ASTeX GmbHLiquidiert

13355 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 22203
Eingetragen
2.11.2004
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
- Der Vertrieb, die Entwicklung und die Herstellung von Komponenten für den Geräte-, Apparate- und Anlagenbau zum Schutz von Menschen, Umwelt, Produkten und Maschinen und zu anderen Zwecken auf der Basis elektrostatischer, ionisierender, oxidierender, sorbierender und anderer Verfahren; - die Entwicklung und der Vertrieb von Systemen obengenannter Komponenten; - die Auswertung von Schutzrechten und andere Dienstleistungen in Zusammenhang mit diesen Systemen sowie - die Beteiligung an ähnlichen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Wüllner
seit 26.1.2012
Geschäftsführer
Derek D ́Antilio
seit 14.4.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASTeX GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Lagebericht

Grundlagen

Vorbemerkung und Gegenstand der Geschäftstätigkeit

Seit Januar 2001 ist die ASTeX GmbH Mitglied im MKS Konzern. Im Nachgang zum Zusammenschluss zwischen der MKS Gruppe und der ASTeX Inc., beide USA, hat die MKS-Gruppe die Neuordnung ihrer Tochtergesellschaften in Deutschland mit dem Ziel beschlossen, die Aktivitäten unter dem Dach einer Holding zusammenzufassen.

Dazu wurde Ende des Kalenderjahres 2001 die MKS German Holding GmbH, mit Sitz in München, gegründet. Seit dem 21. Dezember 2001 hält die MKS German Holding GmbH 100% der Gesellschaftsanteile der ASTeX GmbH. Zusammen mit der MKS Instruments Deutschland GmbH ist die ASTeX GmbH Organtochter der Holding. Ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag für die ASTeX wurde mit Datum vom 08. März 2002 abgeschlossen. Dieser wurde zum 1. Januar 2002 wirksam.

Die ASTeX GmbH entwickelt, fertigt und vertreibt Anlagen zur Ozontechnologie und für Reinstmedienanwendungen. Die Produkte werden vorrangig in der Halbleiterindustrie eingesetzt.

Forschung und Entwicklung

Im F&E Bereich wurde die Entwicklungsarbeit an Produkten der Produktlinie LIQUOZON und an einem Produkt für ein weiteres in Reinstwasser gelöstes Gas fortgesetzt.

Bei der Entwicklungsarbeit innerhalb der Produktlinie LIQUOZON wurde an einer Ressourcen sparenden Produktfamilie gearbeitet sowie eine Erweiterung auf 450 mm Produkte vorbereitet. Diese Produkte zeichnen sich dadurch aus, dass nicht genutztes ozonisiertes Reinstwasser über eine Ringleitung zum LIQUOZON Gerät zurückgeführt wird und wieder verwendet werden kann. Dadurch entfällt die sonst übliche Vernichtung des nicht genutzten Wassers. Als Folge sinken die "Cost of Ownership" und damit der notwendige Einsatz von Ressourcen. Endkunden haben hier eigene Programme aufgelegt, um kontinuierlich den Einsatz der notwendigen Ressourcen zu reduzieren. Mit der in der Entwicklung befindlichen Produktfamilie glaubt die Gesellschaft auch für die Zukunft ein interessantes Produkt anbieten zu können. Die Auslieferung der ersten Evaluierungsanlage ist Ende Januar 2014 geplant..

Für einen Anlagenbauer hat die ASTeX GmbH Komponenten entwickelt, die ein in Reinstwasser gelöstes Gas zur Verfügung stellen. Hierdurch wird die statische Aufladung der Wafer reduziert. Diese Entwicklung zeichnet sich insbesondere durch die Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten aus. Der Anwender erhält damit die Möglichkeit diese Komponenten exakt an seine Prozesse anzupassen. Das Produkt ist mittlerweile erfolgreich in den Markt eingeführt. Die Erfahrungen aus dem Feld wurden für eine Weiterentwicklung einer kostenreduzierten Variante genutzt, die erweitert wurde für den 450 mm Bereich. Erste Evaluierungen in diesem Bereich wurden gestartet, was die Kontinuität des Geschäftes gewährleisten wird und auch erste Umsätze mit diesem neuen Produkt konnten in 2013 erzielt werden.

Der F&E Bereich verfolgt seit Jahren die Diskussion um die Reinheit der verwendeten Medien und stellt hierzu auch eigene Untersuchungen an.

Weiterhin sieht die Gesellschaft ihre Kernkompetenz im Bereich von Ozon und den damit verbundenen Anwendungen. Sie will jedoch die Kompetenz auch auf Reinstmedienanwendungen erweitern und damit den Einsatzbereich ihrer Geräte.

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen

Das Investitionsklima in der Halbleiterindustrie hat sich im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Zudem hat einer unserer Hauptkunden große Investitionen in das Jahr 2014 verschoben. Die Planung für das Geschäftsjahr 2013 ging deswegen von einem gegenüber 2012 leicht reduzierten Umsatz aus. In 2014 ist wieder mit einer Steigerung hinsichtlich der Investitionen der Halbleiterindustrie zu rechnen, der Anstieg wird von Branchenanalysten auf 10-15% geschätzt.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2013 hat umsatzmäßig unseren Erwartungen entsprochen, allerdings hat sich der Auftragseingang im zweiten Halbjahr abgeschwächt. So verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen Auftragseingang in Höhe von 12,3 Mio. Euro (i.Vj. 14,9 Mio. Euro), eine Abnahme von 16,1%. Die Abnahme der Umsatzerlöse auf 13,6 Mio. Euro (i.Vj. 14,9 Mio. Euro) war moderat, sie betrug 8,7%. Nach einer Phase mit steigender Nachfrage in den Jahren 2010 und 2011 hat sich wie im Jahre 2012 zu Beginn des zweiten Halbjahres des Berichtszeitraums der Auftragseingang abgeschwächt.

Umsatzentwicklung

Mit einem Auftragsbestand von 2,8 Mio. Euro (i.Vj. 2,8 Mio. Euro) ist ASTeX in das Geschäftsjahr 2013 gestartet. Im Geschäftsjahr buchte die Gesellschaft Aufträge für 12,3 Mio Euro (i.Vj. 14,9 Mio. Euro). Zum 31.12.2013 betrug der Auftragsbestand 1,5 Mio. Euro (i.Vj. 2,8 Mio. Euro).

Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2013 auf rd. 13,6 Mio. Euro nach 14,9 Mio. Euro im Vorjahr, eine Abnahme von rd. 8,7%. Nach dem starken Umsatzanstieg in 2011 hat die Gesellschaft auch in 2013 das Wachstum aus 2011 erwartungsgemäß nicht fortsetzen können.

Die ASTeX GmbH unterteilt bei der Ozontechnologie ihre Produkte in Geräte für Anwendungen in der Trocken- und in der Nassphase. Die Produktlinie LIQUOZON -Nassphase- ist der Hauptumsatzträger mit rd. 67%. Die Produktlinien Systeme und Generatoren -Trockenphase- stellen einen Umsatzanteil von 21% dar. Der Umsatzanteil mit Ersatzteilen und Kundendienstleistungen beträgt rd. 12%.

Regional verteilt sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 recht gleichmäßig auf Europa, die USA und Asien, wobei Europa noch mit 36% leicht führt, gefolgt von USA mit 33% und Asien mit 31%. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen dass ein gewisser Anteil der in Europa an OEM Kunden verkauften Anlagen dann nach Asien geliefert wird.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr nahm die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um rund 0,3% zu. Bei einem unveränderten Eigenkapital i.H.v. 7.072 T€ hat sich die Eigenkapitalquote um 0,2% Punkte auf 84,9% vermindert.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist um 0,5% Punkte von im Vorjahr 18,2% auf 17,7% gesunken.

Anteilsmäßig hat sich das Umlaufvermögen mit rd. 82% gegenüber dem Vorjahreswert nicht verändert. Jedoch haben sich einzelne Positionen innerhalb des Umlaufvermögens anders gewichtet, welche hauptsächlich der Rückzahlung des an das verbundene Unternehmen MKS Luxemburg gewährten Darlehens iHv. 2.587 T€ geschuldet ist.

Das Vorratsvermögen hat um 154 T€ zugenommen, und entspricht einem Anteil von 25,3% an der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen rd. 220 T€ über der Höhe des Vorjahres und betrugen anteilig an der Bilanzsumme 9,5% (i.Vj. 6,8%). Die größte Abnahme gab es in der Position Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einem Anteil von 3,5% an der Bilanzsumme gegenüber 33% im Vorjahr aus den bereits oben erwähnten Gründen. Folglich gab es die größte Zunahme im Posten liquide Mittel und liquiditätsnahen Mittel, welche zum Stichtag 43,5% gegenüber 17,8% im Vorjahr an der Bilanzsumme ausmachen.

Das Fremdkapital hat in Relation zur Bilanzsumme um 0,2% Punkte auf 15,1% (i.Vj. 14,9%) leicht zugenommen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen 1,9% (i.Vj. 1,6%). Der Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hat mit 1,8% um 0,5% Punkte im Vergleich zum Vorjahr mit 2,3% abgenommen.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über eine ausreichend liquide Position. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Mittel um 2.147 T€ zugenommen, hauptsächlich aufgrund der Erhöhung der Festgelder um 2.500 T€. Zum Bilanzstichtag verfügte sie über 3.629 T€ (i.Vj. 1.482 T€ ) an Bankguthaben.

Ertragslage

Die ASTeX GmbH weist ihr Ergebnis nach dem Umsatzkostenverfahren aus.

Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um rd. 1,3 Mio. Euro von 14,9 Mio. Euro auf rd. 13,6 Mio. Euro gesunken.

Das Bruttoergebnis vom Umsatzbetrug 33,8% nach 41,9% im Vorjahr. Die Gesellschaft exportiert mehr als 75% ihrer Produkte und fakturiert auch rund zweidrittel ihres Geschäftes nicht in Euro.

Die Aufwendungen für Vertrieb, Verwaltung und Forschung und Entwicklung sind im Berichtsjahr um rd. 120 T€ von 2.819 T€ auf 2.939 T€ gestiegen.

Der Gewinn vor Steuern und vor Gewinnabführung bezogen auf den Umsatz nahm von 24,7% in 2012 auf 12,3% in 2013 ab.

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis von rd. 1,7 Mio. Euro (i.Vj. 3,7 Mio. Euro) an die MKS German Holding GmbH abgeführt, so dass das Jahresergebnis Null Euro beträgt.

Investitionen

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft Investitionen von 358 T€ nach 414 T€ i.VJ vorgenommen. Die Investitionen wurden schwerpunktmäßig in der Fertigung und in der Entwicklung vorgenommen.

Personal

Im Geschäftsjahr 2013 kam es in verschiedenen Bereichen punktuell zu weiteren Verstärkungen. Hier stand insbesondere die Abfederung der Arbeitsbelastung, die aus der Projektarbeit bei dem Upgrade des ERP Systems von Oracle R11i zu Oracle R12 entstanden ist, im Vordergrund. Außerdem wurde der Bereich Service personell verstärkt.

Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Chancen der künftigen Entwicklung

Der Übergang zu kleineren Strukturen auf den Wafern hat einen positiven Einfluss auf die Nachfrage von Produkten der Produktlinie LIQUOZON. Zudem glauben wir, dass die Herstellung kleinerer Strukturbreiten sowie der Übergang zu größeren Substratdurchmesser (450 mm) neuer Fertigungsanlagen bedürfen und die fortführende Etablierung des ozonisierten Reinstwassers weiterhin begünstigt.

Ferner entdecken andere Industriezweige mit ähnlicher Reinheitsanforderung Ozon als Reinigungsmedium.

Die auch in der Halbleiterindustrie geführte Diskussion über umweltschonende Herstellungsprozesse könnte die Verwendung der Ozontechnologie fördern und somit zu einer erhöhten Nachfrage führen.

Wir sind uns bewusst, dass wir uns mit unseren Produkten in einem zyklischen Markt befinden, der durch starke Nachfrageschwankungen gekennzeichnet ist. Dieses zyklische Verhalten könnte langfristig durch den Einstieg in artverwandte Märkte abgemildert werden.

Die Anwender unserer Generatoren erwarten aufgrund der kapitalintensiven Fertigung minimierte Stillstandszeiten ihrer Anlagen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir die Servicestruktur insbesondere in Übersee, Asien und Amerika, den Kunden- und Markterfordernissen angepasst.

Die MKS Instruments Inc. hat sich zum Ziel gesetzt alle Konzerngesellschaften auf ein einheitliches ERP System der Firma Oracle zu umzustellen. Die Umstellung der ASTeX GmbH auf Oracle erfolgte zum 02. April 2012 und wurde im Jahr 2013 mit einem Release Wechsel abgeschlossen.

Risikobericht

Die ASTeX GmbH ist als global agierendes Unternehmen der High Tech Industrie einer Vielzahl unterschiedlichster Risiken ausgesetzt. Erst die Bereitschaft, unternehmerische Wagnisse einzugehen, ermöglicht es, sich bietende Chancen zu nutzen. Die ASTeX GmbH nimmt daher angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst in Kauf und trägt diese, wenn damit gleichzeitig entsprechende Möglichkeiten verbunden sind, die eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts erwarten lassen. Chancen und Risiken der Gesellschaft werden dabei immer in enger Absprache mit den Gesellschaftern abgewogen, von der Geschäftsführung operativ begleitet und entsprechende Gegenmaßnahmen werden fortlaufend verfolgt.

Nachfolgend werden einige wesentliche Risikofelder, die nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens haben könnten, beschrieben:

Strategierisiko

Die Gesellschaft erzielt 70% ihrer Erlöse in der sehr volatilen Halbleiterindustrie. Daraus kann sich eine sehr schwankende Auslastung ergeben. Die Gesellschaft steuert diesem Risiko entgegen indem sie Produkte für andere Märkte, wie z.B. den Displaymarkt, die Solarmarkt und den OLED-Markt entwickelt.

Länderrisiko

Die Gesellschaft erzielt ihre Erlöse ausgewogen in Europa USA und Asien, sodass im Falle von Naturkatastrophen in einzelnen Ländern wie z.B. in erdbebengefährdeten Regionen wie Taiwan und Japan, es nicht zum Erliegen der Geschäftstätigkeit kommen kann.

Währungskursrisiko

Als exportorientierte Gesellschaft wird die ASTeX GmbH auch künftig mindestens 50% ihrer Umsätze in Fremdwährungen fakturieren. Damit unterliegt das Unternehmensergebnis den Änderungen des Kursverhältnisses zwischen Euro und den betroffenen Fremdwährungen, insbesondere dem US-Dollar und dem Südkoreanischen Won.

Die weitere Entwicklung des Euro gegenüber den Währungen US Dollar und Südkoreanischer Won kann einen Einfluss auf das Bruttoergebnis haben. Wir erwarten mäßige Volatilitäten hinsichtlich der Wechselkurse EURO / USD und EURO / KRW. Bei der Planung für das Wirtschaftsjahr 2014 ist die Gesellschaft von einen Währungskursverhältnis 1 Euro = 1,37 USD ausgegangen.

Personal

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist sehr "know how" getrieben. Durch Patente, geeignete interne Schulung, geeignete Vertretungsregelungen und entsprechende Dokumentationen wird das Kernwissen der Gesellschaft geschützt und auf unterschiedliche Personen aufgeteilt.

Externe Risiken

Schwerwiegenden Schäden an Büro oder Fertigungseinrichtungen, wie z.B. durch Feuer oder Wasser, durch die der regelmäßige Geschäftsbetrieb gefährdet ist, wird durch vorbeugende Sicherungsmaßnahmen begegnet. Alle Unterlagen die zur schnellen Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit nach Schadensbehebung oder an anderem Ort nötig sind, werden entsprechend gesichert.

Im Vergleich zum Geschäftsbericht 2012 hat sich die Risikolage für ASTeX GmbH im Berichtszeitraum nicht wesentlich verändert.

Die Gesamtsumme der einzelnen Risiken innerhalb der Risikofelder gefährdet nicht den Fortbestand der ASTeX GmbH. Bei sich verändernden Rahmenbedingungen könnten zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als unwesentlich erachtete Risiken die Geschäftsaktivitäten beeinträchtigen.

Prognosebericht - Ausblick auf die Jahre 2014 und 2015

Die Prognose für das Kalenderjahr 2014 sieht für die Hersteller von Ausrüstungsinvestitionen für die Halbleiterindustrie positiv aus. Laut Branchenanalysten ergibt sich für 2014 ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 10-15%. Die Gesellschaft erzielt einen überproportionalen Umsatz im Halbleitersegment. Des Weiteren sind zwei Großaufträge in Aussicht, über die schon Gespräche in 2013 stattgefunden haben.

Die Planungen der Gesellschaft für das Kalenderjahr 2014 gehen von einem Umsatzanstieg aus. Dieser könnte bis zu 8% höher über dem Jahresumsatz 2013 liegen.

Die Gesellschaft geht in ihren Planungen von einem befriedigenden Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit für das Kalenderjahr 2014 aus, welches allerdings aufgrund von Kosteneinsparungen bei den Herstellkosten bis zu 28% über dem Vorjahresergebnis liegen könnte. Dabei unterstellt die Gesellschaft, dass der Umsatz im 2. Halbjahr 2014 deutlich über dem des 1. Halbjahres 2014 liegt.

Die Gesellschaft glaubt mit der Produktfamilie LIQUOZON für das Jahr 2015 gut aufgestellt zu sein. Neue Kunden und die in der Entwicklung befindlichen Produkte sollen in 2015 einen Umsatzbeitrag liefern. Nach dem Wachstum der Gesellschaft in den vergangenen Geschäftsjahren und der darauf folgenden Abflachung im Stammgeschäft für Halbleiterausrüstungen in den Jahren 2012 und noch deutlicher im Jahr 2013, plant die Gesellschaft für 2015 sowohl mit einer Konsolidierung des Umsatzes als auch mit einem befriedigenden Ergebnis auf dem Niveau von 2014.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, auf welche nach § 289 (2) Nr.1 HGB hinzuweisen ist, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten.

 

Berlin, den 30. Januar 2014

Ralf Wüllner, Geschäftsführer

Derek P. D`Antilio, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
31.12.2012
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 9.432,31 5.450,39
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 234.449,61 253.325,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 956.489,17 1.040.719,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.542,45 174.685,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.122,54 2.214,50
  1.421.603,77 1.470.944,34
III. Finanzanlagen    
sonstige Ausleihungen 39.541,62 39.541,62
  1.470.577,70 1.515.936,35
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 839.211,13 1.017.718,44
2. Unfertige Erzeugnisse 632.810,02 384.833,98
3. Fertige Erzeugnisse 618.817,42 541.485,16
4. Geleistete Anzahlungen 15.000,00 8.000,00
  2.105.838,57 1.952.037,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 788.837,18 568.763,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 289.024,43 2.739.891,87
3. Sonstige Vermögensgegenstände 30.608,56 42.436,57
  1.108.470,17 3.351.092,02
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.628.722,18 1.481.902,37
  6.843.030,92 6.785.031,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.072,37 11.469,41
  8.333.680,99 8.312.437,73

Passiva

   
  31.12.2013
31.12.2012
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 306.775,13 306.775,13
II. Kapitalrücklage 5.041.566,50 5.041.566,50
III. Gewinnvortrag 1.723.879,32 1.723.879,32
  7.072.220,95 7.072.220,95
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 876.416,90 782.693,02
  876.416,90 782.693,02
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen 0,00 55.792,37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 149.432,05 189.583,26
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 156.480,29 136.903,71
4. Sonstige Verbindlichkeiten 79.130,80 75.244,42
(davon aus Steuern € 73.240,25; Vorjahr € 69.588,13)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 5.571,09; Vorjahr € 5.382,33)    
  385.043,14 457.523,76
  8.333.680,99 8.312.437,73

Gewinn- und Verlustrechnung

  2013
2012
1. Umsatzerlöse 13.609.491,25 14.904.600,14
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 9.007.946,61 8.656.520,46
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 4.601.544,64 6.248.079,68
4. Vertriebskosten 446.811,40 421.347,18
5. allgemeine Verwaltungskosten 854.755,15 986.466,49
6. Forschung und Entwicklung 1.635.923,28 1.410.960,84
7. sonstige betriebliche Erträge 208.113,66 388.644,73
(davon Erträge aus der Währungsumrechung € 94.443,40; Vorjahr € 375.574,05)    
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 240.839,86 259.896,17
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechung € 240.734,90; Vorjahr € 259.716,49)    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.998,01 126.492,34
davon aus verbundenen Unternehmen (€ 42.609,00; Vorjahr € 126.253,00)    
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 0,00; Vorjahr € 0,00)    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.763,12 1.050,00
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 2.763,12; Vorjahr € 1.050,00)    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.671.563,50 3.683.496,07
12. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne 1.671.563,50 3.683.496,07
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ASTeX GmbH, Berlin, zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für das Geschäftsjahr 2013 ist die Gesellschaft anhand der Größenkriterien gemäß § 267 Abs. 1 HGB als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen. Die entsprechenden Erleichterungen hinsichtlich Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern liegen für Sachanlagen zwischen drei und fünfundzwanzig Jahren.

Abnutzbare, bewegliche Vermögensgegenstände, die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu EUR 150 haben werden als Betriebsausgaben abgesetzt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für Zugänge bei den Sachanlagen, deren Wert zwischen EUR 150,01 bis EUR 410 liegt, werden im Zugangsjahr abgeschrieben. Für Zugänge der übrigen Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Mietereinbauten werden über die Mietdauer bzw. --falls geringer-- über die geplante Nutzungsdauer abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen Materialeinzel- und Materialgemeinkosten und alle anteiligen Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten. Das Niederstwertprinzip und der Ansatz der verlustfreien Bewertung wurden beachtet.

Im Geschäftsjahr wurden der Materialgemeinkostenzuschlag, der Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz und der Stundensatz für Fertigungslöhne angehoben. Die Anpassung der Standardkosten hatte eine Ergebnisauswirkung von ca. T€ 500 zur Folge

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von 1% (i.Vj. 1%) vorgenommen.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Stammkapital beträgt DM 600.000,00 (EUR 306.775,13); es ist noch nicht auf EURO umgestellt.

Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Das Sachanlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen Mietereinbauten, Prüf- und Versuchsstände, Vorführ- und Mietgeräte sowie Büroausstattung.

Das Finanzanlagevermögen beinhaltet die für die Miete der Betriebsstätte hinterlegte Kaution.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

Für das Vorratsvermögen besteht eine Lagerwertberichtigung i.H.v. TEUR 536 zum Bilanzstichtag.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 289) enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 213), Forderungen gegenüber der Gesellschafterin aus dem Ergebnisabführungsvertrag (TEUR 83) sowie die Korrektur aufgrund der Fremdwährungsbewertung (TEUR 7).

Die Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der erhaltenen Rückzahlung der Forderung aus Finanzierungstätigkeiten von MKS Luxemburg i.H.v. TEUR 2.587.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Positionen für Rückbauverpflichtung (TEUR 224), Fremdleistungen (TEUR 180), Bonuszahlungen (TEUR 170), Gewährleistungen (TEUR 117) sowie Resturlaubsansprüche (TEUR 47).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 156) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Konzerngesellschaften.

Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (TEUR 1.455) bestehen im Wesentlichen aus:

a) Mietvertrag für die Räume in der Wattstrasse:

in TEUR 2014 2015 2016 Summe
Mietaufwand 183 184 n/a 367

Der bestehende Mietvertrag endet zum 31.12.2015, kann aber um weitere 12 Monate verlängert werden.

b) Abnahmeverpflichtungen aus Bestellungen und Rahmenverträgen mit Lieferanten über ausgesuchte Materialen i.H.v. TEUR 1.048. Die Abnahme dieser Materialien ist innerhalb des Geschäftsjahres 2014 vereinbart.

In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Bestellungen an verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 102 enthalten.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft wendet das Umsatzkostenverfahren an. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Berücksichtigung branchenspezifischer Besonderheiten zur Verbesserung der Klarheit des Jahresabschlusses um den Posten Forschung und Entwicklung erweitert.

Die Umsatzerlöse setzten sich nach Regionen aufgeteilt wie folgt zusammen:

  2013
in %
2012
in %
Europa 36 41
USA 33 35
Asien 31 24
Summe 100 100

Der Materialaufwand innerhalb der Herstellungskosten hat sich wie folgt entwickelt:

  2013
TEUR
2012
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.598 5.898
Aufwendungen für bezogene Leistungen 264 126
Summe 6.862 6.024

Die Entwicklung des Personalaufwands stellt sich wie folgt dar:

  2013
TEUR
2012
TEUR
Löhne und Gehälter 2.837 2.830
Soziale Abgaben 401 375
Summe 3.238 3.205

IV. Sonstige Angaben

Mitarbeiteranzahl

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter in den Abteilungen stellt sich wie folgt dar:

Bereich Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter
  2013 Personen 2012 Personen
Fertigung 22 23
Kundendienst 4 3
Konstruktion und Entwicklung 13 13
Vertrieb 4 3
Verwaltung 5 4
  48 46

Zum 31.12.2013 beschäftigte die Gesellschaft 49 Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind

 

Herr Derek P. D'Antilio, Worcester, Massachusetts, USA, MBA in Finance,
Certified Public Accountant (CPA) und Certified Management Accountant (CMA)
Herr Dipl.-Phys.Ing. Ralf Wüllner, Dresden

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Bezüge des Geschäftsführungsorgans wird in Anspruch genommen.

Konsolidierungskreis

Seit dem 18. Dezember 2001 ist alleinige Gesellschafterin der ASTeX GmbH die MKS German Holding GmbH mit Sitz in München. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MKS Instruments Inc., Andover (Massachusetts) USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt.

 

Berlin, den 30. Januar 2014

Ralf Wüllner, Geschäftsführer

Derek P. D'Antilio, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 161.103,93 8.060,29 -114.139,20 55.025,02
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grund- stücken 512.917,59 2.639,90 0,00 515.557,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.056.093,56 138.093,89 -17.064,47 3.177.122,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.147,29 126.252,88 -139.845,08 708.555,09
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.214,50 82.908,04 0,00 85.122,54
  4.293.372,94 349.894,71 -156.909,55 4.486.358,10
III. Finanzanlagen        
sonstige Ausleihungen 39.541,62 0,00 0,00 39.541,62
  4.494.018,49 357.955,00 -271.048,75 4.580.924,74
  Abschreibungen
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 155.653,54 4.040,37 -114.101,20 45.592,71
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grund- stücken 259.592,32 21.515,56 0,00 281.107,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.015.374,47 222.312,81 -17.053,47 2.220.633,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.461,81 88.995,87 -73.445,04 563.012,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.822.428,60 332.824,24 -90.498,51 3.064.754,33
III. Finanzanlagen        
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.978.082,14 336.864,61 -204.599,71 3.110.347,04
  Restbuchwerte
  31.12.2013
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 9.432,31 5.450,39
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grund- stücken 234.449,61 253.325,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 956.489,17 1.040.719,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.542,45 174.685,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.122,54 2.214,50
  1.421.603,77 1.470.944,34
III. Finanzanlagen    
sonstige Ausleihungen 39.541,62 39.541,62
  1.470.577,70 1.515.936,35

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ASTeX GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 20. Februar 2014

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Angelika Kraus, Wirtschaftsprüferin

ppa. Ilke Brandl, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt.

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