Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 27335
Eingetragen
21.10.2009
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzGeld- und WertdiensteEffekten- und Warenterminhandel
Gegenstand
die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) und die Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG). Die Gesellschaft darf - sich bei der Erbringung der vorgenannten Finanzdienstleistungen nicht Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen, - Finanzinstrumente auf eigene Rechnung weder anschaffen noch veräußern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wieland Steinich
seit 1.2.2023
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

First Quant GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

Art und Umfang der Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit der First Quant GmbH beinhaltet die Anlagevermittlung für geeignete Gegenparteien für UCITS Fonds. Darüber hinaus bietet sie Schulungen im Aufsichtsrecht und Kapitalmarktschulungen für professionelle Marktteilnehmer an.

Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur und Geschäftsführung

Veränderungen in der Geschäftsführung und der Gesellschaftsstruktur sind 2020 nicht erfolgt.

Geschäftsführer der First Quant ist Sven von Aderkass, dieser ist auch Gesellschafter mit einem Anteil von 40%. Die übrigen 60% der Geschäftsanteile werden durch die First Quant unmittelbar gehalten.

Umfang der fortgeführten Geschäftstätigkeit der First Quant

Fortführung der Geschäftsbeziehung mit der Willenbacher Advisory

Die in Q3/2011 begründete Geschäftsbeziehung mit der Willenbacher Advisory GmbH als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der First Quant wurde fortgesetzt. Die Willenbacher Advisory GmbH hat zum Geschäftszweck im Namen und im Auftrag der First Quant ausschließlich geeignete Gegenparteien (Banken, Versicherungen) für Fondsprodukte der Kapitalverwaltungsgesellschaft Mandarine Gestion, Ferox, La Francaise und Gemway zu gewinnen. Bei den Finanzinstrumenten handelt es sich um UCITS Fonds, die zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Die Geschäftsentwicklung über das Jahr hinweg entwickelte sich stabil, die Erträge bewegten sich im Betrachtungszeitraum leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Fortführung der Geschäftsbeziehung mit der axessum GmbH

Die in Q2/2013 begründete Geschäftsbeziehung mit der axessum GmbH als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der First Quant wurde fortgesetzt. Die axessum GmbH hat zum Geschäftsgestand im Namen und im Auftrag der First Quant Fondsprodukte der Kapitalverwaltungsgesellschaft Falcon Fund ausschließlich an geeignete Gegenparteien (Banken, Versicherungen) zu vertreiben. Bei den Finanzinstrumenten handelt es sich durchgehend um UCITS Fonds, die zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Der Geschäftsverlauf stand erheblich unter dem Einfluss von Covid2, sodass es zu stärkeren Mitteabflüssen kam, in dessen Folge sich die Erträge um circa 40% reduzierten.

Schulungen von Banken & Finanzdienstleistungsinstituten

Die First Quant GmbH betreibt das Geschäftsfeld von Schulungen für professionelle Markteilnehmern, hierbei kooperiert sich mit namhaften Referenten aus dem Kaptalmarkt. Neben Kapitalmarktschulungen bildet ein zweiter Schwerpunkt das Aufsichtsrecht. In 2020 wurden keine Schulungen durchgeführt wurden.

Klassische Anlage und Abschlussvermittlung und die Anlageberatung für vermögende Privatkunden

Die First Quant hat die Anlagevermittlung und die Anlageberatung für vermögende Privatkunden in 2020 nicht betrieben. Sie trägt damit dem Umstand Rechnung, dass sie sich weiter auf ihre Kernkompetenzen Institutional Sales konzentriert.

Umfang der neuaufgenommenen Geschäftstätigkeit

Die First Quant konnte 2020 die Incrementum AG, eine neue KVG, als Partner gewinnen und somit ihr bestehendes Produktportfolio weiter ausbauen.

Gesamtschau wirtschaftliche Entwicklung 2020

Die Bruttoerträge der First Quant GmbH beliefen sich im Jahr 2020 auf insgesamt 675.864,30 Euro. Hierbei verlief die Entwicklung der Erträge über die einzelnen Quartale durchwachsen.

Im Einzelnen beliefen sich die erwirtschafteten Bruttoerträge in Q1 auf 172.868,19 Euro (bei einem Aufwand von 169.986,26 Euro), in Q2 auf 168.606,65 Euro (bei einem Aufwand von 158.686,70 Euro) und in Q3 auf 159.329,83 Euro (bei einem Aufwand von 160.382,93 Euro). Das Q4 wurde abgeschlossen mit einem Bruttoertrag von 175.059,63 Euro (bei einem Aufwand von 182.506,80 Euro).

Unsere Prognose für das Jahr 2020, die insgesamt stabile Provisionserträge auf dem Niveau des Jahres 2019 und einen kleinen Jahresüberschuss vorsah, konnte hinsichtlich des Jahresergebnisses trotz des Einflusses von Covid19 erfüllt werden. Die Provisionserträge, die in 2019 noch rund 0,9 Mio. € betrugen, konnten hingegen nicht erreicht werden, da es aufgrund von Covid19 zu Mittelabflüssen bei einem Teil der institutionellen Anleger kam, mit der Folge dass das Provisionsvolumen niedriger ausfiel. Die in der Risikoanalyse konservativ geschätzten Rückgänge der Provisionserträge in Höhe von -35% wurden nicht erreicht und fielen mit -24% zum Vorjahr besser aus als erwartet.

Eine weitere Rückstellung für Rechtsanwaltskosten ist nicht erforderlich. Das in 2020 noch schwebende Verfahren gegen den ehemaligen Geschäftsführer und die First Quant wurde eingestellt.

Die Entwicklung über die einzelne Quartale

Im Zentrum der Entwicklung des Jahres 2020 über die einzelnen Quartale stand die Konzentration des Geschäftsfeldes "Institutional Sales". Hier konnte die FQ ihre Position weiter als Spezialanbieter in Kooperation mit ihren VGVs Willenbacher Advisory und axessum am Markt behaupten. 2020 war insbesondere durch Marktverwerfungen der Kapitalmärkte in Folge von Covid19 geprägt, welche sich aber zwischenzeitlich wieder deutlich erholen konnten, dies wird insbesondere auch über die Entwicklungen der einzelnen Quartale deutlich, so bildete Q2 den Tiefpunkt, an den sich eine stetige Verbesserung in den Folgequartalen anschloss.

Zusammenfassung:

Die First Quant weist im Geschäftsjahr 2020 einen Jahresüberschuss in Höhe von 4.301,61 € aus. Die gesamtwirtschaftliche Situation der First Quant ist als stabil zu beurteilen. Den verminderten Einnahmen wurde entsprechend durch eine Reduktion der Aufwände und Kosten Rechnung getragen.

Ausblick 2021

Der Ausblick der FQ 2021 ist gekennzeichnet durch eine grundsätzliche Stabilisierung und Ausbau des Geschäftsfeldes Institutional Sales. So konnten zwei weitere Kooperationen, zum einen mit der Metzler Asset Management für Österreich und der Anbindung eines weiteren VGVs, der Ascentum GmbH, sowie der französischen OFI Asset Management in Q1 2021 abgeschlossen werden. Weiterhin steht der Abschluss zwei weiterer Kooperationen in 2021 mit KVGs noch aus. Die Gespräche hierzu laufen entsprechend und sind in einer guten Entwicklungsphase.

In Folge dessen, konnte eine weitere Diversifikation des Produktportfolios der First Quant erreicht werden, welches zu einer geringeren Abhängigkeit von einzelnen KVGs und ihren Produkten führen wird.

In Hinblick auf das Geschäftsfeld "Institutional Sales" rechnen wir auf Grund veränderter Marktbedingungen mit steigenden Provisionserträgen im Mittel von +11,5% im Jahr 2021. Dabei wurden die folgenden Annahmen im Rahmen einer konservativen Szenarioanalyse zu Grund gelegt:

Eintrittswahrscheinlichkeit Ertragsentwicklung 2021 vs. 2020 Anteil
20,00% -15,00% -3,00%
50,00% 20,00% 10,00%
30,00% 15,00% 4,50%
Gewichtete Umsatzentwicklung 11,50%

Die wesentlichen Ertragstreiber hierfür sind die starke Markterholung der Volkswirtschaften und dabei steigende Aktienmärkte bei gleichzeitig niedrigen Zinsen, welche viele institutionelle Anleger eine Fondsanlage auf Aktienbasis präferieren lassen.

Die First Quant sieht sich im Rahmen ihres Fondsuniversums hier gut aufgestellt, da 70 % auf die UCITS Fondsanlageklasse Aktien entfallen und sie unmittelbar an dem Bestandsvolumen partizipiert. Die anderen UCITS Fondsanlageklassen verteilen sich über die UCITS Fondsanlageklassen, Geldmarktfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und Cat Bonds und liefern einen erheblichen Beitrag zur Diversifikation und der Stabilität der Erträge. Das Szenario Modell wurde deshalb in Hinblick auf das Vorjahr entsprechend angepasst, das Worst-Case Szenario berücksichtigt deshalb nur noch einen Ergebnisrückgang bedingt durch Mittelabflüsse von 15%. Dieses ist nur dann zu erwarten, wenn die Kapitalmärkte nochmal deutlich korrigieren würden.

Das erwartete Szenario unter der Annahme von gleichbleibenden Indexständen (z.B. DAX 14.000) sieht eine leichten Mittelzufluss von mindestens 10% vor.

Im Falle von einem deutlichen Indexanstieg (DAX Stand Ende des Jahres bei 15.200) ist davon auszugehen, dass institutionelle Investoren ihre Positionen in den Anteilscheinen an den UCITs Aktionsfonds weiter erhöhen werden, sodass die First Quant einerseits durch erhöhte Mittelzuflüsse und anderseits auf Grund des Bestandes vermehrt partizipieren wird.

Die Szenarien sind mit ihren erwarteten eintritsswahrscheinlcihkeoten entsprechend gewichtet worden.

In Hinblick auf die Kostenstruktur haben die in 2019 und 2020 konsequent durchgeführten Maßnahmen Früchte getragen, sodass in 2021 mit einem leicht geringeren Kostenaufwand im Vergleich zu 2020 zu rechnen ist.

Unter Berücksichtigung der Faktoren, steigender Umsatz, steigender Gewinn, leicht rückläufige Kosten wird der Gewinn für 2021 deshalb im unteren 5stelligen Bereich anvisiert.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die relativ geringe Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung könnte ein Risiko darstellen, sofern es zu deutlichen Mittelabflüssen im Bereich Institutional Sales kommt. Der Gesellschafter und die Geschäftsführung sind sich diesem Umstand bewusst, im Fokus steht deshalb die Fortsetzung des konservativ ausgerichteten Kostenmanagements, welche durch eine fortlaufende Kontrolle (Controlling und Buchhaltung) der wirtschaftliche Entwicklung sichergestellt wird. Im Falle einer sich abzeichnenden Fehlentwicklung, kann diese rechtzeitig identifiziert und mit entsprechenden Maßnahmen begegnet werden. Des Weiteren betreibt die First Quant GmbH ein zuverlässiges Forderungsmanagement. Bislang kam es zu keinen nennenswerten Zahlungsausfällen.

Ein Währungsrisiko besteht nicht, da alles in Euro abgewickelt wird.

Zur Abdeckung von technischen Risiken (z.B. Ausfall EDV) bestehen Notfallpläne.

Die wesentlichen Chancen liegen in dem Knowhow und der langjährigen Berufserfahrung der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter.

Eine wesentliche Abhängigkeit von der Entwicklung der Finanzmärkte sehen wir als teilweise gegeben. Durch die Verteilung der Ertragsstruktur im Bereich Institutional Sales auf zwei voneinander unabhängige Fondsuniversen ist die Ertragsstruktur so aufgestellt, sodass unvorhergesehene Ertragsabfälle in einem Teilbereich durch den anderen teilweise kompensiert werden können.

Permanente Verbesserung des Prozesswesens und der Compliancestruktur

Der gesamtheitliche Prozess der Weiterentwicklung der Compliancestruktur bildet auch eine besondere Aufgabe für 2021. Darüber hinaus stehen weiter im Mittelpunkt einerseits die fortgesetzten Mitarbeiterschulungen und anderseits der Einsatz von Risikoscreenings, sodass Risiken frühzeitig erkannt werden und jederzeit ein entsprechender Maßnahmenkatalog im laufenden Geschäftsbetriebs zur Verfügung steht.

 

Wiesbaden, den 08.03.2021

Sven von Aderkass, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute 69.177,66 55.459,38
a) täglich fällig 69.177,66 55.459,38
4. Forderungen an Kunden 172.422,08 226.528,94
11. Immaterielle Anlagewerte 3,00 3,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
12. Sachanlagen 17.440,00 6.642,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 5.216,67 7.068,90
15. Rechnungsabgrenzungsposten 276,80 4.075,08
Summe der Aktiva 264.536,21 299.777,30

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.400,00 0,00
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 19.400,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 167.471,96 214.191,49
6. Rechnungsabgrenzungsposten 2.500,00 0,00
7. Rückstellungen 14.077,00 19.868,17
b) Steuerrückstellungen 2.227,00 1.795,00
c) andere Rückstellungen 11.850,00 18.073,17
12. Eigenkapital 61.087,25 65.717,64
a) Eingefordertes Kapital 10.000,00 10.000,00
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
eigene Anteile -15.000,00 -15.000,00
b) Kapitalrücklage 46.785,64 50.785,64
d) Bilanzgewinn 4.301,61 4.932,00
Summe der Passiva 264.536,21 299.777,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Zinserträge 591,20 82,34
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 591,20 82,34
2. Zinsaufwendungen 278,04 355,14
Ergebnis 1. - 2. 313,16 -272,80
5. Provisionserträge 633.129,70 896.805,07
6. Provisionsaufwendungen 569.456,73 816.920,76
Ergebnis 5. - 6. 63.672,97 79.884,31
8. Sonstige betriebliche Erträge 42.143,40 31.207,36
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 95.423,56 98.429,74
a) Personalaufwand 7.746,60 24.977,28
aa) Löhne und Gehälter 7.695,46 20.571,31
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 51,14 4.405,97
b) andere Verwaltungsaufwendungen 87.676,96 73.452,46
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.875,36 2.787,15
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 2.058,41
Ergebnis -13. + 14. 0,00 -2.058,41
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 7.830,61 7.543,57
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.529,00 2.611,57
Ergebnis 23. + 24. 3.529,00 2.611,57
27. Jahresüberschuss 4.301,61 4.932,00
28. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0,00
Ergebnis 27. + 28. 4.301,61 4.932,00
34. Bilanzgewinn 4.301,61 4.932,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss des Unternehmens wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Aufgrund § 340 Abs. 4 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 HGB waren die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu beachten.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: First Quant GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Wiesbaden

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Wiesbaden

Register-Nr.: 27335

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten:

Die vorliegende Gliederung basiert auf geschäftszweigtypischen Formblättern gemäß § 330 HGB.

Danach wurden die Formblätter 1 (=Bilanz) und 3 (=GuV) der RechKredV als Grundlage herangezogen /vgl. § 330 Abs. 2 HGB und RechKredV).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Bewertung wurde von der Going-Concern-Prämisse des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Restlaufzeit der Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Hierbei handelt es sich überwiegend um Forderungen aus Zinsen (2 T€), Sozialversicherung (0,8 T€) und Steuerforderungen (0,8 T€).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gliedern sich wie folgt auf:

Laufzeit bis ein Jahr: 5.650 €
- Laufzeit mehr als ein Jahr: 13.750 €
- Laufzeit größer fünf Jahre: 0 €

Sämtliche bilanzierten Sonstigen Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Der Gesamtbetrag de bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliches gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Erläuterung zu den Sonstigen Verbindlichkeiten

Diese Verbindlichkeiten betreffen Lieferungen und Leistungen (157 T€), ein Verrechnungskonto des Gesellschafters (10 T€), sowie Verbindlichkeiten aus Steuern (1 T€).

Erläuterung zu den Sonstigen Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Aufbewahrung von Unterlagen (2,8 T€) und für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (8,5 T€) enthalten.

Erläuterung zum Eigenkapital

Insgesamt werden seit dem Geschäftsjahr 2019 60% der Gesellschaftsanteile durch die First Quant GmbH gehalten (eigene Anteile).

Der Nennbetrag der eigenen Anteile (15 T€) wird in der Bilanz offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Im Berichtsjahr wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 8,9 T€ vorgenommen. Dies führte zu einer weiteren Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von 4 T€ sowie einer vollständigen Auskehrung des vorhandenen Gewinnvortrages in Höhe von 4,9 T€.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung zu den Provisionserträgen

Die Provisionserträge resultieren aus der Finanzdienstleistungen für Dritte.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 0,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 0,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Sven von Aderkass (seit 25.01.2019)

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Prüfungsjahr beträgt 4.500 € und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen. Es ist innerhalb der Rückstellungen ausgewiesen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Bilanzgewinn beträgt 4.301,61 EUR. Auf neue Rechnung werden 4.301,61 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wiesbaden, den 10. März 2021

Sven von Aderkass

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2020
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.046,99 0,00 0,00 0,00 37.046,99
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
37.046,99 0,00 0,00 0,00 37.046,99
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.891,16 13.673,36 0,00 0,00 32.564,52
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
18.891,16 13.673,36 0,00 0,00 32.564,52
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 55.938,15 13.673,36 0,00 0,00 69.611,51
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2020
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.043,99 0,00 0,00 0,00 37.043,99
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
37.043,99 0,00 0,00 0,00 37.043,99
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.249,16 2.875,36 0,00 0,00 15.124,52
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
12.249,16 2.875,36 0,00 0,00 15.124,52
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 49.293,15 2.875,36 0,00 0,00 52.168,51
Buchwerte
31.12.2019
31.12.2020
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3,00 3,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.642,00 17.440,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
6.642,00 17.440,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
übrige Finanzanlagen 0,00 0,00
0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.645,00 17.443,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die First Quant GmbH, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der First Quant GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der First Quant GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 10. Mai 2021

DELTA AUDIT GMBH
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gez. Christian Müller, Wirtschaftsprüfer

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