ASP Dichtstoffe GmbH
Schwabenstraße 50, 86836 Untermeitingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norbert Thomas Wegner seit 8.1.2020 | Prokura |
Alexandre Mäder seit 22.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.50% | |
B******* E***** | 4.00% |
| 4.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASP Dichtstoffe GmbHUntermeitingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell: Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Baudichtstoffen. Die Gesellschaft entwickelt, produziert sowie konfektioniert hochwertige, technische Dichtstoffe für Großabnehmer in aller Welt. Die ASP Dichtstoffe GmbH (nachfolgend ASP) ist spezialisiert auf Produkte auf Basis von Silikon- und Hybridpolymeren und produziert Waren ausschließlich für private Label, die deren Kunden erfolgreich unter ihrem eigenen Markennamen vertreiben. 2. Forschung und Entwicklung: Das eigene F&E-Labor mit langjähriger Erfahrung sichert einen hohen technischen Standard, eine hohe Flexibilität bei der Anpassung und Neuentwicklung, aber auch ein hohes Maß an Innovation, um den ständigen Änderungen des Marktes gerecht zu werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Lage Die Wirtschaftslage im Jahr 2023 war sehr ambivalent. Weltweit ist das Bruttoinlandsprodukt laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gemäß ihrer Publikation "Economic Outlook" vom 24. Februar 2024 um 3,1% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, in den Mitgliedsstaaten der G20 sogar um 3,3%. Während die Wirtschaft in vielen Entwicklungsländern und auch den Vereinigten Staaten von Amerika besonders robust war, zeichnete sich in Europa ein anderes Bild ab. Das Wachstum im Euroraum blieb mit 0,5% deutlich hinter dem globalen Wirtschaftswachstum zurück, wobei Deutschland als größte Volkswirtschaft Europas - und unser Hauptabsatzmarkt - sogar ein "negatives Wachstum" von -0,1% verzeichnete. Das Statistische Bundesamt errechnet für 2023 ein preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt, das im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% niedriger ausfiel (siehe Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Nach Bereinigung der Kalendereffekte betrug der Rückgang noch -0,1%. Der für unseren Absatz sehr wichtige baugewerbliche Umsatz (ohne Mehrwertsteuer) aller Betriebe in Deutschland ist im Wohnungsbau um -11,5%, im Wirtschaftsbau um -0,9% und im öffentlichen Bau um -1,6% zurückgegangen. Über alle Baubereiche betrachtet, ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um -5,2% geschrumpft. Für das laufende Wirtschaftsjahr 2024 prognostiziert die OECD in ihrem Economic Outlook ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,9% und für 2025 eine weitere Steigerung auf 3,0%. Für die Eurozone sind die Wachstumsaussichten mit 0,6% im Jahr 2024 und 1,3% im kommenden Jahr erneut deutlich geringer und die deutsche Wirtschaft soll auch in den kommenden zwei Jahren mit Wachstumsraten von 0,3% und 1,1% dem Wachstum anderer Industrieländer hinterherhinken. Die in den letzten zwei Jahren verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückte Inflation und die damit einhergehenden Zinserhöhungen der Zentralbanken werden uns auch in naher Zukunft weiterhin beschäftigen. Die Gesamtinflation wird nach Berechnungen der OECD in den meisten G20-Staaten von 6,6% in diesem Jahr auf 3,8% im kommenden Jahr sinken. Für die Kerninflation rechnet die OECD mit einem Rückgang auf 2,5% im Jahr 2024 und 2,1% im Jahr 2025. Nachdem die Bauinvestitionen im vergangenen Jahr gemäß Berechnungen des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e.V. um 2,7% zurückgingen, prognostiziert der Verband für dieses Jahr einen weiteren Rückgang in konstanten Preisen in einer Bandbreite zwischen -2,2% (basierend auf den Zahlen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen / RWI) und 3,2% (basierend auf den Zahlen des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle / IWH). Im Jahr 2025 soll in diesem Bereich der Turnaround geschafft werden und die Bauinvestitionen zwischen 0,5% (gemäß RWI) und 1,4% (gemäß dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung / IDW) steigen. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10.092 TEUR von 46.567 TEUR auf 36.475 TEUR beziehungsweise um 21,7% zurückgegangen. Dieser Rückgang ist ausschließlich den deutlich gesunkenen Rohstoffkosten geschuldet, deren Preisveränderungen - in beide Richtungen - wir zeitnah an unsere Kunden weitergeben. Trotz des Umsatzrückgangs konnte der Rohertrag von 8.084 TEUR um 751 TEUR auf 8.835 TEUR bzw. um 9,3% gesteigert werden. Im selben Zeitraum sind die Lohnkosten lediglich um 153 TEUR bzw. 4,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen. Jedoch sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 478 TEUR bzw. 13,4% und die Abschreibungen um 104 TEUR bzw. 22,6% stärker gestiegen als der Rohertrag, was letztendlich zu einem Jahresüberschuss von 25 TEUR führt. Das entspricht einem Rückgang von 45 TEUR bzw. 64% im Vergleich zu den Vorjahreszahlen. Auch im letzten Jahr wurde das Jahresergebnis in der Firma vorgetragen, weswegen sich das bilanzielle Eigenkapital zum Geschäftsjahresende 2023 auf 901 TEUR erneut erhöht hat. Die Eigenkapitalquote zum Jahresende beträgt somit 11,1 % (Vorjahr 12,3%) - bei einer Bilanzsumme i.H.v. 8.113 TEUR - und ist damit um 1.030 TEUR geringer als im Vorjahr. Durch die planmäßige Rückführung der Darlehen sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr um 149 TEUR gesunken und betragen nunmehr 2.587 TEUR. Davon sind 1.259 TEUR (Vorjahr 1.023 TEUR) innerhalb eines Jahres fällig, wobei der Großteil hiervon (890 TEUR) Geldmarktkredite sind, die bei Bedarf prolongiert werden können. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die langfristig gebundenen Vermögenswerte weiter erhöht. Die Summe des Anlagevermögens hat sich von 2.112 TEUR im Vorjahr um 92 TEUR auf 2.204 TEUR erhöht, was im Wesentlichen auf Investitionen in Maschinen und in die Automation bestehender Anlagen zurückzuführen ist. Der Buchwert der Sachanlagen ist um 264 TEUR auf 2.048 TEUR angestiegen. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich um 938 TEUR erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag 5.880 TEUR (Vorjahr 4.941 TEUR). Die Bestandserhöhung i.H.v. 445 TEUR gesamt entfällt auf die Veränderung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Halbfertig- und Fertigware. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände (960 TEUR im Vergleich zum Vorjahr) ist vor allem auf die Erhöhung der Beträge auf dem Sondersperrkonto bei unserem Factoring-Geber und dem Anstieg der debitorischen Kreditoren zurückzuführen. Diese Position dient als Ausgleichskonto für die an unsere Kunden zu zahlenden Quartals- und Jahresboni. Der Bestand an liquiden Mittel hat sich deutlich um 254 TEUR verringert und beträgt zum Jahresende 8 TEUR. Wohin gegen der Rechnungsabgrenzungsposten erneut bei 29 TEUR und somit fast unverändert zum Vorjahr (30 TEUR) konstant geblieben ist. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Fokus bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt weiterhin auf der Absatzentwicklung und der Entwicklung des Deckungsbeitrags I bzw. der Rohertragsmarge. Diese Kennzahlen dienen weiterhin der internen Unternehmenssteuerung. Die Absatzmenge des letzten Jahres ist im Vergleich zum Vorjahr - bis auf 9 Tonnen - unverändert hoch und dies trotz des deutlichen Umsatzrückgangs. Der Anteil an "Silikonprodukten" hat sich verringert, wohingegen der Anteil unserer Hybrid-Produkte auf circa 30% angestiegen ist. Der Rohertrag ist auch im abgelaufenen Geschäftsjahr höher und beträgt 8.835 TEUR. Somit konnte eine Steigerung um 751 TEUR bzw. 9,3% im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Die Kennzahlen entwickelten sich weiterhin sehr positiv, was die Geschäftsführung dazu ermutigt weiterhin am eingeschlagenen Weg festzuhalten. 4. Gesamtaussage Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung verbessert sich im Rahmen unserer Erwartungen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Im letzten Jahr konnten wir alle gestarteten Projekte zur Erweiterung unserer Mischerei- und Abfüllkapazitäten abschließen. Unsere jetzige Kapazität ermöglicht es uns, unsere Bestands- und Neukunden kurzfristig zu beliefern und den erreichten Servicegrad aufrecht zu erhalten bzw. weiter zu verbessern. Unsere Vertriebsstrategie ist weiterhin darauf ausgerichtet, die von uns versorgten Märkte besser zu durchdringen und gleichzeitig auch neue Märkte, vor allem im angrenzenden Europa, zu erschließen. Um mit den Wettbewerbern schritthalten zu können, ist es für uns immens wichtig, unser großes Produkt- und Rohstoff-Know-how weiter zu verbessern. Daher investieren wir weiterhin in die Forschung und Entwicklung im Bereich der Hybrid-Polymere. Zusätzlich dazu werden wir, die sich uns bietenden Innovationsmöglichkeiten im Bereich der Silikondichtstoffe planmäßig und beharrlich weiterverfolgen. Dem Wettbewerb am Markt von Baudichtstoffen werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, Diversifikation und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 2. Risikobericht Das Betreiben eines Unternehmens ist untrennbar von dem Eingehen einer Vielzahl von Risiken verbunden. Um diese frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und auch mit diesen umzugehen, setzt die ASP auf ein hausinternes Risikomanagement. Neben den allgemeinen Branchenrisiken sind immer Risiken im Absatz- und Beschaffungsmarkt sowie im Umweltbereich vorhanden. Beschaffungsrisiken Im Kalenderjahr 2023 war die Versorgung mit unseren Hauptrohstoffen über den europäischen Markt wieder gegeben bzw. war vergleichbar mit der Vor-Covid-Zeit, was uns erlaubte, unsere Rohstoffe größtenteils über heimische Lieferanten zu beziehen. Einen sehr geringen Teil strategischer Rohstoffe beziehen wir weiterhin aus Asien von qualifizierten Lieferanten, um eine aktive Geschäftsbeziehung mit diesen Firmen aufrecht zu erhalten und somit bei einer erneut drohenden Rohstoffknappheit in Europa auf diese Ressourcen zurückgreifen zu können. Die Preise für Polymer und Silikonöl haben sich im Jahre 2023 wieder "normalisiert" und sind auf ein Niveau vergleichbar mit der Vor-Covid-Zeit gesunken. Aufgrund dieses Preisrückgangs ist auch unser Umsatz im letzten Geschäftsjahr - bei gleichbleibender Absatzmenge - gesunken. Für das aktuelle Jahr gehen wir von stabilen bzw. leicht ansteigenden Rohstoffpreisen und einer weiterhin guten Verfügbarkeit aus. Signifikante Veränderungen hinsichtlich dieser zwei Kriterien sind derzeit nicht absehbar. Absatzrisiken Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war vor allem die relativ hohe Inflation von 6,4% im Euro-Raum und die damit einhergehenden Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank in sechs Schritten um insgesamt 150 Basispunkte ausschlaggebend für die deutlich schlechtere Baukonjunktur. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr rechnen Branchenexperten mit einem weiteren Rückgang, was sich negativ auf die Absatzzahlen unserer Kunden und letztendlich auch auf unseren Absatz auswirken wird. Daher haben wir diverse Maßnahmen getroffen, um neue Absatzmärkte zu erschließen und Neukunden zu akquirieren. Damit einhergehend soll unser Absatz und die Effizienz in der Produktion weiter verbessert werden. Wir werden weiterhin Preisänderungen unserer Hauptrohstoffe zeitnah im Rahmen der internen Kalkulation berücksichtigen und schnellstmöglich an unsere Endkunden weitergegeben. Da wir keine Kunden in den vom Ukrainekrieg betroffenen Staatsgebieten beliefern, sind wir nicht direkt von den Auswirkungen dieses Krieges betroffen. Nach Bewertung der aktuellen sowie der künftigen absehbaren Risiken ist davon auszugehen, dass diese Risiken nicht zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ASP führen werden. 3. Prognosebericht Auf den Beschaffungsmärkten sehen wir derzeit keine Bedrohungen hinsichtlich der Verfügbarkeit unserer wichtigsten Rohstoffe und gehen von einer Preisstabilität in den nächsten Monaten dafür aus. Die größte Herausforderung für das aktuelle Geschäftsjahr sehen wir darin, den durch die prognostiziert schwache Baukonjunktur erwarteten Absatzrückgang unserer Bestandskunden durch Neukundenakquise aufzufangen, um das Absatz- und Umsatzniveau des Vorjahres zu erreichen. Zu Beginn des aktuellen Wirtschaftsjahres 2024 konnten zwei neu Großkunden gewonnen und langfristige Verträge mit ihnen abgeschlossen werden. Mithilfe dieser und zukünftig noch zu akquirierenden Neukunden erwarten wir die Absatzlücke der Bestandskunden im aktuellen Geschäftsjahr 2024 mindestens auffüllen zu können und gehen, basierend auf dem Ab- und Umsatz der ersten Monate und den Forecasts unserer Kunden - entgegen dem derzeit identifizierbaren Markttrend - von einer moderaten Steigerung unserer Jahresausbringungsmenge für 2024 in der Bandbreite von ca. 3% bis 5% im Vergleich zum Jahr 2023 aus. Aufgrund der prognostizierten, stabilen Rohstoffpreise sollte sich sowohl der Umsatz als auch der Rohertrag in einer vergleichbaren Spanne von 3% bis 5% im Vergleich zu 2023 steigern. Auch zukünftig wird die Investitions- und Finanzplanung, analog zu den Vorjahren, konstant weitergeführt.
Untermeitingen, den 27.06.2024 gez. Alexandre Mäder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ASP Dichtstoffe GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und die Angaben im Gesellschaftsvertrag zu beachten. Sitz der Gesellschaft ist Untermeitingen. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Augsburg unter der Registernummer HRB 19156 eingetragen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250 bis EUR 1.000 werden gem. § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren gewinnmindernd aufgelöst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch einen pauschalen Wertabschlag von 1 % ausreichend Rechnung getragen. Liquide Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Stichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie aus durchgeführten Betriebsprüfungen für vorangegangene Veranlagungszeiträume. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens aus durchgeführten Betriebsprüfungen für vorangegangene Veranlagungszeiträume. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 5 Jahren sind: Diese Nutzungsdauer entspricht der erwarteten Verflüchtigungsdauer der wesentlichen stillen Reserven im Geschäftsbetrieb. Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Ferner sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 11) enthalten. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 851.216,94 (Vorjahr: Gewinnvortrag EUR 781.918,44) einbezogen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen:
Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 63.910,35 (Vorjahr: EUR 29.888,68) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 9.942,35 (Vorjahr: EUR 654,04) enthalten. Fristigkeiten der Verbindlichkeitspositionen und Angabe der Sicherungsrechte Sicherheiten: Rangrücktritt des Gesellschafterdarlehens von Herrn Mäder i.H.v. 200 TEUR sowie persönliche Bürgschaften gegenüber der Sparkasse Schwaben-Bodensee i.H.v. 700 TEUR (500 TEUR für den Kontokorrentkredit und 200 TEUR für das KfW-Darlehen I + II) und der Commerzbank AG i.H.v. 500 TEUR (für den Kontokorrentkredit durch Herrn Mäder) sowie Zusage an Banken, dass das Umlaufvermögen nicht an andere Banken verpfändet wird. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Sämtliche Forderungen mit Ausnahme der gezahlten Kaution in Höhe von 12 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR) sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v TEUR 2.120 (Vorjahr: TEUR 2.474) sind solche aus einem Einbehalt aus Factoring in Höhe von TEUR 2.055 (Vorjahr: TEUR 2.196) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche auf Auszahlungen aus Factoring in Höhe von TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 220) enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 201.000,00 (Vorjahr: EUR 201.000,00) und ist in dem Posten sonstige Verbindlichkeiten enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen noch folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Anlagenabgängen i.H.v TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 3) sowie übrige sonstige betriebliche Erträge, die sich im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen i.H.v TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 82) zusammensetzen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Raumkosten i.H.v. TEUR 796 (Vorjahr: TEUR 857), Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen i.H.v. TEUR 560 (Vorjahr: TEUR 394) sowie verschiedene betriebliche Kosten, die sich im Wesentlichen aus Leasingaufwendungen i.H.v. TEUR 304 (Vorjahr: TEUR 310) sowie Rechts- und Beratungskosten i.H.v. TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 303) zusammensetzen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Alexandre Mäder, Kaufmann Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt (§ 286 Abs. 4 HGB). Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Untermeitingen, den 27.06.2024 gez. Alexandre Mäder sonstige Berichtsbestandteile
gez. Alexandre Mäder Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die ASP Dichtstoffe GmbH, Untermeitingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASP Dichtstoffe GmbH, Untermeitingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASP Dichtstoffe GmbH, Untermeitingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht, tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 28. November 2024 AWI
TREUHAND GmbH
Ulrich Raab, Wirtschaftsprüfer |
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