Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Engineering DSS GmbHLiquidiert
40549 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Storm seit 16.7.2018 | Prokura |
Michael Behr seit 3.2.2017 | Prokura |
Ralf Mühlhaus seit 21.1.2015 | Prokura |
Hans Peter Knaust seit 7.1.2013 | Geschäftsführer |
Lina, geb. Micheli Micheli-Eisenbacher seit 2.2.2012 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Engineering DSS GmbH (vormals: DST Consulting GmbH)DüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtI. GRUNDLAGE DES UNTERNEHMENS 1. Vorbemerkungen 2. Geschäftstätigkeit II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 2. Lage des Unternehmens a) Vermögenslage b) Finanzmanagement und Finanzlage c) Ertragslage d) Gesamtaussage 3. Unternehmensinternes Steuerungssystem a) Investitionen b) Beteiligungen c) Mitarbeiter III. BERICHT ZUR VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN 1. Chancen- und Risikobericht 2. Umfeld und Branche 3. Leistungswirtschaftliche Chancen und Risiken a) Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Kunden b) Unternehmensstrategische Chancen und Risiken c) Planungsrisiken d) Risiken aus nicht werthalitigen Forderungen e) Sonstige Risiken IV. ZUSAMMENFASSENDE BEWERTUNG V. AUSBLICK/PROGNOSE VI. NACHTRAGSBERICHT VII. SONSTIGE ANGABEN I. Grundlage des Unternehmens 1. Vorbemerkungen Die Engineering DSS GmbH (vormals: DST Consulting GmbH), im Folgenden kurz DSS, ist beim Handelsregister Düsseldorf (HRB 672 69) eingetragen und zum Bilanzstichtag 31.12.2018 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. §267 HGB. Die Aufstellung des Lageberichtes erfolgt nach den Vorschriften des Deutschen Handelsgesetzbuches (HGB). Mit Gesellschafterbeschluss vom 14.12.2018 wurde die Umfirmierung beschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 09.01.2018. 2. Geschäftstätigkeit Die DSS bietet Unternehmen Dienstleistungen im Bereich der Informations- und Telekommunikations-Technologie (ITK) an. Die Schwerpunkte der im Unternehmen erbrachten Dienstleistungen liegen in fünf Bereichen: a. Consulting Services, b. Application Services, c. Infrastruktur Services, d. Managed Services, e. Salesforce. Die DSS unterstützt ihre Kunden ganzheitlich bei der Weiterentwicklung ihrer IT und der IT-gestützten Unternehmensprozesse: von der Beratung und Konzeption über die Umsetzung bis hin zum Betrieb. Hierbei werden von der Gesellschaft folgende Ansätze verfolgt: a. Consulting Services schließen die Lücke zwischen den Business und IT Anforderungen des Kunden b. Application Services schaffen intelligente Lösungen durch Integration modernster Technologien c. Infrastruktur Services helfen kritische IT Infrastrukturen robust und sicher zu gestalten d. Managed Services helfen Kunden, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. e. Salesforce hilft unseren Kunden bei der Implementierung Ihrer Salesforceumgebung II. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Nach Aussage der IT-, Telekommunikations- und Neue - Medien - Branche, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom), soll in 2019 die ITK-Branche im Bereich IT-Services mit einem Zuwachs von 2,5% im Branchenvergleich wieder erfolgreich weiter wachsen. Im Vergleich dazu: der Gesamtmarkt ITK soll laut der BITKOM Prognose mit 1,5% wachsen. Quelle: BITKOM Die Zuwachsraten in der BITKOM - Branche liegen damit in 2018 auf gleichem Niveau wie der Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland im gleichen Zeitraum. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2018 war für die DSS zufriedenstellend. 2. Lage des Unternehmens a. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist branchentypisch bei einer Anlagenintensität von 2,04% durch einen nur geringen Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen geprägt. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.641) auf TEUR 6.811 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf das erhöhte Jahresergebnis und der damit in Zusammenhang stehenden Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft aufgrund Ergebnisabführungsvertrag zurückzuführen. Dies hat auch zur Folge, dass sich die Eigenkapitalquote, trotz bestehendem Ergebnisabführungsvertrag von 50 % auf 41 % verringert hat. Die Forderungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 871,6 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Darlehensgewährungen innerhalb der Unternehmensgruppe zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 1.071,1 erhöht. Dies liegt im Wesentlichen an dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft aufgrund im Verhältnis zum Vorjahr erhöhter Gewinnabführung. Das working capital (Differenz von Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen) ist in Höhe von TEUR 2.666,30 positiv. b. Finanzmanagement und Finanzlage Das Eigenkapital beträgt aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 2.819. Durch den Gewinnabführungsvertrag vom 30.09.2016 besteht eine körperschaftssteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft mit der Engineering ITS AG. Die Engineering ITS AG ist Organträger. Die liquiden Mittel betrugen TEUR 1.540 zum 31.12.2018 nach TEUR 1.176 zum 31.12.2017. Die laufenden Zahlungsverpflichtungen können aufgrund der vorhandenen liquiden Mittel (Liquidität II) voll erfüllt werden. Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist als geordnet anzusehen. c. Ertragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr vom TEUR 19.461 nach TEUR 20.935 im Vorjahr. Der leichte Umsatzrückgang ist vor allem durch die langsamere als geplante Markterschließung in den neuen Geschäftsbereichen bedingt. Die beiden neuen Geschäftsbereichen Salesforce und Geocall haben wir im letzten Jahr erfolgreich gestartet und in den profitablen Bereich entwickelt. Die geplante Wachstumsgeschwindigkeit konnten wir im ersten Jahr dabei aber noch nicht realisieren. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2018 auf TEUR 10.403,3 nach TEUR 10.939,8 im Geschäftsjahr 2017. Dies bedeutet für uns eine stabile Basis für Wachstum in den kommenden Jahren. Der Materialaufwand (inkl. Aufwendungen für bezogenen Leistungen) belief sich im Geschäftsjahr 2018 auf TEUR 4.804 nach TEUR 6.303 im Geschäftsjahr 2017. Der Rückgang erklärt sich im Bereich der Fremdleistungen aufgrund der Gesetzesänderungen zum Thema Arbeitnehmerüberlassung. Kunden sind hierdurch vermehrt bereit, Einzelthemen direkt einzukaufen. Eine Generalunternehmerschaft wird dadurch erschwert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 3.432 auf TEUR 3.001 vermindert. Dies ist insbesondere auf Kosteneinsparungen im allen Bereichen zurückzuführen. Das EBIT belief sich nach Wachstumsinvestitionen im Geschäftsjahr 2018 auf TEUR 1.345 nach TEUR 446 im Vorjahr. d. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 3. Unternehmensinternes Steuerungssystem Das unternehmensinterne Steuerungssystem basiert im Wesentlichen auf den Größen EBIT und DB2 auf KST - Sicht. Beide Größen werden aufbauend auf der jährlichen Budgetplanung bis auf die Ebene einzelner Organisationseinheiten projiziert. Die kontinuierliche Überprüfung der Budgetplanung erfolgt monatlich. a. Investitionen Die Investitionen des Unternehmens in Anlagevermögen bewegten sich, wie für ein Dienstleistungsunternehmen üblich, auf niedrigem Niveau. b. Beteiligungen Die DSS ist an keinem Unternehmen beteiligt. c. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die DSS 132 Mitarbeiter (Vorjahr: 141 Mitarbeiter). Damit ist die Lage als stabil einzuschätzen. III. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Chancen- und Risikobericht Für die DSS ergibt sich eine Vielzahl von Chancen und Risiken für die zukünftige Geschäftstätigkeit, da diese beiden Begriffe bestimmungsgemäß eng miteinander verbunden sind. Das Management erfasst und bewertet kontinuierlich die bestehenden Chancen und Risiken. Durch das Risikomanagementsystem (z.B. durch eine Authoritymatrix) sollen Risiken frühzeitig erkannt werden, um Schaden für das Unternehmen abzuwenden. Dabei ist es nicht Aufgabe des Risikomanagements jegliche Risiken zu vermeiden, sondern sich bietende Chancen gegenüber möglichen Risiken für das Unternehmen abzuwägen. Positiv bewertete Chancen werden im Rahmen der Unternehmensstrategie konsequent genutzt um den Wert des Unternehmens langfristig zu steigern. Insgesamt sehen wir für die DSS eine positive Entwicklung für die nächsten Jahre und planen über Marktwachstum zu wachsen und dabei die Profitabilität zu halten. 2. Umfeld und Branche Die Nachfrage nach IT - Dienstleistungen ist auch von der konjunkturellen Entwicklung der Gesamtwirtschaft abhängig. Die DSS stärkte durch die Partnerschaft mit Engineering Ingegneria Informatica S.p.A. ihr Leistungsportfolio und dadurch die eigene Marktposition. Weitere Erfolge in den Bereichen Geocall und Salesforce sehen wir in 2018. Beide Themen wurden in 2018 weiter stabilisiert. In 2019 werden wir in einer nächsten Wachstumswelle mit den Portfolioelementen Digital Enabler der Engineering Ingegneria Informatica S.p.A. arbeiten. 3. Leistungswirtschaftliche Chancen und Risiken a. Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Kunden Zur Vermeidung einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von wenigen Großkunden erfolgt die Projektbesetzung sowohl mit eigenen Mitarbeitern als auch mit Partnern und Subunternehmern. Die uns auferlegten vertraglichen Verpflichtungen geben wir in unseren Verträgen an unsere Lieferanten weiter (u.a. Zahlungsziele und Auftragswert). Des Weiteren legen wir den Fokus unserer Vertriebsaktivitäten im Neukundengeschäft darauf, dass wir die Abhängigkeiten von wenigen Großkunden durch gezielte Neukundenakquise - unter Wahrung des Bestandsgeschäftes - stetig minimieren. b. Unternehmensstrategische Chancen und Risiken Durch Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen, sowie regelmäßige Gespräche mit Kunden (u.a. im Beyond IT Circle) und Lieferanten ist es unser Ziel, künftige Marktentwicklungen und Kundenanforderungen zu prognostizieren, um die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen. Geeignete Qualitätssicherungssysteme, vorgegebene Vier - Augen Prinzipien und Zertifizierungen (ISO9001 u.a.) tragen dazu bei, durch kundenorientierte Qualität zu überzeugen und die Stellung im Markt zu festigen. Sich verändernde Rahmenbedingungen begegnen wir mit Portfolioanpassungen und organisatorischen Maßnahmen. c. Planungsrisiken In dem von der Gesellschaft betriebenen Geschäftsmodell ist es z.B. üblich, dass gewisse Rahmenverträge, die die Dienstleistungserbringung regeln, turnusmäßig von den Kunden neu ausgeschrieben werden. Obwohl die DSS überzeugt ist, über wettbewerbsfähige Angebote sowohl hinsichtlich Qualität und Kompetenz als auch hinsichtlich des Preis-/Leistungsverhältnisses zu verfügen, kann das Ergebnis von Ausschreibungen nicht vorhergesehen werden. Dadurch entsteht ein latentes Umsatz- und Ergebnisrisiko. d. Risiken aus nicht werthaltigen Forderungen Mögliche Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch ein aktives Forderungsmanagement minimiert. Die DSS hat seit Januar 2013 keinerlei Forderungsausfall zu verzeichnen! e. Sonstige Risiken Im Dienstleistungsbereich sind qualifizierte Mitarbeiter besonders wichtig. Zu den größten Personalrisiken zählen daher ein Know - How Verlust infolge überdurchschnittlich hoher Fluktuation von qualifizierten Mitarbeitern sowie mangelnde Qualifikation des eingesetzten Personals. Die DSS wirkt deshalb durch besondere Personalmaßnahmen (Weiterbildungen, Incentives etc.) darauf hin, die Fluktuation gering zu halten. IV. Zusammenfassende Bewertung Die DSS sieht sich überwiegend Marktrisiken ausgesetzt. Leistungswirtschaftliche Risiken werden durch die unternehmensinterne Risikosteuerung erfasst und begrenzt. Insgesamt stellen die angeführten Risiken aus heutiger Sicht keine Gefahr für den Fortbestand des Unternehmens dar. V. Ausblick/Prognose Die DSS verfügt über stabile, langjährige Kundenbeziehungen und befindet sich in einem prosperierenden Markt. Langfristig laufende Serviceverträge sind für das Geschäftsjahr 2019 gesichert, die projektbezogenen Aufträge werden jeweils mit einigen Wochen Vorlauf abgeschlossen. Damit ist in etwa die Hälfte des geplanten Umsatzes für 2019 bereits fest beauftragt und eine solide Basis für eine stabile und kontinuierliche Geschäftsentwicklung gelegt. VI. Nachtragsbericht Mit Gesellschafterbeschluss vom 14.12.2018 wurde die Umfirmierung in Engineering DSS GmbH beschlossen. Die HR-Eintragung ist noch nicht erfolgt. VII. Sonstige Angaben. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Düsseldorf, Niederlassungen sind in Hamburg, Hannover, Wiesbaden, München und Stuttgart. Das Unternehmen konzentriert seine Vertriebsaktivitäten weitgehend auf Deutschland und ist insbesondere im Markt mittelständischer und großer Unternehmen tätig.
Düsseldorf, 17.01.2019 Der Vorstand gez. Axel Spaeth Die Geschäftsführung gez. Prof. Dr. Heiner Diefenbach gez. Hans Peter Knaust gez. Harry Hauck BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben Angaben gem. § 264 Abs. 1a HGB: Firmierung: Engineering DSS GmbH. Mit Gesellschafterbeschluss vom 14.12.2018 wurde die Umfirmierung beschlossen. Die HR-Eintragung erfolgte am 09.01.2019. Sitz: Düsseldorf Betriebsstätten: Stuttgart, Hannover, Hamburg, Köln, München und Wiesbaden Amtsgericht: Düsseldorf HR-Nummer: HRB 67269 Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB einzustufen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach den Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. II. Angaben zu Bilanzierungsvorschriften und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsvorschriften Im Jahresabschluss sind gemäß § 246 Abs.1 HGB sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Verrechnungsverbot nach § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going - Concern - Prinzip) ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt. 2. Bewertungsmethoden Die einzelnen Positionen sind wie folgt bewertet worden: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear gemäß § 253 Abs. 1 HGB i.V.m. § 7 Abs. 1 EStG über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB i.V.m. § 7 Abs. 1 bis 5 EStG. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung voll als Betriebsausgaben angesetzt. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen und Erfahrungswerten festgelegt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu Abrechnungswerten ausgehend von den zum Bilanzstichtag bereits erbrachten Leistungen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet. Im Wesentlichen beziehen sich diese auf die Abgrenzung von laufenden Soft- und Hardwarekosten. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Sie berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und wurden im Hinblick auf die voraussichtliche Inanspruchnahme bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Angaben gem. § 268 Abs. 2 HGB sind dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und Verbindlichkeiten Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 15.304,16 EUR (Vorjahr: 33 TEUR) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sicherheiten wurden keine bestellt. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber der Engineering ITS AG, Stuttgart, bestehen in folgender Höhe (§ 42 Abs. 3 GmbHG):
Die aufgeführten Beträge sind in den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital: Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von 25.000,00 EUR ist eingezahlt und steht der Gesellschaft uneingeschränkt zur Verfügung. Kapitalrücklage: In die Kapitalrücklage wurde mit Vertrag vom 29.06.2016 das bestehende Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2.670.158,21 EUR eingestellt. Bilanzgewinn: Der aus dem Vorjahr übernommene vororganschaftliche Gewinnvortrag von 123.619,55 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellung Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Boni Mitarbeiter, Resturlaubsverpflichtungen und ausstehenden Rechnungen. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen für die verbleibende Vertragslaufzeit in Höhe von insgesamt TEUR 777 (Vorjahr: TEUR 627). 2. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Jahresüberschuss / Bilanzgewinn Der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 1.340.878,65 EUR wird im Rahmen des am 30.09.2016 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages an die alleinige Gesellschafterin, die Engineering ITS AG, Stuttgart, abgeführt. IV. Sonstige Angaben Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 132 Mitarbeiter (Vorjahr: 141). Gesellschaftsorgane Geschäftsführer: Herr Axel Spaeth (Vorsitzender), Informatiker, bis 31.12.2018 lt. Niederlegung vom 28.11.2018, HR-Eintragung 09.01.2019 Herr Prof.Dr. Heiner Diefenbach (Vorsitzender), Professor, ab 01.01.2019 lt. Gesellschafterbeschluss vom 14.12.2018, HR-Eintragung 09.01.2019 Herr Hans Peter Knaust, Kaufmann Herr Harry Hauck, Anwendungsinformatiker VWA, ab 01.01.2019 lt. Gesellschafterbeschluss vom 14.12.2018, HR-Eintragung 09.01.2019 Herr Alessandro Masi, Industrial Engineer, bis 30.06.2018 lt. Niederlegung vom 18.06.2018, HR-Eintragung 16.07.2018 Nachtragsbericht Wesentliche Änderungen nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich nicht. ErgebnisverwendungsvorschlagAufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis an die Engineering ITS AG, Stuttgart abgeführt. Sonstige Pflichtangaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte von Herrn Axel Spaeth und Herrn Hans Peter Knaust geführt. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, 15.01.2019 Hans Peter Knaust, Geschäftsführer Prof. Dr. Heiner Diefenbach, Geschäftsführer Harry Hauck, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die Engineering DSS GmbH (vormals: DST Consulting GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Engineering DSS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, ein schließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Engineering DSS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der ins gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht er bringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 22. Februar 2019 Auren
KG
Thilo Krohn, Wirtschaftsprüfer Christian Basler, Wirtschaftsprüfer |
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