Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 778905
Eingetragen
21.7.1874
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Der Vertrieb von Nadeln jedweder Art sowie von Handelswaren für die Näh- und Tuftingindustrie. Des Weiteren der Vertrieb von Maschinen, von zur Nadelherstellung benötigten Spezial-Produktions- und Verpackungsmaschinen, der Erwerb, die Veräußerung, die Vermietung, Verpachtung und Überlassung von Grundstücken und Gebäuden sowie sonstigen Gegenständen des Anlagevermögens an die mit der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft verbundenen Unternehmen und die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen der elektronischen Datenverarbeitung, der Buchhaltung und des Personals für diese. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Peter Fritschi
seit 26.7.2023
Geschäftsführer
Michael Heinrichs
seit 28.4.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse mit beschränkter Haftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse mit beschränkter Haftung
Germany
5.752.200 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ferd. Schmetz GmbH

Albstadt

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ferd. Schmetz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 16. Dezember 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer

ppa. Zhivko Kolev, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22 17
22 17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 711 570
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.981 3.593
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.991 262
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.554 482
8.237 4.907
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 25.060 10.100
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1 1
3. Sonstige Ausleihungen 14 151
25.075 10.252
33.334 15.176
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.667 6.208
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 996 1.202
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 15.130 10.670
4. Geleistete Anzahlungen 51 17
19.844 18.097
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.841 3.377
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 940 1.046
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.569 2.438
11.350 6.861
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks 8.469 10.926
39.663 35.884
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66 142
D. Aktive latente Steuern 1.417 1.606
74.480 52.808

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.752 5.752
II. Kapitalrücklage 14.096 14.096
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -10.055 -8.801
IV. Konzernbilanzgewinn 46.087 35.139
55.880 46.186
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.305 1.860
2. Steuerrückstellungen 8.829 115
3. Sonstige Rückstellungen 1.030 1.206
11.164 3.181
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22 6
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 304 373
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.843 2.115
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.267 947
davon aus Steuern T€ 67 (Vi. T€ 556)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 20 (Vj. T€ 21)
7.436 3.441
74.480 52.808

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
T€ T€ T€
1. Umsatzerlöse 26.845 25.029
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 157 2.815
3. Sonstige betriebliche Erträge 17.120 8.685
davon Erträge aus der Währungsumrechnung T€ 1.550 (Vj. T€ 1.298)
44.122 36.529
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 10.583 10.751
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 395 128
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.205 3.358
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 489 283
davon für Altersversorgung T€ 22 (Vj. T€ 29)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.057 998
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.866 11.063
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung T€ 912 (Vj. T€ 487)
27.595 26.581
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 525 120
davon an verbundene Unternehmen T€ 513 (Vj. T€ 95)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 275 48
davon an verbundene Unternehmen T€ 0 (Vj. T€ 3)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung T€ 24 (Vj. € 23)
250 72
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.826 2.074
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern T€ 189 (Vj. T€ 214)
11. Ergebnis nach Steuern 10.951 7.946
12. Sonstige Steuern 3 19
13. Jahresüberschuss 10.948 7.927
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 35.139 29.212
15. Dividendenausschüttung aus dem Gewinnvortrag 0 2.000
16. Konzernbilanzgewinn 46.087 35.139

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2023

2023 2022
TEUR TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) vor außerordentlichen Posten 10.948 7.927
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.032 911
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen -847 -1.687
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) 5 125
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen 373 -6.290
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -3.063 275
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 4.070 -1.262
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -250 29
Ertragssteueraufwand (+) / -ertrag (-) 5.915 2.074
Ertragsteuerzahlungen (+ / -) -793 -338
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 17.390 1.764
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 315 8.440
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.595 -2.429
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögen 0 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -10 0
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 4.865 3.839
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -19.690 -5.421
Erhaltene Zinsen (+) 525 120
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -16.590 4.549
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 -300
Gezahlte Zinsen (-) -251 -25
Gezahlte Dividenden (-) 0 -2.000
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -251 -2.325
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 549 3.988
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -3.006 -587
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10.926 7.525
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.469 10.926
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 8.469 10.926
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.469 10.926

Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2023

Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag /Verlustvortrag
T€ T€ T€ T€
31.12.2021 5.752 14.096 -7.369 26.177
Umgliederung 3.035
Währungsumrechnung -1.432
Ausschüttung -2.000
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
31.12.2022 5.752 14.096 -8.801 27.212
Umgliederung 7.927
Währungsumrechnung -1.254
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
31.12.2023 5.752 14.096 -10.055 35.139
Konzerneigenkapital
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag Konzernbilanzgewinn/ Konzernbilanzverlust Konzerneigenkapital Summe
T€ T€ T€
31.12.2021 3.035 29.212 41.691
Umgliederung -3.035 0 0
Währungsumrechnung 0 -1.432
Ausschüttung -2.000 -2.000
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 7.927 7.927 7.927
31.12.2022 7.927 35.139 46.186
Umgliederung -7.927 0 0
Währungsumrechnung -1.254
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 10.948 10.948 10.948
31.12.2023 10.948 46.087 55.880

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss der Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt, wurde für das Geschäftsjahr 2023 gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden teilweise "Davon- Vermerke" der Bilanz in den Konzernanhang aufgenommen.

Der Konzernabschluss ist in Tausend Euro (T€) aufgestellt.

Registerinformation

Das Mutterunternehmen ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 778905 eingetragen.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt, sowie vier inländische (Vorjahr vier) und drei ausländische (Vorjahr drei) Tochterunternehmen.

Konsolidierungskreis

Beteiligung
%
Inland
Schmetz Industrienadel-Produktionsgesellschaft mbH, Albstadt 100
Schmetz Innovations Center GmbH, Albstadt 100
Schmetz Nadelproduktion GmbH, Albstadt 100
Schmetz Verwaltungs- und Vertriebs GmbH, Albstadt 100
Ausland
Ferd. Schmetz Needle Corporation, Miami/USA 100
Schmetz India Private Limited, Mumbai/Indien 99
Schmetz Middle East (FZE), Sharjah/VAE 100

Gegenüber dem Vorjahr gab es keine Veränderung der Gesellschaften.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Ferd. Schmetz GmbH einbezogenen Unternehmen wurden unverändert zum Vorjahr nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.

Beim Finanzanlagevermögen wurden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Soweit erforderlich, wurden Bestandsrisiken durch den Ansatz niedrigerer Stichtagspreise, verlustfreien Wertansatz bzw. Gängigkeitsabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,83 % gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 17. März 2016 verwendet.

Feststehende Gehalts- und Tariferhöhungen wurden mit 3,3 % zum 01. Mai 2024 einbezogen. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 3,0 % bzw. 2,0 % berücksichtigt. Für Karrieretrends bzw. Fluktuationsraten wurden 1,25 % bzw. 0,75 % angesetzt.

Bei Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger durch Verpfändung entzogen sind und die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen, wurden die Zeitwerte der Rückkaufswerte der Rückdeckungsversicherungen mit dem Erfüllungsbetrag dieser Pensionsrückstellungen verrechnet. Entsprechend wurde mit den dazugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (historische Kurse), zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen sind innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, werden berücksichtigt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis 2008 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen, verbleibende aktive und passive Unterschiedsbeträge wurden zum Zeitpunkt der jeweiligen Erstkonsolidierung mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Seit 2009 wird die Neubewertungsmethode angewendet. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Die wechselseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gegeneinander aufgerechnet. Sich hierbei ergebende Währungsdifferenzen wurden unter der Position Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst. Ferner wurden konzerninterne Zwischenergebnisse eliminiert. Die auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge entfallenden latenten Steuern wurden berücksichtigt.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Innenumsätze sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet bzw. in die anderen aktivierten Eigenleistungen umgegliedert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Zum Stichtag bestanden keine Ausleihungen gegen die Gesellschafterin.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen wie im Vorjahr zum Stichtag keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die eine längere Restlaufzeit als ein Jahr haben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen weitgehend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände ist bedingt durch die Erhöhung der Forderungen gegenüber den Finanzbehörden.

Latente Steuern

Zur Anpassung der Steuerbelastung aus den Einzelabschlüssen an das Konzernergebnis wurde ein aktiver Steuerabgrenzungsposten aus Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 32,8 % bzw. 1.417 T€ (Vorjahr 1.606 T€) angesetzt. Die Aktivierung von latenten Steuern aus Bewertungsdifferenzen im Anlagevermögen und Vorräten zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß §§ 274, 306 HGB.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage entsprechen den - bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen - Bilanzposten.

Im Konzernbilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 35.139 T€ enthalten.

Hinsichtlich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals verweisen wir auf den Konzern- Eigenkapitalspiegel.

Pensionsrückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen wurde um den Zeitwert des Planvermögens in Höhe von 284 T€ (Vorjahr 221 T€) gekürzt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs entspricht dem sog. Geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Es bestehen saldierte Aufwendungen und Erträge aus Pensionsverpflichtungen und Planvermögen in Höhe von 5 T€ (Vorjahr 4 T€), davon 6 T€ Aufwendungen und 11 T€ Erträge.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 9 T€ (Vorjahr 40 T€).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen sonstige Personalrückstellungen sowie andere Rückstellungen. Des weiteren sind Rückstellungen für Gewährleistung und Kulanz, für Rechts- und Beratungskosten sowie Urlaubsrückstellungen enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Bilanzausweis davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2023 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22 22 0 0
(Vorjahr) (6) (6) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 304 304 0 0
(Vorjahr) (373) (373) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen 5.843 5.843 0 0
(Vorjahr) (2.115) (2.115) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.267 1.267 0 0
(Vorjahr) (947) (903) (44) (0)
7.436 7.436 0 0
(3.441) (3.397) (44) (0)

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

- Europäische Union 29,5 % (Vorjahr 26,8 %)
- Sonstiges Ausland 70,5 % (Vorjahr 73,2 %)

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere die Veräußerung eines immateriellen Vermögensgegenstandes in Höhe von 12.400 T€.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten neben Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag sowie Gewerbeertragsteuer auch einen Aufwand aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von 189 T€.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft schlägt vor, den Bilanzgewinn der Ferd. Schmetz GmbH in Höhe von 5.000 T€ an die Gesellschafterin auszuschütten und in Höhe von 9.584 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine bedeutsamen angabepflichtigen Haftungsverhältnisse des Konzerns.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 2023 429 Mitarbeiter (Vorjahr 428 Mitarbeiter) beschäftigt.

Angaben zur Mindestbesteuerung

Das sog. Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist am Tag nach der Veröffentlichung, d.h. am 28. Dezember 2023, in Kraft getreten. Kernstück des Gesetzes ist das sog. Mindeststeuergesetz. Flankiert wird dieses durch Anpassungen an anderen Gesetzen, u.a. auch am Handelsgesetzbuch (HGB) und am Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB). Die Änderungen am HGB sehen bis auf Weiteres eine Ausnahme von der Bilanzierung latenter Steuern im handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschluss für Sachverhalte, die aus in- oder ausländischen Mindeststeuergesetzen resultieren, vor (§§ 274 Abs. 3, 306 Satz 5 HGB). § 285 Nr. 30a HGB verlangt die Angabe des tatsächlichen Steueraufwands oder -ertrags, der sich aus einem entsprechenden Mindeststeuergesetz für das Geschäftsjahr ergibt. Sofern ein solches Gesetz noch nicht in Kraft getreten ist, sind stattdessen die erwarteten Auswirkungen eines solchen Mindeststeuergesetzes auf die Gesellschaft zu erläutern. Für den Konzernabschluss wird in § 314 Abs. 1 Nr. 22a HGB entsprechendes verlangt.

Auf den laufenden Steueraufwand des Ferd. Schmetz Konzerns hat die Mindestbesteuerung für 2023 keine Auswirkung, da das Gesetz auf das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 keine Anwendung findet.

Darüber hinaus sieht das Gesetz über die Mindestbesteuerung unter anderem einen substanzbasierten Freibetrag sowie Safe-Harbour-Regelungen vor, deren Voraussetzungen für Folgezeiträume relevant sein können.

Insgesamt werden die erwarteten Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes auf den Groz-Beckert KG als nicht wesentlich für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns eingeschätzt.

Geschäftsführung der Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

 

Herr Dirk Schulz, Leiter Finanzen der GB KG, Albstadt

 

Herr Eugen Frank Alexander Achim Koch, Dipl.-Ing., Schömberg (bis 3. Juli 2023)

 

Herr Ralf Peter Fritschi (ab 26. Juli 2023)

Unter Inanspruchnahme von § 314 Abs. 3 S. 2 HGB wird in analoger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns in Höhe von 59 T€ (Vorjahr 52 T€) bezieht sich nur auf gesetzliche Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Groz- Beckert KG, Albstadt, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird für den größten Kreis der Unternehmen aufgestellt. Ferd. Schmetz GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis auf.

Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres

Es traten nach Ende des Geschäftsjahres 2023 bis zur Erstellung dieses Konzernanhangs keine Vorgänge ein, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns darstellen. Darüber hinaus wird auf den Konzernlagebericht verwiesen.

 

Albstadt, den 16. Dezember 2024

Ferd. Schmetz GmbH

Ralf Peter Fritschi

Dirk Schulz

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Währungsänderung Zugänge
T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34 0 10
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.989 O 0
2.023 0 10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 946 350 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.838 55 807
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.103 88 185
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 482 -63 1.603
10.369 430 2.595
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.100 0 19.690
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 151 -2 0
10.252 -2 19.690
22.644 428 22.295
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 20 64
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 1.989
0 20 2.053
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 1.296
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.365 206 6.541
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19 242 2.599
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 -468 1.554
1.384 -20 11.990
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.730 0 25.060
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 1
3. Sonstige Ausleihungen 135 0 14
4.865 0 25.075
6.249 0 39.118
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Währungsänderung Zugänge
T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17 0 7
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.989 0 0
2.006 0 7
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 376 164 45
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.245 -2.576 646
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.841 392 334
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
5.462 -2.020 1.025
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 0 O 0
0 0 0
7.468 -2.020 1.032
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 18 42
2. Geschäfts- oder Firmenwert O 0 1.989
0 18 2.031
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 585
2. Technische Anlagen und Maschinen 678 1.923 2.560
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18 -1.941 608
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
696 -18 3.753
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 0
0 0 0
696 0 5.784
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22 17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
22 17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 711 570
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.981 3.593
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.991 262
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.554 482
8.237 4.907
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 25.060 10.100
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1 1
3. Sonstige Ausleihungen 14 151
25.075 10.252
33.334 15.176

Konzernlagebericht für 2023

Schmetz ist ein Traditionsunternehmen für die Herstellung hochwertiger Nadeln für Industrie- und Haushaltsnähmaschinen. Die Schmetz-Gruppe ist in den wichtigsten Näh- und Textilverarbeitungszentren, bei Qualitätsmanagern und Produzenten bis hin zu Ateliers und Hobbynähern als Garant für beste Näh- und Verarbeitungsergebnisse etabliert. Die weltweite Präsenz des Unternehmens wird durch externe Vertriebspartner und ein Händlernetzwerk auf allen Kontinenten gewährleistet. Darüber hinaus wurde im Jahr 2023 damit begonnen, die Groz-Beckert Vertriebswege zu nutzen.

Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts der starken Inflation und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, die wirtschaftliche Expansion blieb dennoch moderat. Im Berichtsjahr wurde eine Zuwachsrate der Weltproduktion von 3,0 % erreicht. Dies liegt zwar unter dem Vorjahreswachstum von 3,3 %, das erreichte Wachstum ist jedoch deutlich höher, als zu Jahresbeginn mit 2,5 % prognostiziert wurde. Da die Industrieproduktion und der Welthandel auch nach dem Jahreswechsel ohne Schwung blieben und keine Anzeichen für eine Belebung erkennbar sind, dürfte der Zuwachs im Jahr 2024 laut dem Institut für Weltwirtschaft (Kiel) mit 2,8 % nochmals etwas schwächer ausfallen.

Im Verlauf des Jahres 2023 sind die Störfaktoren des Vorjahres weitgehend geschwunden: Die Rohstoffpreise und insbesondere die Preise für Energie sind nach und nach gesunken und in der Folge hat sich die Inflation verringert. Die Reallöhne stiegen dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen inzwischen wieder und Lieferengpässe behindern die wirtschaftliche Aktivität nicht mehr ungewöhnlich stark. Gleichzeitig blieb jedoch die Unsicherheit für Unternehmen und Konsumenten hoch. Sie ist unter anderem geopolitischer Natur und in anhaltenden oder neuen militärischen Auseinandersetzungen oder wirtschaftlichen Konflikten begründet und dämpfte die Neigung zu Investitionen und Konsum.

Zwischen den fortgeschrittenen Volkswirtschaften waren die Unterschiede in der Produktionsentwicklung beträchtlich. Besonders robust zeigte sich die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten, wo sich die Produktion trotz Zinsanstiegs - gestützt durch die Finanzpolitik - um 2,5 % (Vorjahr 1,9 %) erhöhte. Nach einer kräftigen Erholung im Gefolge der Pandemie befindet sich die Wirtschaft im Euroraum derzeit in der Flaute: mit einer Steigerung von 0,5 % wurde kaum mehr als eine Stagnation erreicht. Auch in Deutschland hat sich die Wirtschaftsleistung im Wesentlichen seitwärts bewegt. Die konjunkturelle Schwäche war vor allem dem rückläufigen Konsum und einem sehr schwachen Auslandsgeschäft geschuldet. Auch die Bauaktivität zeigte sich in der Tendenz weiter abwärtsgerichtet. Nachdem im Vorjahr noch ein Zuwachs von 1,9 % erzielt wurde, verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,1 %.

Geschäftsverlauf

Als wesentliche und steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis gesehen. Das Geschäftsjahr 2023 war erneut ein Jahr voller Herausforderungen. Wirtschaftliche Turbulenzen und zunehmende geopolitische Konflikte erschwerten eine positive Entwicklung. Dennoch wurde aufgrund einer stabilen Auftragslage ein Konzernumsatz in Höhe von 27 Mio. € erzielt, womit der Vorjahreswert um 2 Mio. € überschritten wurde. Der damit erzielte Umsatzzuwachs von 7 % resultiert aus dem Bereich Haushaltsnadeln, in dem sich nach einem extrem schwachen Vorjahr die Nachfrage wieder gesteigert und stabilisiert hat. Der Umsatzplan dagegen wurde in Summe nicht ganz erreicht. Das Konzernergebnis erfüllt mit 11 Mio. € die Erwartungen, was vor allem durch die Veräußerung eines immateriellen Vermögensgegenstandes bedingt ist.

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend.

Ertragslage

Der Schmetz Konzern erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Gewinn, der das Vorjahr übersteigt. Das positive Ergebnis ist in erster Linie beeinflusst von der Veräußerung eines immateriellen Vermögensgegenstandes. Das um diesen Sondereffekt bereinigte Ergebnis liegt geringfügig über dem bereinigten Ergebnis des Vorjahres.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 22 Mio. € auf 74 Mio. € angestiegen, was größtenteils auf den Anstieg des Anlagevermögens um 18 Mio. € zurückzuführen ist. Von dieser Erhöhung entfallen 15 Mio. € auf Ausleihungen gegenüber der Groz-Beckert KG und 3 Mio. € auf Sachanlagen.

Das Vorratsvermögen zeigt einen leichten Anstieg um 2 Mio. €.

Während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten leicht erhöht haben, liegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen etwa auf Vorjahresniveau. Die sonstigen Vermögensgegenstände übersteigen den Vorjahreswert um 4 Mio. €.

Die flüssigen Mittel haben sich im Berichtsjahr um 2 Mio. € verringert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 17 Mio. €, während der Cashflow aus der Investitionstätigkeit gegenläufig -17 Mio. € ausweist, was insbesondere durch die getätigten Investitionen in das Finanzanlagevermögen bedingt ist.

Der Anstieg des Eigenkapitals um 10 Mio. € basiert insbesondere auf dem Zugang des Jahresüberschusses. Gleichzeitig wurde das Eigenkapital jedoch durch ungünstige Kursentwicklungen beeinflusst.

Die Rückstellungen für Pensionen verringerten sich um 1 Mio. €, die Steuerrückstellungen haben sich um 9 Mio. € erhöht. Die sonstigen Rückstellungen unterschreiten das Vorjahr geringfügig.

Die Verbindlichkeiten liegen in Summe um 4 Mio. € über dem Vergleichswert. Dies ist in erster Linie auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Zusammenfassend zeigt die Gesellschaft eine gute Vermögens-, Finanz und Ertragslage.

Investitionen

Im Jahr 2023 wurden 3 Mio. € in das Sachanlagevermögen investiert, was deutlich über den Abschreibungen des Geschäftsjahres liegt. Dabei lag der Schwerpunkt auf den Zugängen zu den technischen Anlagen und Maschinen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 2023 429 Mitarbeiter (Vorjahr 428 Mitarbeiter) beschäftigt.

Chancen- und Risikobericht

Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist eine wichtige Konsumgüterbranche, die stark von der Globalisierung der Märkte geprägt ist. Die Präsenz der Schmetz-Gruppe mit eigenen Tochtergesellschaften und einem leistungsfähigen Händlernetz, insbesondere in den wachsenden Märkten Asiens und Südamerikas, bilden die Grundlage für die Sicherung der bereits etablierten Marktposition.

Die weitere strategische Ausrichtung basiert auf einer Optimierung der Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsstrukturen im Verbund der Groz-Beckert Gruppe.

Für die frühzeitige Erkennung von Produktionsrisiken werden verschiedene Risikofelder in einer Risikodatenbank erfasst. Für eine frühzeitige Erkennung von Chancen und Risiken von seitens des Vertriebs erfolgt eine regelmäßige Absatz- und Umsatzplanung.

Die Beurteilung der wirtschaftlichen Risiken, denen sich die Schmetz-Gruppe gegenübersieht, hängt im Wesentlichen von den gesamtkonjunkturellen Gegebenheiten ab. Eine mögliche Eintrübung der konjunkturellen Entwicklung kann zu einer zurückgehenden Nachfrage nach Konsum- und Nähprodukten führen.

Die Schmetz-Gruppe reagiert auf solche Entwicklungen durch stetige Marktbeobachtungen und -analysen. Der enge Austausch mit dem Management der Tochtergesellschaften vor Ort sowie den Partnern der Gruppe ermöglicht es dabei, auf Marktgegebenheiten zu reagieren und gegebenenfalls Produktionskapazitäten den aktuellen Entwicklungen anpassen zu können.

Für die Schmetz-Gruppe als international agierendes Unternehmen ist eine dauerhaft erfolgreiche Entwicklung untrennbar mit dem Image der Marke verbunden. So wird auf den Schutz der Markenidentität ein besonderes Augenmerk gerichtet. Dies geschieht vor allem durch die Verteidigung und den Erhalt von Schutzrechten in den verschiedensten Regionen.

Eine mittelfristige Steuerung erfolgt über die Umsatzplanung. Zur Erkennung finanzieller Risiken werden monatlich Abschlüsse von allen Gesellschaften erstellt, konsolidiert und den Planvorgaben gegenübergestellt. Abweichungen werden analysiert und gegebenenfalls werden Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Vorräte und Forderungen stellen einen zentralen Bestandteil für die Liquiditätslage dar. Durch die monatliche Berichterstattung der finanziellen Daten wird eine entsprechende Frühwarnfunktion wahrgenommen. Einem Liquiditätsrisiko wird durch einen entsprechenden Bestand finanzieller Mittel Rechnung getragen.

Die Berücksichtigung von Erdbebenszenarien hat für den Produktionsstandort in Indien praktische Relevanz. Diese Risiken sind weitestgehend über Versicherungen abgedeckt.

Gegebenenfalls erfolgen Anpassungen und Aktualisierungen der Versicherungsverträge an unternehmerische Veränderungen. Hierfür ist ein eigenes Ressort Versicherungen zuständig, welches sämtliche Verträge im Direktgeschäft mit den Versicherern führt.

Anfang Dezember 2022 hat der Mutter-Konzern Groz-Beckert einen Verhaltenskodex als Teil des neu implementierten, weltweiten Compliance Management Systems veröffentlicht. Der Verhaltenskodex gilt für jeden bei Groz-Beckert, weltweit auf allen Ebenen der Organisation, wodurch er auch für die Schmetz-Gruppe Gültigkeit hat. Der Verhaltenskodex ist eine verbindliche Richtlinie, die als öffentliches Dokument zur Verfügung steht. Er gibt allen Beschäftigten Vorgaben im täglichen, professionellen Handeln als Mitarbeiter, Führungskraft und Kollege und dient als Kompass im Umgang mit Kunden, Lieferanten und Partnern. Ebenso wird von den Geschäftspartnern erwartet, dass sie den Prinzipien des Verhaltenskodex von Groz-Beckert folgen. Bestandteil des Compliance Management Systems ist zudem ein Hinweisgebersystem, über das auch Verstöße gegen den Verhaltenskodex gemeldet werden können.

Zu den allgemeinen weltwirtschaftlichen Risiken zählt nach wie vor der anhaltende Krieg Russlands gegen die Ukraine: Es ist unsicher, wie lange der Konflikt noch andauern und ob er eskalieren wird. Eine weitere Ausbreitung hätte unweigerlich Konsequenzen auf die weltwirtschaftliche Entwicklung. Der im Oktober 2023 aufgeflammte Nahost-Konflikt hatte bislang zwar noch keine spürbaren Folgen für die Ölmärkte. Sollten jedoch weitere Staaten im Nahen Osten in die Auseinandersetzung hineingezogen werden, könnte dies spürbare Folgen nach sich ziehen. Entsprechende Chancen würden aus einer Beendigung der geopolitischen Konflikte erwachsen.

Weitere Chancen auf Konjunkturbelebung und damit auf eine positive Geschäftsentwicklung der Schmetz-Gruppe bieten unter anderem ein weiterer Rückgang der Inflation sowie eine Lockerung der Geldpolitik durch Zinssenkungen. Darüber hinaus könnte eine Abnahme der Unsicherheit über wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Konsumenten zu einem verbesserten Investitionsklima führen. Ein Wiederaufleben der wirtschaftlichen Dynamik in China könnte ein Impuls für das Anziehen der Weltkonjunktur und damit eine Verbesserung des außenwirtschaftlichen Umfeldes nach sich ziehen. Nach wie vor enthält die Entwicklung der für die Schmetz-Gruppe relevanten Währungen Chancen für den Konzernumsatz und damit auch für das Ergebnis.

Prognosebericht

Im Ausblick auf das Jahr 2024 rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft damit, dass der Aufschwung der Weltwirtschaft weiter auf sich warten lässt. Da sich eine konjunkturelle Belebung aus jetziger Sicht noch nicht abzeichnet, wird sich das weltweite Wachstum mit einem prognostizierten Zuwachs von 2,8 % zum dritten Mal in Folge abschwächen.

Die Risiken für die Prognose sind finanzieller und politischer Natur. Zwar bilden Energieversorgung und Energiepreise nach wie vor ein Risiko, jedoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Märkte bei freier Preisbildung in der Lage sind, Anpassungsreaktionen auszulösen, welche die gesamtwirtschaftlichen Folgen stark mindern. Der jüngste Konflikt im Nahen Osten hat die geopolitischen Risiken zusätzlich zum russischen Krieg gegen die Ukraine erhöht und stellt eine neue Gefahr dar. In beiden Fällen könnte eine Eskalation zu erheblichen Auswirkungen auf die globale Wirtschaftstätigkeit führen.

Für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass es im ersten Halbjahr zu keinen wesentlichen Änderungen der Nachfrage kommen wird. Ferner wird mit einem weiteren Rückgang der Inflation und entsprechender Anpassung der Geldpolitik gerechnet. Im Hinblick auf die Energieversorgung und Rohstoffpreise erscheinen Aufwärts- und Abwärtsrisiken aktuell ausgeglichen. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass sich der Krieg in der Ukraine sowie der Nahost-Konflikt nicht weiter ausweiten. Vor diesem Hintergrund und unter der Prämisse, dass die Nachfrage nicht weiter nachlässt, erwartet die Schmetz- Gruppe ein moderates Umsatzwachstum. In Bezug auf das Ergebnis wird im Vergleich zu 2023 durch das zu erwartende Ausbleiben von nennenswerten Sondereffekten mit einer Abschwächung gerechnet.

 

Albstadt, den 16. Dezember 2024

Ralf Peter Fritschi

Dirk Schulz

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