Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 44917
Eingetragen
19.10.2004
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Der Import, Vertrieb und Verkauf von elektronischen und rechnergestützten Produkten und von weiteren, von der Nice Systems Limited hergestellten oder vertriebenen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Darren Rushworth
seit 23.1.2023
Geschäftsführer
Selma Duliman
seit 23.1.2023
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nice Systems GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Nice Systems GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (im Folgenden "Gesellschaft") gehört zur NICE Gruppe. Die NICE Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Unternehmenssoftware und bietet Cloud-Plattformen für KI-gesteuerte digitale Geschäftslösungen, die zwei Hauptmärkte bedienen: Customer Engagement und Financial Crime and Compliance. Das Mutterunternehmen NICE Ltd. hat ihren Sitz in Israel und ist sowohl an der Tel Aviv Stock Exchange als auch an der NASDAQ notiert.

Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist der Import, der Vertrieb und der Verkauf von Elektronik- und Computerprodukten und anderen Produkten, die von der NICE Gruppe hergestellt oder vertriebenen werden.

Die Leistungen werden im Wesentlichen für den deutschen und deutschsprachigen Markt erbracht. Die Gesellschaft wurde im Jahr 1995 gegründet und betreibt ihre Geschäftstätigkeit von ihrem Sitz in Frankfurt am Main aus.

Steuerungssysteme

Die Geschäftsführung verwendet zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit insbesondere die Entwicklung der Umsatzerlöse, des Rohergebnisses, des operativen Gewinns (EBIT) und des Jahresüberschusses als finanzielle Leistungsindikatoren. Anhand dieser Indikatoren wird die strategische bzw. operative Zielerreichung in regelmäßigen Abständen überprüft.

Insgesamt wird das Rohergebnis und der Jahresüberschuss stark von den Zielmargen für konzerninterne Transaktionen innerhalb der NICE Gruppe bestimmt.

Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen sowie die Verbesserung bestehender Produkte und Lösungen sind für den zukünftigen Erfolg der NICE Gruppe von wesentlicher Bedeutung. Die NICE Gruppe betreibt ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten hauptsächlich in Israel, Indien und den USA.

Die Gesellschaft selbst betreibt jedoch keine nennenswerten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten innerhalb der NICE Gruppe.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 um 0,3% leicht gesunken und stand weiterhin unter dem Einfluss einer hohen Inflation, steigender Zinsen und einer verhaltenen Investitionstätigkeit. Die Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau, während sich die Konsumnachfrage aufgrund von Kaufkraftverlusten abschwächte. (Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2024).

Die Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) zeigte sich weiterhin als stabiler Wachstumssektor. Laut Bitkom e.V. ist der Umsatz im ITK-Markt in Deutschland im Geschäftsjahr 2023 um 2,0% gestiegen. Die Nachfrage nach Cloud- und KI-basierten Lösungen sowie IT-Sicherheitsdienstleistungen sorgte für anhaltende Wachstumsimpulse. (Quelle: Bitkom, Presseinformation vom 10.01.2024)

Aus Sicht der Geschäftsleitung waren die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen für die Gesellschaft für das Jahr 2023 insgesamt positiv.

Geschäftsverlauf

Das Rohergebnis der Gesellschaft ist moderat von TEUR 7.690 auf TEUR 8.367 gestiegen. Bei einem stabilen Geschäftsverlauf wurde die Steigerung des Rohergebnisses im Wesentlichen durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 398 geprägt. Das Rohergebnis wird dabei von den Zielmargen für konzerninterne Transaktionen innerhalb der NICE Gruppe bestimmt.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer verminderte sich leicht von 28 auf 27 Mitarbeiter.

Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 8.367 (Vorjahr TEUR 7.690) und der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 997 (Vorjahr TEUR 366) entsprachen im Wesentlichen den Planungen für das Jahr 2023. Durch Sondereffekte aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 398 liegen das Rohergebnis und der Jahresüberschuss über dem Niveau des Vorjahres.

Aus Sicht der Geschäftsleitung war der Geschäftsverlauf der Gesellschaft zufriedenstellend.

3. Lage der Gesellschaft

Zur Darstellung der Lage der Gesellschaft werden im Folgenden Ausführungen zur Ertragslage sowie zur Finanz- und Vermögenslage des Geschäftsjahres gemacht.

Ertragslage

Das Rohergebnis von TEUR 8.367 (Vorjahr TEUR 7.690) wird stark von den Zielmargen für konzerninterne Transaktionen innerhalb der NICE Gruppe bestimmt. Bei einem stabilen Geschäftsverlauf wurde die Steigerung des Rohergebnisses im Wesentlichen durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 398 geprägt.

Entsprechend der leicht gesunkenen durchschnittlichen Anzahl der Arbeitnehmer von 28 auf 27 verminderte sich der Personalaufwand leicht von TEUR 3.504 auf TEUR 3.318.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr von TEUR 2.893 auf TEUR 3.124 erhöht. Im Wesentlichen ist die Erhöhung auf konzerninterne Transaktionen sowie erhöhte Aufwendungen für die Wartung von Software zurückzuführen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind im Wesentlichen durch die Verzinsung von Bankguthaben auf TEUR 157 gestiegen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich korrespondierend zu der Erhöhung der steuerlichen Bemessungsgrundlage von TEUR 172 auf TEUR 510 erhöht.

Insgesamt beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 997 und liegt aufgrund der oben beschriebenen Effekte über dem Vorjahreswert (Vorjahr TEUR 366).

Finanzlage

Die Versorgung der Liquidität wird grundsätzlich durch den operativen Cashflow der Gesellschaft sichergestellt, der wesentlich durch die Veränderungen der Positionen innerhalb des Working-Capitals beeinflusst wird. Darlehen bzw. Kredite bei Kreditinstituten bestehen unverändert zum Vorjahr nicht.

Einen negativen Effekt auf den operativen Cashflow hatte im Geschäftsjahr die starke Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Dagegen haben sich die Effekte innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahezu ausgeglichen. Im Ergebnis ist der Finanzmittelbestand von TEUR 4.069 auf TEUR 3.566 gesunken.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr insgesamt wieder zufriedenstellend.

Investitionen wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 214 getätigt und betrafen insbesondere die IT.

Liquiditätsengpässe waren im Geschäftsjahr und sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht erkennbar. Nach Ansicht der Geschäftsleitung ist die Gesellschaft in der Lage, fristgerecht ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 11.663 auf TEUR 10.737 vermindert.

Das Anlagevermögen verringerte sich von TEUR 1.210 auf TEUR 849, da die Abschreibungen von TEUR 575 die Investitionen in das Anlagevermögen von TEUR 214 überstiegen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände befinden sich insgesamt mit TEUR 5.849 auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr TEUR 5.880). Die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen ausgeglichen.

Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich mit TEUR 434 auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von TEUR 221 auf TEUR 48 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken von TEUR 6.781 auf TEUR 4.251 und sind stark durch Verrechnungspreisanpassungen zum Jahresende beeinflusst.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 217 auf TEUR 485 im Wesentlichen aufgrund von Umsatzsteuerverbindlichkeiten gestiegen.

Die Gesellschaft hat eine Eigenkapitalquote von 32% (Vorjahr 21%), was das geringe Risiko als Vertriebsgesellschaft innerhalb der Nice Gruppe widerspiegelt.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft und den Geschäftsverlauf als positiv.

4. Prognosebericht

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist weiterhin angespannt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2024 um 0,2% gesunken. (Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2025). Für das Jahr 2025 wird eine leichte Steigerung von 0,3% erwartet. (Quelle: BMWK; Jahreswirtschaftsbericht 2025; Pressemitteilung vom 29.1.2025).

Dagegen zeigt die Branchenentwicklung trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds gemäß Bitkom e.V. ein Wachstum des deutschen Marktes für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik von 3,3% im Jahr 2024. Für das Jahr 2025 erwartet Bitkom e.V. sogar ein Umsatzplus von 4,6% (Quelle: Bitkom, Presseinformation vom 9.01.2025).

Aufgrund von vorläufigen Zahlen für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft ein Rohergebnis und ein Jahresüberschuss auf dem Niveau des Jahres 2023.

Die Liquidität wird als gesichert angesehen.

5. Chancen- und Risikobericht

Wir sind stark von der Entwicklung der NICE Gruppe abhängig. Daher sind die Chancen und Risiken der NICE Gruppe auch auf die Gesellschaft anwendbar.

Wesentliche Risiken

Die Märkte, auf denen wir tätig sind, sind hart umkämpft, und wir könnten nicht in der Lage sein, erfolgreich zu konkurrieren.

Die Märkte für unsere Produkte, Lösungen und zugehörigen Dienstleistungen sind im Allgemeinen sehr wettbewerbsintensiv. Zu unseren Wettbewerbern gehören eine Reihe großer, etablierter Softwareentwicklungsanbieter. Einige unserer Hauptkonkurrenten oder potenziellen Konkurrenten haben möglicherweise Vorteile gegenüber uns, wie z. B. größere Ressourcen, ein breiteres Produkt-, Anwendungs- und Dienstleistungsportfolio, einen höheren Bekanntheitsgrad, ein größeres Patent- und geistiges Eigentumsportfolio und Zugang zu einem größeren Kundenstamm. Diese potenziellen Vorteile würden unsere Konkurrenten in die Lage versetzen, sich besser an neue Markttrends, aufkommende Technologien oder Kundenanforderungen anzupassen oder mehr Ressourcen für die Vermarktung und den Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen aufzuwenden.

Zusätzlicher Wettbewerb durch neue potenzielle Marktteilnehmer, einschließlich neuer Technologieanbieter, die in bestimmten Bereichen unseres Geschäfts konkurrieren, kann zu einer weit verbreiteten Verfügbarkeit und Standardisierung einiger der von uns angebotenen Produkte und Dienstleistungen führen, was zu einer Standardisierung unserer Produkte und Dienstleistungen führen, die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen verringern und uns zu Preissenkungen zwingen könnte. Dies könnte sich negativ auf unser Rohergebnis und unser operatives Ergebnis auswirken.

Branchenspezifische Vorschriften und andere Anforderungen und Standards entwickeln sich weiter, und ungünstige branchenspezifische Gesetze, Vorschriften, Auslegungspositionen oder Standards könnten unser Geschäft beeinträchtigen.

Unsere Kunden und potenziellen Kunden sind in einer Vielzahl von Branchen tätig, darunter Finanz-, Versicherungs-, Telekommunikations- und Gesundheitsdienstleistungen. Die Aufsichtsbehörden in bestimmten Branchen haben Vorschriften oder Auslegungspositionen zur Nutzung von Cloud Computing und anderen ausgelagerten Diensten erlassen und könnten dies auch in Zukunft tun. Die Kosten für die Einhaltung von branchenspezifischen Gesetzen, Vorschriften und Auslegungspositionen sowie andere Belastungen können die Nutzung und Akzeptanz unserer Dienstleistungen durch unsere Kunden einschränken und die Gesamtnachfrage nach unseren Dienstleistungen verringern. Die Einhaltung dieser Vorschriften kann auch dazu führen, dass wir mehr Ressourcen für die Unterstützung bestimmter Kunden aufwenden müssen, was die Kosten erhöhen und die Verkaufszyklen verlängern kann. Dies könnte sich negativ auf unseren Umsatz, unser Rohergebnis und unser operatives Ergebnis auswirken.

Die Bedingungen und Veränderungen im lokalen und globalen wirtschaftlichen Umfeld können sich nachteilig auf unser Geschäft und unsere Finanzergebnisse auswirken.

Ungünstige wirtschaftliche Bedingungen in Märkten oder Regionen, in denen wir tätig sind, können unser Geschäft beeinträchtigen. Unsere Geschäftsergebnisse können durch ungünstige Veränderungen der lokalen und globalen Wirtschaftsbedingungen, Konjunkturabschwächungen, Inflation, Rezessionen und wirtschaftliche Instabilität beeinträchtigt werden. In dem Maße, in dem unser Geschäft unter solchen ungünstigen Wirtschafts- und Marktbedingungen leidet, können unsere Betriebsergebnisse erheblich beeinträchtigt werden.

Geopolitische Risiken, einschließlich solcher, die sich aus politischen Spannungen, terroristischen Aktivitäten oder zivilen oder internationalen Anfeindungen ergeben, nehmen zu. Konflikte, wie der Einmarsch Russlands in die Ukraine, könnten zu geopolitischer Instabilität führen und die Weltwirtschaft oder bestimmte Märkte negativ beeinflussen. Solche geopolitischen Risiken könnten auch zu längeren und erheblichen Unterbrechungen der Lieferkette führen, die sich auf unsere Kunden auswirken könnten, was wiederum die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen und sich negativ auf unsere Geschäfts- und Finanzergebnisse auswirken könnte.

Gesamtrisikoeinschätzung

Insgesamt glauben wir, dass wir gut gerüstet sind, um den Risiken innerhalb der NICE Gruppe angemessen zu begegnen. Das Management sieht keine Bedrohung für den Fortbestand des Unternehmens.

Wesentliche Chancen

Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen sowie die Verbesserung bestehender Produkte und Lösungen sind für den künftigen Erfolg der NICE Gruppe von wesentlicher Bedeutung. Daher beabsichtigt die NICE Gruppe, weiterhin erhebliche Ressourcen für die Forschung und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen aufzuwenden und ihre Systeme und Designprozesse kontinuierlich zu verbessern, um die Kosten für ihre Produkte und Dienstleistungen zu senken. Dies kann sich sehr positiv auf den Umsatz, das Rohergebnis und die Ertragslage des Unternehmens auswirken.

Branchen- und Technologietrends

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten branchenübergreifenden Trends, die wir als treibende Kraft für die Nachfrage nach unseren Lösungen identifiziert haben:

- Unternehmen aller Größen gehen zu offenen Cloud-Plattformen als Grundlage für ihre Anwendungen über, um schnelle Innovationszyklen und geschäftliche Flexibilität zu ermöglichen.

- Unternehmen ersetzen komplexe, isolierte Legacy-Punktlösungen durch Cloud-Plattformen, die eine komplette Anwendungssuite bieten.

- Verbraucher und Unternehmen nehmen die digitale Transformation in einem beschleunigten Tempo an.

- Künstliche Intelligenz und Automatisierung verändern Unternehmen in allen Branchen.

Trends im Bereich Customer Engagement, die die Nachfrage nach unseren Lösungen vorantreiben, sind unter anderem:

- Zunehmende Nutzung von digitalen Kanälen als erste Wahl für die Interaktion mit Unternehmen durch Verbraucher.

- Die Erwartung der Kunden nach einem ganzheitlichen Erlebnis, das mühelos, kontextbezogen und über alle Berührungspunkte hinweg konsistent ist, ist zu einer Standardanforderung geworden.

- Unternehmen setzen verstärkt auf prädiktive Analysen und künstliche Intelligenz, um das Kundenerlebnis und die allgemeine Leistung des Contact Centers weiter zu verbessern.

Trends im Bereich Financial Crime and Compliance, die die Nachfrage nach unseren Lösungen vorantreiben, sind unter anderem:

- Die Notwendigkeit, Risikomanagementkontrollen in Digital-First-Strategien einzubetten.

- Die Verhinderung von Finanzkriminalität und die Sicherstellung einer strikten Compliance mit den sich entwickelnden regulatorischen Rahmenbedingungen.

Die Branchen- und Technologietrends können sich stark positiv auf den Umsatz, das Rohergebnis und das operative Ergebnis der Gesellschaft auswirken.

Gesamtaussage zu bestehenden Chancen

Insgesamt sehen wir ein erhebliches Potential für ein nachhaltiges Wachstum als Unternehmen innerhalb der NICE Gruppe.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 848.602,59 1.210.162,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 967,08
II. Sachanlagen 848.602,59 1.209.195,43
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.602,59 1.209.195,43
B. Umlaufvermögen 9.414.915,33 9.948.569,02
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.848.803,46 5.879.742,52
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.634.000,35 996.730,44
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.214.803,11 4.883.012,08
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.566.111,87 4.068.826,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 473.716,12 503.953,26
Summe Aktiva 10.737.234,04 11.662.684,79

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.429.881,15 2.432.796,78
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 84.879,65 84.879,65
III. Gewinnvortrag 2.322.352,54 1.956.472,22
IV. Jahresüberschuss 997.084,37 365.880,32
B. Rückstellungen 741.329,36 468.673,64
C. Verbindlichkeiten 4.788.432,79 7.223.081,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.250.937,43 6.780.685,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.250.937,43 6.780.685,61
2. sonstige Verbindlichkeiten 537.495,36 442.395,81
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 537.495,36 442.395,81
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.777.590,74 1.538.132,95
Summe Passiva 10.737.234,04 11.662.684,79

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.367.203,08 7.689.874,71
2. Personalaufwand 3.318.155,07 3.503.573,21
a) Löhne und Gehälter 2.819.024,93 3.049.026,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 499.130,14 454.546,28
3. Abschreibungen 574.926,16 755.404,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 574.926,16 755.404,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.123.800,26 2.893.299,70
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 192.547,65 107.141,45
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 156.866,35 72,67
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 510.103,57 171.789,51
7. Ergebnis nach Steuern 997.084,37 365.880,32
8. Jahresüberschuss 997.084,37 365.880,32

Anhang

1 ALLGEMEINE ANGABEN

Die Nice Systems GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 44917 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängige Erleichterung nach §§ 276, 288 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Berücksichtigung der Going-Concern Prämisse gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSäTZE

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer, angesetzt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und linearer Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Passiva

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gesellschaft setzt als latente Steuern den Saldo aus den gesamten Steuerbe- und -entlastungseffekten an (Nettomethode). Dabei wird ein Überhang an aktiven latenten Steuern gemäß dem bestehenden Aktivierungswahlrecht nicht angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

3 ERLäUTERUNGEN ZUR BILANZ

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus der als Anlage zum Anhang beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens entnommen werden.

Wie im Vorjahr, haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen, wie im Vorjahr, in voller Höhe auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Passiva

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.564,59.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen und Abschluss- und Prüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen, wie im Vorjahr, in voller Höhe auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4 ERLäUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 53.475,51 (Vorjahr EUR 45.140,83) enthalten.

Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 72.777,35 (Vorjahr EUR 89.381,67) und aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 324.733,83 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

5 SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen, unverändert zum Vorjahr, nicht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 27 (Vorjahr 28). Davon waren 16 (Vorjahr 16) Arbeitnehmer dem Bereich Sales zuzuordnen und 11 (Vorjahr 12) Arbeitnehmer sonstigen Bereichen.

Organmitglieder

Die Geschäftsführung bestand aus nachfolgenden Mitgliedern:

• Darren Rushworth, President of NICE International at NICE Ltd., Weybridge, Vereinigtes Königreich

• Selma Duliman, Finance Director - International at NICE Ltd., London, Vereinigtes Königreich

Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten.

Konzernzugehörigkeit

Die Nice Systems GmbH wird als mittelbares Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der NICE Ltd., Ra'anana, Israel, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. NICE Ltd. ist in den USA börsennotiert (NASDAQ: NICE). Der Konzernabschluss wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission offengelegt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 997.084,37 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 21.05.2025

Die Geschäftsführung

Darren Rushworth

Selma Duliman

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nice Systems GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nice Systems GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rodgau, 21. Mai 2025

DW Drasler Wullenkord Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Wullenkord, Wirtschaftsprüfer

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