Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 341287
Eingetragen
4.7.1996
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit FlachglasManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Vertrieb von Komponenten für die Wägetechnik, insbesondere Wägezellen und Zubehör. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, sie darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszweckes dienlich sein können und kann den Geschäftsbetrieb auf verwandte Geschäfte erstrecken.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Klaus Miklos Fuchs
seit 26.7.2021
Prokura
Dieter Hofmann
seit 31.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Flintec Group ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Flintec Group AB
Sweden
231.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Flintec GmbH

Meckesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Flintec GmbH ist Teil der international tätigen Flintec Group AB in Västerås/Schweden, die wiederum zur Investorengruppe Indutrade AB in Kista/Schweden gehört.

Die Flintec Group AB unterhält zwei Produktionsstätten in Sri Lanka sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in den USA, Großbritannien und Sri Lanka.

Wir liefern kraftmesstechnische Sensoren, wägetechnische Komponenten (Sensoren, mechanische Zubehörteile, Elektronik) und Lösungen für folgende Marktsegmente: Elektromechanische Waagen, Prozesswägetechnik, Wägetechnik für industrielle und landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie medizinische Geräte, Mess- und Prüftechnik und Automatisierungstechnik.

Zu unseren geografischen Märkten gehören Europa (außer Großbritannien, Skandinavien, Griechenland, Spanien und Portugal), die GUS-Staaten, der Nahe und Mittlere Osten und Afrika.

Der Markt für Standardprodukte ist durch einen hohen Sättigungsgrad und damit einhergehende moderate Wachstumspotenziale gekennzeichnet.

Dieser Konstellation begegnen wir erfolgreich unseres Erachtens durch:

den Fokus auf kundenspezifische Produkte und Systeme,

innovative Produktideen,

die hohe Qualität der angebotenen Produkte,

eine konsequente Marktbearbeitung

sehr gute Lieferfähigkeit und Verlässlichkeit für unsere Kunden.

Diese Maßnahmen ermöglichen uns die Generierung und Nutzung von Wettbewerbsvorteilen und tragen wesentlich zu unserem Erfolg bei.

Unsere gute Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Lieferanten und Herstellern erweitert die Möglichkeiten der Vermarktung hochwertiger Produkte in unseren Zielmärkten. Langfristig werden wir uns nach unserer Überzeugung mit qualitativ hochwertigen Produkten und Systemlösungen in unseren Märkten durchsetzen.

2. Marktentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr

Nach wie vor sehen wir eine positive Entwicklung in der Nachfrage unserer Kunden nach unseren qualitativ höherwertigen Produkten, kundenspezifischen Lösungen und komplexeren Wägesystemen inklusive Elektronik und Software. Unser Lieferprogramm wurde auch in diesem Jahr durch kundenspezifische Produkte erweitert.

3. Geschäftsverlauf und Entwicklung der Ertragslage
im abgelaufenen Geschäftsjahr

Umsatzentwicklung / Materialaufwendungen / Betriebsergebnis

Die Umsatzerlöse haben sich um +8,74% erhöht. Diese liegen hauptsächlich aufgrund unerwarteter Inflationsentwicklungen über der Prognose des Vorjahres. Unverändert hat die Flintec GmbH eine breite Kundenbasis, so dass es keine dominierenden Kunden gibt. Gleichzeitig ist weiterhin eine Erweiterung der Kundenstruktur zu beobachten. Die konsequente Marktbearbeitung vielversprechender Industriesegmente wie der Prozesstechnik, der Medizintechnik sowie der industriellen und landwirtschaftlichen Fahrzeugtechnik hat der Flintec GmbH eine breite Kundenbasis erschlossen.

Die Materialaufwendungen entwickelten sich steigend. Die Materialeinsatzquote erhöhte sich um 1,2%-Punkte. Diese Erhöhung resultiert aus ungünstigen Effekten der Inflation.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 239 gestiegen, im Wesentlichen bedingt durch Personalaufbau und Steigerungen bei Löhnen und Gehältern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 443 gestiegen. Dieser Anstieg resultiert aus Aufwendungen für IT und anderen.

Damit wurde im Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 2.637 (Vorjahr TEUR 2.755) erreicht.

Jahresüberschuss

Nach Abzug des Zinsergebnisses sowie der Steuern haben wir im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von TEUR 1.851 (Vorjahr TEUR 1.953) erzielt. Mit dem Ergebnis und Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022 sind wir insgesamt zufrieden.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.336 (+18,4%) von TEUR 7.276 zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 8.612 zum 31. Dezember 2022 erhöht.

Auf der Aktivseite der Bilanz bildet sich die Erhöhung im Umlaufvermögen im Wesentlichen durch den Anstieg der Vorräte um 41% ab. Der Anteil des Vorratsvermögens an der Bilanzsumme stieg von 48,5% (Bilanzstichtag 31. Dezember 2021) auf 58% (Bilanzstichtag 31. Dezember 2022). Der Anstieg steht im Zusammenhang mit dem gewachsenen Geschäftsvolumen und den Herstellungskostensteigerungen sowie einer höheren Bevorratung zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit. Das Anlagevermögen sank um TEUR -73 auf TEUR 1.382. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme sank von 20,0% auf 16,05%. Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2022 TEUR 25 (Bilanzstichtag 31. Dezember 2021: TEUR 15).

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich von TEUR 2.091 zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 3.327 zum 31. Dezember 2022 (TEUR +1.236). Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2022 38,63% (Vorjahr 28,74%).

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 4.060 und hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2021 um TEUR 151 erhöht. Einer Dividendenzahlung von TEUR 1.400 steht ein im Geschäftsjahr 2022 erzielter Jahresüberschuss von TEUR 1.851 gegenüber. Die Eigenkapitalquote beträgt 47,14% (Vorjahr 53,73%).

5. Geplante Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 sind Investitionen für verschiedene Projekte und in den Unterhalt und die Modernisierung der Gebäude in Höhe von ca. TEUR 110 geplant. Die geplanten Investitionen werden nur dann durchgeführt, wenn die Finanzlage der Flintec GmbH dies zulässt.

6. Risiko- und Chancenbericht

Die Bedeutung der Risiken für die Gesellschaft sind in absteigender Reihenfolge dargestellt:

Die Flintec GmbH ist einem Währungsrisiko ausgesetzt, da der größte Teil unseres Wareneinkaufes in US-Dollar (USD) erfolgt. Die Kursentwicklung des USD wird unter Risikogesichtspunkten ständig überwacht

Die Entwicklung des Unternehmens hängt von den volkswirtschaftlichen Entwicklungen der Länder unserer Märkte und dort insbesondere von der Entwicklung im Anlagen- und Maschinenbau ab. Aufgrund eines Exportanteils der Flintec GmbH von ca. 45% hat die Entwicklung des Exportgeschäftes daher relevanten Einfluss auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens.

Durch Mitgliedschaften in Fachverbänden, wie zum Beispiel dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau), werden wir kontinuierlich über die aktuellen Marktentwicklungen und Trends in unseren Märkten informiert und können dadurch entsprechend frühzeitig und flexibel auf Veränderungen reagieren.

Auf den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz aus Fernost, reagieren wir durch innovative Produkte und Systemlösungen sowie eine effektive Verkaufs- und Marketingpolitik. Dies erreichen wir durch Produktweiter- und Produktneuentwicklung sowie ein gezieltes und erweitertes Marketing, insbesondere im Bereich des Web-Marketing.

Im Jahr 2020 kam als ein weiteres Risiko die Corona-Pandemie mit Lock-Down- und Quarantäne-Maßnahmen, Grenzschließungen und Unterbrechungen in der Lieferketten hinzu. Diese setzten sich auch in den Jahren 2021 und 2022 fort. Diesbezüglich hat die Firma Flintec GmbH auf bestehende und wirksame Desaster-Management-Pläne zurückgreifen können und diese entsprechend zur weiteren Risikominimierung ergänzt. Neu hinzugekommen sind beispielsweis die flexible Ausweitung des mobilen Arbeitens sowie strikte Hygieneregeln.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.

Chancen bestehen unter anderem durch die geografische und marktbezogene Diversifikation der Flintec GmbH. Durch unseren Fokus auf eine hohe Qualitäts- und Serviceleistung arbeiten wir mit Nachdruck an der Umsetzung der vorhandenen Chancen.

7. Prognosebericht

Aufgrund der marktwirtschaftlichen Prognosen sowie durch bereits in den Vorjahren angestoßene Produktentwicklungen und Projekte erwarten wir für 2023 eine positive Umsatzentwicklung. Flintec GmbH arbeitet unverändert mit Hochdruck daran das Angebotsspektrum zu erweitern und entsprechende Vertriebs- und Marketingaktivitäten in neuen Marktsegmenten und neuen geografischen Märkten zu lancieren. Die Chancen für die Flintec GmbH, weiterhin zu wachsen, beurteilen wir als gut.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird eine Umsatzsteigerung von ca. 7% angestrebt. Die Umsatzentwicklung dürfte aufgrund der sich im Projekt-Funnel befindlichen Kundenprojekte und der marktwirtschaftlichen Entwicklung unter den oben genannten Anstrengungen im Vertrieb und Marketing realistisch sein. Auch für die Folgejahre arbeiten wir weiterhin an einem Anstieg der Umsatzerlöse.

Zur Ergebnissicherung wird von dem Führungsteam der Flintec GmbH weiterhin ein konsequentes Risiko- und Kostenmanagement betrieben. Wichtige betriebliche Kennzahlen bezüglich Qualität, Umsatz, Marge, Ertrag etc. werden kontinuierlich überwacht und im Falle von Abweichungen werden umgehend entsprechende Maßnahmen zur Ergebnissicherung eingeleitet.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass wir aufgrund unserer breiten Kundenbasis in den verschiedenen Industriezweigen, den breitgefächerten geografischen Märkten, die wir bedienen, einer aktiven Verkaufsstrategie, einer sich stets erweiternden Produktvielfalt und durch ein wirksames Marketing die Chancen der Flintec GmbH stetig verbessern und gleichzeitig möglichen Risiken wirksam entgegenwirken.

Die solide Finanzkraft des Unternehmens macht es uns möglich, unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen.

 

Meckesheim, den 14.04.2023

Flintec GmbH

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.006,00 67.755,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.175.987,33 1.250.954,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.924,62 136.086,62
1.332.911,95 1.387.040,95
1.381.917,95 1.454.795,95
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 4.994.223,02 3.530.938,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.011.019,27 2.118.171,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 52.205,75 12.919,10
2.063.225,02 2.131.090,47
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 25.420,83 14.944,65
7.082.868,87 5.676.973,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 146.773,55 143.774,75
8.611.560,37 7.275.544,29

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 231.000,00 231.000,00
II. Gewinnvortrag 1.978.134,97 1.725.292,94
III. Jahresüberschuss 1.850.718,26 1.952.842,03
4.059.853,23 3.909.134,97
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 294.165,25 205.641,48
2. Steuerrückstellungen 282.901,76 350.884,10
3. Sonstige Rückstellungen 648.081,94 718.917,80
1.225.148,95 1.275.443,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 147.000,00 189.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 520.715,74 597.909,72
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.586.799,33 1.278.000,82
4. Sonstige Verbindlichkeiten 72.043,12 26.055,40
(davon aus Steuern EUR 23.523,48; Vorjahr EUR 0,00)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7384,17; Vorjahr EUR 9.389,45)
3.326.558,19 2.090.965,94
8.611.560,37 7.275.544,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Rohergebnis 8.281.415,55 7.680.987,03
(davon aus Währungsumrechnung EUR 265.241,34; Vorjahr EUR 102.831,05)
2. Personalaufwand
a) Gehälter -2.516.736,39 -2.350.462,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -601.613,26 -528.430,34
(davon für Altersversorgung EUR 121.569,03; Vorjahr EUR 61.957,07)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -185.362,38 -162.166,02
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.295.165,28 -1.852.207,66
(davon aus Währungsumrechnung EUR 272.945,16; Vorjahr EUR 108.085,07)
2.682.538,24 2.787.720,35
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.790,75 17.256,63
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.457,06; Vorjahr EUR 115,83)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -65.619,48 -49.215,86
(davon an verbundene Unternehmen EUR 32.626,38; Vorjahr EUR 19.095,18)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 21.892,00; Vorjahr EUR 12.042,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -779.512,60 -796.889,51
8. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.857.196,91 1.958.871,61
9. Sonstige Steuern -6.478,65 -6.029,58
10. Jahresüberschuss 1.850.718,26 1.952.842,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

(1) Rechnungslegung

Die Flintec GmbH hat ihren Sitz in Meckesheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HR B Reg.-Nr. 341287).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Flintec GmbH, Meckesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 nach den Kriterien des § 267 Abs. 2 und 4 HGB unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB und § 276 Satz 1 HGB in Anspruch.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die ausschließlich entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert jeweils um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 33 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Wertminderung werden Zuschreibungen höchstens bis zu fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wobei unterstellt wird, dass im Jahr des Zugangs der Abgang erfolgt.

Die Bewertung der Vorräte (ausschließlich Waren) erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich anteiliger Bezugskosten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Auf Waren, bei denen keine Verkäufe seit mehr als einem Jahr erfolgt sind, werden Abschläge von in der Regel 100 % vorgenommen. Auf Waren mit einer geringen Umschlagshäufigkeit innerhalb eines Jahres werden Abwertungen von 25 %, 50 % und 75 % vorgenommen. Die Abwertungssätze sind unverändert zum Vorjahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für Ausfallrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden Einzel und Pauschalwertberichtigungen zur Abwertung auf die niedrigeren beizulegenden Werte gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten am Bilanzstichtag angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsvorgänge des Berichtszeitraums ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method - projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für den November 2022 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt per 30. November 2022 1,78% (Vorjahr 1,90%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurde unverändert zum Vorjahr eine jährliche Rentensteigerung von 1,8% zugrunde gelegt sowie keine Fluktuation unterstellt. Es handelt sich nur um eine anspruchsberechtigte Person, die seit 2010 Pensionszahlungen erhält.

Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens (Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung) erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert aus dem Rückdeckungsversicherungsanspruch entspricht auf Basis einer Mitteilung des Versicherers den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht zu verzeichnen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Verlustvorträge sowie steuerliche Zinsvorträge bestehen nicht. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Bei einem Passivüberhang und dem Ansatz von passiven latenten Steuern wird der Aufwand aus dem Ansatz der passiven latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.

(3) Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Bilanzstichtag bestehende ausschließlich kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

(4) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, keine Restlaufzeiten von größer als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum 31. Dezember 2022 resultierten wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 analog zum Vorjahr keine Forderungen gegen den Alleingesellschafter Flintec Group AB, Västeras/Schweden, enthalten.

Aktive latente Steuern

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 ergibt sich unverändert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht weiterhin von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt.

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu einem Aktivüberhang führen, resultieren insbesondere aus den unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellung.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres EUR 231.000,00.

Aus dem Gewinnvortrag von EUR 1.725.292,94 zum 31. Dezember 2021 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 13. April 2022 ein Teilbetrag von EUR 1.700.000,00 an die Alleingesellschafterin ausgeschüttet.

Unter Berücksichtigung dieser Dividendenzahlung sowie des Jahresüberschusses 2021 von EUR 1.952.842,03 beträgt der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2022 EUR 1.978.134,97.

Rückstellungen

Durch die Anwendung des Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben sich zum 31. Dezember 2022 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 716.817,00. Diese liegen um EUR 6.954,00 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2022 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2022 in Höhe von EUR 6.954,00 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Die rückstellungspflichtigen Pensionsverpflichtungen von EUR 716.817,00 wurden mit Deckungsvermögen von EUR 422.651,75 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen klassifiziert.

Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß der Mitteilung des Versicherers. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen betragen EUR 16,229,19 (Ausweis in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen), der Aufzinsungseffekt aus der Pensionsrückstellung beträgt EUR 21.892,00 (Ausweis in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Beträge für ausstehende Rechnungen, personalbezogenen Sachverhalten, Gewährleistungsrisiken und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2022
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
Mehr als ein Jahr
EUR
davon mehr als fünf Jahre
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2021
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 147.000,00 0,00 147.000,00 0,00
0,00 189.000,00 0,00 189.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 520.715,74 520.715,74 0,00 0,00
597.909,72 0,00 0,00 597.909,72
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.586.799,33 2.586.799,33 0,00 0,00
1.278.000,82 0,00 0,00 1.278.000,82
Sonstige Verbindlichkeiten 72.043,12 72.043,12 0,00 0,00
26.055,40 0,00 0,00 26.055,40
3.326.558,19 3.326.558,19 147.000,00 0,00
2.090.965,94 189.000,00 0,00 2.090.965,94

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2022 resultieren mit EUR 2.094.594,76 (Vorjahr EUR 909.675,51) aus dem Cash-Pooling sowie mit EUR 492.204,57 (Vorjahr EUR 368.325,31) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Es sind wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen aus Leasingverträgen (ausschließlich gegenüber Dritten) und betragen zum 31. Dezember 2022 insgesamt TEUR 144. Die Verträge haben ab dem 1. Januar 2022 noch Laufzeiten von bis zu 53 Monaten.

Bei den Miet- und Leasingverpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um Miet-/ und Leasingverträge für PKW und Geschäftsausstattung. Dem Risiko einer längerfristigen Vertragslaufzeit stehen Vorteile in Form einer höheren Planungssicherheit sowie einer Minimierung der Kapitalbindung entgegen.

Zinsswapvereinbarung

Zur Absicherung von Zinsrisiken, die aus einer variablen Verzinsung eines Darlehens resultieren, wurde ein Zinsswap abgeschlossen, der an die Laufzeit und Rückzahlungsmodalitäten des Darlehens angelehnt ist.

Der Zinsswap von nominal EUR 147,000 weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 einen Marktwert von EUR 3.135,14 aus. Die Bewertung erfolgt anhand der Mark-to-Market-Methode.

(5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Erträgen aus Währungskursgewinnen, Erträgen aus der Kfz-Nutzung, Erträgen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die periodenfremden Erträge betreffen Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 111; Vorjahr TEUR 48).

Im Geschäftsjahr 2022 sind wie im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen keine Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Ausgangsfrachten, Verkaufsprovisionen, Rechtsberatung, KFZ-, IT-, Leasing-, Werbe-, Reise- Reparatur- und Bewirtungskosten sowie Management Fees.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind korrespondierend zum Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Im Geschäftsjahr 2022 sind wie im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 779,5 (Vorjahr TEUR 796,9) verteilen sich auf das laufende Geschäftsjahr mit TEUR 779,7 (Vorjahr TEUR 773,0) sowie auf das Vorjahr mit TEUR -0,2 (Vorjahr TEUR 23,9).

(6) Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 36 (Vorjahr 34) Mitarbeiter beschäftigt. Diese verteilen sich im Wesentlichen auf den Vertrieb mit 16 (Vorjahr 15) Mitarbeitern, die Verwaltung mit 8 (Vorjahr 7) Mitarbeitern und die Lagerhaltung mit 6 Mitarbeitern (Vorjahr 5). Die übrigen 6 Mitarbeiter (Vorjahr 7) verteilen sich auf die übrigen Funktionsbereiche.

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022

 

Herr Dieter Hofmann, Managing Director

Gemäß § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung

Für ein früheres Mitglied der Geschäftsführung besteht für eine erteilte Pensionszusage eine Pensionsrückstellung von EUR 716.817,00. Diese wurden mit Deckungsvermögen von EUR 422.651,75 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die laufenden Pensionszahlungen des Geschäftsjahres 2022 betrugen EUR 54.839,16 brutto.

Außerbilanzielle Geschäfte

Außerbilanzielle Geschäfte mit wesentlichen Risiken und Vorteilen sind nicht zu verzeichnen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:

Rückstellungen für Pensionen (10-Jahres-Durchschnittszinssatz) EUR 716.817,00
./. Rückstellungen für Pensionen (7-Jahres-Durchschnittszinssatz) EUR 723.771,00
= Ausschüttungsgesperrter Betrag von EUR 6.954,00

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 übersteigt der Gewinnvortrag den Betrag des ausschüttungsgesperrten Betrages. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.

Name und Sitz des Mutterunternehmens

Das Stammkapital der Flintec GmbH wird unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres vollständig von der Flintec Group AB, Västeras/Schweden, gehalten. Der Jahresabschluss der Flintec GmbH wird in den Konzernabschluss der Flintec Group AB einbezogen.

Der Konzernabschluss der Flintec Group AB wird als Teilkonzernabschluss in den Konzernabschluss der Indutrade AB, Kista/Schweden, einbezogen. Der Konzernabschluss der Indutrade AB kann auf der Internetseite www.indutrade.se eingesehen werden.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres 2022 eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden, sind nicht eingetreten.

 

Meckesheim, den 14. April 2023

Die Geschäftsführung

Dieter Hofmann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 532.804,67 16.469,94 0,00 549.274,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.371.826,66 0,00 0,00 2.371.826,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 777.023,36 105.288,44 47.264,65 835.047,15
3.148.850,02 105.288,44 47.264,65 3.206.873,81
3.681.654,69 121.758,38 47.264,65 3.756.148,42
Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 465.049,67 35.218,94 0,00 500.268,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.120.872,33 74.967,00 0,00 1.195.839,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 640.936,74 75.176,44 37.990,65 678.122,53
1.761.809,07 150.143,44 37.990,65 1.873.961,86
2.226.858,74 185.362,38 37.990,65 2.374.230,47
Restbuchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.006,00 67.755,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.175.987,33 1.250.954,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.924,62 136.086,62
1.332.911,95 1.387.040,95
1.381.917,95 1.454.795,95

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Flintec GmbH, Meckesheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Flintec GmbH, Meckesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flintec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 14. April 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Worster, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Sigmann, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluß über das am 31. Dezember 2022 beendete Geschäftsjahr

der Flintec GmbH, Meckesheim

Flintec Group AB, Västeras/Schweden hält einen Geschäftsanteil über EUR 231.000,-- an Flintec GmbH, Meckesheim/Deutschland.

Somit ist das gesamte Stammkapital vertreten.

Der Unterzeichnende tritt hiermit unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Fristen zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und fasst die anschließend aufgeführten Beschlüsse:

A.

1. Die Bilanz zum 31. Dezember 2022 weist eine Bilanzsumme von EUR 8.611.560,37 und einen Gewinnvortrag von EUR 1.978.134,97 aus; die Gewinn- und Verlustrechnung ergab einen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 von EUR 1.850.718,26. Der Bilanzgewinn per 31. Dezember 2022 beträgt damit EUR 3.828.853,23.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wird hiermit festgestellt.

2. Mit Gesellschafterbeschluß vom 17. April 2023 wird aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 von EUR 3.828.853,23 ein Teilbetrag von EUR 1.400.000,-- (eine million vierhunderttausend) an die Alleingesellschafterin am 20. April 2023 ausgeschüttet.

....

 

17. April 2023

David Weeks

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 17. April 2023 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

9 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.