Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 209013
Eingetragen
4.10.2012
Branche
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die TierhaltungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Erbringung von IT-Leistungen im landwirtschaftlichen und gewerblichen Bereich, insbesondere zur Unterstützung berufsständischer Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Urban
seit 29.5.2019
Prokura
Stefan Hohls
seit 29.5.2019
Prokura
Torsten Rielich
seit 29.5.2019
Prokura
Franz-Josef Heller
seit 29.5.2019
Prokura
Volker Meisterjahn
seit 25.9.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.92% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (49)

NameAnteil
Westfälisch Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.
18.75%
10.94%
Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V.
10.94%
BBJ Buchführungsdienst der Bayerischen Jungbauernschaft e.V.
10.16%
6.25%

Gesellschafter

22 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 22 angezeigt

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LAND-DATA GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1.  Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen LAND-DATA Gesellschaft für die Verarbeitung landwirtschaftlicher Daten mbH (Rechtsvorgängerin der Firma LAND-DATA GmbH) wurde 1967 gegründet und entwickelte sich seither zum Marktführer.

Die Software- und Dienstleistungsprodukte des Unternehmens werden von landwirtschaftlichen Buchstellen, Steuerberatern und Steuerberatungsgesellschaften sowie landwirtschaftlichen und gewerblichen Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen im deutschen Raum eingesetzt.

Die Softwareprodukte werden in der Finanz- und Anlagenbuchhaltung eingesetzt. Mit den Möglichkeiten zur Digitalisierung und zur Anbindung der Agrarbüros werden die Prozesse zwischen Steuerkanzlei und Landwirt zunehmend automatisiert.

In Hinblick auf die aktuelle Steuergesetzgebung wird die Software stets auf dem neuesten Stand aktualisiert. Trends in der Softwareentwicklung, wie Cloud-Computing und künstliche Intelligenz werden eingebunden.

2. Forschung und Entwicklung

Neue Trends in der Softwareentwicklung werden ständig beobachtet und bei Bedarf in der Softwareentwicklung eingebunden. Darüber hinaus findet keine Forschung und Entwicklung statt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 zeigte die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum von etwa 3,2 %, getrieben vor allem von Schwellenländern wie China und Indien, die Wachstumsraten von 5,2 % bzw. 5,9 % erzielten. In fortgeschrittenen Volkswirtschaften betrug das Wachstum etwa 1,6 % (IMF) (DIW). Die hohe Inflation, die weltweit bei etwa 7 % lag, belastete die Wirtschaft. Zentralbanken erhöhten die Zinsen, um die Inflation zu bekämpfen, was jedoch zu einer Dämpfung des Wachstums führte und in Europa und den USA teilweise zu Stagflation führte (DW). Geopolitische Spannungen, insbesondere der Krieg in der Ukraine und die Spannungen zwischen den USA und China, sowie Probleme im Finanzsektor, wie die Bankenkrisen in den USA und der Schweiz, waren bedeutende Risikofaktoren. Der chinesische Immobilienmarkt blieb volatil und belastete das Wirtschaftswachstum zusätzlich.

In der Eurozone verlief das Jahr 2023 wirtschaftlich durchwachsen mit einem durchschnittlichen Wachstum von 0,4% nach einem Wachstum von 3,4% in 2022. Das Wachstum stagnierte weitgehend mit 0,1 % im zweiten Quartal und einem leichten Rückgang von 0,1 % im dritten Quartal (DIW). Die hohe Inflation belastete weiterhin die Wirtschaft, obwohl sie im Jahresverlauf leicht zurückging. Die Hauptursachen für die schwache Performance waren eine geringe Auslandsnachfrage, restriktive finanzpolitische Bedingungen und hohe Energiepreise, die durch den Krieg in der Ukraine verstärkt wurden. Robuste Arbeitsmärkte verhinderten jedoch einen stärkeren wirtschaftlichen Abschwung.

Die deutsche Wirtschaft hatte 2023 mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen und verzeichnete einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 %. Verschiedene Faktoren trugen zu dieser schwierigen Lage bei: Hohe Energiepreise belasteten sowohl Haushalte als auch den Industriestandort stark. Viele deutsche Firmen zahlten deutlich mehr für Strom wie ihre internationale Konkurrenz, was ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigte. Die Inflation blieb mit einer Rate von etwa 6 % im Jahr 2023 sehr hoch. Dies führte zu einer weiterhin straffen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die die Zinsen erhöhte, um die Inflation zu bekämpfen. Dies wiederum dämpfte die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Der private Konsum konnte sich langsam erholen, jedoch litt die Bauwirtschaft unter rückläufigen Aufträgen und einer schwachen Nachfrage im Wohnungsbau. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im November stoppte die Auszahlung von 60 Milliarden Euro aus dem Klimafonds, was zu einer zusätzlichen Belastung für die Industrie führte. Gleichzeitig führte die Diskussion um die Schuldenbremse zu Unsicherheiten in der Investitionspolitik der Regierung.

Unsere Branche ist von dem gesamtwirtschaftlichen Verlauf abhängig und hat sich entsprechend entwickelt.

Der Trend zur Digitalisierung hat sich fortgesetzt. Auch nach Aufhebung der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen hat sich Arbeiten im Home-Office etabliert.

Landwirtschaftliche Buchstellen und Steuerkanzleien verzeichneten weiterhin einen Personalmangel. Zusätzliche Aufgaben aufgrund von Gesetzgebungen verschärften den Personalengpass.

Mit Hilfe unserer Software-Produkte geben wir unseren Kunden, "Werkzeuge" an die Hand, die Buchhaltungsprozesse durch Digitalisierung und Automatisierung effizient zu gestalten. Weiterhin ermöglichen unsere Software-Produkte durch die Verarbeitung von digitalisierten Belegen eine Tätigkeit im Home-Office.

Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt in Deutschland. Im Gegenzug diversifizieren sich die Betriebe, was zu separat buchführungspflichtigen Gewerbebetrieben führt.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2023 um 1,4 % gestiegen. Der im Vorjahr prognostizierte Rohgewinn für 2023 von T€ 7.693 konnte um T€ -463 nicht erreicht werden. Gleichzeitig ist der Materialaufwand 2023 um 47,8 % gestiegen. Der Materialeinsatzquote wurde im Vorjahr für 2023 mit rd. 20,7 % geschätzt, im Geschäftsjahr wurden 27,7 % erreicht.

Die Personalkosteneinsatz wurde im Vorjahr für 2023 mit 54,0 % eingeplant,  im Geschäftsjahr wurden 43,6 % erreicht. Die Personalaufwendungen sind mit T€ -1.100,81 um knapp -20,35% gesunken. Diese Verminderung ist durch den Personalwechsel in die Tochtergesellschaften begründet.

Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ -45 gesunken Das Ergebnis nach Steuern beträgt T€ 119 und ist gegenüber dem Vorjahr um rund T€ 87 gestiegen. Die Ergebnisprognose aus dem Vorjahr von T€ 76 wurde damit um T€ 37 übertroffen. Das EBIT beträgt im Berichtsjahr T€ 198 und ist um rd. T€ 12 gegenüber 2022 gestiegen.

Der Bereich Personal wird von der Geschäftsführung sorgfältig und regelmäßig analysiert. Rund 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Land-Data arbeiten in den Bereichen Produktmanagement, Accountmanagement, Software-Factory, Information Technology, Kaufmännische Verwaltung sowie Marketing, Unternehmenskommunikation und Neue Medien. Durch bundesweit tätige Mitarbeiter im Außendienst hält Land-Data direkten Kontakt zum Kunden. Die Entlohnung aller Beschäftigten erfolgt außertariflich. Dies ermöglicht der LAND-DATA kontinuierlich auf hohem Niveau tätig zu sein. Der Mitarbeiterstand umfasst ein ausgewogenes Verhältnis in allen relevanten Altersgruppen. LAND-DATA wird als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen.

Die Gesamtanzahl der mit dem LAND-DATA System gebuchten Betriebe beträgt im Jahr 2023 insgesamt 124.026.

Das Datenlogistiksystem Datendrehscheibe unterstützt den digitalisierten Datenfluss sowie die Automatisierung von Prozessen. Es findet weiterhin den Zuspruch des Marktes und bewirkt steigende Umsätze.

Die Erlöse an Druckdienstleistungen sinken im Vergleich zu den Vorjahren analog zum Trend der Digitalisierung weiter. Nach Einstellungen des Druckservice im Hause LAND-DATA Zum Jahresende 2021 wurde für verbleibende Druckdienstleistungen ein externer Dienstleister beauftragt.

3. Lage

Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung
in

T€
T€
T€
%
Betriebsergebnis
1.341
1.009
332
32,9
Finanzergebnis
-1.184
-867
-317
36,6
Steuern vom Ertrag
-37
-109
72
-65,9
Jahresüberschuss
113
22
91
409,6



Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund von gestiegenen Umsätzen und aufgrund gesunkener Personalkosten verbessert. Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, ohne Azubis) betrug 2023 durchschnittlich 52 (Vorjahr:65).

Das negative Finanzergebnis ergibt sich aus einer wirtschaftlichen Neugründung einer Tochtergesellschaft im Jahr 2020 mit Ergebnisabführungsvertrag.

Die Steuern vom Ertrag betragen T€ 37.

Der Jahresüberschuss steigt um T€ 91 auf T€ 113.

b) Finanzlage
Die Eigenkapitalquote ist wegen der gestiegenen Bilanzsumme auf 57,5 % (Vj. 56,6 %) gestiegen.

Langfristige Verbindlichkeiten bestanden nicht. Investitionen in Höhe von T€ 833 konnten wie zuvor aus den liquiden Mitteln getätigt werden. Die Investitionen betrafen in der Hauptsache Software-Einkäufe. Weiterhin wurde der Bestand an Finanzanlagen um T€ 199 erhöht.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist um T€ 62 durch ein verbessertes Jahresergebnis gestiegen.

Das Bankguthaben hat sich um T€ -186 in der Hauptsache durch einen Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände reduziert.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung


T€
T€
T€
%
AKTIVA




Immaterielles Anlagevermögen
699,2
728,6
29,4
4,2
Sachanlagen
1.426,5
1.352,0
-74,5
-5,2
Finanzanlagen
3.442,3
3.489,2
46,9
1,4
Vorräte
13,8
15,2
1,4
10,1
Forderungen
1.285,3
1.249,3
-36,0
-2,8
Sonstige Vermögensgegenstände
104,2
301,2
197,0
189,1
Flüssige Mittel/Wertpapiere
1.200,1
1.013,8
-186,3
-15,5
Rechnungsabgrenzungsposten
466,5
560,0
93,5
20,0
Aktive latente Steuern
365,4
347,4
-18,0
-4,9
PASSIVA




Eigenkapital
5.209,8
5.096,4
113,4
2,2
Rückstellungen
3.021,5
3.241,3
-219,8
-6,8
Lieferverbindlichkeiten
339,3
260,3
79,0
30,3
Verbundverbindlichkeiten
168,8
42,5
126,3
297,2
Sonstige Verbindlichkeiten
317,4
362,6
-45,2
-12,5
Bilanzsumme
9.056,8
9.003,2
53,6
0,6



Investitionen liegen im Jahr 2023 auf Höhe der Abschreibungen, was zu annährend konstanten Anlagevermögen führte. Die Veränderung der liquiden Mittel und der Forderungen gleichen sich annähernd aus.

Die Rückstellungen sanken durch Verbrauch im Bereich der Rückstellungen für Personalaufwendungen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten haben durch Verbindlichkeiten gegenüber einer Tochtergesellschaft  zugenommen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

·  Umsatzentwicklung, ·  Aufwendungen je Kostenstelle, ·  Betriebsergebnis.

Der Umsatz beträgt T€ 9.877 und ist damit um T€ 133 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Hintergrund sind gestiegene Lizenzgebühren.

Das Betriebsergebnis beträgt T€ 1.341 nach T€ 1.009 im Vorjahr.

Unterjährige Abweichungen zum Plan werden mit Hilfe der BI-Software von Tableau transparent gemacht.

III. Prognosebericht

Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe wird in Deutschland weiter sinken. Im Gegenzug erhöht sich die Betriebsgröße. Durch Diversifizierung entstehen separat buchführungspflichtige Gewerbebetriebe. Für die Folgejahre planen wir mit einer konstant bleibenden Anzahl an Betrieben, die von unseren Kunden mit unseren Software-Produkten betreut werden.

Den Bedarf an Produkten, die Digitalisierung und Automatisierung bei der kaufmännischen Betreuung und bei der digitalen Vernetzung von landwirtschaftlichen Betrieben unterstützen, schätzen wir aufgrund der angespannten Personalsituation bei unseren Kunden weiterhin hoch ein.

Die auf den gegenwärtigen Kenntnissen der Gesellschaft basierende Planungsrechnung lässt für das Geschäftsjahr 2024 sowie für die Folgejahre ein positives Ergebnis erwarten.

Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Der Rohgewinn 2023 beträgt T€ 7.230, der Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 113,4. In unserer Planung für 2024 gehen wir von einem Rohgewinn von T€ 6.471 und einem Jahresergebnis von T€ 53,4 aus. Es wird dabei von einem Umsatzanstieg von T€ 441 aufgrund steigender Preise ausgegangen. Der Materialeinsatz wird auf rd. 37,8 % steigen und der gesamte Personalkosteneinsatz auf rd. 39,2 % der Jahresgesamtleistung sinken. Angesichts der guten Auftragslage und weiterer Optimierung der Unternehmensprozesse ist dieses Ziel erreichbar. Die Aussichten der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 sind also positiv. Es wird mit konstanten Umsatzrenditen gerechnet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1.  Risikobericht

Branchenspezifische Risiken
Die weltweiten politischen Umwälzungen und Krisen könnten das Geschäftsmodell negativ beeinflussen. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken, so kann dieses die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage negativ beeinflussen. Daraus können Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Branche haben sich für die LAND-DATA GmbH in 2023 nicht relevant verändert.

Die LAND-DATA GmbH hat unterschiedliche nationale Gesetze zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - etwa bei der Gestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft nach Bedarf durch Rechtsberater bewältigt. Das Unternehmen ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf das Unternehmensergebnis zu erwarten wäre.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schneller verändernden Software-Markt. Wettbewerbssituationen können aus Bereichen entstehen, die bisher nicht unserem klassischen Wettbewerb angehörten. Dieses erweiterte Umfeld wird von uns stetig beobachtet.

Ertragsorientierte Risiken
Der wirtschaftliche Erfolg der LAND-DATA GmbH ist in hohem Maß vom Engagement und Knowhow der Mitarbeiter abhängig. Ziel ist es daher weiterhin, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu entwickeln und zu gewinnen, sie erfolgreich zu integrieren und dauerhaft zu binden. In der Branche wird die LAND-DATA GmbH zudem als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen, was sich auch an der gestiegenen Zahl der Bewerber zeigt.

Wie jedem Unternehmen bieten sich der LAND-DATA GmbH neben zahlreichen unternehmerischen Chancen auch Risiken. Der Materialaufwand ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr gestiegen und der Personalaufwand gesunkten. Für die Zukunft wird mit weiter sinkenden Personalkosten gerechnet. Neue Produkte und technische Innovationen werden auch in Zukunft den Auftragsbestand maßgeblich beeinflussen.

Die internen Aufgaben und Geschäftsprozesse werden von der Gesellschaft sorgfältig gesteuert und sind daher weniger risikobehaftet. Detaillierte Planungs- und Kontrollprozesse - zu denen auch aktuelle Auswertungen über die Geschäftsentwicklung zählen - begrenzen das Risiko für die Gesellschaft. Die Gesamtbeurteilung der Risiken ergab, dass die vorhandenen Risiken begrenzt und überschaubar sind und der Geschäftsbetrieb der LAND-DATA GmbH keinem existenzgefährdenden Risiko ausgesetzt ist.

Finanzwirtschaftliche Risiken
Die LAND-DATA GmbH reduziert Kreditrisiken, indem nur Transaktionen im Rahmen festgelegter Limits mit Banken guter Bonität getätigt werden. Auch der Zahlungsverkehr wird über solche Banken abgewickelt.

Um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, muss jederzeit entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Durch die derzeit bestehende Finanzlage der Gesellschaft mit einem positiven Cash-flow in Höhe von T€ 727 ist der Eintritt eines Liquiditätsrisikos äußerst begrenzt.

Zwar kann es grundsätzlich bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen kommen, ein äußerst strenges Zentralcontrolling sowie fortlaufende Bonitätsprüfungen minimieren jedoch das Risiko der LAND-DATA GmbH.

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit in der Fremdwährung Dollar in Höhe von $ 75.000 .

2.  Chancenbericht

Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe verzeichnete in den vergangenen Jahren einen stetigen Rückgang. Auf die Wettbewerbsfähigkeit der LAND-DATA Programme ist es zurückzuführen, dass die Zahl, der mit dem LAND-DATA System bearbeiteten Betriebe, annähernd konstant ist.

Aufgrund des zunehmenden Trends in der Digitalisierung und aufgrund der angespannten Personalsituation bei unseren Kunden rechnen wir mit einer steigenden Nachfrage nach unseren Software-Produkten.

Die Anforderungen an ein zukunftsfähiges Softwareangebot für Steuerkanzleien und Unternehmen werden mit den neuen ADNOVA-Produkten von LAND-DATA erfüllt.

Die Migration der ADNOVA finance in die neuen ADNOVA-Produkte schreitet voran. Die ersten Module zur weiteren Automatisierung, unterstützt durch künstliche Intelligenz, werden im Jahr 2024 ausgeliefert. Durch die Migration haben wir die Möglichkeit geschaffen, generative KI in unsere Prozesse einzubinden. Dies betrifft sowohl Kundenprozesse, als auch Prozesse in unserer Entwicklung und Kundenbetreuung.

3.  Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Finanzanlagen gedeckt.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

Visselhövede, 15. März 2024
LAND-DATA GmbH

gez. Volker Meisterjahn
- Geschäftsführer -


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.569.862,90 5.567.966,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 728.569,26 699.167,94
II. Sachanlagen 1.352.044,80 1.426.528,79
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 712.979,37 767.581,91
2. technische Anlagen und Maschinen 468.063,73 441.586,68
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171.001,70 217.360,20
III. Finanzanlagen 3.489.248,84 3.442.269,80
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 604.257,14 604.257,14
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 600.000,00 600.000,00
3. Sonstige Finanzanlagen 2.284.991,70 2.238.012,66
B. Umlaufvermögen 2.579.531,32 2.603.391,20
I. Vorräte 15.229,44 13.778,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.550.515,16 1.389.501,91
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 89.595,91 137.867,98
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.460.919,25 1.251.633,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.013.786,72 1.200.110,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 559.971,55 466.468,98
D. Aktive latente Steuern 347.400,00 365.400,00
Aktiva 9.056.765,77 9.003.226,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.209.810,08 5.096.432,55
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.984.180,84 2.984.180,84
III. Gewinnrücklagen 100.000,00 100.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.012.251,71 990.001,54
V. Jahresüberschuss 113.377,53 22.250,17
B. Rückstellungen 3.021.474,70 3.241.342,29
C. Verbindlichkeiten 825.480,99 665.451,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 168.757,71 42.532,50
2. sonstige Verbindlichkeiten 656.723,28 622.919,37
Passiva 9.056.765,77 9.003.226,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.230.392,57 7.977.403,41
2. Personalaufwand 4.309.415,80 5.410.224,20
a) Löhne und Gehälter 3.507.918,62 4.439.302,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 801.497,18 970.921,50
davon für Altersversorgung 163.547,76 175.931,96
3. Abschreibungen 664.103,14 597.082,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 664.103,14 597.082,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 916.259,93 961.256,38
5. Erträge aus Beteiligungen   24.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen   24.000,00
6. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 104.235,95 33.885,32
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 50.423,43 26.289,80
davon aus verbundenen Unternehmen 6.000,00 6.000,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 264,00  
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.884,05 44.983,94
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 7.884,05 44.983,94
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 1.283.772,51 851.920,34
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.454,59 54.468,81
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 321,00 1.893,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 37.301,62 109.415,24
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   11.500,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 18.000,00  
13. Ergebnis nach Steuern 119.124,31 32.227,35
14. sonstige Steuern 5.746,78 9.977,18
15. Jahresüberschuss 113.377,53 22.250,17

Anhang

1.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die LAND-DATA GmbH hat ihren Sitz in Hannover. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HR B 209013 eingetragen.

Der Jahresabschluss der LAND-DATA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern) aufgestellt.

Zahlenangaben in Klammern beziehen sich auf das Vorjahr.

2.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1  Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. Gleichzeitig wurden sie im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Gegenstände des Umlaufvermögens sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Das latent im Forderungsbestand enthaltene Ausfallrisiko ist durch angemessen dotierte Einzel- und Pauschalwertberichtigungen abgedeckt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und übrige flüssige Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Bei der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen wurde der Wesentlichkeitsgrundsatz beachtet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2  Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3.  Angaben zur Bilanz

3.1  Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der in der gesonderten Anlage 2 dem Anhang beigefügt ist.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3.2  Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Ge­sellschafter in Höhe von T€ 754 (T€ 793) ausgewiesen.

3.3  Ausschüttungssperre

Aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern sind nach § 268 Abs. 8 HGB ein Betrag von T€ 347 und nach § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag von T€ 17, insgesamt also T€ 364 für Ausschüttungen gesperrt.

3.4  Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % (Vorjahr: 1,79 %) nach § 253 Abs. 1 und 2 HGB bewertet. Die Ermittlung erfolgt nach der projected-unit-credit-method. Es wird ein Rententrend von 2 % p.a. eingerechnet. Als Rechnungsgrundlage für die Restlebenserwartung werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck verwendet.

3.5  Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen (T€ 420, Vorjahr: T€ 589) für Personalaufwand (Tantiemen, Urlaubsverpflichtung, Mehrstunden, Jubiläumszahlungen). Sie tragen den erkennbaren Verpflichtungen angemessen Rechnung.

3.6  Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen € 825.480,99 (€ 665.451,87).

3.7  Latente Steuern

Zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen zum 31.12.2023 Abweichungen in der Bewertung von Rückstellungen in Höhe von rund T€ 1.193. Diese Differenzen gleichen sich in späte­ren Jahren voraussichtlich aus und führen dann zu einer Steuerentlastung von rund T€ 347. Bewer­tet wurde die kumulierte Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz mit dem Steuersatz, der im Zeitpunkt der Entlastung voraussichtlich auf das Einkommen der Gesell­schaft erhoben werden wird (29,125 %).

Die Steuerentlastung wurde als aktive latente Steuern in der Bilanz berücksichtigt.

3.8  Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus festen Wartungsverträgen mit T€ 1.097 für die Folgejahre 2024 bis 2026, sowie aus KFZ-Leasingverträgen mit T€ 85 für die Restlaufzeiten.

4.  Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten T€ 45 (Vorjahr: T€ 48) aus der Aufzinsung von Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB.

5.  Sonstige Angaben

5.1  Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 52.

5.2  Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

a) Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von Herrn Volker Meisterjahn.

b) Mitglieder des Aufsichtsrats:

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V., Berlin (Aufsichtsratsvorsitzender)

Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes e. V., Berlin
Arno Ruffer, Geschäftsführer der BSB-GmbH, - Landwirtschaftliche Buchstelle -, Münster (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzen­der ab 17.05.2023)

Mareike Fiala Kroner - Geschäftsführerin Buchstelle LBV GmbH
Dr. Marc Kaninke - Vorstandsmitglied der Landwirtschaftlichen Rentenbank Josef Fritz, LBD Landwirtschaft­licher Buchführungsdienst GmbH, Pfarrkirchen (bis 16.05.2023)

Gunter Nüssel - Geschäftsführer Landwirtschaft­licher Buchführungsdienst GmbH, Pfarrkirchen (ab 17.05.2023)

Albert Schulte to Brinke, Bad Iburg, Mitglied/Landwirt beim Hauptverband des Osnabrücker Landvolks e. V., Hannover (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzen­der bis 16.05.2023)

Dr. Holger Hennies - Präsident Landesbauernverband Hannover e. V.
(ab 17.05.2023)

Dr. Josef Derstappen, Koblenz, Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e. V., Koblenz (bis 16.05.2023)

Andrea Adams - Hauptgeschäftsführerin Bauern- und Winzerverband Rheinland- Pfalz Süd e. V. (ab 17.05.2023)

5.3  Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Aufsichtsratsvergütung für das Jahr 2023 beträgt T€ 44 (Vorjahr: T€ 44).

5.4  Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:



Firma, Sitz


Anteil


Jahr

Eigenkapital
T€
Ergebnis des Geschäftsjahres
T€
ASOB Akademie für Steuern, Organisation und Beratung GmbH, Visselhövede

100%

2023

540

71,1
ADNOVA Software und Services GmbH,
Visselhövede

100%

2023

62

0,0
Just Farming GmbH, Dortmund
100%
2023
187
0,0
IQDS GmbH, Visselhövede
100%
2023
100
0,0



5.5  Vorgänge von besonderer Bedeutung

Der Strukturwandel in der Informationstechnologie verläuft rasant. Neue Technologien finden Anwendung in unseren Produkten. Wir bieten für unsere Kundinnen und Kunden hierdurch Möglichkeiten, Arbeitsprozesse zu verbessern. Unser Geschäftsmodell erachten wir weiterhin als stabil. Wir rechnen weder mit bestandsgefährdenden noch die weitere Entwicklung wesentlich beeinträchtigenden Auswirkungen.

5.6  Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss von € 113.377,53 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 1.012.251,71 auf neue Rechnung vorgetragen.

5.7  Unterschrift der Geschäftsführung

Visselhövede, 15.03.2024
LAND-DATA GmbH

gez. Volker Meisterjahn
- Geschäftsführer -




Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.429.771,85
157.633,76
5.393,12
340.648,35
1.922.660,84
2. geleistete Anzahlungen
254.289,60
86.358,75
0,00
-340.648,35
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
1.684.061,45
243.992,51
5.393,12
0,00
1.922.660,84
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.016.192,27
0,00
0,00
0,00
2.016.192,27
2. technische Anlagen und Maschinen
1.831.993,36
335.864,25
192.964,02
0,00
1.974.893,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.545.537,82
54.070,57
95.325,42
0,00
1.504.282,97
Summe Sachanlagen
5.393.723,45
389.934,82
288.289,44
0,00
5.495.368,83
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
604.257,14
0,00
0,00
0,00
604.257,14
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
600.000,00
0,00
0,00
0,00
600.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens
2.300.778,57
199.357,51
150.000,00
0,00
2.350.136,08
4. sonstige Ausleihungen
9.670,00
0,00
9.520,00
0,00
150,00
Summe Finanzanlagen
3.514.705,71
199.357,51
159.520,00
0,00
3.554.543,22
Summe Anlagevermögen
10.592.490,61
833.284,84
453.202,56
0,00
10.972.572,89


kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
984.893,51
214.591,19
5.393,12
0,00
1.194.091,58
2. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
984.893,51
214.591,19
5.393,12
0,00
1.194.091,58
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.248.610,36
54.602,54
0,00
0,00
1.303.212,90
2. technische Anlagen und Maschinen
1.390.406,68
309.387,20
192.964,02
0,00
1.506.829,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.328.177,62
85.522,21
80.418,56
0,00
1.333.281,27
Summe Sachanlagen
3.967.194,66
449.511,95
273.382,58
0,00
4.143.324,03
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens
72.435,91
7.884,05
0,00
0,00
80.319,96
4. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
72.435,91
7.884,05
0,00
0,00
80.319,96
Summe Anlagevermögen
5.024.524,08
671.987,19
278.775,70
0,00
5.417.735,57


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
728.569,26
444.878,34
2. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
254.289,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
728.569,26
699.167,94
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
712.979,37
767.581,91
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
468.063,73
441.586,68
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
171.001,70
217.360,20
Summe Sachanlagen
0,00
1.352.044,80
1.426.528,79
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
604.257,14
604.257,14
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
600.000,00
600.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens
15.025,58
2.284.841,70
2.228.342,66
4. sonstige Ausleihungen
0,00
150,00
9.670,00
Summe Finanzanlagen
15.025,58
3.489.248,84
3.442.269,80
Summe Anlagevermögen
15.025,58
5.569.862,90
5.567.966,53

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 22.05.2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LAND-DATA GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LAND-DATA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LAND-DATA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 22.05.2024


Behn GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Behn, Wirtschaftsprüfer

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4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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