Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 17186
Eingetragen
1.10.2004
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
ist die Herstellung, der Handel und der Vertrieb von Industriebedarf aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Janina Taiber
seit 6.4.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Sandra Taiber
45.00%
45.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Sandra Taiber
40724 Hilden
552.375 €
45.00%
40629 Düsseldorf
552.375 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rahrbach GmbH

Heiligenhaus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.198,00 13.221,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 896.793,84 938.086,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 364.148,00 408.984,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.969,00 429.894,00
4. Geleistetet Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.900,00 9.227,63
1.814.810,84 1.786.192,47
1.823.008,84 1.799.413,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.361.475,77 1.296.705,91
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.103.506,94 1.261.034,50
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 281.170,87 278.226,50
2.746.153,58 2.835.966,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 649.347,03 614.625,50
2. Sonstige Vermögensgegenstände 49.379,48 49.265,51
698.726,51 663.891,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.203.141,53 1.545.089,76
4.648.021,62 5.044.947,68
6.471.030,46 6.844.361,15

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.227.500,00 1.227.500,00
II. Gewinnvortrag 749.999,50 307.235,79
III. Jahresüberschuss 2.193.070,91 2.172.327,92
4.170.570,41 3.707.063,71
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 62.555,00 64.628,00
2. Steuerrückstellungen 59.199,06 414.075,73
3. Sonstige Rückstellungen 259.935,15 292.377,64
381.689,21 771.081,37
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.617.421,09 1.963.215,14
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 47.340,70 141.876,88
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 162.616,41 175.945,78
4. Sonstige Verbindlichkeiten 91.392,64 85.178,27
- davon aus Steuern € 87.537,27 (Vorjahr € 80.282,63)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 3.855,37 (Vorjahr € 4.595,64)
1.918.770,84 2.366.216,07
6.471.030,46 6.844.361,15
2023 2022
1. Rohergebnis 9.620.467,77 10.067.354,68
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.156.637,62 -4.461.728,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -781.301,35 -800.075,26
- davon für Altersversorgung € -29,52 (Vorjahr € 3.165,48)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -294.403,18 -250.683,70
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.103.482,04 -1.296.296,98
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -24.137,71 -27.462,12
- davon aus Abzinsung € 1.122,00 (Vorjahr € 1.196,00)
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.050.088,06 -1.040.356,73
7. Ergebnis nach Steuern 2.210.417,81 2.190.751,86
8. Sonstige Steuern -17.346,90 -18.423,94
9. Jahresüberschuss 2.193.070,91 2.172.327,92

Allgemeine Angaben

Die Rahrbach GmbH hat ihren Sitz in Heiligenhaus und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal (HRB 17186).

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Rahrbach GmbH hat für die Gewinn- und Verlustrechnung von dem Wahlrecht des § 276 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht, die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammenzufassen.

Die Rahrbach GmbH nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 HGB in Anspruch.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 S. 1 bis S. 3 HGB bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen worden.

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet, sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen vorzunehmen ist.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 266 Abs. 2 A. I. bis III. HGB) ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von € 46.031,00 (Vorjahr € 46.894,00).

Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB bewertet. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Grundsätzlich müssen zu erwartende Renten- und Gehaltssteigerungen sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt werden. In 2023 waren keine Steigerungen zu berücksichtigen. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz von 1,83% p.a. (10-Jahresdurchschnitt). Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck, Köln, 2018 G.

Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt € 63.101,00 (ausschüttungsgesperrter Betrag).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Jahresabschluss-, Steuererklärungs- und Prüfungskosten, Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern aus Urlaubsansprüchen und Prämien.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten T€ T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 478 966 173 1.617
(i. Vj. 545 ) (i. Vj. 1.224 ) (i. Vj. 194 ) (i. Vj. 1.963 )
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 47 0 0 47
(i. Vj. 142 ) (i. Vj. 0 ) (i. Vj. 0 ) (i. Vj. 142 )
aus Lieferungen und Leistungen 163 0 0 163
(i. Vj. 176 ) (i. Vj. 0 ) (i. Vj. 0 ) (i. Vj. 176 )
Sonstige 91 0 0 91
(i. Vj. 85 ) (i. Vj. 0 ) (i. Vj. 0 ) (i. Vj. 85 )
779 966 173 1.918

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen von Maschinen gesichert.

Die Gesellschaft führt im Zusammenhang mit Mietwohngrundstücken Treuhandkonten. Der Stand der Treuhandkonten betrug zum 31. Dezember 2023 insgesamt € 14.088,34.

Sonstige Angaben

Personalbestand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 77 Mitarbeiter beschäftigt, davon 48 gewerbliche Arbeitnehmer und 29 Angestellte.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 ergeben.

Verwendung des Jahresergebnisses

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 2.193.070,91 ab. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags des Vorjahres (€ 749.999,50) ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 2.943.070,41. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss bzw. Bilanzgewinn 2023 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei Herrn Dr. rer. nat. Klaus Rodemann, Kaufmann, Essen, und bei Frau Janina Taiber, Kauffrau, Düsseldorf.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Der vorstehende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Rahrbach GmbH wird von der Geschäftsführung unterzeichnet:

 

Heiligenhaus, den

Entwicklung des Anlagevermögens

Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anschaffungs- und Herstellungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 288.441,92 0,00 2.749,00 285.692,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.100.085,68 4.860,00 7.687,93 3.097.257,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.175.704,10 18.880,70 39.846,08 2.154.738,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.517.887,74 297.780,08 77.741,31 5.737.926,51
4. Geleistete Anzahlungen 9.227,63 5.900,00 9.227,63 5.900,00
10.802.905,15 327.420,78 134.502,95 10.995.822,98
11.091.347,07 327.420,78 137.251,95 11.281.515,90
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Abschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.220,92 5.021,00 2.747,00 277.494,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.161.998,84 46.152,00 7.686,93 2.200.463,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.766.720,10 63.705,70 39.835,08 1.790.590,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.087.993,74 179.524,48 77.560,71 5.189.957,51
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.016.712,68 289.382,18 125.082,72 9.181.012,14
9.291.933,60 294.403,18 127.829,72 9.458.507,06
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2023
Buchwerte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.221,00 8.198,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 938.086,84 896.793,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 408.984,00 364.148,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 429.894,00 547.969,00
4. Geleistete Anzahlungen 9.227,63 5.900,00
1.786.192,47 1.814.810,84
1.799.413,47 1.823.008,84

Unser Fertigungsprogramm umfasst Verschlüsse und Scharniere für Kaltgeräte, wie Kühlmöbel und Kühlräume, Heißgeräte, wie beispielsweise Backöfen, elektromagnetische Verschlüsse sowie Sicherungssysteme für Waschautomaten, Apparate und Zentrifugen. Wir vertreiben unsere Produkte im In- und Ausland. Es werden sowohl standardisierte wie auch kundenspezifisch entwickelte Produkte verkauft.

Unsere Produkte werden am einzigen Standort der Rahrbach GmbH in Heiligenhaus produziert und vertrieben. Für die Produktion werden Zukaufteile und selbst entwickelte Teile, die auch in der eigenen Gießerei gegossen werden, verwendet, die durch unsere qualifizierten Mitarbeiter zu den Endprodukten verarbeitet werden.

Es bestehen langjährige Kundenbeziehungen zu den meisten Kunden. Kundenspezifische Wünsche werden bei der Entwicklung der Produkte berücksichtigt und gemeinsam erarbeitet.

Das breite Produktprogramm eröffnet nach wie vor gute Absatzchancen.

A. Geschäftsverlauf

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Jahr 2023 war in Deutschland wirtschaftlich durch einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung sowie weiterhin hohe Preise und Zinsen gekennzeichnet. Die Nachfrage aus dem In- und Ausland war geringer als im Vorjahr (Quelle: Stellungnahme der Deutschen Bundesbank zum deutschen Bruttoinlandsprodukt vom 15. Januar 2024).

2. Entwicklung des Rohergebnisses der Rahrbach GmbH

Das Rohergebnis liegt entgegen der Prognose für 2023 unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang des Rohergebnisses ist auf einen unerwarteten Umsatzrückgang zurückzuführen, der durch eine verbesserte Wareneinsatzquote nicht ausgeglichen werden konnte. Der Umsatzrückgang ist insbesondere auf die konjunkturbedingte Kaufzurückhaltung zurückzuführen.

Die Corona Pandemie war im Geschäftsjahr 2023 sowohl absatzseitig wie auch im Personalbereich ohne Bedeutung.

In 2023 hat es keine nennenswerten Umsatzausfälle aufgrund von Lieferkettenproblemen gegeben. Vorsorglich wurden die Rohstoffbestände auf einem vergleichsweise hohen Niveau belassen.

Der Auftragsbestand ist am Bilanzstichtag zufriedenstellend.

3. Investitionen, Finanzierung und Instandhaltungen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf € 0,3 Mio. Die wesentlichen Investitionen betreffen den Posten "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung".

Die Sachinvestitionen werden aus dem Cash Flow und durch Darlehensaufnahmen finanziert. Aufgrund der moderaten Investitionshöhe haben sich die Investitionsfinanzierungen um € 0,35 Mio. (Saldo von Kreditaufnahmen und Tilgungen) verringert. Die Bankdarlehen zum 31. Dezember 2023 werden kurz- bis mittelfristig innerhalb von 5 Jahren mit € 1,4 Mio. und langfristig mit € 0,2 Mio. getilgt. Die Tilgungen haben in den letzten Geschäftsjahren die investitionsbedingten Kreditaufnahmen überstiegen, so dass die Bankverbindlichkeiten tendenziell rückläufig sind. In Abhängigkeit vom Jahr der Kreditaufnahme betragen die Fremdkapitalzinsen zwischen 1,0% p.a. und 4,38% p.a.

Die Instandhaltungsaufwendungen verliefen in 2023 im üblichen Rahmen und waren vergleichsweise gering.

B. Lage des Unternehmens

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Vorjahresvergleich um 5,5% zurückgegangen.

Auf der Aktivseite ist der Buchwert des Sachanlagevermögens weitgehend konstant geblieben, da die Investitionen den Abschreibungen entsprechen. Es ist vollständig durch Eigenkapital und langfristige Fremdmittel gedeckt. Die Vorratsbestände sind aufgrund der geringeren unfertigen Erzeugnisse um € 0,1 Mio. zurückgegangen. Der Wert der Rohstoffe hat sich auf hohem Niveau leicht erhöht, was auf die Erhöhung der Beschaffungspreise und die vorsorgliche Eindeckung von Rohstoffen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite haben sich - wie oben dargestellt - die Bankverbindlichkeiten um € 0,35 Mio. verringert. Die übrigen Posten entsprechen im Wesentlichen den Vorjahresbeträgen. Das Eigenkapital ist um € 0,5 Mio. angestiegen, da der Jahresüberschuss 2023 die Ausschüttungen in 2023 übersteigt. Durch den Rückgang der Bilanzsumme und den Anstieg des Eigenkapitals ist die Eigenkapitalquote auf 64% (i. Vj. 54%) gestiegen, was als vergleichsweise hoher Wert anzusehen ist.

Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote, des positiven Jahresergebnisses und des damit einhergehenden Stands der Bankguthaben war die Liquidität im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in ausreichendem Umfang gewährleistet.

2. Ertragslage

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und das Jahresergebnis.

Das Rohergebnis hat sich durch deutlich gesunkene Umsatzerlöse bei einer rückläufigen Wareneinsatzquote (Summe aus Materialaufwand und Bestandsveränderungen bezogen auf die Umsatzerlöse) um € 0,45 Mio. gegenüber dem Jahr 2022 vermindert.

Das zurückhaltende Investitionsverhalten der Vorjahre schlägt sich in einem leicht geringeren Abschreibungsniveau nieder, das weitgehend konstant geblieben ist.

Der Personalaufwand hat sich um € 0,3 Mio. vermindert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass einige frei gewordene Stellen aufgrund des Fachkräftemangels nur deutlich zeitverzögert neubesetzt werden konnten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um € 0,2 Mio. gesunken, was vor allem auf rückläufige Aufwendungen für Leiharbeiter und geringere Werbekosten und Ausgangsfrachen zurückzuführen ist.

Entsprechend ist das Betriebsergebnis um T€ 28 gestiegen.

Bei einem leicht rückläufigen Zinsergebnis und einem ergebnisbedingt leicht höheren Ertragssteueraufwand hat sich der Jahresüberschuss 2023 um T€ 10 erhöht. Die Planungen hatten ein Jahresergebnis 2023 leicht unter dem Niveau von 2022 ausgewiesen. Diese Erwartungen konnten übertroffen werden, vor allem, da anstelle des geplanten Anstiegs der Personalaufwendungen ein Rückgang zu verzeichnen war.

C. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Prognosebericht)

Die Entwicklung der Rahrbach GmbH ist abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im In- und Ausland. Aufgrund der bestehenden verhaltenen Nachfrage wird mit rückläufigen Umsatzerlösen im mittleren einstelligen Bereich und --trotz einer erwarteten leichten Verbesserung der Wareneinsatzquote-- einem deutlich geringeren Rohergebnis gerechnet. Die Einkaufspreiserhöhungen beim Material haben sich mittlerweile auf ein normales Maß reduziert. Der Personalaufwand wird in 2024 durch Gehaltserhöhungen und den in 2023 wieder aufgestockten Personalbestand signifikant steigen. Daher wird mit einem Jahresüberschuss 2024 deutlich unterhalb des Niveaus von 2023 gerechnet.

Das Produktionsprogramm des Unternehmens wird von uns auch zukünftig kundennah weiterentwickelt.

2. Chancen- und Risikobericht

Neben allgemeinen Marktrisiken gibt es für das Geschäftsjahr 2024 folgende Chancen und Risiken:

Die Corona Pandemie hat in 2023 und wird in 2024 weder absatz- noch beschaffungsseitig eine Rolle spielen, da die Risiken der Pandemie mittlerweile durch den milden Krankheitsverlauf ihre Bedeutung verloren haben.

Dem Risiko stark steigender Einkaufspreise für Rohmaterialien wird durch den Versuch regelmäßiger Preiserhöhungen auf der Absatzseite begegnet. Außerdem trägt eine höhere Lagerhaltung dazu bei, die Kalkulation der Absatzpreise sicherer zu gestalten. Zurzeit haben sich allerdings die Einkaufspreiserhöhungen deutlich vermindert.

Das Risiko von Lieferkettenunterbrechungen im Einkauf war in 2023 und wird in 2024 erwartungsgemäß weniger bedeutsam sein. Diesem Risiko wird durch starke Lieferantenbeziehungen, eine höhere Lagerhaltung und ggf. den Bezug von mehreren Lieferanten begegnet. Zum Teil kann es aber auch zu zeitlichen Verzögerungen beim Einkauf kommen.

Die unmittelbaren Auswirkungen des Ukrainekrieges und der Sanktionen für Russland sind nicht relevant. Lieferantenbeziehungen bestehen weder zu Russland noch zur Ukraine. Die Kundenbeziehungen zu beiden Ländern bestehen nicht mehr.

Risiken bestehen auch darin, dass sich die Absatzmärkte anders entwickeln können als in unseren Erwartungen angenommen. Dies gilt umso mehr, als durch die schwierige Einschätzung über die weitere Absatz- und Beschaffungspreisentwicklung und über die Auswirkungen von Lieferkettenunterbrechungen auch die Planung der Nachfrage mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Auf Grund unseres gut ausgebauten Risikomanagements können wir aber auf Änderungen des wirtschaftlichen Umfeldes kurzfristig reagieren. Mit unserem gut ausgebildeten Mitarbeiterstamm und unserer Kundennähe sehen wir die Chance, wie bisher auf dem Markt zu agieren. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Trotz des vergleichsweise hohen Zinsniveaus sehen wir aus der weiteren Entwicklung der Zinsen keine wesentlichen Risiken, da die absolute Höhe der Bankverbindlichkeiten und damit der Zinsaufwendungen vergleichsweise gering ist und für 2024 tendenziell ein rückläufiges Zinsniveau zu erwarten ist. Dies wird sich allerdings nur zeitverzögert über die zukünftige günstigere Aufnahme von Bankdarlehen auswirken.

Fremdwährungsrisiken bestehen nur in untergeordneter Bedeutung, da grundsätzlich in Euro fakturiert wird.

Aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehungen, unseres Kreditlimitsystems und des Forderungsmanagements werden Forderungsausfallrisiken als gering eingeschätzt.

D. Bericht über Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Entwicklung neuer Produkte und der hierfür benötigten Werkzeuge. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung, die auch kundenspezifische Anforderungen bestmöglich umsetzen. Die Entwicklungsarbeit erfolgt unternehmensintern, während größere oder aufwändigere Werkzeuge auch von Fremdunternehmen bezogen werden.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rahrbach GmbH, Heiligenhaus

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rahrbach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rahrbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Solingen, den 29. Mai 2024

FIDAUDIT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Niederlassung Solingen -

Dipl.-Kfm Eric Ganss, Wirtschaftsprüfer

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