Bartscher Real Estate Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter-Michael Wester seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
René Witkenkamp seit 30.6.2023 | Prokura |
Matthias Thiele seit 7.1.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.74% | |
C****** A******** | 8.17% |
D***** A****************** | 8.04% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bartscher GmbHSalzkottenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen Die Bartscher GmbH ist seit Jahren als Marke von Großküchengeräten für den professionellen Einsatz im In- und Ausland bekannt. Wir bieten ein Vollsortiment für alle Einsatzbereiche in der Profi-Küche. Neben einem umfangreichen Produktangebot sind die hohe Warenverfügbarkeit und kundennahe Dienstleistungspakete wichtige Erfolgsfaktoren der Kaufentscheidung unserer Kunden. Fachhändler sowie Cash- und Carry-Unternehmen sind unsere Hauptvertriebskanäle sowohl national und international in über 80 Ländern. Unsere Kunden begleiten wir auch im gesamten Projektmanagement von Küchenprojekten über die Realisierung bis zum After-Sales-Service. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist, gegenüber dem Vorjahr, im Kalenderjahr 2023 um ca. 0,3 % gesunken. Im Sektor Gastronomie hat in 2023 ein preisbereinigter Umsatzrückgang in Höhe von 0,9 % stattgefunden; ohne die Normierung der Preise weist das Statistische Bundesamt in diesem Sektor eine nominale Steigerung in Höhe von 7,2 % gegenüber dem Jahr 2022 aus. Damit liegt der Umsatz in der Gastronomie zu realen Preisen weiterhin unter dem zeitlichen Niveau vor der Corona-Epidemie (Vergleichsjahr 2019), lediglich auf Basis von nominalen Preisen liegt eine Steigerung vor. 2.2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 wurden, analog der Vorjahre, im Wesentlichen durch den Vertrieb an den Fachhandel im In- und Ausland sowie mit Großkunden aus dem sog. "Cash & Carry"-Bereich erzielt. Die Umsätze konnten im laufenden Jahr sowohl national, als auch international, gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Im Laufe des Jahres wurde eine neue Servicehalle erfolgreich in Betrieb genommen. Die neue Räumlichkeit ermöglicht es, alle servicerelevanten Abteilungen zusammenzuführen. Damit wird eine Produktivitätssteigerung und ein noch höherer Servicegrad gegenüber unseren Kunden erreicht. Die im Berichtszeitraum realisierte IOT-Anbindung ausgesuchter Produkte stellt einen wichtigen Schritt in der Digitalstrategie des Unternehmens dar und ermöglicht die Etablierung neuer Geschäftsmodelle. Wir ermöglichen damit einen digitalen Kommunikationskanal zu unseren Kunden und verbessern erheblich den Mehrwert für die Kunden. Auch in 2023 haben wir wieder an relevanten nationalen und internationalen Messen teilgenommen. Der Krieg in der Ukraine hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf unser Unternehmen. 2.3. Lage der Bartscher GmbH 2.3.1 Ertragslage Die Bartscher GmbH verzeichnet für 2023 ein sehr ordentliches Geschäftsjahr, mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von EUR 8,3 Mio. Bei gestiegenen Umsätzen beträgt das Rohergebnis EUR 30,5 Mio. (Vorjahr: EUR 28,2 Mio.) Der Umsatzanstieg konnte im Bereich Fachhandel sowohl im Inland als auch im Ausland realisiert werden. Bezogen auf den realisierten Umsatz konnte das anteilige Rohergebnis von rund 45 % auf ca. 47 % gesteigert werden. Der Personalaufwand ist bedingt durch Personaleinstellungen, Gehaltssteigerungen sowie aus der Gewährung von Inflationsausgleichsprämien gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden rund 84 Vollzeitmitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 81). Der Personalaufwand ist in Relation zum Umsatz von 10,8 % (Vorjahr) auf 11,7 % gestiegen. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist, im Verhältnis zum Umsatz, von 20,6 % auf 21,6 % aufgrund erhöhter Miet- sowie Fracht- und Vertriebskosten gestiegen. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Kapitalausstattung ist unter Berücksichtigung des erzielten Jahresüberschusses von EUR 5,7 Mio. (Vorjahr: EUR 5,4 Mio.) unverändert als sehr stabil zu bezeichnen. Die erforderlichen Finanzmittel waren aufgrund der Eigenkapitalausstattung sowie den in ausreichender Höhe zur Verfügung stehenden Kreditlinien stets vorhanden. Das Eigenkapital beträgt EUR 39,9 Mio. (Vorjahr: EUR 35,2 Mio.). Die Bilanzsumme hat sich um EUR 1,3 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite erhöhten sich die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen, im Hinblick auf die während des Geschäftsjahres getätigten Investitionen, zusammen um insgesamt EUR 0,5 Mio. Die Finanzanlagen (sonstige Ausleihungen) sind um EUR 13,1 Mio. angestiegen. Dieser Anstieg resultiert einerseits aus einer Umgliederung eines Mieterdarlehens aus den sonstigen Vermögensgegenständen (./. EUR 11,5 Mio.), sowie aus einer Erhöhung dieses Darlehens im Zusammenhang mit dem Bau einer Servicehalle. Die Umgliederung in die Finanzanlagen basiert auf einem Wechsel des Darlehensnehmers. Im Bereich des Umlaufvermögens sanken die Vorräte, durch eine Normalisierung der Lieferketten, um EUR 3,1 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, insbesondere aufgrund des Umsatzwachstums, leicht angestiegen in Höhe von EUR 0,3 Mio. Die liquiden Mittel konnten um EUR 1,9 Mio. erhöht werden. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,5 Mio. gestiegen. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um EUR 3,9 Mio. Dies resultiert im Wesentlichen durch den Abbau von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (./. EUR 3,9 Mio.) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (./. EUR 1,1 Mio.). Gegenläufig haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 1,1 Mio. erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 81,3 % (Vorjahr: 73,8 %). Die getätigten Investitionen betreffen sowohl Erweiterungs- als auch Ersatzinvestitionen. Die Rückstellungen betreffen hauptsächlich ungewisse Verbindlichkeiten für noch zu erteilende Kundengutschriften, Personal- und Gewährleistungskosten. 2.3.3 Gesamtaussage Die Bartscher GmbH verzeichnet für 2023 ein sehr ordentliches Geschäftsjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,1 Mio. gestiegen. 2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis betrachtet. Die Leistungsindikatoren liegen in Anbetracht der positiven Geschäftsentwicklung über den Planwerten. 3. Chancen- und Risikobericht Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Warenkreditversicherung. Wesentliche Risiken werden regelmäßig analysiert und bewertet. Soweit notwendig, werden Gegenmaßnahmen eingeleitet. Generell wird angestrebt, keine unkalkulierbaren Risiken einzugehen bzw. diese abzusichern. Kundenseitig werden Aufträge in der Regel durch eine entsprechende Warenkreditversicherung gegen Ausfall gesichert. Importe werden auf aktueller USD-Basis disponiert. Der Dollar wird aktuell als Kalkulationsbestandteil den Verkaufspreisen zugrunde gelegt. Ergänzende Kurssicherungsmaßnahmen zur Reduzierung des Währungsrisikos erfolgen kontinuierlich. Darlehen mit fester Laufzeit und variabler Verzinsung sowie Kontokorrentkredite werden durch Abschluss von Zinssicherungsmaßnahmen auf einen Festzins bzw. Maximalzins abgesichert. Risiken für den Bestand unseres Unternehmens sind nach unseren Erkenntnissen zurzeit nicht erkennbar. Die weiteren Auswirkungen des Ukraine Krieges könnten begrenzte Auswirkungen auf unser Unternehmen haben. Wir sehen darin aber kein wesentliches Risiko. 4. Prognosebericht Basierend auf unserer Markteinschätzung gehen wir in 2024 für wesentliche Teile unserer Vertriebsstruktur von einer weiterhin positiven Entwicklung aus und planen mit einem leicht steigenden Umsatzvolumen. Mit unserer Markenstrategie als Vollsortimenter sind wir international sehr gut für die unterschiedlichen Marktanforderungen aufgestellt. Im Hinblick auf die Materialeinkaufspreise und Frachtkostensituation gehen wir von einer moderaten Kostensteigerung aus. In Bezug auf die Währungskursentwicklung verfügt die Gesellschaft weiterhin über ein bereits seit Jahren erfolgreich eingesetztes, systematisches System zur Kurssicherung. Die Liquidität des Unternehmens ist durch die gute Kapitalausstattung, ausreichende Bankenlinien und den prognostizierten Cashflow des Folgejahres gesichert. Für 2024 erwarten wir ein moderat unter dem Vorjahr liegendes Ergebnis auf insgesamt solider Höhe. 5. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Zweigniederlassung in Österreich betrieben.
Salzkotten, den 2. April 2024 Bartscher GmbH gez. Andreas Heumüller, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Anlagenspiegel
B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Vorbemerkung Die Bartscher GmbH hat ihren Sitz in Salzkotten. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Paderborn unter der Nummer HRB 3042 eingetragen. Der Jahresabschluss der Bartscher GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Vorschriften der §§ 264 ff HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierung und Bewertungsgrundsätze Es werden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear über 3 bis 8 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entweder linear oder degressiv entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei der Gesellschaft ist die Abschreibung von Einbauten in fremden Gebäuden auf einen Zeitraum von 7 bis 20 Jahren festgelegt. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 13 Jahren. Zugänge beim beweglichen Anlagevermögen werden linear abgeschrieben, geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahresabschluss gemäß den Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG und § 6 Abs. 2a EStG berücksichtigt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen, werden niedrigere Werte angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten (ohne Fremdkapitalzinsen) mittels gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Soweit der am Bilanzstichtag beizulegende Wert niedriger ist, wird dieser Wert angesetzt. Die in den Vorräten liegenden Risiken, insbesondere infolge der Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Methoden nach dem Ansammlungsverfahren (projected unit credit method) errechnet worden. Biometrische Rechnungsgrundlage sind die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Gemäß Art. 76 Abs. 6 EGHGB wurde bei der Bewertung der Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr der durchschnittliche Marktzins der letzten 10 Jahre (1,82 %) anstatt des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre (1,74 %) berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB liegt ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.233,00 vor. Bei der Ermittlung wurden zudem jährliche Rentensteigerungen von 1,40 % bzw. 1,70 % unterstellt. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert, künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten, denen ein Devisengeschäft gegenübersteht, werden mit dem Absicherungskurs bewertet. Es werden Bewertungseinheiten i. S. d. § 264 HGB gebildet. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie liquide Mittel in Fremdwährungen, denen kein Devisentermingeschäft gegenübersteht, werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) sowie das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) gemäß § 256a HGB nicht beachtet. Aktive und passive latente Steuern werden auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und den Wertansätzen in der Handelsbilanz gebildet. Die sich ergebenden Steuerbelastungen und Entlastungen werden verrechnet. Soweit ein aktiver Überhang entsteht, wird dieser nicht angesetzt. Zum 31.12.2023 liegen ein Körperschaftsteuersatz von 15 % (zzgl. SolZ) und ein Gewerbesteuerhebesatz von 418 % zugrunde. C. Erläuterungen zur Bilanz Finanzanlagen In den Finanzanlagen wird die Beteiligung an der Bartscher Polska Sp. z o. o., Warschau, ausgewiesen. Der Anteilsbesitz ergibt sich wie folgt:
(Werte 31.12.2023) Die Angaben zum Anteilsbesitz werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die sonstige Ausleihung betrifft ein neu gewährtes Darlehen an die Bartscher Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG aus der Vorfinanzierung der Besitzübernahme der Betriebsgebäude in Salzkotten. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis in den sonstigen Vermögensgegenständen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7.806) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus zu erteilenden Gutschriften bzw. ausstehenden Rechnungen für nachgelagerte Kundenkonditionen, Rückstellungen für Eingangsfrachten, Gewährleistungsrückstellungen sowie Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten Der folgende Verbindlichkeitenspiegel zeigt Art und Fristigkeit: davon mit einer Restlaufzeit
Neben den üblichen Eigentumsvorbehalten aus Warenlieferungen bestehen keine Pfandrechte bzw. ähnliche Rechte oder Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 1.216 (Vorjahr: TEUR 64) und im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 15). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Längerfristige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Pachtverträgen über angemietete Gebäude und Ausstellungsräume sowie Kfz-, Fahrrad- und Mobiltelefon-Leasingverträgen. Sie betragen insgesamt TEUR 11.513 (Vorjahr: TEUR 8.820). Bewertungseinheiten und derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Währungsrisiken werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die Nominal- und Marktwerte der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:
Der Marktwert ist der Preis, der sich aus den am Stichtag vorhandenen Marktinformationen über Währungskurse und Zinsniveau ergibt und zu dem eine Partei die Rechte und/oder Pflichten von einer anderen Partei übernehmen würde. Die Devisentermingeschäfte (Sicherungsgeschäfte) werden gemäß § 254 HGB mit Fremdwährungsverbindlichkeiten, unbezahlter schwimmender Ware und geplanten Wareneinkäufen und Warenverkäufen in Fremdwährung (Grundgeschäfte) zu Bewertungseinheiten (Portfolio Hedge) zusammengefasst. Die gegenläufigen Wertänderungen gleichen sich grundsätzlich bis Ende 2025 vollständig aus, da Grund- und Sicherungsgeschäfte demselben Risiko ausgesetzt sind. Es besteht sowohl Währungsidentität als auch eine Übereinstimmung in den Basisparametern von Grund- und Sicherungsgeschäften. Die Voraussetzungen werden durch eine Gegenüberstellung der abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte mit den Grundgeschäften zum Stichtag sichergestellt. Die Umsetzung der geplanten Transaktionen ist unter Berücksichtigung der Erfahrungen mit vergleichbaren Transaktionen in der Vergangenheit höchst wahrscheinlich. Zum Stichtag werden Grundgeschäfte mit folgendem Volumen einbezogen:
Die Umrechnung der hier gezeigten Werte erfolgte mit dem Absicherungskurs. Das abgesicherte Risiko der zum Stichtag bestehenden Grundgeschäfte (Fremdwährungsverbindlichkeiten) entspricht der Differenz zwischen der Bewertung zum Absicherungskurs und der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs und beträgt TEUR 4. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden zu rd. 58 % im Inland und zu rd. 42 % im Ausland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 75), aus der Feststellung der Betriebsprüfung von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 13) und sonstige in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 27) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 98). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 145) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 50). Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 36). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aus der Veränderung der Pensionsrückstellung resultieren Zinsaufwendungen von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6). E. Ergänzende Angaben 1. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
2. Geschäftsführer Geschäftsführer ist
Auf die Angaben der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird aufgrund der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Organmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung von TEUR 349 (Vorjahr: TEUR 312) berücksichtigt. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers in Höhe von TEUR 50 setzt sich zusammen aus dem Honorar für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 35, sonstige Bestätigungsleistungen in Höhe von TEUR 3 sowie Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 12. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Salzkotten, den 2. April 2024 Bartscher GmbH gez. Andreas Heumüller, Geschäftsführer Der Jahresabschluss der Bartscher GmbH; Salzkotten, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 17.04.2024 festgestellt. Abweichend zum Ergebnisverwendungsvorschlag wurde in der Gesellschafterversammlung vom 2.10.2024 eine Gewinnausschüttung von TEUR 2.500 beschlossen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bartscher GmbH, Salzkotten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bartscher GmbH, Salzkotten - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bartscher GmbH, Salzkotten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 5. April 2024 Dr.
Stückmann und Partner mbB
Gäbel, Wirtschaftsprüfer Sander, Wirtschaftsprüferin |
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