FCT Fine Ceramics Technologies GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Kirchner seit 2.3.2022 | Prokura |
Frank Dr. Kampmann seit 2.8.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 89.90% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FCT Systeme GmbHFrankenblickJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FCT SYSTEME GMBH, FRANKENBLICKI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die FCT Systeme GmbH ist als Hersteller von Sinteranlagen, Heißpressen und Spark-Plasma-Sinteranlagen zur Herstellung moderner Hochleistungswerkstoffe, insbesondere nicht-oxidischer technischer Keramik, tätig. Von großer Bedeutung ist unsere Spezialisierung auf kundenspezifische Sonderanlagen, bei denen wir weltweit ein Alleinstellungsmerkmal haben. Hauptabnehmer sind weltweit Kunden aus der Pulvermetallurgie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektrotechnik sowie dem Bereich Armors. Die Gesellschaft übt alle Tätigkeiten an Ihrem Firmensitz in Frankenblick aus. 2. Forschung und Entwicklung FCT Systeme GmbH investiert umfassend in Forschung und Entwicklung. Der konsequenten Verbesserung bewährter Konzepte wird dabei ebenso viel Gewicht beigemessen wie der Entwicklung neuer Anlagetypen insbesondere unter dem Gesichtspunkt Effizienzsteigerung. Anstoß für den permanenten Verbesserungsprozess sind einerseits spezielle Kundenwünsche und andererseits unser stetiges Bestreben zur Verbesserung der vorhandenen sowie die Entwicklung neuer Technologien. In enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie Produzenten und Anwendern von Hochleistungskeramik und Pulvermetallurgie hat FCT Systeme GmbH schon zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo Institut, VDMA 2. Geschäftsverlauf und Lage Die FCT Systeme GmbH konnte den Stabilisierungskurs im Jahr 2023 weiter fortsetzen. Rohergebnis und Betriebsleistung (ohne Berücksichtigung von Sonderthemen aus dem Vorjahr) entwickelten sich nahezu konstant wobei das Ergebnis auf 903 TEUR angestiegen ist. Pandemiebedingte Störungen und Materialengpässe nahmen im Laufe des Jahres 2023 sukzessive ab. Unsere Ziele konnten erreicht bzw. übertroffen werden. Dies gilt für Umsatz, Rohergebnis, EBIT und das Jahresergebnis. a) Ertragslage Das Rohergebnis ist auf TEUR 7.049 (Vj.: TEUR 7.903) gesunken. Die Personalaufwendungen haben sich zum Vorjahr leicht erhöht. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR./. 73 auf TEUR./. 32 verbessert. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresergebnis von TEUR + 903 (Vj.: TEUR + 586) abgeschlossen. Die Ertragslage unserer Gesellschaft hat sich weiter stabilisiert. Der Auftragseingang lag bei TEUR 21.989, und damit TEUR 4.137 (23,17 %) über der Planung von TEUR 17.852. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als gut zu bewerten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 1.204. Mit den vorhandenen liquiden Mitteln konnten die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Durch die Zahlungsmittelzuflüsse aus den erhaltenen Anzahlungen konnte die Vorfinanzierung der langfristigen Auftragsfertigung erfolgen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 2,02 % auf EUR 10.466 Mio. gesunken. Unsere Eigenkapitalquote ist gestiegen auf 60,13 % (Vj.: 51,9 %). Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 97 verringert. Dabei stehen den Investitionen in immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 11 und Sachanlagen in Höhe von T€ 430 sowie Abschreibungen in Höhe von T€ 301 gegenüber. Der Barmittelbestand hat sich auf T€ 1.102 erhöht. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, kaum beansprucht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Mietkaufverträgen wurden planmäßig getilgt. In den Rückstellungen sind Rückstellungen für Pensionen enthalten. 3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Wir beschäftigten im Jahr 2023 durchschnittlich 55 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 53). Um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken, bilden wir seit Jahren mit großem Engagement Fachkräfte als Mechatroniker aus, wobei es zunehmend schwieriger wird geeignete Bewerber zu finden. 4. Gesamtaussage Nachdem die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Jahr 2023 immer weniger Einfluss auf unseren Geschäftsverlauf genommen haben, entwickelte sich das Jahr deutlich positiv. Die Auftragseingänge haben sich wesentlich verbessert. Der Auftragsbestand hat sich zum Jahresende auf TEUR 22.075 erhöht. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung zeigt sich im Vorjahresvergleich deutlich verbessert. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Zweigniederlassungen. IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht aufgetreten. V. Prognosebericht 2024 Dank des hohen Auftragsbestandes sind die Aussichten für 2024 sehr positiv. Nichtsdestotrotz ist die schwächelnde Konjunktur, wenn auch nicht so stark, in unserem Unternehmen angekommen, was sich insbesondere bei den Anfrageaktivitäten und Auftragseingängen bemerkbar macht. Um die positive Entwicklung der Gesellschaft zu unterstützen, wird weiterhin der Fokus auf die Entwicklung innovativer Produkte gelegt, um auf der Höhe des technologischen Fortschritts zu bleiben. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die Erfahrung der Belegschaft und ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein in der Zusammenarbeit mit den Auftraggebern. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Für 2024 ist eine Gesamtleistung von EUR 18 Mio. budgetiert. Sowohl Rohertrag als auch das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen sowie das Jahresergebnis werden deutlich positiv sein. Aufgrund erheblicher gesamtwirtschaftlicher Risiken und geopolitischen Krisen sind negative Auswirkungen auf die geplante Entwicklung der Gesellschaft nicht auszuschließen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. VI. Chancen- und Risikobericht Die Optimierung vorhandener Technik und die Weiterentwicklung auf der Basis kundenindividueller Wünsche (weltweit) bestimmt deutlich die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Währungsrisiken versuchen wir soweit möglich zu vermeiden, indem wir primär in EUR fakturieren bzw. einkaufen. Bonitätsrisiken von (Neu-)Kunden prüfen wir durch Bonitätsbeurteilungen vorab und sichern diese ggfs. über entsprechende Zahlungsbedingungen bzw. Zahlungssicherheiten. Generell verfolgt die Unternehmensführung eine konservative Risikopolitik und ein daran ausgerichtetes Management aller Risiken im Unternehmen. Das anhaltend unsichere politische und wirtschaftliche Umfeld sowie die gestiegenen Finanzierungskosten beeinflussen das Investitionsverhalten unserer Kunden sowie die Nachfrage nach unseren Produkten. Die chinesische Geschäftspolitik macht es zunehmend schwieriger unsere Produkte dort zu vermarkten. Der technologische Vorsprung durch Innovationen sowie Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein sind dabei nach wie vor Garant für unseren nationalen und internationalen Erfolg. Ziel der Geschäftsführung ist, dass sich die Gesellschaft möglichst stabil und nachhaltig positiv, trotz eines nach wie vor fragilen Markt-Umfelds entwickeln kann. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, dem inflationären Preisniveau sowie der schwächelnden Weltwirtschaft. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir kurz- und mittelfristig operativ keine Risiken, die unsere Entwicklung wesentlich beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Frankenblick, 16.09.2024 FCT Systeme GmbH gez. Dr. Frank Kampmann BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FCT SYSTEME GMBH, FRANKENBLICKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FCT SYSTEME GMBH, FRANKENBLICKI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die FCT Systeme GmbH hat ihren Sitz in Frankenblick. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HRB 304054 engetragen. Der Jahresabschluss der FCT Systeme GmbH, Frankenblick, wurde aufgrund der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften, insbesondere die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses (§ 274 a, 276 und 288 HGB) wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz wurde gem. § 266 HGB vorgenommen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Der Bestandsnachweis für das Anlagevermögen erfolgte durch eine Anlagenbuchhaltung, aus der neben Anschaffungsdatum und den Anschaffungskosten auch die Abschreibungen und die jeweiligen Restbuchwerte sowie die Zu- und Abgänge ersichtlich sind. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den ursprünglichen Anschaffungs-, Herstellungs-, oder Entwicklungskosten angesetzt und soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurden unter Anlehnung an die Vorschriften des § 6 Abs. 2 a EStG zu einem Sammelposten zusammengefasst. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Das Vorratsvermögen ist zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen worden. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die in Ausführung befindlichen Aufträge wurden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Herstellungskosten sind aus den Einzelkosten der Betriebsbuchhaltung entwickelt. Fertigungs- und Materialgemeinkosten wurden zugeschlagen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht eingerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Monatskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG, Berlin, nach BilMoG unter Anwendung der Heubeckschen Richttafeln von 2018G bewertet. Die übrigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - mit Ausnahme der Pensionsrückstellung und der Garantierückstellung - nicht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. In den immateriellen Vermögensgegenständen sind selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 142 enthalten. Die erhaltenen Anzahlungen werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen umfassen insgesamt TEUR 4.613 und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode (PUC-Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt TEUR 144. Diese setzen sich zusammen aus dem Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) zwischen dem 10-Jahresdurchschnittssatz und dem 7-Jahresdruchschnitt (TEUR 2) und der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (TEUR 142; § 268 Abs. 8 HGB). Aufgrund der bestehenden Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 383.871,00 (Rückdeckungsvermögen), die mit den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 424.538,00 verrechnet wurden, ergibt sich zum Bilanzstichtag eine verbleibende Pensionsrückstellung (beizulegender Wert) in Höhe von EUR 40.667,00 entsprechend § 285 Nr. 25 HGB. Die bestehende Rückdeckungsversicherung wurden an die begünstigte Person verpfändet, so dass diese dem Zugriff der Gläubiger entzogen ist. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich, Gewährleistungen und Nachlaufkosten Anlagen. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten teilt sich in folgende Restlaufzeiten auf:
In den Verbindlichkeiten sind enthalten: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 802.777,80 (Vorjahr: EUR 991.666,68); davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 188.888,88 (Vorjahr: 188.888,88); davon mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahre EUR 480.555,52 (Vorjahr: EUR 580.555,52); davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren EUR 133.333,40 (Vorjahr: EUR 222.222,28). Sicherheiten bestehen in Form von Grundschulden und Sicherungsübereignungen des jeweiligen Anlagevermögens in Höhe von EUR 225.000. Verbindlichkeiten aus Mietkaufgesellschaften in Höhe von EUR 92.880,41 (Vorjahr: EUR 228.486,74); davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 92.880,41 (Vorjahr: 135.606,33). Sicherheiten bestehen in Form von Sicherungsübereignungen des jeweiligen Anlagevermögens in Höhe von EUR 92.880,41. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 154.448,28 (Vorjahr: EUR 0,00), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 154.448,28 (Vorjahr: EUR 0,00). IV. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, bestehen für die Jahre 2024 bis 2026 in Höhe von TEUR 50 und betreffen Miet- und Leasingverträge. Organe Die laufenden Geschäfte wurden im Berichtsjahr von Herrn Dr. Frank Kampmann, Karlstadt, Geschäftsführer getätigt. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 15 (Vorjahr: 14) gewerbliche Arbeitnehmer und 29 (Vorjahr: 30) Angestellte, sowie 11 (Vorjahr: 9) Aushilfen und Teilzeitbeschäftigte beschäftigt, also insgesamt 55 (Vorjahr: 53) Mitarbeiter. Angabe gem. § 285 Nr. 30a HGB Aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes sind keine Auswirkungen auf die Gesellschaft zu erwarten.
Frankenblick, den 16. September 2024 gez. Dr. Frank Kampmann, Geschäftsführer Der vorstehende Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 26.11.2024 festgestellt und genehmigt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erolgt in verkürzter Form gemäß § 327 HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FCT Systeme GmbH, Frankenblick Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FCT Systeme GmbH, Frankenblick, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FCT Systeme GmbH, Frankenblick, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, 25. September 2024 ecoplan
Wirtschaftsberatung GmbH
Dipl.-Kfm. Michael Härer, Wirtschaftsprüfer |
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