Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 112930
Eingetragen
5.3.2010
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit TabakwarenGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
der Im- und Export sowie Handel mit Waren aller Art, insbesondere in Form von sog. Aktionsware, ausgenommen erlaubnispflichtiger Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sinead Ehle
seit 12.12.2022
Prokura
Vincent Willert
seit 12.12.2022
Prokura
Waldemar Anton
seit 26.7.2022
Geschäftsführer
Boy Lorenz Paulsen
seit 5.3.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

60.00% identifiziert40.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
40.00%
W******* A****
20.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
10.000 €
40.00%
Hamburg
10.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Northpoint GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 550,00 1,4
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 8.597,00 9,8
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.768,00 86,0
127.365,00 95,8
127.915,00 97,2
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte 8.427.741,86 9.425,7
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.222.246,73 1.751,0
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 458.031,85 892,7
11.108.020,44 12.069,4
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.328,42 8,0
D. Aktive latente Steuern 11.909,00 23,4
11.264.172,86 12.198,0

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25,0
II. Gewinnvortrag 2.280.989,37 2.173,2
III. Jahresüberschuss 1.060.134,16 207,8
3.366.123,53 2.406,0
B. Rückstellungen: 733.699,96 325,1
C. Verbindlichkeiten: 7.164.349,37 9.466,9
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.164.349,37 9.466,9
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.255.339,02 5.978,6
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 115.025,20 2.262,2
11.264.172,86 12.198,0

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 9.028.898,18 6.805,5
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.382.703,71 -1.025,3
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -262.577,50 -183,7
- davon für Altersversorgung: 1,0 T€ (Vorjahr: 0,9 T€)
-1.645.281,21 -1.209,0
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -44.220,31 -40,9
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.258.388,49 -4.769,1
- davon aus der Währungsumrechnung: 312,6 T€ (Vorjahr: 547,1 T€)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 263,03 0,1
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -501.094,12 -469,5
- davon an Gesellschafter: 127,7 T€ (Vorjahr: 334,0 T€)
-500.831,09 -469,4
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
- davon Aufwand oder Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: 11,5 T€ (Vorjahr: 27,6 T€) -519.940,83 -108,6
8. Ergebnis nach Steuern 1.060.236,25 208,5
9. sonstige Steuern -102,09 -0,7
10. Jahresüberschuss 1.060.134,16 207,8

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Northpoint GmbH, Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 112930 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen einem und drei Jahren) angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen einem und vierzehn Jahren) angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert von bis zu 800,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst.

Das Vorratsvermögen ist unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Wegen Bestandsrisiken wurden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Vermögensgegenstände in Fremdwährungen wurden mit dem Devisekassamittelkurs am Abschlussstichtag ohne Beachtung der Restriktionen der §§ 252 Abs. 1 Nr. 4 und 253 Abs. 1 Satz 1 HGB umgerechnet, da die Restlaufzeiten unter einem Jahr liegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes aktiviert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nominalwerten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bisher bekannten Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit die Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen, wurden sie mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

In Euro lautende Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag ohne Beachtung der Restriktionen der §§ 252 Abs. 1 Nr. 4 und 253 Abs. 1 Satz 1 HGB umgerechnet, da die Restlaufzeiten unter einem Jahr liegen.

Der Ansatz der übrigen Positionen erfolgte mit dem jeweiligen Nennwert.

Die Ermittlung der in der Bilanz ausgewisenen aktiven latenten Steuern in Höhe von 11.909,00 Euro (Vorjahr: aktive latente Steuern in Höhe von 23,4 T Euro) erfolgte auf der Grundlage der aktuell in Hamburg geltenden Steuerbelastung von 32,275%.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem beiligendem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Guthaben bei Kreditinstituten

In den Guthaben bei Kreditinstituten sind Spareinlagen für die Mietkaution in Höhe von 22,5 T Euro enthalten.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt 3.366,1 T Euro. Hierin ist das voll eingezahlte gezeichnete Kapital mit 25,0 T Euro enthalten.

4. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe 456,0 T Euro beinhalten im Wesentlichen:

T Euro
Rückstellungen für Gewährleistungen 233,9
Rückstellungen für Personalkosten 145,2
Rückstellungen für JA+Steuererkl. 37,3
Rückstellungen für drohende Verluste 21,7

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 5.255.339,02 (Vorjahr: Euro 5.978,6 T Euro) sind zum Teil durch Bürgschaft der I. Schröder KG und zum anderen mit dem Warenbestand besichert.

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen in Höhe von 758,1 T Euro. Davon sind 156,8 T Euro innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zudem aus Leasing- und Mietverträgen für bewegliche Anlagegüter in Höhe von 18,2 T Euro. Davon werden 9,4 T Euro innerhalb eines Jahres fällig.

Unsere Gesellschaft tritt seit dem 13.10.2022 einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an das Factoringunternehmen VR Factoring GmbH ab.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

1. sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 273,0 T Euro enthalten.

2. sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 312,6 T Euro enthalten.

3. Zinsaufwendungen

In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von 1.443,00 Euro enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Durchschnitt Durchschnitt
Arbeitnehmer im Online Bereich 5 5
Arbeitnehmer im Projekt Bereich 9 7
Arbeitnehmer in der Logistik 4 4
Arbeitnehmer in der Verwaltung 3 2
21 18

2. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Northoint GmbH durch:

Herrn Boy L. Paulsen, Kaufmann

Herrn Anton, Waldemar, Kaufmann

3. Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Wesentliche Ziele des Risikomanagements in Bezug auf die Finanzinstrumente der Gesellschaft sind die Reduzierung von Währungsrisiken. Diese Risiken resultieren hauptsächlich aus Schwankungen der Kursrelation von USD und EURO. Zur Absicherung für das Währungsrisiko wurden Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen abgeschlossen.

Hierfür werden überwiegend Verträge für Importe in der Währung US-Amerikanischer Dollar (USD) abgeschlossen. Aus diesem Grund bestehen am Bilanzstichtag abgeschlossene Devisentermingeschäfte für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 2,2 Mio. USD und 2 Mio CNY.

Diesen Termingeschäften stehen am Bilanzstichtag abgeschlossene Einkaufskontrakte und Verbindlichkeiten gegenüber (Mikro-Hedge).

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, einen Betrag von Euro 500.000,00 auszuschütten und den restlichen Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

6. Ausschüttungssperre nach §268 Abs. 8 HGB

Nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB darf der aktivierte Aktivüberhang latenter Steuern von 11,9 T€ nicht ausgeschüttet werden.

 

Hamburg, 10. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 24. September 2024 festgestellt.

Anlagengitter

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand Zugänge Abgänge Stand
1. Jan. 2023 31. Dez. 2023
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.961,49 0,00 -25.000,00 6.961,49
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 18.271,51 2.703,43 0,00 20.974,94
2. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 190.062,86 88.479,14 -87.150,00 191.392,00
208.334,37 91.182,57 -87.150,00 212.366,94
240.295,86 91.182,57 -112.150,00 219.328,43
Entwicklung der Abschreibungen
Stand Zugänge Abgänge Stand
1. Jan. 2023 31. Dez. 2023
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.536,49 875,00 -25.000,00 6.411,49
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 8.526,51 3.851,43 0,00 12.377,94
2. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 104.084,86 39.493,88 -70.954,74 72.624,00
112.611,37 43.345,31 -70.954,74 85.001,94
143.147,86 44.220,31 -95.954,74 91.413,43
Buchwerte
Stand Stand
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 550,00 1.425,00
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 8.597,00 9.745,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 118.768,00 85.978,00
127.365,00 95.723,00
127.915,00 97.148,00

Lagebericht 2023

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Qualitätssicherung und Produktentwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Vermögenslage

b) Finanzlage

c) Ertragslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Umfeldrisiken

2. Finanzwirtschaftliche Risiken

Fazit

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Northpoint GmbH ist ein inhabergeführtes Handelsunternehmen und befasst sich mit der Entwicklung, dem Import und dem Vertrieb von Produkten aus den Bereichen elektronische Haushaltskleingeräte, Beleuchtung, Unterhaltungselektronik und anderen Konsumartikeln.

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 21 Arbeitnehmer, davon 3 in Teilzeit.

2. Qualitätssicherung und Produktentwicklung

Die Qualitätssicherung wird gewährleistet aufgrund umfänglicher Prüfungen vor und während der Produktion sowie vor Verladung der Ware. Es wird mit namhaften Prüfinstituten zusammengearbeitet und die Produkte werden mit entsprechenden Logos gekennzeichnet. Alle Produkte sind zertifiziert und entsprechende Unterlagen werden vorgehalten.

Für die Erstellung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des in diesem Konzept beschriebenen Qualitätsmanagementsystems ist der Leiter Qualitätssicherung verantwortlich. Das Unternehmen ist seit mehreren Jahren Mitglied u.a. der Organisation amfori, um Qualitäts- und Sozialstandards entlang der Lieferkette zu sichern.

Die Gesellschaft sieht ihr Hauptätigkeitsfeld in der Entwicklung von Aktionsartikeln, die der Markt sucht und die auf reges Interesse stoßen. In der engen Kooperation mit den Produktionspartnern in Fernost und der engen Abstimmung mit unseren Kunden werden laufend neue Artikel entwickelt. Die Konfektionierung und die Verpackungsform der Produkte orientieren sich an den Bedürfnissen des Marktes und werden auf ihre Nachhaltigkeit geprüft.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung ist in Deutschland gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2023 durch globale Krisen und die hohe Inflation beeinflusst gewesen. Die privaten Konsumausgaben fielen preisbereinigt im Berichtsjahr um minus 1,1% gegenüber dem Vorjahr. Dies dürft laut Statistischem Bundesamt auf den voraussichtlichen Anstieg des Verbraucherpreisindexes von 5,9% zurückzuführen sein. Die Bruttolöhne und -gehälter sind im abgelaufenen Geschäftsjahr bundesweit um 7,0% gestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt stieg das durchschnittliche verfügbare Einkommen wegen höherer Löhne und Gehälter nominal um 5,9%. Gleichzeitig wurde eine hohe Sparquote von 11,3% registriert.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt fiel im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um minus 0,3%. Die Entwicklung der privaten Konsumausgaben ist für unsere Branche nach wie vor signifikant.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Vermögenslage

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Investitionen im Wesentlichen in den Ausbau der IT-Ausrüstung, entsprechender Software und Geschäftsausstattung getätigt.

Das Anlagevermögen betrug T€ 128 (Vorjahr: T€ 97).

Die Abschreibungspraxis und die Investitionspolitik der Gesellschaft blieben im Geschäftsjahr unverändert.

Die Vorräte haben sich um T€ 998 auf T€ 8.428 vermindert. Die Forderungen stiegen um T€ 471 von T€ 1.751 auf T€ 2.222.

Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft betrug T€ 3.366 (Vorjahr: T€ 2.406).

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierten sich um T€ 2.303 von T€ 9.467 T€ auf T€ 7.164.

Die Bilanzsumme betrug T€ 11.264.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist von 20% im Vorjahr auf 30% im Berichtsjahr gestiegen. Aufgrund des geringeren Lagerbestandes und moderat gestiegener Forderungen sind auch die Verbindlichkeiten reduziert worden.

Die liquiden Mittel betragen zum 31.12.2023 T€ 458 und liegen somit T€ 435 unter dem Vorjahr.

Die Gesellschaft finanziert sich mit Fremdkapital ausschließlich kurzfristig, wobei es sich bei den Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.255 um einen revolvierenden Finanzrahmen handelt.

Die Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen.

c) Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse von T€ 41.313 auf T€ 34.865 und die Materialaufwendungen von T€ 35.639 auf T€ 26.339 gesunken. Die Personalkosten sind von T€ 1.209 auf T€ 1.645 gestiegen.

Die Abschreibungen beliefen sich auf T€ 44.

Der Umsatz wurde zum großen Teil im Inland erzielt.

Die Nachwirkungen der Unwägbarkeiten der Jahre 2021 und 2022 gehen dem Ende zu und die planmäßige Abwicklung der Geschäfte wird wieder zur Regel. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist weiterhin ein Störfaktor für die Nachfrage nach Konsumartikeln, da die Verbraucher eher sparen wollen, als den Konsum zu suchen. Weiter hat das Umrouten der Containerschiffe um das Horn von Afrika die Frachtraten wieder anziehen lassen und die Pünktlichkeit ist wieder in Mitleidenschaft geraten. Diese Kosten mussten im Jahr 2023 kompensiert werden.

Weitere Kosten haben sich zum Vorjahr erhöht. Die wesentlichen Aufwendungen stellen dabei geschäftsbedingt der Beschaffungskosten und die Personalkosten dar.

Der Jahresüberschuss betrug im Berichtsjahr T€ 1.060. Die prognostizierte Konsolidierung der positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich eingestellt. Der Überschuss lag damit innerhalb der prognostizierten Entwicklung.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden eine Vielzahl von Controlling-instrumenten weiterentwickelt. Die Funktionalität der einzelnen Anwendungen wurde für die Bereiche Finanzen und Buchhaltung weiter optimiert und ebenfalls in den Bereichen Ein- und Verkauf sowie Qualitätsmanagement und Projektmanagement den Bedürfnissen angepasst.

Aufgrund der Entwicklung unseres Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr (+ T€ 853) konnten wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Umsatzentwicklung war für das schwierige Jahr 2023 noch zufriedenstellen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Ergebnisentwicklung ist weiter zu verbessern.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

III. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung wird durch eine weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet sein. Es wird mit einer deutlichen europaweiten Konzentration auf wenige Mitwettbewerber zu rechnen sein.

Die zunehmende Erhöhung der gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der damit verbundenen gesteigerten Bürokratiekosten erhöht den Druck auf die Branche. Dies wird die Konzentration auf wenige Marktteilnehmer verstärken und zu einer Ausweitung unseres Geschäfts führen. Wir sind Mitglied der Initiative Climate Partner und führen schrittweise entsprechende Maßnahmen im Unternehmen durch.

Unser Hauptaugenmerk gilt der langfristigen Mitarbeiterbindung an das Unternehmen. Unser Angebot der persönlichen Weiterentwicklung in einem Inhabergeführten Unternehmen bildet dabei die Basis.

Für 2024 erwarten wir die weitere Konsolidierung und eine leicht steigende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Dabei gehen wir von einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse sowie einem leichten Anstieg des Jahresergebnisses aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

Potenzielle Risiken wurden unter den Aspekten der möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet, wobei als Gesamtergebnis festzuhalten ist, dass signifikante Gefahren für die Zukunft der Gesellschaft nicht zu erkennen sind.

1. Umfeldrisiken

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einer anhaltend hohen Inflation und einer Verunsicherung der Verbraucher, was zu entsprechender Kaufzurückhaltung führen wird. Insbesondere volatile Frachtraten, unsichere Lieferketten sowie Mangel an Komponenten sind zu nennen.

Obwohl unser politisches, rechtliches und gesellschaftliches Umfeld einer ständigen Wandlung unterliegt, wird der Wunsch nach Gebrauchsgütern stets vorhanden bleiben.

Insgesamt schätzt die Geschäftsführung das Risiko als moderat ein.

2. Finanzwirtschaftliche Risiken

Da der Einkauf hauptsächlich in US-Dollar abgewickelt wird, werden dem Risiko von Kursschwankungen entsprechende Kurssicherungsgeschäfte entgegengestellt. Vermehrt findet aber auch der Einkauf in der chinesischen Währung Renminbi statt, der ebenfalls in Form von Termingeschäften gesichert wird. Zur Finanzierung des Geschäftes ist die Geschäftsführung in regelmäßigem Kontakt mit den finanzierenden Banken, um die für das Geschäft erforderlichen Kreditlinien frühzeitig und langfristig zu sichern.

Insgesamt schätzt die Geschäftsführung das finanzwirtschaftliche Risiko als moderat ein.

Fazit

Das Geschäftsjahr 2023 verlief besser als das Jahr 2022 und die Planbarkeit der Geschäfte war weitestgehend wieder gegeben.

Wir gehen davon aus, dass wir bei einer weiterern Stabilisierung der Lieferketten und verbesserten Marktbedingungen in 2024 eine Erhöhung der Ergebnisse erreichen werden. Der Umsatz wird auf einem höheren Niveau erwartet und der Ertrag wird über dem von 2023 eingeschätzt. Die Gesellschaft ist ständig dabei neue Artikel zu entwickeln bzw. bestehende Produkte zu optimieren und somit die Ertragslage zu verbessern.

 

Hamburg, 14.05.2024

Northpoint GmbH

Die Geschäftsführung

Boy Paulsen

Waldemar Anton

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Northpoint GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Northpoint GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Northpoint GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungs-legung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 2. August 2024

NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Sven Ole Raap, Wirtschaftsprüfer

ppa. Torge Bothmann, Wirtschaftsprüfer

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