Walsroder CMC GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Christian Röske seit 9.6.2010 | Prokura |
Yue Tutt seit 28.8.2009 | Prokura |
Michael de Poortere seit 20.4.2009 | Geschäftsführer |
Alf Dieter Georg Wilkens seit 19.12.2007 | Geschäftsführer |
Martin Sonntag seit 19.10.2007 | Prokura |
Albrecht Dr. Klein seit 11.7.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Probis GmbHBomlitzJahresabschluss zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009Geschäftstätigkeit und deren RahmenbedingungenDie Probis GmbH, Bomlitz (Probis) gehört zum Konzernverbund der The Dow Chemical Company (TDCC), Midland, Michigan, USA. Die Gesellschaftsanteile der Probis werden zu 100 % von der DWC GmbH gehalten. Gegenstand der Probis ist die Erbringung technischer Dienstleistungen und Services auf Basis individueller Leistungsvereinbarungen. Probis plant, baut und betreut Produktionsanlagen für die chemische und Kunststoff verarbeitende Industrie. Für die im Industriepark Walsrode ansässigen Unternehmen übernimmt Probis auch Standortservices, wie Umwelt-, Qualitäts- und Sicherheitsmanagement, Beschaffung und Logistik oder Betriebsführung für Kraftwerk und Abwasseraufbereitungsanlage. In 2008 war die Betreiberverantwortung für das Kraftwerk und die Kläranlage auf die DWC GmbH übertragen worden, dies war in 2009 erstmals ganzjährig umsatzwirksam. Die Betriebsführerschaft obliegt weiterhin der Probis, wofür Probis ein Entgelt erhält. 2009 hat die Probis im Geschäftsbereich "Energy & Utilities" einen um TEUR 12.468 niedrigeren Umsatz sowie im Geschäftsbereich "Environment, Health & Safety" einen um TEUR 4.898 niedrigeren Umsatz erzielt. Ebenfalls in 2008 wurden die Beschaffungsprozesse der DWC GmbH für technische Artikel vollständig auf die Probis übertragen und werden seither als Streckengeschäft über die Probis abgewickelt. In 2009 wurde dieser Ablauf erstmals ganzjährig umsatzwirksam und führte im Bereich "Procurement & Logistics" zu einem Anstieg der Umsätze um TEUR 4.396. Mit TEUR 20.547 (40,8 % Anteil am Gesamtumsatz) ist der Bereich "Procurement & Logistics" seit 2009 der umsatzstärkste Bereich der Gesellschaft. Die Ingenieurleistungen wurden neu organisiert und in die Bereiche "Plant Solutions & Services" sowie "Engineering Solutions" aufgeteilt. "Engineering Solutions" wurde ab März organisatorisch in die Dow-Organisation Engineering Solutions integriert. Im April wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Leistungen von "Engineering Solutions" über das in der Dow-Gruppe genutzte Engineering Recharge System (ERS) abrechnen zu können. ErtragslageDie Umsatzerlöse lagen mit TEUR 50.349 um 25,5 % unter denen des Vorjahres (TEUR 67.561). Die Herstellkosten haben sich mit TEUR 48.545 (Vorjahr: TEUR 63.633) weitgehend analog der Umsatzerlöse entwickelt. Den größten Einfluss hatte - wie bereits erläutert - die Übertragung der Betreiberverantwortung für das Kraftwerk und die Kläranlage auf die DWC GmbH und der damit verbundene Rückgang der Umsatzerlöse in den Bereichen "Energy & Utilities" und "Environment, Health & Safety". Wie erwartet gab es zu Beginn des Jahres eine schwächere Nachfrage nach den technischen Dienstleistungen der Probis. Die stärkere Integration des Bereiches "Engineering Solutions" in die Dow-Gruppe führte ab April zu einer stärkeren Nachfrage nach Ingenieurleistungen. Über das im April eingeführte Engineering Recharge System wurden in 2009 mehr als 10.000 Ingenieurstunden abgerechnet. Zur Mitte des Jahres zog die Nachfrage allgemein an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist um TEUR 1.651 zurückgegangen. Im Vorjahr wirkte sich die Veräußerung von Emissionsberechtigungen mit einem Ertrag von TEUR 626 positiv auf das Ergebnis aus. In 2009 wurden keine Emissionsberechtigungen verkauft. Zudem wirkt sich der Wegfall des Energie- und Kläranlagenbereichs negativ auf das Ergebnis aus. Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung an das Mutterunternehmen in Höhe von TEUR 357. VermögenslageDas Eigenkapital der Gesellschaft ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit TEUR 6.494 unverändert. Die Eigenkapitalquote bewegt sich bei einer gestiegenen Bilanzsumme (TEUR 31.814; Vorjahr: TEUR 28.655) mit 20,4 % unterhalb des Vorjahresniveaus. Auf der Aktivseite beruht der Anstieg der Bilanzsumme auf dem gestiegenen Finanzmittelfonds der Gesellschaft, in Form einer Darlehensforderung gegen DDA, welcher teilweise durch gesunkene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter kompensiert wurde. Auf der Passivseite resultiert die gestiegene Bilanzsumme vor allen Dingen aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter und aus Cash Pool-Verbindlichkeiten. FinanzlageDer Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 7.943 (Vorjahr: TEUR -13.270). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die nicht in den Finanzmittelfonds der Gesellschaft einfließen. Im Vorjahr hatte die Übernahme des Ersatzteilbestands der DWC GmbH den Cash Flow mit TEUR 6.403 belastet. Im II. Quartal 2009 wurden aufgrund eines neu abgeschlossenen Darlehensvertrages zwischen der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Stade (DDA), und Probis deren Cash Pool-Guthaben von der Dolpa an die DDA transferiert. Dem gewährten kurzfristigen Darlehen werden monatlich die darauf entfallenden Zinsen gutgeschrieben. Die DWC OHG ist weiterhin in den Cash Pool mit der DOLPA S.à.r.l., Luxembourg, Zweigniederlassung Horgen, Schweiz (Dolpa), einer Tochtergesellschaft der TDCC, eingebunden. Über das Cash-Pooling mit der Dolpa werden die täglichen Finanztransaktionen abgewickelt. Qualitätssicherung und ArbeitssicherheitQualität und Sicherheit sind in den Unternehmenszielen der Probis fest verankert. Die Probis ist nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 zertifiziert. Beide Zertifikate konnten nach einem Überwachungsaudit erneuert werden. Die Verbesserung der Arbeitssicherheit ist ein stetiges Bestreben aller Vorgesetzten und Mitarbeiter der Probis. Die Abteilung Arbeitssicherheit erhielt zwei zusätzliche Mitarbeiter. Forschung und EntwicklungDie Probis betreibt keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die einzelnen Geschäftsbereiche des Unternehmens sind jedoch an der permanenten Weiterentwicklung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen interessiert und setzen identifizierte Maßnahmen zur Verbesserung in ihrer täglichen Arbeit um. RisikomanagementDie Geschäftsrisiken der Probis werden systematisch in allen Unternehmensbereichen identifiziert und analysiert. Für die Geschäfts- und Konzernleitung werden monatliche Auswertungen erstellt, die gezielt über Wirtschafts- und Ertragslage sowie wichtige Kennzahlen des Unternehmens Auskunft geben. Der gegenwärtigen Risikosituation wird durch Versicherungen und bilanzielle Vorsorgemaßnahmen ausreichend Rechnung getragen. Besondere und wesentliche Risiken außerhalb des geschäftlichen Rahmens, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden, sind für die künftige Entwicklung derzeit nicht erkennbar. Im Bereich der Forderungen hat die Gesellschaft bezüglich möglicher Ausfallrisiken Vorsorge getroffen. Zum Bilanzstichtag weist die Probis Cash Pool-Verbindlichkeiten gegenüber der verbundenen Dolpa aus. Die Einbindung der Probis in den Cash Pool mit verbundenen Unternehmen sowie die Gewährung des Darlehens an die DDA liegt im Interesse der Gesellschaft und im Konzerninteresse. Wesentliche Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestehen zum Stichtag nicht. Sicherungsgeschäfte wurden nicht abgeschlossen. Ausblick - Chancen und RisikenIm Bereich der technischen Dienstleistungen hat die Probis zum 1. Januar 2010 die Instandhaltung der Produktionsanlage der DWC GmbH vollständig übernommen und in einem deutlich vergrößerten Bereich "Mechanical & Electrical Services" konzentriert. Die Probis war vom Übertragungsnetzbetreiber auf Belastungsausgleich nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz für in Vorjahren an Endabnehmer gelieferte Strommengen verklagt worden. Der Rechtsstreit wurde im Dezember 2009 durch den BGH zu Ungunsten der Probis entschieden. Für an andere Unternehmen verkaufte Strommengen sind Einwilligungserklärungen der Endverbraucher zur anteiligen Übernahme der im Falle einer Verurteilung der Probis rückwirkend anfallenden EEG-Abgaben eingeholt worden. Da die Probis im relevanten Zeitraum Betreiber des Kraftwerkes und somit Erzeuger von Strom war, wird der bei Probis verbrauchte Strom nicht nachträglich mit der EEG-Abgabe belastet. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet die Geschäftsführung eine stabile Nachfrage nach technischen Dienstleistungen und damit einhergehend ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit über Vorjahr. PersonalentwicklungDie Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ging insgesamt von 298 auf 293 leicht zurück. Durch die vollständige Übernahme der Instandhaltung der Produktionsanlagen der DWC GmbH einschließlich der Betriebswerkstätten nimmt die Mitarbeiterzahl 2010 deutlich zu. Wir danken unseren Mitarbeitern für ihre besonderen Leistungen und ihr außergewöhnliches Engagement! NachtragsberichtWesentliche Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich bisher nicht ergeben und werden nicht erwartet.
Bomlitz, den 30. Juni 2010 gez. Alf Wilkens, Geschäftsführer gez. Michael de Poortere, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 20091. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der Probis GmbH ist unter Beachtung der Bestimmungen des GmbH-Gesetzes nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren dargestellt. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wurde in der Vergangenheit durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2008 werden alle Zugänge zum Anlagevermögen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Alle bis zum 1. Januar 2008 angeschafften Anlagegüter werden, soweit steuerlich möglich, mit den zulässigen Höchstsätzen degressiv abgeschrieben. Der Wechsel zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt, sobald diese zu höheren jährlichen Abschreibungen führt. Nutzungsdauer der Sachanlagen
Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren mit den fortgeschriebenen Anschaffungskosten und die Leistungen mit ihren jeweiligen Herstellkosten angesetzt. Die Herstellkosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der fertigungsbedingten Abschreibungen. Niedrigere Börsen- und Marktpreise bzw. niedrigere beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko bzw. nach dem beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Die im Geschäftsjahr an die Gesellschaft unentgeltlich ausgereichten Emissionsberechtigungen für CO 2 -Emissionen wurden in der Bilanz als sonstige Vermögensgegenstände mit einem Erinnerungsbuchwert von null erfasst. Sie haben einen Zeitwert von TEUR 1.167 (bei einem Marktpreis von 11,48 EUR/t) zum 31. Dezember 2009. Im Geschäftsjahr 2009 wurden weder Zukäufe noch Verkäufe getätigt, sodass ein Ansatz in den sonstigen Vermögensgegenständen unterbleibt. Für die Abgabeverpflichtung der Emissionsberechtigungen zum 30. April 2010 wurde aufgrund einer ausreichend zur Verfügung stehenden Anzahl von Berechtigungen keine Rückstellung gebildet. Die Abgabeverpflichtung wird entsprechend Vertrag zum Übergang der Betriebsführung des Kraftwerks auf die Probis für die Dow Wolff Cellulosics GmbH, Walsrode (DWC GmbH), übernommen. Die Rechnungsabgrenzungsposten und die Liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten durch die BodeHewitt AG & Co. KG, Grünwald, unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie einem Rechnungszinsfuß von 6 % p. a. ermittelt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit und Dienstjubiläen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie einem Rechnungszinsfuß von 5,5 % p. a. bewertet. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag erforderlich ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die Verbindlichkeiten in Euro sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Buchungstag oder mit dem niedrigeren Kurs (Forderungen) bzw. höheren Kurs (Verbindlichkeiten) am Bilanzstichtag bewertet. 2. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anhang Anlage 1.4) dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.328 (Vorjahr: TEUR 8.702) sowie eine Forderung aus sonstiger Weiterberechnung in Höhe von TEUR 1.281 gegen die DWC GmbH. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 9.724 (Vorjahr: TEUR 2.358) resultieren aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen (TEUR 43, Vorjahr: TEUR 1.486), aus Umsatzsteuer (TEUR 252, Vorjahr: TEUR 0) und aus Darlehen (TEUR 9.429, Vorjahr: TEUR 0). Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 361) werden im Wesentlichen eine Forderung aus Umsatzsteuer (TEUR 234), eine Forderung gegen Bayer (TEUR 77) und debitorische Kreditoren (TEUR 40) ausgewiesen. Das Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 6.494 und setzt sich aus dem Stammkapital in Höhe von TEUR 3.000 und der Kapitalrücklage von TEUR 3.494 zusammen. Die Gesellschaftsanteile werden zu 100 % von der DWC GmbH gehalten. Die Sonstigen Rückstellungen sind mit Ausnahme der Mitarbeiterjubiläen (TEUR 741), der Altersteilzeit (TEUR 803) und des mittelfristigen Anteils am Beitrag zur PSVaG (TEUR 46) kurzfristiger Natur und beinhalten insbesondere Rückstellungen für Bonuszahlungen (TEUR 702), ausstehende Urlaubsansprüche und Überstunden (TEUR 187), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 148) und Abfindungen (TEUR 55). Neben den Personalverpflichtungen ergeben sich unter anderem Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen (TEUR 413) sowie aus Gewährleistung (TEUR 125). Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert und innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beinhalten die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin DWC GmbH in Höhe von TEUR 357 (Vorjahr: TEUR 2.120). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 21), aus sonstigen Weiterberechnungen TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 40) und aus Cash Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.779 (Vorjahr: TEUR 722). Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 243. Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen: Diese teilen sich wie folgt auf:
Davon entfallen auf den bis zum 31. Dezember 2030 geltenden Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag mit der DWC GmbH:
Das Bestellobligo beträgt zum 31. Dezember 2009 TEUR 535. Investitionen sind hiervon nicht betroffen. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 784) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 77 enthalten. Diese betreffen die teilweise Übernahme der Rechtskosten aus dem EEG-Rechtsstreit durch die Bayer. Der Materialaufwand teilt sich wie folgt auf:
Der Personalaufwand setzt sich folgendermaßen zusammen:
Die Abschreibungen gliedern sich wie folgt:
In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 121) sind sowohl Kursverluste (TEUR 15) als auch die Rückstellungsbildung für eine Umsatzgarantie gegenüber Atos Origin (TEUR 34) enthalten. Im Finanzergebnis sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 179 und Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 11 enthalten. Das Finanzergebnis setzt sich damit hauptsächlich aus Zinsen im Rahmen des Cash Pools und eines Finanzierungsdarlehens zusammen. 4. Sonstige AngabenAngaben zum MutterunternehmenDie Probis GmbH, Bomlitz, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Dow Wolff Cellulosics GmbH, Walsrode. Unter Bezugnahme auf die Konzernabschlussbefreiungsverordnung erstellt die DWC GmbH keinen eigenständigen Konzernabschluss. Die Probis gehört über die DWC GmbH zum Konzern der The Dow Chemical Company, Midland, USA, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss (10K-Report) wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Registrierungsnummer 001-03433 veröffentlicht. Angaben zum MitarbeiterbestandIm Jahresdurchschnitt waren in der Probis GmbH 293 Mitarbeiter (Vorjahr: 298 Mitarbeiter) beschäftigt. Davon waren 125 Mitarbeiter gewerblich tätig; zusätzlich waren im Jahresdurchschnitt 6 Mitarbeiter zeitlich befristet beschäftigt. GeschäftsführerDer Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2009 Herr Alf Wilkens (Dipl.-Ing.), Bomlitz, und Herr Reiner Roghmann (Dipl.-Ing.), Stade, an. Mit Gesellschafterbeschluss vom 14. April 2009 wurde Herr Reiner Roghmann mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer abberufen und Herr Michael de Poortere (Dipl.-Ing.), Buxtehude, als Geschäftsführer bestellt. Gesamtbezüge der Organe der GesellschaftLediglich ein Geschäftsführer ist bei der Probis angestellt und erhält von dieser Bezüge. Die Kosten des anderen Geschäftsführers werden der Gesellschaft nicht weiterbelastet. Unter Bezug auf die Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wird auf Angabe der Gesamtbezüge verzichtet. Gesamthonorar des AbschlussprüfersAuf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angaben in dem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss der TDCC enthalten sind. ErgebnisverwendungDas Ergebnis des Geschäftsjahres 2009 wird auf Grundlage des Ergebnisabführungsvertrags an die Dow Wolff Cellulosics GmbH, Walsrode, abgeführt.
Bomlitz, den 30. Juni 2010 gez. Alf Wilkens, Geschäftsführer gez. Michael de Poortere, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Probis GmbH, Bomlitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Probis GmbH, Bomlitz, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, den 30. September 2010 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Otter, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Schrader, Wirtschaftsprüfer |
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