craft printing GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
Steinbeis Group Services GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steinbeis Holding GmbHBrannenburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Jahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Steinbeis Holding GmbH (SH) managt das unternehmerische Vermögen der Familie Steinbeis. Sie fungiert als Beteiligungsgesellschaft und betreibt, abgesehen von Geschäftsbesorgungsleistungen für die Konzernunternehmen, kein eigenes operatives Geschäft. SH strebt bei der Durchführung dieses Auftrags danach, aus ihrem Beteiligungsportfolio Finanzerträge zu vereinnahmen, den Wert des Portfolios zu steigern und die Anzahl der langfristig ausgerichteten Engagements zu vergrößern. Hierbei beschäftigt sich die Gesellschaft ausnahmslos nur mit solchen Unternehmen, deren Geschäftsmodelle auf Nachhaltigkeit fokussiert sind. Ein mittelständischer Zuschnitt und eine unverwechselbare Marktpositionierung bzw. die Chance, eine solche zu erreichen, sind dabei wesentliche Voraussetzungen für ein Engagement. Eine angemessene Verzinsung des Kapitaleinsatzes und eine kontinuierliche Verbesserung des Unternehmenswertes werden erwartet. 2. Steuerungssystem Leitung und Steuerung der Gesellschaft erfolgen durch die Geschäftsführung. Weitere Organe sind der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung. Zur Steuerung der Leistung im Hinblick auf die Unternehmensziele dient im finanzbezogenen Bereich der Gewinn vor Steuern, Zinserträgen und Abschreibungen (EBITDA) als eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Das EBITDA beschreibt die operative Leistungsfähigkeit vor Investitionsaufwand und stellt einen bedeutsamen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikator dar. Weitere wichtige finanzielle Leistungsindikatoren für die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität sind die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad. Für die einzelnen Geschäftsbereiche sind unterschiedliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren relevant. Im Geschäftsbereich Ökologisches Papier sind die Produktions- und Absatzmengen steuerungsrelevant. Dies gilt auch für die Produktionsunternehmen der Kreislaufwirtschaft, während ansonsten die Mengen an gehandeltem und sortiertem Altpapier entscheidend sind. Für den Geschäftsbereich Umweltfreundliche Energie sind insbesondere die Dampf- sowie Strom- bzw. bei den Biogasanlagen primär die gelieferten Biomethan- und nur sekundär die Stromerzeugungsmengen entscheidend. 3. Forschung und Entwicklung Neue Produkte und Kostensenkung Die verfahrenstechnische Weiterentwicklung der bestehenden Technologien, sei es auf der Anwendungs- oder Produktionsseite, stellt den wesentlichen Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit dar. So werden im operativen Betrieb die Produktionsprozesse kontinuierlich in Bezug auf Qualität, Energie- und Ressourceneinsparungen sowie Recyclingprozesse verbessert und damit die Produktnachhaltigkeit dauerhaft erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde mit der Inbetriebnahme des Sondersortenstrangs bei der STP die Aufbereitungsmöglichkeiten von bislang nur eingeschränkt einsetzbaren Altpapierqualitäten gesteigert. Neue Produkte aus verwandten und der ökologischen Positionierung entsprechenden Produktbereichen wurden entwickelt, erfolgreich im Markt eingeführt bzw. befinden sich in der Testphase. 4. Umweltschutz als Kern der Unternehmensphilosophie Für die Steinbeis Unternehmensgruppe, die Nachhaltigkeit als wesentlichen Bestandteil der Unternehmensausrichtung formuliert, ist Umweltschutz ein Kernelement verantwortungsvoller Unternehmensführung. Dementsprechend sind schonende Produktionsmethoden und die Verpflichtung zur nachhaltigen Verbesserung ein Selbstverständnis und Antrieb zum Ausbau der Marktpositionen. Diesem Anspruch folgend wird konsequent an Maßnahmen zur Energie- und Wassereinsparung sowie zur Optimierung der Stoffausbeute einerseits und an der Verringerung der Einsatzmenge von notwendigen Hilfsstoffen gearbeitet. Projekte zur Reduzierung der Umweltbelastungen, zertifizierte und transparente Betriebsführungen sind dabei wesentliche Bestandteile der Unternehmensentwicklung. Im Segment Ökologisches Papier betreibt die STP am Standort Glückstadt Europas modernste ökologisch-integrierte Recyclingpapierfabrik. Im Segment Umweltfreundliche Energie kann durch den Betrieb des EBS-Kraftwerks der STE die Verwendung von fossilen Energieträgern minimiert und mit der Wärme- und Stromversorgung der STP ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Papierproduktion geleistet werden. Im Weiteren leistet Steinbeis mit dem Betrieb von Solar- und Windparks, Biogasanlagen sowie einem Biomassekraftwerk einen Beitrag, um Emissionen entgegenzuwirken und die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern. Mit den Unternehmen im Segment der Kreislaufwirtschaft fördert Steinbeis durch die Aufbereitung von Wertstoffen ein ressourceneffizientes Wirtschaften. Die Nutzungsintensität natürlicher Rohstoffe wird reduziert und gleichzeitig ihre Produktivität gesteigert. Dabei versorgt die AP-Concept die STP zu 100 % mit Altpapier und die EBS-Concept insbesondere die STE mit Ersatzbrennstoffen. Seit 2011 berichten STP und die SH seit 2020 nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex über die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit der Gesellschaften auf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte. Für den Vorbildcharakter in Sachen wirksamer, nachhaltiger Beiträge zur Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung wurde STP in 2023 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Gemäß des Internationalen Währungsfonds betrug das globale Wachstum in 2023 3,1 %. Für das laufende Jahr erwartet der IWF ein globales Wachstum von ebenfalls 3,1 %. Dabei wird zu Grunde gelegt, dass sich viele Volkswirtschaften resilienter gegenüber den weltwirtschaftlichen Problemen gezeigt haben als zunächst erwartet. Auch die Inflation sank schneller als angenommen. Der IWF erklärte, dass in der Eurozone in 2024 ein Wachstum von 0,9 % zu erwarten sei. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaft der Eurozone lediglich um 0,5 % gewachsen. Nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 0,3 % gegenüber 2022 gefallen. Demnach kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in einem krisengeprägten Umfeld weiter ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die konjunkturelle Entwicklung. Auch für 2024 wird mit keiner Erholung gerechnet. So verminderte jüngst die Bundesregierung bei Vorlage des Jahreswirtschaftsberichts ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2024 auf 0,2 %. Die EU-Kommission sieht Deutschland mit 0,3 % Wachstumsprognose sogar auf einem der letzten Plätze in der Eurozone. In unseren Prognosen sind wir noch etwas vorsichtiger und erwarten für das laufende Geschäftsjahr für Deutschland eine Seitwärtsentwicklung, da die hohe Inflation den privaten Konsum bremst, die nötige restriktive Geldpolitik der Notenbanken zur Eindämmung der Inflation Investitionen hemmt und die Sprunghaftigkeit bei politischen Entscheidungen wenig investitionsfreundlich ist. 2. Der Geschäftsverlauf Die Struktur des Konzerns besteht im Berichtsjahr aus der Obergesellschaft SH selbst und den Beteiligungsunternehmen, die sich den drei Geschäftssegmenten A: Ökologisches Papier B: Umweltfreundliche Energie C: Kreislaufwirtschaft zuordnen lassen. A: Ökologisches Papier
a) Branchenbezogene Entwicklung Die Papierindustrie e.V. vermeldet für das Gesamtjahr 2023 einen massiven und so selbst im ersten Corona-Jahr nicht dagewesenen Produktionsrückgang von grafischen Papieren, in Deutschland um mehr als 1,8 Mio. Tonnen bzw. 30,5 %, gegenüber 2022. Der Gesamtabsatz an grafischen Papieren der deutschen Papierfabriken sank um 29 %. Diese Entwicklung hat auch die Erlösseite beeinflusst und so sind die Erlöse pro Tonne von Januar bis Dezember nahezu kontinuierlich gesunken. Nur ein überproportionaler Rückgang bei den variablen Kosten hat verhindert, dass die gesamte grafische Papierindustrie in existenzielle Notlage geraten ist. b) Geschäftsentwicklung Die schon vor Jahren eingeleitete Rückführung der Absatzmengen im Bereich der Magazinpapiere mit dem Ziel, Erlösoptimierungen zu erreichen, wurde im Berichtsjahr fortgesetzt. Die im Geschäftsjahr 2022 erlebte Mengen- und Erlöskonjunktur bei Magazinpapieren ist retrospektiv vermutlich ausschließlich dem streikbedingten Ausfall der finnischen Werke des Marktführers bei grafischen Papieren über mehr als vier Monate zuzuschreiben. Im Berichtsjahr sind Magazinpapiermaschinen mit einer Jahreskapazität von 480.000 to durch Marktbegleiter abgestellt oder auf Verpackung umgestellt worden. Auch für das laufende Geschäftsjahr sind bereits weitere Maschinenschließungen bzw. -konvertierungen angekündigt. Ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage wird daraus aber nicht erwartet. Insofern stehen die Preise auch zu Beginn des laufenden Jahres weiterhin unter Druck. Durch eine gezielte Marktbearbeitung kann sich ein Stück weit gegen den Markt gestellt werden. Das sichert eine über dem Marktdurchschnitt liegende Beschäftigungsquote, aber keine höheren Erlöse. Insofern wird an der langfristigen Strategie festgehalten, sich resilienter gegen die rückläufige Nachfrage nach Magazinpapier zu machen. Insgesamt wurde die Produktionsmenge 2023 gegenüber Budget um 3,4 % verfehlt, die geplante Absatzmenge aber um 0,9 % übertroffen. Die freiwerdenden Produktionsmengen werden zur Steigerung der Büropapier- und Etikettenpapiermengen sowie zur Vorbereitung der Markteinführung von in der Entwicklungspipeline befindlichen Produkten genutzt. Im Bereich der Büropapiere sank die Produktionsmenge in 2023 gegenüber Vorjahr um rund 13 % und auch die Absatzmenge sank deutlich, um knapp 15 %. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Mitunter wurden, in Erwartung eines nachhaltigen Nachfrageanstiegs, durch den Großhandel bereits in 2022 Lagerbestände aufgebaut, welche nach einer tatsächlich weniger starken Nachfrage zunächst zu einer Anpassung der Lagerbestände und folglich zu einer verminderten Nachfrage führten. Der noch junge Marktbereich Spezialpapier ist weiter im Aufbau. Auch die in diesem Berichtsjahr gezeigten Mengen entfallen ausschließlich auf Etikettenpapier auf 100 % Altpapierbasis. Das klar ökologische Profil führt in allen Marktbereichen zu einem großen Interesse nationaler und internationaler Unternehmen. Die folgende Tabelle zeigt die Produktions- und Absatzentwicklung auf:
Tabelle 2: Absatz und Produktion nach Geschäftsfeldern Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % auf 279 Mio. EUR gefallen. Diese Verminderung ist ausschließlich auf Mengeneffekte zurückzuführen. Die durchschnittlichen spezifischen Erlöse konnten dagegen gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Dabei sind im Bereich Magazin die Umsätze um 10 % gesunken, während im Bereich Büro diese um 2 % gesteigert werden konnten. In dem neu gebildeten Bereich der Spezialpapiere wurden im Berichtsjahr Umsatzerlöse von knapp 3 Mio. EUR realisiert. Der Materialaufwand reduzierte sich überwiegend preis-, aber auch produktionsbedingt um 21,8 Mio. EUR auf 161,9 Mio. EUR. Da im Berichtsjahr die Erlöse prozentual weniger und auch zeitlich deutlich verzögerter als die variablen Kosten gesunken sind, sank die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung des Unternehmens um 7,3 %-Punkte auf 58,0 % (2022 65,3 %). Die positive Entwicklung des Deckungsbeitrags I und auch die verringerten sonstigen betrieblichen Aufwendungen führten die Steinbeis Papier gegenüber dem bereits sehr guten Geschäftsjahr 2022 zu einem nochmals deutlich verbesserten EBITDA im Geschäftsjahres 2023 von 56 Mio. EUR. Aus der zugesagten staatlichen Förderung für ein Investitionsvorhaben wurde ein Zuschuss von 1,9 Mio. EUR gewährt. Die Bilanzsumme der STP erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 36,8 Mio. EUR auf 170 Mio. EUR. Da die Investitionen in das Anlagevermögen die Abschreibungen überstiegen, erhöhte sich das Anlagevermögen um 3,4 Mio. EUR auf 63,5 Mio. EUR. Der Anstieg des Umlaufvermögens (33,3 Mio. EUR) resultierte insbesondere aus dem ergebnisbedingten Anstieg der liquiden Mittel, der den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich überkompensierte. Die Passivseite weist gegenüber dem Vorjahr eine um 28,7 Mio. EUR erhöhte Eigenkapitalposition auf. Die Rückstellungen erhöhten sich im Berichtsjahr um 17,8 Mio. EUR. Der Anstieg resultiert insbesondere aus höheren Steuerrückstellungen für die Ergebnisse der Vorjahre sowie Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich zum Bilanzstichtag um 11,6 Mio. EUR. Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus den planmäßigen Tilgungen in Höhe von 9,4 Mio. EUR auf die in den Vorjahren aufgenommenen Investitionskredite. B: Umweltfreundliche Energie In dem Segment Umweltfreundliche Energie sind ein Ersatzbrennstoff-, ein Biomassekraftwerk, je zwei Solar- und Windkraftanlagen sowie drei Biogasanalgen enthalten. a. Branchenbezogene Entwicklung Die Geschäftsentwicklung der Energiegesellschaften ist in den letzten drei Jahren deutlich von energiewirtschaftlichen Faktoren geprägt. Die bereits im Jahr 2021 beginnende und sich im Jahr 2022 nochmal gesteigerte Aufheizung der Strommärkte und der aus energiepolitischen Maßnahmen der Bundesregierung resultierende steigende Strompreis wirkten noch in das Jahr 2023 hinein. Das Jahresmittel an der EPEX-Spot betrug für 2023 ca. 9,5 ct/kWh, was dem Niveau von 2021 entspricht (2020 lag dieser Wert noch bei ca. 3 ct/kWh). b. Geschäftsentwicklung Die externen Umsatzerlöse des Geschäftssegments Umweltfreundliche Energie (unter Berücksichtigung der Beteiligungsquote) betrugen im Berichtsjahr 38.156 TEUR und lagen wie auch das EBITDA etwas unter Vorjahresniveau. Wesentliche Änderungen in der Vermögenslage resultieren im Berichtsjahr hauptsächlich auf planmäßigen Abschreibungen der Kraftwerke, Solar-, Wind- und Biomethananlagen. Korrespondierend zu der Entwicklung im Anlagevermögen stellt sich vor allem eine Erhöhung der liquiden Mittel, aber auch die durch Regeltilgungen verminderten Bankverbindlichkeiten dar.
Die Gesellschaft versorgt das verbundene Unternehmen Steinbeis Papier mit Dampf und Strom. Den Strombedarf der STP kann die STE nicht vollständig zur Verfügung stellen, so dass der zusätzliche Bedarf durch externen Strombezug gedeckt wird. Der Betrieb des Kraftwerks und damit die Wärme- und Stromerzeugung verlief im Berichtsjahr planmäßig. Die STE erzielt externe Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 6.877 (Vorjahr TEUR 7.650). Die STE lieferte im Berichtsjahr 352,2 GWh (Vorjahr 378,6 GWh) Wärme an die STP. Die gesamte von STE erzeugte elektrische Energie beträgt 93,5 GWh (Vorjahr 93,1 GWh) und liegt damit um 0,4 % über dem Vorjahreswert.
SH hält 50 % der Anteile am Stammkapital. Das im Jahr 2004 in Betrieb genommene Biomassekraftwerk hat eine Nennleistung von 20 MW. Die Stromproduktion erfolgt mit Altholz. Der produzierte Strom wird an Dritte vermarktet. Die Umsatzerlöse in 2023 betragen TEUR 42.708 (Vorjahr TEUR 39.427). Der Betrieb des Kraftwerkes verlief im Jahr 2023 unter dem Niveau des Vorjahres. Die budgetierten Betriebsstunden wurden mit 7.779 h zu 97 % erreicht. Die ausgespeiste elektrische Energie hat mit 125,4 GWh entsprechend den Budgetwert nicht erreicht. Grund hierfür waren Phasen, in denen das Kraftwerk wegen zu geringer Strompreise nur in Teillast betrieben wurde. Durch die Vermarktung einer Grundlast der Stromlieferung über den Terminmarkt konnten die Umsatzerlöse gesteigert und schließlich ein wesentlicher Beitrag zum Jahresergebnis geleistet werden. Die Versorgung mit Altholz konnte sichergestellt werden, wenngleich sich die Beschaffung wegen der wachsenden Zahl an Marktbegleitern herausfordernd gestaltet. Der Betrieb der Klärschlammtrocknungsanlage verlief stabil, die Anlage konnte jedoch wegen der schwierigen Marktbedingungen nur zu ca. 50 % ausgelastet werden. Dies äußerte sich durch weiterhin fallende Zuzahlungen sowie einen weiter abnehmenden Zugriff auf Mengen, bedingt durch die Inbetriebnahme zusätzlicher Monoverbrennungen.
Die im Steinbeis Konzern betriebenen Solarparks haben eine Nennleistung von insgesamt 4,48 MWp. Der Betrieb der Anlagen verlief im Berichtsjahr störungsfrei.
Die SH ist an drei Biogasanlagen jeweils zu 50 % beteiligt. Zweck zweier Gesellschaften ist die Produktion von Biomethan zur direkten Einspeisung in das Erdgasnetz. Darüber hinaus wird aus dem produzierten Rohbiogas einer Gesellschaft über ein BHKW Strom erzeugt. Die dabei entstehende Wärme wird im Sommer zur Trocknung von Hackschnitzeln bzw. in den kälteren Monaten zur Heizung der angeschlossenen Fernwärmekunden verwendet. Die im Geschäftsjahr 2023 erzeugte Rohgasmenge beträgt 19.260.000 m3.
Die im Steinbeis Konzern betriebenen Windparks haben eine Nennleistung von insgesamt 18,5 MW. Zum 31.12.2023 zahlte der Windpark Dischingen gemäß Vertrag die bestehende Bürgerbeteiligung in Höhe von TEUR 800 zurück. Der Betrieb der Solar- und Windparks sowie Biogasanlagen verlief bei insgesamt guter Produktion im Geschäftsjahr 2023 weitgehend planmäßig. Durch auf Termin verkaufte Strom- und Biomethanmengen konnten sehr gute Erlöse erzielt werden. C: Kreislaufwirtschaft Das Segment Kreislaufwirtschaft umfasst die Bereiche Altpapiersortierung und -aufbereitung, Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen sowie das Recycling von Kunststoffen. Die Außenumsätze in diesem Segment betragen im Berichtsjahr 68.669 TEUR (Vorjahr 96.982 TEUR). Die Verminderung gegenüber dem Vorjahr um 28.313 TEUR resultiert zum Großteil aus dem gesunkenen Preisniveau bei Altpapier und Kunststoffrezyklaten sowie der fehlenden Produktion am Standort Kühnsdorf. a. Branchenbezogene Entwicklung Der weiter kontinuierlich steigende Anteil an Verpackungen und die Abkehr des Einzelhandels von gedruckten Prospekten hin zu Online-Angeboten beeinflusst auch weiter stark die Zusammensetzung des Altpapiers. Die bereits in den letzten Jahren kontinuierlich abnehmenden, graphischen Papiere im Mengenstrom, auf die sich die APC mit dem Sortierbetrieb eingestellt hatte, blieben auch in 2023 unter den Erwartungen. Die Versorgung mit Ersatzbrennstoffen war über das gesamte Geschäftsjahr 2023 hinweg ausreichend, wenngleich eine Verringerung des Aufkommens aufgrund der nachlassenden Konjunktur, insbesondere der Bauwirtschaft, bemerkbar war. Die Kunststoffbranche sah sich im Geschäftsjahr 2023 einem erschwerten Marktumfeld ausgesetzt. Neben den oben genannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herrschte dauerhaft eine schwache Nachfrage sowie ein bis zum IV. Quartal 2023 kontinuierlich fallendes Preisniveau. Rezyklate, die ein Substitut zur Neuware darstellen, wurden aufgrund der Marktpreissituation im Vergleich zum Vorjahr vermindert eingesetzt. b. Geschäftsentwicklung
SH hält 50 % der Kommanditanteile an der APC. Die APC betätigt sich insbesondere in den Geschäftsfeldern Altpapiersortierung und -handel zur Versorgung der STP mit Altpapier. Die 100 %ige Tochtergesellschaften der APC, die AP-Concept UK Ltd. (APC-UK) sowie die AP-Concept Nederland B.V. (APC NL) sind ebenfalls im Altpapierhandel tätig. Insgesamt haben sich die Absatzmengen in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 44 Tto auf 442 Tto vermindert.
SH hält 50 % der Anteile am Stammkapital der EBSC. Die Anlage der EBSC dient der mechanischen Aufbereitung von Siedlungs- und gewerblichen Abfällen zu Sekundärrohstoffen und Ersatzbrennstoffen. Im Jahr 2023 wurde überwiegend im 3-Schicht-Betrieb produziert und eine Menge von 173.825 to Abfall angenommen. Dieser Wert liegt etwas unter Vorjahr und den Erwartungen, was an einem geringeren Bedarf eines externen Kunden lag. Die spezifischen Erlöse bewegen sich unter dem Vorjahresniveau und über dem Budgetansatz. Der Betrieb der Aufbereitungsanlage verlief im Berichtsjahr planmäßig.
Die Unternehmenstätigkeiten umfassen das Recycling von Kunststoffen der Arten PET, HDPE, PP, PE und PO. Die Steinbeis PolyVert-Gruppe verfügt über Standorte in Völkermarkt, Kühnsdorf und Großenlüder bei Fulda. Am Standort Großenlüder wird zusätzlich ein Zählzentrum betrieben. Die Außenumsätze belaufen sich im Berichtszeitraum 2023 auf 49.373 T€ (Vorjahr 72.283 T€). Die deutliche Abweichung resultiert hauptsächlich aus den eingeschränkten Produktionskapazitäten bis hin zur vollständigen Einstellung der Fertigung an einem Standort in Folge zweier Elementarereignisse. Zum anderen herrschte über das gesamte Jahr ein Überangebot an Rohstoffen. Die fallenden Verkaufserlöse bei zeitverzögert sinkenden Einkaufspreisen erschwerten die Lage zusätzlich, was schließlich zu einem negativen EBITDA im Geschäftsjahr 2023 führte. Der nach den Unwetterereignissen noch in 2023 vorgenommene Umzug und die bis zum Jahreswechsel teilweisen Wiederinbetriebnahmen der Produktionsanlagen am Standort Völkermarkt sowie die Großinvestition in zusätzliche Sortierkapazitäten am Standort Völkermarkt und weitere Modernisierung der Standorte, wird die Steinbeis PolyVert-Gruppe für die Zukunft neu ausrichten. Vor allem mit der Inbetriebnahme der Sortierkapazitäten im Spätsommer wird ein turn around und für 2024 ein positives EBITDA erwartet. 3. Lage des Konzerns a) Ertragslage Der SH-Konzern gliedert sich in die drei Geschäftssegmente Ökologisches Papier, Umweltfreundliche Energie und Kreislaufwirtschaft. Insgesamt wurde folgender Gesamtumsatz erzielt:
Tabelle 3a: Konzernumsatz Der im Konzern erwirtschaftete Umsatz lag im Berichtsjahr um 7,6 % unter Vorjahr und betrug 385.001 TEUR. Die Verminderung im Segment Ökologisches Papier ist vor allem verursacht durch Mengeneffekte. Im Geschäftssegment Umweltfreundliche Energie führten hauptsächlich die Termingeschäfte der BSPE zur Absicherung eines mit dem Vorjahr vergleichbaren Umsatzes. Im Segment Kreislaufwirtschaft sind im Wesentlichen die Werksschließung in Kühnsdorf sowie eine schwierige Marktentwicklung auschlaggebend für den deutlich niedrigeren Umsatz. Unter Berücksichtigung von Frachten und Provisionen (19.752 TEUR), sonstigen Erlösminderungen (376 TEUR), der Bestandsminderung (-2.213 TEUR) und den sonstigen Erträgen (5.540 TEUR) wurde eine betriebliche Leistung von 368.202 TEUR (Vorjahr 404.967 TEUR) erzielt. Materialaufwand Der Konzernmaterialaufwand verringerte sich um 47.001 TEUR auf 209.861 TEUR. Ursachen sind sowohl die gefallenen Produktionsleistungen sowie niedrigere Materialeinstandspreise, insbesondere für Altpapier, Energie, Kunststoffe und Chemikalien. Das Konzernergebnis entwickelte sich wie folgt:
Tabelle 3a: Konzernergebnisstruktur; Darstellung folgt einer internen Ergebnisbetrachtung; damit sind insbesondere Aufwendungen für Frachten und Provisionen im Leistungsteil enthalten und bereits im Deckungsbeitrag I berücksichtigt. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist maßgeblich durch eine geringere Zuführung zu den Pensionsrückstellungen sowie geringere Instandhaltungsaufwendungen zu erklären. In Summe führte dies zu einem EBITDA von 78.211 TEUR. Das EBITDA nach Geschäftssegmenten setzt sich wie folgt zusammen:
Tabelle 3b: EBITDA nach Segmenten Im Segment Ökologisches Papier konnte das bereits sehr gute Geschäftsjahr 2022 nochmals übertroffen werden. Auch im Segment Umweltfreundliche Energie konnten trotz der fordernden Rahmenbedingungen, insbesondere bei der Brennstoffbeschaffung, sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Im Segment Kreislaufwirtschaft hatten vor allem die wirtschaftlichen Belastungen aus den Elementarereignissen signifikante Auswirkungen auf das operative Geschäft im Bereich des Kunststoffrecyclings. Nach Berücksichtigung der laufenden Ertragsteuern sowie latenter Steuererträge ergibt sich ein Konzernjahresergebnis von 33.983 TEUR, welches sich wie folgt auf die Segmente verteilt:
Im Segment Ökologisches Papier konnte das Ergebnis durch das Auseinanderfallen der Erlös- zu der Kostenkurve außerordentlich gesteigert werden. Im Segment Umweltfreundliche Energie liegt das Jahresergebnis über Vorjahresniveau. Ursache hierfür ist der Verkauf von Strom- und Biogasmengen auf Termin zu einem höheren durchschnittlichen Ertragsniveau als im Vorjahr. Das Ergebnis des Segments Kreislaufwirtschaft ist im Wesentlichen durch die Produktionsausfälle und daraus resultierenden Absatzausfällen aufgrund der Unwetterschäden belastet. Diese führten zu einem negativen Konzernergebnisbeitrag. b) Finanzlage Das Finanzmanagement der SH und ihrer Tochtergesellschaften hat zum Ziel, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaften optimal zu unterstützen und bewegt sich dabei im üblichen Spannungsfeld von Sicherheit, Liquidität und Rendite. Die Finanzierung des Kapitalbedarfs war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gesichert. Auf der Basis einer mittelfristigen Unternehmens- und Kapitalbedarfsplanung werden bestehende und geplante Finanzierungen nach Art, Fälligkeits- und Zinsstruktur gemanagt. Die fristenkongruente Investitionsfinanzierung auf Euro-Basis dominiert hierbei die Fremdkapitalaufnahmen. Bei den Unternehmen der Steinbeis-Gruppe wird ein aktives Zins- und Währungsrisikomanagement praktiziert. Das Management beobachtet und prognostiziert - unterstützt durch Bankexperten - den volkswirtschaftlichen Datenkranz und relevante Kapitalmarktgrößen. Eingetretene und prognostizierte Zinsänderungen, die die Kreditkonditionen wesentlich beeinflussen können, werden angemessen ins Finanzierungs- und Zinsabsicherungskalkül konkreter Grundgeschäfte einbezogen. Im Konzern wurden 2023 27,1 Mio. EUR investiert. Von den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen entfallen 48 % auf das Segment Ökologisches Papier und 43 % auf das Segment Kreislaufwirtschaft. Auf die Segmente Umweltfreundliche Energie bzw. Sonstige entfallen 9 %. Der Kapitalfluss stellt sich im Konzern wie folgt dar:
Tabelle 4: Kapitalfluss im Konzern In den liquiden Mitteln sind 8,4 Mio. EUR zweckgebunden für Investitionen im Anlagevermögen bzw. als Kapitaldienstreserve enthalten. Zusätzlich zur Liquiditätsposition des Konzerns stehen nicht in Anspruch genommene Kreditlinien von 30,7 Mio. EUR zur Verfügung. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Eigenkapitalquote auf Basis des guten Konzernjahresergebnisses deutlich von 42,7 % auf 48,8 % erhöht. Der Verschuldungsgrad sank von +8,1 % auf -9,8 %.
Vermögenslage Die Vorräte als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen zum Jahresende 2023 vor allem aufgrund des niedrigeren Preisniveaus um 14.462 TEUR unter dem Vorjahreswert. Nach Berücksichtigung der Zunahme der liquiden Mittel waren diese Veränderungen maßgebliche Ursache für eine im Vorjahresvergleich um 32.495 TEUR erhöhte Bilanzsumme des Konzerns.
Tabelle 6: Vermögenslage Auf der Passivseite hat vor allem das positive Jahresergebnis zur Erhöhung der Bilanzsumme geführt. Der Anstieg der Rückstellungen betrifft hauptsächlich höhere Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen. Die Abnahme bei den Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen aus dem Rückgang der Bankverbindlichkeiten sowie in der allgemeinen Preisentwicklung begründet. C. Prognosebericht Im Berichtsjahr sind durch den Konflikt im Nahen Osten und die Lage in der Ukraine die geopolitischen Risiken weiter angestiegen. Zudem sind die nationalen politischen Rahmenbedingungen von einer hohen Sprunghaftigkeit und einer geringen Verlässlichkeit geprägt. In Summe führt das zu Investitionszurückhaltung bei Unternehmen und drückt die Konsumfreude der privaten Haushalte. Insofern verwundert es nicht, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 % zurückgegangen ist. Angesichts dieser anhaltenden unsicheren globalen Rahmenbedingungen, einer politischen Blockade von Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft, Subventionsabbau und einer inflationsbedingt abnehmenden Kaufkraft ist der Ausblick für 2024 gesamtwirtschaftlich verhalten. Die Bemühungen von Unternehmen, Behörden und Regierungen nachhaltige Produkte weiter zu priorisieren sowie die Einführung neuer Produkte auf Basis von Recyclingstoffen sind wesentliche Treiber für eine Absatzsteigerung. Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen für mehr Klimaschutz, einem klaren normativen Rahmen, der zukünftig auch große Mittelständler zwingt eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und dem Eintritt einer Generation ins Berufsleben, für die Nachhaltigkeit und Kreislaufdenken eine Selbstverständlichkeit ist, entwickelt sich eine Perzeption, die das Produkt aus Primärstoff als weniger wünschenswerte Alternative zum Recyclingprodukt werden lässt. Aufgrund des vorstehend genannten Ausblicks zum gesamtwirtschaftlichen Verlauf des Jahres 2024 wird beim Ökologischen Papier mit Absatz- und Produktionsmengen leicht über den in 2023 erreichten Volumina gerechnet bei erwarteten rückläufigen Marktpreisen. Zwischen den einzelnen Bereichen erwarten wir Verschiebungen durch einen Rückgang bei den Magazinpapieren und Zuwächse bei Büro- und Spezialpapieren. Eine Fortsetzung der im Geschäftsjahr 2023 vorliegenden Erlös- bzw. Margenniveaus wird für 2024 nicht erwartet. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2024 ein EBITDA im Bereich Ökologisches Papier erwartet, das deutlich unter dem von 2023 liegt, aber über dem durchschnittlichen Niveau der Vorjahre sein wird. Im Segment Umweltfreundliche Energie wird bei weitgehend konstanten Einspeisemengen, aber fallender Stromerlöse und Brennstoffzuzahlungen sowie steigender Materialaufwendungen ein rückläufiges EBITDA erwartet. Die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft planen mit weiteren Mengensteigerungen und mit Ausnahme der EBSC entsprechend steigenden EBITDAs. Auch für den Bereich Kunststoffrezyklate wird eine positive EBITDA-Entwicklung erwartet. Mit der in Umsetzung befindlichen Großinvestition in die Werksentwicklung und -erweiterung an den Standorten werden die Voraussetzungen für signifikante Mengen- und Qualitätssteigerungen geschaffen. Die geopolitischen Risiken erschweren weiter die Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Im März 2024 stieg der ifo-Geschäftsklimaindex an und erreichte den höchsten Wert seit Juni 2023. Grund dafür ist eine weniger pessimistische Erwartungshaltung der Unternehmen für die nächsten Monate. Auch der Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang des EBITDA zum Vorjahr, welcher aber der Entwicklung beim Ökologischen Papier folgend, weiterhin über dem durchschnittlichen Niveau der Vorjahre liegen wird. Damit weist der Konzern eine stabile Ertragslage auf. Zusätzlich stehen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, um den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Eigenkapitalquote wird aufgrund der Investitionstätigkeiten und dem damit verbundenen Anstieg der Bilanzsumme leicht unter dem Niveau von 2023 erwartet. Die Nettofinanzschuldenquote wird sich bei Berücksichtigung der geplanten und teilweise kreditfinanzierten Investitionsmaßnahmen, und auch in Hinsicht auf anfallende Steuernachzahlungen, erhöhen. D. Chancen und Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Im SH-Konzern wird eine ganzheitliche Risikostrategie verfolgt, die nur Risiken erlaubt, die im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unumgänglich sind. Dies wird systematisch gesteuert und überwacht. Dazu gehört auch abteilungsübergreifendes Denken und Handeln entlang der Prozesskette. Eine integrierte Unternehmensplanung, strukturierte Projektdurchführungen und ein abgestimmtes Berichtswesen sichern die angemessene Überwachung während der Durchführung und Abwicklung von Unternehmensprozessen ab. Die nachstehenden Risikokategorien können die Geschäfte sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen. Bestimmend hierfür sind die operativen Beteiligungen, weshalb sich die Risikobeurteilung auch hieran orientiert. 2. Chancen und Risiken Geschäftsentwicklung Energie- und materialeffiziente Produktion, Kreislaufwirtschaft und Energieerzeugung zählen zu der Querschnittstechnologie Umwelt, die auf den Megatrends Klimaveränderung und Ressourcenknappheit aufsetzt. Die Positionierung in diesen Märkten bedeutet für die Konzernunternehmen die Partizipation an hohen Wachstumsraten in attraktiven Märkten. Gesetzliche Einsatzquoten für Recyclingmaterial und die starke Fokussierung auf Klimaschutz werden diesen positiven Trend, trotz der durch die aktuelle Rezession bedingten Nachfrageschwäche, nachhaltig unterstützen. Die ökologische Fixierung der politischen Mandatsträger, sei es auf nationaler oder auf europäischer Ebene, bestätigen mit den beschlossenen Konjunkturmaßnahmen eindeutig, dass Klima- und Ressourcenschutz auf der Agenda weiterhin Priorität haben werden. Schwierig sind die sich jährlich verändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen insbesondere in den Segmenten der Energieerzeugung. Eine flexible und schnelle Anpassungsfähigkeit ist hier notwendig. Damit können sich aber neue Geschäftspotentiale entwickeln. Operative Chancen und Risiken Der Betrieb der Anlagen der operativen Einheiten verlief im Berichtsjahr, abgesehen von dem aufgrund von Umweltereignissen bedingten Ausfalls der Produktionsanlagen an einem Standort, überwiegend planmäßig. Erkannte Problemstellungen wurden analysiert und bearbeitet. Laufende und vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen sorgen für die Sicherstellung der Produktion und die Beherrschbarkeit des Risikos auch für die Zukunft. Die Investitionen des letzten Jahres erfüllen die gesetzten Erwartungen. Im Segment Umweltfreundliche Energie lässt sich auch durch Instandhaltungs- und Revisionsmaßnahmen ein Ausfallrisiko der Energieerzeugung nicht vollständig ausschließen, da für wesentliche Aggregate wie Turbinen und Generatoren bei einem notwendigen Ersatz längere Lieferzeiten zu erwarten wären. Absatz und Markt Der Markt für Büropapiere ist in 2023 gemessen an den Auslieferungen mit über 20 % zurückgegangen. Hauptgrund hierfür waren hohe Lagerbestände, mit denen Groß- und Einzelhandel europaweit in das Berichtsjahr gestartet sind. Auch die STP konnte deswegen die budgetierten Absatzmengen nicht erreichen. Da aber keine Kundenbeziehungen verloren gingen, sondern neue Kunden gewonnen werden konnten, wird nicht von einem dauerhaften Nachfragerückgang ausgegangen. Im europäischen Markt für Magazinpapiere setzte sich der Nachfragerückgang und der damit verbundene Preisdruck fort. Der unverändert zu erwartende Rückgang gestrichener grafischer Papiere erfordert die Erarbeitung von Produktalternativen zum Magazinpapier. Die BSPE profitierte im Jahr 2023 von attraktiven Termingeschäften. Ab dem Jahr 2024 sind die Stromerlöse von den Marktpreisen abhängig. Das aktuelle Preisniveau der an der Strombörse gehandelten Terminkontrakte liegt für die nächsten Jahre unterhalb der bisherigen Einspeisevergütung nach EEG. Alternative Erlösströme wurden identifiziert. Langfristige Verträge mit Abnehmern sichern den Absatz bei den Biogas-, Wind- und Solaranlagen. Marktrisiken können daher im Wesentlichen nur rückwirkenden Gesetzesänderungen, der Nichteinhaltung von Verträgen oder ungünstigen klimatischen Verhältnissen geschuldet sein. Im Geschäftsbereich Kreislaufwirtschaft befindet sich der Absatzmarkt der Steinbeis PolyVert-Gruppe in einem dynamischen Wandel. Das Produkt Recyclingkunststoff entwickelt sich weiter zu einem hochwertigen und nachhaltigen Produkt. Mit dieser Veränderung ergeben sich gleichzeitig höhere Anforderungen an die Qualität des Produktes. Trotz der weiterhin positiven gesetzlichen Rahmenbedingungen stehen Rezyklate noch im Wettbewerb zu erdölbasierten Neuprodukten und unterliegen nicht zuletzt deshalb einer stärkeren Volatilität. Kosteneffizienz in der Herstellung und an den Neuwarenmarkt angelehnte Beschaffungspreise bestimmen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Durch die in 2023 erfolgte Inbetriebnahme des neuen rPET-Extruders in Österreich können neue Absatzmärkte erschlossen werden. Gesetzlich verpflichtende Rezyklatquoten existieren derzeit nur für PET-Einwegflaschen, die in der EU und Deutschland ab 2025 zu mindestens 25 % und ab 2030 zu 30 % aus Rezyklat bestehen müssen. Im Rahmen des Green Deals sollen bis 2030 55 % der Plastikverpackungen recycelt werden. Dadurch wird erwartet, dass sich die Nachfrage dynamisch entwickelt. Dem starken Wettbewerb im Bereich des Kunststoffrecycling wird mit innovativen Investitionen, Qualität und Erfahrung begegnet. Aufgrund des andauernden Ukraine-Krieges, der Lage im Nahen Osten, weiterer geopolitischer Unsicherheiten sowie der Revidierung der volkswirtschaftlichen Prognosen für den EU-Raum, welche von der EU-Kommission jüngst von 1,3 % auf 0,9 % revidiert wurden, stehen alle getroffenen Annahmen unter großen Vorbehalten. Beschaffungsmarkt Die relevanten Risiken liegen im Wesentlichen im Beschaffungsmarkt für Altpapier, Chemikalien, EBS, Holz und Kunststoff sowie im Energiemarkt. Altpapier ist seit vielen Jahren ein international gehandeltes Gut. Seit dem ersten Lockdown im März 2020 ist der Altpapiermarkt nicht mehr zur Ruhe gekommen. Einschränkungen im Einzelhandel, Abstellmaßnahmen von grafischen Papiermaschinen und unterbrochene Logistikketten haben den Altpapierpreis weiter volatil gehalten; insgesamt ist der Preis aber nach den Preisspitzen in 2022 im Berichtsjahr aufgrund der Rezession in Deutschland und niedrigen Exportpreisen kontinuierlich gesunken. Die Versorgung der Papierfabrik mit Strom und Dampf wird durch einen langlaufenden Vertrag mit STE abgesichert. Die über die Stromerzeugungskapazität von STE hinaus erforderliche Strommenge wird am Markt auf Termin oder zum Spotpreis zugekauft. Insofern ist hier eine gewisse Abhängigkeit gegeben. Mit dem Kauf auf Termin wird versucht, frühzeitig attraktive Preise zu sichern. Es besteht das Risiko, dass kontrahierte Preise oberhalb des Spotpreises tendieren. Die für die Brennstoffversorgung bei STE notwendigen EBS-Mengen sind zu einem Großteil gesichert. Die Versorgung durch die Konzerngesellschaft EBSC wirkt durch die abgeschlossenen Kommunalverträge zusätzlich stabilisierend. Temporär kann ein Nachfrageüberhang nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund solcher Tendenzen wurden bereits entsprechende Vorsorgemaßnahmen eigeleitet. Auf dem Altholzmarkt hat sich aktuell ein Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage eingestellt. Einem verringerten Angebot steht eine erhöhte Nachfrage aufgrund von neuen Kraftwerkskapazitäten und Bedarfen der Holzwerkstoffindustrie gegenüber. Ein kleiner werdender Abstand zwischen Stromerlösen und Beschaffungskosten für Brennstoffe würde das EBITDA belasten. Um in der Versorgung des Kraftwerkes zukünftig flexibler aufgestellt zu sein, wird aktuell ein Konzept zur Nutzung alternativer Brennstoffe sowie damit verbundener Investitionen erarbeitet. Aufgrund der stark steigenden Nachfrage nach Kunststoffrecycling steigen auch die Herausforderungen auf der Beschaffungsseite. Diesen wird durch den Ausbau und die Weiterentwicklung von Sortiertechniken sowie der breiten Aufstellung des Lieferantennetzwerks begegnet werden. Finanztechnische Chancen und Risiken Die Konzernaktivitäten sind solide finanziert, auch für unvorhergesehene Entwicklungen stehen Liquiditätsreserven zur Verfügung. Durch wirtschaftliche Schwäche einzelner Kunden kann es zu einem verstärkten Delkredere-Risiko kommen. Gesteigerte Sorgfalt und Vorsicht sowie das automatische Kreditlimitüberwachungssystem machen diesbezügliche Risiken beherrschbar. Für den überwiegenden Teil der Forderungen besteht außerdem eine Warenkreditversicherung. Die Zinsänderungsrisiken für die variabel verzinslichen Darlehen werden durch den Abschluss von Payerswaps weitgehend eliminiert. Sowohl Zinsderivate als auch Währungsderivate werden in Summe in einem vergleichsweise geringen Umfang eingesetzt. Bezüglich der Zahlungsziele der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt die Überwachung der Zahlungszielvereinbarungen auf Branchenüblichkeit. Insgesamt sind trotz der geopolitischen Risiken und der aktuell rezessiven wirtschaftlichen Rahmendaten keine Risiken erkennbar, die die Unternehmensfortführung gefährden. Es stehen dem Unternehmen ausreichend Ressourcen zur Verfügung, um die sich bietenden Chancen zu nutzen. Die Steinbeis Holding ist davon überzeugt durch die starke Diversifizierung, die finanzielle Stärke sowie die ausreichend zur Verfügung stehenden Ressourcen innerhalb der Gruppe, den erkennbaren Herausforderungen gewachsen und dadurch ebenfalls in der Lage zu sein, die sich bietenden Chancen erkennen und nutzen zu können.
München, 29. Mai 2024 Steinbeis Holding GmbH Dipl. Ing. Michael Söffge Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023der Steinbeis Holding GmbH, BrannenburgAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Steinbeis Holding GmbH, Brannenburg
Konzernanhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Steinbeis Holding GmbH mit Sitz in Brannenburg ist unter der Registernummer HRB 6018 beim Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein eingetragen. Der Konzernabschluss der Steinbeis Holding GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Konsolidierungskreis und assoziierte Unternehmen In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 sind neben der Steinbeis Holding GmbH als Mutterunternehmen folgende Unternehmen durch Vollkonsolidierung gemäß § 300 Abs. 1 HGB einbezogen. Alle Unternehmen haben den Jahresabschlussstichtag zum 31. Dezember.
*) Die Personengesellschaften sind gem. § 264b HGB von der Pflicht zur Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften befreit. Die Steinbeis Immobilien GmbH & Co. KG ist mit Wirkung zum 1.1.2023 auf die Steinbeis Holding GmbH angewachsen. Gemäß § 310 Abs. 1 HGB werden folgende Gemeinschaftsunternehmen (assoziierte Unternehmen) mit dem anteiligen Kapital in den Konzernabschluss einbezogen. Alle Unternehmen haben den Jahresabschlussstichtag zum 31. Dezember.
Diese Unternehmen werden quotal (Bilanz und GuV-Zahlen) in den Konzernabschluss einbezogen, weil sie jeweils mit einem konzernfremden Unternehmen aus der jeweiligen Branche der Gesellschaften gemeinschaftlich geführt werden. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung wurde bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. durchgeführt. Dabei wurden die Buchwerte der Beteiligungen der voll konsolidierten Gesellschaften dem anteiligen, konsolidierungspflichtigen Kapital zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile bzw. der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss gegenübergestellt. Die so ermittelten Unterschiedsbeträge wurden bei der Erstkonsolidierung im Jahr 1990 zum Teil Vermögensgegenständen zugerechnet. Der danach verbleibende Betrag wurde gemäß Art. 27 EGHGB mit den Rücklagen verrechnet. Im Rahmen der Konsolidierung wird das Unternehmen der untersten Konzernebene zuerst auf dessen unmittelbar übergeordnetes Mutterunternehmen konsolidiert. Die Resultate dieser Konsolidierung werden dann der Konsolidierung auf der nächsthöheren Stufe zugrunde gelegt. Bei neu erworbenen Anteilen wurden im Fall von Anschaffungen vor dem 1. Januar 2010 zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aktive Unterschiedsbeträge Vermögensgegenständen zugeordnet; danach noch verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden als Firmenwert aktiviert und über eine Dauer von 15 Jahren abgeschrieben. Für Zugänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Abschreibung nach der individuellen Nutzungsdauer. Die Abschreibung auf den Firmenwert wird bereits im Zugangsjahr mit anteiligen Monatsbeträgen vorgenommen. Bei neu erworbenen Anteilen nach dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode des § 301 Abs. 1 HGB. Die Verrechnung der Anteile an einem Tochterunternehmen erfolgt mit dem entsprechenden neu bewerteten Eigenkapital, das mit dem Betrag angesetzt wird, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Aktive Unterschiedsbeträge bei Anwendung der Neubewertungsmethode werden als Firmenwert aktiviert. Passive Unterschiedsbeträge werden gesondert in der Bilanz ausgewiesen und mit künftigen Verlusten verrechnet. Die bei den konsolidierten Gesellschaften nach dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung gebildeten Rücklagen sind in den anderen Gewinnrücklagen des Konzerns enthalten. Anpassungen an BilMoG zum 01.01.2010 führten zu saldierten Einstellungen in Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 95. Noch nicht verwendete Ergebnisse der einbezogenen Gesellschaften werden im Gewinnvortrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Umsatzerlöse und andere Erträge zwischen einbezogenen Unternehmen werden mit den entsprechenden Aufwandsposten verrechnet. Der Wertansatz der Vermögensgegenstände aus konzerninternen Lieferungen wird um realisierte Zwischenergebnisse in den Einzelabschlüssen bereinigt, sofern sie nicht gemäß § 304 Abs. 2 HGB für den Konzern von untergeordneter Bedeutung sind. Soweit im Rahmen der Kapitalkonsolidierung stille Reserven aufgedeckt wurden, wurden gemäß § 306 HGB auf die entstehenden zeitlichen Differenzen latente Steuern angesetzt. Die Buchwerte der in der Konzernbilanz angesetzten passiven latenten Steuern erhöhten den Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts. Auf den angesetzten Geschäfts- oder Firmenwert werden keine latenten Steuern gebildet. IV. Bilanzierung und Bewertung Die Steinbeis Holding GmbH und die übrigen einbezogenen Unternehmen folgen in der Bilanzierung und Bewertung den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes. Der Grundsatz der einheitlichen Bewertung nach § 308 HGB wurde für alle einbezogenen Unternehmen, auch für die Gemeinschafts- und die assoziierten Unternehmen, beachtet. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der voll konsolidierten Unternehmen sind einheitlich bewertet. Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit gemäß § 246 Abs. 3 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen - bewertet. Als Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von drei bis zehn Jahren zugrunde gelegt. Software von SAP wird über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung vor dem 1. Januar 2010 entstandene Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Folgende in Vorjahren entstandene Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren (ab 01.01.2019 über 10 Jahre) abgeschrieben: Erstkonsolidierung vor dem 1. Januar 2010: STP (voll abgeschrieben) STE (voll abgeschrieben) Erstkonsolidierung nach dem 1. Januar 2010: Leo KG (Restnutzungsdauer 1 Jahre) BGA Lauterhofen (Restnutzungsdauer 3 Jahre) BGA Mammendorf (Restnutzungsdauer 5 Jahre) BGA Feichten (Restnutzungsdauer 5 Jahre) Windpark Trierweiler (Restnutzungsdauer 7 Jahre) Windpark Dischingen (Restnutzungsdauer 9 Jahre) Steinbeis PolyVert Fulda GmbH (Restnutzungsdauer 6 Jahre) Die bei der Leo KG, BGA Lauterhofen, BGA Mammendorf, BGA Feichten, Windpark Trierweiler und Windpark Dischingen angesetzten Nutzungsdauern von ursprünglich mehr als zehn Jahren ergeben sich daraus, dass die Beteiligungen an den Unternehmen, die ein Solarkraftwerk, eine Biogasanlage bzw. einen Windpark betreiben, aufgrund der Unternehmenskonzeption einen Beteiligungszeitraum von mindestens 15 Jahren umfassen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die erhaltenen Investitionszuschüsse werden unter den Sonderposten für Investitionszuschüsse erfasst. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten beinhalten Eigenleistungen, die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung separat als "aktivierte Eigenleistungen" ausgewiesen werden. Gebäude werden überwiegend über Nutzungsdauern zwischen 10 und 33 Jahren - zum Teil auch degressiv - der Altbestand wird längstens über 40 Jahre abgeschrieben. Die technischen Anlagen und Maschinen werden zum Teil linear und zum Teil degressiv abgeschrieben. Als Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von 5 bis 20 Jahren zugrunde gelegt. Die anderen Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden sowohl linear als auch degressiv abgeschrieben, auf die lineare Abschreibung wird übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Zugänge werden ab dem Monat der Inbetriebnahme bzw. Fertigstellung abgeschrieben. Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden während einer angemessen verkürzten Restnutzungsdauer abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind und deren Anschaffungskosten mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Für solche abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden die Aufwendungen im Jahr des Erwerbs voll aufwandswirksam erfasst. Die Abschreibungen des EBS-Kraftwerks (Steinbeis Energie GmbH) sowie des Solarkraftwerks Leo erfolgen jeweils nach der linearen Methode. In der Steuerbilanz wurden abweichend von der Handelsbilanz degressive Abschreibungen angesetzt. In der jeweiligen Steuerbilanz der Windpark Trierweiler und der BSPE wird abweichend zur Handelsbilanz eine Sonderabschreibung nach § 7g EStG angesetzt. Die Steinbeis Holding hat nach Anwachsung der Steinbeis Immobilien GmbH & Co. KG die in Vorjahren in der Steuerbilanz gebildete Rücklage für Ersatzbeschaffung gemäß § 6 b EStG auf eine in 2018 erworbene Gewerbeimmobilie übernommen. Auf diese Bilanzunterschiede werden entsprechende latente Steuern gebildet. Die Beteiligungen und Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt worden. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden. Die Wertpapiere, die als Deckungsvermögen für die Altersteilzeitrückstellung dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB in Höhe von TEUR 454 (Vorjahr TEUR 349) mit den Rückstellungen für Altersteilzeit verrechnet. Die Zeitwerte (Kurswerte zum Stichtag) der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen den Anschaffungskosten. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren zu Anschaffungskosten, vermindert um Gängigkeitsabschläge, oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Marktpreisen am Abschlussstichtag bewertet worden. Die Steinbeis Papier GmbH und die Steinbeis Energie GmbH haben im Jahr 2011 im Magazin von der permanenten Inventur auf eine rollierende Inventur umgestellt, so dass die im Magazin gelagerten Bestände an Ersatzteilen, Hilfs- und Betriebsstoffen, Verschleiß- und Verbrauchsteilen sowie Filze und Siebe nur noch dann jährlich aufgenommen werden, wenn der Einzelwert EUR 1.500,00 übersteigt. Bei anderen Artikeln erfolgt die körperliche Bestandsaufnahme nur alle zwei bzw. drei Jahre. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu niedrigeren Marktpreisen am Abschlussstichtag bewertet worden. In den Herstellungskosten sind angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Die der Steinbeis Papier GmbH und der Steinbeis Energie GmbH unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte sind aufgrund fehlender Anschaffungskosten mit einem Erinnerungswert von EUR 2 bilanziert. Der Zeitwert der Emissionsrechte beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 46.671. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt worden. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung, bei deren Ermittlung auch den unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Exportländern Rechnung getragen wurde. Liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Disagien und Finanzierungskosten, die entsprechend der Darlehenslaufzeit aufgelöst werden, Pachtvorauszahlungen sowie bis zum Bilanzstichtag gezahlte Prämien für Landwirte, die mit der BGA Lauterhofen, BGA Mammendorf oder BGA Feichten langfristige Substratlieferverträge abgeschlossen haben. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Jahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuer liegen Steuersätze wie im Vorjahr zwischen 11,2 % und 17,15 % für die Gewerbesteuer und ein Steuersatz von 15,83 % für die Körperschaftsteuer zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Die Bewertung der latenten Steuer für die österreichischen Unternehmen erfolgte zum Unternehmenssteuersatz von 25 %. Aus der Bewertung der steuerlichen Verlustvorträge (Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer) resultiert unter der Berücksichtigung der oben genannten Steuersätze eine aktive latente Steuerabgrenzung von TEUR 738 (Vorjahr TEUR 2.316). Dabei wurden nur die steuerlichen Verlustvorträge berücksichtigt, bei denen auf Basis der aktuellen Planungsrechnungen in den nächsten fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Diesem Prinzip folgend, wurden bei einem Konzernunternehmen aktive latente Steuer von TEUR 1.715 aufgelöst. Das Wahlrecht zur Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde in Anspruch genommen. Im Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden Investitionszuschüsse erfasst, die entsprechend den Abschreibungen der Anlagen planmäßig aufgelöst werden. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt. Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen auf der Basis eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 1,83 % nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der HGB-Vorschriften in der Fassung des BilRUG gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB-E gebildet. Aus der Ermittlung des Verpflichtungswertes mit einem durchschnittlichen Marktzins von 1,75 % der vergangenen sieben Geschäftsjahre entstand ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 291 nach § 253 Abs. 6 HGB-E. Dabei sind auch die gegenüber ehemaligen Mitarbeitern und den Hinterbliebenen dieser Mitarbeiter bestehenden Verpflichtungen berücksichtigt worden. Ab 2018 werden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet und das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Der Rententrend wurde mit 2,00 % p.a. ab 01.01.2025 angenommen, kurzfristig wurden 2,25 % p.a. angesetzt. Für Altersteilzeit (ATZ) werden Rückstellungen für abgeschlossene ATZ-Verträge mit einer mittleren Restlaufzeit von einem Jahr auf der Basis eines Zinsfußes von 0,99 %, bzw. von 1,03 % für potenzielle ATZ Anwärter entsprechend einer mittleren Restlaufzeit von drei Jahren und einem Einkommenstrend von 2,5 % p.a. auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens entsprechend der HGB-Vorschriften gebildet. Für den Bilanzausweis wurde der Altersteilzeitrückstellungsbetrag mit dem vorhandenen Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB in Höhe von TEUR 454 verrechnet. Soweit sonstige Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB die Abzinsung auf der Grundlage eines Marktzinssatzes, der unter Beachtung des voraussichtlichen Erfüllungszeitpunktes bzw. der individuellen Restlaufzeit der jeweiligen Verpflichtung durch eine Durchschnittsbildung aus den jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre zu ermitteln ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Währungsumrechnung Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Zahlungsvorganges bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag werden gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 296) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 230) enthalten. Gemäß § 308a HGB wurden die Aktiv- und Passivposten der auf englische Pfund lautenden Bilanz der APC-Concept UK Ltd., mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz in Höhe von TEUR 25 wurde unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung in der Bilanz ausgewiesen. VI. Angaben zur Bilanz 1. Aktivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung Außer den ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerten werden aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung im Bereich Grund und Boden sowie technische Anlagen und Maschinen ausgewiesen. Für den Grund und Boden lautet der Betrag TEUR 2.457; für die technischen Anlagen und Maschinen TEUR 2.263. Die planmäßigen Abschreibungen auf Firmenwerte (aus Erstkonsolidierung) belaufen sich im Jahr 2023 insgesamt auf TEUR 364. Auf die weiteren Unterschiedsbeträge entfallen Abschreibungen von TEUR 626. 2. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen kann dem Konzernanlagenspiegel (Anlage 4) des Steinbeis Holding GmbH-Konzerns entnommen werden. Als immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Wesentlichen Software für die Datenverarbeitung, Markennamen und Verfahrenstechnik sowie Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Die Zugänge im Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) betragen TEUR 27.084. Die Investitionen erfolgten im Wesentlichen in die Digitalisierung, Ausrüstungs- und Papiermaschinen, einer Extrusionsanlage und baulichen Maßnahmen an den Standorten. Die Zugänge in den Bauten und in den technischen Anlagen (inklusive Anlagen im Bau) enthalten aktivierte Eigenleistungen im Konzern von TEUR 701 (Vorjahr TEUR 729). 3. Finanzanlagen Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens wird das Wertpapierdepot für die Rückdeckung der Altersteilzeit ausgewiesen. Aufgrund der Anwendung des BilMoG erfolgte eine Verrechnung der verpfändeten Wertpapiere in Höhe von TEUR 454 (Vorjahr: TEUR 349) mit der Altersteilzeitrückstellung. Nur der nicht verpfändete Anteil wird im Anlagevermögen ausgewiesen (TEUR 50). Die Ausleihungen an assoziierte Unternehmen bestehen aus dem nicht konsolidierten Teil der langfristigen Gesellschafterdarlehen, die die SH der BGA Lauterhofen (TEUR 125) und der BGA Mammendorf (TEUR 125) gewährt hat. 4. Umlaufvermögen Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt, Energiesteuererstattungsansprüche gegenüber dem Zollamt, debitorische Kreditoren sowie Erstattungen von Netzentgelten. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 248 sonstige Forderungen. Von den liquiden Mitteln in Höhe von insgesamt TEUR 93.393 sind TEUR 8.384 nicht frei verfügbar. TEUR 15.226 entfallen auf Gemeinschaftsunternehmen. 5. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in Anlage 1.5 dargestellt. Das gezeichnete Kapital beträgt im Berichtsjahr nominell EUR 20.020.000,00. Die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklage sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die ausgewiesene Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung resultiert aus der Konsolidierung der APC-Concept UK Ltd. (England). Konzerngewinn Im Konzerngewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 87.623 enthalten. Dieser entwickelte sich wie folgt:
6. Anteile anderer Gesellschafter Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital betreffen Minderheitsgesellschafter der Steinbeis Papier GmbH. Maßgeblich für die Berechnung des Ergebnisanteils der Minderheitsgesellschafter der Steinbeis Papier GmbH (TEUR 142) war das um Konsolidierungsmaßnahmen bereinigte Ergebnis der Steinbeis Papier GmbH. 7. Sonderposten Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthält einen in 2008 und 2009 gewährten Investitionszuschuss für den Bau des EBS-Kraftwerkes bei der STE in Höhe von ursprünglich TEUR 8.375 sowie einen in 2011 gewährten Investitionszuschuss in Höhe von TEUR 76 für den Bau eines Altpapiersortierbetriebes bei der AP-Concept GmbH & Co. KG. Im Weiteren erhielt die Steinbeis PolyVert GmbH im Rahmen einer Kapazitätserweiterung für das Recycling von verschmutzten Kunststoffen im Jahr 2018 einen Zuschuss in Höhe von TEUR 526. Zusätzlich wurde im Jahr 2020 die Covid-19-Förderung "als Investitionsprämie" beantragt und bewilligt. Für die im Jahr 2021 und 2022 angeschafften und im Anlagevermögen aktivierten Vermögensgegenstände ist die Subvention anteilig in Höhe von TEUR 459 (Vorjahr TEUR 459) bilanziert. Die STP bildete für im Jahr 2023 erhaltene Zuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.976 einen entsprechenden Sonderposten. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt planmäßig entsprechend der Abschreibung des Anlagevermögens. Gemäß IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: "Bilanzierung von Schadstoffemissionsrechten nach HGB (IDW RS HFA 15)" erfolgt analog zum Umlaufvermögen die Bildung eines Sonderpostens für Schadstoffemissionsrechte in Höhe von EUR 2,00. 8. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen in Höhe von TEUR 29.701 (Vorjahr: TEUR 22.056) eine Fälligkeit bis zu einem Jahr, von TEUR 26.280 (Vorjahr: TEUR 39.390) zwischen einem und fünf Jahren und von TEUR 4.627 (Vorjahr: TEUR 13.407) von mehr als fünf Jahre auf. Die weiteren Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr in voller Höhe innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Davon bestehen Verbindlichkeiten aus Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von TEUR 7.917 (Vorjahr: TEUR 5.708). In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltene Tilgungsdarlehen sind in Höhe von TEUR 60.354 durch Eintragung von Grundschulden auf den Betriebsgrundstücken und durch Sicherungsübereignungen einzelner maschineller Anlagen, durch Forderungsabtretungen, Abtretungen von Einspeisevergütungen und Gaslieferungen und durch vereinbarte Kapitaldienstreserven in Bankguthaben besichert. Zur Sicherung der kurzfristigen Kreditlinien in Höhe von Mio. EUR 32 bestehen Raumsicherungsübereignungsverträge für die Vorräte und Globalabtretungen der Kundenforderungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 21) Verbindlichkeiten gegenüber außenstehenden Gesellschaftern der STP enthalten. Latente Steuerabgrenzungsbeträge Insgesamt haben sich die aktiven latenten Steuern im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 5.847 werden mit passiven latenten Steuern von TEUR 2.749 saldiert ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern gliedern sich wie folgt auf:
Die aktiven latenten Steuern aus der Abweichung der Handels- zur Steuerbilanz nach § 274 HGB resultieren insbesondere aus niedrigeren handelsrechtlichen Anteilen an verbundenen Unternehmen und höheren handelsrechtlichen Rückstellungen (insbesondere Pensionen, Drohverluste, Rückbauverpflichtungen, Altersteilzeit), die passiven latenten Steuern im Wesentlichen aus höheren handelsrechtlichen Anteilen an verbundenen Unternehmen und aus niedrigeren Wertansätzen des Anlagevermögens aufgrund degressiver Abschreibungen bzw. Abschreibungen nach§ 6 b EStG und § 7g EStG in den Steuerbilanzen. 10. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine Höchstbetragsbürgschaft von TEUR 237 zugunsten des Landes Schleswig-Holstein für den Fall der Einstellung der Abfallentsorgungsanlage der STE übernommen. Aufgrund der geordneten Vermögens- Ertrags- und Finanzlage sowie den nachhaltig positiven Jahresüberschüssen ist mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht zu rechnen. Zugunsten eines assoziierten Unternehmens wurde gegenüber dem finanzierenden Kreditinstitut eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von TEUR 268 gegen die Auflösung der bisher geforderten Liquiditätsreserve abgegeben. Aufgrund der geordneten Vermögens- Ertrags- und Finanzlage sowie den nachhaltig positiven Jahresüberschüssen ist mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht zu rechnen. 11. sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus dem Bestellobligo, Miet- und Leasingverträgen sowie Pacht- und Wartungsverträgen und haben eine Höhe von TEUR 26.736, hiervon sind TEUR 4.894 kurzfristig und insgesamt TEUR 4.606 aus Gemeinschaftsunternehmen. Für die Beschaffung von Altpapier bestehen langfristige Abnahmeverpflichtungen die für das Folgejahr rund zwei Drittel des Jahresverbrauches sichern. Für die Beschaffung von Substraten bestehen langfristige Abnahmeverpflichtungen die für die nächsten fünf Jahre rund drei Viertel des Jahresverbrauches sichern. Die EBS-Kraftwerkanlage der STE deckt knapp 40 % des Strombedarfs im Konzern. Die restliche benötigte Strommenge für das Jahr 2023 wurde durch einen Vertrag mit einem Energieversorgungsunternehmen eingekauft. Des Weiteren bestehen Mietaufwendungen für Außenläger in Abhängigkeit von den angemieteten Lagerflächen und Lagerzeiträumen. VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse umfassen die Erlöse aus dem Verkauf von Papier, Altpapier, Kunststoff, Energie, Annahme und Aufbereitung von Abfällen, Mieteinnahmen und Geschäftsbesorgung. Die Gesamtsumme der Umsatzerlöse verteilt sich auf:
Von den Umsatzerlösen sind TEUR 46.928 aus Gemeinschaftsunternehmen in den Segmenten Kreislaufwirtschaft und Umweltfreundliche Energie. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 709, Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 686, Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen TEUR 98, Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 1.899 sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 790. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen resultieren TEUR 589 aus Gemeinschaftsunternehmen. 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 503 enthalten, welche auf die BSPE entfallen. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 427 (Vorjahr: TEUR 868), die nahezu ausschließlich auf die Altersversorgung entfallen. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge enthalten Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 28). 6. Steuern Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen TEUR 18.747. Darin sind latente Steuererträge in Höhe von TEUR 487 enthalten. Im Jahr 2023 wurden Ertragsteuern in Höhe von TEUR 6.324 (Vorjahr: TEUR 6.323) gezahlt, von denen TEUR 1.373 (Vorjahr: TEUR 925) auf Gemeinschaftsunternehmen entfallen. 7. Erträge aus assoziierten Unternehmen Die Erträge betreffen die anteiligen Gewinne des assoziierten Unternehmens APC- KG (TEUR 4). 8. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzte sich wie folgt zusammen:
In der Gesamtzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger sind 49 (Vorjahr: 49) Mitarbeiter der Gemeinschaftsunternehmen enthalten. Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds umfasst im Berichtsjahr ausschließlich Flüssige Mittel. Im Vorjahr waren darin noch ausgenutzte Kontokorrentlinien von TEUR 666 berücksichtigt. Aufgrund der Änderung des DRS 21 erfolgt im Berichtsjahr der Ausweis erhaltener Investitionszuschüsse im Cash Flow aus Investitionstätigkeit. Im Vorjahr sind diese noch im Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Derivative Finanzgeschäfte gemäß § 285 Nr. 18 HGB Die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Konzerngesellschaften haben jeweils Swap-Geschäfte zur Vermeidung von Zinsänderungsrisiken abgeschlossen, die mit einem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, deren Valuta zum 31. Dezember 2023 jeweils dem Umfang des Swaps entspricht, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB bilden, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Darlehensvertrages kongruent sind. Die jeweilige Valuta des Darlehens sowie die beizulegenden Zeitwerte der Swaps zum 31. Dezember 2023 ergeben sich wie folgt:
Die Bewertungseinheiten wurden jeweils im Rahmen der Einfrierungsmethode bilanziert. Zur Absicherung des Währungsrisikos des erwarteten Geschäftsvolumens 2024 der STP in Großbritannien, welches in britischen Pfund geschlossen wird, wurden Devisentermingeschäfte zur Kurssicherung über ein Volumen von TGBP 15.000 abgeschlossen. Da sich die Zahlungsströme aus dem Grundgeschäft mit einem Volumen von TGBP 15.000 und dem zur Sicherung abgeschlossenen Finanzinstrument ausgleichen, wurden diese zu einer antizipativen Bewertungseinheit zusammengefasst. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Wesentlichen Ereignisse ergeben. Honorare des Abschlussprüfers Im Berichtsjahr sind TEUR 128 für Honorare der Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfung und TEUR 2 für Steuerberatungsleistungen angefallen. Davon entfallen in Summe TEUR 11 (quotal) auf Gemeinschaftsunternehmen. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Für die Aufsichtsratsmitglieder betrug die Gesamtvergütung für Aufsichts- bzw. Beiratstätigkeiten im Konzern im Berichtsjahr TEUR 146. Geschäftsführer: Michael Söffge, Dipl.-Ingenieur Von der Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) HGB wurde in entsprechender Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und Vorständen sind TEUR 5.051 zurückgestellt worden. An diesen Personenkreis wurden in 2023 Ruhegehälter in Höhe von TEUR 488 ausgezahlt. Der Konzernabschluss der Steinbeis Holding GmbH wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt (HRB 6018). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, einen Teilbetrag des Jahresüberschusses des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 2.400 auszuschütten und den übersteigenden Betrag in Höhe von TEUR 8.394 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 29. Mai 2024 Steinbeis Holding GmbH Dipl. Ing. Michael Söffge Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Steinbeis Holding GmbH, Brannenburg, im Geschäftsjahr 2023Anschaffungs- und Herstellungskosten
Kumulierte Abschreibungen
Buchwerte
Konzernkapitalflussrechnung der Steinbeis Holding GmbH, Brannenburg, für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der Steinbeis Holding GmbH, Brannenburg, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Steinbeis Holding GmbH, Brannenburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Steinbeis Holding GmbH, Brannenburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Steinbeis Holding GmbH, Brannenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats / Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 14. Juni 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer Steffen Fleitmann, Wirtschaftsprüfer Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 13. Juli 2024. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
18 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Geld- und Wertdienste
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen