ai-quanton GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Glück Dipl.-Betriebsw. seit 3.7.2017 | Liquidator |
Maximilian Wildberger seit 18.10.2016 | Prokura |
Sarah Bergerhausen seit 11.11.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AES Productionsystems AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
awetis engineering+manufacturing GmbHLaudenbachJahresabschluss zum 31.12.2014BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden im Berichtsjahr nach der degressiven und linearen Methode unter Fortführung der ursprünglichen Restnutzungsdauer berechnet. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur in den Fällen vorgenommen, in denen der beizulegende Wert den Buchwert aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung unterschreitet; im laufenden Geschäftsjahr waren außerplanmäßige Abschreibungen nicht vorzunehmen. 2. Umlaufvermögen Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde im Einzelfall durch Bildung einer entsprechenden Wertberichtigung Rechnung getragen. 3. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich war. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch künftige zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Entwicklungsausgaben von EUR 277.285,00 (Roboflex Module) aktiviert. 2. aktive latente Steuern Die als Bilanzierungshilfe aktivierten latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und betreffen die Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen als auch die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen übliche Abgrenzungen für nachlaufende Kosten und Garantieversprechen sowie die Kosten der Erstellung des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen, Zeitguthaben und Urlaubsrückstände. 4. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitverhältnissen werden bei der Deka Investmentfonds (Rhein Nekar Nord Sparkasse) Vermögensgegenstände verwaltet. Die Bewertung erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert i. H. v. EUR 66.715,20, dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen i. H. v. EUR 104.806,00 verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung". 5. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich aus der Umsatzsteuerschuld und den nachschüssig gezahlten Löhnen und Lohnsteuern zusammen. 6. Beteiligungen Unten stehend werden die zum Abschlussstichtag bestehenden Beteiligungen dargestellt:
D. Weitere Angaben 1. Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind bestellt: Dr.-Ing., Peter Engelmann, Ingenieur Horst Becker, Kaufmann 2. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 87 Arbeitnehmer beschäftigt .
Laudenbach, 25. März 2015 awetis engineering+manufacturing GmbH Geschäftsführung Peter Engelmann, Dr.-Ing. Anlagenspiegel
LageberichtVorbemerkung Die awetis engineering+manufacturing GmbH (nachstehend als Gesellschaft bezeichnet) mit Sitz in Laudenbach (D) ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. 1. Geschäft und Rahmenbedingungen Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist die Entwicklung und Lieferung von anspruchsvollen Automatisierungslösungen, die Fertigung von komplexen Maschinenbauteilen sowie die Herstellung von Werkzeugen für die Kunststoffbauteileproduktion. Insbesondere ist die Gesellschaft spezialisiert auf effiziente Systeme in den Bereichen Elastomer-/Silikonverarbeitung und Vliesstoffe/Bahnware entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ferner ist die Gesellschaft Spezialist im Bereich QPDC/BDE. Die drei Produktbereiche Automatisierungs- und Produktionssysteme ("APS"), Maschinenbauteile und Werkzeuge ("MBW") sowie Produktionsnahe Informationstechnik ("PIT") arbeiten eng zusammen. Entsprechend den jeweiligen Anforderungen projektiert und realisiert APS maßgeschneiderte Produktionsanlagen und -systeme und konzentriert sich dabei auf die Herstellung, Montage und Endbearbeitung von Gummibauteilen (z. B. dichtungs- und schwingungstechnische Produkte), auf die Herstellung und Konfektionierung von Bahnware-Produkten (z. B. Vlies-Filter) sowie Serienmaschinen für allgemeine Automatisierungsaufgaben. Der Bereich MBW stellt sowohl Maschinenbauteile als auch Werkzeuge für die Kunststoffbauteileproduktion her. Mit modernem und technisch breitem Maschinenpark (Fräsen, Drehen, Schleifen, Erodieren etc.) ausgestattet, gehören komplexe und/oder eng tolerierte Bauteile auch aus Spezialwerkstoffen zum Produktspektrum. Im Bereich der Werkzeugtechnik bietet die MBW sowohl Werkzeuge für die Kunststoffschweißverbindungstechnik als auch für die Elastomer-/Silikon-Bauteilformgebung an. Hier ergeben sich große Synergieeffekte zum oben genannten Bereich APS. Der Bereich PIT entwickelt und vertreibt Software für Betriebs-, Prozess- und Qualitätsdatenerfassung sowie deren Auswertung. Kundenspezifische Lösungen für die Verbesserung der Transparenz in der Fertigung werden im Rahmen komplexer Projektstrukturen gelöst, bis hin zur Datenübergabe an übergeordnete ERP-Systeme. Die Betreuung und Unterstützung der automatisierten Produktion beim Kunden erfordert einen hohen Servicegrad rund um die Uhr. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund der verhaltenen Investitionstätigkeit der produzierenden Industrie in neue Produktionsanlagen (Ersatz und Kapazitätserweiterung) war das Geschäftsjahr 2014 für den allgemeinen deutschen Maschinenbau ein schwieriges Jahr (Quelle VDMA). Die Branche konnte den Auftragseingang um durchschnittlich 4 % steigern und den Umsatz um 1 %, was hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückblieb. Die für die awetis maßgeblich repräsentative Branche "Kunststoff- und Gummimaschinen" schloss das Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahresniveau mit einem leichten Plus von 3 % ab. Die Gesellschaft konnte beim Auftragseingang mit über 48 % gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung verzeichnen. Der Auftragseingang war der Beste der Firmengeschichte. Beim Umsatz konnte die Gesellschaft ebenfalls eine Steigerung von über 21 % erreichen und somit an 2012 anknüpfen. b) Geschäftsverlauf Der Umsatz in 2014 erreichte 12,6 Mio. EUR, es wurde ein Gewinn vor Steuern von 0,2 Mio. EUR erwirtschaftet. Hierbei wurden Entwicklungskosten in Höhe von 0,2 Mio. EUR voll in den Aufwand genommen. Zudem wurden Restrukturierungskosten für Personalrationalisierungen in Höhe von 0,1 Mio. EUR aufgewendet. Die Gesamtleistung (Umsatz + Bestandsveränderung) war mit 12,7 Mio. EUR um 2,0 Mio. EUR (+ 19 %) höher gegenüber dem Vorjahr (10,7 Mio. EUR). Der Auftragseingang mit 14,8 Mio. EUR stieg in 2014 um 4,9 Mio. EUR gegenüber 2013 (9,9 Mio. EUR). Der Auftragsbestand zum 31.12.2014 (6,9 Mio. EUR) erhöhte sich um 1,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahrszeitpunkt, was eine gute Ausgangslage für das Geschäftsjahr 2015 darstellt. Die Loslösung von Freudenberg als bestimmender Kunde wurde insbesondere im Bereich der MBW intensiv fortgeführt. Im Bereich APS konnten Anfangserfolge bei der Gewinnung von Kunden außerhalb des Freudenberg-Konzerns erzielt werden. Im Berichtsjahr 2014 erwarb die Gesellschaft in den USA von Freudenberg kleinere Vermögenswerte und Personal, die in die neu gegründete amg awetis manufacturing group corp. eingebracht wurden, um damit die vorhandene Marktpräsenz der Gesellschaft im amerikanischen Markt zu verstärken. c) Ertragslage Der Rohertrag des Kalenderjahres 2014 stieg gegenüber dem Vorjahr von 7,4 Mio. EUR auf 8,1 Mio. EUR, was bezogen auf die Gesamtleistung zwar eine Reduzierung auf 65 % (Vorjahr 69 %) bedeutet, wobei der bessere Wert des Vorjahres allerdings allein auf die Bestandserhöhung gem. Inventur 2013 zurückzuführen war und die operative Rohertragsquote konstant war. Vor allem die Erhöhung des Anteils an Werkzeugen zu Lasten der Maschinenbauteile im Werkzeugbau führte zu einer deutlichen Erhöhung der durchschnittlichen Margen. Der neue Bereich der Silikonwerkzeuge hat in 2014 noch nicht die erwarteten Margen erwirtschaftet, was bei Erstkundenprojekten nicht ungewöhnlich ist. In 2015 erwarten wir jedoch auch hier eine deutliche Steigerung der Margen. Trotz des deutlich höheren Geschäftsvolumens sind die »sonstigen betrieblichen Aufwendungen« lediglich moderat um 0,2 Mio. EUR gestiegen, was auf die nachhaltige Kostenoptimierung zurückzuführen ist. Durch Flexibilisierung über externe Dienstleister, wie z. B. im Bereich der EDV-Administration, und andere Maßnahmen konnte so eine wettbewerbsfähigere Kostenbasis geschaffen werden. Insgesamt ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr von 90 auf 96 Personen angestiegen (FTE: 86,5 MA). Die weitere Intensivierung der internen Ausbildung führte zu einer Erhöhung der Zahl der Auszubildenden auf 8 (Vorjahr 6). Unter Anbetracht der zuvor beschriebenen Rahmenbedingungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage hat das Ergebnis vor Steuern mit 203 TEUR die Erwartungen nicht vollumfänglich erfüllt. d) Finanzlage a. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 16 % und liegt damit über dem Niveau des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten blieben konstant. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um + 0,4 Mio. EUR. b. Investitionen Größere Investitionen wurden mit langfristigen Darlehen finanziert. Jeder größeren Investition lag grundsätzlich eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zugrunde. Die Investitionen dienten überwiegend der Rationalisierung und Verbesserung der Produktqualität. Ein Teil der Investitionen wurde zudem durch die konsequente räumliche Abgrenzung gegenüber Freudenberg-Betriebsteilen am Standort Laudenbach notwendig. Auf Grund einer Betriebsprüfung für die Jahre 2012 und 2013 musste für 2013 rück- wirkend eine Entwicklungsmaschine aktiviert werden. In 2014 wurde die umfangreiche Neuentwicklung "Roboflex" aktivert. c. Liquidität Die Liquiditätslage war zu Ende des Berichtsjahres besser als im Vorjahr, und es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Kurzfristiger Liquiditätsbedarf kann mit Hilfe der bei den beiden Hausbanken bestehenden Kredit- und Aval-Linien gedeckt werden, wobei bei Letzteren die Stellung von Anzahlungsbürgschaften für das Projektgeschäft im Vordergrund steht. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich mit 4,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr mit 4,5 Mio. EUR leicht erhöht. Das Anlagevermögen hat sich von 1,1 Mio. EUR (Bilanz 2013) auf 1,5 Mio EUR erhöht. Die Forderungen des Umlaufvermögens betragen 2,1 Mio. EUR, die Bestände an unfertigen Erzeugnissen belaufen sich auf 2,7 Mio. EUR und haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert, was vor allem der Erhöhung des Geschäftsvolumens zum Jahresende geschuldet war. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR erhöht. Einem starken Anstieg der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen für Tantiemen und Sonderzahlungen standen Auflösungen von projektbezogenen Rückstellungen und Rückstellungen für Restrukturierungen gegenüber. Die Betriebsprüfung der Jahre 2012/2013 hat eine Nachzahlung von Steuern in Höhe von 0,1 Mio. EUR ergeben. Zudem führte sie zu einer Neubewertung der Garantierückstellung, die sich dadurch leicht verringert hat. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben mit 1,0 Mio EUR nahezu unverändert. Die sonstigen Verbindlichkeiten stehen bei 0,1 Mio. EUR, hierin enthalten die nachschüssigen Lohnsteuern und Sozialabgaben. f) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verfügt über ein Berichtssystem, das der Transparenz des Geschäftsverlaufes und der erzielten Ergebnisse dient. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. 4. Prognosebericht Die Gesellschaft erwartet eine weitere Ertrags- und Umsatzverbesserung in 2015. Die Wirtschaftsprognosen schwanken zwischen einem Plus von 1,5 und 2,0 % für 2015. Die Entlastung der Weltwirtschaft durch den Ölpreis soll zu einem investitionsfreundlicheren Verhalten führen. Für das eigene Geschäft erwartet die Gesellschaft Umsatzsteigerungen gegenüber 2014 (12,6 Mio. EUR) in Höhe von 16 %, welche bei konstanter Rohertragsquote, aber einer degressiven Personalkosten- und Sachkostenquote, zu nachhaltigen Ergebnissteigerungen führen sollen. Der Auftragsbestand als Indikator für diese ambitionierte Entwicklungserwartung ist für 2015 besser als erwartet. Vor allem der Bereich der Silikonwerkzeuge und der Auftragsbestand an Maschinen für Kunden innerhalb des Freudenberg-Konzerns geben Anlass zu diesen positiven Erwartungen. Die Gesellschaft erwartet, in der Lage zu sein, Ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Es ist geplant, dass sich der Personalstand in 2015 um voraussichtlich 9 % erhöht, wobei die Ausbildung weiter ausgeweitet werden soll. 5. Chancen-/Risikobericht Die Gesellschaft ist bestrebt, Risiken durch systematische Erfassung und aktive Steuerung zu reduzieren und nicht vermeidbare Verluste so gering wie möglich zu halten. Durch ein effizientes Berichtswesen und eine detaillierte Planung werden sowohl Risiken auf Konjunktur- und Marktseite als auch interne Risiken laufend beobachtet und quantifiziert. Ein wichtiges Instrumentarium sind in diesem Kontext die in 2011 erfolgten ISO-Zertifizierungen (DIN EN ISO 9001:2008; DIN ISO 14001:2009 und DIN ISO 18001:2007) welche in 2014 bestätigt wurden sowie die strikte Befolgung der daraus abgeleiteten innerbetrieblichen Prozesse. Zur Verfolgung der Entwicklung in den Märkten werden unter anderem Messeauftritte, Marktstudien, Einschätzungen des Vertriebsteams mit Kundenbefragungen sowie Verbandsinformationen (VDMA) herangezogen. Grundsätzlich befindet sich die Gesellschaft nach wie vor in einer konjunkturellen Wachstumsphase. Daraus und aus der Beschäftigung mit beherrschter Produktionstechnologie resultiert ein begrenztes Risiko. Insolvenzen und wirtschaftliche Probleme von Kunden stellen ein betriebs- und marktübliches Risiko dar. Aufgrund eines effizienten Forderungs- und Liquiditätsmanagements konnten realisierte Forderungsausfälle in 2014 gering gehalten werden. Für das latente Risiko wurde angemessene Vorsorge getroffen. 6. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem In der Gesellschaft besteht ein umfangreiches und aussagefähiges internes Kontrollsystem. Für die wesentlichen Prozesse sind Soll-Konzepte entwickelt. Diese finden ihren Niederschlag im Managementhandbuch. Alle wesentlichen Vorgänge sind dem 4-Augen-Prinzip unterworfen. Ein Vollmachtkonzept ist schriftlich definiert. 7. Sonstiges a) Forschung und Entwicklung In den Geschäftsbereichen APS, MBW und PIT wurden umfangreiche F&E-Tätigkeiten sowohl in Zusammenarbeit mit Kunden in Form von kundenspezifischen Neuentwicklungen als auch als rein interne Projekte zur Weiterentwicklung vorhandener Produkte bzw. als komplette Neuentwicklung durchgeführt. Wesentlich Schwerpunkte waren die neue Generation von automatisierten Spritzgieß-Maschinen (Roboflex) und neuartige Silikonwerkzeuge. Ab dem Frühjahr 2015 wird die Gesellschaft zusammen mit der Universität Aachen an zwei wegweisenden Neuentwicklungen zur Erweiterung des Geschäftsumfelds mitwirken. b) Verbundene Unternehmen Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile der deutschen Tochterunternehmen awetis services GmbH und awetis Beteiligungsgesellschaft mbH, die im Berichtsjahr keine operative Tätigkeit ausgeübt haben. Im Laufe des Berichtsjahres wurde die awetis manufacturing group corp., Northfield NH (USA) zur Weiterführung der von Freudenberg übernommenen amerikanischen Maschinenbau-Aktivitäten übernommen, an der die Gesellschaft 100 % der Anteile hält. Nur diese Tochter, die zum Jahresende 2014 fünf Mitarbeiter beschäftigte, hatte in 2014 operatives Geschäft. Bedingt durch die Neugründung und die damit verbundene Aufbauarbeit, konnte die neue Gesellschaft in 2014 noch kein positives Ergebnis erzielen. c) Änderungen in der Geschäftsführung Das Arbeitsverhältnis mit Herrn Dr.-Ing. Mario Kordt wurde am 11.09.2014 beendet. Herr Horst Becker wurde im September 2014 zum weiteren Geschäftsführer berufen. Herr Becker war in der Vergangenheit jahrelang Mitglied des Beirates der Gesellschaft. Herr Dipl.-Ing. Jens Frank hat sein Arbeitsverhältnis im Dezember fristgerecht gekündigt und wird zu einem noch zu bestimmenden Termin Anfang 2015 aus der Geschäftsführung und aus den Diensten der Gesellschaft ausscheiden. Herr Dr.-Ing. Peter Engelmann trat am 01.02.2015 neu in die Geschäftsführung ein und hat inzwischen sämtliche Aufgaben der früheren beiden Geschäftsführer übernommen.
Laudenbach, 25. März 2015 awetis engineering+manufacturing GmbH Dr.-Ing. Peter Engelmann, Geschäftsführer Horst Becker, Geschäftsführer BestätigungsvermerkDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der awetis engineering+manufacturing GmbH, Laudenbach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Der Jahresabschluss wurde zum 30.06.2015 festgestellt.
München, 25. März 2015 PSW
Partner für Steuer und Wirtschaft GmbH
Karl Schnitzler, Wirtschaftsprüfer |
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