Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 11423
Eingetragen
9.12.1982
Branche
Herstellung von SportgerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
ist die Herstellung, Vertrieb und Montage von Arbeitssicherheitsprodukten, insbesondere Absturzsicherungen, sowie Sportartikeln und Bekleidung sowie sonstigem technischen Bedarf. Die Gesellschaft setzt die unternehmerischen Tätigkeiten der bisher im Handelsregister des Amtsgerichts Grevenbrück unter HR A Nr. 63 eingetragenen Einzelfirma Eduard Kaufmann betriebenen Unternehmen fort.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Merl
seit 31.1.2022
Geschäftsführer
Christian Schunk
seit 31.1.2022
Prokura
Kai Uwe Rinklake
seit 10.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SKYLOTEC Group GmbH
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SKYLOTEC GmbH

Neuwied

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Grundsätze

Im Lagebericht der SKYLOTEC GmbH gibt die Geschäftsführung einen zusammenfassenden Überblick über die Lage des Unternehmens zum 31.12.2023 unter Berücksichtigung wesentlicher Vorkommnisse und Änderungen bis zum Datum der Erstellung dieses Berichtes. Im Hauptteil wird dabei die Lage zum Zeitpunkt des Jahreswechsels erläutert und sämtliche Planungen aus dieser Perspektive dargestellt.

Dabei steht nicht die Vollständigkeit der Informationen im Vordergrund, da sich diese aus der Gesamtheit des Jahresabschlusses ergibt, sondern eine verlässliche und ausgewogene Zusammenfassung der aus Sicht der Geschäftsführung wesentlichen Informationen.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der klaren und übersichtlichen Darstellung insbesondere der Absatzstruktur, wie z.B. Kundenstruktur, Produktmix und Vertriebs-Prozesskennzahlen. Grund ist, dass diese aus Sicht der Geschäftsleitung wesentlich für den Erfolg des Unternehmens sind und sich anders als z.B. die Finanzkennzahlen nicht bereits aus dem Jahresabschluss selbst erkennen lassen.

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Russland-Krieges sowie des Konfliktes in Nahost und der damit verbundenen unvorhersehbaren Auswirkungen und der wechselhaften Lage, waren Prognosen und Planungen schwierig und mussten vorwiegend kurzfristig getroffen und laufend angepasst werden.

2. Grundlagen des Unternehmens

2.1. Geschäftsmodell

Skylotec befähigt Menschen, schwere Arbeiten in der Höhe zu erledigen.

Dabei ist der Antrieb für die Mitarbeitenden bei SKYLOTEC, Lösungen zu erschaffen, die signifikante Verbesserungen für unsere Kunden und Anwender bringen. Zu beweisen, dass dies möglich ist, weckt unseren Ehrgeiz jeden Tag.

Neben Produkten für Anwendungen, in denen SKYLOTEC bereits etabliert ist, gehört es daher fest zum Geschäftsmodell von SKYLOTEC, immer wieder neue, angrenzende Anwendungsfelder durch Innovationen zu erschließen.

Organisatorisch ist SKYLOTEC eine GmbH. Im Jahr 2020 wurde die Gruppe neu strukturiert, um die Gründungen und Akquisitionen der vergangenen Jahre in eine klare Struktur zu überführen. Hierzu wurde eine Holding gegründet, die 100% der Geschäftsanteile von SKYLOTEC hält und sich letztendlich aber in privater Hand befindet.

SKYLOTEC hält innerhalb dieser Struktur jeweils 100% der Anteile an vier Tochterunternehmen: der INOBELT GmbH, der SKYLOTEC Australia Pty. Ltd., der SKYLOTEC Trading Beijing Ltd. und der SKYLOTEC Nordic AB.

Diese bilanzieren eigenständig und sind nicht Teil dieses Jahresabschlusses.

2.2. Ziele und Strategie

Als unabhängiger, internationaler Leistungsführer in allen Bereichen, in denen Schutz in der Höhe von Bedeutung ist, liefern wir innovative und herausragende Produkte und Dienstleistungen, in denen sich unverwechselbar die Stärke der Marke widerspiegelt. SKYLOTEC wird Synonym für Absturzsicherung. Als Familienunternehmen verfolgen wir eine langfristige Strategie, die im Wesentlichen auf kontinuierlicher Verbesserung unserer Prozesse, dem stetigen Ausbau des Produkt- und Dienstleistungsspektrums sowie einem kundennahen Vertrieb beruht.

SKYLOTEC ist der einzige Anbieter weltweit, mit Wurzeln in der industriellen Absturzsicherung, der auch im Sport Fuß gefasst hat und sein Angebot für behördliche Anwendungen kontinuierlich ausbaut. Ebenso ist SKYLOTEC der weltweit einzige Anbieter, der sämtliche Produkte und Technologien für den manuellen, wie auch den maschinell unterstützten Seilzugang bieten kann, sowie der größte nicht-asiatische Hersteller von Aluminiumkarabinerhaken.

Die Verknüpfung dieser Welten und Technologien verschafft SKYLOTEC zusätzliches Knowhow, erweiterte Möglichkeiten im Marketing und in der Kommunikation sowie Interaktion mit Kunden und Anwendern der Produkte. Diese gilt es zu nutzen und weiter auszubauen, um SKYLOTEC mehr von seinen Wettbewerbern abzusetzen.

2.3. Steuerungssystem

SKYLOTEC ist ein inhabergeführtes Unternehmen. Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter besteht die Geschäftsleitung aus einem zweiten Geschäftsführer und einem Prokuristen. Zum Führungskreis gehören weiterhin die Abteilungsleiter bzw. deren Stellvertreter. Globale strategische Entscheidungen werden von einem Executive Committee getroffen, bestehend aus den Geschäftsführern der internationalen Niederlassungen sowie des C-Levels der Holding.

Um der mittlerweile erreichten Unternehmensgröße gerecht zu werden, die Aufgaben im Management auf mehrere Schultern zu verteilen und für unvorhergesehene Ausfälle ausreichend Vertretungsregelungen zu haben, wurde diese Struktur geschaffen, indem die Geschäftsleitung zum 01.01.2022 vergrößert wurde. Neben dem bis dahin alleinigen Geschäftsführer Herrn Dr. Kai Rinklake wurde der bisherige Prokurist Alexander Merl zum Geschäftsführer ernannt. Herr Christian Schunk, Leitung Finance der SKYLOTEC GmbH und CFO der Gruppe, wurde zum Prokuristen ernannt.

Eine Hauptaufgabe innerhalb des Unternehmens ist es, den sich stetig ändernden und erweiterten rechtlichen Anforderungen Rechnung zu tragen. Beispielsweise die Ablösung der bisherigen PSA-RL durch die neue PSA-VO und damit verbundene Auswirkungen, aber auch Normänderungen auf außereuropäischer Ebene oder durch den BREXIT, führen zu ständig wachsender Komplexität und Mehraufwand. Hinzu kommt nun die ebenso komplexe MedProd- VO und BauProd-VO sowie der stetig steigende Aufwand für die allgemeine Bürokratie in der EU.

2.4. Forschung und Entwicklung

Zur Umsetzung der Strategie und Erreichung der Ziele ist wesentlich, dass SKYLOTEC weiter in neue Produkte und Dienstleistungen investiert. Durch die Akquisitionen in neue Unternehmen sind nun auch in anderen Ländern Entwicklungsteams hinzugekommen, sodass die Gesamtzahl der Ingenieure in Entwicklung und Produktmanagement weltweit nun bei 43 Personen liegt.

Die Hauptaufgabe ist daher, die Teams zu vernetzen und Strukturen und Prozesse für eine internationale Zusammenarbeit zu definieren.

3. Wirtschaftsbericht

3.1. Geschäftsverlauf

3.1.1. Generelle Entwicklung

Der Umsatz der SKYLOTEC GmbH ist in 2023 im Vergleich zu 2022, aufgrund des Wachstums im Kerngeschäft, um 9,7% gestiegen.

SKYLOTEC weiterhin auf den (Fach-)Handel als Absatzweg.

Innerhalb der Händlerschaft konnten viele Händler zunächst stark vom gestiegenen Bedarf an Hygieneartikeln profitieren. Schon bald allerdings überwogen aufgrund der Nachschubengpässe die Probleme, bestehende Kunden zuverlässig und zu vereinbarten Preisen zu beliefern. Diejenigen, die sich hier als zuverlässige Partner ihrer Kunden erwiesen, statt schnelle Profite zu machen, konnten diese Situation nutzen, um ihre Marktposition zu festigen. Dies sind auch die Partner, auf die SKYLOTEC setzt und denen gegenüber wir uns als zuverlässiger Partner erweisen.

Der regionale Verkaufsschwerpunkt der Skylotec GmbH liegt stark in Mittel- und Nordeuropa. Weitere Fokusmärkte sind Nordamerika und Asia-Pacific.

Hinsichtlich der Vertriebsprozesse hat sich die Kennzahl Umsatz pro Kunde, nach einem Pandemie bedingten Ausnahmejahr 2021, wieder normalisiert. Dieses Normalmaß liegt erfreulicherweise höher als in den Vorjahren und bestätigt den positiven Trend.

Der durchschnittliche Auftragswert hat in 2023 erfreulicherweise wieder ein höheres Niveau erreicht.

3.1.2. Ausbau des Geschäftsfeldes "LEAF - Law Enforcement and Armed Forces"

Bereits in 2019 wurde entschieden, verstärkt in Geschäftsfelder zu investieren, die krisensicher sind bzw. sogar von Krisen profitieren können.

Aus diesem Grund wurde zum 01.04.2022 der niederländische Hersteller von "Air Launchern" (Seilgewehren) und Seilleitern für taktische Anwendungen TAGS im Rahmen eines Asset Deals übernommen und das Programm für den Geschäftsbereich LEAF (Law Enforcement and Armed Forces) erweitert. Damit konnten im Q2/2022 bereits einige Sondereinheiten in der EU und den USA als Kunden gewonnen werden, die als Referenzen innerhalb der Branche gelten, wenn sie auch in diesem Bericht nicht erwähnt werden dürfen.

3.1.3. Bilanzielle Auswirkungen aus der Restrukturierung der Business Unit "Atemschutz - Masken"

Im Rahmen der Restrukturierung der BU kam es in der Bilanz per 31.12.2022 zu Abwertungen und Rückstellungen. Insbesondere wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, sowohl aus Miet- und Leasingverträgen i.H.v. insgesamt 2.076 TEUR, als auch für Beratungskosten i.H.v. 165 TEUR, gebildet.

Zudem wurden Sonderabschreibungen auf Maschinen, Mietereinbauten, etc. i.H.v. insgesamt 1.046 TEUR und Abwertungen auf Masken-relevante Vorratsbestände i.H.v. 2.149 TEUR gebucht.

In der Bilanz per 31.12.2023 wurden nun anteilig die für das Geschäftsjahr gebildeten Rückstellungen i.H.v. 1.248 TEUR erfolgswirksam aufgelöst.

3.2. Darstellung und Analyse der Lage

3.2.1. Kapazität, Auslastung, Lieferperformance

Im Jahr 2023 ist es gelungen, die Lieferperformance für unsere Kunden weitgehend zu erhalten sowie in 2024 zu verbessern.

Zwar führten unvorhersehbare politische Entscheidungen zu mangelnder Planbarkeit für die gesamte Wirtschaft, jedoch hielt die Konjunktur in den meisten Branchen ein hohes Niveau, was auch für SKYLOTEC zu vielen Geschäftsmöglichkeiten und Abschlüssen führte. In Folge näherten wir uns in manchen Bereichen früher als erwartet der Kapazitätsgrenze. Die in 2020 neu errichtete Halle wurde in 2022 zum Logistikzentrum für den Bereich der Permanenten Absturzsicherungssysteme umfunktioniert und daher ist kurzfristig ausreichend Fläche vorhanden.

Der genehmigte und verschobene Erweiterungsbau für das Büro hingegen bleibt weiter zurückgestellt. Homeoffice-Nutzung und andere Arten von remote work werden in hohem Maße bleiben und den Bedarf an Büroarbeitsplätzen dauerhaft niedrig halten.

3.2.2. Personal- / Soziallage

In 2023 haben 35 Mitarbeiter das Unternehmen aufgrund eigener Kündigung verlassen, einer davon in der Probezeit. Wir sind stetig bemüht, durch besseres HR Management und zahlreiche weitere Maßnahmen, die Stimmung im Unternehmen zu verbessern und Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

Arbeitgeberseitig wurden 12 Mitarbeiter freigesetzt, 4 davon innerhalb der Probezeit. Die Bestrebungen wurden intensiviert, bei Neueinstellungen diejenigen Mitarbeiter zu finden bzw. zu halten, die zu SKYLOTEC und zum Team passen und den Weg des Unternehmens engagiert und motiviert mitgehen wollen. Zu einer klaren Führungslinie gehört dabei auch, Mitarbeiter, die nicht ins Team passen, rechtzeitig, bereits während der Probezeit darauf aufmerksam zu machen, um spätere Unzufriedenheit und Kündigungen zu vermeiden.

Allgemein ist jedoch festzustellen, dass der Fachkräftemangel bzw. der Kampf um Fachkräfte zunimmt. Inflationsbedingt sind die Löhne auch im unternehmensübergreifenden Vergleich gestiegen und bedingt durch remote work sinkt die Bindung vieler Arbeitnehmer zu ihrem Arbeitgeber bzw. ihren Kollegen, was die Wechselbereitschaft erhöht. Für die Jahre 2024 ff. rechnen wir daher vermehrt mit steigender Fluktuation und Mehraufwand für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern. Die Unfallquote ist in 2023 stark gesunken und damit unter 1% geblieben. Neben zwei Wegeunfällen ereigneten sich zwei weitere Arbeitsunfälle. Zwar kann die Wirksamkeit des Arbeitssicherheitssystems damit festgestellt werden, aber es ist weiterhin an Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu arbeiten, um das Ziel "null Unfälle" zu erreichen.

Der Krankenstand ist in 2023 erfreulicherweise gesunken und hat mit 6,1% ungefähr den Wert von 2021 erreicht.

3.2.3. Ertragslage

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung der letzten beiden Geschäftsjahre ergibt sich die folgende Ertragsübersicht.

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 63.238 98,3 57.640 98,5
Veränderung des Bestands an UFE 1.075 1,7 859 1,5
Gesamtleistung 64.313 100,0 58.499 100,0
Materialaufwand 34.633 53,9 32.167 55,0
Personalaufwand 16.036 24,9 15.892 27,2
Abschreibungen 1.198 1,9 1.207 2,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen
./. sonstige betriebliche Erträge 10.001 15,6 10.577 18,1
Betrieblicher Aufwand 61.868 96,3 59.843 102,4
Betriebsergebnis 2.445 3,7 -1.344 -2,4
Neutrales Ergebnis 543 0,8 -5.416 -9,3
EBIT 2.988 4,6 -6.760 -11,7
Finanzergebnis 253 0,4 411 0,7
Ergebnis nach Steuern 3.241 5,0 -6.349 -11,0
Ertragsteuern 789 1,2 -2.107 -3,6
Sonstige Steuern 40 0,1 110 0,2
Jahresergebnis 2.412 3,8 -4.352 -7,6
Veränderung 2021
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 5.598 9,7 62.548 99,9
Veränderung des Bestands an UFE 216 25,1 62 0,1
Gesamtleistung 5.814 9,9 62.610 100,0
Materialaufwand 2.466 7,7 31.068 49,6
Personalaufwand 144 0,9 15,894 25,4
Abschreibungen -9 -0,7 1.382 2,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen
./. sonstige betriebliche Erträge -576 -5,4 9.639 15,4
Betrieblicher Aufwand 2.025 3,4 57.983 92,6
Betriebsergebnis 3.789 -281,9 4.627 7,4
Neutrales Ergebnis 5.959 -110,0 64 0,1
EBIT 9.748 -144,2 4.691 7,5
Finanzergebnis -158 -38,4 -236 -0,4
Ergebnis nach Steuern 9.590 -151,0 4.455 7,1
Ertragsteuern 2.896 -137,4 1.608 2,6
Sonstige Steuern -70 -63,6 64 0,1
Jahresergebnis 6.764 50 2.783 4,4
2023 2022 Veränderung 2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
Neutrales Ergebnis
Auflösung von Rückstellungen 215 76 139 22
Pauschalwertbericht. auf Ford. 0 0 0 48
Versicherungs-/Schadens-/Vergleichserstattungen 122 43 79 6
Buchgewinne aus Anlagenverkäufen 13 5 8 113
Buchgewinne aus Umlaufvermögen 22 0 22 1
Mehrerträge aus Betriebsprüfung 0 0 0 105
Periodenfremde Erträge 336 141 195 77
Neutrale Erträge 708 265 443 372
Neutrale Aufwendungen Maskenproduktion
Abwertung Vorratsbestände 568 2.149 -1.581 0
außerplanmäßige Abschreibunggen 3 1.046 -1.043 0
Zuführung Rückst. drohende Verluste Mieten -230 767 -997 0
Zuführung Rückst. drohende Verluste Leasing -814 1.388 -2.202 0
-473 5.350 -5.823 0
Neutrale Aufwendungen allgemein
Abfindungen Handelsvertreter/Mitarbeiter 188 22 166 38
Aufwendungen Rechtsstreitigkeiten 0 165 -165 5
Forderungsverluste 2 11 -9 0
Buchverluste aus Anlagenverkäufen 158 3 155 98
Verl. aus Verk. Gegenstände Umlaufvermögen 4 0 4 0
Mehraufwand aus BP 0 0 0 62
Periodenfremde Aufwendungen 286 130 156 105
Neutrale Aufwendungen allgemein 638 331 307 308
Neutrales Ergebnis 543 -5.416 5.959 64

Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5.598 TEUR bzw. 9,7%.

Die Materialaufwandsquote ist mit 53,9% (Vorjahr 55,0%) der Gesamtleistung deutlich unter das Vorjahresniveau gesunken.

Die Personalaufwandsquote ist mit 24,9% unter das Vorjahresniveau gesunken (Vorjahr 27,2%). Grund hierfür war, dass im Rahmen der BU Masken Restrukturierung Personal abgebaut worden ist.

Die Abschreibungen sind, ohne den Effekt aus der Masken Restrukturierung zu betrachten, um 9 TEUR gesunken. Die Quote reduzierte sich somit auf 1,9% (Vorjahr 2,1%).

Der Anteil aus der Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen lag bei 15,6% (Vorjahr 18,1%).

3.2.4. Vermögenslage

Nachfolgende Übersicht ergibt sich nach Zusammenfassung und Saldierungen aus den Bilanzen der letzten beiden Geschäftsjahre.

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.169 3,3 1.502 3,7
Sachanlagen 3.774 10,7 4.187 10,3
Finanzanlagen 7.386 20,9 8.004 19,6
12.329 34,9 13.693 33,6
Umlaufvermögen
Vorräte 13.877 39,3 15.110 37,1
Kurzfristige Forderungen
Leistungsforderungen 4.164 11,8 5.991 14,7
Ford. gg. Verbundene Unternehmen 1.793 5,1 1.052 2,6
Sonstige Vermögensgegenstände 292 0,8 1.306 3,2
6.249 17,7 8.349 20,5
Liquide Mittel 1.087 3,1 1.182 2,9
Rechnungsabgrenzungsposten 854 2,4 1.056 2,6
Aktive latente Steuern 953 2,6 1.372 3,3
23.020 65,1 27.069 66,4
Aktiva 35.349 100,0 40.762 100,0
Kapital
Eigenkapital 12.699 35,9 10.887 26,7
Langfristige Fremdmittel
Sonstige Rückstellungen 1.882 5,4 2.206 5,4
Verbindl. gegenüber Kreditinstituten 4.601 13,1 5.937 14,6
Verbindl. ggü. Gesellschafter 3.412 9,7 4.083 10,0
9.895 9,7 12.226 30,0
Kurzfristige Fremdmittel
Steuerrückstellungen 151 0,4 1.153 2,9
Sonstige Rückstellungen 1.580 4,5 1.274 3,1
Verbindl. ggü. Kreditinstituten 4.164 11,8 5.097 12,5
Verbindl. aus Lieferungen u. Leistungen 2.202 6,2 4.849 11,9
Verbindl. ggü. verbundenen Unternehmen 690 2,0 549 1,3
Verbindl. ggü. Gesellschafter 1.177 3,3 1.447 3,5
Sonstige Verbindlichkeiten 1.398 4,0 1.196 2,9
Rechnungsabgrenzungsposten 1.393 4,0 2.084 5,2
12.755 36,2 17.649 43.3
Passiva 35.349 81,8 40.762 100,0
Veränderung
TEUR %
Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände -333 -22,2
Sachanlagen -413 -9,9
Finanzanlagen -618 -7,7
-1.364 -10,0
Umlaufvermögen
Vorräte -1.233 -8,2
Kurzfristige Forderungen
Leistungsforderungen -1.827 -30,5
Ford. gg. Verbundene Unternehmen 741 70,4
Sonstige Vermögensgegenstände -1.014 -77,6
-2.100 -25,2
Liquide Mittel -95 -8,0
Rechnungsabgrenzungsposten -202 -19,1
Aktive latente Steuern -419 -30,5
-4.049 -15,0
Aktiva -5.413 -13,3
Kapital
Eigenkapital 1.812 16,6
Langfristige Fremdmittel
Sonstige Rückstellungen -324 -14,7
Verbindl. gegenüber Kreditinstituten -1.336 -22,5
Verbindl. ggü. Gesellschafter -671 -16,4
-2.331,0 -19,1
Kurzfristige Fremdmittel
Steuerrückstellungen -1.002 -86,9
Sonstige Rückstellungen 306 24,0
Verbindl. ggü. Kreditinstituten -933 -18,3
Verbindl. aus Lieferungen u. Leistungen -2.647 -54,6
Verbindl. ggü. verbundenen Unternehmen 141 25,7
Verbindl. ggü. Gesellschafter -270 -18,7
Sonstige Verbindlichkeiten 202 16,9
Rechnungsabgrenzungsposten -691 -33,2
-4.894 -27,7
Passiva -5.413 -13,3

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um -5.413 TEUR auf 35.349 TEUR bzw. um -13,3% gesunken. Dies liegt insbesondere an der kontinuierlichen Reduktion der Bestände sowie an dem in 2023 eingeführten Factoring, im Rahmen dessen ein Anteil der Kundenforderungen veräußert wird. Auch hat die Gesellschaft ihre Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie ihre Finanzverbindlichkeiten sukzessive reduziert.

Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.812 TEUR auf 12.699 TEUR.

3.2.5. Finanzlage

Aufgrund der Thesaurierung des Gewinnes im Geschäftsjahr stieg die Eigenkapitalquote auf 35,9% (Vorjahr 26,7%). Die Finanzlage des Unternehmens ist damit sehr solide.

Die grundsätzliche Finanzierung der Gesellschaft im Geschäftsjahr konnte über Kreditlinien sowohl der Hausbanken als auch des gruppeninternen Finanzierungspartners EVOIO GmbH bestritten werden.

3.3. Umweltbericht

Die gesellschaftliche Verpflichtung einen Beitrag zu leisten, die Folgen des Klimawandels abzumildern, spielt eine immer größere Rolle. Zukünftig werden Verbraucher wie Industriekunden in zunehmendem Maße Wert auf die Umweltbilanz der von ihnen erworbenen Produkte legen. Neben der Senkung des CO 2 Ausstoßes gilt dies allgemein auch für den Energie- und Rohstoffverbrauch.

Hier konnte im Berichtsjahr eine Reduktion des Gasverbrauches in der Gesellschaft erreicht werden.

Da neben den Umweltauswirkungen auch die Kosten der Verbräuche eine wachsende Rolle spielen, hat sich das Management von SKYLOTEC entschieden, die CO 2 Neutralität anzustreben. Damit Verlagerungen zwischen den Standorten keine Auswirkungen haben, soll dies auf Gruppenebene erfolgen. In 2022 wurde daher die Durchführung eines Energieaudits und die Erstellung eines Transformationskonzeptes beauftragt.

4. Nachtragsbericht

Der Nachtragsbericht steht nach wie vor im Zeichen des Russland-Ukraine-Konflikts. In Europa wütet der größte militärische Konflikt seit dem 2. Weltkrieg - mit offenem Ausgang und nicht vorhersehbarem Eskalationspotential.

Vor diesem Hintergrund sind unternehmerische Entscheidungen kurzfristiger und flexibler zu treffen. So wurden beispielsweise Preisbindungen in Verträgen und die Gültigkeit von Preislisten sehr verkürzt, um reaktionsfähig zu sein.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

5.1. Prognosebericht

5.1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2023 weiter geprägt vom Russland-Ukraine-Konflikt.

Das Geschäftsmodell von SKYLOTEC bewies sich weiterhin als krisenfest. Bei allen Schwächen einzelner Anwender- und Kundengruppen gibt es auch immer wieder solche, die stabil sind oder in Krisenzeiten zusätzliche Bedarfe haben, was plötzliche Einbrüche vermeidet. Im Kernbereich der PSA gegen Absturz, wie auch im Bereich der Sportprodukte hat die Corona- Lage zu einer Beschleunigung der Digitalisierung geführt. Der lokale Fachhandel verliert an Bedeutung, während die Händler, die ihre Kunden auch digital betreuen und versorgen, an Bedeutung gewonnen haben. In Summe ist die gesamte Branche stabil, wobei weitere Tendenzen zu Übernahmen spürbar sind und die Bereitschaft einiger älterer Wettbewerber zu Nachfolgeregelungen wächst.

5.1.2. Investitionen

In 2023 kam es in der Gesellschaft zu keinen nennenswerten, das übliche Maß an Ersatzinvestitionen übersteigenden, Investitionen.

5.1.3. Ausblick

Aufgrund der unvorhersehbaren Risiken im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt, rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 einerseits nur mit einem moderaten Umsatzwachstum. Andererseits zeigt das erste Quartal 2024, dass die Umsätze aus dem Kerngeschäft zu einem Umsatzwachstum beitragen.

5.2. Chancen und Risikobericht

Die SKYLOTEC GmbH verfügt über ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem. Es sind geeignete Strukturen und Prozesse definiert und umgesetzt, die eine zeitnahe, einheitliche und korrekte buchhalterische Erfassung aller geschäftlichen Vorgänge gewährleisten.

Es stellt die Einhaltung der gesetzlichen Normen, der Rechnungslegungsvorschriften und der internen Anweisungen zur Rechnungslegung sicher. Gesetzesänderungen und geänderte Rechnungslegungsstandards werden fortlaufend hinsichtlich ihrer Relevanz und Auswirkungen auf die Rechnungslegung geprüft und sich daraus ergebende Änderungen in die bestehenden Systeme integriert. Die wesentlichen Risiken werden durch Abschluss entsprechender Versicherungen oder Sicherungsgeschäfte gedeckt.

5.2.1. Strategisches Risiko

Die SKYLOTEC GmbH bewegt sich in einem sehr kompetitiven Umfeld mit einem daraus resultierenden Preis- und Qualitätsdruck. Hinzu kommt ein stetig wachsender Regulierungs- und Verwaltungsaufwand, der zu ständig steigenden Kosten und Ressourcenengpässen führt.

5.2.2. Ausfallrisiko

Zur Deckung des Risikos eines Forderungsausfalls besteht eine entsprechende Warenkreditversicherung. Nicht versicherbare Kunden werden nur gegen Vorkasse oder "Zug um Zug" in kleineren Schritten beliefert. Bei langjährigen Kunden erfolgt in Einzelfällen auch eine begrenzte Belieferung über das gewährte Kreditlimit hinaus. Aus diesen Geschäften ergeben sich begrenzte Risiken. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es entweder nicht oder nur in sehr geringer Höhe zu Forderungsausfällen gekommen ist.

5.2.3. Marktpreisrisiken

5.2.3.1. Wechselkursrisiken

Die SKYLOTEC GmbH ist Preisschwankungen auf dem Beschaffungsmarkt und Wechselkursrisiken ausgesetzt. Währungsrisiken resultieren vor allem aus der Warenbeschaffung in Asien. Diese werden überwiegend in USD fakturiert.

Die Wechselkursrisiken werden meist zum Beginn eines Geschäftsjahres auf Grundlage der Einkaufsplanungen für das Geschäftsjahr mit Hilfe von Devisentermingeschäften im Wesentlichen abgesichert. Einkaufsplanung und ein möglicher Bedarf an zusätzlichen Wechselkurssicherungen werden regelmäßig überprüft. Gegebenenfalls erfolgt eine Anpassung der Verkaufspreise.

Zudem betreibt die Gesellschaft ein "Natural Hedging", wobei die US amerikanische Schwestergesellschaft in USD fakturiert wird und somit die erhaltenen USD- Zahlungen für das Asien Sourcing verwendet werden können.

5.2.3.2. Zinsrisiken

Die Zinsrisiken für die SKYLOTEC GmbH resultieren im Wesentlichen aus der Marktpreisänderung der Finanzierungszinsen. Da die langfristigen Verbindlichkeiten mit langfristig festgeschriebenen Zinssätzen vereinbart wurden, resultieren die Risiken ausschließlich aus der Änderung der kurzfristigen Zinsen für Geldmarkt-, Kontokorrentkredite sowie für die von der EVOIO GmbH ausgegebenen Finanzierungen.

5.2.4. Länderrisiko

Die SKYLOTEC GmbH sowie deren Tochter- und Schwestergesellschaften liefern ausschließlich in politisch stabile Länder. Ein nennenswertes Länderrisiko ergibt sich daher nicht. Die Corona-Maßnahmen verschiedener Staaten haben allerdings im Rahmen der Lieferkette teilweise bei der Beschaffung bzw. dem Import zu Verzögerungen geführt. Wir begegnen diesem Risiko durch ein Monitoring unserer Lieferanten, wo möglich einer Second- Source Strategie sowie durch ein verstärktes In-Sourcing in die SKYLOTEC-Gruppe.

5.2.5. Lieferrisiko

Risiken können sich ergeben durch den Ausfall oder eine Verzögerung von Lieferungen. Dieses Risiko ist durch den weiterhin vorhandenen Druck auf die Lieferketten zu bewerten und wird bei SKYLOTEC dementsprechend mit Maßnahmen belegt. Verzögerten Lieferungen, insbesondere aus Fernost, wurde durch eine Erhöhung der Lagerbestände sowie eines verstärkten In- Sourcing in die SKYLOTEC-Gruppe Rechnung getragen. Lieferkettenunterbrechungen durch bspw. Schließungen von Zuliefererfabriken oder Schließungen von logistischen Umschlagplätzen, wie Häfen, stellen zumindest aktuell kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft dar.

5.2.6. Betriebliche Risiken

5.2.6.1. IT-Risiken

Die IT ist von zentraler Bedeutung bei der Gewährleistung der Prozesse in der gesamten Organisation. Wesentliche Störungen, längerfristige Unterbrechungen oder der Verlust von Daten können negative Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Zur Sicherstellung des störungsfreien Betriebes der IT werden laufend Investitionen in die IT- Infrastruktur getätigt. Zum Schutz vor Hackerangriffen ist eine Firewall eingerichtet. Zudem begegnet die Gesellschaft dem Risiko durch regelmäßige betriebsinterne Sensibilisierung für die Gefahren von Cyberkriminalität bspw. von social engineering.

5.2.6.2. Rohstoffrisiken

Rohstoffpreisrisiken bestehen für die SKYLOTEC GmbH über steigende Einkaufspreise bei Lieferanten. Diesen begegnen wir einerseits durch Effizienzsteigerungen in der Fertigung, andererseits durch Verkaufspreisanpassungen zum Kunden.

5.2.6.3. Produktrisiken

Die SKYLOTEC GmbH ist sich als Produzent von sicherheitsrelevantem Equipment seiner Verantwortung für den Anwender bewusst. Hierzu haben wir ein geprüftes Qualitätsmanagementsystem im Einsatz. Zur weiteren Deckung dieses Risikos hat die Gesellschaft eine entsprechende Produkthaftpflichtversicherung abgeschlossen. Das bei SKYLOTEC verbleibende Risiko ist daher nahe Null.

5.2.6.4. Rechtliche Risiken

Derzeit bestehen Rechtsstreitigkeiten lediglich in Richtung von Lieferanten, gegen die wir Forderungen geltend machen. Daher sehen wir in der Auseinandersetzung insgesamt aber mehr eine Chance als Risiko.

5.2.6.5. Elementarschäden

Risiken durch Sturm, Wasser, Feuer können nicht ganz ausgeschlossen werden. Die SKYLOTEC hat zur Deckung dieser Risiken entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

5.2.7. Gesamtbeurteilung der Risiken

Positiv am Markt der SKYLOTEC GmbH ist, dass die Produkte in unterschiedlichsten Märkten Anwendung finden und dabei zu einem großen Teil in Branchen, die auch bei schlimmsten wirtschaftlichen Verwerfungen irgendwie weiterlaufen, wie z.B. Energieversorgung, öffentliche Hand, usw. Dies hat bereits bei vergangenen Krisen gezeigt, dass es zwar Einbrüche gibt, jedoch keinen völligen Stillstand.

Das größte Risiko ist derzeit ein völliges Erlahmen der Weltwirtschaft mit schweren sozialen Folgen und Massenarbeitslosigkeit.

 

Neuwied, 28. März 2024

Dr. Kai-Uwe Rinklake

Geschäftsführung

Alexander Merl

Geschäftsführung

Steuerbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.169.522,88 1.414.785,88
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 87.773,58
1.169.522,88 1.502.559,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.796.854,03 1.813.298,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 501.828,38 448.120,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.428.617,36 1.537.027,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.640,95 388.256,50
3.773.940,72 4.186.702,82
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.132.875,97 4.306.871,98
2. Beteiligungen 1.884.132,17 1.857.158,12
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.369.014,99 1.839.836,12
7.386.023,13 8.003.866,22
12.329.486,73 13.693.128,50
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.972.793,70 7.582.238,07
2. Unfertige Erzeugnisse 633.966,00 745.952,28
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.268.253,07 6.667.972,16
4. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 1.971,93 113.455,32
13.876.984,70 15.109.617,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.163.667,05 5.990.869,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 757.437,33 352.819,34
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0,00
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.035.126,14 699.221,53
5. Sonstige Vermögensgegenstände 292.358,33 1.305.597,19
6.248.588,85 8.348.507,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.086.767,67 1.181.719,76
21.212.341,22 24.639.844,70
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 853.570,00 1.056.145,00
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0,00 0,00
34.395.397,95 39.389.118,20

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 10.997.197,66 15.232.754,81
III. Jahresüberschuss 2.538.706,29 -3.635.557,15
13.561.503,95 11.622.797,66
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 150.721,00 1.152.717,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.646.218,00 1.372.019,00
1.796.939,00 2.524.736,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.765.469,94 11.033.975,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.164.652,08 (Vj. EUR 5.096.636,89)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 4.600.817,86 (Vj. EUR 5.937.338,29)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.201.932,41 4.848.855,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.201.932,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 642.572,02 423.903,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 642.572,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.588.488,84 5.530.071,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.176.566,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 3.411.921,99
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 47.751,02 125.117,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 47.751,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.397.729,51 1.196.130,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.397.729,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
davon aus Steuern EUR 149.316,92
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 35.429,43
17.643.943,74 23.158.053,58
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.393.011,26 2.083.530,96
34.395.397,95 39.389.118,20

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 63.237.964,61 57.639.904,59
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.075.076,40 858.708,22
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.871.959,38 1.576.788,03
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 121.412,00 (Vj. EUR 233.669,75)
66.185.000,39 60.075.400,84
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 34.262.204,46 33.680.909,58
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 938.308,84 634.864,62
35.200.513,30 34.315.774,20
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.762.302,31 13.448.612,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.461.635,26 2.465.429,10
davon für Altersversorgung EUR 86.646,08 (Vj. EUR 119.662,25)
16.223.937,57 15.914.041,53
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.572.674,72 14.353.027,10
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 116.393,56 (Vj. EUR 284.440,69)
63.197.702,71 66.835.722,20
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.200.577,12 2.252.879,37
8. Erträge aus Beteiligungen 600.000,00 600.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
davon aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 600.000,00 (Vj. EUR 600.000,00)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 231.670,12 123.127,19
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 231.670,12 (Vj. EUR 123.127,19)
davon aus Unternehmen, mit denen ein #BEZUG!
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.695,73 81.844,03
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 11.348,43 (Vj. EUR 0,00)
davon aus Gesellschafter EUR 34.787,70 (Vj. EUR 561,11)
davon aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 12.600,00 (Vj. EUR 81.100,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 638.045,36 394.406,14
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
davon an Gesellschafter EUR 278.627,48 (Vj. EUR 101.419,94)
davon an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 5.136,00 (Vj. EUR 200,00)
253.320,49 410.565,08
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 788.548,91 2.107.440,55
davon Aufwand/Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 419.030,00 (Vj. EUR -1.364.480,00)
13. Ergebnis nach Steuern 2.452.069,26 4.242.315,73
14. Sonstige Steuern 40.436,97 110.161,42
15. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 2.411.632,29 4.352.477,15

Anhang 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, habe ich einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma SKYLOTEC GmbH mit Sitz in Neuwied im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter der Nummer HRB Nr. 11423 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen reduziert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für bewegliche Anlagegüter kommt einheitlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die übrigen Anlagegüter werden gleichfalls linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem fristkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins diskontiert.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Es wurden keine Bewertungseinheiten i.S. von § 254 HGB gebildet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Geschäfts- oder Firmenwert

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus einem im Geschäftsjahr 2022 durchgeführten Asset Deal, bei dem die SKYLOTEC GmbH einen Hersteller von ortsfest installierten Systemen zur Absturzsicherung übernommen hat. Aus dieser Transaktion entstand ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 383, der über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben wird. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer stützt sich auf die Lebenszyklen der übernommenen Produkte.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
% in Tsd. LW in Tsd. LW
Inland
INOBELT GmbH, Ebhausen EUR 100,00 2.671 620
Ausland
SKYLOTEC Australia Pty Ltd., South Penrith, Australien AUD 100,00 2.531 1.049
SKYLOTEC Trading (Beijing) Co. Ltd., Chaoyang District Beijing, China CNY 100,00 4.180 357
SKYLOTEC Nordic AB Löddeköpinge, Schweden SEK 100,00 142.821 8.425

Da die vorstehend genannten Gesellschaften jeweils die Definitionsmerkmale eines verbunden Unternehmens im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB erfüllen, erfolgte der bilanzielle Ausweis zum 31.12.2023 nicht (wie noch in den Vorjahren) unter dem Posten "Beteiligungen", sondern unter der Position "Anteile an verbundenen Unternehmen". Der Vorjahresausweis erfolgte für Vergleichszwecke entsprechend. Damit einhergehend wurden auch die Bilanzposten "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht", "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" eliminiert und die entsprechenden Beträge nunmehr als Ausleihungen an, Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Auch insoweit wurden korrespondierend die jeweiligen Vorjahresausweise für Zwecke der Vergleichbarkeit entsprechend angepasst.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen zwei aus dem Jahr 2020 stammende Darlehen an die ZERNON GmbH, Bonn, eine Holdinggesellschaft der SINETO-Gruppe in Höhe von zusammen TEUR 4.132 (Vj. TEUR 4.307) sowie ein Darlehen an die SKYLOTEC Nordic AB, Löddeköpinge/Schweden in Höhe von TEUR 1.369 (Vj. TEUR 1.732). Die zum Abschlussstichtag des Vorjahres unter dieser Position ausgewiesene Ausleihung an die SKYLOTEC Australia Pty Ltd., South Penrith/Australien aus 2020 besteht zum 31.12.2023 nicht mehr (Vj. TEUR 108).

Die Vorräte beinhalten:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.973 7.582
Unfertige Erzeugnisse 634 746
Fertige Erzeugnisse und Waren 7.268 6.668
Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 2 114
13.877 15.110
31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.164 5.991
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.793 1.052
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 292 1.306
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (30) (1)
6.249 8.349

Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin enthalten sind vor allem Vorauszahlungen für Leasing Sonderzahlungen, Versicherungen, Messekosten, Miete und Pacht, Überführungskosten, Werbung, Beratung, EDV-Kosten sowie Providing- und Lizenzgebühren.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Latente Steueransprüche auf Differenzen
Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften
Miet- und Leasingverpflichtungen 524 622
Rückstellung für Aufbewahrungspflichten 6 7
Rückstellung für Betriebsprüfungskosten 2 3
Rückstellung Personal 12 0
544 632
Latente Steueransprüche auf Verlustvorträge 409 740
Latente Steueransprüche gesamt 953 1.372

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,0% (Vj. 30,0%) zugrunde gelegt.

Eigenkapital

Die Einzahlungen auf das Stammkapital in Höhe von EUR 25.600,00 sind in voller Höhe geleistet.

Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres i.H.v. TEUR 4.352 war gemäß Gesellschafterbeschluss vom 09. Juni 2023 auf neue Rechnung vorgetragen und in den Gewinnvortrag eingestellt worden, der sich wie folgt entwickelte:

Übrige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Überstunden, Prämien, Tantiemen, Abfindungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Skonti, Boni und für ausstehende Rechnungen, Archivierungskosten, für Kosten der Betriebs- und der Jahresabschlussprüfung sowie für die internen und externen Kosten der Jahresabschlusserstellung gebildet. Darüber hinaus waren Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften aus Miet- und Leasingverpflichtungen erforderlich.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten-spiegel im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen i.H.v. TEUR 1.014 (Vj. TEUR 810) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen abzüglich TEUR 378 (Vj. TEUR 270)

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die weiteren Beträge i.H.v. TEUR 54 (Vj. TEUR 9) stammen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von insgesamt TEUR 4.589 (Vj. TEUR 5.530) betreffen mit TEUR 4.627 (Vj. TEUR 5.418) laufende Verrechnungen sowie mit TEUR 0 (Vj. TEUR 114) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen abzüglich TEUR 38 (Vj. TEUR 2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

in TEUR

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesichert /mit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.165 3.511 1.089 S.u.
(Vorjahr) (5.097) (4.093) (1.844)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.202 0 0 n/a
(Vorjahr) (4.849) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 690 0 0 n/a
(Vorjahr) (549) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.177 3.412 0 n/a
(Vorjahr) (1.447) (4.083) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.398 0 0 n/a
(Vorjahr) (1.196) (0) (0)
- davon aus Steuern 149
(Vorjahr) (232)
- davon i.R.d. sozialen Sicherheit 35
(Vorjahr) (41)
9.632 6.923 1.089
(Vorjahr) (13.138) (8.176) (1.844)
Art der Verbindlichkeit Gesamt 31.12.2023 Gesamt 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.765
(Vorjahr) 11.034
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.202
(Vorjahr) 4.849
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 690
(Vorjahr) 549
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.589
(Vorjahr) 5.530
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.398
(Vorjahr) 1.196
- davon aus Steuern
(Vorjahr)
- davon i.R.d. sozialen Sicherheit
(Vorjahr)
17.644
(Vorjahr) 23.158

Für TEUR 3.165 sind Grundschulden seitens Herrn Dr. Kai-Uwe Rinklake, Rengsdorf, bestellt sowie eine Eigenkapitalüberlassungserklärung der SKYLOTEC GmbH erteilt.

Maschinen und maschinelle Anlagen mit Buchwerten in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 2; Anschaffungs- und Herstellungskosten TEUR 735) sind sicherungsübereignet.

Für TEUR 500 ist eine selbstschuldnerische Bürgschaft seitens der SINETO GmbH & Co. KG, Neuwied, sowie eine Ausfallbürgschaft der R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden, in Höhe von TEUR 465 gewährt.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Hierunter sind im Wesentlichen vereinnahmte Investitionszuschüsse für Maschinen erfasst, die entsprechend ihrer Zweckbindungsdauer gleichmäßig bis zum 31.12.2025 ertragswirksam mit TEUR 689 p.a. aufgelöst werden.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen stellt sich wie folgt dar (alle Angaben in TEUR):

2023 2022
TEUR TEUR
Inland 32.368 27.065
Europa (ohne Deutschland) 25.499 23.811
Nordamerika 1.419 2.274
Asien/ Pazifik (einschließl. Australien) 3.307 3.647
Übriges Ausland 645 843
63.238 57.640

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neutrale Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 215 (Vj. TEUR 76), periodenfremde Erträge mit TEUR 336 (Vj. TEUR 141), Erträge aus Schadenserstattungen i.H.v. TEUR 17 (Vj. TEUR 43) und Buchgewinne aus Anlagenverkäufen i.H.v. TEUR 13 (Vj. TEUR 5) enthalten.

Abschreibungen

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. TEUR 44 (Vj. TEUR 1.046) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die neutralen Aufwendungen umfassen Aufwendungen aus Forderungsverlusten i.H.v. TEUR 2 (Vj. TEUR 11), Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten i.H.v. TEUR 0 (Vj. TEUR 165), Buchverluste aus Anlagenverkäufen i.H.v. TEUR 158 (Vj. TEUR 3) sowie periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 286 (Vj. TEUR 130).

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen umfassen Dividenden seitens der INOBELT GmbH, Ebhausen, i.H.v. TEUR 600 (Vj, TEUR 600).

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Diese stammen vorrangig aus Lieferantenrechnungen in Fremdwährung und ergeben sich vorwiegend aus Abweichungen zwischen dem Kurs im Zeitpunkt der Erfassung der Eingangsrechnung und dem Wechselkurs bei Zahlung.

Ergebnisverwendung/Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn i.H.v. EUR 12.673.298,95, bestehend aus Gewinnvortrag i.H.v. EUR 10.261.666,66 und Jahresüberschuss i.H.v. EUR 2.411.632,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

Haftungsverhältnisse

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Haftung aus Gewährleistungsverträgen 2.593 3.173
der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 15.862 16.999
18.455 20.172
davon gesichert durch selbstschuldnerische Bürgschaft TEUR 15.862 (Vj. TEUR 16.999)
davon gesichert durch sonstige Sicherheiten TEUR 2.593 (Vj. TEUR 3.173)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 4.540 (Vj. TEUR 5.486)
davon gegenüber Gesellschaftern TEUR 13.915 (Vj. TEUR 14.686)

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt:

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Gewährleistungsverträgen für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von verbundenen Unternehmen wird, auch unter der Unsicherheit der nicht absehbaren Folgen des Krieges in der Ukraine, aufgrund der positiven Entwicklung der SKYLOTEC Hungary Bt., Gyomaendröd, sowie der SKYLOTEC Nordic AB, Löddeköpinge und aufgrund der finanziellen Unterstützung seitens des Mutterunternehmens für 2024 als gering eingeschätzt.

Zum 31.12.2023 hat die SKYLOTEC GmbH gegenüber dem verbundenen Unternehmen SKYLOTEC Hungary Bt. harte Patronatserklärungen ("Comfort Letter - Sponsorship Declaration (strong)") in einem Gesamtumfang von TEUR 650 erteilt. Das hiermit gesicherte Bankdarlehen der SKYLOTEC Hungary Bt. valutiert zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 650. Weiterhin hatte die SKYLOTEC GmbH für die Verbindlichkeiten aus Kontokorrent und Darlehen der SKYLOTEC Nordic AB eine Bürgschaft für SEK 36.000.000,00 (umgerechnet TEUR 3.244; Darlehensstand per 31.12.2023: TEUR 1.217; Kontokorrentstand per 31.12.2023: TEUR 726) übernommen.

Die SKYLOTEC GmbH hat für die Darlehen der Muttergesellschaft EVOIO GmbH insgesamt für TEUR 17.448 (Vj. TEUR 16.968) Bürgschaftserklärungen inkl. Globalzession und Negativerklärung Warenbestand sowie eine Change-of-Control-Klausel abgegeben. Die Darlehen der EVOIO GmbH valutieren zum Bilanzstichtag i.H.v. TEUR 13.915 (Vj. TEUR 14.686). Das Risiko einer Inanspruchnahme der Bürgschaften der SKYLOTEC GmbH für die Verbindlichkeiten der EVOIO GmbH, Bonn, gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der positiven Entwicklung der EVOIO GmbH und weiterer bestehender Sicherheiten für 2024 als gering eingeschätzt.

Das Risiko einer Inanspruchnahme der Bürgschaft der SKYLOTEC GmbH für die Verbindlichkeiten der SINETO GmbH & Co. KG, Neuwied, gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 1.947 (Vj. TEUR 2.313) wird als gering eingeschätzt, da zusätzlich zu der Bürgschaft Grundschulden auf den Grundstücken der Gesellschaft und ihres Gesellschafters bestehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Aus abgeschlossenen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen zum 31.12.2023 die in der nachstehenden Tabelle ausgewiesenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, aus denen jährliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.529 (Vj. TEUR 2.964) resultieren. Hiervon entfallen TEUR 734 (Vj. TEUR 730) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die sich hieraus ergebenden jährlichen Zahlungsverpflichtungen betragen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Miete Grundstücke und Gebäude 836 1.138
Leasing Maschinen 1.152 1.289
Leasing KFZ 375 305
Beratungs- und Marketingleistungen 83 137
Leasing Betriebsausstattung 83 92
Servicevertrag Workwear 0 3
2.529 2.964

Die Miet- und Pachtverträge haben überwiegend eine unbestimmte Dauer und können jederzeit gekündigt werden bzw. haben eine Laufzeit bis 2026. Die Laufzeit der Leasing-Verträge endet 2024 bis 2030.

Die Gesamtverpflichtungen (rd.) ergeben sich wie folgt (Angaben in TEUR):

Restlaufzeit Gesamt
bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2023
Mieten 836 3.183 792 4.811
Leasing 1.610 3.761 31 5.402
Übrige Leistungen 83 0 0 83
2.529 6.944 823 10.296
davon ggü. verb. Unternehmen (734) (2.936) (734) (4.404)

Das Bestellobligo aus Lieferungen und Leistungen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 5.237 (Vj. TEUR 4.540), davon gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 2.884 (Vj. TEUR 1.036).

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre (§ 285 Nr. 28 HGB):

aus der Aktivierung TEUR
latenter Steuern 953
(Vj. 1.372)

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im gesamten Geschäftsjahr 2023 waren als Geschäftsführer Herr Dr. Kai-Uwe Rinklake, Jurist, Dipl.- Wirtsch.-Ing., Rengsdorf, sowie Herr Alexander Merl, Kaufmann, Rengsdorf, bestellt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird entsprechend den § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9a) HGB verzichtet.

Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung liegen nicht vor.

Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung sowie Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung

Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung bestanden keine. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführung lagen am Bilanzstichtag nicht vor.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 102 104
Angestellte 189 157
291 261
Auszubildende 15 10
Geschäftsführer 2 2
308 273

Darüber hinaus waren in 2023 im Jahresdurchschnitt rd. 8 (Vj. rd. 3) Aushilfen beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die SKYLOTEC GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die SINETO GmbH & Co. KG, Neuwied, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die SKYLOTEC GmbH erstellt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Auf die Angabe der Abschlussprüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die Angabe im Konzernanhang der obersten Muttergesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 aufgenommen worden ist, in den die SKYLOTEC GmbH einbezogen wird.

 

Neuwied, 28. März 2024

Dr. Kai-Uwe Rinklake

Alexander Merl

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SKYLOTEC GmbH, Neuwied

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SKYLOTEC GmbH, Neuwied, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKYLOTEC GmbH, Neuwied, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 12. Juni 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann-Josef Schulze Osthoff, Wirtschaftsprüfer

Tim Bonnecke, Wirtschaftsprüfer

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