Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
KAUBIT Aktiengesellschaft
Industriestraße 1, 49413 Dinklage, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Withold Schulz seit 29.8.2012 | Prokura |
Irene Wilhelm seit 23.12.2011 | Prokura |
Sylvia Selting seit 24.10.2005 | Vorstandsmitglied |
Rüdiger Selting seit 24.10.2005 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KAUBIT AktiengesellschaftDinklageJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024BILANZEN ZUM 31. DEZEMBER 2024 UND 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGEN FÜR DIE GESCHÄFTSJAHRE 2024 UND 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Erläuterungen zur Bilanz V. Sonstige Pflichtangaben I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Gesellschaft ist unter der Firma KAUBIT Aktiengesellschaft im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter der Nummer HRB 111274 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist 49413 Dinklage, Industriestraße 1. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) sowie nach den Vorschriften des AktG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft beabsichtigt, die Erleichterungen des § 327 HGB bei der Offenlegung in Anspruch zu nehmen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 265 I 2, 266 ff. HGB). III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer gem. § 253 III HGB beträgt 3 bis 5 Jahre. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung notwendiger Anschaffungsnebenkosten. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener und notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nennwerten angesetzt. Forderungen in Fremdwährungen bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Uneinbringliche Posten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden einzelwertberichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf den Nettoforderungsbestand (ohne Umsatzsteuer und unter Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen) gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. ihrem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen bzw. Einzahlungen erfasst, die Aufwand bzw. Ertrag nach dem Stichtag betreffen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestanden zum Abschlussstichtag nicht. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 52.000,00 und ist eingestellt in 520 Stammaktien zum Nennbetrag von € 100,00. Sämtliche Aktien lauten auf den Namen. Die KAUBIT AG hält zum 31. Dezember 2023 somit 52 eigene Anteile, die einem Betrag von nominal 5.200 € beziehungsweise 10% des Grundkapitals entsprechen. In der Hauptversammlung vom 4. April 2024 wurde über die Verwendung des Bilanzgewinns beschlossen. In die satzungsmäßige Rücklage wurde gemäß § 21 Abs. 2 der Satzung ein Viertel des Jahresüberschusses eingestellt. Fünf Prozent des Nennbetrags je Stückaktie, dies entspricht 26,00 EUR je Stückaktie, wurden als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Der restliche Bilanzgewinn in Höhe von 870.193,30 € wurde in andere Gewinnrücklagen eingestellt. Weiterhin wurde eine Ausschüttung aus anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 5,0 Mio. EUR an die Aktionäre beschlossen. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die im allgemeinen Geschäftsverkehr üblichen Sicherheiten (Eigentumsvorbehalte) besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit 67 T€ (Vorjahr: 94 T€) auf Verbindlichkeiten aus Steuern sowie mit 0 T€ (Vorjahr: 0 T€) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 5. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten der KAUBIT-Chemie-Fabrikation Dinklage GmbH & Co. KG im Rahmen von Bürgschaften in Höhe von T€ 732. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der positiven Finanzlage der Gesellschaft aktuell nicht zu rechnen. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzten sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
V. SONSTIGE PFLICHTANGABEN 1. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Zusätzlich beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt zwei Vorstandsmitglieder. 2. Vorstand Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch
geführt. Auf die Angaben der Gesamtbezüge an die Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht satzungsmäßig und gegenwärtig aus drei Mitgliedern:
Der Aufsichtsrat enthielt im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtvergütung von T€ 9 (Vj.: 6 T€). Die Forderungen gegenüber einem Aufsichtsratsmitglied aus gewährten Darlehen entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Die gewährten Darlehen im Berichtsjahr wurden zu einem Zinssatz von 5 % p.a. ausgegeben. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ergeben. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.164 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dinklage, den 13. März 2025 KAUBIT Aktiengesellschaft Sylvia Selting, Vorstandsvorsitzende Rüdiger Selting, Vorstand ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2024
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024GLIEDERUNGI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Bericht über Zweigniederlassungen VI. Bericht über eigene Aktien I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die KAUBIT Aktiengesellschaft ist seit mehr als fünf Jahrzehnten in der Herstellung und im Handel für Systemabdichtungsbaustoffe am einzigen Standort in Dinklage tätig. Der Vertrieb unserer hochwertigen Produkte, die als Verbundabdichtung unter keramischen Belägen, Sockelabdichtungen beim Wärmedämmverbundsystem und Holzständerwerk sowie Bauwerksabdichtung ihre Anwendung finden, erfolgt national und international an Systemanbieter der Bau- und Baustoffindustrie. Als inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen mit rund 73 Mitarbeitern entwickeln wir effiziente Systemlösungen, die jeweils individuell auf die hohen Erwartungen und Wünsche unserer Private-Label Kunden abgestimmt sind. Unser Produktportfolio umfasst neben mineralischen Produkten auch Verbundabdichtungs- und Beschichtungssysteme sowie ergänzende Produkte wie Dichtbänder und Formteile. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne findet in unserem Unternehmen statt. So forschen wir laufend in unserem betriebseigenen Labor, um neue Produkte zu entwickeln. Dabei werden sämtliche Produkte vor der Marktreife einer umfangreichen Testphase unterzogen, um zu gewährleisten, dass diese die gewünschte Wirkung erzielen. Hinzu kommen regelmäßige Prüfungen in Zusammenarbeit mit unabhängigen Instituten. Gegenstand unserer Herstellungstätigkeit ist die innovative Verfahrenstechnologie zur Herstellung von Abdichtungsbaustoffen im Industrie- und Gewerbebau. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft sind unsere Mitarbeiter, deren Impulse ständig in die Weiterentwicklung unseres Angebotsportfolios einfließen. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2024 um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Wirtschaftsleistung sank somit im zweiten Jahr in Folge. Das BIP lag im Jahr 2024 nur noch 0,3 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Die deutsche Exportwirtschaft sah sich auf wichtigen Absatzmärkten stärkerer internationaler Konkurrenz ausgesetzt. Die deutschen Exporte sanken, obwohl der Welthandel im Jahr 2024 insgesamt zunahm. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des verarbeitenden Gewerbes geriet weiter unter Druck. Dazu trugen die immer noch hohen Energiekosten bei. Darüber hinaus hielten sich die privaten Haushalte mit Käufen zurück, auch aus Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Ein erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten hemmten auch die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Die Bauinvestitionen wurden zusätzlich durch weiterhin hohe Baupreise belastet. In diesem Umfeld schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 weiter. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2025) Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,3 Prozent. Wachstumsimpulse dürften dabei vor allem von den privaten Konsumausgaben und im Jahresverlauf auch von den Investitionen ausgehen. Angesichts im Jahresdurchschnitt noch rückläufiger Exporte bei gleichzeitig steigenden Importen ist vom Außenhandel ein spürbar negativer Wachstumsbeitrag zu erwarten. Die Bundesregierung geht für das laufende Jahr aufgrund der moderaten konjunkturellen Erholung von einer Stagnation der Erwerbstätigkeit aus; die Arbeitslosigkeit dürfte zunächst weiter zunehmen. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte im Jahresdurchschnitt knapp oberhalb der Zielmarke von 2 Prozent bei 2,2 Prozent liegen. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2025, Pressebericht vom 29.01.2025 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) Bei einem Produktionsplus von 4 % in der Chemischen Industrie, ohne Pharma, sank der Umsatz auf insgesamt 221 Milliarden Euro um 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz im Inlandsgeschäft fiel um 4 % auf 82 Milliarden Euro. Der Auslandumsatz verringerte sich um 1 % auf 139 Milliarden Euro. Die Produktionsanlagen wurden 2024 im Schnitt nur zu 75 Prozent ausgelastet. Seit nunmehr vier Jahren in Folge liegt die Chemiebranche damit deutlich unter dem notwendigen Grundwert für einen rentablen Betrieb. Als Konsequenz wurden in den vergangenen Monaten erste Anlagen dauerhaft geschlossen. Weitere Stilllegungen werden wohl folgen. Der Jahresumsatz 2024 im Bauhauptgewerbe verzeichnete einen realen Umsatzrückgang von 3,5 %. Die Baupreise sind im Jahr 2024 um etwa 2 % gestiegen, die Zahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ist auf rund 918.000 gesunken. Aufgrund des Nachfrageeinbruchs planen immer mehr Bauunternehmen, in den kommenden Monaten Personal abzubauen. Die Bundesregierung hat bereits 2021 das Ziel ausgerufen, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu errichten. Dieses Ziel wurde seitdem deutlich verfehlt. Dies ist auch auf die weitere Verschärfung der energetischen Standards bei gleichzeitiger Kürzung der Neubauförderung zurückzuführen. Ein anhaltend großes Problem ist auch die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt. (Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. 29.01.2025) 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2024 wurde bedingt durch gestiegene Bezugskosten, hohen Zinsen und Energiekosten, strenge Bauvorgaben und drastisch durch die politischen Rahmenbedingungen sehr negativ beeinträchtigt. Es führte zu einem auftragsbedingten Umsatzrückgang in Höhe von 8,57 %. Dies lag 2,57 % über unserer Prognose im Sinne eines höheren Umsatzrückgangs als erwartet. Trotz der unerfreulichen Auswirkungen blicken wir unter diesen Umständen auf ein, der Gesamtentwicklung unserer Branche geschuldet, akzeptables, wenn auch sehr schwieriges Geschäftsjahr zurück. Die für uns wichtigste Kennzahl hinsichtlich des Betriebsaufwandes, die Materialaufwandsquote, zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut relativ stabil bei etwa 50 %. Die unterjährige Auftragslage war wesentlich von der Entwicklung der Baubranche beeinflusst, sodass es uns möglich war, ohne nennenswerte Schwankungen konstant zu fertigen. Die Mitarbeiteranzahl hat sich im Geschäftsjahr, auslastungsbedingt, um 6 Personen auf durchschnittlich 73 Beschäftigte vermindert. Wir konnten auch im Einfluss der schwierigen konjunkturellen Gesamtsituation ein positives Jahresergebnis von T€ 681 erzielen. Dieses lag jedoch bedauerlicherweise weit unterhalb der in den Vorjahren erzielten Jahresergebnisse. (- 41,45 % gegenüber dem Vorjahr). 3. Lage a) Ertragslage Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 ist maßgeblich durch die Reduzierung des Umsatzes von 8,57 % geprägt, welches im Wesentlichen im Inland generiert wurde. Die Reduktion der Umsatzerlöse ergibt sich insbesondere mengenbedingt durch eine reduzierte Auftragslage im Zusammenhang mit der Entwicklung der Baubranche. Von den Umsatzlösen werden rund 65 % im Inland erwirtschaftet und rund 35 % im Ausland. Die Materialaufwendungen - der mit Abstand größte Kostenblock - sank proportional zum Vorjahr und liegt auf dem vergleichbaren Niveau. Die Personalkosten sind absolut um T€ 154 gegenüber dem Vorjahr reduziert. Aufgrund des gleichzeitigen Umsatzrückgangs ist die Personalaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte gestiegen. Innerhalb der Position der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem die Pachtaufwendungen für bewegliches und unbewegliches Inventar, die Ausgangsfrachten und die Instandhaltungsaufwendung, von zentraler Bedeutung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich um T€ 29 reduziert. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir einen operativen Cash Flow von T€ 734 (Vj. T€ 377) generieren. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Kurzfristige Liquiditätsengpässe sind nicht absehbar. Zum Bilanzstichtag verfügten wir über einen Finanzmittelbestand in Höhe von T€ 3.819. Die Gesellschaft war jederzeit uneingeschränkt in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Darüber hinaus hat unsere Gesellschaft Kreditlinien in Höhe von T€ 225,0 so dass Liquiditätsengpässe nicht auftreten. Diese Kreditlinie wurde von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr nicht in Anspruch genommen. Infolgedessen bestehen zum Bilanzstichtag keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr in Folge einer Ausschüttung an die Aktionäre geändert. Durch die Thesaurierung der erwirtschafteten Jahresergebnisse der letzten Jahre sowie der Ausschüttung im Jahr 2024 entwickelte sich die Bilanzsumme auf T€ 11.034 (Vj. T€ 15.542). Die vorhandene Liquidität wird in einem nicht unerheblichen Umfang als Ausleihung an unsere Verpächterin, die KAUBIT-Chemie-Fabrikation Dinklage GmbH & Co. KG, weitergereicht, um notwendige Investitionen in die Erweiterung der Produktions- und Lagerfläche zu ermöglichen. Die Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich in 2024 auf T€ 131 und überschritten die Abschreibungen um T€ 61. Die Kapitalstruktur ist mit einer Eigenkapitalquote von über 94 % mehr als ausgewogen und liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt und gegenüber dem Vorjahr (95 %) aufgrund der Ausschüttung leicht reduziert. Die Kapitalbereitstellung erfolgt fast vollständig aus eigenen Mitteln, sodass der Fremdkapitalbedarf eine untergeordnete Rolle spielt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl Umsatz pro Mitarbeiter heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr um 3 % gesunken. Wesentliche Ursache sind die mengenbedingt gesunkenen Umsatzerlöse. Zusätzlich wird das Unternehmen durch die Kennzahlen EBIT-Rendite und Umsatzrendite gesteuert. Wichtiger Leistungsindikator ist für uns des Weiteren der Cashflow. Die EBIT-Rendite und die Umsatzrendite sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, da die nicht umsatzunabhängigen Aufwendungen nicht kurzfristig reduzierbar sind. Der Cashflow im Sinne des operativen Cashflows ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 357 auf T€ 734 gestiegen. Wesentliche für den Anstieg des operativen Cashflows ist die Reduktion des Bestands des Umlaufvermögens - insbesondere der Wertpapiere. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt weiter als stabil bezeichnet werden. III. PROGNOSEBERICHT In der Branche herrscht Stagnationsstimmung. Die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Der Verband der Chemischen Industrie erwartet wegen hoher Erzeugerpreise und niedrigem Auftragsbestand mit 0 % Umsatzzuwachs. (Quelle: VCI Pressemitteilung vom 13.12.2024) Die Bauindustrie erwartet für das Jahr 2025 einen weiteren Rückgang um rund 1,4 %. Während die Baupreise im Vorjahr um etwa 2 % stiegen, wird für das Jahr 2025 ebenfalls eine Steigerung um rund 2 % erwartet. Weiterhin wird für das Jahr 2025 ein Rückgang der Beschäftigten um 1 % auf etwa 910.000,00 Beschäftigte prognostiziert. Aufgrund des Nachfrageeinbruchs planen immer mehr Bauunternehmen, in den kommenden Monaten Personal abzubauen. Wir sehen für das Geschäftsjahr 2025 grundsätzlich, trotz der momentan erheblichen Risiken auf den nationalen und internationalen Absatzmärkten, weiterhin positive Entwicklungschancen für unser Unternehmen. Ein starker Vertrieb gepaart mit einer hochwertigen und marktbekannten Produkt-Qualität wird dies unterstützen. Wesentliche Änderungen der Vertriebs- und Produktpolitik sind nicht geplant. Intensive Kontakte zu Kunden und Lieferanten bestärken unsere Position im Markt, so dass wir langfristig ein ernst zu nehmender Marktbegleiter bleiben werden. Unsere Marktposition wird ferner durch die kontinuierlich und konsequent ausgelegte Strategie, Service und Qualität weiter zu optimieren, gefestigt. Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025 ist sehr herausfordernd. Insgesamt erwarten wir für die Bauwirtschaft ein Jahr der stabilen, aber gedämpften Entwicklung. Einige Sektoren wie die Infrastruktur und der industrielle Bau könnten positiv abschneiden, während der Wohnungsbau weiterhin mit großen Unsicherheiten zu kämpfen haben dürfte. Eine leichte Erholung der Lage in der Bauwirtschaft, erwarten wir frühestens Anfang 2026, getrieben durch Infrastrukturprojekte, Wohnungsrenovierungen und Investitionen in den Wohnungsbau. Die Ungewissheit der gesamtwirtschaftlichen Situation, geprägt von Zinsentwicklung, Inflation und der außerordentlichen, momentanen politischen Entwicklung die weder in Deutschland noch weltweit aktuell von uns eingeschätzt werden kann, erschwert in hohem Maße eine Prognose. Unsere Planung geht von einem Umsatzrückgang von bis zu 6,5 % für 2025 aus. Der Auftragsbestand im Jahresverlauf lässt unsere Planung realistisch erscheinen. Unser Ziel ist es den Fixkostenbereich durch verstärkte Rationalisierungsmaßnahmen zu reduzieren, sowie den Bereich der Lohn-, Energie- und Logistikkosten angepasst an diese Situation konstant zu halten. Bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren wird erwartet, dass der Umsatz pro Mitarbeiter ebenfalls leicht rückläufig ist. Bezüglich der EBIT- und Umsatzrendite wird von leicht reduzierten Renditen im Vergleich zum Jahr 2024 ausgegangen. Der Cashflow im Sinne des operativen Cashflows wird aufgrund der geringeren Umsatzerlöse ebenfalls auf einem leicht rückläufigen Niveau prognostiziert. Wir stehen 2025 vor erheblichen Herausforderungen, die durch strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel, hohe Baukosten und rückläufige Auftragseingänge verschärft werden. Durch die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse in allen Bereichen unseres Unternehmens und bei weiterhin steigender Nachfrage nach unseren Produkten, rechnen wir für das Geschäftsjahr 2025, unter Vorbehalt der zu erwartenden unabsehbaren obengenannten Herausforderungen, mit einem leicht verminderten Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Unser Unternehmen ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Branchenrisiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Hierzu zählen unter anderem das Absatzmarktrisiko, das Beschaffungsmarktrisiko, die Konjunktur, die politische Entwicklung sowie das Bonitätsrisiko. Der Vorstand ist sich dieser Risiken bewusst und beobachtet daher sich abzeichnende Veränderungen gewissenhaft. Das Absatzmarktrisiko ist geprägt von der sinkenden Nachfrage in der Baubranche, die wiederrum im Zusammenhang mit der Konjunktur steht. Aufgrund dessen ergibt sich das Risiko eines geringeren Auftragsbestands und somit von sinkenden Umsatzerlösen bei gleichbleibenden Fixkosten. Die Volatilität der Einkaufspreise erhöht das Beschaffungsmarktrisiko und reduziert die Umsatzrendite. Gegen unsere Marktbegleiter muss weiterhin mit innovativen Verkaufsstrategien, effizienten Fertigungsprozessen, Innovationen und gutem Service agiert werden. b) Ertragsorientierte Risiken Risikofaktoren, die sich wesentlich auf die Ertrags- Finanz- und Vermögenslage auswirken könnten, sehen wir in der sinkenden Baukonjunktur, der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie der Entwicklung der Kapitalmarktzinsen, der Inflation und der Sicherheit der Energieversorgung. Darüber hinaus können sich durch die weiterhin vorhandenen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, ertragsorientierte Risiken ergeben. c) Personalrisiken Der sich durch sämtliche Branchen durchziehende Fachkräftemangel stellt auch für die KAUBIT Aktiengesellschaft ein Risiko dar, dem sich die Gesellschaft zwangsläufig nicht entziehen kann und mit aktiver Mitarbeitersuche begegnet. d) Finanzwirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Es besteht zudem ein Marktpreisrisiko aus den Wertpapieren. Zum Stichtag bestehen diversifizierte Wertpapiere in Höhe von 592 TEUR. Die Wertpapiere unterliegen der Volatilität des Marktpreises. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. e) Risiken aus dem Einsatz von Informationstechnologie Um die Unternehmensprozesse abbilden zu können, werden unterschiedliche Software- und IT Systeme genutzt, die durch interne Ausfälle oder externe Angriffe unterbrochen oder anderweitig beeinträchtigt werden können. Um ein Minimum an Ausfallzeiten und ein hohes Maß an Datensicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, wird das IT-System überwacht und permanent weiterentwickelt. Um einen Cyberangriff zu vermeiden, werden Mitarbeiter regelmäßig über die Risiken und Vorsichtsmaßnahmen geschult. 2. Chancenbericht Unser Unternehmen hat als etablierter, leistungsfähiger, innovativer und moderner Systemanbieter bauchemischer Produkte eine gute Position auf dem Markt erzielt. Daher sehen wir unser Unternehmen auch weiterhin auf Wachstumskurs. Zusätzliches Umsatzpotential sehen wir weiter sowohl auf nationalen sowie internationalen Märkten. Wir werden weiterhin mit innovativen Verkaufsstrategien, effizienten Herstellungsmethoden, kontinuierlichen Verbesserungsprozessen und gutem Service agieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit durch konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden stabilisieren. 3. Gesamtaussage Insgesamt hat die schwierige konjunkturelle Situation im Baubereich maßgeblich zur Verschlechterung unseres Betriebsergebnisses beigetragen. Die Kombination aus rückläufigen Aufträgen, steigenden Kosten, höheren Finanzierungskosten und dem Fachkräftemangel stellt uns vor erhebliche Herausforderungen. Angesichts dieser Faktoren müssen wir unsere Geschäftsstrategien anpassen, um den Herausforderungen zu begegnen und langfristig wieder ein stabiles Wachstum zu erzielen. Dazu gehören unter anderem eine verstärkte Fokussierung auf Effizienzsteigerungen, das Ausnutzen von Kostensenkungspotenzialen und eine intensive Auseinandersetzung mit zukünftigen Markttrends. Wir betrachten unsere Marktposition als gefestigt, sodass keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten sind. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in steigenden Rohstoffpreisen bedingt durch Material- und Kapazitätsengpässe, sowie die Problematik der abnehmenden Bauinvestitionen infolge schlechterer Finanzierungskonditionen, der übergreifenden Bürokratie und der politischen Rahmenbedingungen. Ebenso belastet die abgesenkte staatliche Förderung bei gleichzeitig gestiegener Energieeffizienzanforderung die Nachfrage der Investitionen in der Bauwirtschaft. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Unsicherheiten aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. VI. BERICHT ÜBER EIGENE AKTIEN Zu den Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG zu den eigenen Aktien wird auf den Anhang verwiesen.
Dinklage, den 13. März 2025 Sylvia Selting, Vorsitzende des Vorstands Rüdiger Selting, Mitglied des Vorstands In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KAUBIT Aktiengesellschaft, Dinklage Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KAUBIT Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KAUBIT Aktiengesellschaft, Dinklage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lohne, den 13. März 2025 MSH
GmbH
Blömer, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat während des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Pflichten und Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich im Laufe des Geschäftsjahres 2024 über alle bedeutenden Vorgänge der KAUBIT Aktiengesellschaft informiert und diese zeitnah mit dem Vorstand diskutiert. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat und insbesondere der Aufsichtsratsvorsitzende vom Vorstand schriftlich und persönlich regelmäßig über die Entwicklung des Geschäftes und die Lage der Gesellschaft berichten lassen und die Geschäftsführung überwacht. Somit hat der Aufsichtsrat in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Vorstand die Leitung und die Strategie der KAUBIT Aktiengesellschaft im Rahmen seiner Überwachungsfunktion begleitet. Es wurden alle Maßnahmen, die nach Gesetz oder Satzung der Zustimmung bedürfen, eingehend erörtert und die notwendigen Entscheidungen getroffen. Hierzu zählen vor allem die Erörterung der Investitionen und Finanzierung sowie der intensiven Diskussion der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft. Die MSH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Lohne, hat gemäß des Beschlusses der Hauptversammlung vom 04. April 2024 den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht der KAUBIT Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 geprüft und in seinem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erklärt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt und dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Geschäftsjahres 2024 wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrates zur Prüfung zur Verfügung gestellt. Der testierende Abschlussprüfer stand für Erläuterungen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat nach eingehender Erörterung und Beratung den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach abschließender Prüfung hat der Aufsichtsrat daher den vom Vorstand vorgelegten Lagebericht, den Jahresabschluss und den Vorschlag zur Gewinnverwendung per 31. Dezember 2024 in seiner Sitzung am 18.03.2025 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat tagte zweimal im Geschäftsjahr 2024 und setzte sich zum 31.12.2024 wie folgt zusammen:
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen besonderen Dank und seine Anerkennung für die geleistete Arbeit und das erzielte Ergebnis aus.
Dinklage, 18.03.2025 KAUBIT Aktiengesellschaft Der Aufsichtsrat Bernhard Taute, Vorsitzender |
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