Flintec GmbH
Bemannsbruch 9, 74909 Meckesheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Miklos Fuchs seit 26.7.2021 | Prokura |
Dieter Hofmann seit 31.8.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Flintec Group AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flintec GmbHMeckesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Flintec GmbH ist Teil der international tätigen Flintec Group AB in Västerås/Schweden, die wiederum zur Investorengruppe Indutrade AB in Kista/Schweden gehört. Die Flintec Group AB unterhält zwei Produktionsstätten in Sri Lanka sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in den USA, Großbritannien und Sri Lanka. Wir liefern kraftmesstechnische Sensoren, wägetechnische Komponenten (Sensoren, mechanische Zubehörteile, Elektronik) und Lösungen für folgende Marktsegmente: Elektromechanische Waagen, Prozesswägetechnik, Wägetechnik für industrielle und landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie medizinische Geräte, Mess- und Prüftechnik und Automatisierungstechnik. Zu unseren geografischen Märkten gehören Europa (außer Großbritannien, Skandinavien, Griechenland, Spanien und Portugal), die GUS-Staaten, der Nahe und Mittlere Osten und Afrika. Der Markt für Standardprodukte ist durch einen hohen Sättigungsgrad und damit einhergehende moderate Wachstumspotenziale gekennzeichnet. Dieser Konstellation begegnen wir erfolgreich unseres Erachtens durch:
Diese Maßnahmen ermöglichen uns die Generierung und Nutzung von Wettbewerbsvorteilen und tragen wesentlich zu unserem Erfolg bei. Unsere gute Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Lieferanten und Herstellern erweitert die Möglichkeiten der Vermarktung hochwertiger Produkte in unseren Zielmärkten. Langfristig werden wir uns nach unserer Überzeugung mit qualitativ hochwertigen Produkten und Systemlösungen in unseren Märkten durchsetzen. 2. Marktentwicklung im abgelaufenen GeschäftsjahrNach wie vor sehen wir eine positive Entwicklung in der Nachfrage unserer Kunden nach unseren qualitativ höherwertigen Produkten, kundenspezifischen Lösungen und komplexeren Wägesystemen inklusive Elektronik und Software. Unser Lieferprogramm wurde auch in diesem Jahr durch kundenspezifische Produkte erweitert. 3. Geschäftsverlauf und
Entwicklung der Ertragslage
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31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
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| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 49.006,00 | 67.755,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 1.175.987,33 | 1.250.954,33 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 156.924,62 | 136.086,62 |
| 1.332.911,95 | 1.387.040,95 | |
| 1.381.917,95 | 1.454.795,95 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| Waren | 4.994.223,02 | 3.530.938,47 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.011.019,27 | 2.118.171,37 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 52.205,75 | 12.919,10 |
| 2.063.225,02 | 2.131.090,47 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 25.420,83 | 14.944,65 |
| 7.082.868,87 | 5.676.973,59 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 146.773,55 | 143.774,75 |
| 8.611.560,37 | 7.275.544,29 | |
|
Passiva |
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31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 231.000,00 | 231.000,00 |
| II. Gewinnvortrag | 1.978.134,97 | 1.725.292,94 |
| III. Jahresüberschuss | 1.850.718,26 | 1.952.842,03 |
| 4.059.853,23 | 3.909.134,97 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 294.165,25 | 205.641,48 |
| 2. Steuerrückstellungen | 282.901,76 | 350.884,10 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 648.081,94 | 718.917,80 |
| 1.225.148,95 | 1.275.443,38 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 147.000,00 | 189.000,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 520.715,74 | 597.909,72 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.586.799,33 | 1.278.000,82 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 72.043,12 | 26.055,40 |
| (davon aus Steuern EUR 23.523,48; Vorjahr EUR 0,00) | ||
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7384,17; Vorjahr EUR 9.389,45) | ||
| 3.326.558,19 | 2.090.965,94 | |
| 8.611.560,37 | 7.275.544,29 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
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2022
EUR |
2021
EUR |
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| 1. Rohergebnis | 8.281.415,55 | 7.680.987,03 |
| (davon aus Währungsumrechnung EUR 265.241,34; Vorjahr EUR 102.831,05) | ||
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Gehälter | -2.516.736,39 | -2.350.462,66 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -601.613,26 | -528.430,34 |
| (davon für Altersversorgung EUR 121.569,03; Vorjahr EUR 61.957,07) | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -185.362,38 | -162.166,02 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.295.165,28 | -1.852.207,66 |
| (davon aus Währungsumrechnung EUR 272.945,16; Vorjahr EUR 108.085,07) | ||
| 2.682.538,24 | 2.787.720,35 | |
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 19.790,75 | 17.256,63 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.457,06; Vorjahr EUR 115,83) | ||
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -65.619,48 | -49.215,86 |
| (davon an verbundene Unternehmen EUR 32.626,38; Vorjahr EUR 19.095,18) | ||
| (davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 21.892,00; Vorjahr EUR 12.042,00) | ||
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -779.512,60 | -796.889,51 |
| 8. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.857.196,91 | 1.958.871,61 |
| 9. Sonstige Steuern | -6.478,65 | -6.029,58 |
| 10. Jahresüberschuss | 1.850.718,26 | 1.952.842,03 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2022
(1) Rechnungslegung
Die Flintec GmbH hat ihren Sitz in Meckesheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HR B Reg.-Nr. 341287).
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Flintec GmbH, Meckesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 nach den Kriterien des § 267 Abs. 2 und 4 HGB unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB und § 276 Satz 1 HGB in Anspruch.
(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die ausschließlich entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert jeweils um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 33 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Wertminderung werden Zuschreibungen höchstens bis zu fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.
Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wobei unterstellt wird, dass im Jahr des Zugangs der Abgang erfolgt.
Die Bewertung der Vorräte (ausschließlich Waren) erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich anteiliger Bezugskosten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Auf Waren, bei denen keine Verkäufe seit mehr als einem Jahr erfolgt sind, werden Abschläge von in der Regel 100 % vorgenommen. Auf Waren mit einer geringen Umschlagshäufigkeit innerhalb eines Jahres werden Abwertungen von 25 %, 50 % und 75 % vorgenommen. Die Abwertungssätze sind unverändert zum Vorjahr.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für Ausfallrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden Einzel und Pauschalwertberichtigungen zur Abwertung auf die niedrigeren beizulegenden Werte gebildet.
Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten am Bilanzstichtag angesetzt.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsvorgänge des Berichtszeitraums ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method - projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für den November 2022 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt per 30. November 2022 1,78% (Vorjahr 1,90%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurde unverändert zum Vorjahr eine jährliche Rentensteigerung von 1,8% zugrunde gelegt sowie keine Fluktuation unterstellt. Es handelt sich nur um eine anspruchsberechtigte Person, die seit 2010 Pensionszahlungen erhält.
Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens (Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung) erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert aus dem Rückdeckungsversicherungsanspruch entspricht auf Basis einer Mitteilung des Versicherers den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung).
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.
Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht zu verzeichnen.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Verlustvorträge sowie steuerliche Zinsvorträge bestehen nicht. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Bei einem Passivüberhang und dem Ansatz von passiven latenten Steuern wird der Aufwand aus dem Ansatz der passiven latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.
(3) Währungsumrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Bilanzstichtag bestehende ausschließlich kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
(4) Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, keine Restlaufzeiten von größer als einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum 31. Dezember 2022 resultierten wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 analog zum Vorjahr keine Forderungen gegen den Alleingesellschafter Flintec Group AB, Västeras/Schweden, enthalten.
Aktive latente Steuern
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 ergibt sich unverändert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht weiterhin von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt.
Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu einem Aktivüberhang führen, resultieren insbesondere aus den unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellung.
Eigenkapital
Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres EUR 231.000,00.
Aus dem Gewinnvortrag von EUR 1.725.292,94 zum 31. Dezember 2021 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 13. April 2022 ein Teilbetrag von EUR 1.700.000,00 an die Alleingesellschafterin ausgeschüttet.
Unter Berücksichtigung dieser Dividendenzahlung sowie des Jahresüberschusses 2021 von EUR 1.952.842,03 beträgt der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2022 EUR 1.978.134,97.
Rückstellungen
Durch die Anwendung des Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben sich zum 31. Dezember 2022 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 716.817,00. Diese liegen um EUR 6.954,00 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2022 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.
Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2022 in Höhe von EUR 6.954,00 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.
Die rückstellungspflichtigen Pensionsverpflichtungen von EUR 716.817,00 wurden mit Deckungsvermögen von EUR 422.651,75 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen klassifiziert.
Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß der Mitteilung des Versicherers. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen betragen EUR 16,229,19 (Ausweis in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen), der Aufzinsungseffekt aus der Pensionsrückstellung beträgt EUR 21.892,00 (Ausweis in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen).
Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Beträge für ausstehende Rechnungen, personalbezogenen Sachverhalten, Gewährleistungsrisiken und Jahresabschlusskosten.
Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
| Davon mit einer Restlaufzeit | |||||
|
Gesamtbetrag 31.12.2022
EUR |
bis zu einem Jahr
EUR |
Mehr als ein Jahr
EUR |
davon mehr als fünf Jahre
EUR |
Gesamtbetrag 31.12.2021
EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 147.000,00 | 0,00 | 147.000,00 | 0,00 | |
| 0,00 | 189.000,00 | 0,00 | 189.000,00 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 520.715,74 | 520.715,74 | 0,00 | 0,00 | |
| 597.909,72 | 0,00 | 0,00 | 597.909,72 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.586.799,33 | 2.586.799,33 | 0,00 | 0,00 | |
| 1.278.000,82 | 0,00 | 0,00 | 1.278.000,82 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 72.043,12 | 72.043,12 | 0,00 | 0,00 | |
| 26.055,40 | 0,00 | 0,00 | 26.055,40 | ||
| 3.326.558,19 | 3.326.558,19 | 147.000,00 | 0,00 | ||
| 2.090.965,94 | 189.000,00 | 0,00 | 2.090.965,94 | ||
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2022 resultieren mit EUR 2.094.594,76 (Vorjahr EUR 909.675,51) aus dem Cash-Pooling sowie mit EUR 492.204,57 (Vorjahr EUR 368.325,31) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Es sind wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen aus Leasingverträgen (ausschließlich gegenüber Dritten) und betragen zum 31. Dezember 2022 insgesamt TEUR 144. Die Verträge haben ab dem 1. Januar 2022 noch Laufzeiten von bis zu 53 Monaten.
Bei den Miet- und Leasingverpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um Miet-/ und Leasingverträge für PKW und Geschäftsausstattung. Dem Risiko einer längerfristigen Vertragslaufzeit stehen Vorteile in Form einer höheren Planungssicherheit sowie einer Minimierung der Kapitalbindung entgegen.
Zinsswapvereinbarung
Zur Absicherung von Zinsrisiken, die aus einer variablen Verzinsung eines Darlehens resultieren, wurde ein Zinsswap abgeschlossen, der an die Laufzeit und Rückzahlungsmodalitäten des Darlehens angelehnt ist.
Der Zinsswap von nominal EUR 147,000 weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 einen Marktwert von EUR 3.135,14 aus. Die Bewertung erfolgt anhand der Mark-to-Market-Methode.
(5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Erträgen aus Währungskursgewinnen, Erträgen aus der Kfz-Nutzung, Erträgen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die periodenfremden Erträge betreffen Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 111; Vorjahr TEUR 48).
Im Geschäftsjahr 2022 sind wie im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen keine Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Ausgangsfrachten, Verkaufsprovisionen, Rechtsberatung, KFZ-, IT-, Leasing-, Werbe-, Reise- Reparatur- und Bewirtungskosten sowie Management Fees.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind korrespondierend zum Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten.
Im Geschäftsjahr 2022 sind wie im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 779,5 (Vorjahr TEUR 796,9) verteilen sich auf das laufende Geschäftsjahr mit TEUR 779,7 (Vorjahr TEUR 773,0) sowie auf das Vorjahr mit TEUR -0,2 (Vorjahr TEUR 23,9).
(6) Sonstige Angaben
Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 36 (Vorjahr 34) Mitarbeiter beschäftigt. Diese verteilen sich im Wesentlichen auf den Vertrieb mit 16 (Vorjahr 15) Mitarbeitern, die Verwaltung mit 8 (Vorjahr 7) Mitarbeitern und die Lagerhaltung mit 6 Mitarbeitern (Vorjahr 5). Die übrigen 6 Mitarbeiter (Vorjahr 7) verteilen sich auf die übrigen Funktionsbereiche.
Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022
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Herr Dieter Hofmann, Managing Director |
Gemäß § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.
Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung
Für ein früheres Mitglied der Geschäftsführung besteht für eine erteilte Pensionszusage eine Pensionsrückstellung von EUR 716.817,00. Diese wurden mit Deckungsvermögen von EUR 422.651,75 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die laufenden Pensionszahlungen des Geschäftsjahres 2022 betrugen EUR 54.839,16 brutto.
Außerbilanzielle Geschäfte
Außerbilanzielle Geschäfte mit wesentlichen Risiken und Vorteilen sind nicht zu verzeichnen.
Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Ausschüttungsgesperrte Beträge
Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
| Rückstellungen für Pensionen (10-Jahres-Durchschnittszinssatz) | EUR | 716.817,00 |
| ./. Rückstellungen für Pensionen (7-Jahres-Durchschnittszinssatz) | EUR | 723.771,00 |
| = Ausschüttungsgesperrter Betrag von | EUR | 6.954,00 |
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 übersteigt der Gewinnvortrag den Betrag des ausschüttungsgesperrten Betrages. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.
Name und Sitz des Mutterunternehmens
Das Stammkapital der Flintec GmbH wird unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres vollständig von der Flintec Group AB, Västeras/Schweden, gehalten. Der Jahresabschluss der Flintec GmbH wird in den Konzernabschluss der Flintec Group AB einbezogen.
Der Konzernabschluss der Flintec Group AB wird als Teilkonzernabschluss in den Konzernabschluss der Indutrade AB, Kista/Schweden, einbezogen. Der Konzernabschluss der Indutrade AB kann auf der Internetseite www.indutrade.se eingesehen werden.
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)
Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres 2022 eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden, sind nicht eingetreten.
Meckesheim, den 14. April 2023
Die Geschäftsführung
Dieter Hofmann
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
| Anschaffungskosten | ||||
|
01.01.2022
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 532.804,67 | 16.469,94 | 0,00 | 549.274,61 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 2.371.826,66 | 0,00 | 0,00 | 2.371.826,66 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 777.023,36 | 105.288,44 | 47.264,65 | 835.047,15 |
| 3.148.850,02 | 105.288,44 | 47.264,65 | 3.206.873,81 | |
| 3.681.654,69 | 121.758,38 | 47.264,65 | 3.756.148,42 | |
| Abschreibungen | ||||
|
01.01.2022
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 465.049,67 | 35.218,94 | 0,00 | 500.268,61 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 1.120.872,33 | 74.967,00 | 0,00 | 1.195.839,33 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 640.936,74 | 75.176,44 | 37.990,65 | 678.122,53 |
| 1.761.809,07 | 150.143,44 | 37.990,65 | 1.873.961,86 | |
| 2.226.858,74 | 185.362,38 | 37.990,65 | 2.374.230,47 | |
| Restbuchwerte | ||
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31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 49.006,00 | 67.755,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 1.175.987,33 | 1.250.954,33 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 156.924,62 | 136.086,62 |
| 1.332.911,95 | 1.387.040,95 | |
| 1.381.917,95 | 1.454.795,95 | |
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Flintec GmbH, Meckesheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Flintec GmbH, Meckesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flintec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 14. April 2023
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ralf Worster, Wirtschaftsprüfer
ppa. Stefan Sigmann, Wirtschaftsprüfer
Gesellschafterbeschluß über das am 31. Dezember 2022 beendete Geschäftsjahr
der Flintec GmbH, Meckesheim
Flintec Group AB, Västeras/Schweden hält einen Geschäftsanteil über EUR 231.000,-- an Flintec GmbH, Meckesheim/Deutschland.
Somit ist das gesamte Stammkapital vertreten.
Der Unterzeichnende tritt hiermit unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Fristen zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und fasst die anschließend aufgeführten Beschlüsse:
A.
1. Die Bilanz zum 31. Dezember 2022 weist eine Bilanzsumme von EUR 8.611.560,37 und einen Gewinnvortrag von EUR 1.978.134,97 aus; die Gewinn- und Verlustrechnung ergab einen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 von EUR 1.850.718,26. Der Bilanzgewinn per 31. Dezember 2022 beträgt damit EUR 3.828.853,23.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wird hiermit festgestellt.
2. Mit Gesellschafterbeschluß vom 17. April 2023 wird aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 von EUR 3.828.853,23 ein Teilbetrag von EUR 1.400.000,-- (eine million vierhunderttausend) an die Alleingesellschafterin am 20. April 2023 ausgeschüttet.
....
17. April 2023
David Weeks
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 17. April 2023 festgestellt.
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