konjunkturumfrage in Teilen Umsätze der Vorjahre gehalten werden. Während 37% der befragten Büros zumindest gleichbleibenden Umsatz angaben, konnten 37% sogar ihren Umsatz steigern. Auch der Auftragsbestand war trotz dieser gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen bei 68% der Befragten gleich oder höher. Aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten wurden bei 48% der Befragten Aufträge der öffentlichen Hand zurückgestellt, storniert oder verschoben. (Quelle: VBi, Konjunkturumfrage 2024). Die Umsatzrendite konnte bei rund 57% der Büros gehalten bzw. sogar gesteigert werden. Trotz der verschiedenen Unsicherheitsfaktoren sicherten die meisten Büros die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter. Lediglich 13% verringerten ihre Mitarbeiterzahl, 22% bauten dagegen sogar auf. Die Zahlungsmoral beurteilten lediglich 56% im Bereich der öffentlichen Auftraggeber als fristgerecht, bei privaten sogar mit fast 63%. Bei der Befragung der maßgeblichen Einflussfaktoren auf die wirtschaftliche Situation waren der Fachkräftemangel (63%), gestörte Projektabläufe durch die aktuellen Krisen (52%) und der Wegfall verbindlicher HOAI-Mindestu. Höchstsätze (33%) führend. (Quelle: VBi, Konjunkturumfrage 2024). 2.3 Geschäftsverlauf In der gesamten Volkswirtschaft war das abgelaufene Wirtschaftsjahr durch die weiterhin gestörten Lieferketten, mit den negativen Konsequenzen hinsichtlich Verfügbarkeit und Einkaufspreise, sowie die Energiepreis- und Vergütungskostenentwicklung geprägt. Auf die WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH hatten die negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum Auswirkungen. Vor allem zu Beginn des Jahres 2023 blieben die Auswirkungen sowohl in der Arbeitsorganisation als auch auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter erfreulicherweise gering. Im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung wurde die WipflerPlan Köpf Planungsgesellschaft mbH mit der WipflerPlan Planungsgesellschaft mbH verschmolzen. Hieraus resultiert ein Anstieg der Geschäftszahlen im Jahr 2023. Die Gesamtleistung stieg 2023 weiter um TEUR 5.287, der Rohertrag konnte ebenfalls um rund TEUR 6.057 gesteigert werden. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) war mit TEUR 942 um TEUR 556 höher als im Vergleich zum Vorjahr. 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage Das EBIT 2023 ist positiv und beträgt TEUR 942 (Vj. TEUR 386). Die Umsatzrentabilität liegt für 2023 bei 4 % (Vj. 1,5 %), die Gesamtkapitalrentabilität bei 9,9 % (Vj. 3 %). Das Finanzergebnis beträgt TEUR -56,5 (Vj. TEUR - 51). Die Gesamtleistung lag 2023 mit TEUR 20.111 um TEUR 5.287 höher als im Vorjahr (Vj. TEUR 14.825). Der Rohertrag stieg um TEUR 6.057 auf TEUR 20.880. 2.4.2. Investitionen und Finanzierung Aufgrund der strategischen und operativen Bedeutung haben wir unsere Investitionen speziell im IT-Sektor und für die Basistechnologien zum weiteren Ausbau für das mobile Arbeiten und der sukzessiven Digitalisierung der Geschäftsprozesse weiter auf einem hohen Niveau gehalten. Des Weiteren wurden bereits angelaufene Umbauten bzw. betriebsnotwendige Erweiterungen durchgeführt. Die Investitionen des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 870. Sie betreffen im Wesentlichen Umbauten an den Standorten TEUR 154, Software-Lizenzen TEUR 38 sowie Erweiterungsinvestitionen in Digitalisierung und Virtualisierung TEUR 670. Durch die Verschmelzung mit der WipflerPlan Köpf Planungsgesellschaft mbH und der WipflerPlan Planungsgesellschaft mbH sind die Investitionen im Berichtszeitraum deutlich angestiegen. Zum Bilanzstichtag sind kurzfristig realisierbare flüssige Mittel in Höhe von TEUR 1.520 (Vj. TEUR 1.111) vorhanden. Die Eigenkapitalquote stieg im Jahr 2023 um 6,6 % auf 34,8 % der Bilanzsumme (Vj. 28,2%). Der Cashflow im engeren Sinn (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) liegt bei TEUR 1.425 (Vj. TEUR 743). 2.4.3 Vermögenslage Das Anlagevermögen ist um TEUR -37 gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 30,9 % (Vj. 35,4 %). Die unfertigen Planungsleistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 106 auf TEUR 467 erhöht. Das weitere Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen von insgesamt TEUR 2.802 sowie den kurzfristig realisierbaren flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 1.520. 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Auf der Basis eines detaillierten Finanzcontrollings werden die Ergebnisse permanent auf Grundlage einer 12- Monats-Ertragsplanung gemonitort. Des Weiteren sind monatliche Soll-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalyseprozesse implementiert, die eine zeitnahe Reaktion auf die Veränderungen des Marktes oder anderen Veränderungskomponenten gewährleisten. Durch die Zusammensetzung der Geschäftsführung auch mit allen Gesellschaftern ist eine hohe und zeitlich kontinuierliche Informationstransparenz gegeben. Als Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung werden von der Geschäftsführung hauptsächlich die finanziellen Indikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis, Auftragsbestand und -zuwachs sowie Liquiditätsstand herangezogen. 3. Prognose-, Risiko-, Chancenbericht 3.1. Prognosebericht 3.1.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Für das Gesamtjahr 2024 erwartet die Bundesregierung eine leichte Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,2%. Auf Grund des deutlichen Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der daraus folgenden Realeinkommensverluste und der spürbaren geldpolitischen Straffung als Folge der beschleunigten Inflation stellen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, wie in fast allen Industrieländern, zu Jahresbeginn 2024 als sehr verhalten dar. Hinzu kommt die Nationale Herausforderung, wie die aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts resultierende Notwendigkeit zur Anpassung bzw. Priorisierung der Finanzplanung des Bundes. Die Bruttoanlageinvestitionen werden voraussichtlich im Jahr 2024 auf Grund der vorherrschenden Verteuerung stagnieren. Durch die hohe Nachfrage nach Wohnraum, werden jedoch die Bauinvestitionen gestützt. Baukosten, Fachkräftemangel und Materialknappheit könnten diese negativ beeinflussen. Für den Prognosezeitraum 2024 wird eine Verminderung erwartet (-2,2 %). (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 155-164) Dem entgegen rechnen 53% der Ingenieurbüros für das erste Halbjahr 2024 mit einer unveränderten Auftragsbestandsentwicklung und 15% sogar mit steigenden Auftragsbeständen. Ein positives Bild zeigt auch die Prognose der Umsatzentwicklung, bei der 68% der befragten Büros eine unveränderte bzw. steigende Umsatzentwicklung erwarten. Durch die günstigen Auftragsprognosen wollen fast 27% ihren Personalbestand aufbauen, hingegen lediglich 10% der Befragten denken hier über Reduzierungen nach. Die Hauptherausforderung im Personalbereich wird weiter der Fachkräftemangel bleiben. (Quelle: VBi, Konjunkturumfrage 2024) 3.1.2 Entwicklung der WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH 2024 Im Jahr 2023 konnten wir unseren Umsatz steigern. Im Jahr 2024 haben wir nach wie vor gut gefüllte Auftragsbücher, was eine gute Auslastung der Mitarbeiter gewährleistet. Unsere Liquiditätslage ist gut, auch wenn deutlich erkennbar ist, dass sich die Zahlungsmoral vor allem der öffentlichen Haushalte zunehmend verschlechtert. Diesem versuchen wir aktiv mit weiteren internen Prozessoptimierungen entgegenzuwirken. Bedingt durch die vorherrschende Energiekrise und dadurch verursachten Inflation, ist das Ziel durch Umsatzsteigerungen die gestiegenen Kosten auszugleichen, Kostenoptimierungspotentiale zu heben, sodass das Jahresergebnis 2024 voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. 3.2 Risikobericht Es liegen in Relation zum Vorjahr keine signifikanten Veränderungen der Risiken des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes vor. Unsere erkennbaren Risiken, Haftungsrisiken (Berufshaftpflichtversicherung), die operative Liquidität (Konsequentes Forderungsmanagement) und die Diversifizierung unserer Auftragsgeberstruktur (strukturell, räumlich und branchentechnisch) werden durch unsere Vorsorgemaßnahmen ausreichend abgedeckt. Bei den Frühindikatoren im operativen Geschäft verfolgen wir einen Fokus auf eine vorausschauende Liquiditätsplanung und ein konsequentes Forderungsmanagement. Auch die detaillierten monatlichen PLAN-IST-Vergleiche auf GuV- und Kostenstellenebene sowie weiterer Geschäftsentwicklungsindikatoren, gewährleisten eine stringente Abweichungsanalyse, und damit eine zeitnahe Nachjustierungsmöglichkeit. Des Weiteren stellt die Personalbeschaffung und -bindung auch für die Zukunft eine der wichtigsten Herausforderung dar. Die Unternehmensentwicklung und Kapazitätsausdehnung wird durch den Nachfrageanstieg nach technischen Mitarbeitern im öffentlichen Sektor und anderen Fluktuationen auf der Basis der Erwartungen und Themen wie New Work, Work-Live-Balance und Vergütungsforderungen weiter erschwert. Dies wirkt sich auch auf die Neu- und Nachbesetzung von Führungspositionen aus. Um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und das Interesse von neuen Mitarbeitern zu wecken werden vielfältige Aktivitäten und Informationen auf allen externen Kommunikationskanälen implementiert. Die schon hohe Bedeutung zur weiteren digitalen Transformation in der Wirtschaft und Gesellschaft und vor allem auch hinsichtlich der Digitalisierung der eigenen Geschäftsprozesse hat weiter zugenommen. Der Wunsch aber auch die Notwendigkeit zum Mobilen Arbeiten hat sich stabilisiert. Hier haben wir durch unsere Investitionen im Bereich der Hard- und Softwareausstattung und in Videokonferenzsysteme bereits die Grundlagen gelegt unseren Mitarbeitern diese Möglichkeit bieten zu können. Das damit einhergehende angestiegene Risiko von Hackerangriffen stellt zusätzlich Anforderungen an die Cybersicherheit. Mittlerweile geraten zunehmend mehr mittelständische Unternehmen in den Fokus von Cyber-Attacken. Die IT-Sicherheit wird mit hoher Priorität verfolgt und durch die vielfältigen implementierten Maßnahmen, z. B. aktuelle Virenschutzprogramme, sehen wir daher keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können. 3.3 Chancenbericht Konjunkturerwartungen und Klimawandel Das Zukunftspaket der Bundesregierung vom Juni 2020 als Teil des Konjunkturprogramms sieht investive Maßnahmen in Höhe von rund 50 Milliarden Euro vor, die sich auf die Dauer des Finanzplans bis 2025, teilweise sogar darüber hinaus, erstrecken. Es setzt Schwerpunkte insbesondere in den Bereichen Klimaschutz, Energiewende, klima- und umweltfreundlichere Mobilität, Digitalisierung und damit verbundene Schlüsseltechnologien, in denen sich die zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre stellen. Der Bund unterstützt Länder und Kommunen bei der Investitionstätigkeit in vielen Bereichen. Durch die Unterstützung beim Ausbau von Gigabit- und Mobilfunknetzen, bei der regionalen Strukturförderung durch das gesamtdeutsche Fördersystem sowie in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen wird die klimaneutrale und digitale Transformation vorangetrieben. Im Verkehrsbereich wurden die Finanzhilfen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und die Regionalisierungsmittel erhöht und dynamisiert, um die Länder und Kommunen bei der Mobilitätswende zu unterstützen. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jahreswirtschaftsbericht 2022, S. 81, 85) Der Klimawandel und seine Auswirkungen bieten weitere Chancen für die Zukunft. Als Reaktion auf die resultierenden Schäden der verschiedenen Unglücke, die auf immer sich mehr verschärfende Klimaextreme zurückzuführen sind, werden zukünftig entsprechende Schutz- und Vorsorgekonzepte konzipiert, geplant und realisiert werden. Daraus lässt sich zukünftig für unser Dienstleistungsportfolio ein großes Potential ableiten. Im Rahmen unseres internen Innovationsprojektes SmartWP beschäftigen wir uns intensiv und stringent mit den verschiedensten Zukunftsthemen in und um unsere Branche und deren Auswirkungen auf unsere strategischen und operativen Geschäftsmodellweiterentwicklungen. Des Weiteren tragen wir durch unsere Initiative Nachhaltigkeit strukturiert und konsequent bei, einen messbaren Beitrag zu unserem Nachhaltigkeitsansatz zu leisten. Aufgrund des verschärften Preiskampfes durch den Wegfall der Preisbindung der HOAI, dem Fachkräftemangel verbunden mit einer hohen Nachfrage nach technischen Mitarbeitern bei den öffentlichen Auftraggebern verstärkt sich der Druck zu diesen Themenbereichen im Markumfeld, speziell bei kleineren Ingenieurbüros. In der Folge entwickeln sich auch aufgrund von anstehenden Nachfolgeregelungen und notwendigen Investitionen eine Konzentrationstendenz zum Anschluss an eine größere Unternehmenseinheit. Hier sehen wir Chancen, im Rahmen unserer selektiven und abrundenden Wachstumsstrategie unser Dienstleistungsspektrum zu erweitern und unsere Marktposition damit sowohl fachlich als auch räumlich weiter zu festigen und partiell auszubauen. 4. Sonstige Angaben Zweigniederlassungen Hauptsitz der Gesellschaft ist Pfaffenhofen a. d. Ilm. Unselbständige Zweigniederlassungen und Regionalbüros befinden sich in Donauwörth, Nördlingen, Lauf, Marktoberdorf, Planegg und Grasbrunn.
Pfaffenhofen a. d. Ilm, den 04.11.2024 WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH gez. Ursula Burkart, Geschäftsführerin gez. Wilhelm Wipfler, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH, Pfaffenhofen a.d. Ilm Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH, Pfaffenhofen a.d. Ilm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH, Pfaffenhofen a.d. Ilm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, den 30. April 2025 Tannhäuser, Wirtschaftsprüfer |
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