TEC GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cüneyt Karaoglu seit 18.5.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CK Beteiligungs GmbH | 75.00% |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Syntech Plastics GmbHSteinfeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2021BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft, die in Anwendung der Vorschriften des § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft erfüllt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Zusammenfassungen von Posten nach § 265 Abs. 7 HGB sind nicht vorgenommen worden. Die Gewinn und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Das Gliederungsschema der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Die Syntech Plastics GmbH mit Sitz in Steinfeld ist beim Registergericht Oldenburg im Handelsregister Abteilung B unter der Handelsregisternummer 203002 eingetragen. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben, um sie mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Voraus bezahlte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs und Bewertungsmethoden nicht geändert. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich folgende Restlaufzeiten:
*in Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 429 T€ (Vj. 145 T€) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von 825 T€ (Vj. 176 T€), welche mit 0,5% p.a. verzinst werden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 77 T€ (Vj. 66 T€) sowie Verpflichtungen aus Abschluss- und Prüfungskosten 40 T€ (Vj.: 25 T€). Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten wird aus nachfolgendem Verbindlickeitenspiegel ersichtlich.
*in Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 4.335 T€ (Vorjahr: 1.012 T€) durch Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen, Maschinen und Fuhrpark besichert. Der Posten sonstige Verbindlichkeiten weist im Wesentlichen kreditorische Debitoren in Höhe von 364 TEUR (i.Vj. 108 TEUR), Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von 101 T€ (Vorjahr: 84 T€) sowie Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 41 T€ (Vorjahr: 268 T€) aus. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens wird aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen 3 T€ (Vorjahr: 3 T€). V. SONSTIGE ANGABEN I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen a) Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen Es bestehen in Höhe von 5.339 T€ sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Wesentlichen sind dies Zahlungsverpflichtungen aus langfristig abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen. b) Haftungsverhältnisse Zum 31.12.2021 bestehen keine Haftungsverhältnisse. c) Bürgschaften und Inanspruchnahmen sowie Kreditlinien und Inanspruchnahmen Zum Abschlussstichtag wurden 92 T€ als Aval innerhalb der zur Verfügung gestellten Kontokorrentlinie in Anspruch genommen. Darüber hinaus wurde seitens eines Kreditinstituts eine Avalkreditlinie in Höhe von 110 T€ zur Verfügung gestellt, die zum Abschlussstichtag in Höhe von 46 T€ in Anspruch genommen wurde. Die in Anspruch genommenen Avalkredite sind nicht als Verbindlichkeit in der Bilanz enthalten. Eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften/ Avalkrediten wird aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering eingeschätzt. II. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
III. Organe Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2021 waren: Hüseyin Karaoglu, Kaufmann, Dinklage Cüneyit Karaoglu, Kaufmann, Lohne Die Geschäftsführer waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VI. Nachtragsbericht Ende Februar 2022 begann der Ukraine Krieg. Zudem befand sich die Inflationsrate in 2022 bis einschließlich dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses auf einem hohen Niveau. Hierzu wird auch im Risikobericht des Lageberichts Stellung genommen. Es ist nicht auszuschließen, dass mittelbare oder unmittelbare Auswirkungen eintreten (z.B. erhöhte Energiekosten, Lieferengpässe), die die Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung beeinflussen werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. VII. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Steinfeld, den 9. Februar 2023 Hüseyin Karaoglu, Geschäftsführer Cüneyt Karaoglu, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021A. Grundlagen des Unternehmens Als Lieferant für unterschiedliche Industrien bieten wir sowohl Einzelkomponenten als auch Baugruppen aus Kunststoff für unsere Kunden an. Von den vorgelagerten Prozessen, wie Entwicklung, Konstruktion, Projektierung, Werkzeugbau über die Musterfertigung, Prototypenfertigung und Serienfertigung bis hin zu den nachgelagerten Prozessen wie Montage, Bedruckung, Lackierung und Veredelung bieten wir unseren Kunden ein Gesamtpaket an Service an. Unsere Kunden stammen insbesondere aus der Automobil-, Elektronik-, Möbel-, Filtersysteme-, Anlagen- sowie Tierfütterungsanlagenindustrie bis hin zu Bereichen des Garten und Landschaftsbaus. Unsere Produkte kommen weltweit zum Einsatz. Um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, erweitern wir unsere Fertigungsverfahren stetig. Das Unternehmen ist in folgenden Bereichen tätig: Spritzguss
Werkzeugbau und -instandhaltung
Montage
Veredelung
Unser tägliches Handeln wird von unseren Werten und unserer Philosophie bestimmt. Dieses bedeutet nicht zu vergessen, welche soziale Verantwortung wir für unsere Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, Mitmenschen sowie für unsere Umwelt haben. Dieses wird sowohl von der Geschäftsführung, als auch von den Mitarbeitern gelebt. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,7 % höher als im Jahr 2020 (Vorjahr Rückgang um 4,9 %). Laut Aussage des Präsidenten des Statistischen Bundesamtes konnte sich die deutsche Wirtschaft trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019 war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger. Der Branchenumsatz der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland stieg im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um rund 12,6 % auf 69,4 Milliarden Euro. Dennoch stehen die Unternehmen vor Herausforderungen. Gründe dafür sind die Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie sowie die vielfältigen Lieferverzögerungen. Laut Aussage des Gesamtverbands Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) stiegen zwar die Umsätze, die Ergebnisse würden aber sinken. Dieser Umstand trifft auch auf unser Unternehmen zu. Die Weltwirtschaft stand im Folgejahr 2022 unter den Zeichen des Kriegs in der Ukraine und der Inflation. Die mit dem Abflauen der COVID-19-Pandemie in den meisten Volkswirtschaften eingesetzte Erholung hat dadurch ein abruptes Ende gefunden und die durch COVID-19 verursachten Probleme in den weltweiten Lieferketten haben diese Entwicklung noch verstärkt. Die Produktionserwartungen sind seit März 2022 deutlich gesunken. Durch den Ukraine Krieg stiegen die Energiekosten in Deutschland massiv an und lösten eine Energiekrise aus. In nahezu allen Konsumbereichen kam es zu einem Preisanstieg, die Inflation kletterte in Rekordhöhen. All diese Faktoren wirken sich negativ auf die konjunkturelle Lage in Deutschland aus und bremsen das Wirtschaftswachstum. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern verändert die ökonomische und geopolitische Situation in der globalisierten Wirtschaft. Bereits nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 wurden zahlreiche Sanktionen ausgesprochen. Die Sanktionspolitik wurde nach dem Angriff im Februar 2022 deutlich verschärft. Zahlreiche europäische Staaten sind jedoch von russischen Energierohstoffen abhängig, sodass es einige Stimmen gibt, die durch die steigenden Energiepreise eine Rezession im Jahr 2023 erwarten. Im vom Ukraine-Krieg noch nicht vollständig belasteten ersten Quartal 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland leicht (0,8 Prozent) gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Im zweiten Quartal 2022 wuchs das BIP um 0,1 Prozent. Im 3. Quartal 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent und damit stärker gewachsen, als in vielen Prognosen erwartet. Entwicklung, Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Das Geschäftsjahr war von verschiedenen Faktoren wie Coronapandemie, Lieferkettenproblemen sowie Preissteigerungen geprägt. In jedem Handeln von Syntech Plastics wurde, trotz der Krise, weiterhin mit einem hohen Maß an Flexibilität gearbeitet. Investitionen in Technik, Knowhow, Schulungen und Innovation wurden weiter vorangetrieben, damit die Kundenzufriedenheit weiterhin auf hohem Niveau gehalten werden konnte. Zwar konnte das Rohergebnis um 1.764 T€ (24,8%) von 7.115 T€ auf 8.879 T€ gesteigert werden. Dennoch reduzierte sich der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 497 T€ von 727 TEUR auf 230 T€. Dies ist auf gestiegene Personalaufwendungen, Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (Mieten, Instandhaltung, Leasing) zurückzuführen. Die gestiegenen Umsatzerlöse entsprechen den Erwartungen. Der Jahresüberschuss für 2021 bleibt aufgrund von höheren Aufwendungen hinter den Erwartungen zurück. Im Jahr 2021 wurde das Unternehmenswachstum vorangetrieben. Zum 1. Juni 2021 erwarb Syntech Plastics den Geschäftsbetrieb der insolventen Plan B Engineering Solutions GmbH (Dietzenbach). Mit der Übernahme von Plan B und der verbliebenen Mitarbeiter stärken wir insbesondere die Automotive-Aktivitäten. Der Betrieb aus dem hessischen Dietzenbach war auf die Entwicklung und Fertigung von Leichtbauteilen sowie auf innovative Spritzgießverfahren - wie das Carbon- und Glashinterspritzen - spezialisiert. Zudem wurden durch die Übernahme neue Kundenbeziehungen geschlossen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Vermögensstruktur stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Die Investitionen der Syntech Plastics GmbH in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2021 3.877 T€ (Vorjahr: 986 T€). Das Investitionsvolumen ist somit stark gestiegen. Die Nettozugänge betreffen im Wesentlichen Maschinen (mehrere Spritzgießmaschinen) sowie Betriebsausstattung. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.841 T€ gestiegen. Innerhalb des Umlaufvermögens erhöhten sich die Vorräte um 390 T€. Während die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe um 799 T€ und die unfertigen Erzeugnisse um 56 T€ gestiegen sind, sind die fertigen Erzeugnissen und Waren um 302 T€ und der Saldo aus den geleisteten und erhaltenen Anzahlungen um 163 T€ zurückgegangen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 183 T€ und die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 2.161 T€. Die liquiden Mittel reduzierten sich um -893 T€. Die Kapitalstruktur entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Das bilanzielle Eigenkapital hat sich in 2021 von 6.901 T€ um 3,33% auf 7.131 T€ erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote ist aufgrund der durchgeführten Investitionen und der insbesondere damit im Zusammenhang stehenden Aufnahme von Bankdarlehen von 69,8% auf 49,3% gesunken. Finanzlage Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich im Vergleich zum Vorjahr die Deckung des Anlagevermögens wie folgt dar:
Wie aus der Tabelle zu erkennen, ist das Anlagevermögen weiterhin vollumfänglich durch Eigenkapital finanziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten erhebliche Investitionen in das Anlagevermögen, die insbesondere durch die Aufnahme von Bankdarlehen finanziert wurden. Die Finanzierung der laufenden Auftragsabwicklung erfolgt sowohl durch Eigenkapital als auch durch Anzahlungen der Auftraggeber entsprechend des Auftragsfortschritts. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war im Geschäftsjahr aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die zur Verfügung gestellte Kreditlinie war im Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt ausreichend. Der nachstehend ermittelte operative CashFlow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.
Das positive Jahresergebnis ist in 2021 geringer ausgefallen als im Vorjahr. Aufgrund dessen verringerte sich der operative CashFlow. Die Möglichkeiten der Gesellschaft für Investitions oder Darlehenstilgungsmaßnahmen sind weiterhin gut. Ertragslage Wesentliche Kennzahlen zur Bestimmung der Ertragslage sind das Rohergebnis, der Jahresüberschuss sowie die Eigenkapitalrendite. Das Rohergebnis erhöhte sich im Geschäftsjahr um 1.763 T€. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Steigerung der Umsatzerlöse. Der Jahresüberschuss hat sich von 727 T€ um 497 T€ auf 230 T€ reduziert. Ursächlich hierfür waren die erhöhten Personalaufwendungen (+ 1.114 T€), die erhöhten Abschreibungen (+357 T€) sowie die erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+826 T€). Die erhöhten Personalaufwendungen sind auf die Reduzierung der Kurzarbeit im Vergleich zum Vorjahr sowie der gestiegenen Mitarbeiterzahl durch die Geschäftsübernahme der Plan B Engineering Solutions GmbH zurückzuführen. Das erhöhte Abschreibungsvolumen ist aufgrund von planmäßigen Abschreibungen im Zusammenhang mit den durchgeführten Investitionen entstanden. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich insbesondere die Raumkosten (Mieten/ Pachten sowie Energiekosten), die Reparaturen und Instandhaltungen für Maschinen und Werkzeuge, die Leasingaufwendungen für Maschinen sowie die Kosten der Warenabgabe. Aufgrund eines im Vergleich zum Vorjahr schwächeren Ergebnis vor Steuern sind die Steuern vom Einkommen und Ertrag um 159 T€ zurückgegangen. Zur Ermittlung der Eigenkapitalrendite wurde der Jahresüberschuss ins Verhältnis zum Eigenkapital gesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Eigenkapitalrendite um 7,3%Punkte von 10,5% auf 3,2%. Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens ist zufriedenstellend. Bei geordneten Finanz und Vermögensverhältnissen verfügen wir über eine Ertragskraft, die es uns erlaubt, das für eine stetige Geschäftsentwicklung erforderliche Eigenkapital weiterhin zu erwirtschaften. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Begleichung von Verbindlichkeiten war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung Die folgenden Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Auch in 2022 konnten wir unsere Kunden, trotz starkem Wettbewerb, neben unserem KnowHow und unserer Flexibilität, weiterhin durch unsere hohe Kunden- und Serviceorientierung, unser ausgeprägtes Kosten- und Qualitätsbewusstsein sowie durch unsere Leidenschaft für Ordnung und Sauberkeit überzeugen. Hier konnten wir unseren Kunden jederzeit gewährleisten, dass die gewohnten Standards bei Syntech nicht unter der Coronapandemie und der Energiekrise leiden mussten. Die Auftragslage in der E-Mobilität konnte in 2022 ausgebaut und Neukunden dazu gewonnen werden. Hinzu kommen Neuaufträge im Bereich Landwirtschaft und Gartenlandschaftsbau. Neuprojekte in der Automobilindustrie konnten trotz Verzögerungen aufgrund kundenseitiger Kurzarbeit erfolgreich gestartet werden. Mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine wurde Syntech Plastics von starken Kostensteigerungen bei Rohmaterialien, Energie, Transportleistungen sowie Verpackungen getroffen. Aufgrund von Projekten mit hohen Stückzahlen ist im Jahr 2022 mit einer Umsatzsteigerung zu rechnen, welche sich auch in den Kapazitätsplanungen unserer Kunden deutlich widerspiegelt. Damit einhergehend und trotz der Kostensteigerungen erwarten wir für das Jahr 2022 einen höheren Jahresüberschuss als in 2021. Chancen und Risiken Unser Unternehmen verfügt über einen festen Kundenstamm mit weiterem Fokus auf Groß und Kleinkunden. In 2021 konnten zu dem bestehenden Kundenstamm noch weitere Branchen und Kunden hinzugewonnen werden. Dies ist darauf zurück zu führen, dass die Kunden Verlagerungen durchgeführt haben, da diverse Lieferanten in eine Lieferunfähigkeit geraten sind. Als Problemlöser wurden wir in vielen Projekten dazu gebeten und konnten so neue Aufträge für uns gewinnen. Deshalb war und ist es immer wichtig, die Kundenkontakte und Kontakte zu potenziellen Kunden zu pflegen, was trotz der schwierigen Situation immer im Fokus war. Darüber hinaus haben sich durch die Übernahme des Geschäftsbereichs eines Wettbewerbers neue Auftragsmöglichkeiten und Kontakte ergeben. Die in 2021 getätigten Investitionen bieten uns die Möglichkeit, den gestiegenen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung im Elektroniksektor investieren wir weiterhin in neue Technologien um uns damit auf dem Markt noch weiter und besser zu positionieren. Beispielsweise wurde in eine 2.700 Tonnen Maschine investiert, damit die Marktfähigkeit und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal erhalten bleibt. Darüber hinaus wurden Planungen für ein neues Logistikzentrum gestartet. Nahe am Puls der Zeit zu sein und uns stetig weiterzuentwickeln ist unsere Devise. Mit unseren Zertifizierungen, die für potentielle langfristige Kunden eine Grundvoraussetzung sind, erfüllen wir eine der Hauptanforderungen für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Des Weiteren arbeiten wir stetig an einer ansprechenden und positiven Außendarstellung, um uns so optimal und der Realität am Nächsten präsentieren zu können. Syntech Plastics ist aufgrund der globalen Geschäftsaktivitäten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Als Risiko gilt dabei ein Ereignis, eine Handlung und/oder eine unterlassene Handlung mit der Möglichkeit negativer Auswirkungen auf das Unternehmen. Die Risikostrategie ist fester Bestandteil in der Unternehmensstrategie von Syntech Plastics und koexistiert neben der Geschäftsstrategie. Die Risikokultur von Syntech Plastics ist gekennzeichnet durch risikobewusste Entscheidungen und auf den Grundsätzen eines vorsichtigen Kaufmanns basierendes sorgfältiges Handeln. Risiken und Unsicherheiten bringen insbesondere die politischen Auseinandersetzungen und Handelskonflikte zwischen den USA und China. In neuen Projekten werden wir entstehende Preiserhöhungen im Rohstoffeinkauf berücksichtigen. Bei bestehenden Projekten werden Neuverhandlungen mit Kunden geführt, wenn die Preiserhöhung die in den Angeboten berücksichtigten Erhöhungen überschreiten. Im Allgemeinen wird das gegenwärtig hohe Inflationsniveau die Beschaffungskosten erhöhen. Unsere Verkaufspreise werden im Wesentlichen von Energie- und Materialpreisen bestimmt. Als Produktionsunternehmen spielt der Bereich Energie eine große Rolle. Hier arbeiten wir an Partnerschaften, damit die Energiebeschaffung zu guten Konditionen weiterhin stabil bleibt. Für die Jahre 2022 und 2023 erwarten wir allerdings einen weiteren Anstieg der Material- und Beschaffungspreise. Im Geschäftsjahr 2021 zeichnete sich ab, dass es Schwierigkeiten in der Lieferkette bei der Rohstoffbeschaffung und der Elektronik gibt. Wir erwarten, dass sich die Unsicherheiten kurzfristig fortsetzen werden. In neuen Projekten werden wir entstehende Preiserhöhungen im Rohstoffeinkauf berücksichtigen. Bei bestehenden Projekten werden Nachverhandlungen mit Kunden geführt, wenn die Preiserhöhung die in den Angeboten berücksichtigten Erhöhungen überschreiten. Ebenfalls bergen die Folgen des Ukraine Kriegs Risiken. Im Februar 2022 marschierten russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine ein. Dieser Vorgang stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft deutliche Spuren hinterlassen wird. An den Güter und Finanzmärkten waren die Reaktionen sofort spürbar. Die demokratischen Staaten haben in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt, die langfristig erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben werden. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise, sind gegenwärtig kaum möglich. Wesentliche Risiken treffen die Realwirtschaft z.B. aus ihren Lieferketten (insbesondere hinsichtlich des Energiebedarfs und der Rohstoffversorgung), auf ihren Absatzmärkten, hinsichtlich der Kreditversorgung durch Banken oder aus Cyberangriffen. Weitere Risiken für die zukünftige Entwicklung ergeben sich auch aufgrund des Kostendrucks im Bereich der Personalkosten. Hier führt die Globalisierung der Märkte dazu, dass sich der Wettbewerb, insbesondere durch Niedriglöhne aus dem Ausland, verschärft. Durch die aktuelle Krise sind allerdings eine Vielzahl von Arbeitsplätzen gefährdet, sodass in diesem Bereich der Kostendruck abgemildert wird. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften, insbesondere Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik, Feinwerkmechaniker, Elektroniker und Anlagenführer ist vorhanden. Die Anforderungen an die Mitarbeiter im Bereich Qualifikation und Flexibilität nehmen mit der stetigen Erhöhung der Anforderungen unserer Kunden zu. Um hier den Bedarf decken zu können, werden wir im Unternehmen auch in Zukunft noch mehr in Aus, Fort und Weiterbildung investieren Die steigende Nachfrage nach Aufträgen mit hohen Stückzahlen ist natürlich auch mit Risiken in Zusammenhang mit der Finanzierung verbunden. Wir setzen hier weiterhin auf die Finanzierungen aus eigenen Mitteln sowie Bankdarlehen. Die vor allem in Europa geführte Diskussion zur Umweltbelastung durch Kunststoff kann negative Auswirkungen nicht nur auf das Geschäft, sondern auch auf die Rekrutierung von Fachpersonal haben. Chancen bietet weiterhin der Einsatz von Kunststoffen als nachhaltige und wirtschaftliche Alternative zu schwereren oder nicht recycelbaren Materialien. Der Einsatz von Kunststoffen kann so den CO 2-Ausstoß senken bzw. die Aufbereitung von Trinkwasser oder den Transport von erneuerbaren Energien über weite Strecken ermöglichen. Dabei sind hochfunktionelle Kunststoffe mit individuellen Eigenschaften gefordert. Die Strategie von Syntech Plastics ist darauf ausgerichtet, die Produkteigenschaften technologisch permanent weiterzuentwickeln und das Materialportfolio auszubauen. Bereits heute sind über 85 Prozent der Syntech Produkte recyclebar. Syntech Plastics sieht das Chancenpotenzial mittel- und langfristig auf einem nach wie vor guten Niveau. Gegenüber dem Vorjahr sind die Chancen für das Geschäft von Syntech Plastics aufgrund der weltweiten Rezessionsgefahr leicht gesunken. Die Auswirkungen insbesondere infolge einer drohenden Energiekriese und daraus resultierende Verwerfungen an den Rohstoff- und Absatzmärkten können derzeit nicht verlässlich prognostiziert werden. Kurzfristig planen wir wie oben beschrieben mit auskömmlichen Ergebnissen. In 2021 mussten wir die von unseren Finanzpartnern zur Verfügung gestellten Kredit- und Bürgschaftsrahmen für neue Investitionen nicht ausschöpfen. Die Ausstattung mit liquiden Mitteln war im Berichtsjahr sehr gut. Bemerkenswerte Einzelrisiken bestehen nicht. Auch die Summe der vorhandenen Risiken lässt eine Gefährdung des Fortbestandes des Unternehmens nicht erkennen, da mögliche Einflussfaktoren und Risiken auf ständigem Prüfstand sind.
Steinfeld, den 9. Februar 2023 SYNTECH PLASTICS GMBH - Geschäftsführung - Die Feststellung des Jahresabschlusses und Lageberichts erfolgte am 14.02.2023. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Syntech Plastics GmbH, Steinfeld (Oldenburg) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Syntech Plastics GmbH, Steinfeld (Oldenburg), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syntech Plastics GmbH, Steinfeld (Oldenburg), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dinklage, 10.02.2023 Bode
& Wehming Partnerschaft mbB
Christopher Wehming, Wirtschaftsprüfer Christian Bode, Wirtschaftsprüfer |
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