Großhandel mit Bekleidung
Logisnext Germany GmbH
Lessingstraße 14, 46149 Oberhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Klünder seit 17.8.2021 | Geschäftsführer |
Beate Emde seit 17.8.2021 | Prokura |
Ulf Jonas Tornerefelt seit 8.4.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Mitsubishi Logisnext Europe BV | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Logisnext Germany GmbHOberhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024A. Grundlagen der Gesellschaft Die Logisnext Germany GmbH, Oberhausen, ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der weltweit operierenden Mitsubishi Heavy Industries Ltd., Tokio/Japan. 100 % der Anteile an der Gesellschaft befinden sich im Besitz der Mitsubishi Logisnext Europe B.V., Enschede/Niederlande. Der wesentliche Tätigkeitsbereich der Logisnext Germany GmbH liegt im Vertrieb inklusive von Service und Vermietung von Flurförderfahrzeugen der Marke Mitsubishi. Hauptvertriebsgebiet ist das Inland; die wesentlichen Kunden sind mittelständische Endkunden, die für ihre Produkte Läger betreiben. Die Geschäfte sind tendenziell Einzelprojekte mit kleinen Mengen. Die Beschaffung im Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgte überwiegend von dem konzerninternen Lieferanten, der Mitsubishi Logisnext Europe B.V., Almere/Niederlande. Das Stapler-Portfolio der Marken "Mitsubishi" umfasst Lagertechnikgeräte und Gegengewichtsstapler. Die Lagertechnikgeräte werden in dem schwedischen Logisnext-Werk in Mölnlycke/Schweden, kurz vor Göteborg, entwickelt und produziert. Des Weiteren werden Lagertechnikgeräte, Frontstapler und führerlose Flurförderzeuge im finnischen Rocla-Werk in Järvenpää/Finnland produziert. Die Gegengewichtsstapler werden in einem weiteren Werk von Logisnext in Noáin im Norden Spaniens produziert. Bei den Werken handelt es sich um Werke des Mitsubishi Konzerns. Die Gesellschaft führt selbst keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden auf Ebene der obersten Konzerngesellschaft koordiniert. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und die politischen Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie die Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die günstigen Finanzierungsbedingungen. Insgesamt dämpften die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Laut dem statistischen Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich zurück gerade in den Industriezweigen der Chemie- und Metallindustrie sanken Produktion und Wertschöpfung. Nachdem das BIP zum Jahresende 2023 zurückgegangen war, startete die deutsche Wirtschaft mit einem positiven Vorzeichen ins Jahr 2024 (+0,2 % gegenüber dem vierten Quartal 2023). Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 45,9 Millionen Personen in Deutschland erwerbstätig. Das waren 0,7 % mehr als im Vorjahr und insgesamt so viele wie noch nie in Deutschland. Im ersten Quartal 2024 wurde die Wirtschaftsleitung in Deutschland von rd. 45,8 Millionen Erwerbstätigen erbracht und verharrte damit weitgehend auf dem Niveau vom Jahresende 2023. Die Umsätze der Händler und Vermieter von Flurförderzeugen sind im Jahr 2023 - nach dem deutlichen Umsatzrückgang in Jahr 2020 - im dritten Jahr in Folge gestiegen. So verzeichneten die Branchenunternehmen ein durchschnittliches Wachstum von 4,0 %. In den einzelnen Produkt- und Dienstleistungssparten gab es allerdings Abweichungen von den Durchschnittswerten. Leicht überdurchschnittlich entwickelten sich die Bereiche Kundendienst/Technischer Service (+5,5 %) und die Vermietung (+5,0 %). Im Ersatzteilgeschäft wurde 2023 ein Zuwachs von 4,0 % verzeichnet. Das Neumaschinengeschäft stagnierte auf dem Niveau des Vorjahres. Nach zwei dynamischen Vorjahren (+15,0 % und +10,0 %) brachen die Umsatzzahlen im Gebrauchtmaschinenhandel dagegen ein. Für diesen Bereich wurde ein Umsatzrückgang von 10 % gemeldet. C. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Lage der Gesellschaft und Geschäftsverlauf Die Prozesse der Gesellschaft wurden über das Geschäftsjahr 2023/2024 weiter überprüft, analysiert und teilweise neu strukturiert. Der Bereich des Händlergeschäftes wurde ausgegliedert und wird seit dem 1. April 2021 durch die Mitsubishi Logisnext B.V. in Almere betreut. Die vorhandenen Händleraufträge der Marke "Unicarriers" wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 noch über die Logisnext Germany GmbH abgewickelt. Das Hauptgeschäft wurde maßgeblich durch inländische Bestandskunden bestimmt. Um die Investitionen in Neugeräte für Kunden attraktiver zu gestalten und diese zukünftig an unser Unternehmen zu binden, bieten wir ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen, ein attraktives Miet- und Gebrauchtgeschäft sowie sämtliche Dienstleistungen im Bereich After Sales Service an. Unsere Produktpalette der Marke "Mitsubishi" umfasst neben Lagertechnikgeräten auch Gegengewichtsstapler (Frontstapler). Durch die seit der Integration bei Mitsubishi Logisnext Europe B.V. hinzugewonnene Produktpalette der Marke "Mitsubishi" konnte in dem Bereich der Gegengewichtsstapler ein deutlich verbessertes Produktportfolio angeboten werden. Aufgrund der historischen Geschäftsentwicklung der Marke "Unicarriers" wurde der Bereich der Lagertechnikgeräte stark in den Vordergrund gestellt, sodass der Bereich der Lagertechnikgeräte einen deutlich stärkeren Anteil am Umsatzvolumen im Vergleich zum Bereich der Gegengewichtsstapler hat. Die Umsätze im Bereich der Gegengewichtsstapler wurden hauptsächlich durch das Händlergeschäft geprägt. Hier gilt es, seit der Ausgliederung des Händlergeschäfts den Bereich der Gegengewichtsstapler auch im Direktgeschäft weiter voranzutreiben. 2. Ertragslage Die für unser Unternehmen bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 17 im Vergleich zum Vorjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 780. Diese Entwicklung liegt damit unter der Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr, die einen Jahresüberschuss von TEUR 100 vorsah. Das Nichterreichen der Prognose resultiert im Wesentlichen aus den Abfindungen an ausscheidende Mitarbeiter, die verhandlungsbedingt höher als prognostiziert ausgefallen sind. Folgende Faktoren haben sich auf den Jahresfehlbetrag 2023/2024 wesentlich ausgewirkt: Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023/2024 betragen TEUR 11.485 (Vorjahr: TEUR 14.514) und haben sich damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.029 bzw. 20,9 % reduziert. Die rückläufigen Umsatzerlöse entsprechen dem für 2023/2024 prognostizierten deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse um rd. 20,0 %. Die ursprünglich vorgesehen Maßnahmen der Neuausrichtung der Vertriebsbereiche im Neu- und Gebrauchtgeschäft sowie in der Vermietung waren im Vorjahr nicht unmittelbar umsetzbar, sodass das Geschäftsjahr 2023/2024 von der Geschäftsführung als ein Brückenjahr im Rahmen des Vertriebsmaßnahmenkatalogs definiert wurde. Gleichgerichtet zu der rückläufigen Entwicklung der Umsatzerlöse ist auch der Materialaufwand um TEUR -3.646 bzw. -49,3 % gesunken. Der weitere deutliche Rückgang des Materialaufwands hängt mit dem Rückzug aus dem margenschwachen Händlergeschäft und der Verschiebung des Produktmix zu Gunsten der höhermargigen Produktfelder zusammen. So hat sich die Rohgewinnmarge 1 gegenüber dem Vorjahr von 49,0 % auf 67,3 % ebenfalls deutlich verbessert. Auch der absolute Rohertrag stieg um TEUR 616 auf TEUR 7.730 (+8,7 %). Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 689 auf TEUR 227 entfällt im Wesentlichen auf den Wegfall des Sondereffektes des Vorjahres. Im Vorjahr erfolgten Gutschriften der Verrechnungspreise aus dem Wareneinkauf für die vorangegangenen Geschäftsjahre in Höhe von TEUR 666. Ein solcher Sondereffekt lag im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht vor. In Folge der von 51 auf 38 rückläufigen Mitarbeiteranzahl ist ebenfalls der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 739 auf TEUR 3.708 gesunken. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind um TEUR 145 auf TEUR 584 gestiegen. Dies ist auf die Ausweitung der Mietstapler sowie die Vorführgeräte zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 3.514 und haben sich somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.257 (+55,7 %) erhöht. Die Erhöhung resultiert aus den um TEUR 1.309 gestiegenen Abfindungsaufwendungen sowie den um TEUR 250 höheren Rechts- und Beratungskosten. Gegenläufig entwickelten sich die umsatzbedingt geringeren Aufwendungen im Bereich Ausgangsfrachten (TEUR -155) sowie die mitarbeiteranzahlabhängigen Kraftfahrzeugkosten (TEUR -100). Auch die Büro- und Verwaltungskosten gingen im Geschäftsjahr 2023/2024 um TEUR 98 zurück. Grund hierfür ist das verminderte Volumen der Instandhaltungsarbeiten, seitdem die in der Corona-Krise verschobenen Arbeiten allmählich nachgeholt wurden. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 282 auf TEUR 8.218 (+3,6 %) erhöht. Der Veränderung der Bilanzsumme resultierte aus den nachfolgend dargestellten, zum Teil gegenläufigen Effekten: Das Vorratsvermögen hat sich um TEUR 726 auf TEUR 1.120 reduziert und ist begründet im Abverkauf von Vorführ- und Mietmaschinen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind umsatzbedingt um TEUR 355 auf TEUR 891 zurückgegangen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 1.357 auf TEUR 3.160 stark angestiegen. Dies ist auf einen gestiegenen Ausgleich seitens der Gesellschafterin, der Mitsubishi Logisnext Europe B.V., auf der Basis der europaweiten Transfer Pricing Policy zurückzuführen. Das Eigenkapital der Gesellschaft weist zum Stichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 435 (Vorjahr: TEUR 418) aus, der sich um den Jahresfehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023/2024 erhöht hat. Die Steuerrückstellungen haben sich um TEUR 304 auf TEUR 123 verringert. Dies ist zum einen auf die Inanspruchnahmen der Steuerrückstellungen aus der abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2018 bis 2020 zurückzuführen. Zum anderen spiegelt die Rückstellungshöhe das niedrigere zu versteuernde Einkommen für den abgelaufenen Veranlagungszeitraum 2023/2024 wider. Die sonstigen Rückstellungen verzeichneten insgesamt einen Anstieg um TEUR 1.027 auf TEUR 1.956. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen mit TEUR 1.042 den Personalbereich mit den Abfindungen an die ausscheidenden leitenden Mitarbeiter. Gegenläufige Effekte ergaben sich bei den übrigen sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 1.183 auf TEUR 4.997 stark zurückgegangen. Dies liegt im Wesentlichen an den reduzierten Cash-Pool-Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um insgesamt TEUR 698 auf TEUR 922 angestiegen, dies geht im Wesentlichen auf die höhere Umsatzsteuerzahllast zurück. 4. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich über das konzerninterne Cash-Pool-System, welches über die Mitsubishi Logisnext Europe B.V. geführt wird. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Cash Management Agreement mit de MHI International Investment B.V. eingebunden. Die Logisnext Germany GmbH hat zum Stichtag 31. März 2024 eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 1.273 (Vorjahr: TEUR 3.295) gegenüber dem Cash-Pool der Mitsubishi Logisnext Europe B.V. und TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 0) gegenüber der MHI International Investment B.V. Die Finanzlage der Logisnext Germany GmbH lässt sich anhand einer verkürzten Übersicht der Cashflows aus den verschiedenen Bereichen wie folgt darstellen:
Der rückläufige positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von TEUR 1.531 korrespondiert zu der rückläufigen Jahresergebnisentwicklung. Der Grund für den Rückgang des negativen Cashflows aus Investitionstätigkeit von TEUR -1.452 auf TEUR -584 ist in dem rückläufigen, an die Nachfrage angepassten Einkaufsvolumen von Vorführ- und Mietmaschinen der Marke "Mitsubishi" zu sehen. D. Risikomanagementsystem sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Risikomanagement und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Vertriebstätigkeit den üblichen Branchenrisiken ausgesetzt, die unmittelbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Entscheidend für den unternehmerischen Erfolg ist, dass nur solche Risiken eingegangen werden, die überschaubar sind und denen entsprechende Chancen auf Erlöse gegenüberstehen. Durch die Zugehörigkeit zu einem Konzern besteht ein umfangreiches sowohl internes als auch externes Konzern Reporting. Hier werden die Bereiche Auftragseingang, Umsatz, Auftragsbestand, Erfolgsrechnung, Bilanz, Investitionen, Personal, Lagerbestand, offene Forderungen usw. dargestellt. Neben dem regelmäßigen monatlichen Reporting mit monatlichen Forecasts wird eine umfangreiche Planung für das Folgejahr erstellt (Budget). Einmal jährlich wird die strategische Ausrichtung des Unternehmens überarbeitet. Bestandsgefährdungsrisiko Zu den Bestandsgefährdungsrisiken zählt die Geschäftsführung aufgrund der dargestellten Lage die Abhängigkeit von der weiteren Unterstützung durch die Gesellschafterin, insbesondere die zeitliche Befristung der harten Patronatserklärung der Gesellschafterin Mitsubishi Logisnext Europe B.V. bis zum 30. September 2025. Die Geschäftsführung strebt die Verlängerung der harten Patronatserklärung an. Operative Geschäftsrisiken Operative Geschäftsrisiken haben ihren Ursprung im Geschäftsmodell sowie in den Lieferketten der Zulieferindustrie, was sich maßgeblich in steigenden Rohstoffpreisen, massiven Verlängerungen der Lieferzeiten sowie in der Entwicklung der aktuellen Inflations- und Zinsentwicklung widerspiegelt. Der anhaltende Preis- und Wettbewerbsdruck am Markt der Neufahrzeuge stellt ein operatives Risiko dar. Der Vertriebsbereich muss zwingend neu strukturiert werden, um insgesamt einen positiven Beitrag zur Deckung der Fixkosten zu leisten. Weiterhin wird das Produkt- und Dienstleistungsangebot durch innovative Produkte ständig erweitert bzw. ergänzt. Die speziellen Preisrisiken versuchen wir im Rahmen der Angebotsgültigkeit möglichst ausreichend zu berücksichtigen. Risiko der Produktionsstörungen Durch die in andere Konzerngesellschaften ausgelagerte Produktion ist die Gesellschaft im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit grundsätzlich auch potenziellen Produktionsstörungen ausgesetzt, die von der Gesellschaft selbst nicht beeinflussbar sind. Abgesehen von Großereignissen wie Bränden oder Explosionen, bei denen nur eine sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit besteht, betrifft dies hauptsächlich einen möglichen Ausfall von Energieversorgung, technische Ausfälle und EDV-Störungen. Insbesondere die wirtschaftliche Lage in den Produktionsstandorten des Konzerns, Schweden, Finnland und Spanien, beeinflusst die Produktionssituation maßgeblich. Sämtliche dieser Geschäftsrisiken sind in angemessenem Rahmen durch geeignete Maßnahmen des Konzerns abgedeckt, können die Gesellschaft jedoch mittelbar betreffen. Darüber hinaus wird ein Qualitätsmanagement praktiziert, um Produkthaftungsrisiken gegen den Konzern weitgehend auszuschließen. Ausfallrisiken Das Kreditrisiko aus Lieferungen und Leistungen umfasst die Gefahr, dass offene Kundenforderungen verspätet beglichen werden bzw. vollständig ausfallen. Diese Gefahren werden regelmäßig im Rahmen des monatlichen Konzern Reporting analysiert und überwacht. Trotzdem lassen sich Ausfallrisiken nicht völlig ausschließen. Bestehenden Restrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Weitergehende Ausfallrisiken im Forderungsbestand sehen wir derzeit nicht. Liquiditätsrisiken Unsere Liquidität wird durch unsere zentrale Verwaltung in Almere/Niederlande gesteuert. Dem Liquiditätsrisiko wird durch eine umfassende kurz- und langfristige Liquiditätsplanung begegnet. Die kurzfristige Liquiditätsplanung erstreckt sich auf Konzernebene auf einen 3-Monats-Planungshorizont und wird stets wöchentlich aktualisiert. Die Deckung des Finanzbedarfs für das operative Geschäft der Gesellschaft erfolgt durch die Einbindung in den Cash-Pool der Mitsubishi Logisnext Europe B.V. und in das Cash Management Agreement (gegenüber der MHI International Investment B.V. Im Konzern stehen ausreichende liquide Mittel zur Verfügung. Darüber hinaus hat sich die Mitsubishi Logisnext Europe B.V. mit der harten Patronatserklärung vom 23. Oktober 2023 gegenüber der Gesellschaft bis zu einem Betrag von TEUR 11.000 verpflichtet, diese in der Weise finanziell auszustatten, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihren gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen nachzukommen. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung ist die Patronatserklärung nicht in Anspruch genommen. Die Erklärung ist bis zum 30. September 2025 befristet. Nach dem Ablauf der Befristung der harten Patronatserklärung besteht ein erhebliches Liquiditätsrisiko, wobei die Geschäftsführung die Verlängerung der Patronatserklärung anstrebt. 2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Es wird angestrebt, den zuletzt gesunkenen Marktanteil der Logisnext Germany GmbH in den kommenden Perioden zu steigern. Die Kunden der Logisnext Germany GmbH sind vorwiegend mittelständische Industriekunden. Der Trend, eine komplexe Beratung und Betreuung sowie Komplettlösungen aus einer Hand anzubieten, wird sich weiterhin fortsetzen. Die Ausrichtung im Bereich des Neugerätegeschäfts muss in Richtung Digitalisierung vorangetrieben werden. Die Prozesse im Unternehmen müssen verbessert und digitaler werden, zum Beispiel durch konsequente Nutzung des CRM-Systems und sozialer Medien. Zusätzliche Finanzlösungen werden durch verschiedene Finanzdienstleister angeboten, um auf einen immer flexibleren Markt zu reagieren und besser auf Kundenwünsche eingehen zu können. Durch intensive Kundenbetreuung und technischen Support der Bestands- und Neukunden soll das Geschäft in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Wir erhoffen uns für die kommenden Geschäftsjahre eine positive Entwicklung der Geräteplatzierungen im deutschen Markt. Parallel dazu sehen wir Chancen für einen Anstieg der Umsatzzahlen im Bereich After-Sales durch einen damit verbundenen ansteigenden Verkauf von Ersatzteilen und Servicedienstleistungen. Es wird verstärkt darauf abgezielt, in den wettbewerbsfähigen Produktbereichen neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen. Mitarbeiterschulungen werden hierbei eine große Rolle spielen. Durch Kompetenzsteigerung legen wir die Basis für eine zukünftige Umsatzsteigerung. Als Teil von Mitsubishi Logisnext Europe vertreibt die Logisnext Germany GmbH Flurförderzeuge der Marke "Mitsubishi". Unser Portfolio umfasst neben den Produkten selbst auch ein umfangreiches Angebot wie Service- und Wartungsleistungen, Finanzierungsangebote und verschiedene Schulungs- und Trainingsmaßnahmen, womit wir dem Kunden ein umfangreiches Leistungsangebot aus einer Hand bieten und dadurch eine höhere Kundenzufriedenheit und -bindung aufbauen wollen. E. Stützungsmaßnahmen der Gesellschafterin Die Gesellschaft weist zum 31. März 2024 aufgrund von Jahresfehlbeträgen in den vorangegangenen Geschäftsjahren ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR -435 (Vorjahr: TEUR -418) aus und ist damit bilanziell überschuldet. Mit Datum vom 23. Oktober 2023 hat sich die Gesellschafterin, die Mitsubishi Logisnext Europe B.V., gegenüber der Gesellschaft verpflichtet, diese bis zu einem Höchstbetrag von insgesamt TEUR 11.000 für den Zeitraum bis zum 30. September 2025 im Bedarfsfall in der Weise finanziell auszustatten, dass die Gesellschaft stets in der Lage ist, ihren gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen nachzukommen. Die Geschäftsführung strebt die Verlängerung der harten Patronatserklärung an. Ebenfalls mit Datum vom 23. Oktober 2023 hat die Gesellschafterin einen qualifizierten, bis zum 30. September 2025 befristeten Rangrücktritt für das Gesellschafterdarlehen erklärt. Demnach tritt die Mitsubishi Logisnext Europe B.V. mit ihren Darlehensforderungen gegen die Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 2.444 im Rang hinter sämtliche Forderungen aller Gläubiger der Gesellschaft zurück mit der Maßgabe, dass eine Tilgung der Forderungen lediglich aus einem künftigen Bilanzgewinn oder einem etwaigen Liquidationsüberschuss vorgenommen werden kann. Die Geschäftsführung strebt die Verlängerung der Rangrücktrittserklärung an. F. Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung Der Sachverständigenrat schätzt das Potenzialwachstum in Deutschland im Jahr 2024 auf 0,5 % und im Jahr 2025 auf 0,4 %. Das mittelfristige Wachstum in Deutschland bleibt damit weiterhin gedämpft. Für das Jahr 2024 erwartet der Flurförderzeughandel insgesamt leicht steigende Umsätze von rd. +2,0 %. Entgegen dem erwarteten leichten Umsatzwachstum in Flurförderzeughandel rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 gegenüber dem Vorjahr 2023/2024 auf Basis der gegenwärtig vorliegenden Finanzzahlen mit einem Umsatzzuwachs von rd. 10 %. Die deutlich steigenden Umsatzerlöse sind Auswirkungen der Neuausrichtung der Vertriebsbereiche im Neu- und Gebrauchtgeschäft sowie in der Vermietung. Es wird mit einem leichten negativen Jahresergebnis gerechnet gleich wie im Geschäftsjahr 2023/2024. Grund hierfür sind die umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen, welche sich aufgrund verschiedener interner Themen in das Geschäftsjahr 2024/2025 verschoben haben und die Ertragslage des Geschäftsjahres deutlich belasten werden.
Oberhausen, den 26. September 2024 Matthias Klünder, Geschäftsführer Ulf Jonas Tornerefelt, Geschäftsführer Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/20241. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Oberhausen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg (Reg.-Nr. HRB 13271). Die Gesellschaft befasst sich mit dem Verkauf von Flurförderzeugen für den innerbetrieblichen Transport, die überwiegend von der Mitsubishi Logisnext Europe AB, Mölnlycke/Schweden, in EUR bezogen werden. Darüber hinaus werden Miet- und Leasingverträge für Stapler abgeschlossen, Stapler instandgesetzt und Umsatzerlöse aus dem Ersatzteilverkauf erwirtschaftet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. März 2024 erfolgte nach den Vorschriften des HGB in der aktuellen Fassung und des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum Stichtag die Größenkriterien einer kleinen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Rechtsfolgen aus § 267 Abs. 1 bis 3 HGB treten mangels des Überschreitens der Größenkriterien an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen zum 31. März 2024 nicht ein. Das Wahlrecht des Art. 93 Abs. 2 EGHGB wurde nicht ausgeübt. Alleinige Gesellschafterin ist unverändert zum Vorjahresstichtag die Mitsubishi Logisnext Europe B.V., Enschede/Niederlande. Es besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Aufgrund der harten Patronatserklärung der Gesellschafterin, der Mitsubishi Logisnext Europe B.V., sowie der unterstützenden Maßnahme des Rangrücktritts wurde der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. März 2024 unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Hinsichtlich weiterer Informationen verweisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt D.1 "Risikomanagement und Risiken der zukünftigen Entwicklung" und in Abschnitt E. "Stützungsmaßnahmen der Gesellschafterin" im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene Lizenzen sind zu Anschaffungskosten, abzüglich aufgelaufener, planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer grundsätzlich wie folgt vorgenommen:
Soweit den immateriellen Vermögensgegenständen oder Sachanlagen zum Bilanzstichtag - wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung - ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Neu- und Gebrauchtstapler werden im Wege der Einzelbewertung ermittelt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Ersatzteile erfolgte auf Basis des gewogenen Durchschnitts. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch die Bildung angemessener Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das voll eingezahlte Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Höhe der Kapitalrücklagen ist seit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 unverändert. Die letzte Erhöhung auf TEUR 10.157 resultierte aus der Einstellung eines Betrags in Höhe von TEUR 5.300 gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage mit Gesellschafterbeschluss vom 20. April 2010 der damaligen Gesellschafterin ATLET Holding GmbH, Oberhausen. Die Sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Die Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums bzw. im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes von aktuell 36,125 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 2.355 (Vorjahr: TEUR 1.255 1 ) Ausgleichsforderungen gegen die Gesellschafterin, die Mitsubishi Logisnext Europe B.V., auf der Basis der europaweiten Transfer Pricing Policy und mit TEUR 805 (Vorjahr: TEUR 548 1 ) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich, Rückstellungen für Garantieaufwendungen, für Rechtsstreitigkeiten, für Jahresabschlusskosten sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 441) den konzerninternen Liefer- und Leistungsbezug und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Zum anderen beläuft sich der Betrag der Cash-Pooling-Verbindlichkeiten gegenüber der Mitsubishi Logisnext Europe B.V. auf TEUR 1.273 (Vorjahr: TEUR 3.295) und gegenüber der MHI International Investment B.V., Amsterdam/Niederlande, aus dem Cash Management Agreement in Höhe von TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 0) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wie im Vorjahr.
1 Richtiggestellt zum Vorjahresstichtag
Darüber hinaus bestehen gegenüber der Mitsubishi Logisnext Europe B.V. Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.444 (Vorjahr: TEUR 2.444). Die an die Gesellschaft ausgereichten Darlehen sind verzinslich und verlängern sich jeweils um einen Monat. Die Darlehensverbindlichkeiten weisen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. März 2024 wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Fälligstellung der vorgenannten Darlehensverbindlichkeiten liegt im Ermessen der Darlehensgeberin, wobei die Finanzlage, der Liquiditätsbedarf und die allgemeine wirtschaftliche Lage der Gesellschaft berücksichtigt werden sollen. In Bezug auf die vorgenannten Darlehensverbindlichkeiten hat die Mitsubishi Logisnext Europe B.V. am 23. Oktober 2023 eine bis zum 30. September 2025 befristete qualifizierte Rangrücktrittserklärung abgegeben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Ein Teil der Stapler wird an konzernfremde Kunden vermietet. Diese Stapler hat die Gesellschaft in der Vergangenheit an die Logisnext Leasing Netherlands B.V., ein verbundenes Unternehmen, verkauft und least diese wieder zurück (Sale-and-lease-back-Transaktionen). Diese Form der Sale-and-lease-back-Verträge wird seit dem Geschäftsjahr 2022/2023 nicht mehr praktiziert. Es werden nur noch die Verträge aus der Vergangenheit abgewickelt. In einem weiteren Schritt werden die zurückgeleasten Geräte an die konzernfremden Kunden vermietet. Es handelt sich bei diesen Sale-and-lease-back-Verträgen überwiegend um Teilamortisationsverträge, bei denen der Leasinggeber das Recht hat, den Stapler zum vertraglich vereinbarten Restwert anzudienen (Andienungsrecht). Da der Leasinggeber wirtschaftlicher Eigentümer ist, erfolgt die Bilanzierung der Miet- und Leasinggeräte bei der Logisnext Leasing Netherlands B.V. Die Verträge wurden grundsätzlich so ausgestaltet, dass sich die monatlichen Leasingaufwendungen und Mieterträge in der Folgezeit entsprechen. Die Erträge aus dem Verkauf an die konzerninterne Leasinggesellschaft Logisnext Leasing Netherlands B.V. wurden im Jahr des Verkaufs in voller Höhe als Umsatzerlöse vereinnahmt. Die späteren Leasingaufwendungen werden bei der Logisnext Germany GmbH im Materialaufwand unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen und die Mieterträge mit dem konzernfremden Kunden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Gesellschaft erzielte aus ihrer eigenen Geschäftstätigkeit als Vermieter an konzernfremde Kunden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.484 (Vorjahr: TEUR 1.973). Den Umsatzerlösen stehen konzerninterne Leasingaufwendungen von TEUR 1.348 (Vorjahr: TEUR 1.919) gegenüber. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben den Erträgen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen Erträge aus Garantieerstattungen sowie Erlöse aus der Firmenwagenüberlassung an Arbeitnehmer. Im Vorjahr enthielten die sonstigen betrieblichen Erträge die Anpassungen der Verrechnungspreise aus dem Wareneinkauf für die vorangegangenen Geschäftsjahre in Höhe von TEUR 666 (periodenfremde Erträge). In 2023 ist ein solcher Sachverhalt nicht aufgetreten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen konzerninterne Umlagen im Bereich Shared Service Center, Central Warehouse und Management Fee, Kfz-Kosten, Rechts-, Beratungs- und Beitragskosten sowie Büro-, Verwaltungs- und Telekommunikationskosten enthalten. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es liegen zum Stichtag wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse vor. Die Gesellschaft ist zum Stichtag über die Mitsubishi Logisnext Europe B.V. in das konzernweite Cash-Pooling sowie über die MHI International Investment B.V. in das Cash Management Agreement eingebunden. Soweit die Verbindlichkeiten durch die Gesellschaft selbst verursacht sind, sind sie zum 31. März 2024 im Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Es bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse. Außerbilanzielle Geschäfte Die Verpflichtungen aus den zum Bilanzstichtag existierenden nicht kündbaren Leasingverträgen bestehen sämtlich gegenüber dem verbundenen Unternehmen Logisnext Leasing Netherlands B.V. und belaufen sich bis zum Ende der Laufzeit der Verträge auf:
Ferner besteht die Verpflichtung, die geleasten Stapler aus dem Sale-and-lease-back-Verfahren zu vorher vereinbarten Restwerten von der Leasinggesellschaft zurückzuerwerben, sofern die Leasinggesellschaft von ihrem Andienungsrecht Gebrauch macht.
Das Risiko aus den außerbilanziellen Geschäften resultiert im Wesentlichen aus dem tatsächlichen Abfluss liquider Mittel aus den konzerninternen Leasingverträgen und aus dem Rückerwerb. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass ein konzernexterner Kunde, an den die zurückgeleasten Geräte vermietet werden, nicht zahlen kann, die Gesellschaft aber weiterhin die Leasingraten an die Logisnext Leasing Netherlands B.V. zahlen muss. Der Vorteil und der Zweck der nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte liegen in der uneingeschränkten Nutzung der Vermögensgegenstände. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus den Kfz-Leasingverträgen stellen sich bis zum Ende der Laufzeit der Leasingverträge wie folgt dar:
Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Geschäftsführung
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023/2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Angaben zum Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss zum 31. März 2024 für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt hat, ist die Mitsubishi Heavy Industries Ltd ., Tokio/Japan. Dieser Konzernabschluss wird im japanischen EDINET (Electronic Disclosure of Investor's NETwork) unter der Nummer E02126 offengelegt.
Oberhausen, den 26. September 2024 Matthias Klünder, Geschäftsführer Ulf Jonas Tornerefelt, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Logisnext Germany GmbH, Oberhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Logisnext Germany GmbH, Oberhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Logisnext Germany GmbH, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt 1 ",Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt D.1 "Risikomanagement und Risiken der zukünftigen Entwicklung" und E. "Stützungsmaßnahmen der Gesellschafterin" im Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft aufgrund der Jahresfehlbeträge früherer Geschäftsjahre zum Bilanzstichtag eine bilanzielle Überschuldung von TEUR 435 aufweist und die Fortführung der Geschäftstätigkeit nach Auslaufen der bis zum 30. September 2025 befristeten Patronatserklärung der Gesellschafterin von der weiteren Unterstützung durch die Gesellschafterin abhängig ist. Wie in den Angaben im Anhang und Lagebericht dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. September 2024 Deloitte
GmbH
Norbert Graetz, Wirtschaftsprüfer Lilia Grigo, Wirtschaftsprüferin |
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