esparma GmbH
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Moses Mommertz seit 15.3.2024 | Prokura |
Christian Jaaks seit 7.11.2019 | Geschäftsführer |
Matthias Schmidt seit 18.3.2015 | Geschäftsführer |
Sylke Wenzel seit 18.3.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
esparma Pharma Services GmbHSülzetalJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Als 100%ige Tochter der Steiner & Co. Deutsche Arzneimittelgesellschaft mbH & Co. KG, Berlin, ist die Gesellschaft Teil der Aristo Pharma GmbH Gruppe mit Sitz in Berlin. Innerhalb der Aristo Gruppe wurden die Aufgabenverteilung in 2015 neu sortiert. Im Rahmen dieser Neuausrichtung wurde insbesondere die Tätigkeit der Konfektionierung und Ver-blisterung für Bulkware auf die esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal, übertragen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben hat die esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal, eine Herstellungserlaubnis im Sinne §13 AMG vom Landesverwaltungsamt in Halle (Saale). Des Weiteren übernimmt die Gesellschaft die Funktion als Logistikhub der Aristo Pharma Gruppe. Das heißt, sie lagert die Arzneimittel ein und liefert diese an den pharmazeutischen Großhandel aber auch direkt an Apotheken in Deutschland aus. Diese Aufgabe übernimmt die Gesellschaft vor allem für die Aristo Pharma GmbH aber auch für andere Unternehmen, die nicht zur Aristo Pharma Gruppe gehören. 1.2. Forschung & Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung oder Entwicklung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Statistischem Bundesamt (Pressemitteilung vom 12. Januar 2017 - 010/17) war die konjunkturelle Lage in Deutschland gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Ausschlaggebend hierfür waren der private Konsum und staatliche Konsum. Auch die Investitionen trugen einen Anteil bei, während bremsende Wirkungen durch einen Vorratsabbau und einen rückläufigen Außenbeitrag zu verzeichnen waren. Der Markt für Arzneimittel und insbesondere der verschreibungspflichtigen gilt jedoch als konjunkturunabhängig, so dass für die Gesellschaft spezifischen Entwicklungen der Branche eine größere Relevanz haben. Der Kostendruck im deutschen Gesundheitssystem von Seiten der gesetzlichen Versicherer ist weiterhin zu spüren. Das Instrument der Verträge zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Herstellern nach § 130 ff. SGB V hat sich etabliert und wird auf Seiten der ausschreibenden Krankenkassen nur noch in Nuancen verändert. Bei einem üblichen Ausschreibungszeitraum von zwei Jahren kann auch weiterhin davon ausgegangen werden, dass jegliche Produktivitätsgewinne auf Seiten der Hersteller mit dem neuen Ausschreibungszyklus an die Krankenkassen weitergegeben werden. Im Bereich der Lohnherstellung ist in Europa eine zunehmende Konzentration festzustellen. Es deutet sich an, dass Lohnherstellung ohne einen starken Verbund zunehmend schwieriger wird. Dies zeigen auch zahlreiche Betriebsaufgaben von eher mittelständisch geprägten Lohnherstellungsunternehmen. 2.2. Geschäftsverlauf Nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Jahr 2015 konnte im Geschäftsjahr 2016 die Umsatzerlöse durch den sukzessive Transfer der Konfektionierung von anderen Unternehmen innerhalb der Gruppe deutlich gesteigert werden. Insgesamt liegt der Geschäftsverlauf jedoch unter den Erwartungen, da sich die Transfers teilweise zeitlich verzögerten und die Auslastungssituation dementsprechend nicht auf dem erwarteten Niveau lag. 2.3 Lage 2.3.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr auf TEUR 20.148 (2015: TEUR 2.675). Ursachen für diese deutliche Steigerung sind im Wesentlichen die ganzjährige Erbringung der Produktions- und Logistikleistungen sowie der sukzessive Transfer der Konfektionierung von anderen Standorten der Gruppe hin zur esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal. Umgliederungen in Folge der Anwendung von BilRUG wirkten sich in Höhe von TEUR 1.324 im Geschäftsjahr Umsatz steigernd aus. Das Rohergebnis stieg durch die deutliche Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Jahr 2016 auf TEUR 8.086 (2015: TEUR 2.360). Die Personalkosten der Gesellschaft sind um 68,5 % auf TEUR 4.866 gestiegen. Maßgeblich hierfür war die Ausweitung der Konfektionierung. Die Abschreibungen sind durch die Investitionen in neue Anlagen auf TEUR 1.143 (2015: TEUR 390) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 2.464 in 2015 auf TEUR 5.146 im Berichtsjahr. Der Anstieg geht einher mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres lag mit TEUR -3.069 (2015: TEUR -3.381) am unteren Ende der Erwartungen. Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Steiner & Co. Deutsche Arzneimittelgesellschaft mbH & Co. KG wurden insgesamt Verluste in Höhe von TEUR 3.389 Übernommen. Die Gesellschaft bekommt regelmäßig rollierende Forecasts von Ihren Kunden. Auf dieser Basis ist von einer stabilen Auftragssituation mit leichten Verschiebungen auszugehen. Allerdings ist zu beachten, dass verbindliche Bestellungen in der Regel nur für die nächsten 6 Monate platziert werden, wie es in dieser Industrie Standard ist. 2.3.2. Finanzlage Die Gesellschaft wird vollständig durch Gesellschaftermittel finanziert. Zum 1. Januar 2016 ist die Gesellschaft eine Cash-Pool-Vereinbarung mit der Konzern-Muttergesellschaft Aristo Pharma GmbH, Berlin, eingegangen. Dabei werden alle auf den einbezogenen Konten anfallenden Guthaben-Salden auf ein gesondertes Konto der Muttergesellschaft überwiesen. Im Falle eines Negativsaldos auf einem einbezogenen Konto werden zum Zwecke des Ausgleichs auf Null Beträge von der Muttergesellschaft überwiesen. Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 345 im Berichtsjahr (2015: TEUR 133). Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Gesellschafterin liegt das Eigenkapital der esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal, unverändert gegenüber dem Vorjahr bei TEUR 2. Durch die deutliche Ausweitung der Bilanzsumme im Zusammenhang mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs liegt die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2016 bei lediglich 0,01%. Die liquiden Mittel beliefen sich bedingt durch das Cash-Pooling zum Bilanzstichtag auf TEUR 1 (2015: TEUR 54). Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über keine eigenen Kreditlinien. Durch die Einbindung in die Aristo Gruppe und der damit verbundenen Gesellschafter-Finanzierung stehen dem Unternehmen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, um Zahlungsverpflichtungen stets erfüllen zu können. 2.3.3. Vermögenslage Das Anlagevermögen stieg durch getätigte Investitionen für die Ausweitung des Geschäftsbetriebes auf TEUR 8.754 (2015: TEUR 6.585). Durch eine deutliche Ausweitung des Geschäftsbetriebes stieg der Vorratsbestand von TEUR 3.014 in 2015 auf TEUR 3.728 zum Bilanzstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Forderungen der Gesellschaft gegenüber Dritten stiegen auf TEUR 519 (2015: TEUR 136). 3. Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2016 vor. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Prognosebericht Die esparma Pharma Services, Sülzetal, wird im Jahre 2017 Ihre Auslastung weiter erhöhen. Dies ist durch Transfers im Jahr 2016 begründet, die erstmalig ganzjährig von der Gesellschaft bearbeitet werden. Zusätzlich wird sich die Auslastung durch Mengensteigerungen bei bestehenden Produkten erhöhen, für die der Hauptauftraggeber Zuschläge bei Ausschreibungen von Krankenkassen erhalten hat. Im Bereich der Logistik- und Distribution wird die Gesellschaft weiter auf ihr Bestandsgeschäft bauen. Im Rahmen des Wachstums bei den einzelnen Kunden wird auch das Auftragsvolumen der Gesellschaft steigen. Vor diesem Hintergrund rechnet die Geschäftsführung für 2017 mit einer deutlichen Reduzierung der Verluste vor Ergebnisabführung. 4.2. Risikobericht Im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit ist die Gesellschaft einer Reihe von üblichen Risiken ausgesetzt, wie sie jeder unternehmerischen Betätigung innewohnen, so in den Beständen an Vorräten und Forderungen, Änderungen der gesetzlichen Regularien, im Beschaffungsbereich und bei der Abhängigkeit von Kunden. Spezifische Risiken von größerer Bedeutung und Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind jedoch nicht erkennbar. Die Finanzierung des Gesundheitssystems ist in den meisten Volkswirtschaften eine Herausforderung. Der demographische Wandel und immer neue Möglichkeiten lassen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen jedes Jahr steigen. Um die Ausgaben aber dennoch nicht im Übermaße steigen zu lassen, versucht der Gesetzgeber hier lenkend einzugreifen. In diesem Sinne wird auch der Arzneimittelmarkt stark durch unterschiedliche Instrumentarien der Gesetzgebung beeinflusst. Die vielen Gesetzesänderungen der Vergangenheit wie das Wettbewerbsstärkungsgesetz oder das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes zeigen, wie stark und nachhaltig in den Markt der Arzneimittel eingegriffen wird. Somit besteht immer ein latentes Risiko, dass gesetzgeberische Eingriffe mittelbar die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen können. Die Geschäftsführung beobachtet die jeweils aktuellen Änderungen auf dem Gesundheits- und Arzneimittelmarkt. Im Bereich der Verpackung ist die Gesellschaft auf die termingerechte Lieferung der Vorprodukte (Bulk) angewiesen. Sollte ein Lieferant nicht in der Lage sein, die Vorprodukte termingerecht zu liefern, so besteht die Gefahr, dass Kapazitäten nicht genutzt werden können und auch die Kunden nicht termingerecht beliefert werden können. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch eine enge Kommunikation mit den Lieferanten, um auf eventuelle Verzögerungen rechtzeitig reagieren zu können. 4.3. Chancenbericht Die esparma Pharma Services, Sülzetal, ist nun die zentrale Drehscheibe der Aristo Pharma Gruppe für den Bereich der Verpackung und der Logistik. Innerhalb der Gruppe übernimmt sie damit eine wichtige Rolle. Chancen ergeben sich vor allem im weiteren Wachstum der Gruppe. Allerdings ist die Gesellschaft auch in der Lage eigenständig reine Verpackungsaufträge für Drittunternehmen zu übernehmen. Als reinrassiger Verpackungsstandort mit einem modernen Anlagenpark mit modernster Infrastruktur verfügt der Standort über ein wettbewerbsfähiges Setup. Insbesondere das Thema "fälschungssichere Arzneimittel", dass schon lange in der Diskussion ist und am 9. Februar 2016 durch die EU Verordnung 2016/161 Gesetz geworden ist, erfordert hohe Investitionen bei allen Arzneimittelherstellern. Es ist zu erwarten, dass einige Hersteller die Investitionen nicht tätigen werden und es somit zu einer Marktbereinigung und sinkenden Kapazitäten am Markt kommt. Eine weitere Chance kann sich bieten, indem Auftraggeber entgegen den bisherigen Gepflogenheiten nicht nur reine Wirkstoffe oder komplette Fertigarzneimittel, sondern auch kompletten Bulk aus Asien importieren und diesen dann bei der esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal, verpacken lassen. Hieraus ergibt sich vor allen die Möglichkeit, Transportkosten zu senken.
Sülzetal, 19. Juli 2017 esparma Pharma Services GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016ESPARMA PHARMA SERVICES GMBH, SÜLZETALAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016esparma Pharma Services GmbH, SülzetalI. Allgemeine Hinweise Die esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 21661 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der geänderten Umsatzerlösdefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG sind die Umsatzerlöse nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG auf das Vorjahr hätte sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Betrag in Höhe von TEUR 1.717 ergeben. Demnach hätten in 2015 insgesamt TEUR 4.392 statt TEUR 2.675 ausgewiesen werden müssen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Das Stammkapital ist zum Nennbetrag von EUR 25.000,00 angesetzt und voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bewertet. Nachteilige Kursveränderungen werden durch Umrechnung zum Stichtagskurs berücksichtigt. Kursveränderungen für Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden durch Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (Personal, Schwerbehindertenabgabe und Berufsgenossenschaft) (TEUR 122; Vj.: TEUR 116), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Versicherungen (TEUR 202; Vj.: TEUR 2), Archivierungskosten (TEUR 6; Vj.: TEUR 3), Jahresabschlusskosten (TEUR 13; Vj.: TEUR 12) und Skonto (TEUR 2) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten enthält die Investitionszuschüsse der IBB i.H.v. TEUR 683 und wird analog zu den Abschreibungen auf die bezuschussten Investitionen entsprechend der Nutzungsdauer aufgelöst. Die planmäßige Auflösung 2016 betrug TEUR 123 (Vj.: TEUR 0). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung vom Sonderposten in Höhe von TEUR 123 (Vj.: TEUR 0) und von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 (Vj.: TEUR 0) sowie periodenfremde Erträge aus Weiterbelastungen TEUR 15 (Vj.: TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 10 (Vj.: TEUR 0) sowie Kursverluste in Höhe von TEUR 5 (Vj.: TEUR 0) Finanzergebnis In den Zinserträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Archivierungsrückstellungen in Höhe von TEUR 0,3 (Vj.: TEUR 0,6) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Kfz, Kopierer und Gebäude sowie aus Dienstleistungsverträgen bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 9.383. Davon entfallen 91 Prozent auf verbundene Unternehmen. Diese Verträge sind notwendig, um das Geschäft des Unternehmens fortführen zu können. Aus den genannten Verträgen ergeben sich Zahlungsverpflichtungen aufgrund der Nutzung der Vertragsgegenstände in den Jahren 2017 ff. Da die externen finanziellen Verpflichtungen nur einen Anteil von TEUR 840 bzw. 9 Prozent der gesamten Verpflichtung betragen, bestehen nur geringe Risiken. Die Mitarbeiter waren wie folgt auf die verschiedenen Gruppen verteilt:
Konzernzugehörigkeit Gemäß § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB ist die Gesellschaft von der Pflicht befreit, einen Konzernabschluss erstellen zu müssen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Aristo Pharma GmbH, Berlin, (kleinster Kreis) sowie in den Konzernabschluss der Santo Holding (Deutschland) GmbH, Holzkirchen, (größter Kreis) einbezogen. Diese werden im Bundesanzeiger offengelegt. Abschlussprüferhonorar Die Angaben über das Honorar des Abschlussprüfers sind in dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 der Santo Holding (Deutschland) GmbH, Holzkirchen, enthalten (§ 285 Nr. 17 HGB), in den die esparma Pharma Services, Sülzetal, einbezogen wird. Ergebnisabführungsvertrag Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresfehlbetrag durch die Gesellschafterin ausgeglichen.
Berlin, den 19. Juli 2017 esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal Die Geschäftsführung
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemä0 §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der esparma Pharma Services GmbH, Sülzetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 21. Juli 2017 Baker
Tilly GmbH
Schill, Wirtschaftsprüfer Abel, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 4. September 2017 festgestellt. |
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