Eberle Verwaltung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Hubert Eberle seit 24.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Frischbeton Eberle GmbHWolpertswendeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FRISCHBETON EBERLE GMBH, WOLPERTSWENDEI. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitigen hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich dafür war vor allem die Nachwirkung des massiven Kaufkraftverlustes im Zuge der Energiepreiskrise, die sowohl Firmen vor Herausforderungen gestellt, sowie den privaten Konsum deutlich geschwächt hat. Hinzu kommen geringe Wachstumsdynamiken sowie dämpfende Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die Auswirkungen der Corona Pandemie haben im Jahr 2023 auf die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland nachgelassen. Eine Herausforderung für die deutsche Wirtschaft bleibt weiterhin der anhaltende Ukraine-Konflikt. Hinzu kommen die weiteren unvorhersehbaren Risiken durch den im Oktober 2023 entstandenen Konflikt in Gaza. Die Verbraucherpreise haben sich 2023 im Jahresdurchschnitt um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Im Jahr 2022 lag die Inflationsrate bei einem historischen Höchststand von 6,9 %. 2023 liegt die Inflationsrate mit 5,9 % zwar unter dem Höchststand, ist aber weiterhin zu hoch. Das BIP ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % geringer ausgefallen. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % erwartet. Der Ukraine-Konflikt macht sich im Ergebnis des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahr 2023 deutlich bemerkbar. Die deutsche Wirtschaft war im Vergleich zu anderen westlichen Volkswirtschaften stark abhängig von russischen Energielieferungen. Die Energiekosten stiegen in 2022 rasant und die deutschen Unternehmen standen erstmalig vor einer Energiekrise. Die Außenhandelspreise sind daher stark von den hohen Preissteigerungen für Energieimporte, insbesondere für Erdgas, infolge des Krieges in der Ukraine beeinflusst. In 2023 haben sich die Energiekosten wieder nach unten bewegt, lagen aber immer noch erheblich über den Kosten vor dem Ukraine-Konflikt. In der Industrie gingen im Jahr 2023 vor allem die Produktion der energieintensiven Industriezweige zurück. Dazu gehört als größte Branche die Chemie Industrie, deren Produktion im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 % niedriger ausgefallen ist. Zu den ebenfalls energieintensiven Bereichen gehört die Herstellung von Glas, Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden. Die Produktion ist im Jahr 2023 um 14,1 % niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Der Arbeitsmarkt hält sich jedoch bemerkenswert robust. 2023 waren 46 Millionen Erwerbstätige beschäftigt. Damit wurde ein historischer Höchststand erreicht und dennoch fehlen Fachkräfte. 2023 konnten 570.00 Stellen nicht besetzt werden. Für die Unternehmen bedeutet das, daß sie eigentlich mehr produzieren könnten, dafür fehlen aber die passenden Mitarbeiter. Ohne Fachkräftemangel könnten deutsche Unternehmen in diesem Jahr bei Vollauslastung 49 Milliarden Euro mehr erwirtschaften, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Unser Geschäft hat sich im Jahr 2023 weiter gut gehalten. Das Rohergebnis liegt zufriedenstellend bei TEUR 9.814 (VJ. TEUR 9.287). Es ist uns auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, unsere Marktposition in der Region Oberschwaben unverändert zu behaupten. Wettbewerbsvorteile realisieren wir insbesondere durch unsere schlanke Struktur, die uns eine hohe Flexibilität in der Realisierung individueller Kundenwünsche ermöglicht. Die Umsätze werden nahezu ausschließlich im Inland erwirtschaftet. 3. Geschäftsergebnis Der Jahresüberschuss betrug TEUR 1.690 und liegt damit unter dem Vorjahreswert von TEUR 2.353. Dies ist unter anderem auf erhöhte Abschreibungen aufgrund einer Reduktion der unterstellten Nutzungsdauern sowie auf eine zusätzlich vorgenommene Zuführung zu den Rekultivierungsrückstellungen infolge eines in 2023 neu erstellten Gutachtens zurück zu führen. 4. Produktion Derzeit werden vier Transportbetonwerke mit Standorten in Meckenbeuren, Illertissen, Weingarten und Oberessendorf sowie einem Kieswerk in Illertissen betrieben. Unsere Werke bieten damit ein flächendeckendes Netz von Ulm bis hin zum Bodensee an. Mit dem Einsatz modernster Mischanlagen und Fuhrpark sowie mit zahlreichen Mischfahrzeugen, bis hin zum schwenkbaren Teleskop-Förderbandmischer (16m), versorgen wir die gesamte Oberschwäbische Region. Unsere zentrale Fuhrparkdisposition und Verwaltung, ermöglicht uns eine zuverlässige und pünktliche Belieferung unserer Kunden. Ein hoher Qualitätsanspruch an unsere Betonsorten, Schnelligkeit, Flexibilität und Kompetenz zeichnen uns als verlässlichen Partner aus. Damit wir auch höchsten Ansprüchen gerecht werden können, wird ein konsequentes Qualitätsmanagement angewendet. In unserer Kiesgrube in Illertissen bauen wir Kies im Trocken- sowie im Nassabbau ab. Hergestellt werden verschiedene Produkte vom ungewaschenen Straßenkies bis hin zum hochwertigen Betonzuschlagstoff. 5. Beschaffung Wir verarbeiten im Wesentlichen die Materialien Kies, Sand sowie Zement. Kies und Sand beziehen wir unter anderem von unserem eigenen Kieswerk sowie weiteren Partnern aus der Region. Die Versorgung des Zementes wird über die Belieferung von mehreren Lieferanten sichergestellt. 6. Investitionen Die Investitionen im Sachanlagevermögen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr rund TEUR 3.263. Es handelte sich im Wesentlichen um Investitionen in das neu errichtete Betonwerk in Weingarten, in den Fuhrpark, sowie in unsere Zementsilos. Die Investitionen in Finanzanlagen betrugen TEUR 2.965. 7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über Bankverbindlichkeiten (TEUR 3.162) sowie Eigenkapital (TEUR 10.336). 8. Personal- und Sozialbereich Unsere erfolgreiche Geschäftsentwicklung wäre ohne qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter nicht denkbar. Diesen hohen Standard fördern wir durch laufende Aus- und Weiterbildung in allen Betriebsbereichen. Wir verfügten zum Jahresende 2023 an unseren Standorten über 52 Mitarbeiter, die zum überwiegenden Teil in der Auftragsabwicklung, in der Logistik sowie in der Produktion tätig sind. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.668 auf TEUR 15.347 erhöht. Das Anlagevermögen erhöhte sich auf TEUR 11.755 (VJ. TEUR 6.968). Investitionen von TEUR 6.228 standen Abschreibungen (TEUR 1.323) und Anlagenabgänge (TEUR 118) gegenüber. Das Umlaufvermögen verminderte sich um TEUR 2.243. Dies ist vor allem auf den Rückgang der liquiden Mitteln im Zuge der vorgenommenen Investitionen zurückzuführen. Gegenläufig wirkte eine Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände. Auf der Passivseite betrug das ausgewiesene Eigenkapital TEUR 10.336 (VJ. TEUR 9.646). Der Anstieg resultiert aus dem Jahresüberschuss 2023 verringert um eine Vorabausschüttung für 2023 in Höhe von TEUR 1.000. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt damit zum Abschlussstichtag komfortable 67 % (VJ. 76 %). Die Rückstellungen haben sich um TEUR 756 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der sonstigen Rückstellungen (TEUR +885) zurückzuführen. Hier erhöhten sich insbesondere die Rückstellungen für Rekultivierungen. Die Steuerrückstellungen verringerten sich infolge des rückläufigen Jahresüberschusses dagegen um TEUR 129. Die Erhöhung der Bankverbindlichkeiten (TEUR 1.135) ist auf die Finanzierung des neuen Betonwerks in Weingarten zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr minimal gesunken. 2. Finanzlage Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt zu einem erheblichen Teil über Eigenkapital. Daneben werden Bankkredite in Anspruch genommen. 3. Ertragslage Das Rohergebnis betrug in 2023 TEUR 9.814. Dies spiegelt die unveränderte zufriedenstellende Ergebnissituation wider. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf TEUR 2.706 erhöht. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass wir im Berichtszeitraum bei einzelnen Wirtschaftgütern die Nutzungsdauer an die AfA-Tabelle für den Wirtschaftszweig "Kies-, Sand-, Mörtel- und Transportbetonindustrie" angepasst haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 3.480. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf einer zusätzliche Zuführung zu den Rückstellungen für Rekultivierung. Im Gegenzug verminderten sich die Kraftstoff- und die Fremdfahrzeugkosten. Die Steueraufwendungen verminderten sich im Zuge des rückläufigen Ergebnisses um TEUR 285 auf TEUR 633 Insgesamt ergibt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 1.690. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus neben der Rohergebnisentwicklung auf der Entwicklung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT). Das Rohergebnis ist um TEUR 527 auf TEUR 9.814 angewachsen. Dies ist im Wesentlichen auf nahezu gleich bleibende Umsatzerlöse bei einer im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Materialaufwandsquote von 45 % zurückzuführen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich von TEUR 3.232 auf TEUR 2.286 vermindert. Die erhöhten Abschreibungen sowie die deutlich erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten durch den Anstieg des Rohergebnisses nicht vollständig kompensiert werden. III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2024 gehen wir von einer insgesamt rückläufigen Entwicklung aus. Die Konjunkturprognosen führender Institute waren zu Beginn des Jahres noch besser, lassen nun aber aufgrund der gegenwärtigen Krisen und erhöhten Unsicherheiten nur noch ein sehr geringes Wachstum der deutschen Wirtschaft erwarten. Dies betrifft auch unserem Geschäftszweig. Bei weiterer Eskalation - etwa bei einem kurzfristigen Ausfall von Öl- und Gaslieferungen aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und in der Ukraine - besteht die Gefahr einer rezessiven Entwicklung. Stark gestiegene Energiepreise wären eine der Folgen. Durch die Einstellung von Förderprogrammen und anhaltend hohen Zinsen stagniert der Wohnungsbau stark. Vor diesem Hintergrund erscheint eine verlässliche Prognose unverändert schwierig. Wir gehen daher von einer deutlich rückläufigen Entwicklung aus und erwarten ein rückläufiges Ergebnis. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Um den Geschäftsrisiken zu begegnen, unterliegen die wesentlichen Geschäftsprozesse unserer Gesellschaft einem internen Kontrollsystem. Dieses Instrumentarium zur Überwachung dient dazu, Risiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Die Identifikation von Risiken stellt sich uns aufgrund der sich ständig ändernden Verhältnisse und Anforderungen als kontinuierliche Aufgabe dar. Die Risiken und Chancen werden in einem Planungs-, Informations- und Kontrollprozess erfasst, analysiert und bewertet. Zur Begrenzung der identifizierten Risiken entwickeln wir entsprechende Handlungsalternativen. Für die Frischbeton Eberle GmbH bestehen aus unserer Sicht derzeit folgende geschäftliche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf unseren Unternehmenserfolg nehmen können: Absatzmarkt Unser Absatz ist aufgrund der technischen Gegebenheiten der Transportbetonindustrie regional begrenzt. Dies reduziert die Anzahl unserer potenziellen Kunden. Über den Aufbau neuer Kontakte zu weiteren möglichen Abnehmern versuchen wir dieses Risiko laufend zu begrenzen. Potenziellen Risiken aus dem Forderungsbestand begegnen wir durch ein straffes Forderungsmanagement. Darüber hinaus setzen wir eine Kreditversicherung ein, um das Ausfallrisiko zu steuern. Beschaffungsmarkt Die von uns benötigten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind derzeit alles in allem in ausreichendem Umfang verfügbar. Durch eigene Abbaukapazitäten im Bereich Sand und Kies haben wir die Abhängigkeit in diesem Bereich deutlich reduzieren können. Im Bereich Zement arbeiten wir mit verschiedenen Lieferanten zusammen. Um die Bezugsrisiken zu minimieren werden die von uns benötigten Materialmengen zum Teil über längerfristige Lieferverträge mit zugesicherten Kontingenten abgesichert. Kredit-/Finanzierungsrisiken Um einer möglichen Abhängigkeit vorzubeugen haben wir Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Banken, welche uns mit Krediten sowie Kontokorrentrahmen zur Verfügung stehen. Personalrisiken Zur erfolgreichen Ausübung unserer Geschäftstätigkeit sind qualifizierte Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Unser künftiger Erfolg hängt damit auch wesentlich davon ab, flexible, qualifizierte Mitarbeiter einzustellen und an unser Unternehmen zu binden. Eine ständige Personalweiterentwicklung verbunden mit einem attraktiven Vergütungssystem unterstützen uns dabei dies zu ermöglichen. Investitionsrisiken Aufgrund der geplanten Investitionstätigkeit bestehen allgemeine Investitionsrisiken. Sämtliche operativen Risiken werden permanent von der Geschäftsführung analysiert und soweit notwendig die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Zusammenfassende Beurteilung der Risiken Die Risiken im Geschäftsjahr haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken gab es im Geschäftsjahr 2023 nicht, und sie sind auch für die überschaubare Zukunft nicht ersichtlich. 3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verwendet keine derivativen Finanzinstrumente.
Wolpertswende, den 4. Juli 2024 FRISCHBETON EBERLE GMBH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FRISCHBETON EBERLE GMBH, WOLPERTSWENDEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FRISCHBETON EBERLE GMBH, WOLPERTSWENDEI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Frischbeton Eberle GmbH hat ihren Sitz in Wolpertswende und ist im Handesregister des Amtsgerichtes Ulm unter Nr. HRB 631374 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Allgemeine Hinweise Die Bilanz wird aufgestellt unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses; die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr angewendet. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum bei einzelnen Wirtschaftgütern die Nutzungsdauer an die AfA-Tabelle für den Wirtschaftszweig "Kies-, Sand-, Mörtel- und Transportbetonindustrie" angepasst. Hieraus ergab sich im Berichtszeitraum eine zusätzliche Abschreibung in Höhe von TEUR 501. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der EDV-Programme beträgt drei Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen drei bis fünfzig Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs und Herstellungskosten bis zu einem Wert von Euro 800,00) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten abzüglich eventuell notwendiger außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den letzten Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Für zeitlich abgrenzbare Ausgaben, die erst im Folgejahr zu Aufwendungen werden, wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt. Finanzanlagen Der Anteilsbesitz der Gesellschaft umfasst nachfolgende Beteiligungen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 610 ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 575.646,00 und ist voll einbezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Entsorgung und Rekultivierung, Personalkosten, Prüfungs- und Abschlusskosten, ausstehende Rechnungen sowie Aufbewahrungspflichten gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden sowie die Sicherungsübereignung verschiedener Fahrzeuge und Maschinen abgesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 110 (VJ. TEUR 117) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. TEUR 0 (VJ. TEUR 1) enthalten. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsätze wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu ausschließlich im Inland mit dem Absatz von Beton, Kies sowie damit zusammenhängenden Geschäften erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 18 (VJ. TEUR 4). Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 28 (VJ. TEUR 25). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten enthalten. Auf Basis eines in 2023 erstellten Gutachtens erfolgte im Berichtszeitraum eine zusätzliche Zuführung zu den Rückstellungen für Rekultivierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 920. Die Zuführung wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4 (VJ. TEUR 0). III. ERGÄNZENDE ANGABEN Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Grundstücke und Gebäude in Höhe von rund TEUR 357 p.a.. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 52 Mitarbeiter beschäftigt (VJ. 53). Geschäftsführer Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr: Daniel Eberle, Kaufmann, Wolpertswende Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss beträgt EUR 1.690.082,67. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags sowie einer Vorabausschüttung in Höhe von EUR 1.000.000,00 ergibt sich ein Betrag von EUR 9.234.411,53 der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung schlägt vor EUR 9.234.411,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wolpertswende, 4. Juli 2024 Frischbeton Eberle GmbH Geschäftsführung Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. November 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Frischbeton Eberle GmbH, Wolpertswende Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Frischbeton Eberle GmbH, Wolpertswende, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frischbeton Eberle GmbH, Wolpertswende, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Friedrichshafen, 19. November 2024 Fessler, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen