TheraOp gGmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Heinz seit 31.5.2021 | Geschäftsführer |
Bernhard Dr. Remes seit 31.5.2021 | Geschäftsführer |
Hanno Härtlein seit 23.5.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Huma Therapeutics Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALCEDIS GmbHGießenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023ALCEDIS GmbH1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die ALCEDIS GmbH ("ALCEDIS") ist eine weltweit agierende Clinical Research Organisation (CRO) und Spezialist für datengetriebene klinische Forschung und Technologieintegration. ALCEDIS führt klinische Forschung ins digitale Zeitalter, in dem das full-service CRO-Dienstleistungsportfolio mit innovativen Technologien kombiniert wird, um einen Mehrwert für Patienten, Ärzte und die Life-Science-Branche zu schaffen. Gegründet wurde ALCEDIS 1992 von Dr. Elke Heidrich-Lorsbach und Michael Lorsbach. Seitdem ist die Gesellschaft kontinuierlich gewachsen. Eine Niederlassung gibt es seit 2012 in Hamburg. 100% der ALCEDIS Gesellschaftsanteile wurden am 28. Dezember 2022 von der britischen Gesellschaft Huma Therapeutics Limited ("HUMA") erworben. ALCEDIS beschäftigt heute rund 180 Mitarbeiter und führt global in Kooperation mit dem qualifizierten Partnernetzwerk AlcedisCONNECT Studien in mehr als 70 Ländern durch. Die Projekte gliedern sich in multizentrische AMG- und MPG-Studien der Phasen I-IV, nicht-interventionelle Studien sowie Register und sonstige Real World Evidence Studien. Neue Geschäftsbereiche haben sich im Bereich der Big Data / Data Warehouse Projekte mit Fokus auf die Anbindung multipler Datenquellen und die automatisierte Datengewinnung etabliert. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von ALCEDIS ist die Verknüpfung der medizinisch wissenschaftlichen Dienstleistungen mit eigenen digitalen Lösungen u.a. in den Bereichen eCRF, Health Device Integration und mobile Apps sowie innovativen Methoden der Datengewinnung, -prozessierung und -analyse insbesondere durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Neue Medikamente und Medizinprodukte durchlaufen umfangreiche klinische Studien, bevor sie in der medizinischen Versorgung eingesetzt werden dürfen. Nationale und internationale Gesetze und Richtlinien sind zu beachten. Entsprechend agiert die ALCEDIS mit hohen Qualitätsstandards in einem streng regulierten und überwachten Umfeld. ALCEDIS begleitet Studien in unterschiedlichsten Indikationsbereichen und neben den Hauptindikationen der Märkte auch im Bereich der seltenen Erkrankungen. Schwerpunkte liegen u.a. in der Onkologie, der Kardiologie, den Atemwegserkrankungen oder von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Zu den Auftraggeber gehören weltweit führende Gesundheitsunternehmen wie etwa Bayer, AstraZeneca, Sanofi, Pfizer, Merck, Boehringer Ingelheim oder MSD sowie renommierte akademische Forschungseinrichtungen, Universitätskliniken und mittelständische Biotech-Unternehmen. 1.2 Forschung und Entwicklung Die ALCEDIS erforscht und entwickelt insbesondere im Bereich der innovativen Datengewinnung, -prozessierung und -analyse neue Technologien und Methoden und treibt die Standardisierung eigener Softwareprodukte voran. 1.2.1 Plugins / Standards Zum Zwecke der Standardisierung von eCRF-Systemen wurden diverse Plugins z.B. zur Optimierung von eFeasibility Prozessen, dem eCONSENT für digitale Unterschriftsverfahren für Studienteilnehmer, dem Live-Support via eCRF für Studienzentren, der Drug-Accountability u.v.m. entwickelt. 1.2.2 Live Change Management Um auf Veränderungen in laufenden Studien besonders schnell reagieren zu können, wurde das "Live Change Management" für eCRF-Anpassungen im validierten Umfeld eingeführt. 1.2.3 Patient Reported Outcomes (ePROs) und Patient Apps Daten zur Lebensqualität werden seit geraumer Zeit über Tablets oder webbasierte Patientenzugänge zum eCRF von Studienteilnehmern selbst dokumentiert. Diesen Bereich haben wir über eine eigens entwickelte App erweitern können, welche sowohl einen dedizierten eConsent, als auch die Dokumentation direkt durch Patieten ermöglicht. 1.2.4 DAISY (Design And Initiate Studies Yourself) Für eine schnellere und kosteneffizientere Erstellung der eCRFs wurde DAISY weiterentwickelt. Eine Konfigurationsmatrix nach Baukastenprinzip, die zukünftig auch vom Endnutzer (Auftraggeber) ohne jegliche Programmierkenntnisse selbst genutzt werden kann. 1.2.5 Natural Language Processing (NLP) Zur Verbesserung der Datenqualität wurden NLP-Methoden für Freitextanalysen entwickelt, z.B. für Identifikation versteckter Adverse Events, Klarnamenerkennung, Fremdsprachenerkennung, Kodierung von Medikamenten und Begleiterkrankungen usw. 1.2.6 METEOR Gestartet als ein ALCEDIS Framework Plugin (beschrieben unter 1.2.1) ist METEOR als Standalone-Produkt entwickelt worden, mit dem wir die NLP-basierten Analysen auch Unternehmen anbieten können, welche nicht zwingend mit unserem EDC arbeiten. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt als Teil unserer Prozessoptimierung und der Saas-Initiative. 1.2.7 Data Warehouse / Data Preprocessing / Data Integration Engine Für die Anbindung multipler, transsektoraler (stationäre und ambulante Patienten Behandlung) und stark heterogener Datenquellen (z.B. Praxissysteme und Krankenhaus Informationssysteme KIS inkl. angebundener Satelliten wie Biobanken, Omics Datenbanken etc.) und das automatisierte Zusammenführen von Gesundheitsdaten via Schnittstellen in Data Lakes, Arbeitsdatenbanken und Data Ware House wurde ein hochkomplexes Software Ökosystem konzeptioniert und bereits in der ersten Phase umgesetzt. 2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsentwicklung Laut Bundeswirtschaftsministerium bietet die deutsche wirtschaftliche Lage Anlass zur Sorge. Im vergangenen Jahr ist die Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Für das laufende Jahr prognostiziert der Jahreswirtschaftsbericht zwar eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage. Eine deutliche Erholung bleibt aber weiterhin aus. Gemäß Jahresbericht 2023 des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI, Pharma-Daten 2023) bleibt die pharmazeutische Industrie an der Spitze, denn kein Industriezweig investiert mehr in Forschung und Entwicklung (F&E). Nach Berechnungen des Verbandes der Chemischen Industrie investierte die Pharmaindustrie 2023 rund 16 % ihres Umsatzes aus eigenen Erzeugnissen für interne F&E-Projekte. Die Pharmaindustrie liegt, wie in den vergangenen Jahren, vor dem Automobilbau, der Elektroindustrie und dem verarbeitenden Gewerbe sowie dem Maschinenbau und der chemischen Industrie und ist somit die forschungsintensivste Branche Deutschlands. Damit bewegt sich die ALCEDIS mit Ihrem Geschäftsmodell in einem riesigen, allerdings auch hart umkämpften Markt. 3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist von TEUR 9.601 im Vorjahr auf TEUR 10.292 zum 31.12.2023 leicht angestiegen. Ursache ist das angestiegene Geschäftsvolumen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Bilanzansätze. Hierbei ergaben sich jedoch keine grundsätzlichen Veränderungen. Mit TEUR 8.766 (Vj. TEUR 8.500) stellt das Umlaufvermögen weiterhin den größten Anteil der Vermögenswerte dar. Hiervon entfallen TEUR 1.615 (Vj. TEUR 2.622) auf die flüssigen Mittel, TEUR 1.068 (Vj. TEUR 2.141) auf das Vorratsvermögen sowie TEUR 6.083 (Vj. TEUR 3.738) auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Die Gesellschaft ist in gemieteten Räumen tätig, so dass das Anlagevermögen abgesehen von der aktivierten selbst erstellten Software nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die Veränderungen im Anlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus Abschreibungen in Höhe von TEUR 351 denen Zugänge in Höhe von TEUR 772 gegenüberstehen. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 708 TEUR. Hierunter fallen TEUR 629 auf aktivierte Eigenleistungen für eine selbstgeschaffene Software. Die Rückstellungen reduzierten sich leicht von TEUR 1.283 auf TEUR 1.161. Die Summe der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus dem Personalbereich. Die Verbindlichkeiten bewegten sich mit TEUR 2.220 auf dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 2.176. Die Finanzierung des Vermögens erfolgte vor allem durch Eigenkapital. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt TEUR 6.608 im Vergleich zu TEUR 5.970 zum Vorjahresstichtag. 3.2 Ertragslage Die Gesellschaft konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 638 nach TEUR 1.509 im Vorjahr abschließen. Dies stellt aus Sicht der Gesellschaft ein zufriedenstellendes Ergebnis dar. Das Rohergebnis der Gesellschaft, bestehend aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erträgen, ist hierbei von TEUR 12.932 auf TEUR 14.018 angestiegen. Die größte Aufwandsposition stellt wie im Vorjahr mit TEUR 9.309 auch in 2023 mit TEUR 10.191 der Personalaufwand dar. Der Anstieg der Personalaufwendungen ergab sich zum einen aus dem gestiegenen Vergütungsniveau und zum anderen aus einer höheren Mitarbeiterzahl. Die Abschreibungen sind mit TEUR 351 nach TEUR 194 deutlich gestiegen. Dies resultiert hauptsächlich aus der höheren Abschreibung auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Auch sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.250 auf TEUR 2.551 angestiegen. Der Anstieg korrespondiert einerseits zur Entwicklung der Gesamtleistung und ist daneben durch die Integration in die HUMA Unternehmensgruppe geprägt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist insgesamt durch den entstandenen zusätzlichen Integrationsaufwand im Zusammenhang mit der Einbindung in die HUMA Group und der damit einhergehenden strategischen Positionierung beeinflusst. 3.3 Finanzlage Die Liquidität des Unternehmens war im gesamten Geschäftsjahr stabil. Der Bestand an flüssigen Mitteln zum Stichtag betrug TEUR 1.615 (Vj. TEUR 2.622). Das Unternehmen verfügt über ausreichende freie Kreditlinien und konnte problemlos jederzeit allen Verpflichtungen nachkommen. Es wurde kein Kontokorrent oder Factoring genutzt. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognoseberichterstattung Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung der letzten Jahre grundsätzlich fortsetzen wird. Klinische Studien werden weiterhin in einem wachsenden Markt durchgeführt. Jedoch ändern sich die Rahmenbedingungen. Der digitale Wandel bringt Zugang zu neuen, teils komplexen Datenquellen sowie zu neuen Methoden und Technologien. Auch die Studiendesigns erfahren Veränderung. So müssen bspw. in Deutschland für die Erstattung von Arzneimitteln neben Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität inzwischen auch Daten zum Zusatznutzen von Arzneimitteln vorgelegt werden, die ebenfalls bereits während der Phasen der klinischen Entwicklung erhoben werden können. Relevante Aspekte des Nutzens für Patienten, wie adäquate Surrogat Parameter, Lebensqualität und die erforderlichen Erfassungsinstrumente (ePROs, Smartphone Apps, Wearables und andere Data Tracker oder medical devices) sowie auch die Bewertung des Zusatznutzens bekommen für die klinische Forschung eine stetig wachsende Bedeutung. Auch das Konzept dezentraler Studien erfordert ein tiefes Verständnis und Expertise in digitalen Lösungen wie bspw. Patientenapps zum Therapie- und Studienmanagement. ALCEDIS ist für diese neuen Anforderungen des Marktes mit einer starken und facherfahrenen eigenen IT gut aufgestellt. Der Zusammenschluss mit HUMA trägt bei der schnellen Einführung digitaler Komponenten in Forschungsstudien maßgeblich und positiv bei. HUMA ist Marktführer im Bereich zertifizierter Companion Apps (Software as a Medical Device - SaMD), z.B. zum sogenannten Remote Patient Monitoring, also der rein digitalen end-to-end Verbindung von Patienten und Ärzten, um Behandlungen oder Nachsorge im Rahmen der Telemedizin zu ermöglichen. Die ALCEDIS kann als sogenannter "shortlisted preferred supplier" auf einem breiten Auftraggeberstamm mit langjährigen Geschäftsbeziehungen aufbauen. Zudem laufen eine Reihe von Projekten über einen mehrjährigen Zeitraum, so dass hier eine hohe Planungssicherheit und ein gesicherter und planbarer Cashflow bestehen. Negative Effekte aus dem Krieg in der Ukraine, sowie eine insgesamt angespannte Wirtschaftslage führen jedoch grundsätzlich zu einer allgemeinen Planungsunsicherheit. Über das Geschäftsjahr 2023 hinaus prognostiziert die Gesellschaft 2024 aber auch 2025 jeweils einen mit aktueller BWA 2024 erforderlich weiteren deutlichen Umsatzanstieg und einen moderat steigenden Jahresüberschuss. Für die Portfolioerweiterung und die daran geknüpfte R&D im Bereich Data Warehouse und dem Einsatz von KI (Künstliche Intelligenz) für Datengewinnung, -prozessierung und -analyse sowie für eine Ressourcenstärkung im operativen und administrativen Bereich werden Personalkosten weiter steigen. Das Ergebnis wird sich durch die konsequente Prozessoptimierung sowie im Jahr 2023 geschaffener Ressourcen für das Finance Controlling in den nächsten Jahren gegenüber dem laufenden Jahr weiter verbessern. 4.2 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risiken bestehen in einer zu langsam voranschreitender Prozessoptimierung, die sich hauptsächlich aus der Digitalisierung von operativen und administrativen Unternehmensbereichen ergibt, aber auch die weiterhin nicht digitalen Prozesse betrifft. Hierfür wurden Potentiale zu Effizienzsteigerungen insbesondere in operativen Geschäftsbereichen identifiziert, um die Entstehung von defizitären Studienprojekten zu vermeiden. Chancen bietet in diesem Zusammenhang die Einführung eines unternehmensweiten Controllings, dass erstmals im Jahr 2021 über neue Software und Prozesse eingeführt und in 2023 mit einer dezidierten Ressource besetzt wurde. Das Controlling unterstützt, Verlustrisiken frühzeitig zu identifizieren, die Produktivitätsquote zu steigern und so zu einer Erhöhung der erzielten Gewinne und Rendite beizutragen. Die fortwährend steigende Inflationsrate übt Druck auf die Personalkostenentwicklung der ALCEDIS aus. Seitens unserer Unterauftragnehmer (z.B. aus dem AlcedisCONNECT Partnernetzwerk) sind diese Effekte ebenfalls erkennbar. Inflationsausgleichsklauseln wurden seit 2023 in alle neuen Projektverträge oder Angebote aufgenommen. Weitere Risiken bei weiterem Unternehmenswachstum birgt die teils schwierige Personalrekrutierung für zusätzlichen Personalbedarf. Insbesondere Positionen für Fachexperten (z.B. Data Scientists für den Aufbau strategisch wichtiger, neuer Geschäftsbereiche) aber auch für die Geschäftsentwicklung und den Vertrieb. Eine Chance bietet hier die beschriebene gesamtwirtschaftliche Situation, die für die ALCEDIS als suchenden Arbeitgeber zukünftig zu einem größeren Angebot auf dem Arbeitsmarkt führen kann. Dem Risiko (operatives Risiko), dass umsatzstarke Auftraggeber in finanzielle Schieflage geraten oder durch eine Unternehmensübernahme des Auftraggebers durch ein anderes Pharmaunternehmen unzugänglich werden oder Geschäftsfelder des Auftraggebers (bspw. durch eine Neuausrichtung) wegfallen und es somit zu relevanten Umsatzausfällen für die Gesellschaft kommt, wird durch einen von Jahr zu Jahr wachsenden Auftraggeberstamm sowie eine laufende Überwachung der Opportunity Pipeline insgesamt sowie der Überwachung möglicher Abhängigkeiten von einzelnen Auftraggebern begegnet. Unabhängig von der Anzahl der Auftraggeber besteht das Risiko, dass Verträge mit hohem Auftragsvolumen auftraggeberseitig gekündigt oder bezüglich des Auftragsvolumens reduziert werden. Solche Vertragsaufhebungen, ebenso wie Vertragskündigungen wegen auftraggeberseitiger finanzieller Instabilität oder gar Forderungsausfälle sind historisch sehr selten und spielen wegen der hohen Auftraggeber Diversifikation eine untergeordnete Rolle. Für die Verbreiterung des Auftraggeberstamms wird seit 2021 eine Inbound Marketing Strategie zur Steigerung der Markenbekanntheit verfolgt. Zur Vertiefung der bestehenden Auftraggeberverhältnisse und Gewinnung neuer und thematisch passender Projekte wird das aktive Key Account Management im laufenden Geschäftsjahr verstärkt. Risiken die sich aus Haftungspflichten, Vermögensschäden oder vergleichbaren Forderungen im Außenverhältnis mit Auftraggebern oder auch Studienteilnehmern ergeben, sind durch entsprechende Versicherung im üblichen Rahmen abgedeckt. Derartige Entwicklungen sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten und sind derzeit auch nicht absehbar. Chancen ergeben sich vor allem aus der etablierten Marke der Gesellschaft, dem vorhandenen Auftraggeberstamm, dem technischen Know-How als Alleinstellungsmerkmal gegenüber großen Teilen der Konkurrenz, welche durch den Zusammenschluss mit HUMA noch deutlicher verstärkt wurde, sowie der Besetzung innovativer neuer Geschäftsbereiche, durch die ein weiteres Wachstum möglich ist.
Gießen, 28. Januar 2025 gez. Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten (Herstellungskosten) angesetzt. Im Jahr 2023 hat das Unternehmen selbstgeschaffene Software entwickelt und insgesamt Entwicklungskosten von 628.838,46 Euro aktiviert. Die Nutzungsdauer beträgt 6 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden in Übereinstimmung mit der steuerlichen Vorschrift gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe sofort abgeschrieben und im Anlagenvermögen dargestellt. Die Abschreibungen der geringwertigen Anlagegüter ist im Anlagenspiegel nicht enthalten. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung erfolgt retrograd auf Basis der ermittelten Projektkosten sowie der erwarteten Projekterlöse. Abrechenbare Teilleistungen wurden entsprechend als Umsatzerlöse realisiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, ausgehend vom Nominalwert, unter Beachtung eines individuellen Ausfallrisikos über Einzelwertberichtigungen, bewertet. Sofern hinsichtlich fakturierter und als Forderungen erfasster Teilleistungen Erfüllungsrückstände bestehen, erfolgt eine Bilanzierung als Bewertungskorrektur mit den voraussichtlichen Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 1.265 (Vorjahr TEUR 2.205) unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder Nominalbeträgen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Hinsichtlich der Rückstellungen für Urlaub und Überstunden wurde die Bewertung analog den steuerrechtlichen Regelungen auch in der Handelsbilanz übernommen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern gemäß § 274 HGB aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Im Jahr 2023 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 31 vereinfachend ohne Zugang im Anlagevermögen direkt unter den Abschreibungen aufwandswirksam erfasst. Hinsichtlich der ausgewiesenen selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände von 994 TEUR (Vorjahr 567 TEUR) besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB, abzüglich der latenten Steuern auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 303 TEUR. Insgesamt ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von 691 TEUR. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 45 TEUR (Vorjahr 3 TEUR). Weitere Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen an verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und enthalten Forderungen von 34 TEUR an Gesellschafter. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollumfänglich Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sowie branchenüblichen operativen projekt- und verwaltungsbezogenen Verpflichtungen aus Verträgen bestehen in Höhe von rund 857 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus marktüblichen Miet- und Leasingverträgen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 179 Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Diese teilen sich in die folgenden Gruppen:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Unterschrift der Geschäftsführung
Gießen, 28. Januar 2025 gez. Geschäftsführung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersALCEDIS GmbH, Gießen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALCEDIS GmbH, Gießen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALCEDIS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Meiningen, 28. Januar 2025 Optimum Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Thoralf Bohlig, Wirtschaftsprüfer Andreas Frank, Wirtschaftsprüfer Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern der Bestätigungsvermerk zitiert wird. |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
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Herstellung von Prüfmaschinen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen