Karrer Verwaltungs - GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edwin Franz Karrer seit 13.5.2022 | Prokura |
Denis Björn Karrer seit 20.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
D**** K***** | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
INTEC MPE GmbHAufgelöst | 33.33% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
I N T E C Engineering GmbHBruchsalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft: INTEC Engineering GmbH plant, entwickelt, konstruiert und vertreibt wärme- und feuerungstechnische Anlagen im Leistungsbereich von ca. 1 MW bis 80 MW zur Erzeugung von Prozessenergie für Industriekunden unterschiedlichster Branchen. Wir bedienen Kunden aus der holzverarbeitenden Industrie, der Chemie, der Kunststoff-, Lebensmittel-, Genussmittel-, und Textilindustrie sowie der Oleo- und Petrochemie. Tochtergesellschaften und Vertretungen in unseren Hauptmärkten Asien, Indien, Europa, Osteuropa, Australien und Nordamerika gewährleisten die für ein erfolgreiches Verkaufsgeschäft erforderliche Kundennähe. Geschäftsverlauf: Das zurückliegende Geschäftsjahr 2023 kann insgesamt als erfolgreich betrachtet werden. Zu Beginn des Jahres konnte mit der Inbetriebnahme von zwei feststoffgefeuerten Energiezentralen begonnen werden. Diesbezüglich wurde bereits Ende März für einen Kunden in Japan die Inbetriebnahme einer großen Energiezentrale erfolgreich abgeschlossen werden und die kommerzielle Nutzung begonnen werden. Dieser Kunde verfügt nun über drei, von INTEC gelieferte, feststoffgefeuerte Energiezentralen am selben Standort, was das Vertrauen in die Qualität und Verfügbarkeit unserer Produkte widerspiegelt. Die erwartete Entscheidung zwei weitere Energiezentralen zu errichten, wurde in das Geschäftsjahr 2024 verschoben. Leider musste die Inbetriebnahme der zweiten feststoffgefeuerten Energiezentrale in der Türkei kurz vor Abschluss abgebrochen werden, da die vertraglich festgelegten Grundlagen kundenseitig nicht gegeben waren, so dass auch eine Gefahr für das Inbetriebnahmepersonal und die installierte Anlage nicht ausgeschlossen werden konnte. Infolge dessen mussten einige Rechnungen aus Nachträgen und Serviceleistungen storniert werden, was das ansonsten positive Jahresergebnis erheblich beeinträchtigte. Die Erweiterung unseres Engagements im Bereich der feststoffgefeuerten Anlagen führte zu mehreren Auftragseingängen aus Europa und Asien. Dazu zählt die Lieferung einer Wirbelschichtfeuerung mit Dampfkessel (25 MW Feuerungsleistung) nach Österreich, sowie einer Rostfeuerung mit Thermalölabhitzesystem (9,2 MW Feuerungsleistung) nach China. Darüber hinaus erhielten wir Aufträge über Planung und Komponentenlieferung für ein neues biomassegefeuertes Kraftwerk in Österreich sowie zwei Planungsaufträge aus England und Estland. Diese Auftragseingänge zeigen eine Verschiebung unseres Kundenkreises von Asien nach Europa, bedingt durch die europäischen Bemühungen zur CO 2 -neutralen Stromerzeugung, wofür insbesondere unsere Wirbelschicht-Technologie geeignet ist. Die Eskalation in der Ukraine im Jahr 2022 hat diesen Trend zusätzlich verstärkt, da sie zu einer Verknappung von Erdgas und steigenden Strompreisen führte. Der in 2022 eingegangene Großauftrag über zehn direktbefeuerte Wärmeträgerölerhitzer in Raketenbauweise mit einem Leistungsbereich zwischen 12 und 16 MW für die Türkei wurde planmäßig bearbeitet und schrittweise ausgeliefert. Die Fertigung wird termingerecht im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen sein. Der stark angestiegene Auftragseingang von direktbefeuerten Wärmeträgerölerhitzern aus dem Vorjahr konnte jedoch nicht wiederholt werden. Insgesamt ist der Auftragseingang aus diesem Produktbereich als verhalten zu bewerten. Positiv hervorzuheben ist jedoch die erstmalige Auslieferung von Erhitzern in Raketenbauweise in die USA sowie der Auftragseingang über drei horizontale Wärmeträgerölerhitzer aus Saudi- Arabien. Zudem konnten wir mehrere Aufträge aus der Nahrungsmittelindustrie in Afrika verzeichnen und erhielten erneut einen Auftrag aus dem Bereich. Im vierten Quartal wurden wir mit der Lieferung von acht Ersatzschnecken für einen thermalölbeheizten Klärschlammtrockner beauftragt. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft: Während die Ertragslage 2023 aufgrund negativer Sondereffekte deutlich unter unseren Erwartungen liegt und nicht befriedigt, werden die Vermögens- und die Finanzlage der Gesellschaft insgesamt positiv beurteilt. Das Geschäftsjahr 2023 endet mit einem Jahresüberschuss von TEUR 237 gegenüber dem Jahresüberschuss von TEUR 519 im Vorjahr. Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde dabei insbesondere durch notwendige Forderungsausbuchungen von TEUR 625 negativ beeinflusst. Bei höheren Umsatzerlösen (TEUR 27.490; i.Vj. TEUR 25.549) ergibt sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung bei den unfertigen Erzeugnissen (TEUR -9.667; i.Vj. TEUR -796) eine geringere Unternehmensleistung von TEUR 17.823 gegenüber TEUR 24.753 im Vorjahr. Aufgrund des hohen Fremdanteils an der Unternehmensleistung des Vorjahrs ergibt sich bei Gegenüberstellung des Materialaufwands eine stabile Rohmarge von TEUR 7.816 gegenüber TEUR 7.921 im Vorjahr. Relativ zur Unternehmensleistung zeigt sich diese Kenngröße deutlich höher mit 44 % gegenüber 32 % zum Vorjahr. Der Personalaufwand liegt bei stabiler Beschäftigungszahl im Jahresdurchschnitt (54 Mitarbeiter; im Vorjahr 53 Mitarbeiter) mit nunmehr TEUR 4.168 leicht über dem Vorjahreswert von TEUR 4.058. Die Abschreibungen betragen TEUR 685 (Vorjahr TEUR 702). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, (TEUR 3.022; i. Vj. TEUR 2.813) wurden in Höhe von TEUR 625 durch Forderungsausbuchungen im Zusammenhang mit einer kundenseitig gescheiterten Inbetriebnahme einer Anlage Anfang 2023 belastet. Während im allgemeinen Verwaltungsbereich keine nennenswerten Veränderungen zu verzeichnen waren, ergaben sich Entlastungen bei den Vertriebskosten aufgrund geringerer Verkaufsprovisionen und Ausgangsfrachten. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.658 um TEUR 1.558 auf TEUR 11.100 gesunken. Auf der Aktivseite erhöhte sich die Liquidität (TEUR 2.018; Vj. TEUR 790) zum Bilanztag deutlich, während sich das Anlagevermögen und das übrige Umlaufvermögen nennenswert reduzierte. Der Rückgang des Anlagevermögens (TEUR 1.333; Vj. TEUR 1.965) ist insbesondere auf die weitere Abschreibung des in den Vorjahren erworbenen Verfahrens-Knowhow zurückzuführen. Das Eigenkapital der Gesellschaft (TEUR 7.501, i.Vj. TEUR 7.264) ist entsprechenden des erwirtschafteten Jahresergebnisses leicht gestiegen. Damit ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 68 % gegenüber 62% im Vorjahr. Die Liquidität des Unternehmens ist nach wie vor gesichert. Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.228 von TEUR 790 auf TEUR 2.018 gestiegen. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und Risikoberichterstattung: Die Auswirkungen der Auseinandersetzung in der Ukraine sind auch in 2023 weiterhin deutlich spürbar. Neben der Verknappung von kritischen Industriegütern sind erhebliche Preissteigerungen in nahezu allen Bereichen zu beobachten, was auch den globalen Transport unserer Produkte betrifft. Die bereits in 2022 eingeleitete finanzielle Risikominderung durch angepasste Vertragsgestaltungen mit Abholung mindert jedoch den Umsatz und führt zu einer starken Abhängigkeit vom Kunden. Insbesondere Produkte mit hohem Gewicht erfordern eine frühzeitige und professionelle Transportplanung, die in vielen Fällen nicht gegeben ist. Dies kann kostspielige Auslagerungen oder Produktionsstillstände zur Folge haben. Für 2024 planen wir Transporte wieder in unseren Lieferumfang zu übernehmen. Kritische Komponenten, wie z.B. SPS-Teile, werden nach wie vor mit erhöhtem Lagerbestand vorgehalten, um unsere Lieferzusagen besser einhalten zu können. Der Bedarf von Komponenten mit langen Lieferzeiten, wie z.B. Gußteile, wird mit Vertriebsanfragen abgeglichen und frühzeitig auf Lager bestellt. Zudem suchen wir aktiv nach neue Lieferanten im EU-Ausland, um bei einer weiteren Verschärfung der Situation handlungsfähig zu bleiben. Aufgrund unserer weltweiten Präsenz sehen wir zusätzlich Risiken durch politische Entwicklungen. Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas könnte zu einer weiteren Eskalation führen, die laufende Aufträge direkt betreffen würde und unsere regionalen Vertriebsaktivitäten zum Stillstand bringen könnte. Ebenso wäre ein negativer Einfluss auf die Transportroute zwischen Europa und Südostasien durch den Suezkanal zu erwarten, was sich in steigenden Transportkosten und Umsatzeinbrüchen niederschlagen könnte. Um Bonitätsrisiken zu minimieren, haben wir in der Vergangenheit Zahlungen weitgehend durch Akkreditive abgesichert. Mit der Verschiebung unseres Kundenkreises von Asien nach Europa können Akkreditive jedoch nur in Ausnahmefällen zur Absicherung eingesetzt werden. Daher arbeiten wir an Vertragsgestaltungen mit leistungsangepassten Zahlungszielen in Kombination mit Absicherungen durch Bankgarantien. Dieses Vorgehen hat jedoch dazu geführt, dass unser Verfügungsrahmen für Bankgarantien im Laufe des Jahres mehrfach erweitert werden musste, was wiederum zu Zahlungsverzögerungen führte. Dank einer soliden Liquidität konnten wir diese Phase jedoch ohne nennenswerte Auswirkungen überstehen. Sämtliche Aufträge wurden und werden weiterhin ohne Projektfinanzierung abgewickelt. Neben externen Risiken überwachen wir kontinuierlich auch interne Risiken, einschließlich der Optimierung von internen Prozessen und einer vorrausschauenden Personalplanung. Im Jahr 2023 wurde eine neue Intercompany-Schnittstelle eingeführt, die einen vereinfachten Bestell- und Abwicklungsprozess mit unserer Tochterfirma INTEC Rohrtechnik GmbH prozesssicher ermöglicht. Weitere Verbesserungen im Bereich Transportabwicklung und Grobplanung sind für die zweite Jahreshälfte 2024 geplant. In diesem Zusammenhang streben wir zudem eine erneute Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 an. Wir sind zuversichtlich, unsere Unternehmensleistung und das Unternehmensergebnis im kommenden Jahr nennenswert steigern zu können. Auch die weitere Entwicklung der Gesellschaft beurteilen wir positiv. So lässt die Anzahl an Anfragen über feststoffgefeuerte Energiezentralen, insbesondere aus Europa und den USA, optimistisch auf die kommenden Jahre blicken. Um Anfragen zeitnah und effizienter bearbeiten und daraus resultierende Aufträge umsetzen zu können, haben wir neue Kollegen im Bereich Vertrieb und Auftragsabwicklung eingestellt. Auch für das kommende Jahr sind weitere Neueinstellungen geplant. Das erste Halbjahr 2024 wird hauptsächlich mit der Planungstätigkeit von drei unabhängigen Großaufträgen für China, Österreich und Estland geprägt sein. Wir rechnen im Verlauf des Jahres zudem mit weiteren Planungsaufträgen, was zusätzlich Neueinstellungen im Konstruktionsbereich erforderlich machen wird. Im Sommer 2024 beginnt die beauftragte Montage zu einer Wirbelschichtfeuerungsanlage mit 25 MW Feuerungsleistung zur Erzeugung von Strom und Fernwärme in Österreich. Diese soll bis Januar 2025 abgeschlossen sein. Ende des dritten Quartals wird unter unserer Aufsicht die Montage einer Rostfeuerungsanlage mit Thermalölsystem in China beginnen. Zu beiden Aufträgen sind ähnliche Folgeprojekte zu erwarten. Darüber hinaus werden wir unsere Wirbelschichtfeuerungstechnologie weiter aktiv bewerben, da insbesondere die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Fernwärme für viele Kommunen weltweit von großem Interesse ist ebenso wie die Möglichkeit zur Trocknung von Klärschlämme zur thermischen Verwertung. Wir gehen davon aus, dass die Anzahl an Anfragen aus diesem Sektor weiter steigen wird. Da im Jahr 2023 bereits mit der Planung mehrerer feststoffgefeuerter Anlagen begonnen wurde und für 2024 weitere Planungsaufträgen erwartet werden, rechnen wir Ende 2024 und in 2025 mit signifikanten Auftragseingängen zur Umsetzung dieser Planungen.
INTEC Engineering GmbH Denis Karrer Bilanz zum 31. Dezember 2023INTEC Engineering GmbH, BruchsalAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023INTEC Engineering GmbH, Bruchsal
HRB 231700, Amtsgericht MannheimAnhang für das Geschäftsjahr 2023A. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der INTEC Engineering GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenbezogenen Erleichterungen in Bezug auf den Anhang in Anspruch genommen. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungs-, oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabelle geschätzt, wobei die jeweiligen Mindestwerte zum Ansatz kamen. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt entsprechend den steuerlichen Vorschriften über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren. Aufgrund des unwesentlichen Betrages erfolgt keine Neubewertung in der Handelsbilanz. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung eventueller Bewertungsrisiken angesetzt. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem Niederstwertprinzip folgend mit den niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten bei Beachtung des Niederstwertprinzips. Angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, wurden berücksichtigt. Soweit notwendig wurden Bewertungsabschläge zur Berücksichtigung von Auftragsrisiken vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Netto-Forderungsbestandes angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung geht auf die Saldierung des Deckungsguthabens aus einer Rückdeckungsversicherung mit einer Pensionsverpflichtung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 zurück. Dabei wurde das Guthaben aus der Rückdeckungsversicherung mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich eines vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (unwiderruflich zugeteilte Überschussbeteiligung) bewertet. Die verrechneten Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren bei einem Rechnungszins von 1,82 % bewertet. Es liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Ein Renten- bzw. Anwartschaftstrend war nicht zu berücksichtigen. Das Wahlrecht zur Bilanzierung einer sich als Saldo ergebenden aktiven latenten Steuer wurde im Jahresabschluss 2023 aus Wesentlichkeitsgründen nicht ausgeübt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Die Beteiligungen gem. § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB stellen sich auf der Basis des jeweils letzten verfügbaren Jahresabschlusses wie folgt dar:
* Werte per 31.12.2022
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben sich im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in Höhe von TEUR 469 aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen aus Darlehen. Das noch nicht in Euro umgestellte Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 50.000,00. Bei den Rückstellungen für Pensionen wurden Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung mit einem Zeitwert von TEUR 186 und Anschaffungskosten in gleicher Höhe gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 157. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil durch übliche verlängerte Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 800 aus Darlehen und im Übrigen aus Lieferungen und Leistungen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlusrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung sind als Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Forderungsverluste von TEUR 625 erfasst. E. Sonstige Angaben Aus mehreren Leasing- und Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen über die gesamte Grundmietdauer von TEUR 423. Verbindlichkeiten aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betragen TEUR 713. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht zu rechnen, da die Avale in wesentlichem Umfang zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bereits abgelaufen sind. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Auszubildende betrug 54. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Denis Karrer, Karlsdorf-Neuthard (Kaufmann)
Bruchsal, den 28. Juni 2024 Denis Karrer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die INTEC Engineering GmbH, Bruchsal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der INTEC Engineering GmbH, Bruchsal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTEC Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bruchsal, den 16. September 2024 Benz
& Gunzenhäuser
Benz, Wirtschaftsprüfer Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer Ergänzende Angaben Der Jahresabschluss 2023 wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26. November 2024 festgestellt. |
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