Global Logistics Support GmbH
Ressener Weg 1, 03229 Altdöbern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Speith seit 16.6.2010 | Geschäftsführer |
Ralf Miethke seit 27.10.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Global Logistics Support GmbHAltdöbernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Global Logistics Support GmbH ist die Erbringung von Logistikdienstleistungen und die weltweite Materialversorgung für militärische und zivile Fahrzeugsysteme. In den Bereichen Wehrtechnik, Marine und dem Schienenverkehr liegen die wesentlichen Aufgaben in der Ersatzteileversorgung, der Wartung von Mobilitätssystemen und in der konstanten Absicherung und Bereitstellung der Mobilität. Zahlreiche Verteidigungskräfte der NATO, assoziierte Staaten, lokale Instandsetzungsunternehmen sowie die NATO Maintenance and Supply Agency (NAMSA) zählen zu den Kunden der Global Logistics Support GmbH. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche Rüstungsexport wird durch das Grundgesetz (GG), das Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen (KrWaffKontrG) und das Außenwirtschaftsgesetz (AWG) i. V. m. der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) geregelt. Nach dem AWG und der AWV ist die Ausfuhr aller Rüstungsgüter genehmigungspflichtig. Die Bundesregierung entscheidet über die Erteilung von Exportgenehmigungen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Beachtung des Gemeinsamen Standpunkts der EU und der politischen Grundsätze. Die Prüfung des Endverbleibs vor Erteilung der Ausfuhrgenehmigung entspricht dem in Europa üblichen System. Es ist als wirksames Kontrollsystem anerkannt und genießt weltweit hohes Ansehen. Durch die ex-ante-Prüfung wird von vornherein sichergestellt, dass Rüstungsgüter nicht an Empfänger geliefert werden, bei denen die Gefahr besteht, dass die Güter umgeleitet werden. Wenn Zweifel am gesicherten Endverbleib beim Empfänger bestehen, werden Ausfuhranträge abgelehnt. Auch in 2023/2024 hält die Bundesregierung grundsätzlich an einer eher restriktiven Exportpolitik für die deutsche Wehrtechnik fest, sofern es sich nicht um Mitgliedsländer der NATO handelt. Einzige Ausnahme hierzu stellt die Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland dar. Hier genehmigt die Regierung die Lieferung von militärischen Gütern in die Ukraine. Es gab eine Vielzahl von Projekten im In- und Ausland, die akquisitorisch bearbeitet wurden. Dazu gehörten viele Anfragen der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH und dem Beschaffungsamt der Bundeswehr, dem BAAIN Bw. Eine Reihe der Projekte konnte gewonnen werden. Hinzu kamen weitere Projekte im Ausland, hauptsächlich in Europa. Neben dem Ersatzteilgeschäft konnten weiterhin Aufträge im Bereich der Instandsetzung und Überholung von Baugruppen gewonnen werden. Dies gilt sowohl im Inland als auch im Ausland. II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Ertragslage Die Gesellschaft konnte in 2023 ein Jahresergebnis von 3.923.425,68 € erzielen. Die Gesamtleistung betrug im Berichtszeitraum 56,04 Mio.€ und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 42,80 % gestiegen. Der Rohertrag stieg um 68,03 %, da die Umsatzsteigerungen zwar mit absolut gestiegenen Einstandspreise und gestiegenen Fremdleistungen einhergingen, die erzielten Aufschläge jedoch stark stiegen. Die Betriebskosten veränderten sich wie folgt:
Die Umsätze veränderten sich wie folgt:
Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr um 3.734.833,17 T€ oder um 209,39 % gestiegen. Durch die erhebliche Umsatzsteigerung in fast allen Umsatzbereichen konnte ein Umsatzzuwachs in Höhe von 42,80% erzielt werden. Die Kosten der Warenbeschaffung sind im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutlich gestiegen. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 27 Mitarbeiter beschäftigt. Vermögenslage Die Vermögenslage der Global Logistics Support GmbH stellt sich in Prozentzahlen gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur der Global Logistics Support GmbH ist ausgewogen. Sie stellt sich wie folgt dar:
Die Eigenkapitalrendite beträgt 23,83 %. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 13,88 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die kurzfristigen Forderungen überschreiten die kurzfristigen Verbindlichkeiten. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Prognosebericht Die Global Logistics GmbH ist fest am Markt positioniert. Das Marktpotenzial ergibt sich zu wesentlichen Teilen aus den Verteidigungsbudgets der Kundenländer. Durch den Russland-Ukraine Krieg hat ein Umdenken in Europa und insbesondere auch in Deutschland stattgefunden. Die Militärausgaben werden auf breiter Front erhöht. So hat u. a. die Bundesregierung ein Sondervermögen über 100 Mrd. € für die Ausrüstung der Bundeswehr beschlossen, wodurch auch Chancen für die GLS resultieren. Das 2%-Ziel der NATO soll in 2025 von Deutschland seit vielen Jahren erstmals wieder erreicht werden. Da diese Investitionen auch in neue Fahrzeugsysteme fließen, profitiert auch die GLS im After-Sales-Geschäft (Reparaturen und Ersatzteile) davon, allerdings erst nach deren Einführung und Nutzung. Die Auswirkung tritt daher erst langfristig ein. Die grundsätzliche gestiegene Anforderung der Einsatzbereitschaft erhöht aber auch bereits jetzt das Geschäftspotenzial der GLS. Wir sehen unsere Wettbewerbsposition nach wie vor als stabil an. Weitere Wachstumspotenziale ergeben sich mittelfristig insbesondere dort, wohin deutsches wehrtechnisches Material geliefert wird, wie z. B. nach Ungarn, Slowenien oder Litauen. Unsere Prognose im Vorjahr, dass sich das Ergebnis steigern wird, ist eingetreten. Für 2024 rechnen wir mit einem positiven Ergebnis Die Global Logistics Support GmbH beurteilt die Entwicklungen für das Geschäftsjahr 2024 vorsichtig positiv und rechnet mit einem Umsatz von rund 45 Mio. €. Die Ertragslage wird sich in den nächsten Jahren positiv entwickeln. Das Unternehmen wird auch zukünftig zu jeder Zeit in der Lage sein, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Da die Gesellschaft international operiert, bestehen Risiken aus Wechselkursschwankungen. Das Wechselkursrisiko im operativen Geschäft soll durch das Halten von den wesentlichen Währungen und den Abschluss von projektbezogenen Kurssicherungsgeschäften verhindert werden. Aufgrund der soliden zielgerichteten Entwicklungspolitik der Global Logistics Support GmbH bestehen weiterhin gute Voraussetzungen, dem Markt und den besonderen Wünschen der Kundschaft passende und auch innovative Logistiklösungen zur Verfügung zu stellen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Wettbewerbsrisiken sind wegen der größeren Konkurrenz gewachsen. Wir gehen aber davon aus, uns weiterhin im Wettbewerb erfolgreich behaupten zu können. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Subunternehmer zurück, mit denen wir langfristige Beziehungen anstreben oder bereits halten. Der Ukraine-Krieg erhöht den Focus der NATO-Staaten auf den Fähigkeitserhalt und Ausbau von wehrtechnischem Material. Daraus können weitere Geschäftsmöglichkeiten für die Gesellschaft entstehen. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist dem aktuellen und geplanten Geschäftsvolumen angemessen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skonto gezahlt. Lang- und kurzfristig finanziert sich die Gesellschaft über das Eigenkapital. Die bisher zur Risikosteuerung eingeleiteten Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet, den negativen Einflüssen auf das Unternehmen entgegenzuwirken. Die Gesellschaft ist aufgrund der getroffenen Maßnahmen finanziell und unternehmerisch gut aufgestellt. Geschäftliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. C. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Garching, Wendelstein, Weiden und Kiel.
Altdöbern, den 21.06.2024 Christoph Speith, Geschäftsführer Ralf Miethke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der "Global Logistics Support GmbH" wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB aufgeführten Größenklassen ist die Gesellschaft eine Große Gesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 291.481,23 € Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 325.610,22 € Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge für Umsatzsteuererstattungen aus dem Vorauszahlungsverfahren (458.080,26 €) sowie kurzfristige Darlehensforderungen (2.901.107,95 €) enthalten.. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.901.107,95 Euro (Vorjahr: 921.399,30 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.246.840,89 Euro (Vorjahr: 10.726.423,43 Euro). Verbindlichkeitsspiegel:
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 38.672,57 Euro (Vorjahr: 3.470,36 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 192.393,73 Euro (Vorjahr: 200.498,41 Euro) Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Kfz-Lwasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 12.014,00 Euro vorgenommen. Sonstige betriebliche Erträge In diesem Posten sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von 54.260,27 Euro (Vorjahr: 8.669,18 Euro) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In diesem Posten sind Aufwendungen aus der Währungskursumrechnung in Höhe von 87.467,56 Euro (Vorjahr: 1.718,33 Euro) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr wurden 30 Mitarbeiter beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 3.923.425,68 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 14.852.369,44 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 14.852.369,44 Euro vorgetragen.
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Altdöbern, 21.06.2024 Ralf Miethke, Geschäftsführer Christoph Speith, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Global Logistics Support GmbH, Altdöbern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Global Logistics Support GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Global Logistics Support GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Quakenbrück, den 20. Januar 2025 WIBU
Treuhand
van Dyk, Wirtschaftsprüfer |
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