LAND-DATA
GmbH
Hannover
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
1.
Geschäftsmodell des Unternehmens
Das Unternehmen LAND-DATA Gesellschaft für die
Verarbeitung landwirtschaftlicher Daten mbH
(Rechtsvorgängerin der Firma LAND-DATA GmbH) wurde
1967 gegründet und entwickelte sich seither zum
Marktführer.
Die Software- und Dienstleistungsprodukte des
Unternehmens werden von landwirtschaftlichen Buchstellen,
Steuerberatern und Steuerberatungsgesellschaften sowie
landwirtschaftlichen und gewerblichen Unternehmen
unterschiedlicher Rechtsformen im deutschen Raum
eingesetzt.
Die Softwareprodukte werden in der Finanz- und
Anlagenbuchhaltung eingesetzt. Mit den Möglichkeiten
zur Digitalisierung und zur Anbindung der Agrarbüros
werden die Prozesse zwischen Steuerkanzlei und Landwirt
zunehmend automatisiert.
In Hinblick auf die aktuelle Steuergesetzgebung wird
die Software stets auf dem neuesten Stand aktualisiert.
Trends in der Softwareentwicklung, wie Cloud-Computing und
künstliche Intelligenz werden eingebunden.
2. Forschung und Entwicklung
Neue Trends in der Softwareentwicklung werden
ständig beobachtet und bei Bedarf in der
Softwareentwicklung eingebunden. Darüber hinaus findet
keine Forschung und Entwicklung statt.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 zeigte die Weltwirtschaft ein moderates
Wachstum von etwa 3,2 %, getrieben vor allem von
Schwellenländern wie China und Indien, die
Wachstumsraten von 5,2 % bzw. 5,9 % erzielten. In
fortgeschrittenen Volkswirtschaften betrug das Wachstum
etwa 1,6 % (IMF) (DIW). Die hohe Inflation, die weltweit
bei etwa 7 % lag, belastete die Wirtschaft. Zentralbanken
erhöhten die Zinsen, um die Inflation zu
bekämpfen, was jedoch zu einer Dämpfung des
Wachstums führte und in Europa und den USA teilweise
zu Stagflation führte (DW). Geopolitische Spannungen,
insbesondere der Krieg in der Ukraine und die Spannungen
zwischen den USA und China, sowie Probleme im Finanzsektor,
wie die Bankenkrisen in den USA und der Schweiz, waren
bedeutende Risikofaktoren. Der chinesische Immobilienmarkt
blieb volatil und belastete das Wirtschaftswachstum
zusätzlich.
In der Eurozone verlief das Jahr 2023 wirtschaftlich
durchwachsen mit einem durchschnittlichen Wachstum von 0,4%
nach einem Wachstum von 3,4% in 2022. Das Wachstum
stagnierte weitgehend mit 0,1 % im zweiten Quartal und
einem leichten Rückgang von 0,1 % im dritten Quartal
(DIW). Die hohe Inflation belastete weiterhin die
Wirtschaft, obwohl sie im Jahresverlauf leicht
zurückging. Die Hauptursachen für die schwache
Performance waren eine geringe Auslandsnachfrage,
restriktive finanzpolitische Bedingungen und hohe
Energiepreise, die durch den Krieg in der Ukraine
verstärkt wurden. Robuste Arbeitsmärkte
verhinderten jedoch einen stärkeren wirtschaftlichen
Abschwung.
Die deutsche Wirtschaft hatte 2023 mit erheblichen
Herausforderungen zu kämpfen und verzeichnete einen
Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 %.
Verschiedene Faktoren trugen zu dieser schwierigen Lage
bei: Hohe Energiepreise belasteten sowohl Haushalte als
auch den Industriestandort stark. Viele deutsche Firmen
zahlten deutlich mehr für Strom wie ihre
internationale Konkurrenz, was ihre
Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigte. Die
Inflation blieb mit einer Rate von etwa 6 % im Jahr 2023
sehr hoch. Dies führte zu einer weiterhin straffen
Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die die
Zinsen erhöhte, um die Inflation zu bekämpfen.
Dies wiederum dämpfte die Investitionsbereitschaft der
Unternehmen. Der private Konsum konnte sich langsam
erholen, jedoch litt die Bauwirtschaft unter
rückläufigen Aufträgen und einer schwachen
Nachfrage im Wohnungsbau. Ein Urteil des
Bundesverfassungsgerichts im November stoppte die
Auszahlung von 60 Milliarden Euro aus dem Klimafonds, was
zu einer zusätzlichen Belastung für die Industrie
führte. Gleichzeitig führte die Diskussion um die
Schuldenbremse zu Unsicherheiten in der Investitionspolitik
der Regierung.
Unsere Branche ist von dem gesamtwirtschaftlichen
Verlauf abhängig und hat sich entsprechend entwickelt.
Der Trend zur Digitalisierung hat sich fortgesetzt.
Auch nach Aufhebung der Corona-bedingten
Kontaktbeschränkungen hat sich Arbeiten im Home-Office
etabliert.
Landwirtschaftliche Buchstellen und Steuerkanzleien
verzeichneten weiterhin einen Personalmangel.
Zusätzliche Aufgaben aufgrund von Gesetzgebungen
verschärften den Personalengpass.
Mit Hilfe unserer Software-Produkte geben wir unseren
Kunden, "Werkzeuge" an die Hand, die Buchhaltungsprozesse
durch Digitalisierung und Automatisierung effizient zu
gestalten. Weiterhin ermöglichen unsere
Software-Produkte durch die Verarbeitung von
digitalisierten Belegen eine Tätigkeit im Home-Office.
Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt in
Deutschland. Im Gegenzug diversifizieren sich die Betriebe,
was zu separat buchführungspflichtigen
Gewerbebetrieben führt.
2. Geschäftsverlauf
Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2023 um
1,4 % gestiegen. Der im Vorjahr prognostizierte
Rohgewinn für 2023 von T€ 7.693 konnte um
T€ -463 nicht erreicht werden. Gleichzeitig ist
der Materialaufwand 2023 um 47,8 % gestiegen. Der
Materialeinsatzquote wurde im Vorjahr für 2023 mit rd.
20,7 % geschätzt, im Geschäftsjahr wurden
27,7 % erreicht.
Die Personalkosteneinsatz wurde im Vorjahr für
2023 mit 54,0 % eingeplant, im
Geschäftsjahr wurden 43,6 % erreicht. Die
Personalaufwendungen sind mit T€ -1.100,81 um knapp
-20,35% gesunken. Diese Verminderung ist durch den
Personalwechsel in die Tochtergesellschaften
begründet.
Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen um T€ -45 gesunken Das Ergebnis nach
Steuern beträgt T€ 119 und ist gegenüber dem
Vorjahr um rund T€ 87 gestiegen. Die Ergebnisprognose
aus dem Vorjahr von T€ 76 wurde damit um
T€ 37 übertroffen. Das EBIT beträgt im
Berichtsjahr T€ 198 und ist um rd. T€ 12
gegenüber 2022 gestiegen.
Der Bereich Personal wird von der
Geschäftsführung sorgfältig und
regelmäßig analysiert. Rund 52 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Land-Data arbeiten in den Bereichen
Produktmanagement, Accountmanagement, Software-Factory,
Information Technology, Kaufmännische Verwaltung sowie
Marketing, Unternehmenskommunikation und Neue Medien. Durch
bundesweit tätige Mitarbeiter im Außendienst
hält Land-Data direkten Kontakt zum Kunden. Die
Entlohnung aller Beschäftigten erfolgt
außertariflich. Dies ermöglicht der LAND-DATA
kontinuierlich auf hohem Niveau tätig zu sein. Der
Mitarbeiterstand umfasst ein ausgewogenes Verhältnis
in allen relevanten Altersgruppen. LAND-DATA wird als
attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen.
Die Gesamtanzahl der mit dem LAND-DATA System
gebuchten Betriebe beträgt im Jahr 2023 insgesamt
124.026.
Das Datenlogistiksystem Datendrehscheibe
unterstützt den digitalisierten Datenfluss sowie die
Automatisierung von Prozessen. Es findet weiterhin den
Zuspruch des Marktes und bewirkt steigende Umsätze.
Die Erlöse an Druckdienstleistungen sinken im
Vergleich zu den Vorjahren analog zum Trend der
Digitalisierung weiter. Nach Einstellungen des Druckservice
im Hause LAND-DATA Zum Jahresende 2021 wurde für
verbleibende Druckdienstleistungen ein externer
Dienstleister beauftragt.
3. Lage
Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut
bezeichnet werden. Die Lage des Unternehmens ist nach wie
vor geprägt von unserem operativen Geschäft.
a) Ertragslage
Ergebnisquellen
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
in
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
%
|
Betriebsergebnis
|
1.341
|
1.009
|
332
|
32,9
|
Finanzergebnis
|
-1.184
|
-867
|
-317
|
36,6
|
Steuern vom Ertrag
|
-37
|
-109
|
72
|
-65,9
|
Jahresüberschuss
|
113
|
22
|
91
|
409,6
|
Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund von
gestiegenen Umsätzen und aufgrund gesunkener
Personalkosten verbessert. Die Zahl der fest angestellten
Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, ohne Azubis)
betrug 2023 durchschnittlich 52 (Vorjahr:65).
Das negative Finanzergebnis ergibt sich aus einer
wirtschaftlichen Neugründung einer Tochtergesellschaft
im Jahr 2020 mit Ergebnisabführungsvertrag.
Die Steuern vom Ertrag betragen T€ 37.
Der Jahresüberschuss steigt um T€ 91 auf
T€ 113.
b) Finanzlage
Die Eigenkapitalquote ist wegen der gestiegenen
Bilanzsumme auf 57,5 % (Vj. 56,6 %) gestiegen.
Langfristige Verbindlichkeiten bestanden nicht.
Investitionen in Höhe von T€ 833 konnten wie
zuvor aus den liquiden Mitteln getätigt werden. Die
Investitionen betrafen in der Hauptsache
Software-Einkäufe. Weiterhin wurde der Bestand an
Finanzanlagen um T€ 199 erhöht.
Der Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit ist um T€ 62 durch
ein verbessertes Jahresergebnis gestiegen.
Das Bankguthaben hat sich um T€ -186 in der
Hauptsache durch einen Anstieg der sonstigen
Vermögensgegenstände reduziert.
c) Vermögenslage
Wesentliche Bilanzposten
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
%
|
AKTIVA
|
|
|
|
|
Immaterielles
Anlagevermögen
|
699,2
|
728,6
|
29,4
|
4,2
|
Sachanlagen
|
1.426,5
|
1.352,0
|
-74,5
|
-5,2
|
Finanzanlagen
|
3.442,3
|
3.489,2
|
46,9
|
1,4
|
Vorräte
|
13,8
|
15,2
|
1,4
|
10,1
|
Forderungen
|
1.285,3
|
1.249,3
|
-36,0
|
-2,8
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
104,2
|
301,2
|
197,0
|
189,1
|
Flüssige
Mittel/Wertpapiere
|
1.200,1
|
1.013,8
|
-186,3
|
-15,5
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
466,5
|
560,0
|
93,5
|
20,0
|
Aktive latente Steuern
|
365,4
|
347,4
|
-18,0
|
-4,9
|
PASSIVA
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
5.209,8
|
5.096,4
|
113,4
|
2,2
|
Rückstellungen
|
3.021,5
|
3.241,3
|
-219,8
|
-6,8
|
Lieferverbindlichkeiten
|
339,3
|
260,3
|
79,0
|
30,3
|
Verbundverbindlichkeiten
|
168,8
|
42,5
|
126,3
|
297,2
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
317,4
|
362,6
|
-45,2
|
-12,5
|
Bilanzsumme
|
9.056,8
|
9.003,2
|
53,6
|
0,6
|
Investitionen liegen im Jahr 2023 auf Höhe der
Abschreibungen, was zu annährend konstanten
Anlagevermögen führte. Die Veränderung der
liquiden Mittel und der Forderungen gleichen sich
annähernd aus.
Die Rückstellungen sanken durch Verbrauch im
Bereich der Rückstellungen für
Personalaufwendungen.
Kurzfristige Verbindlichkeiten haben durch
Verbindlichkeiten gegenüber einer
Tochtergesellschaft zugenommen.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf:
· Umsatzentwicklung,
· Aufwendungen je Kostenstelle,
· Betriebsergebnis.
Der Umsatz beträgt T€ 9.877 und ist
damit um T€ 133 im Vergleich zum Vorjahr
gestiegen. Hintergrund sind gestiegene Lizenzgebühren.
Das Betriebsergebnis beträgt T€ 1.341
nach T€ 1.009 im Vorjahr.
Unterjährige Abweichungen zum Plan werden mit
Hilfe der BI-Software von Tableau transparent gemacht.
III. Prognosebericht
Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe wird in
Deutschland weiter sinken. Im Gegenzug erhöht sich die
Betriebsgröße. Durch Diversifizierung entstehen
separat buchführungspflichtige Gewerbebetriebe.
Für die Folgejahre planen wir mit einer konstant
bleibenden Anzahl an Betrieben, die von unseren Kunden mit
unseren Software-Produkten betreut werden.
Den Bedarf an Produkten, die Digitalisierung und
Automatisierung bei der kaufmännischen Betreuung und
bei der digitalen Vernetzung von landwirtschaftlichen
Betrieben unterstützen, schätzen wir aufgrund der
angespannten Personalsituation bei unseren Kunden weiterhin
hoch ein.
Die auf den gegenwärtigen Kenntnissen der
Gesellschaft basierende Planungsrechnung lässt
für das Geschäftsjahr 2024 sowie für die
Folgejahre ein positives Ergebnis erwarten.
Wir erwarten eine positive Entwicklung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Der Rohgewinn 2023 beträgt T€ 7.230, der
Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 113,4.
In unserer Planung für 2024 gehen wir von einem
Rohgewinn von T€ 6.471 und einem Jahresergebnis
von T€ 53,4 aus. Es wird dabei von einem
Umsatzanstieg von T€ 441 aufgrund steigender
Preise ausgegangen. Der Materialeinsatz wird auf rd.
37,8 % steigen und der gesamte Personalkosteneinsatz
auf rd. 39,2 % der Jahresgesamtleistung sinken.
Angesichts der guten Auftragslage und weiterer Optimierung
der Unternehmensprozesse ist dieses Ziel erreichbar. Die
Aussichten der Gesellschaft für das Geschäftsjahr
2024 sind also positiv. Es wird mit konstanten
Umsatzrenditen gerechnet.
IV. Chancen- und Risikobericht
1.
Risikobericht
Branchenspezifische Risiken
Die weltweiten politischen Umwälzungen und
Krisen könnten das Geschäftsmodell negativ
beeinflussen. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an
den Finanzmärkten wieder verstärken, so kann
dieses die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die
Nachfrage negativ beeinflussen. Daraus können Umsatz-
und Ergebnisrisiken entstehen. Die gesetzlichen
Rahmenbedingungen in der Branche haben sich für die
LAND-DATA GmbH in 2023 nicht relevant verändert.
Die LAND-DATA GmbH hat unterschiedliche nationale
Gesetze zu beachten. Daraus können sich für
Rechtsgeschäfte - etwa bei der Gestaltung von
Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft nach
Bedarf durch Rechtsberater bewältigt. Das Unternehmen
ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein
wesentlicher negativer Effekt auf das Unternehmensergebnis
zu erwarten wäre.
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in
einem schneller verändernden Software-Markt.
Wettbewerbssituationen können aus Bereichen entstehen,
die bisher nicht unserem klassischen Wettbewerb
angehörten. Dieses erweiterte Umfeld wird von uns
stetig beobachtet.
Ertragsorientierte Risiken
Der wirtschaftliche Erfolg der LAND-DATA GmbH ist in
hohem Maß vom Engagement und Knowhow der Mitarbeiter
abhängig. Ziel ist es daher weiterhin, qualifizierte
Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen
zu entwickeln und zu gewinnen, sie erfolgreich zu
integrieren und dauerhaft zu binden. In der Branche wird
die LAND-DATA GmbH zudem als attraktiver Arbeitgeber
wahrgenommen, was sich auch an der gestiegenen Zahl der
Bewerber zeigt.
Wie jedem Unternehmen bieten sich der LAND-DATA GmbH
neben zahlreichen unternehmerischen Chancen auch Risiken.
Der Materialaufwand ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr
gestiegen und der Personalaufwand gesunkten. Für die
Zukunft wird mit weiter sinkenden Personalkosten gerechnet.
Neue Produkte und technische Innovationen werden auch in
Zukunft den Auftragsbestand maßgeblich beeinflussen.
Die internen Aufgaben und Geschäftsprozesse
werden von der Gesellschaft sorgfältig gesteuert und
sind daher weniger risikobehaftet. Detaillierte Planungs-
und Kontrollprozesse - zu denen auch aktuelle Auswertungen
über die Geschäftsentwicklung zählen -
begrenzen das Risiko für die Gesellschaft. Die
Gesamtbeurteilung der Risiken ergab, dass die vorhandenen
Risiken begrenzt und überschaubar sind und der
Geschäftsbetrieb der LAND-DATA GmbH keinem
existenzgefährdenden Risiko ausgesetzt ist.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Die LAND-DATA GmbH reduziert Kreditrisiken, indem nur
Transaktionen im Rahmen festgelegter Limits mit Banken
guter Bonität getätigt werden. Auch der
Zahlungsverkehr wird über solche Banken abgewickelt.
Um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, muss
jederzeit entsprechende Liquidität zur Verfügung
stehen. Durch die derzeit bestehende Finanzlage der
Gesellschaft mit einem positiven Cash-flow in Höhe von
T€ 727 ist der Eintritt eines Liquiditätsrisikos
äußerst begrenzt.
Zwar kann es grundsätzlich bei
Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen
kommen, ein äußerst strenges Zentralcontrolling
sowie fortlaufende Bonitätsprüfungen minimieren
jedoch das Risiko der LAND-DATA GmbH.
Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag eine
Verbindlichkeit in der Fremdwährung Dollar in
Höhe von $ 75.000 .
2.
Chancenbericht
Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe
verzeichnete in den vergangenen Jahren einen stetigen
Rückgang. Auf die Wettbewerbsfähigkeit der
LAND-DATA Programme ist es zurückzuführen, dass
die Zahl, der mit dem LAND-DATA System bearbeiteten
Betriebe, annähernd konstant ist.
Aufgrund des zunehmenden Trends in der
Digitalisierung und aufgrund der angespannten
Personalsituation bei unseren Kunden rechnen wir mit einer
steigenden Nachfrage nach unseren Software-Produkten.
Die Anforderungen an ein zukunftsfähiges
Softwareangebot für Steuerkanzleien und Unternehmen
werden mit den neuen ADNOVA-Produkten von LAND-DATA
erfüllt.
Die Migration der ADNOVA finance in die neuen
ADNOVA-Produkte schreitet voran. Die ersten Module zur
weiteren Automatisierung, unterstützt durch
künstliche Intelligenz, werden im Jahr 2024
ausgeliefert. Durch die Migration haben wir die
Möglichkeit geschaffen, generative KI in unsere
Prozesse einzubinden. Dies betrifft sowohl Kundenprozesse,
als auch Prozesse in unserer Entwicklung und
Kundenbetreuung.
3.
Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein.
Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist
erfreulich.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen
Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen
Skontoabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind durch liquide Mittel und
Finanzanlagen gedeckt.
Vor dem Hintergrund unserer finanziellen
Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere
Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand
gefährden.
V. Risikoberichterstattung über die Verwendung
von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei
Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über ein
effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die
Ausnahme.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen gezahlt.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und
zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen
Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender
Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle
Änderungen angepasst wird und als Basis für die
Geldmitteldisposition dient.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das
Unternehmen über ein adäquates
Debitorenmanagement.
VI. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft
nicht unterhalten.
Visselhövede, 15. März 2024
LAND-DATA GmbH
gez. Volker Meisterjahn
- Geschäftsführer -
|
|
|
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
5.569.862,90 |
5.567.966,53 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
728.569,26 |
699.167,94 |
| II.
Sachanlagen |
1.352.044,80 |
1.426.528,79 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
712.979,37 |
767.581,91 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
468.063,73 |
441.586,68 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
171.001,70 |
217.360,20 |
| III.
Finanzanlagen |
3.489.248,84 |
3.442.269,80 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
604.257,14 |
604.257,14 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
600.000,00 |
600.000,00 |
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
2.284.991,70 |
2.238.012,66 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.579.531,32 |
2.603.391,20 |
| I.
Vorräte |
15.229,44 |
13.778,77 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.550.515,16 |
1.389.501,91 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
89.595,91 |
137.867,98 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.460.919,25 |
1.251.633,93 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.013.786,72 |
1.200.110,52 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
559.971,55 |
466.468,98 |
| D.
Aktive latente Steuern |
347.400,00 |
365.400,00 |
| Aktiva |
9.056.765,77 |
9.003.226,71 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.209.810,08 |
5.096.432,55 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.984.180,84 |
2.984.180,84 |
| III.
Gewinnrücklagen |
100.000,00 |
100.000,00 |
| IV.
Gewinnvortrag |
1.012.251,71 |
990.001,54 |
| V.
Jahresüberschuss |
113.377,53 |
22.250,17 |
| B.
Rückstellungen |
3.021.474,70 |
3.241.342,29 |
| C.
Verbindlichkeiten |
825.480,99 |
665.451,87 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
168.757,71 |
42.532,50 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
656.723,28 |
622.919,37 |
| Passiva |
9.056.765,77 |
9.003.226,71 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.230.392,57 |
7.977.403,41 |
| 2.
Personalaufwand |
4.309.415,80 |
5.410.224,20 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.507.918,62 |
4.439.302,70 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
801.497,18 |
970.921,50 |
| davon
für Altersversorgung |
163.547,76 |
175.931,96 |
| 3.
Abschreibungen |
664.103,14 |
597.082,27 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
664.103,14 |
597.082,27 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
916.259,93 |
961.256,38 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
|
24.000,00 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
|
24.000,00 |
| 6.
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene
Gewinne |
104.235,95 |
33.885,32 |
| 7.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
50.423,43 |
26.289,80 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
6.000,00 |
6.000,00 |
| 8.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
264,00 |
|
| 9.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
7.884,05 |
44.983,94 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Finanzanlagen |
7.884,05 |
44.983,94 |
| 10.
Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) |
1.283.772,51 |
851.920,34 |
| 11.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
47.454,59 |
54.468,81 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
321,00 |
1.893,00 |
| 12.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
37.301,62 |
109.415,24 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
|
11.500,00 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
18.000,00 |
|
| 13.
Ergebnis nach Steuern |
119.124,31 |
32.227,35 |
| 14.
sonstige Steuern |
5.746,78 |
9.977,18 |
| 15.
Jahresüberschuss |
113.377,53 |
22.250,17 |
Anhang
1.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die LAND-DATA GmbH hat ihren Sitz in Hannover. Sie
ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HR B
209013 eingetragen.
Der Jahresabschluss der LAND-DATA GmbH wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der
Unternehmensfortführung (going concern) aufgestellt.
Zahlenangaben in Klammern beziehen sich auf das
Vorjahr.
2.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des
Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. Gleichzeitig
wurden sie im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände
und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet. Die Gegenstände des
Umlaufvermögens sowie die Rechnungsabgrenzungsposten
werden mit Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren
beizulegenden Wert bilanziert. Das latent im
Forderungsbestand enthaltene Ausfallrisiko ist durch
angemessen dotierte Einzel- und Pauschalwertberichtigungen
abgedeckt.
Die Guthaben bei Kreditinstituten und übrige
flüssige Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. §
253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, die
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
erforderlich sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in
Höhe des Erfüllungsbetrags, um zukünftige
Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis-
und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern
ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt
vorliegen. Bei der Abzinsung von langfristigen
Rückstellungen wurde der Wesentlichkeitsgrundsatz
beachtet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
2.2
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
3.
Angaben zur Bilanz
3.1
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der in der
gesonderten Anlage 2 dem Anhang beigefügt ist.
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
3.2
Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter
Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von
T€ 754 (T€ 793) ausgewiesen.
3.3
Ausschüttungssperre
Aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern sind
nach § 268 Abs. 8 HGB ein Betrag von T€ 347
und nach § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag von
T€ 17, insgesamt also T€ 364 für
Ausschüttungen gesperrt.
3.4
Pensionsrückstellungen
Die Pensionsrückstellungen sind nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter
Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % (Vorjahr:
1,79 %) nach § 253 Abs. 1 und 2 HGB bewertet. Die
Ermittlung erfolgt nach der projected-unit-credit-method.
Es wird ein Rententrend von 2 % p.a. eingerechnet. Als
Rechnungsgrundlage für die Restlebenserwartung werden
die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck verwendet.
3.5
Angaben und Erläuterungen zu
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind im
Wesentlichen (T€ 420, Vorjahr: T€ 589)
für Personalaufwand (Tantiemen, Urlaubsverpflichtung,
Mehrstunden, Jubiläumszahlungen). Sie tragen den
erkennbaren Verpflichtungen angemessen Rechnung.
3.6
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis
zu einem Jahr betragen € 825.480,99
(€ 665.451,87).
3.7
Latente Steuern
Zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen zum
31.12.2023 Abweichungen in der Bewertung von
Rückstellungen in Höhe von rund
T€ 1.193. Diese Differenzen gleichen sich in
späteren Jahren voraussichtlich aus und
führen dann zu einer Steuerentlastung von rund
T€ 347. Bewertet wurde die kumulierte
Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz mit dem
Steuersatz, der im Zeitpunkt der Entlastung voraussichtlich
auf das Einkommen der Gesellschaft erhoben werden wird
(29,125 %).
Die Steuerentlastung wurde als aktive latente Steuern
in der Bilanz berücksichtigt.
3.8
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus
festen Wartungsverträgen mit T€ 1.097
für die Folgejahre 2024 bis 2026, sowie aus
KFZ-Leasingverträgen mit T€ 85 für die
Restlaufzeiten.
4.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten
T€ 45 (Vorjahr: T€ 48) aus der
Aufzinsung von Rückstellungen nach § 253 Abs. 2
HGB.
5.
Sonstige Angaben
5.1
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesamtzahl der durchschnittlich
beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 52.
5.2
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane
a) Während des abgelaufenen
Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des
Unternehmens geführt von Herrn Volker Meisterjahn.
b) Mitglieder des Aufsichtsrats:
Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen
Bauernverbandes e.V., Berlin (Aufsichtsratsvorsitzender)
Bernhard Krüsken, Generalsekretär des
Deutschen Bauernverbandes e. V., Berlin
Arno Ruffer, Geschäftsführer der BSB-GmbH,
- Landwirtschaftliche Buchstelle -, Münster
(stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ab
17.05.2023)
Mareike Fiala Kroner - Geschäftsführerin
Buchstelle LBV GmbH
Dr. Marc Kaninke - Vorstandsmitglied der
Landwirtschaftlichen Rentenbank Josef Fritz, LBD
Landwirtschaftlicher Buchführungsdienst GmbH,
Pfarrkirchen (bis 16.05.2023)
Gunter Nüssel - Geschäftsführer
Landwirtschaftlicher Buchführungsdienst GmbH,
Pfarrkirchen (ab 17.05.2023)
Albert Schulte to Brinke, Bad Iburg,
Mitglied/Landwirt beim Hauptverband des Osnabrücker
Landvolks e. V., Hannover (stellvertretender
Aufsichtsratsvorsitzender bis 16.05.2023)
Dr. Holger Hennies - Präsident
Landesbauernverband Hannover e. V.
(ab 17.05.2023)
Dr. Josef Derstappen, Koblenz, Bauern- und
Winzerverbandes Rheinland-Nassau e. V., Koblenz (bis
16.05.2023)
Andrea Adams - Hauptgeschäftsführerin
Bauern- und Winzerverband Rheinland- Pfalz Süd e. V.
(ab 17.05.2023)
5.3
Vergütungen der Mitglieder der
Unternehmensorgane
Auf die Angabe der
Geschäftsführervergütung wird unter Hinweis
auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die
Aufsichtsratsvergütung für das Jahr 2023
beträgt T€ 44 (Vorjahr: T€ 44).
5.4
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen
Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firma, Sitz
|
Anteil
|
Jahr
|
Eigenkapital
T€
|
Ergebnis des
Geschäftsjahres
T€
|
ASOB Akademie für
Steuern, Organisation und Beratung GmbH,
Visselhövede
|
100%
|
2023
|
540
|
71,1
|
ADNOVA Software und
Services GmbH,
Visselhövede
|
100%
|
2023
|
62
|
0,0
|
Just Farming GmbH,
Dortmund
|
100%
|
2023
|
187
|
0,0
|
IQDS GmbH,
Visselhövede
|
100%
|
2023
|
100
|
0,0
|
5.5
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Der Strukturwandel in der Informationstechnologie
verläuft rasant. Neue Technologien finden Anwendung in
unseren Produkten. Wir bieten für unsere Kundinnen und
Kunden hierdurch Möglichkeiten, Arbeitsprozesse zu
verbessern. Unser Geschäftsmodell erachten wir
weiterhin als stabil. Wir rechnen weder mit
bestandsgefährdenden noch die weitere Entwicklung
wesentlich beeinträchtigenden Auswirkungen.
5.6
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss von
€ 113.377,53 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag
von € 1.012.251,71 auf neue Rechnung vorgetragen.
5.7
Unterschrift der Geschäftsführung
Visselhövede, 15.03.2024
LAND-DATA GmbH
gez. Volker Meisterjahn
- Geschäftsführer -
|
|
|
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.429.771,85
|
157.633,76
|
5.393,12
|
340.648,35
|
1.922.660,84
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
254.289,60
|
86.358,75
|
0,00
|
-340.648,35
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.684.061,45
|
243.992,51
|
5.393,12
|
0,00
|
1.922.660,84
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.016.192,27
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.016.192,27
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.831.993,36
|
335.864,25
|
192.964,02
|
0,00
|
1.974.893,59
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.545.537,82
|
54.070,57
|
95.325,42
|
0,00
|
1.504.282,97
|
Summe Sachanlagen
|
5.393.723,45
|
389.934,82
|
288.289,44
|
0,00
|
5.495.368,83
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
604.257,14
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
604.257,14
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
600.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
600.000,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
2.300.778,57
|
199.357,51
|
150.000,00
|
0,00
|
2.350.136,08
|
4. sonstige Ausleihungen
|
9.670,00
|
0,00
|
9.520,00
|
0,00
|
150,00
|
Summe Finanzanlagen
|
3.514.705,71
|
199.357,51
|
159.520,00
|
0,00
|
3.554.543,22
|
Summe
Anlagevermögen
|
10.592.490,61
|
833.284,84
|
453.202,56
|
0,00
|
10.972.572,89
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
984.893,51
|
214.591,19
|
5.393,12
|
0,00
|
1.194.091,58
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
984.893,51
|
214.591,19
|
5.393,12
|
0,00
|
1.194.091,58
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.248.610,36
|
54.602,54
|
0,00
|
0,00
|
1.303.212,90
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.390.406,68
|
309.387,20
|
192.964,02
|
0,00
|
1.506.829,86
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.328.177,62
|
85.522,21
|
80.418,56
|
0,00
|
1.333.281,27
|
Summe Sachanlagen
|
3.967.194,66
|
449.511,95
|
273.382,58
|
0,00
|
4.143.324,03
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
72.435,91
|
7.884,05
|
0,00
|
0,00
|
80.319,96
|
4. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
72.435,91
|
7.884,05
|
0,00
|
0,00
|
80.319,96
|
Summe
Anlagevermögen
|
5.024.524,08
|
671.987,19
|
278.775,70
|
0,00
|
5.417.735,57
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
728.569,26
|
444.878,34
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
254.289,60
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
728.569,26
|
699.167,94
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
712.979,37
|
767.581,91
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
468.063,73
|
441.586,68
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
171.001,70
|
217.360,20
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.352.044,80
|
1.426.528,79
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
604.257,14
|
604.257,14
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
600.000,00
|
600.000,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
15.025,58
|
2.284.841,70
|
2.228.342,66
|
4. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
150,00
|
9.670,00
|
Summe Finanzanlagen
|
15.025,58
|
3.489.248,84
|
3.442.269,80
|
Summe
Anlagevermögen
|
15.025,58
|
5.569.862,90
|
5.567.966,53
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach
§ 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht
den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum
vom
22.05.2024
den folgenden uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die LAND-DATA GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der LAND-DATA GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LAND-DATA
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Hannover, 22.05.2024
Behn GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Behn, Wirtschaftsprüfer
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